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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Politik in der AnimaniA? / Politische Jugendzeitschriften


Doomfox
08.12.2004, 06:04
abgetrennt von Kapitalismus,Sozialismus...etc durch JPF as Mod support

Vieleicht könnte Animania mit einer Polit Kolummne, damit anfangen neue Ideen zu verbreiten, aber das ist wahrscheinlich nur ein Traum.

Politik? In der AnimaniA? http://people.freenet.de/Doomfox/S/braun-nanu.gif
Ich glaube nicht, dass die AnimaniA geeignet ist für soetwas, was Zielgruppe und Anzahl der Leser betrifft. Der Themenschwerpunkt in der AnimaniA liegt ganz klar woanders. Da solltest du dich besser an andere Zeitschriften wenden. :wink:
Aber das hier im Forum zu diskutieren ist doch zumindest besser als nicht, oder? http://people.freenet.de/Doomfox/S/gelb-lach3.gif
http://people.freenet.de/Doomfox/S/gelb-ninja.gif

Noise
08.12.2004, 10:19
Ich bin mir mit der Zielgruppe total im klaren und sie ist genau die richtige.
Es sind jugendliche und Kinder, welche sich durch mangas und Animes in einen andere Welt versetzen wollen ( sie gelangen noch mit ihrer Phantasie in die Geschichte des Mangas oder Animes) zwar wäre es besser wenn sie Bücher lesen würden, aber trotzdem sind sie die Zukunft unserer Welt.
Und je früher man sie mit tollen Ideen begeistert umso besser.
In einer normalen Zeitung finde ich zwar die gebildete seite des Volkes (welche sicher nur Kritik übt aber nichts unternimmt).

Ich weiß auch gar nicht was eine zeitung mit einem solchen Artikel anfangen sollte (da bin ich leider ein wenig pesimistisch)

Shingetsu
08.12.2004, 21:43
Ich finds nicht korrekt, weil die Animania nun wirklich keine Plattform für politische Erziehung sein sollte.
Stattdessen sollte man in der Schule Politologie unterrichten. Also nicht Propaganda-Unterricht wie die "Staatsbürgerkunde" in der DDR und UDSSR sondern neutrale politische Bildung.
Statt Anime und Politik zu vermischen sollte man lieber leicht verständliche Politik-Zeitschriften machen die auch gerne eine politische Ausrichtung haben können. Ich hab früher die Konkret gelesen, ein linksradikales Blatt das von intellektuellen Altlinken rausgegeben wird. Viel zu kompliziert für Jugendliche und einfache Leute ohne höhere Bildung.
Sowas in der art sollte man mal etwas lockerer präsentieren damit sich mehr Leute dafür interessieren.

JPF
08.12.2004, 22:31
Politik ist leider unter Minderjährigen ziemlich out. Ich sehe es ganz gut bei mir im Ort. Ich bin der Ortschef einer Jugendorganisation einer Partei und bei 13.000 Einwohner haben wir gerade mal 7 Mitglieder. Die Jugendorganisationen der anderen Parteien gibt es hier überhaupt nicht. Das Interesse ist NULL. An die Jugendlichen kommt man nur, wenn man sogenannte Fun-Aktionen macht. Partys, Ausflüge usw. . Erst dann kann man ab und zu mit politischen Themen kommen, aber es ist erschreckend wie gering das Interesse und das Wissen ist.

Die Schule ist so schon vollgestopft, aber Sozialkunde sollte wirklich weit früher beginnen. Aber vor allem MIT einer guten Ausbildung dahin, daß man kritisch mit allen Medien umgehen muß.

