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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gewalt an Schulen - Meinungen und Vorschläge


Crichton
25.02.2004, 23:52
Hallo!!!

Ich wollte, in Anbetracht der Ereignisse der letzten Zeit mal eure Meinungen und Vorschläge zum Thema "Gewalt an Schulen" wissen. Da viele hier selbst noch zur Schule gehen ist es ein Thema, daß vielen am Herzen liegen sollte.

Die Freundin eines meiner Besten Freunde ist z.B. Lehrerin an einer Hauptschule, in der schon seit geraumer Zeit ein gereiztes Klima herrscht. Am Wochenende habe ich jetzt gehört, daß überlegt wird Metalldetektoren und Kameras zu installieren sowie einen Sicherheitsdienst und eine(n) Psychologen/in anzustellen. Das soll an dieser Schule aber nicht nur dem Schutz der Schüler, sondern auch der Lehrkörper dienen, von denen einige auch schon in Angst leben.

Was denkt ihr? Ist sowas heutzutage sinnvoll oder sogar nötig?

creator sui
26.02.2004, 01:19
Ja, sinnvoll und notwendig, solange beide Parteien, also Schüler UND Lehrer überwacht werden.
....aber wer überwacht die Überwacher? :roll:

BrownEyes
26.02.2004, 01:27
meiner Meinung nach wäre das durchaus sinnvoll.. aber ist das nicht auch eine Frage des Geldes? Kameras und ähnliches sind ja nicht gerade billig :? allerdings wenn die Schule sich das leisten kann, wäre es schon angebracht..
unsere Schule könnte sich das mit Sicherheit nicht leisten.. wir müssen sogar schon an den Heizungen sparen XD

Yshary
26.02.2004, 06:44
Überwachung schön und gut (natürlich auch die Lehrer - die schlagen ja auch schon mal zu!) aber wer greift dann schnell ein? Wichtiger wär es vor allem mehr Aufsichten in den Pausen und überhaupt auf dem Schulgelände bereitzustellen. Dann gibt's auch nicht mehr so viel Gewalt. Dass muss dann finanziell auch echt drin sein.

26.02.2004, 07:49
Überwachung und Vorsichtsmaßnahmen sind schon wichtig,aber man brauch es auch nicht zu übertreiben finde ich!

Aber bei mir an der Schule braucht man sowas glaube ich nicht!
Also soweit ich bis jetzt mitgekriegt habe,herrscht bei uns keine so große Gewalt.Zwar hier und da manchmal ne Schlägerei,aber ansonsten is eigendlich alles friedlich! :roll:

Chrisha
26.02.2004, 08:19
mmh... da ich nicht mehr zur Schule gehe, weiß ich nicht wie das heute da so ist, aber vor nem Jahr war das alles noch relativ friedlich. Also so übertriebene Maßnahmen hat man nicht gebraucht :wink: aber das kommt natürlich immer auf die Schüler und Orte an.... aber bevor sich eine Schule Kameras und Metalldetektoren leisten kann, sollten sie erst mal gucken ob sie sich nicht lieber neue Bücher oder so leisten sollten :roll: unsere waren nämlich Steinalt... aber das ist ein anderes Thema...

Taishi02
26.02.2004, 10:27
Traurig das so etwas heutzutage nötig ist, aber ja, solche Sachen müssen her.
Zwar nicht an jeder Schule, aber in einigen.

Ich bin ja gespannt, wie die Psychologen aus einem Haufen blutrünstiger Hauptschüler (nichts gegen Hauptschüler!!!) ein paar kleine Pazifisten in Engelskleidern machen wollen, die Harfe spielen *lol*

Nein... ist schon traurig, aber langsam befürworte ich die Idee sogar, dass Schulen den Eltern beibringen ihre Kinder zu erziehen, da einige Eltern es anscheinend echt nicht können... aber man muss auch unserer Generation die Erziehung beibringen, sonst machen wir es nicht besser als unsere Eltern, bzw. einige Betroffene machen es nicht besser.

HotaruYagami
26.02.2004, 11:18
Überwachung bringt es auch nicht, dann findet die Gewalr vielleicht nach der Schule statt...ich finde, man sollte das Problem an der Wurzel packen! Man sollte mit den Eltern reden und die Lehrer sollte das auch mehr interessieren.

JPF
26.02.2004, 14:06
Es wird höchste Zeit, daß die Eltern hart drangenommen werden, wenn ihre Kinder Mist bauen, wenn man schon die Kinder nicht einbuchten kann.

Vielleicht wäre dann endlich schluß mit dem ganzen antiautoritären Quatsch.

Shingetsu
26.02.2004, 14:12
Das Einbuchten der Kinder sollte legal werden.
Gewalttätige Kinder sollten in schuleigenen Kerkern bis zu eine Woche eingesperrt werden dürfen. Natürlich muss das alles korrekt und rechtsstaatlich ablaufen. d.H.: Eltern müssen informiert werden, und die Einrichtung der Kerkerzellen muss dem Standard in deutschen Gefängnissen entsprechen.
Die Dauer der Strafe sollte vom Lehrer-Kollegium festgelegt, und vom Schulleiter bestätigt werden.
Der Schüler muss auch immer wieder darauf hingewiesen werden daß die Kerkerstrafe eine direkte Konsequenz auf sein gewalttätiges Fehlverhalten ist, so daß sich die Furcht vor Strafe in sein Bewusstsein einprägt.
Viele Menschen werden nämlich nur aus Furcht vor Strafe von ihren Untaten abgehalten. Das sieht man doch ganz deutlich in den Foren: Nur wenn jemand vom Admin verwarnt wurde ist er wieder für eine Weile friedlich, weil er angst vor Strafe hat.

hmm da eine Woche Kerkerhaft sowieso bisschen kurz ist sollten die eingesperrten Schüler nur Wasser und Brot kriegen, und natürlich viele Schulbücher haben, damit sie die Zeit zum lernen nutzen können.
Ab und zu sollte man den Raum noch mit Opernmusik beschallen, denn viele Jugendliche hassen sowas wie die Pest.

Guts
26.02.2004, 14:14
Mein Vorschlag: Kampfsportarten im Sportunterricht (ringen etc) für die Jungen!
Dann brauchen sie ihre Agressionen nicht anderwaltig ablassen!

Ich bin sowieso gegen koedukativen Unterricht da kommt irgendjemand immer zu kurz >___> *sich an die reihe seilchenspringen erinner*

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 14:33
Mein Vorschlag: Kampfsportarten im Sportunterricht (ringen etc) für die Jungen!
Dann brauchen sie ihre Agressionen nicht anderwaltig ablassen!


Hn.. oder sie nutzen die gelernten Technicken, um ihre Opfer noch leichter dran zu kriegen.

HotaruYagami
26.02.2004, 14:50
Mein Vorschlag: Kampfsportarten im Sportunterricht (ringen etc) für die Jungen!
Dann brauchen sie ihre Agressionen nicht anderwaltig ablassen!


Hn.. oder sie nutzen die gelernten Technicken, um ihre Opfer noch leichter dran zu kriegen.

Genau das befürchte ich auch.

Ich mache Karate und ich weiss, dass unser Trainer immer sagt, mit der Fähigkeit, jemanden zu töten kommt auch grosse Verantwortung aber ich glaube, bei Kindern und Jugendlichen, die eh schon einen Hang zu Gewalt haben, bringt so eine Philosophie nichts, die werden kein Problem damit haben, es anzuwenden.

WoDCloud
26.02.2004, 17:16
in der DDR wurden solche schüler ins jugengefängnis gesteckt und es hat geholfen kaum einer von dehnen war danach wieder gewaltätig

Faust VIII
26.02.2004, 18:12
in der DDR wurden solche schüler ins jugengefängnis gesteckt und es hat geholfen kaum einer von dehnen war danach wieder gewaltätig
Muhahahahahahahahaha!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! *mega laut lacht*
Dann muss diese Regel wieder her finde ich!!! :twisted:

Shingetsu
26.02.2004, 18:23
@Faust:

hem hem
Den Vorschlag hab ich auch schon gemacht.

Q-taro
26.02.2004, 18:35
*gg* ~Früher war alles besser~
Und wer bezahlt für diese Gefängnisse?

Shingetsu
26.02.2004, 18:38
*gg* ~Früher war alles besser~
Und wer bezahlt für diese Gefängnisse?

Ein oder zwei zusätzliche Räume kann man an jede Schule anbauen. Zur Not werden halt bestehende Räume zu Gefängniszellen umgebaut.

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 18:43
Echt tolle Eintellung.
Alles, was Probleme macht, einfach wegsperren und am besten gleich noch kripieren lassen.

Pardon, aber das ist einfach nur feige.

Meinetwegen kann man solche Kinder zur Not (wenn's wirklich nicht anders geht) verprügeln, aber nicht wegsperren, weil man mit ihnen nicht umgehen kann. Das ist ja wohl das schlimmste, was man machen kann. Anderen die Freiheit rauben.

Faust VIII
26.02.2004, 18:46
@Shingetsu
Oder man muss einfach alle die sowas machen einfangen und
in den Zoo packen, fertig! Da hat man was zu sehen im Zoo! ^_^

Shingetsu
26.02.2004, 19:07
@SA:

Die sollen doch nicht für immer weggesperrt werden. In der heutigen Zeit hat es sich halt durchgesetzt daß Freiheitsstrafen als humaner angesehen werden als körperliche Strafen.
Ausserdem sind Typen die gerne rumgeschlägern auch gewöhnt daß sie selber mal was abkriegen. Mit einer Prügelstrafe kannst du solch harten Burschen nicht beikommen. Wenn die mal für eine Woche eingesperrt werden tut ihnen das viel mehr weh. Ausserdem wären Prügelstrafen auch gegen die Menschenrechte, weil jeder Mensch ein Recht auf körperliche Unversehrtheit hat.

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 19:15
@SA:

Die sollen doch nicht für immer weggesperrt werden. In der heutigen Zeit hat es sich halt durchgesetzt daß Freiheitsstrafen als humaner angesehen werden als körperliche Strafen.
Humaner? Was bitte ist daran human, wenn man jemandem die Freiheit klaut?

Ausserdem sind Typen die gerne rumgeschlägern auch gewöhnt daß sie selber mal was abkriegen. Mit einer Prügelstrafe kannst du solch harten Burschen nicht beikommen. Wenn die mal für eine Woche eingesperrt werden tut ihnen das viel mehr weh.
Sorry, aber daran sieht man nun mal, dass du noch nie richtig eingesperrt warst. Auf dauer geht man an so was zu Grunde. Und ich meine richtig zu Grunde. Ich würde mich lieber grün und blau prügeln lassen, als auch nur einen Moment wieder eingesperrt zu werden.
Egal, welchen Ärger jemand macht, ich würde nie und nimmer jemanden einsperren.
Okay, es mag welche geben, denen das ncihts ausmacht, aber niemad kann je so etwas schlimmes tun, als dass er es verdient, seiner freiheit beraubt zu werden.
Oder wie würdest du dich denn fühlen, wnen man dich in einen Käfig einsperrt wie ein wertloses nichts, dass man einfach nur loswerden will? Würdest du jemanden wirklich solche erfahrungen wünschen?
Ich nicht. Nicht mal meinem schlimmsten Feind. :cry:

Ausserdem wären Prügelstrafen auch gegen die Menschenrechte, weil jeder Mensch ein Recht auf körperliche Unversehrtheit hat.
Und Freiheit ist etwa kein Menschenrecht?

Shingetsu
26.02.2004, 19:22
@SA:

Schau dir an was in den Gefängnissen für Typen drinsitzen:

Mörder, Totschläger, Vergewaltiger, Kinderschänder, Raubmörder usw.

Willst du die alle verprügeln und dann freilassen, weil mit einer Prügelstrafe alles geregelt werden kann ?

