Sephiroth's Angel
18.08.2004, 11:55
Öhm.. ja. Ich weiß. Das klingt wieder mal nach einer extrem sinnigen FanFic meinerseits. Wird es sicher auch. XD
Angefangen hat eigentlich alles mit einem Ava. Da trug Sanzo halt einen wirklich mega genialen Hut. Und das hat mich an eine Passage aus "die Nanny" erinnert, indem sie "ich verlor meinen Hut" als Ersatz für "ich verlor meine Unschuld" benutzt. Daher mußte ich gestern so lachen, als ich Sanzo's Hut sah. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/bloblaugh.gifhttp://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/bloblaugh.gifhttp://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/bloblaugh.gif
Nun dem, ich werd mich halt einfach mal an einer Hut-Story versuchen. Ich hab noch keinen Schimmer, um was es gehen soll oder was passiert. :peinlich: Ich schreib einfach mal drauf los. Mach ich ja sonst auch immer. :smirk:
Ahrr!! Ich hab noch was vergessen, weil ich das auf der Arbeit leider nicht basteln konnte. Hoffentlich liest das trotzdem noch wer. :cry: :heul:
Also... damit man weiß, wie Sanzo und Hakkai in der Story rumrennen.
Aber einen unterschied gibt es. Der Hut von Sanzo birgt ein großes Geheimnis. Der von Hakkai leider nicht. Daher will er ja auch hinterher den von Sanzo. :naughty:
http://img48.exs.cx/img48/8890/ABSaiSanzo25BHut.jpg VS.http://img48.exs.cx/img48/1919/ABSaiHakkai19Hut.jpg
Hut - The Movie
Legend I - Prologue - The Time Before
"Weil du ein Tabu gebrochen hast...
Weil du einem Verbrecher geholfen hast...
Weil du mich verraten hast....
So sehr ich es mir auch wünsche, als Herrscher unseres Gleichen darf ich die Regeln nicht brechen. Aber für dich.. werde ich sie biegen.. meine Geliebte...
Auf dass du eines Tages.. zu mir zurückfinden wirst... "
"Ahrr!!!" Das relativ ruhige Treiben in der Taverne wurde durch den Schrei eines Mannes und dessen Aufprall auf einen Tisch gestört.
- Ts.. selbst Schuld.. - dachte sich Sanzo und nahm einen weitren, kräftigen Schluck von seinem Bier. Was hatte ihn auch dieser Vollidiot eines Fettwanstes blöd von der Seite angepöbelt, während er aß? Kein Wunder also, dass er ihm eine verpassen musste, so dass der Fremde quer durch den Raum bis auf den nächsten Tisch knallte. Während des kurzweiligen Kraches war es nun still in der Taverne. In dieser Zeit.. war man Stress gewöhnt. Die Leute fürchteten Schlägereien. Und hier schien sich wieder eine anzubahnen, so dass sie den Atem anhielten, aus Angst, dort mit hinein zu geraten.
Doch Sanzo selbst schien das wenig zu kümmern. Er trank genüsslich weiter, aß von dem guten Fleisch und genoss es sehr, da es seit Tagen wieder das erste war, was er zwischen die Zähne bekommen hatte. Für ihn war der Fall damit erledigt. Er wollte ja auch nur in Ruhe speisen und sich dann wieder auf machen. Doch so leicht sollte es ihm nicht gemacht werden..
„Hey, du..“ Sanzo sah gelangweilt mit einem Auge schräg auf. Hatte der Typ etwa noch nicht genug? Oder was war der Grund, wieso er ihn erneut von der Seite anmachte? Wie dem auch sei.. der Typ langweilte Sanzo. Und so beschloss er, ihn einfach zu ignorieren.
„Hey, du! Ich rede mit dir!!!“ Sanzo sah aus, als wolle er darauf sagen, „Seh ich so aus, als ob mich das jucken würde?“. Doch er schwieg und ignorierte den aufdringlichen Kerl weiterhin.