~-=\AoR/=-~
09.12.2004, 00:00
@JPF
Das liegt wohl auch zum Teil an der Partei in der du bist. Mer wolle ja keine Namen nennen. *lach*
Nein mal im ernst: Das Jugendliche immer weniger Lust und Interesse an der Politik habven, liegt imo nicht nur in der Jugend begründet. Was kann man den Jugendlichen anbieten wenn sie sich politisch engagieren? Nichts! Das ist das Problem. Änmdert sich etwas, wenn Cdu, SPD oder FDP an der Macht sind? Nein! Was für ein Gefühl hat denn der Parteimitarbeiter an der Basis? Kann er etwas ändern? Nein! Ich bin selbst Mitglied der SPD, aber wirklich dran glauben das wir hier "unten" was ändern oder beeinflussen können, das glaub ich nicht.

Hatake_Kakashi
09.12.2004, 00:06
@JPF
Das liegt wohl auch zum Teil an der Partei in der du bist. Mer wolle ja keine Namen nennen. *lach*
Nein mal im ernst: Das Jugendliche immer weniger Lust und Interesse an der Politik habven, liegt imo nicht nur in der Jugend begründet. Was kann man den Jugendlichen anbieten wenn sie sich politisch engagieren? Nichts! Das ist das Problem. Änmdert sich etwas, wenn Cdu, SPD oder FDP an der Macht sind? Nein! Was für ein Gefühl hat denn der Parteimitarbeiter an der Basis? Kann er etwas ändern? Nein! Ich bin selbst Mitglied der SPD, aber wirklich dran glauben das wir hier "unten" was ändern oder beeinflussen können, das glaub ich nicht.

Jetzt wird garantiert der Spruch kommen wenn jeder so denkt wird sich nie was ändern und bla bla bla

Wer Geld hat macht die Politik

~-=\AoR/=-~
09.12.2004, 00:19
Wieso?
Ich glaub zwar nicht dran, aber ich bemüh mich trotzdem. Und im Gegensatz zu JPF bin ich net der jungen Fraktion beigetreten, sondern gleich den Alten. *lach* Wie dem auch sei ... das Gefühl zur Veränderung hab ich net mehr.

Doomfox
09.12.2004, 06:18
http://people.freenet.de/Doomfox/S/gelb-denken.gif Hmmm, abgetrennt worden... http://people.freenet.de/Doomfox/S/starwars.gif, OK...
Selbst wenn in der AnimaniA ein Politikanteil wäre, gäbe es kaum Interesse dafür. Die Leser kaufen die AnimniA wegen dem Themenschwerpunkt Japanimation. Politische Themen werden für sie erst interessant, wenn sie selbst davon betroffen sind und diesen Zusammenhang auch sehen. Leider bleibt es bei sowas meist nur am meckern (z.B. Wie kann die BPjM nur dieses und jenes indizieren? Warum wollen die dieses oder jenes verbieten? Warum wird das teurer?). Die wenigsten informieren sich dann über das Thema, aber immerhin wird das Thema eine zeitlang diskutiert. Aktuelle politische Themen im Politik-Unterricht stehen im Konflikt mit dem (engen) Lehrplan und ggf. der Kompetenz/Motivation der Lehrkraft. Interesse vereinzelter Schüler stehen im Konflikt zu demotivierten restlichen Schülern.
Die "Informationen zur politischen Bildung"-Hefte von der "Bundeszentrale für politische Bildung" sind wirklich ganz gut und informativ, aber selbst wenn man die nachgeworfen bekommt, liest man die nur, wenn man das für eine Aufgabe braucht. Diese Beobachtung konnte ich zumindest in meiner Schulzeit machen.
Das Angebot ist da, nur muss man es selbst wahrnehmen. Das könnte das größte Problem sein.

Master Jinnai
09.12.2004, 10:13
Ich finds nicht korrekt, weil die Animania nun wirklich keine Plattform für politische Erziehung sein sollte.
Stattdessen sollte man in der Schule Politologie unterrichten. Also nicht Propaganda-Unterricht wie die "Staatsbürgerkunde" in der DDR und UDSSR sondern neutrale politische Bildung.
.
Warum denn nicht, die heutige Jugend ist doch total ungebildet und blöd..
Das wär doch mal moralisch korrekt, wenn man die Kids beeinflussen würden, das ist dann zum Wohl der Menscheit, und Politik...
Überlegt mal wir halten ein gottgegebenes Werkzeug in Händen....
Last euch das durch die Köpfe gehen....