DocTomoe
26.02.2004, 19:28
Hallo AZ, man erkennt nun auch optisch, daß du in Bayern wohnst ^_^

Ich denke, ein Konzept könnte sein


mehr Lehrer
kleinere Klassen
kleinere verteile Pausen
Schülermotivation (welche Motivation hat ein Hauptschüler, der später doch keinen brauchbaren Job hat?)
Anziehen des Leistungsniveaus (Wer pauken muss, hat keine Zeit zum prügeln, wer nicht paukt, fliegt aus der Schule und lebt sein Leben in der Versenkung)
Pflichtunterricht für Eltern / Gemeinsamer Unterricht mit einem Elternteil (jede Woche jemand anderes [Hausfrau Mutti oder Papi auf Urlaub]). Wer prügelt, wenn Mutti alles mitbekommt?

Shingetsu
26.02.2004, 19:34
@Doc:

Das mit dem Leistungsniveau anziehen ist doch nicht möglich, da die Schulen dem möglichen Leistungsniveau der Schüler angepasst sein müssen. Du kannst schliesslich nicht eine Sonderschule so schwer machen wie ein Gymnasium, damit alle lernbehinderten Kinder rausfliegen, und ein Gymnasium kannst du kaum noch anspruchsvoller machen, weil du dann die Kinder ja gleich mit 12 schon auf die Uni schicken kannst.

DocTomoe
26.02.2004, 19:37
Leistungsniveau ist nicht gleich geistige Kapazität, ich rede von Faktenwissen (Wo liegt Nigeria, wie schreibt man Philosophie?)

Wenn ein Hauptschüler pro Woche 40 Vokabeln lernen kann (das sind die Durschnittswerte), dann kann er auch 60 lernen. Himmel, ich bin wahrlich kein besonders heller Student, aber ich schaffe 500 Vokabeln pro Woche, inklusive Kanji [ich bin auch motiviert, und ich konzentriere mich auch darauf].

Tatsache ist, ds Kinder zu viel Zeit haben. Wenn du einen Job hast, kannst du dir auch nicht die neuesten Nachrichten über Kübelböcks Autounfall reinziehen, dann hast du Dienst.

Nebenbei: Man wächst mit seiner Aufgabe.

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 19:43
Ich habe die Prügelstrafe nicht all allheilmittel hingestellt, sondern schrieb doch...
Meinetwegen kann man solche Kinder zur Not (wenn's wirklich nicht anders geht) verprügeln, aber nicht wegsperren,

Wie gesagt, keiner verdient es weggesperrt zu werden. Ganz gleich, was jemand getan hat.
Schon allein die Tatsache, dass Handtaschenräuber in deutschland die gleiche Art von Strafe bekommen wie z. B. Massenmörder (nämlich einfach nur weggesperrt zu werden ist doch ein Witz.

Da macht es auch keinen Unterschied, wie lang die Strafe ist. Die Art ist die gleiche. Daran sieht man, wie unbrauchbar das System ist.

Wegsperren, wegsperren, wegperren..
alles, womit man icht klarkommt, wegsperren.
egal, ob schwere Verbrechen, leichte oder manchmal auch unschuldig.

Was kommt als nächstes bitte?
Darf man in 10 Jahren dann auch schon einfach Leute wegsperren, nur, weil man deren Gesicht nicht mag?
Anscheinend sind wir ja nicht mehr so weit davon entfernt.

Und ganz nebenbei reden wir in diesem Falle von Kindern und Jugendlichen. KINDERN!
Echt ne tolle art, einem Kind zu zeigen, dass es etwas wert ist, indem man es einfach wegsperrt.

Viele verprügeln andere, weil sie ihren Frust über etwas anderes ablassen müssen.
Wenn man ihnen zeigt, dass sie einem eh scheiß egal sind, in dem man sie einfach wegsperrt, hilft das sicher nicht einen guten Menschen aus dem Kind zu machen.
Toll, es lernt vielleicht, dass es keine anderen verprügeln darf, weil es dnan eingesperrt wird, aber genauso lernt es, dass es allen scheiß egal ist und es keinen kümmert, ob man im Knast vergammelt oder nicht.

DocTomoe
26.02.2004, 19:47
Verzeih, sn, aber zu zeigen, das es der Öffentlichkeit egal ist, ob es vergammelt, ist imho genau der Weg, Kinder und Jugendliche dazu zu erziehen, sich selbst um Job und Broterwerb zu kümmern.

Ich war neulich im Münchener KVR bei der Gewerbeanmeldung, das Amt wird gerade umgebaut, deshalb wurde die Außenstelle in leere Räume des Sozialreferats (außerhalb Münchens Sozialamt) untergebraht.

Dort begegnete ich einem Schulabgänger, der in addidas-Hosen rumsaß, TuPac hörte, und seine Stütze abholte. Der Bursche hatte teurere Klamotten an, als ich im Schrank hängen habe. Er war höchstens 18.

Solange wir propagieren, das für uns gesorgt ist, egal, was passiert, wird es Menschen geben, die sich darauf verlassen. Wenn Menschen lernen, das eben nicht immer gesorgt ist, vor allem nicht für solche, die sich im sozialen Netz ausruhen, dann bewegen Sie ihre Körperteile, um für sich selbst zu sorgen. Und diese Mentalität sollte schon in der Schule vermittelt werden.

Shingetsu
26.02.2004, 19:48
Leistungsniveau ist nicht gleich geistige Kapazität, ich rede von Faktenwissen (Wo liegt Nigeria, wie schreibt man Philosophie?)

Wenn ein Hauptschüler pro Woche 40 Vokabeln lernen kann (das sind die Durschnittswerte), dann kann er auch 60 lernen. Himmel, ich bin wahrlich kein besonders heller Student, aber ich schaffe 500 Vokabeln pro Woche, inklusive Kanji [ich bin auch motiviert, und ich konzentriere mich auch darauf].

Tatsache ist, ds Kinder zu viel Zeit haben. Wenn du einen Job hast, kannst du dir auch nicht die neuesten Nachrichten über Kübelböcks Autounfall reinziehen, dann hast du Dienst.

Nebenbei: Man wächst mit seiner Aufgabe.


@Doc:

Aber auch geistige Aufnahmekapazität ist doch bei Hauptschülern niedriger. Vielleicht können die echt nicht mehr als 40 Vokabeln pro Woche lernen. Ok.. sicher kann man es leicht anziehen. Die Hauptschulen sind heutzutage auch viel anspruchsvoller als zur Zeit wo mein Vater noch zur Schule ging, aber ich meine halt daß es auch Schüler gibt die nicht nur in ihrer Intelligenz beschränkter sind, sondern auch in ihrer Lernfähigkeit. Die kriegen dann halt echt nicht mehr als 40 oder noch weniger Vokabeln in ihren Schädel, auch wenn sie viel lernen. Die müssten dann auf die Sonderschule runter, aber wenn du dort auch das Leistungsnivau anheben willst, was passiert dann mit den lernbehinderten Schülern ?

Der Sozialhilfeempfänger mit den tollen Klamotten muss nicht wirklich so reich sein. Du weisst ja nicht was er zuhause im Kühlschrank hat. Das sind Typen denen tolle Klamotten oft wichtiger sind als was gutes zu essen, und vielleicht hat er auch weder Computer noch all die anderen Sachen die wir haben, sondern nur seine coolen Klamotten.

@SA:

Ok. ich hab ja verstanden daß du die Freiheitsstrafen ablehnst, aber was würdest du mit einem Massenmörder machen ?
Prügelstrafe ?
Er läuft Amok und bringt 100 Menschen um, und zur Strafe willst du ihn verprügeln ?
Dann macht er sowas jede Woche, denn das ist es ihm vielleicht wert.

DocTomoe
26.02.2004, 19:55
Shingetsu ...

Sonderschule bleibt Sonderschule. Alle anderen Schultypen werden angezogen. Wer nicht mehr als 40 Vokabeln pro Woche lernen kann ist (wie du bereits richtig sagtest) Lernbehindert und bedarf einer besonderen Förderung, wie sie die Hauptschule nciht leisten kann. Dafür gibt es Sonderschulen.

Wer nicht mehr als Vokabeln pro Woche lernt, gleichzeitig aber eine Zusammenfassung aller Folgen von Marienhof liefern kann, macht ganz klar etwas falsch und setzt die falschen Prioritäten. Die Ernsthaftigkeit der Schule wird dadurch unterstrichen werden, das eine zu schlechte Einstufungeben Sonderschule bedeutet. Ein Schüler, der sich lieber Marienhof anschaut, als auf der Hauptschule bleiben zu wollen, hat es nicht bessr verdient.

Wir haben zu viele schlechte Hauptschüler, zu viele schlechte Realshüler und zu viele schlächte Gymnasiasten. Wieso? Weil kein Leistungswille mehr da ist. Wenn dieser geschaffen wird, etwa durch Furcht vor sozialem Abstieg, könnte man dieses Problem lösen UND Aggressivität abbauen, da man einfach keine Zeit zum Prügeln mehr lässt. Dies kombiniert mit kleineren Klassen führt zu weniger blauen Flecken und zu weniger schlechten Schülern.

creator sui
26.02.2004, 20:00
Hm, vielleicht sollte Schule freiwillig sein, so dass die die ernsthaft lernen wollen diese ungestört besuchen können, dann wäre Ruhe in den Schulen und alle wären zufrieden.
Wer wiederholt gewalttätig wird, fliegt raus, basta.

...tja, was diejenigen betrifft die die Schule nicht besuchen.. können ja aufm Bau arbeiten oder bei der Müllabfuhr, Strassenkehren und sowas, irgendjemand muss dass ja schließlich auch machen.. :lol:

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 20:07
Verzeih, sn, aber zu zeigen, das es der Öffentlichkeit egal ist, ob es vergammelt, ist imho genau der Weg, Kinder und Jugendliche dazu zu erziehen, sich selbst um Job und Broterwerb zu kümmern.
Sorry, aber bei den meisten schlägt es genau ins Gegenteil um.
Wenn man allen anderen egal ist, dann hat man auch keine Skrupel mehr jeden zu gut auszunehmen, wie man nur kann.
es ist das typische Trotzkind-Syndom.

Beispiel:
die Gesellschaft hat mich als Kind für 2, 3 jahre eingesperrt. denen war ich scheiß egal.
Jetzt bin ich 19, 20 und die wollen, dass ich mir nen Job suche? warum sollte ich? die haben mich wie Dreck behandelt, warum sollte ich dene einen gefallen tun, wnen ich genauso gut von der Stütze leben kann und die mir Geld zahlen müßen?

Sorry, aber ich kann das absolut nachvollziehen.
Ich würde auch niemanden einen Gefallen tun, der mich wie Dreck behandelt hat.
Und gerade bei Kindern prägt so was.

@ Shingetsu
Ich finde, dass ist ein Thema für sich.
Ich werde das in einem anderen Thread posten.

Shingetsu
26.02.2004, 20:10
Hi SA

Ich kann dich gut verstehen. Ich weiß nicht genau was die als Kind mit dir gemacht haben, aber sowas kann schon sehr traumatisch sein wenn man sich als Kind vernachlässigt und weggesperrt vorkommt.
*tröst*
Aber du solltest mal bedenken daß du wegen deiner persönlichen Erfahrungen auch eine stark subjektiv geprägte Meinung zu dem Thema hast.

Faust VIII
26.02.2004, 20:12
Blöde Schüler die Gewalt ausüben --> Zwangsjacke --> einsperren --> Fertig! :top:

DocTomoe
26.02.2004, 20:23
@Faust ...

kannst du auch mehr als eine Zeile schreiben?

@SA

Und deshalb würde ich - nichts gegen dich - die Stütze für solche Fälle komplett wegstreichen.

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 20:26
@ Shingetsu
ich geb zu, mein Ton mag hier wirklich ruppig geklungen haben und ich entschuldige mich dafür, wenn es so war, aber wenn ich so was höre, geht mir manchmal echt die Hutschnurr über.

Ich habe einen anderen thread dazu aufgemacht, der dieses Thema mit dem einsperren auch umfasst, aber dennoch möchte ich noch eines abschließend dazu sagen.

Gerade wenn man mal eingesperrt wurde, kann man objektiver an die Sache ran gehen. Denn dann kennt man beide Seiten.
Die des frei seins und die der Gefangenschaft.

Natürlich ist es leicht zu sagen, "sperrt das Mistpack allesamt ein!". Aber du kannst mir glauben. ca. 90 % derer, die das sagen, würden nicht mehr so leichtfertig darüber reden, wenn sie wissen würden, wie sehr Freiheitsberaubung einen seelisch kaputt machen kann.
So was sollte man wirklich nciht mal seinen Feinden wünschen.