Jedoch.. irgendwas schien seltsam an dem Fremdem zu sein und Sanzo wurde aufmerksamer.
„hh.. du bist ja ganz schön eingebildet..“, zischte der aufdringliche Pöbler über seine schmierigen Lippen, „Genau.. wie er es uns gesagt hat…“
Er…? Wen meinte der Fremde?
„Wie dem auch sei.. mich soll’s nicht kümmern. Ich erledige lediglich… meinen Job!!!!“
In dem Moment, als dieser Schrei des Fremden die anderen Gäste der Taverne erzittern lies, sprang Sanzo zurück! Der Pöbler hatte nämlich urplötzlich zu seinem Schwert gegriffen und innerhalb weniger Sekunden, dem Tisch, an dem Sanzo noch eben saß, in Stücke gehauen.
„Kc!..“ Sanzo zischte wütend. Wie konnte dieser Typ es schon wieder wagen, ihm beim Essen zu stören? Jetzt war’s genug!
„Was willst du Fixer eigentlich von mir?!“, entfuhr es ihm jetzt wütend, denn sein Geduldsfaden war nun gerissen. Doch der Fremde grinste… „Hh, hh.. deinen Hut.“
„Was?..“ Das war jetzt nicht ernst gemeint, oder? Sanzo kam sich extrem verarscht vor. Doch er hatte keine Zeit, groß darüber nachzudenken, denn schon war der Fremde wieder mit dem Schwer auf ihn losgegangen. Aber Sanzo war schneller als er! Er war dem schnellen Schwertschlag mit einem Sprung über dessen Führer nach oben hin ausgewichen und zückte noch während dessen in der Luft seinen Revolver aus der schwarzen Tasche.
„WAS?!!..“ Damit hatte der Fremde wohl nicht gerechnet. Denn die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Doch es war zu spät für ihn, sich noch groß zu fürchten, denn schon im Moment darauf…
„Hh.. mach’s im nächsten Leben besser.“ …. Hatte Sanzo auf ihn geschossen. Und mit einem sauberen Kopfschuss verharrte die schreiende Gestalt noch einen Moment, bis sie sich dann einfach in Staub auflöste.
„Hh.. also doch ein Dämon…“, kam es leise über Sanzo’s Lippen, während er sich den Hut weiter ins Gesicht zog. Dass der Fremde zu Staub zerfallen war, hatte es bewiesen. Sanzo hatte es zwar schon vorher vermutet gehabt, doch nun war es klar. War aber nun auch egal, da der Fremde nun so oder so platt war.
Die anderen Leute, in der Taverne waren immer och stark vor Schreck und keiner traute sich, sich zu rühren, geschweige denn einen Ton von sich zu geben. Sie hatten zu viel Angst vor dem völlig in Schwarz gekleideten Fremden, der so eben einen Dämon mit nur einem Schuss erledigt hatte. Was war das bitte für ein Revolver, der sogar Dämonen auslöschen konnte? Und noch viel wichtiger.. was war das für ein komischer Mann, der in seiner komplett schwarzen Kluft bestehend aus einem etwas zu weit sitzenden Rollkragenpulli, einer am Bein weit ausgeschnittenen, langen Hose, den von Dreck beschmierten Schuhen und einer schwarzen Umhängetasche eigentlich nur wie ein harmloser Landstreicher wirkte?
Doch Sanzo merkte, wie verängstigt die Leute ihn alle anstarrten. Und er fühlte sich unwohl, da er doch sonst immer darum bemüht war, so wenig wie möglich Aufsehen in der Öffentlichkeit zu erregen.
„Hey..“ Der Wirt zuckte zusammen, als Sanzo an die Theke ging und ihm 2 Goldstücke auf den Tresen legte.
„Ich hab zwar kaum was gegessen, da der Typ von eben mein Essen mitsamt dem Tisch dem Erdboden gleich gemacht hat, aber ich bezahle trotzdem.“
Der Wirt wunderte sich nur über den schwarz gekleideten Fremden. Doch er wagte sich nicht, etwas zu sagen. Und so hatte Sanzo die Taverne auch schon wieder verlassen und machte sich auf in Richtung der nächsten Stadt.