09.12.2004, 10:19
Die Schule ist so schon vollgestopft, aber Sozialkunde sollte wirklich weit früher beginnen. Aber vor allem MIT einer guten Ausbildung dahin, daß man kritisch mit allen Medien umgehen muß.

Ein Jahr Sozialkunde - zumindest auf dem Gymnasium - halte ich für völlig unzureichend, um den Staatsapparat erklärt zu kriegen und warum Parteien alte Sitzverteilungen als Wertemaßstab haben. :\

Normal sollte es damit beginnen, dass eben dieser Unterricht schon mal etwas Interesse weckt und der Schüler dann auf eigene Faust recherchiert, wie die aktuelle Lage ist, hinterfragt und erfährt, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt in der Politik. Dummerweise schlägt das dann eher um in hochmotiviertes Rauchen, und Schluss.

Sephiroth's Angel
09.12.2004, 11:30
OMG.. Politik in der Ani?? Was sollte das denn werden? Das käme einem langsamen, schleichenden Harakiri-Akt für diese Zeitschrift gleich. XD
Warum nicht dann gleich noch eine Ecke für soziale Probleme? Und am besten noch eine Mode-Ecke und nicht zu vergessen die "Fragen Sie Doc AnimaniA"-Rubrik.
Ich find's schon schlimm genug, dass sich das Mag mit dem ganzen J-Music, Real-Film- und Buch-Geblubber ziemlich weit aus dem Fenster lehnt und diese Bereiche meist nie wirklich was mit Animes oder Mangas zu tun haben. Aber ne Politik-Rubrik? Nein, danke. Dann würd ich das Heft gar nicht mehr kaufen. Denn man muß ja nicht auch noch in der Ani lesen, wie dreckig es Deutschland geht, das merkt man auch allein. :roll:

madobe
09.12.2004, 12:06
finds auch fehl am platz. die einzige möglichkeit dafür wäre wenn man infos über japanische politik reinbringt, aber auch nur so nebensächliches zeug und nichts ws keiner kapiert. z.B wahlergebnisse un kurze infos zum jeweiligen gewählte oder kanditaten etc....aber ich würds weglassen. es gibt genug möglichkeiten sich über poltitik zu informieren, man muss eigentlich nur zeitung lesen oder naxchrichten gucken.
mal ehrlich: wer liest sich dann dennd auerhaft durch? irgendwann werden sie leser keinen bock mehr drauf haben und diese seiten überblättern.

Shingetsu
09.12.2004, 13:06
Genau
Eine Einführung in die japanische Politik mit Vorstellung und Entstehungsgeschichte aller Parteien. Einen kurzen geschichtlichen Rückblick um zu erklären warum die Mehrheit der Japaner die Auslandseinsätze an denen sich ihr Militär jetzt beteiligt so scharf kritisiert. usw.
Kommt halt nur darauf an wieviel Platz man dafür opfern will. Mit solchen Themen kann man ein Sonderheft und sogar ein fettes Buch füllen.

madobe
09.12.2004, 13:19
Genau
Eine Einführung in die japanische Politik mit Vorstellung und Entstehungsgeschichte aller Parteien. Einen kurzen geschichtlichen Rückblick um zu erklären warum die Mehrheit der Japaner die Auslandseinsätze an denen sich ihr Militär jetzt beteiligt so scharf kritisiert. usw.
Kommt halt nur darauf an wieviel Platz man dafür opfern will. Mit solchen Themen kann man ein Sonderheft und sogar ein fettes Buch füllen.

naja, ich würd erstmal nur randinfos machen un nur das wichtigste, denn die leser sollen ja keine politik asse werden.....nur das allernötigste wenn überhaupt.