Aber wie gesagt, ich schließe dieses Thema hiermir ab.
Verlagern wir diese Sache in den anderen Thread.
Und nochmals pardon für meinen rupigen Tonfall.

Shingetsu
26.02.2004, 20:33
@Faust ...

kannst du auch mehr als eine Zeile schreiben?

@SA

Und deshalb würde ich - nichts gegen dich - die Stütze für solche Fälle komplett wegstreichen.

Ich würde SA nicht ihre Stütze streichen. Du musst ja auch immer die individuellen Schicksale berücksichtigen. Sie hat ja nur deshalb so eine negative Einstellung zur Gesellschaft weil sie als Kind diese traumatische Erfahrung gemacht hat. Nicht jeder "Arbeitsunwillige" macht sowas aus reiner Bosheit. Bei manchen ist es auch eine psychische Störung, oder nachvollziehbar.

proteus
26.02.2004, 20:34
Ich kann aj gar nicht glauben das hier teilweise so reaktionäre Ansichten herrschen.

Wir bewachen, nach zahlreichen Übergriffen, eine Privatschule. Direkt daneben liegt eine Gesamtschule. Monatelang kam es zu massiven Übergriffen von Schülern gegen Lehrer und Schüler der Privatschule.
Diebstähle, Sachbschädigungen. Körperverletzungen, Erpressung etc.
Teilweise haben wir die Täter aus den Klassenräumen der gesamtschule rausgesprügelt, unter dem Applaus der Lehrer, die selber Angst vor dieser Brut hatten.
Ein grosses Problem ist, das man eben nicht weggesperrt wird, sondern endlos lange Bewährung kriegt. bei Kindern unter 14 werden die Akten gelöscht, Ihre Rechte kennen die sehr gut.
Man kann auf Ladendiebstahl die Todesstrafe setzen, solange jeder Täter davon ausgeht, dass er nicht erwischt wird hat das keine abschreckende Wirkung.
Stattdessen bekommen die fereienreisen bezahlt ( wo Sie dann Betreuer abstechen) und irgendwelche Althippies faseln was von Entwicklung und jugendlicher Psyche. DENEN KANNST DU GAR NICHTS MEHR ERZÄHLEN.
Die lachen die Polizei, das Jugendamt und Ihre Eltern einfach aus.
Aber meistens suchen die Opfer und keine Gegner. Also muss man Ihnen begreiflich machen, dass Jacken abrippen ungeil ist - und das funktioniert am besten, indem man Ihnen die Zähne aus der Fresse drischt.

Solange sich aber unsere Schulen immer an den schlechtesten Schülern orientieren und sogar den Müll durchschleppen, die meisten Schüler noch nicht einmal richtig Deutsch können (ein ähnliches Thema hatten wir schon im alten Forum) und die Eltern nicht in die Verantwortung genommen werden, wird es noch schlimmer werden.
Ab einem gewissen Alter ist jeder für sein LEben und seine Taten selbst verantwortlich. Ich kenne auch Leute aus sozial Schwachen Familien oder mit einer schweren Jugend, aus denen ist richtig was geworden,weil Sie es so wollten und sich bemüht haben.(Natürlich gibt es auch umgekehrte Fälle)

Sicherlich gibt es auch schlechte Lehrer, aber ein normaler Unterricht ist doch hete teilweis ekaum noch möglich. Da wird gepöbelt, SMS geschrieben, viele kommen gar nicht, sprechen nur türkisch und sind frech wie Dreck. Ich wollte auch kein Lehrer mehr sein und dann noch Gefahr laufen, das die mir nach der Schule auflauern. Rutscht mir dann die HAnd aus, kommen die Eltern mit einem Anwalt ( den das Sozialamt bezahlt) und ich stehe, ähnlich wie ein Polizist in so einem Fall, alleine da.
Das arme Kind war Bettnässer und hat es schwer im Leben.

DocTomoe
26.02.2004, 20:36
Wer sich aktiv gegen die Gesellschaft wendet, indem er eine Antihaltung einschlägt und deshalb sich von ihr ernähren lässt, obgleich er selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen könnte. sollte nicht dabei von der geschädigten Gesellschaft unterstützt werden.

Es gibt keine Einzelschicksale. Es gibt Unglücksfälle, und dann ist ein soziales Netz gerechtfertigt. Ansonsten muss man selbst kämpfen, um zu überleben. Eine Welt, wie sie immer war, und wie sie besser war, als heute.

Takuma
26.02.2004, 21:18
Zum Thema:
Gewalt an Schulen ist, wie in der ganzen Welt, nicht auszumerzen. Gewalt ist dem Menschen immer zueigen. Und immer wird es minderbemittelte Individuen geben, die sich vor Anderen nicht anders produzieren können als mit dem Zusammenschlagen von Leuten. Da solche Aggressoren aber, wie erwähnt, zum größten Teil grob unterbelichtet sind enden sie zufriedenstellenderweise im späteren Leben meist als Low lives und Sozialfälle. Doch in der Schule sind sie noch obenauf. Denn die Lehrerschaft kann Schüler nicht immer überwachen (Schulweg etc.).
Für Betroffene hilft nur: Zurückschlagen ohne Zögern.
Mosht sie nieder! Ihr werdet sicher auch oft einstecken müssen, aber verkauft Eure Haut teuer.

Inkobus
26.02.2004, 21:28
Ich sage nur Prävention

Ich möchte nochmal hervorheben, dass ich auf die Schule gehe, die letzte Woche in der bild stand (Donnerstag, Seite 3 - NEUE FOLTERSCHULE)

Bei uns wurde ein Schüler gemobbt und geboggelt (schläge auf den arm) Irgendwann ist das wohl so weit ausgeartet, dass er nicht mehr in die Schule wollte. Unsere Schule ist sehr streng. Man bekommt von vornherein gesagt "Ein vergehen und du fliegst von der Schule."
Die Linie wird durchgezogen. Zudem arbeitet unsere Schule eng mit Staatsanwaltschaft und Polizei zusammen. Jedes Vergehen kommt zur Anzeige.
Vor 10 jahren waren wir eine der meist gefürchteten Schulen in Niedersachsen. Damals gab es sogar ne kleine schlach zwischen Ordnunghütern und einigen Kurden, die die Schule übernehmen wollten :shock:
Seitdem wird diese oben genannte harte Linie durchgezogen. Es funktioniert ohne Kameras und so. Das Klima ist extrem gut. Wir gehen mit den lehrern um wie mit Freunden. Wir gehen mal einen Trinken mit denen, unternehmen auch privat etwas mit ihnen. Ausserdem sagen die lehrer: "Ihr habt volle freiheit." Wer nicht zum unterricht will - kein problem, wer essen/trinken will im Unterricht - kein Problem, so lange es nicht stört - Wer raus will oder karten spielen oder sonstwas - alles kein problem, wenn es nicht stört.
Ich find unsere schule klasse, trotz dieses einen Vorfalls jetzt, wo so ein schüler geschlagen wurde. Ich weiß nicht wo, aber ich glaube bei SAT1 hieß es sogar "Vergewaltigung" Genau wegen solchen Fragen hatte der Direktor die auch rausgeschmissen. die haben einigen Schülern sogar 500€ für Falschaussagen geboten... typisch fernsehen.

Also ich finde, Prävention in Form von Freundschaft und dem "Aufeinanderzugehen von lernkörpern und Schülern" bringt ne Menge und kostet nichts. AUsserdem macht der unterricht SPaß. Leider sind wir eine der wenigen Schulen die sich vom traditionellen Lehrstil abgewandt haben. Sollten mehr machen. Plädiert dafür an euer Schule - es gibt doch bestimmt so ne SV (schülervertretung). Bei Fragen wendet euch an die Leute von der Axel Bruns Schule Celle... *name der Website entfallen ist*

WoDCloud
26.02.2004, 21:53
Echt tolle Eintellung.
Alles, was Probleme macht, einfach wegsperren und am besten gleich noch kripieren lassen.

Pardon, aber das ist einfach nur feige.

Meinetwegen kann man solche Kinder zur Not (wenn's wirklich nicht anders geht) verprügeln, aber nicht wegsperren, weil man mit ihnen nicht umgehen kann. Das ist ja wohl das schlimmste, was man machen kann. Anderen die Freiheit rauben.

ok vergewaltiger bereiten auch probleme aber wir sind ja nicht feige also lassen wir sie laufen und lassen sie weiter vergewaltigen genau das gleiche mit kinderschänder und mörder

Sephiroth's Angel
26.02.2004, 22:22
@ WoD Cloud

Man kann sich aber auch mit solchen Leuten auseinandersetzen und nicht einfach sagen "Der ist so! Dafür gibt es keinen Grund! ab mit ihn in den Knast!".

Und wie gesagt, wir reden hier von kindern und Jugendlichen.
von jemanden, der eigentlich gegen eine Abtreibung ist, vertrittst du hier eine komische meinung.
Denn Kinder einfach in den Knast schieben, ist auch nichts besseres als ne abtreibung. In beiden fällen gibt man die Verantwortung einfach ab, weil man nichts mehr damit zu tun haben will.
Und das finde ich hier in diesem Falle nicht richtig.
Wenn mein Kind, das ich ja (im Normalfall) lieben sollte, in den jugendknast soll, wie kann ich das dann einfach zulassen?
stattdessen sollte man doch davon ausgehen, dass man solchen kindern (und deren Eltern) helfen will, oder?

WoDCloud
26.02.2004, 22:41
Hm, vielleicht sollte Schule freiwillig sein, so dass die die ernsthaft lernen wollen diese ungestört besuchen können, dann wäre Ruhe in den Schulen und alle wären zufrieden.
Wer wiederholt gewalttätig wird, fliegt raus, basta.

...tja, was diejenigen betrifft die die Schule nicht besuchen.. können ja aufm Bau arbeiten oder bei der Müllabfuhr, Strassenkehren und sowas, irgendjemand muss dass ja schließlich auch machen.. :lol:

toll das ist die idee dann hat mein vater noch mehr kundschaft und verdiehnt noch mehr geld ....die dummen kinder gehen in das kaufhaus klauen dann und können nicht mal belangt werden weil die keine 14 sind ne das ist wirklich ne sehr gute idee

WoDCloud
26.02.2004, 22:52
@ WoD Cloud

Man kann sich aber auch mit solchen Leuten auseinandersetzen und nicht einfach sagen "Der ist so! Dafür gibt es keinen Grund! ab mit ihn in den Knast!".

Und wie gesagt, wir reden hier von kindern und Jugendlichen.
von jemanden, der eigentlich gegen eine Abtreibung ist, vertrittst du hier eine komische meinung.
Denn Kinder einfach in den Knast schieben, ist auch nichts besseres als ne abtreibung. In beiden fällen gibt man die Verantwortung einfach ab, weil man nichts mehr damit zu tun haben will.
Und das finde ich hier in diesem Falle nicht richtig.
Wenn mein Kind, das ich ja (im Normalfall) lieben sollte, in den jugendknast soll, wie kann ich das dann einfach zulassen?
stattdessen sollte man doch davon ausgehen, dass man solchen kindern (und deren Eltern) helfen will, oder?

och niedlich ich kenn diese auseinandersetztung zu genüge mit einer person 10 mal auseinander gesetzt einmal hätte diese person mich fast getötet MIT ABSICHT und einmal schwer verletzt ansonsten immer draufgeprügelt aber macht nix beim 11 mal wird es vielleicht besser vielleicht gibs dann kein 12tes mal weil ich dann tot bin also echt ich bin froh das ich aus der schule raus war nen jahr länger und ich wäre tot gewesen

wenn man diese scheiße 5 jjahre lang erlebt hat dann vertritt man diese meinung zudem wenn dann lehrer daneben stehen und zuschauen ist es besonderst schlimm

Crichton
26.02.2004, 23:00
Hm, vielleicht sollte Schule freiwillig sein, so dass die die ernsthaft lernen wollen diese ungestört besuchen können, dann wäre Ruhe in den Schulen und alle wären zufrieden.
Wer wiederholt gewalttätig wird, fliegt raus, basta.