Er nahm den Umweg durch den großen Wald. Denn je weniger Leute er sehen musste, umso besser. Er hasste einfach die Nähe von Menschen. Wieso auch immer. Wo er doch selbst einer war…
Doch während des langen ruhigen Weges, gingen ihn ein paar Dinge einfach nicht aus dem Kopf.
- Meinen Hut.. ts! So ein Schwachsinn. - War das, was der Fremde da gesagt hatte eigentlich nun ernst gemeint?
„Dieser Gott verdammte Hut…“ sprach er leise und griff sich an den Kopf, um den Hut noch fester an seinen Kopf zu drücken. Denn in gewisser Weise, konnte man sagen, dass er ihn hasste. Und er erinnerte sich…
4 Monate war es nun schon her. Damals wachte er auf einem schäbigen, abgestorbenen Feld auf. Es war dunkelste Nacht, es hatte geschüttet wie aus Eimern und er lag da, auf diesem scheiß Feld. Ohne Kleidung, ohne Essen, ohne Erinnerung… alles, was er damals noch hatte war dieser dumme, schwarze Hut, den seine Hand noch umklammerte, als er zu sich kam. Und der ebenso seltsame Revolver, den Sanzo erst sah, als er den Hut aufhob und aufsetzte. Ansonsten hatte er nichts..
Seit dieser Nacht hatte er sich irgendwo, irgendwie durchs Leben geschlagen, zog wie ein Vagabund von einer Stadt zur nächsten, immer in der Hoffnung, irgendwo auf neue Menschen oder Dämonen zu stoßen, für den er Kohle absahnen konnte. Er war zum Kopfgeldjäger geworden. Jagen und töten.. das war auch das Einzige gewesen, das er konnte.
Damals hatte er schnell herausgefunden, dass der Revolver, den er da bei sich trug, mehr war, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte. Denn dieser Revolver war in der Lage, Dämonen zu vernichten, was mit normalen Waffen völlig unmöglich war. Wieso es so war, kümmerte Sanzo wenig. Ihn interessierte nur, dass diese Waffe eine große Hilfe bei der Erledigung seiner Gegner sein würde. Und so war es auch. Seit damals… aber was war eigentlich davor?
„Ts…“ Es kotzte Sanzo so dermaßen an, dass er sich an rein gar nichts mehr erinnern konnte, was vor diesen Ereignissen war. Aber auf der anderen Seite.. was hätte es auch schon groß an seinem jetzigen Dasein geändert, wenn er’s wüsste? Absolut gar nichts. Daher war’s ihm auch wiederum egal, was vor diesen letzten 4 Monaten war. Und dennoch.. irgendwie.. konnte er die Neugier und die die Verbindung zu seiner Vergangenheit doch nicht voll und ganz loslassen. Denn der Hut, den er trug, erinnerte ihn stets daran. An diese kalte, von Regen getränkte Nacht, in dem er aufwachte und nichts mehr hatte.
Und sich auf diesem langen Fußmarsch wieder daran zu erinnern, machte ihn allmählich wütend.
„Gr.. du scheiß Hut!! Warum hab ich dich eigentlich überhaupt noch?! Nützen tust du mir ja doch nichts!“
Sein Geschrei verhallte in den Tiefen des Waldes. Und nach einem Moment der Wut, kam der blonde Mann mit den schwarzen Klamotten sich nun unglaublich dämlich vor. Jetzt redete er sogar schon mit seinem Hut.