09.12.2004, 13:38
Politik + Animania = Was zum Teufel soll das werden?

Der völkische Beobachter der A/M-Szene?

Nein, das passt nun überhaupt nicht in die Zeitschrift. Für Politik hole ich mir entsprechende Postillen, aber keine Animania. Geh ja auch nicht zum Mac für eine Pizza, ne?

madobe
09.12.2004, 14:17
ich finds auch quatsch...

trenchmaker
09.12.2004, 15:03
Bestes Beispiel dafür:
Diskussion über die Neugestaltung einer renomierten Zeitung.

Erste Ansage vom Chef: Passt aber auf, die Zeitung ist von der roten Fraktion. Also bitte bei der Farbwahl drauf achten, ok?
O______o
aha....
Ehrlich gesagt finde ich, dass Politik in der animania absolut nichts zu suchen hat... was soll das werden. Der erste Manga heißt dann CDU versus SPD? O_o Na toll....

eX!zt
09.12.2004, 15:36
Nee, solche Themen sollten nicht in die Animania, schon alleine weil es OT ist. Außerdem könnte die Animania gefahr laufen, sich zu einem Politischen Lager zu bekennen, was wiederrum einigen Leuten auf den Magen schlagen und die Jüngeren unter den Lesern vielleicht zu sehr beeinflussen würde.

Shingetsu
09.12.2004, 16:01
@Trench:

Es gibt glaub ich einen Politik-Manga wo es darum geht daß ein Japaner Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird.
:wink:
Als ich noch jünger war hatte ich mal die Idee eine Anime- und Manga-Partei zu gründen. *erinnert sich noch an die herrlich kindischen Threads vor 4 Jahren*

~-=\AoR/=-~
09.12.2004, 16:40
@shin
Ich glaubv du meinst "Eagle".

Noise
09.12.2004, 19:30
An alle.

Da ich dieses Thema sozusagen begonnen habe will ich auch mal meinen Senf dazu abgeben.

Ihr habt völlig recht, wenn ihr sagt das sich niemand für die Probleme der Nation interessiert (in östereich ist es gleich, ich weiß es denn ich bin einer), denn es hängt einem schon zum Hals raus. (zu hohe Ausgaben hier, zu hohe ausgaben da, Ausländer problem? Zusammenbruch des sozialen Netzes usw. und es wird immer schlimmer)
Tja, wenn man die Probleme auf eienr Basis des Meckerns bespricht oder diskutiert ist, das wohl klar das das niemand ließt.

Wenn man aber dieses Thema auf Animania Format zurechtrückt, z.B.: mit einem Ideenwettbewerb (mann muss nicht immer meckern, mann kann auch Ideen fördern um das denken Junger Menschen zu fördern) oder man veranstaltet einen Mangazeichenwettbewerb (Zeichne deine Zukunft; Bessere Welt uvm.)
Es reicht vorerst wenn man den Menschen einen kleinen Denkanstoß verpasst.

Und wer hat, denn was von einer großen Abteilung Politik im Ani geredet? (ich nicht) Es reicht ein kleiner Artikel irgendwo hinten im Heft, hauptsache er wird hin und wieder mal entdeckt und gelesen.


zum Thema Soziakunde (sowas gibt es in Österreich nicht) aber ich kann mir in etwa vorstellen wie das abläuft, es werden viele Daten auswendig gelernt und wie der Staat funktioniert, das interisiert doch wirklich kaum mehr jemanden. Werden da auch zukunftsbezogene Themen behandlet oder versucht den Jugendlichen wieder mal Ideen einzuflößen?


Wenn man unzufrieden ist mit, dem System muss man etwas dagegen tun und das tue ich, indem ich die diskusion in diesem Forum so lange wie möglich am leben erhalte und versuche euch alle (aber auch mich) zum denken anzuregen.
Denn zur Zeit kann ich nicht mehr tun, obwohl ich denke das ich diese Diskussion in einem Forum einer großen Deutschen oder Österreichischen Zeitung nochmal anfange. (je mehr Menschen man anregt neue Ideen zu haben umso wahrscheinlicher ist es, dass man mal in einem besseren System lebt)
UND WENN IHR DAS AUCH MACHEN WÜRDET, DANN HÄTTEN WIR EINE REALISTISCHE CHANCE MAL WAS ZU VERÄNDERN.