...tja, was diejenigen betrifft die die Schule nicht besuchen.. können ja aufm Bau arbeiten oder bei der Müllabfuhr, Strassenkehren und sowas, irgendjemand muss dass ja schließlich auch machen.. :lol:

toll das ist die idee dann hat mein vater noch mehr kundschaft und verdiehnt noch mehr geld ....die dummen kinder gehen in das kaufhaus klauen dann und können nicht mal belangt werden weil die keine 14 sind ne das ist wirklich ne sehr gute idee

Dazu bleibt noch zu sagen, daß man für die Müllabfuhr "Mittlere Reife" haben muss. Ist zumindest hier in Hannover so, da das alles Angestellte der Stadt sind!!!

Yshary
28.02.2004, 03:25
Denn Kinder einfach in den Knast schieben, ist auch nichts besseres als ne abtreibung. In beiden fällen gibt man die Verantwortung einfach ab, weil man nichts mehr damit zu tun haben will.

Das find ich echt auch, weil man sollte sich viel mehr mit den Kids auseinandersetzen und versuchen dahinterzukommen warum sie so sind. Dann kann man da ja etwas machen und dem entgegenwirken. Vor allem wär es schon mal wichtig wenn z. b. bestimmte Cliquen oder Gruppen andere verprügeln, das man sie trennt, so dass sie nicht mehr andere schlagen können. Das führt dann auch dazu, dass sie sich nicht mehr gegenseitig heiss machen können. Wegsperren hingegen bringt meistens gar nichts, die meist schon angegriffene Seele der Kinder wird noch mehr kaputtgemacht und es geht noch weiter bergab mit ihnenb und sie werden noch aggressiver oder haben einen Schaden fürs Leben!

Wisst ihr was es mit einem Kind anrichten kann wenn es so lange eingesperrt wird? Das ist kein "heilsamer Schock" (und wer solche Ausdrücke benutzt ist sowieso schon verloren), nein im Gegenteil, dieser Freiheitsentzug hinterlässt tiefe Spuren in der Kinderseele und legt den Grundstein für ein mit Ängsten und Traurigkeit gezeichnetem Leben! :(

proteus
28.02.2004, 09:37
was richten diese Kinder denn an, wenn man Sie nicht einsperrt?
Gerade bei Kindern und Jugendlichen gilt die Regel Therapie vor Strafe, nur leider bringt das oftmals nichts. Interessanterweise hören die Kinder auf, selbst Straftaten zu begehen, wenn Sie strafmündig werden, zumindest werden Sie vorsichtiger und sorgen dafür, das Ihre Akten gelöscht werden.Nett

Sicherlich haben viele eine schlechte soziale Prognose und bedürfen der Hilfe im Vorfeld, aber dies ist ein soziales Problem dessen wohl keiner mehr Herr wird.

nanaka
28.02.2004, 10:25
@ proteus: Klingt nach einer negativen Sichtweise, ist aber wohl oder übel wahr.
Es ist ja schon auffällig, dass gerade ein Großteil der jetztigen Schülergeneration ihre Aggressionen eben nicht anders auszuleben weiß als in blinder Zerstörungswut und Brutalität.
Woran könnte das liegen? Vielleicht weil die Eltern der jetztigen Generation genau die Leute sind, die in ihrer Kindheit selbst eine antiautoritäre Erziehung 'genossen' haben, und deshalb nicht wissen, wie sie ihren Kindern Grenzen und Regeln aufzeigen?
Anders kann ich es mir fast nicht erklären, da man an allen Ecken und Enden hört: 'Ich komme mit der Erziehung meines Kindes nicht klar'/'Mein Sohne/Meine Tochter will einfach nicht hören, ich kann nichts machen' etc.
Dabei wird einem doch echt schlecht. Wie kann es sein, dass plötzlich so viele Eltern 'inkompetent und hilflos' erscheinen, wo es doch früher 'so gut' geklappt hat...
Ich will nicht sagen, dass die ältere Generation nicht auch rebelliert und 'Scheiße gebaut' hat, aber so krass wie heute ist zumindest mir das nicht aufgefallen.
Da ist es doch kein Wunder, dass besonders Lehrer mit der Situation überfordert sind - eine Schule kann nunmal keine mangelnde Erziehung wieder ausbügeln, da muss man schon zu anderen Maßnahmen greifen.

~nanaka

WoDCloud
28.02.2004, 14:31
Das find ich echt auch, weil man sollte sich viel mehr mit den Kids auseinandersetzen und versuchen dahinterzukommen warum sie so sind. Dann kann man da ja etwas machen und dem entgegenwirken. Vor allem wär es schon mal wichtig wenn z. b. bestimmte Cliquen oder Gruppen andere verprügeln, das man sie trennt, so dass sie nicht mehr andere schlagen können. Das führt dann auch dazu, dass sie sich nicht mehr gegenseitig heiss machen können. Wegsperren hingegen bringt meistens gar nichts, die meist schon angegriffene Seele der Kinder wird noch mehr kaputtgemacht und es geht noch weiter bergab mit ihnenb und sie werden noch aggressiver oder haben einen Schaden fürs Leben!

auseinandersetzten? echt? was bringt das? zudem denkt einer auch mal an die opfer wie es denen geht und deren seelischen schaden und davon mal abgesehen vom körperlichen schaden? ihr denkt nur och die armen kinder die so agressiv sind die können nichts dafür hatten ne schreckliche kindheit und lasst sie mal weiter machen und auseinander setzten ja das bringt mehr damit gutmüttig nicken und reue vortäuschen und in der nächsten woche nimmt er sich den wieder vor und DAS OPFER wird verprügelt und erleidet weiteren seelischen schaden aber bei der nächsten auseinandersetzung wirds besser ne die kinder lernen nix aus ihren fehlern



Wisst ihr was es mit einem Kind anrichten kann wenn es so lange eingesperrt wird? Das ist kein "heilsamer Schock" (und wer solche Ausdrücke benutzt ist sowieso schon verloren), nein im Gegenteil, dieser Freiheitsentzug hinterlässt tiefe Spuren in der Kinderseele und legt den Grundstein für ein mit Ängsten und Traurigkeit gezeichnetem Leben! :(

UND WAS IST MIT DEN OPFERN WENN ICH BITTEN DARF DIE JEDEN TAG VON DER PRÜGEL GESTRAFFT WIRD NUR WEIL MAN NIX UNTERNIMMT????

OCH DER ARME WURDE EINGESPERRT UND DAS OPFER KANN SICH ENDLICH WIEDER ETWAS BESSER FÜHLEN
ICH GLAUB ICH SPINNE WENN ICH DAS HIER LESE SAGT MAL ECHT DAS IST DOCH NICHT EUER ERNST ODER????????????????

creator sui
28.02.2004, 14:46
@Yshary

Du scheinst zwar ein guter Mensch zu sein, aber sorry, deine Ansichten sind ziemlich naiv. Die einzige Sprache, die diese Kinder verstehen sind Prügel. Wenn sie zu fünft auf dich losgehen und dich fertigmachen wollen und dabei unglaublich "Spaß" haben und sich an deinem Leiden aufgeilen und sich unglaublich toll vorkommen und nicht mal dann aufhören wenn du blutend am Boden liegst, glaub mir, wenn du sowas erlebt hast, würdest du anders darüber denken.
Ach, den ganzen Dreck sollte man einfach an die Wand stellen und abknallen! :evil:

WoDCloud
28.02.2004, 14:49
@sui bin ganz deiner meinung sowas verdiehnt nicht zu leben

Noxiel
28.02.2004, 16:09
Es wird höchste Zeit, daß die Eltern hart drangenommen werden, wenn ihre Kinder Mist bauen, wenn man schon die Kinder nicht einbuchten kann.

Vielleicht wäre dann endlich schluß mit dem ganzen antiautoritären Quatsch.

So denke ich auch, gut die 88-90er Generationen sind wohl endgültig versaut und der Kontrolle ihrer Eltern entzogen. Ich als guter 84er Jahrgang kann nur mit Verwundern zusehen, wie Rotzfrech Kinder zu ihren Eltern sind oder das allgemeine Verhalten nur noch auf ein Kredo beschränkt wird. "Verhalte dich Rüpelhaft und lass' dich von deiner Clique feiern". Gut ich werde meine Kinder autoritär erziehen damit sowas nicht passiert. Der Respekt vor anderen Mitmenschen muß angelernt werden, das ist unabdingbar und erforderlich.

Inkobus
28.02.2004, 17:15
@ Noxiel

das funktioniert aber auch nicht immer. Ich bin eher der gutmütige Mensch. Also ich werde meine kinder später sicherlich nicht zu streng erziehen, aber auch nicht verhätscheln. Man kann konsequent sein ohne zu übertreiben.

@ Cloud

du hast sicherlich Recht. Was anderes als Prügel verstehen die nicht. Aber fühlst du dich danach besser?

im allgemeinen sage ich: Bestrafung ab 10 jahren. Dann Prävention betreiben mit Eltern und Kind zusammen. Einige hgier im Forum wissen, dass ich früher einmal 3 Russen verprügelt habe, als sie auf mich losgingen (ohne Grund wohlbemerkt - mit messer, die narbe hab ich immer noch)... sie landeten im Krankenhaus. Ich bekam ne Anzeige... hab aber schwein gehabt, es blieb bei 10 Stunden Sozialarbeit. Also nicht jeder Straftäter ist unbdingt schuldig und kann sich nicht ändern.

creator sui
28.02.2004, 17:32
@Inkobus

Das hast du doch gut gemacht, was hättest du denn sonst tun sollen wenn 3 Irre mit Messer auf dich losgehen? Weglaufen? Das hat wohl keinen Sinn, da sie dich wahrscheinlich eingeholt hätten, dann wärst du ausser Atem gewesen und hättest wahrscheinlich verloren.
Also, wenn ich Richter gewesen wäre, hätte ich die 3 Russen bestraft und nicht das Opfer dass sich mutig zur Wehr gesetzt hat.

Kittychan
28.02.2004, 17:35
Ich meinerseits meine auch das es denen Häufig an Respekt viel, viel respekt, da haben auch die Eltern mitschuld die sich nicht autoritär genug verhalten.
Mir wurde als ich ein Kind war gelernt und eingebleut wie man seine Eltern respektiert. Ich bin auch geschlagen worden, aber nur im äussersten fall, und dafür bin ich dankbar. Ich wurde nach respekt zu urteilen sehr gut erzogen was ich bei den meisten nicht sehe, die ihren Eltern Sachen an den Kopf werfen (nicht nur wörter) oder es ihnen piepegal ist was sie denken.
Es erschreckt mich manchmal immer wieder... wenn die kinder nicht gut erzogen worden sind wirkt sich das auch auf ihren Umgang mit menschen aus.

Inkobus
28.02.2004, 21:24
@ Kitty

aber hast du dich danach benommen weil du angst vor der schläge hattest oder weil du es kapiert hast? Das ist dünnes Eis, das man da betritt, wenn man ein kind schlägt.

@ Creator

wahrscheinlich wäre das auch passiert, wenn ich zwei von denen nicht die arme gebrochen hätte... ich hab damals während des Kampfes die Beherrschung verloren und sie niedergemacht. Zusätzlich bin ich Kampfsportler, was der Richter dann so sah, dass ich das alles auch hätte vermeiden können. Dumm gelaufen und ich sehe es ein. Heute besitze ich so viel beherrschung, dass ich mich auf gar keinen kampf mehr einlasse.

Shingetsu
28.02.2004, 22:28
@Inkobus:

hmm in so einem Fall sind die Russen selber schuld. Wer jemand körperlich angreift muss damit rechnen daß eine heftige Gegenwehr kommt, und daß das auch sehr weh tun kann.
Noch dazu zu dritt, und mit Messer. Die können froh sein daß du sie nicht getötet hast.
Ich meine: Ich bin ja für Gnade und so, und hätte sie auch nicht zu brutal verhauen, aber die müssen damit rechnen daß sie mal an den Falschen geraten.

Schon Jesus hat gesagt: "Wer mit dem Schwert lebt stirbt durch das Schwert"
Das ist ganz natürlich, und ein Risiko das jeder selbst zu verantworten hat.