- Ich brauche dringend Urlaub… -, dachte er sich nur und rollte mit den Augen. Doch das konnte er sich nun mal bei seiner Lebensweise nicht leisten. Und so beschritt er den unebenen Weg, der ihn mitten durch den Wald führte weiter. Denn er wollte die nächste Stadt unbedingt noch vor Sonnenuntergang erreichen…
Kommentar des Verantwortlichen:Kritik hierzu bitte in den entsprechenden Kritikthread, danke :D
Angefangen hat eigentlich alles mit einem Ava. Da trug Sanzo halt einen wirklich mega genialen Hut. Und das hat mich an eine Passage aus "die Nanny" erinnert, indem sie "ich verlor meinen Hut" als Ersatz für "ich verlor meine Unschuld" benutzt. Daher mußte ich gestern so lachen, als ich Sanzo's Hut sah. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/bloblaugh.gifhttp://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/bloblaugh.gifhttp://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/bloblaugh.gif
Nun dem, ich werd mich halt einfach mal an einer Hut-Story versuchen. Ich hab noch keinen Schimmer, um was es gehen soll oder was passiert. :peinlich: Ich schreib einfach mal drauf los. Mach ich ja sonst auch immer. :smirk:
Ahrr!! Ich hab noch was vergessen, weil ich das auf der Arbeit leider nicht basteln konnte. Hoffentlich liest das trotzdem noch wer. :cry: :heul:
Also... damit man weiß, wie Sanzo und Hakkai in der Story rumrennen.
Aber einen unterschied gibt es. Der Hut von Sanzo birgt ein großes Geheimnis. Der von Hakkai leider nicht. Daher will er ja auch hinterher den von Sanzo. :naughty:
http://img48.exs.cx/img48/8890/ABSaiSanzo25BHut.jpg VS.http://img48.exs.cx/img48/1919/ABSaiHakkai19Hut.jpg
Hut - The Movie
Legend I - Prologue - The Time Before
"Weil du ein Tabu gebrochen hast...
Weil du einem Verbrecher geholfen hast...
Weil du mich verraten hast....
So sehr ich es mir auch wünsche, als Herrscher unseres Gleichen darf ich die Regeln nicht brechen. Aber für dich.. werde ich sie biegen.. meine Geliebte...
Auf dass du eines Tages.. zu mir zurückfinden wirst... "
"Ahrr!!!" Das relativ ruhige Treiben in der Taverne wurde durch den Schrei eines Mannes und dessen Aufprall auf einen Tisch gestört.
- Ts.. selbst Schuld.. - dachte sich Sanzo und nahm einen weitren, kräftigen Schluck von seinem Bier. Was hatte ihn auch dieser Vollidiot eines Fettwanstes blöd von der Seite angepöbelt, während er aß? Kein Wunder also, dass er ihm eine verpassen musste, so dass der Fremde quer durch den Raum bis auf den nächsten Tisch knallte. Während des kurzweiligen Kraches war es nun still in der Taverne. In dieser Zeit.. war man Stress gewöhnt. Die Leute fürchteten Schlägereien. Und hier schien sich wieder eine anzubahnen, so dass sie den Atem anhielten, aus Angst, dort mit hinein zu geraten.
Doch Sanzo selbst schien das wenig zu kümmern. Er trank genüsslich weiter, aß von dem guten Fleisch und genoss es sehr, da es seit Tagen wieder das erste war, was er zwischen die Zähne bekommen hatte. Für ihn war der Fall damit erledigt. Er wollte ja auch nur in Ruhe speisen und sich dann wieder auf machen. Doch so leicht sollte es ihm nicht gemacht werden..
„Hey, du..“ Sanzo sah gelangweilt mit einem Auge schräg auf. Hatte der Typ etwa noch nicht genug? Oder was war der Grund, wieso er ihn erneut von der Seite anmachte? Wie dem auch sei.. der Typ langweilte Sanzo. Und so beschloss er, ihn einfach zu ignorieren.
„Hey, du! Ich rede mit dir!!!“ Sanzo sah aus, als wolle er darauf sagen, „Seh ich so aus, als ob mich das jucken würde?“. Doch er schwieg und ignorierte den aufdringlichen Kerl weiterhin.
Jedoch.. irgendwas schien seltsam an dem Fremdem zu sein und Sanzo wurde aufmerksamer.