Doomfox
10.12.2004, 06:38
Tut mir Leid es zu sagen, aber du bist sehr optimistisch. Die AnimaniA eignet sich nicht für politisches. Ich fände es auch etwas befremdlich, wenn in der Ani plötzlich über Medizin oder Wissenschaft berichtet wird (kann auch sehr interessant sein). Es passt nicht. Die Redakteure müssen auch vom wirtschaftlichen Standpunkt an die Sache rangehen.
Politik? Kaum Interesse vorhanden. Also kommt es nicht rein und man füllt die Seiten mit etwas, was die Leserschaft wohl mehr interessiert. Ich hab so meine Zweifel, ob einige AnimaniA-Leser überhaupt (politische) Denkanstösse haben wollen.
Politik-Unterricht hatte ich von der 8. oder 9. Klasse an. Daten musste ich weniger auswendig lernen (warum sollte ich z.B. wissen wie viele Einwohner NRW hat? Nutzen gleich null, außer für die Klausur vielleicht.). Es ist schon nicht unwichtig zu wissen wie die eigene Republik funktioniert, ebenso die EU, vor allen, da es uns mehr oder weniger betrifft. Und die Diskussionen mit Rollenverteilung z.B. (ihr Gewerkschaft, ihr Arbeitgeber,...) waren eigentlich auch ganz lustig. Dann beschäftigt man sich zumindest etwas mit dem Thema. ;)
Veränderungen... wollen wir Veränderungen? Welche Art von Veränderungen und wie weit sollen sie gehen? Natürlich sollen dabei höchstens die anderen benachteiligt werden, blablabla... http://people.freenet.de/Doomfox/S/gelb-denken.gif
Tja, zumindest in Deutschland darf die Veränderung nicht soweit gehen, dass die demokratische Grundordnung gefährdet ist, es sei denn alle (Deutschen) entscheiden sich freiwillig für ein anderes System (§ 146 GG).

http://people.freenet.de/Doomfox/S/gelb-ninja2.gif

madobe
10.12.2004, 13:35
es gibt mangas über polititk, aber keine politik in mangazeitschriften. das hat da einfach nix zu suchen.
und wenn jemand möchte, dass jugendlichen potlik näher gebracht wird, is das ja sehr vorbildlich aber dann soll er ihm ne zeitung in die hand drücken und die mit ihm lesen! dafür gibts die dinger.....

JPF
10.12.2004, 13:41
Das liegt wohl auch zum Teil an der Partei in der du bist. Mer wolle ja keine Namen nennen. *lach*

Tja, mein Jung, lies mal vielleicht den Beitrag genauer, dann würdest Du feststellen, daß es meiner Partei noch gut geht im Vergleich zu den anderen.

Ich bin der Ortschef einer Jugendorganisation einer Partei und bei 13.000 Einwohner haben wir gerade mal 7 Mitglieder.

:smirk:

Das Jugendliche immer weniger Lust und Interesse an der Politik habven, liegt imo nicht nur in der Jugend begründet. Was kann man den Jugendlichen anbieten wenn sie sich politisch engagieren? Nichts!

Hmm, zumindest lokal sieht man schnell, was für einen Einfluß man auch als Jungpolitiker hat. Ganz zu schweigen davon, daß die Jugendorganisation (d.h. 16-35 Jahre alt) auch mehrere Vertreter in allen Parlamenten vom Gemeinderat bis zum Europaparlament hat. Über die Jugendorganisation kann man auch Anträge an den Parteitag der Mutterpartei einbringen und eigene Programme werden auch verabschiedet. Hinzu kommen diverse Aktionen innerhalb des Orts- und Kreisverbandes. Ich war selbst überrascht, was es alles zu tun gibt. Man darf nicht blind auf die ganz großen Themen starren. Daß da ein einzelner Kleiner nicht direkt Einfluß hat, ist klar, aber dann muß man politisch arbeiten und sich seine Verbündete in der Partei suchen.