Ayperos
28.02.2004, 23:18
also ich habe mir jetzt eigentlich den ganzen Thread hier durch glesen
und ich frage mich was SA mit den tätern machen will

ich meine bei manchen Schülern und anderen tätern hilft reden einfach nicht und ein zwei mal auf die finger hauen und sagen das darfst du nicht bringt es auch nix ...die werden drüber lachen und machen weiter

und nach meiner meinung gibt es irgentwann keine andere strafe als weg sperren und meinentwegen Therapie(richtig geschrieben? lol bin mir da gerade nicht sicher)


und zum anfangspoting
ich glaube das würde zuweit gehen gehen Kameras okay aber Dedektoren ich weiß nicht finde ich schon einwenig zukrass ..

ich muss sagen das die schule wo Inko hingeht das eigentlich doch schon ein guten anfang macht um was gegen gewalt an schulen zu machen

Ayperos

Yshary
29.02.2004, 08:55
auseinandersetzten? echt? was bringt das? zudem denkt einer auch mal an die opfer wie es denen geht und deren seelischen schaden und davon mal abgesehen vom körperlichen schaden? ihr denkt nur och die armen kinder die so agressiv sind die können nichts dafür hatten ne schreckliche kindheit und lasst sie mal weiter machen und auseinander setzten ja das bringt mehr damit gutmüttig nicken und reue vortäuschen und in der nächsten woche nimmt er sich den wieder vor und DAS OPFER wird verprügelt und erleidet weiteren seelischen schaden aber bei der nächsten auseinandersetzung wirds besser ne die kinder lernen nix aus ihren fehlern


WoD, was soll das denn? Hast Du überhaupt gelesen was ich geschieben hab? Die Kids sollen ja auseinander gebracht werden damit sie sich nicht mehr gegenseitig (oder Schwächere) verkloppen können. Nur wenn Du sie wegsperrst sind die Probleme nicht gelöst! Mein Gott ihr Rechten denkt immer so kurzfristig.. So nach dem Motto "Draufhaun und gut."
Natürlich haben die Opfer von den Prügelkids auch total den Schaden, aber wird es besser wenn man mit Gewalt und ohne nachzudenken gegen sie vorgeht? Dann ist man ja echt nicht besser als sie selbst!

Das Beste wär wenn die Schulen Sicherheitskräfte in Uniform, jedoch mit psychologischem Verständniss einstellen würden, die dann eingreifen und in Gesprächen versuchen herauszufinden was mit den Kindern nicht stimmt, die so gewalttätig sind. Zudem sollten die Eltern ins Gefängniss (und das find ich eine echt gute Lösung), wenn sie nicht dazu in der Lage sind ihre Kinder zu sozial verantwortlichen Menschen zu erziehen. Dann überlegen sie sich bestimmt schon 2 mal ob sie nicht besser auf die Entwicklung ihrer Kinder achten. :) Weil wir dürfen niemals vergessen dass bei einem Kind die Verantwortung immer bei den Eltern/Erziehungsberechtigten liegt und wir deshalb ja auch nicht Kinder z. b. nach Erwachsenenstrafrecht verurteilen sollten. :!:

Inkobus
29.02.2004, 09:22
Die ELtern ins Gefängnis? :lol: das war doch ein Witz oder...

Was können die Eltern denn dazu, wenn sie, genau wie andere Eltern ihre Kinder erziehen und es dann immer noch nicht funktioniert. Ja dann haben sie ja den Knast verdient :? naja... ich weiß ja nicht so recht.
Nehmen wir mal an du hättest ein Kind und es würde Mist bauen ohne Ende. Du hast schon alles versucht und sollst jetzt in den Knast dafür, dass du nichts getan hast? Für wie lange denn? 10 Jahre? So wie Schwerverbrecher? :wink:

Yshary
29.02.2004, 10:11
Was können die Eltern denn dazu, wenn sie, genau wie andere Eltern ihre Kinder erziehen und es dann immer noch nicht funktioniert. Ja dann haben sie ja den Knast verdient :?

Dann sind sie selbst dran schuld wenn es nicht funktioniert! Wer ist denn sonst dran Schuld wenn die Kinder so aggressiv und gewalttätig werden? Die Schule, die Medien, ... ? Die Eltern sind doch dazu da ihren Kindern zu sagen wie sich richtig verhalten sollen und Ihnen ein richtiges Vorbild sein. Wenn sie das nicht schaffen dann ist das ihr Pech und dann sollten sie auch dafür bestraft werden und nicht die Kinder die ja nichts dafür können wenn sie so asoziale Elern haben!

naja... ich weiß ja nicht so recht.
Nehmen wir mal an du hättest ein Kind und es würde Mist bauen ohne Ende. Du hast schon alles versucht und sollst jetzt in den Knast dafür, dass du nichts getan hast? Für wie lange denn? 10 Jahre? So wie Schwerverbrecher? :wink:

Nichts getan? Die Eltern haben doch das Kind erzogen! 10 Jahre? Warum so eine Übertreibung? :evil: 1 Woche oder so ist denk ich mal okay, damit es eine Wirkung hat, vielleicht in Verbindung mit einer Beratung.

Ayperos
29.02.2004, 10:16
Also ich halte das nicht gerade für eine gute lösung die eltern in den knast zustecken für die kinder und ich denke auch das nicht nur die eltern schukld sind wenn ide kinder gewaltätig werden.

ich denke da gehören noch eine menge andere Faktoren dazu und nur mit der "richtigen" erziehung der eltern ist es auch nicht getan ..

Ayp

Yshary
29.02.2004, 10:30
Also ich halte das nicht gerade für eine gute lösung die eltern in den knast zustecken für die kinder und ich denke auch das nicht nur die eltern schukld sind wenn ide kinder gewaltätig werden.

ich denke da gehören noch eine menge andere Faktoren dazu und nur mit der "richtigen" erziehung der eltern ist es auch nicht getan ..

Ayp

Natürlich gibt es noch andere Faktoren, aber die Eltern sind doch dazu da ihr Kind vor eben diesen zu schützen, damit sie sich nicht falsch entwickeln. Indem sie z. B. darauf achten welches Tv gesehen wird, welche Magazine sie lesen, welche Freunde sie haben, Internet usw. Viele Kinder werden erst so aggressiv weil die Eltern sich zu wenig mit ihnen beschäftigen und ihnen zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Dann find ichs nur richtig wenn sie dafür bestraft werden!

proteus
29.02.2004, 10:42
@ Ys.:

Ja klar, sicherheitskräfte in Uniform mit pschycologischer Ausbildung an den Schulen. Woher nehemn, wer soll die bezahlen, was sollen die tun?

Natürlich tagen Eltern eine Mitschuld, einen grossen anteil an der Entwicklung haben aber auch die freunde, das Umfeld und die Gesellschaft.
Wer schaut denn noch hin, wenn einer um Hilfe schreit?
Den Leuten wird empfohlen, Feuer zu rufen.
Und diese Hardcorekidies willst du auseinanderhalten? Lächerlich, die verabreden sich regelrecht zu Schlägereien. Die sein doch ehute alle (stark verallgemeinert) frech wie Dreck, dumm wie Brot und haben vor gar nichts respekt. Statt in Abenteuerferein nach Griechenland, wo Sie dann Ihre Betreuer ermorden, gehören die alle ins arbeitslager.
Denen geht es viel zu gut, weil irgendwelche liberalen Spinner mit Ihren Körnerfresseransichten uns übergebliebene Alt68er unser strafsystem so verwässert haben, dass sich die Opfer ja noch emtschuldigen müssen ("sie hätten ja nicht die UBahn nehmen müssen"
Mein Hund hat sich an so einem Asi mal einen Zahn ausgebissen, da wurde ich noch für bestraft.
Die Blagen in die Altenheime schicken, die Eltern den schaden bezahlen lassen und rigoros bei zweiten oder dritten Mal wegsprerren, schaufel in die Hand Berge abtragen, das macht den Kopf frei.
Und da Gastfreundschaft immer die Freundlichkeit des Gastes voraussetzt :
Alle straffälligen straftäter nach der Hauptverhandlung direkt zum Flughafen. Wer politisch vergfolgt wird muss ja hier keine drogen dealen.

Noxiel
29.02.2004, 11:13
Was können die Eltern denn dazu, wenn sie, genau wie andere Eltern ihre Kinder erziehen und es dann immer noch nicht funktioniert. Ja dann haben sie ja den Knast verdient :?

Dann sind sie selbst dran schuld wenn es nicht funktioniert! Wer ist denn sonst dran Schuld wenn die Kinder so aggressiv und gewalttätig werden? Die Schule, die Medien, ... ? Die Eltern sind doch dazu da ihren Kindern zu sagen wie sich richtig verhalten sollen und Ihnen ein richtiges Vorbild sein. Wenn sie das nicht schaffen dann ist das ihr Pech und dann sollten sie auch dafür bestraft werden und nicht die Kinder die ja nichts dafür können wenn sie so asoziale Elern haben!

Erziehung ist doch kein Lehrplan der über das Jahr festgelegt wird und bei dem man feste Ziele zu erreichen hat. Im Grunde können die Eltern nur den Rahmen, das Fundament der Erziehung errichten sozusagen die Grundsätze des Verhaltens, Dinge wie Respekt, Tolleranz, Verständniss, Ehre und Manieren ihren Sprößlingen näherbringen.
Ein Kind muß durch sich sagen "Nein Rauchen will ich nicht, weil ich für mich weiß, dass es schädlich ist" und nicht weil die Eltern gesagt haben "Rauch ja nicht". Dazu gehört natürlich auch den familiären Rückhalt zu bieten, wenn der Sproß durch eben seine Meinung von den anderen gehänselt wird. Die charakterliche Stärke muß durch die Eltern begründet und aufgebaut werden. Dann ist es auch egal, was die Kinder durch die Medien oder ihre Freunde aufnehmen, weil dann das Bewußtsein vorhanden ist Recht von Unrecht zu unterscheiden.

Eltern zu verhaften und einzusperren ist keine Lösung, und wenn doch ist es wohl die bescheuertste die ich jeh gehört habe. Wenn das Kind ein emotionaler Krüppel ist, bringt es auch nichts die Erziehungsberechtigten einsitzen zu lassen, denn was schert es die Kinder? NÜSCHT, richtig die machen fröhlich weiter. Das prägende Alter eines Kindes ist schwer abzuschätzen, doch versäumen die Eltern diese, durch Arbeitsverpflichtungen, andere Sorgen etc. ist es zu spät dem Heranwachsenden noch irgendwas sagen zu wollen. Wie gesagt, gibt man seinem Sprößling einen klaren Leitfaden der ihm den ungefähren Weg zeigt, kann er für sich selbst entscheiden und wird das auch richtig tun!

creator sui
29.02.2004, 12:08
Es ist mir tatsächlich schon aufgefallen, dass diese "Hardcorekiddies" wie proteus sie nennt (gefällt mir *g*) fast immer aus sozial schwachen Familien kommen, wo die Eltern sich einen Dreck um ihre Kinder scheren, nicht mit ihnen reden (wie Noxiel schon gut gesagt hat) und sie auch nicht besonders gut behandeln.
Wenn ich mir hingegen Kinder aus besseren Schichten ansehe, sind die meistens gut erzogen.
Es ist meiner Erfahrung nach zu urteilen sicher auch oft so dass die Eltern die Schuldigen sind, aber keinesfalls immer.
Es gibt sooo viele Eltern die schwach sind und sich nicht durchsetzen können, wo die Mutter nichts zu melden hat bzw der Vater oder auch beide.
Solche Eltern können einfach nichts dafür, man kann als schwacher Mensch nicht plötzlich stark sein, dass ist sehr unwahrscheinlich.
Wenn man solche Eltern bestraft ist dass der falsche Weg, die können einfach nicht mehr, die sind am Ende.
Vielleicht muss man auch wenns ein bisschen hart ist, solche Hardcorekiddies von ihren Eltern trennen und in fähigere Hände geben, wo sie hart rangenommen werden und "hingebogen" werden.
In Amerika gibts für ganz schlimme Fälle "Bootcamps", wo sie geistig zerstört werden um dann wieder aufgebaut zu werden und zuzusagen "resozialisiert" werden. Etwas brutal vielleicht aber was ich so gehört habe, sind fast alle danach anständige und ehrbare Bürger...
Das mit dem Arbeitslager was Proteus erwähnte, währe vielleicht gar nicht so übel in manchen Fällen, wenn sie was mieses anstellen, müssen sie nen Monat in der Mienenkolonie arbeiten (gruß an Inkobus: am besten lassen wir auch noch die Minecrawler auf sie los :wink: :D ) .