„hh.. du bist ja ganz schön eingebildet..“, zischte der aufdringliche Pöbler über seine schmierigen Lippen, „Genau.. wie er es uns gesagt hat…“
Er…? Wen meinte der Fremde?
„Wie dem auch sei.. mich soll’s nicht kümmern. Ich erledige lediglich… meinen Job!!!!“
In dem Moment, als dieser Schrei des Fremden die anderen Gäste der Taverne erzittern lies, sprang Sanzo zurück! Der Pöbler hatte nämlich urplötzlich zu seinem Schwert gegriffen und innerhalb weniger Sekunden, dem Tisch, an dem Sanzo noch eben saß, in Stücke gehauen.
„Kc!..“ Sanzo zischte wütend. Wie konnte dieser Typ es schon wieder wagen, ihm beim Essen zu stören? Jetzt war’s genug!
„Was willst du Fixer eigentlich von mir?!“, entfuhr es ihm jetzt wütend, denn sein Geduldsfaden war nun gerissen. Doch der Fremde grinste… „Hh, hh.. deinen Hut.“
„Was?..“ Das war jetzt nicht ernst gemeint, oder? Sanzo kam sich extrem verarscht vor. Doch er hatte keine Zeit, groß darüber nachzudenken, denn schon war der Fremde wieder mit dem Schwer auf ihn losgegangen. Aber Sanzo war schneller als er! Er war dem schnellen Schwertschlag mit einem Sprung über dessen Führer nach oben hin ausgewichen und zückte noch während dessen in der Luft seinen Revolver aus der schwarzen Tasche.
„WAS?!!..“ Damit hatte der Fremde wohl nicht gerechnet. Denn die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Doch es war zu spät für ihn, sich noch groß zu fürchten, denn schon im Moment darauf…
„Hh.. mach’s im nächsten Leben besser.“ …. Hatte Sanzo auf ihn geschossen. Und mit einem sauberen Kopfschuss verharrte die schreiende Gestalt noch einen Moment, bis sie sich dann einfach in Staub auflöste.
„Hh.. also doch ein Dämon…“, kam es leise über Sanzo’s Lippen, während er sich den Hut weiter ins Gesicht zog. Dass der Fremde zu Staub zerfallen war, hatte es bewiesen. Sanzo hatte es zwar schon vorher vermutet gehabt, doch nun war es klar. War aber nun auch egal, da der Fremde nun so oder so platt war.
Die anderen Leute, in der Taverne waren immer och stark vor Schreck und keiner traute sich, sich zu rühren, geschweige denn einen Ton von sich zu geben. Sie hatten zu viel Angst vor dem völlig in Schwarz gekleideten Fremden, der so eben einen Dämon mit nur einem Schuss erledigt hatte. Was war das bitte für ein Revolver, der sogar Dämonen auslöschen konnte? Und noch viel wichtiger.. was war das für ein komischer Mann, der in seiner komplett schwarzen Kluft bestehend aus einem etwas zu weit sitzenden Rollkragenpulli, einer am Bein weit ausgeschnittenen, langen Hose, den von Dreck beschmierten Schuhen und einer schwarzen Umhängetasche eigentlich nur wie ein harmloser Landstreicher wirkte?
Doch Sanzo merkte, wie verängstigt die Leute ihn alle anstarrten. Und er fühlte sich unwohl, da er doch sonst immer darum bemüht war, so wenig wie möglich Aufsehen in der Öffentlichkeit zu erregen.
„Hey..“ Der Wirt zuckte zusammen, als Sanzo an die Theke ging und ihm 2 Goldstücke auf den Tresen legte.
„Ich hab zwar kaum was gegessen, da der Typ von eben mein Essen mitsamt dem Tisch dem Erdboden gleich gemacht hat, aber ich bezahle trotzdem.“
Der Wirt wunderte sich nur über den schwarz gekleideten Fremden. Doch er wagte sich nicht, etwas zu sagen. Und so hatte Sanzo die Taverne auch schon wieder verlassen und machte sich auf in Richtung der nächsten Stadt.