Das ist das Problem. Änmdert sich etwas, wenn Cdu, SPD oder FDP an der Macht sind? Nein!

Ist eigentlich ein Punkt für den P.D.T., aber ich sage klar: Ja. Merkt man nur zu gut.

Was für ein Gefühl hat denn der Parteimitarbeiter an der Basis? Kann er etwas ändern? Nein! Ich bin selbst Mitglied der SPD, aber wirklich dran glauben das wir hier "unten" was ändern oder beeinflussen können, das glaub ich nicht.

Vielleicht bist Du wirklich bei der falschen Partei. ;) Genau da scheint der Unterschied zu liegen.

Und im Gegensatz zu JPF bin ich net der jungen Fraktion beigetreten, sondern gleich den Alten. *lach*

Ich bin bei den Jungen und der Mutterpartei. Das kann man nämlich parallel. ;)

Um mal wieder etwas auf das eigentliche Thema zu kommen:

Würdet Ihr eine politische Zeitschrift kaufen, die sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet ?

10.12.2004, 14:36
Würdet Ihr eine politische Zeitschrift kaufen, die sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet ?

Ich komme mit dem normalen politischen Text klar, also von meiner Seite aus ein Nein.

@JPF: Ich denke ja, dass AoR den Aufwand meinte. Politik passiert nicht von heute auf morgen, zwischen den Entscheidungen liegt nun mal viel Zeit.

Shingetsu
10.12.2004, 14:48
Würdet Ihr eine politische Zeitschrift kaufen, die sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet ?

Ich komme mit dem normalen politischen Text klar, also von meiner Seite aus ein Nein.

@JPF: Ich denke ja, dass AoR den Aufwand meinte. Politik passiert nicht von heute auf morgen, zwischen den Entscheidungen liegt nun mal viel Zeit.

Ich komme auch mit normalen politischen Texten klar, aber mir wäre eine Zeitschrift ganz recht wo die Texte nicht mit unnötigen Fremdwörtern und Schachtelsätzen vollgespickt werden nur um künstlich eine Intellektualitätskulisse zu schaffen und sich besonders geistreich und elitär vorzukommen.
Beispiele dafür gibts z.B. in der linksradikalen Szene mehr als genug.

SweetMel
12.12.2004, 14:05
Politik ist nun mal etwas ziemlich abstraktes. Kinder und Jugendliche können deshalb nichts damit anfangen, da es sie selten direkt betrifft, und man die Auswirkungen (von Reformen etwa) erst Monate oder gar Jahre später merkt.

Die Animania hat als Thema nun mal Anime und Manga. Und etwas J-Pop. Eine kleine Sparte, die das japanische System erklärt (unter dem Stichwort Länderkunde), wäre inhaltlich noch einfügbar, aber unsere nationale Politik passt da ja mal gar nicht rein. Die könnte man eher in die Bravo schreiben. Ob diese Seite dann aber gelesen würde, ist schon wieder was anderes...
Eine Politik-Zeitschrift für Jugendliche.... würde gleich pleite gehen. Kann ich den Jugendlichen aber auch nicht übel nehmen. Schließlich müssen sie sich noch ihr ganzes Leben lang mit dem Kram rumschlagen, da kann man die ersten Jahre ihres Lebens noch etwas nachsichtig sein und langsam an das Thema herangehen. Zum Beispiel mit Texten, die auch ein 14-Jähriger versteht. Wie gesagt, vielleicht eine kleine Kolumne oder so etwas in einem Magazin wie "bravo", "Yam" oder wie die alle heißen wäre sinnvoller.