Noxiel
29.02.2004, 12:19
Hmmm Bootcamps, ein interessanter Diskussionsansatz! Lohnt sich dafür vielleicht sogar ein eigener Thread? Auf jeden Fall finde ich die Idee der "Resozalisierungsstätten" garnicht so schlecht und wenn es eben keinen anderen Weg gibt um die Hardcorekiddies auf den rechten Weg zu bringen, so muß es eben über die geistige Flut von statten gehen. Danach kann man nochmal von vorne anfangen!

WoDCloud
29.02.2004, 12:48
WoD, was soll das denn? Hast Du überhaupt gelesen was ich geschieben hab? Die Kids sollen ja auseinander gebracht werden damit sie sich nicht mehr gegenseitig (oder Schwächere) verkloppen können. Nur wenn Du sie wegsperrst sind die Probleme nicht gelöst! Mein Gott ihr Rechten denkt immer so kurzfristig.. So nach dem Motto "Draufhaun und gut."
Natürlich haben die Opfer von den Prügelkids auch total den Schaden, aber wird es besser wenn man mit Gewalt und ohne nachzudenken gegen sie vorgeht? Dann ist man ja echt nicht besser als sie selbst!




jetzt darf ich dich mal fragen ob du meine post gelesen hat dennich habe geschrieben ich habe mich mit den einen auseinander gesetzt und das betimmt 10 mal und das war nicht die einzigste seine eltern haben oft mit ihn gesprochen zudem kam ein treffen meine eltern mit mir und seine eltern mit ihm er hat immer reumütig genickt dann haben sie uns 5 min alleine gelassen und er sagte "morgen bist du dran" und was war am nächsten tag war das gleiche spiel
und ein vorworf kann man nicht an den eltern geben denn sie haben noch 2 kinder die sehr gut erzogen sind und er auch nie benachteiligt behandelt worden ist er ist einfach zurückgeblieben mit sein geist das ist alles

zudem hilft einsperren das habe ich mitbekommen der wurde in einer psychatrischen klinik eingeliefert und wurde da 3 jahre behandelt und er durfte nicht raus er hat jeden verprügelt sogar seine mutter ich muss natürlich sagen das sein vater gestorben ist aber das haben viele und werden nicht so wie der..... auf jeden fall kam er raus und hat sich bei mir dann entschuligt wir sind zwar keine freunde aber wir grüßen uns auf der straße und wenn wir uns treffen unterhalten wir uns

creator sui
29.02.2004, 12:57
Warum können Menschen nicht einfach friedlich zusammenleben ohne diesen ganzen Scheiss immer?
Ich meine selbst Tiere leben im Rudel friedlich zusammen, klar gibts mal Kämpfe aber dabei gehts doch auch fair zu und wenn einer gewonnen hat dann ist wieder Ruhe. :roll:

Shingetsu
29.02.2004, 12:58
Dann sind sie selbst dran schuld wenn es nicht funktioniert! Wer ist denn sonst dran Schuld wenn die Kinder so aggressiv und gewalttätig werden? Die Schule, die Medien, ... ? Die Eltern sind doch dazu da ihren Kindern zu sagen wie sich richtig verhalten sollen und Ihnen ein richtiges Vorbild sein. Wenn sie das nicht schaffen dann ist das ihr Pech und dann sollten sie auch dafür bestraft werden und nicht die Kinder die ja nichts dafür können wenn sie so asoziale Elern haben!


Eltern können nicht immer was dafür. Oft werden Kinder genau das Gegenteil ihrer Erziehung. z.B. viele satanische "Bösewichte" stammen aus streng christlichen Familien:

Aleister Crowley - Seine Eltern gehörten einer strengen christlichen Sekte an, und Bibelstunden gehörten für Klein-Aleister zum Alltag.
Trotzdem hat er als Erwachsener einen okkulten Orden gegründet und bezeichnete sich als Anti-Christ.

Marilyn Manson - ging auf eine strenge katholische Privatschule.
Bei einem Passionsspiel an der Schule hat er sogar den Jesus gespielt.

Rozz Williams (der Typ von meiner Sig) - stammt aus einem streng christlichen Elternhaus. Später gründete er eine Band namens "Christian Death" und hat die Leute mit blasphemischen Bühnenauftritten geschockt, und christliche Vereinigungen verbrannten seine Platten.

Warum sind aus diesen Leuten keine anständigen Christen geworden, wenn sie doch so streng christlich erzogen wurden ?

Noxiel
29.02.2004, 13:05
Du sagt es doch selber, sie alle wurden streng christlich erzogen, ein gutes Beispiel wie man es auch nicht machen soll. Durch zu enge und klar gesetzte Grenzen fühlt man sich doch eingeengt und in seiner eigenen Persönlichkeit eingeschränkt. Auch als Kind, selbst wenn man sich selbst nicht so einschätzen kann, weiß man doch "Ne so gefällt's mir garnicht" und ich denke alle Drei leben nun das andere Extrem aus, das sie in der Kindheit nie hatten.
Ad acta

creator sui
29.02.2004, 13:13
Ja, niemand lässt sich gerne zu etwas zwingen. Wenn es immer heisst: "Du kommst jetzt gefälligst mit in die Kirche sonst bekommst du eine gescheuert du kleiner Scheisser und kommst in die Hölle", dann kann ich mir schon vorstellen dass er damit keine große Freude hat *g* :D

Sephiroth's Angel
29.02.2004, 22:26
och niedlich ich kenn diese auseinandersetztung zu genüge mit einer person 10 mal auseinander gesetzt einmal hätte diese person mich fast getötet MIT ABSICHT und einmal schwer verletzt ansonsten immer draufgeprügelt aber macht nix beim 11 mal wird es vielleicht besser vielleicht gibs dann kein 12tes mal weil ich dann tot bin also echt ich bin froh das ich aus der schule raus war nen jahr länger und ich wäre tot gewesen

wenn man diese scheiße 5 jjahre lang erlebt hat dann vertritt man diese meinung zudem wenn dann lehrer daneben stehen und zuschauen ist es besonderst schlimm
Ich weiß ja nciht, was du für dämliche Lehrer an der Schule hattest. :shock: Die können ja schon fast mit der Inkompetenz der Lehrkräfte meiner letzten Schule mithalten. :roll:

Aber wen ich mich so zurückerinnere. Gut, ich war auch nichtt grad der Liebling des Schulhofs und bin öfters mal in die Schußlinie geraten. Aber irgendwie bin ich froh drüber. Daraus hab ich nämlich gelernt, mich selbst zu wehren, weil meine Lehrer genau so inkompetend waren wie deine.

Okay, eigentlich sollten sich die Eltern um solche Kinder kümmern. Ich war auch so ein fall, der nicht wußte, wann man aufhört. Aber wenn man jemanden einfach wegsperrt, bringt das rein gar nichts.
Das macht einen in vielen fällen nur agressiver.

WoDCloud
01.03.2004, 14:28
Ich weiß ja nciht, was du für dämliche Lehrer an der Schule hattest. :shock: Die können ja schon fast mit der Inkompetenz der Lehrkräfte meiner letzten Schule mithalten. :roll:

Aber wen ich mich so zurückerinnere. Gut, ich war auch nichtt grad der Liebling des Schulhofs und bin öfters mal in die Schußlinie geraten. Aber irgendwie bin ich froh drüber. Daraus hab ich nämlich gelernt, mich selbst zu wehren, weil meine Lehrer genau so inkompetend waren wie deine.

Okay, eigentlich sollten sich die Eltern um solche Kinder kümmern. Ich war auch so ein fall, der nicht wußte, wann man aufhört. Aber wenn man jemanden einfach wegsperrt, bringt das rein gar nichts.
Das macht einen in vielen fällen nur agressiver.


selbst verteidigen bei 5-6 leuten und mehr geht schlecht habe ich mehr als ein mal versucht da kann man nichts machen im rudel sind die stark und dabei wurde ich einmal schwer verletzt

nein einsperren hilft hat man in der DDR bewiesen das das ging und sie wurden nicht mehr agressiv und das war in fast allen fällen so und wenn sie doch weiter gemacht haben wurden sie ein zweites mal eingesperrt und ich sag dir danach hatte es keiner mehr gemacht weil sie nicht wieder da rein wollten was natürlich gut war und es hat geholfen

JPF
01.03.2004, 22:20
Warum können Menschen nicht einfach friedlich zusammenleben ohne diesen ganzen Scheiss immer?
Ich meine selbst Tiere leben im Rudel friedlich zusammen, klar gibts mal Kämpfe aber dabei gehts doch auch fair zu und wenn einer gewonnen hat dann ist wieder Ruhe. :roll:

Bei den Tieren ist es auch nicht besser. Ich erinnere nur an Jane Goddals Film bei dem ein paar Schimpansen öfter ein Baby aus ihrer Gruppe töten und verspeisen. Oder Schimpansen, die Tiere aus anderen Gruppen zu Tode jagen in kriegsähnlichen Szenen. Bei Wölfen genauso. Hinzu kommt das ständige Demonstrieren der Rangordnung. Du bist niedriger und ich laße es Dich spüren. Bei Schülern ist es ähnlich.

Ich hatte schon vorher gemeint, daß Eltern FINANZIELL für die Taten ihrer Kinder büßen sollten. Wenn die Eltern im Gefängnis wären, könnten sie die Kinder ja nicht weiter erziehen. ;)

Sephiroth's Angel
01.03.2004, 22:33
selbst verteidigen bei 5-6 leuten und mehr geht schlecht habe ich mehr als ein mal versucht da kann man nichts machen im rudel sind die stark und dabei wurde ich einmal schwer verletzt.
Gut, ich geb zu, Gruppenkämpfe sind nicht so mein fall, aber auch damit muß man fertig werden können. du kannst nicht immer erwarten, dass dir irgendwer (in dem Falle die Gesellschaft mit dem Schlüssel zum Knast) hilft. Dann steckt man eben Prügel ein. Was soll's? Es ist immer noch besser alleine zu sterben, als sich feige hinter anderen zu verstecken.


nein einsperren hilft hat man in der DDR bewiesen das das ging und sie wurden nicht mehr agressiv und das war in fast allen fällen so und wenn sie doch weiter gemacht haben wurden sie ein zweites mal eingesperrt und ich sag dir danach hatte es keiner mehr gemacht weil sie nicht wieder da rein wollten was natürlich gut war und es hat geholfen
Sorry, aber das ist nun mal nicht immer so. man lernt dadurch nur, besser aufzupassen, um nciht erwischt zu werden.

JPF
02.03.2004, 10:12
Dann steckt man eben Prügel ein. Was soll's? Es ist immer noch besser alleine zu sterben, als sich feige hinter anderen zu verstecken.

Das sagt man auch nur solange, bis man selbst kurz davor ist, wirklich den Löffel abzugeben.

Slayer
02.03.2004, 12:55
JPF@

Du weißt doch, dieser Argumentation hatt bei SA eh keinen Sinn. Sie will doch sterben :roll:

creator sui
02.03.2004, 13:08
@JPF

Stimmt, dass ist mir gar nicht eingefallen *g*.
Ich hab auch mal ne Doku gesehen da wollte der Löwenpapi immer seine Kinder auffressen :? .
Trotzdem ist es bei Menschen schlimmer, da diese in der Lage sind noch viel miesere Dinge auszudenken als es bei Tieren der Fall ist.
Also, würd ich sagen, der Mensch ist ein Tier, aber ne Spur fieser *g*

@Slayer

Sephi will sterben? Ach, sie ist halt n bissi verträumt manchmal :wink:

Sephiroth's Angel
02.03.2004, 13:10
Es ist wirklich wieder immer herzallerliebst, wenn meine Comments dazu genutzt werden, meine Meinung wiederzugeben. :patpat:

Mein lieber Slayer, wenn ich meine Meinung kund tun will, tu ich da schon selbt. Das brauchst du doch nicht zu tun. :wink:

Zumal deine Aussage so nicht ganz korrekt ist.
Ich will sterben, dies stimmt schon. Aber ohne den Anhang "Ich will aber nicht tot bleiben" ist deine Auslegung meiner Ansichten unvollständig.