Er nahm den Umweg durch den großen Wald. Denn je weniger Leute er sehen musste, umso besser. Er hasste einfach die Nähe von Menschen. Wieso auch immer. Wo er doch selbst einer war…
Doch während des langen ruhigen Weges, gingen ihn ein paar Dinge einfach nicht aus dem Kopf.
- Meinen Hut.. ts! So ein Schwachsinn. - War das, was der Fremde da gesagt hatte eigentlich nun ernst gemeint?
„Dieser Gott verdammte Hut…“ sprach er leise und griff sich an den Kopf, um den Hut noch fester an seinen Kopf zu drücken. Denn in gewisser Weise, konnte man sagen, dass er ihn hasste. Und er erinnerte sich…
4 Monate war es nun schon her. Damals wachte er auf einem schäbigen, abgestorbenen Feld auf. Es war dunkelste Nacht, es hatte geschüttet wie aus Eimern und er lag da, auf diesem scheiß Feld. Ohne Kleidung, ohne Essen, ohne Erinnerung… alles, was er damals noch hatte war dieser dumme, schwarze Hut, den seine Hand noch umklammerte, als er zu sich kam. Und der ebenso seltsame Revolver, den Sanzo erst sah, als er den Hut aufhob und aufsetzte. Ansonsten hatte er nichts..
Seit dieser Nacht hatte er sich irgendwo, irgendwie durchs Leben geschlagen, zog wie ein Vagabund von einer Stadt zur nächsten, immer in der Hoffnung, irgendwo auf neue Menschen oder Dämonen zu stoßen, für den er Kohle absahnen konnte. Er war zum Kopfgeldjäger geworden. Jagen und töten.. das war auch das Einzige gewesen, das er konnte.
Damals hatte er schnell herausgefunden, dass der Revolver, den er da bei sich trug, mehr war, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte. Denn dieser Revolver war in der Lage, Dämonen zu vernichten, was mit normalen Waffen völlig unmöglich war. Wieso es so war, kümmerte Sanzo wenig. Ihn interessierte nur, dass diese Waffe eine große Hilfe bei der Erledigung seiner Gegner sein würde. Und so war es auch. Seit damals… aber was war eigentlich davor?
„Ts…“ Es kotzte Sanzo so dermaßen an, dass er sich an rein gar nichts mehr erinnern konnte, was vor diesen Ereignissen war. Aber auf der anderen Seite.. was hätte es auch schon groß an seinem jetzigen Dasein geändert, wenn er’s wüsste? Absolut gar nichts. Daher war’s ihm auch wiederum egal, was vor diesen letzten 4 Monaten war. Und dennoch.. irgendwie.. konnte er die Neugier und die die Verbindung zu seiner Vergangenheit doch nicht voll und ganz loslassen. Denn der Hut, den er trug, erinnerte ihn stets daran. An diese kalte, von Regen getränkte Nacht, in dem er aufwachte und nichts mehr hatte.
Und sich auf diesem langen Fußmarsch wieder daran zu erinnern, machte ihn allmählich wütend.
„Gr.. du scheiß Hut!! Warum hab ich dich eigentlich überhaupt noch?! Nützen tust du mir ja doch nichts!“
Sein Geschrei verhallte in den Tiefen des Waldes. Und nach einem Moment der Wut, kam der blonde Mann mit den schwarzen Klamotten sich nun unglaublich dämlich vor. Jetzt redete er sogar schon mit seinem Hut.
- Ich brauche dringend Urlaub… -, dachte er sich nur und rollte mit den Augen. Doch das konnte er sich nun mal bei seiner Lebensweise nicht leisten. Und so beschritt er den unebenen Weg, der ihn mitten durch den Wald führte weiter. Denn er wollte die nächste Stadt unbedingt noch vor Sonnenuntergang erreichen…
Kommentar des Verantwortlichen:Kritik hierzu bitte in den entsprechenden Kritikthread, danke :D