Wobei ich noch hinzufügen möchte, dass ich sicherlich nicht durch eine Prügelei meine ruhe finden will.
Noch ein Grund, wieso deine Aussage hier fehl am Platze ist.

Slayer
02.03.2004, 13:25
Wo ist das Problem ? Du willst Sterben. Das tun wir alle irgendwann. Das ist eine Tatsache, deswegen schreibe ich es auch.

Was mit dem danach ist, das entspricht nur deiner Fantasie. Meiner nicht. Deswegen schreibe ich es auch nicht hin. Um ehrlich zu sein ist es mir auch zu anstrengend zu versuchen DEINE Ansicht der Dinge nach dem Tod zu beschreiben. Zu verquer und zu romantisch. Das kannst du schön selber machen. ;P

Nebenbei...wo du stirbst ist mir ehrlich gesagt auch relativ egal. Entweder wirst du danach Asche oder Wurmfutter. Wobei....wenn du während ner Prügelei stirbst sind die Würmer wohl noch verdammt dankbar. Dann ist wenigstens das Fleisch schön weich geklopft :wink:

Sephiroth's Angel
02.03.2004, 13:32
Wenn's dir egal ist, sprich nicht drüber. ich wäre sehr verbunden. Zumal man eh nie über Dinge reden sollte, deren Inhalte man nicht kennt. Also lass das Thema (mitsamt mir) ruhen.

Aber das mti dem romantisch werde ich mir merken. Das ist mir neu. *rofl*

Noxiel
02.03.2004, 13:46
Nebenbei...wo du stirbst ist mir ehrlich gesagt auch relativ egal. Entweder wirst du danach Asche oder Wurmfutter. Wobei....wenn du während ner Prügelei stirbst sind die Würmer wohl noch verdammt dankbar. :wink:

Also ich werde aller Voraussicht nach und meinem eigenen Wunsch entsprechend ,als Asche enden die allerdings, und nun kommt der Clou, auf dem Meer (Nordsee) verstreut wird. Nach alter Seefahrer Tradition den schließlich ist mein Großvater auch so von uns gegangen. Um es kurz zu umreißen, achja wie sieht den nun eure Idee zu den Bootcamps aus, als Zügelungsanstalt für unsere kleinen Schwerverbrecher?

Crichton
02.03.2004, 15:15
Nebenbei...wo du stirbst ist mir ehrlich gesagt auch relativ egal. Entweder wirst du danach Asche oder Wurmfutter. Wobei....wenn du während ner Prügelei stirbst sind die Würmer wohl noch verdammt dankbar. :wink:

Also ich werde aller Voraussicht nach und meinem eigenen Wunsch entsprechend ,als Asche enden die allerdings, und nun kommt der Clou, auf dem Meer (Nordsee) verstreut wird. Nach alter Seefahrer Tradition den schließlich ist mein Großvater auch so von uns gegangen. Um es kurz zu umreißen, achja wie sieht den nun eure Idee zu den Bootcamps aus, als Zügelungsanstalt für unsere kleinen Schwerverbrecher?

Ich denke Bootcamps sind in Deutschland keine gute Idee, da RTL/RTL2 sonst sofort auf den Trichter kämen daraus eine Show wie Big Brother zu machen. Etwas in der Art wie "Komm wir suchen uns ein paar straffällige Jugendliche, stecken Sie in unser Sendereigenes Bootcamp und wer die besten Resultate in Sachen Besserung hat, bekommt einen Plattenvertrag oder ähnliches!!! :kotz:

Hoffentlich liest das jetzt niemand vom Fernsehen!!!

WoDCloud
02.03.2004, 15:19
@sephi wir leben nicht mehr im zweiten weltkrieg wo man für seine sache in ehre stirbt egal ob auf den schlachtfeld zur liebe zum vaterland noch um sein vaterland vor einen thyranen zu retten (in gedenken an graf von staufenberg, erwin rommel und die anderen wiederstandskämpfer)

@noxiel die idee ist nicht schlecht mit einen BC man müsste man sowas in betracht ziehen ich glaube da schauen sich dann einige aufkleinenundschwachenprügler um

Shingetsu
02.03.2004, 15:41
Bootcamps sind ein Kostenfaktor, und es lohnt sich imho nicht einen Missetäter nur für 3 Tage ins Bootcamp zu schicken. Ich bin eher für Gefängniszellen in den Schulen. EINE Gefängniszelle kann man problemlos an jeder Schule einrichten. Wie gesagt müsste man dafür nur einen vorhandenen kleinen Raum umbauen.
Sowas gab es früher sogar tatsächlich an jeder Schule. Das war der sogenannte "Karzer" (von lat. Carcer = Umfriedung, und da kommt auch das Wort "Kerker" her)
Einen Karzer gab es früher auch an den Universitäten.
Das eignet sich auch viel besser für sofortige Kurzstrafen von ein paar Tagen, je nach Schwere des Vergehens.
Bei Bootcamps müsste man erst wieder warten bis ein Platz frei wird, und dann muss der Schüler noch dort hin transportiert werden usw.
Viel zu umständlich.
Ausserdem ist die Einsamkeit genauso zermürbend wie das ständige angebrüllt werden im Bootcamp.

P.S. An den Unis sollte man natürlich keinen Karzer mehr einführen, und auch für volljährige Schüler sollte das normale Strafrecht zuständig sein.

WoDCloud
02.03.2004, 17:24
wie kommst du auf 3 tage es sollen wenn schon mindestens 3 monate sein somst hätte das gar keinen sinn

Noxiel
02.03.2004, 17:29
wie kommst du auf 3 tage es sollen wenn schon mindestens 3 monate sein somst hätte das gar keinen sinn

Welches im übrigen auch mit der Zeit übereinstimmt, die du in den amerikanischen Bootcamps abzusitzen hast.

creator sui
02.03.2004, 17:40
Ja, so ein Bootcamp wäre vielleicht gar keine so schlechte Sache, besonders wenn man es live im Fernsehen übertragen würde, das kann zum einen zukünftige Täter abschrecken (muss schön brutal sein) und zum anderen ist es für die Opfer sicherlich eine Befriedigung das mitzuverfolgen. :D
An alle Fernsehsender: DA KÖNNTEN DIE KASSEN KLINGELN! :D
Die Bootcamps würden dann natürlich auch von den Sendern finanziert werden, so dass für niemanden Kosten entstehen, denn was man damit einnehmen könnte übersteigt die Kosten um ein vielfaches.
Juhu, ich freu mich schon auf unterhaltsame Abende mit "Big Bootcamp" mit Drillsergenant Barnes :D

Nachtmahr
02.03.2004, 17:42
Ich bin auch absolut für Bootcamps. Das wäre doch gelacht wenn die selbstgerechten, kriminellen Drecksblagen dort nicht ne 180-Grad-Drehung vollziehen.

Shingetsu
02.03.2004, 17:49
wie kommst du auf 3 tage es sollen wenn schon mindestens 3 monate sein somst hätte das gar keinen sinn

Das war ein Beispiel. Können auch 4 oder 5 Tage sein.
3 Monatige Haftstrafen sind für Schüler nicht angemessen. Sogar nach dem Erwachsenenstrafrecht ist das mehr als man für eine kleine Prügelei kriegen würde.
In 3 Monaten würde ein Schüler soviel Zeit verlieren daß er sitzenbleiben würde. Soll jeder der mal geprügelt hat gleich sitzenbleiben ? Mir gehts darum den Rowdies eine kleine Lektion zu erteilen, damit sie was daraus lernen, aber ich will nicht daß die gleich ihre Zukunft versaut kriegen weil sie dann keinen Abschluss haben.

P.S. in den USA dienen die Bootcamps übrigens als Ersatz für langjährige Gefängnisstrafen, und die Missetäter können sich aussuchen ob sie für paar Jahre ins Gefängnis wollen, oder für 3 Monate ins Bootcamp.
Kriegt man in Deutschland für eine Schlägerei gleich eine langjährige
Haftstrafe ?

creator sui
02.03.2004, 17:54
@Shingetsu

Das ist natürlich richtig, wenn sie 3 Monate von der Schule weg sind, schaffen die das wahrscheinlich nicht das nachzuholen und bleiben sitzen.
Vielleicht sollte man ihnen vorerst eben nur eine Lektion mit 3 Tagen oder auch ner Woche erteilen, wenn sie nichts daraus gelernt haben, müssen sie aber wohl oder übel härter drangenommen werden.

DATA
02.03.2004, 17:58
*schrubschrub...anhauch* Na, poliert ihr auch manchmal eure Natur gegebenen Heiligenscheine? *pust...wisch...anhauch*

Shingetsu
02.03.2004, 17:59
@Creator:

genau, und so ein Karzer ist auch billig.
Man nehme ein Klassenzimmer, und schmeisse die Schulbänke raus, und stattdessen legt man ein paar alte Matrazen auf den Boden (für die Nacht), in der Mitte einen Tisch und ein paar Stühle, vor die Fenster kommen Gitter, und die Türe wird durch eine schwere Stahltüre ersetzt die man nicht auftreten kann. In der Türe befindet sich eine kleine Luke durch die das Essen durchgeschoben wird. In einer Ecke ist noch ein Klo mit Vorhang (für die Privatsphäre beim Kacken).
Ein Regal mit Schulbüchern gibts auch noch, und Waschbecken für die Körperpflege sind eh schon in jedem Klassenzimmer vorhanden.
Fertig ist der Karzer.

Die relativ geringen Kosten für die Einrichtung der Karzer übernehmen die Eltern der dort eingesperrten Kinder.
wenn z.B. Die Eltern für jeden Tag den das Kind im Karzer verbringt 50 Euro zahlen müssen kriegt man die Kosten schon irgendwann wieder rein.
Bei sozial schwachen Eltern die sich das nicht leisten können kann die Gebühr natürlich auch verringert werden oder ganz entfallen. (das Einkommen kann ja nachgeprüft werden)

creator sui
02.03.2004, 18:15
@Shingetsu

Perfekt, so einen Karzer sollte jede Schule bekommen, finde ich.
Nur, wollen wir nicht noch ein bisschen sadistisch sein und diesen "Vorhang" auch noch entfernen, sonst könnte es ja sein dass sich einer beim Kacken wohlfühlt, das wollen wir doch nicht wirklich, oder? :D

Shingetsu
02.03.2004, 18:16
@Shingetsu

Perfekt, so einen Karzer sollte jede Schule bekommen, finde ich.
Nur, wollen wir nicht noch ein bisschen sadistisch sein und diesen "Vorhang" auch noch entfernen, sonst könnte es ja sein dass sich einer beim Kacken wohlfühlt, das wollen wir doch nicht wirklich, oder? :D

eventuell noch eine Shit-Cam die das Geschehen live ins Internet überträgt ? *g*
Das wäre lustig, aber gegen die guten Sitten. :-)

WoDCloud
02.03.2004, 19:24
Das war ein Beispiel. Können auch 4 oder 5 Tage sein.
3 Monatige Haftstrafen sind für Schüler nicht angemessen. Sogar nach dem Erwachsenenstrafrecht ist das mehr als man für eine kleine Prügelei kriegen würde.
In 3 Monaten würde ein Schüler soviel Zeit verlieren daß er sitzenbleiben würde. Soll jeder der mal geprügelt hat gleich sitzenbleiben ? Mir gehts darum den Rowdies eine kleine Lektion zu erteilen, damit sie was daraus lernen, aber ich will nicht daß die gleich ihre Zukunft versaut kriegen weil sie dann keinen Abschluss haben.

P.S. in den USA dienen die Bootcamps übrigens als Ersatz für langjährige Gefängnisstrafen, und die Missetäter können sich aussuchen ob sie für paar Jahre ins Gefängnis wollen, oder für 3 Monate ins Bootcamp.
Kriegt man in Deutschland für eine Schlägerei gleich eine langjährige
Haftstrafe ?

die sollen dann da aber auch untericht haben die sollen ja nicht belohnt werden für die prügelei damit sie es vielleicht weiter machen

Shingetsu
02.03.2004, 19:29
@WodCloud:

Langfristig gesehen ist Unterricht eigentlich eine Belohnung. Nur Schüler empfinden es als Strafe, aber als Erwachsene geht ihnen dann ein Licht auf, und sie sind dankbar für ihre Schulbildung.

proteus
02.03.2004, 20:04
Jau Leute, gehts noch?
Wer soll da die Verantwortung übernehmen, wer haftet und wer verurteilt?
Die Lehrer werden doch schon angezeigt, wenn Sie einen nachsitzen lassen (Eingriff in die persönliche freiheit)
Ausserdem liegt uns der Pöbel durch Sozialhilfe, Alhi usw. schon genug auf der Tasche , also können sie auch mal was konstruktives machen.
Also : Arbeitslager / Altenheime / Strassenbau

bootcamps werden wohl leider nicht machbar sein, wahrscheinlich machen die Grünen eine Selbstanzeige bei AI.

Ich bin auch für eine deliktbezogene Strafe. Wer ein Auto geklaut hat und es verschrottet kann ja die Besorgungen zu Fuss für die Familie erledigen (Scherz)
Nein, im Ernst, die Disskussion ir etwas unrealistisch, zumal SA wahrscheinlich schon rotiert und in tränen ausbricht.

Shingetsu
02.03.2004, 20:13
Arbeitslager etc.
Das ist doch alles nicht machbar solang die Kinder noch auf die Schule gehen sollen.
Möglich sind wenn dann nur kurze Haftstrafen die die schulischen Leistungen nicht negativ beeinflussen. Es geht darum die Kinder auf die richtige Bahn zu bringen, und nicht darum daß man jeden Schläger gleich für ein paar Monate ins Arbeitslager schickt damit er soviel Schulstoff verpasst daß er sein Abi nicht schafft.

Noxiel
02.03.2004, 20:27
Und die Entscheidungsfrage, wer übernimmt die, doch wohl nicht etwa die Lehrer? Kommt schnell der Verdacht von Willkür auf, außerdem gibt es nur eine Institution die das Recht der Judikative ausübt und das sitzt unter anderem in Karlsruhe.

Und willst du die Gerichte mit jedem Fall betreuen? Du weißt schon, dass das Rechtsystem auch ohne die Minidelikte heilos überfordert ist und mehr als ein paar Jahre bräuchte um jeden einzelnen Fall der Schulhofprügelei aufzurollen. Ich halte Bootcamps noch immer für die beste Lösung um potentielle Verbrecher und Sozialschmarotzer zu bekehren. Auch wenn es erst nach der Schule ist und außerdem muß das eine, dass andere ja nicht ausschließen; angestellte Lehrer arbeiten weiterhin in den Bootcamps und können sich zum ersten Mal in ihrer Laufbahn freuen, stille und lernbereite Schüler zu haben, kein Wunder wenn der Drill Sergeant mit dem Migränestick hinter einem steht.
Ich sehe die Bootcamps bestimmt nicht in dieser noch in der nächsten Legislaturperiode und selbst wenn sie erst in 15 Jahren kommen, spätestens dann wird man darüber nachdenken wenn dt. Schüler das Wort "Pisa" schon falsch schreiben, dafür allerdings tausende Hetzparolen und Mobbing-Arten aus dem FF beherrschen. Naja das Gütesiegel "Made in Germany" bekommt da gleich eine ganz andere Bedeutung!

Shingetsu
02.03.2004, 20:35
@Noxiel:

und wer entscheidet wer ins Boot-Camp muss ?
Dafür müsstest du auch jeden einzelnen Fall einer Schulhofprügelei juristisch aufrollen.
(nochdazu wo 3 Monate Boot-Camp einer mehrjährigen Haftstrafe entsprechen)
Bootcamps für Schulhofprügeleien sind doch noch um einiges unrealistischer als eine Karzerstrafe.
und wie gesagt: Früher gab es bereits Karzer an den Schulen, und es hat funktioniert.
Wie das aussieht kann man auch bei "Die Feuerzangenbowle" sehen, wo der Pfeiffer auch in den Karzer musste. :-)
http://www.daserste.de/ruehmann/feuerzangenbowle.jpg
und der wurde dort nicht gleich 3 Monate systematisch gefoltert um seinen Willen zu brechen, wie bei einem Boot-Camp.
Ein Boot-Camp ist ein Umerziehungslager wo gezielt der Wille gebrochen wird. Das könnt ihr nicht mit der Bundeswehr vergleichen.

Noxiel
02.03.2004, 20:53
Als der letzte Satz mit der Bundeswehr hat mich zutiefst erschüttert. Ich will doch nicht hoffen, dass das dein Bild der Bundeswehr ist? Ich als engagierter Zeitsoldat, kann solch ein Statement ja nicht unbeantwortet lassen.

proteus
02.03.2004, 21:11
Zum einen sollte natürlich auch in dem "Arbeitslager" Unterricht abgehalten werden. Ich halte es (leider) eher für unwahrscheinlich, dass die Schnuckelchen über die wir hier reden jemals Abitur machen (würden)
Bei denen kann man schon froh sein, wenn Sie einigermassen Deutsch können (Ey Alter, mach dich lokker wa)
Wir mussten in der Schule noch aufstehen wenn der Lehrer reinkam, man stand auch auf, wenn man drangenommen wurde. Im unterricht wurde auch nicht mit dem Nachbarn geschwätzt ( Handys gabs noch nicht, och)Es gab noch so Sachen wie Disziplin und Respekt.
Schlechtes Benehmen wird heute leider als individuelle Note interpretiert.

zum anderen wäre dies eine prima Möglichkeit zu strafen und gleichzeitig dem pädagogischen Anspruch gerecht zu werden.

Shingetsu
02.03.2004, 21:12
Als der letzte Satz mit der Bundeswehr hat mich zutiefst erschüttert. Ich will doch nicht hoffen, dass das dein Bild der Bundeswehr ist? Ich als engagierter Zeitsoldat, kann solch ein Statement ja nicht unbeantwortet lassen.

Nein nein. Ich sagte doch ein Boot-Camp kann man nicht mit der Bundeswehr vergleichen. *g*

Sephiroth's Angel
02.03.2004, 22:44
@sephi wir leben nicht mehr im zweiten weltkrieg wo man für seine sache in ehre stirbt egal ob auf den schlachtfeld zur liebe zum vaterland noch um sein vaterland vor einen thyranen zu retten (in gedenken an graf von staufenberg, erwin rommel und die anderen wiederstandskämpfer)

Das hat nichts mit Vaterlandsliebe zu tun. sondern einfach nur mit Anstand. Man sollte immer so wenig wie möglich von anderen abhängig sein.
Wenn man für jedes Problem zu jemand anderen rennt, der es für einen lösen soll, dann wird man niemals richtig auf eigenen beinen stehen können.
Ich meine nicht mal unbedingt materiell. es geht eigentlich nur um den Geist.
Das man sagen kann "Ich blute zwar, aber mir mußte niemand helfen, meine Blutung zu stoppen. das habe ich alleine geschafft."

Niemand hat das recht, andere einfach wegzusperren, nur, weil man mit diesen alleine nicht fertig wird. So etwas ist auch nichts anderes als weglaufen.
Weil andere fehler machen, muß man also selber auch nicht besser sein? Tut mir leid, aber das ist keine Logik, mit der ich mich anfreunden kann.

Und was mit den angehörigen solcher Prügler?
Mag schwer vorstellbar sein, aber es gibt Angehörige, die auch an solchen Leuten hängen. Und diese Angehörigen können nichts dafür. Warum sie also bestrafen und ihnen eine wichtige Person wegnehmen? Sie haben nichts verbrochen. Wo bitte ist das also Gerechtigkeit?

Tiger
03.03.2004, 03:10
Ne Kammera bringt da auch nicht mehr viel. Wahrscheinlich freut der knabe sich dann noch wenn er/sie jemanden verprügelt und dann das Video sieht... Ob die person jetzt gefilmt wird oder anders identifiziert... da ist kein großer Unterschied mehr.
Gewalt gibts überall nicht nur an schulen, und gegen sowas kann man absolut nix machen ausser aggressive schüler vond er schule zu entfernen.

WoDCloud
03.03.2004, 15:41
@sephi und schon wieder kommen wir zu den punkt "WER DENKT AN DIE OPFER"

Niemand hat das recht, andere einfach wegzusperren, nur, weil man mit diesen alleine nicht fertig wird. So etwas ist auch nichts anderes als weglaufen.
Weil andere fehler machen, muß man also selber auch nicht besser sein? Tut mir leid, aber das ist keine Logik, mit der ich mich anfreunden kann.

ok erinnere mich noch mal dran wenn eine gruppe berufschüler (das ich zwar bezweifle) aber mich auf den kieker hat und 3 monate mich traktiert und mich dann ausversehen tötet nur weil ich mich gewehrt habe und ich mich von keinen helfen lassen wollte gegen die überzahl an leuten


Und was mit den angehörigen solcher Prügler?
Mag schwer vorstellbar sein, aber es gibt Angehörige, die auch an solchen Leuten hängen. Und diese Angehörigen können nichts dafür. Warum sie also bestrafen und ihnen eine wichtige Person wegnehmen? Sie haben nichts verbrochen. Wo bitte ist das also Gerechtigkeit?

ja warum werden die eltern oder ehefrau eines mörders bestraft wenn ihr kind oder mann weggenohmen wird SIE haben doch gar nichts getan also soll er ja bei den eltern oder ehefrau bleiben

Inkobus
03.03.2004, 16:22
ähm ist euch aufgefallen wie sehr ihr fantasiert? Eure Vorschläge klingen ja alle ganz nett und so, aber sie sind alle nicht umsetzbar (danke an die Menschenrechte)

Wie ich schon sagte, ich bin für das System was an meiner schule ist. Prävention. Mehr kann man nicht tun. Die 5 Prügler aus der Bild von unser Schule sind übrigens allesamt geflogen und sitzen nun zu hause rum. 2 von denen haben sich bereits förmlich beim Direktor entschuldigt und bekommen im nächsten Jahr eine zweite Chance. Allerdings nur diese eine. Sie dürfen sich NIX zu Schulden kommen lassen, auch nicht im privaten bereich. Unsere Schule hat nämlich die polizeilichen Akten sämtlicher Schüler. Ich war mal echt erstaunt, als die von meiner Geschichte mit dem Forumstreffen und meinem Schwert wussten :shock: (die dabei waren wissen Bescheid :roll: )

Ricky [rl]
04.03.2004, 09:09
Heftiges Thema... Ich bin einigermaßen schockiert, wenn ich das hier so lese, weil ich Gewalt an Schulen in dem Maße zu meiner Zeit nicht erlebt hab (ich bin seit 15 Jahren aus der Schule raus und war damals umzugsbedingt an 5 verschiedenen Schulen). Daher möchte ich mal die Frage in den Raum stellen, was ihr glaubt, was die Unterschiede von früher zu heute sind. Mittlerweile scheint Gewalt an Schulen ja alltäglich zu sein, früher gab's das höchstens an wenigen sozialen Brennpunkten...

Die Praxis, die proteus hier schildert (aufstehen, wenn der Lehrer reinkommt, aufstehen, wenn man aufgerufen wird, etc.) kenne ich aus der Grundschulzeit auch noch und für uns war es selbstverständlich. Die mit Abstand friedlichste Schule, die ich besucht habe, war ein spanisches Internat, an dem es noch Prügel gab, wenn man gegen die Regeln verstoßen hat.

Hängt die zunehmende Verrohung vielleicht mit dem Wegfall der Prügelstrafe allgemein oder anderer Maßnahmen zusammen?

Das Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung:Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig(§1631 Absatz 2 BGB)

Wie sollen Eltern mit ihren Kindern umgehen und ihnen die Grenzen zeigen? Es wird zwar die Möglichkeit der Beratung angeboten, aber bei 2 arbeitenden Elternteilen oder Alleinerziehenden fehlt oft einfach die Zeit, sich ständig an eine Beratungsstelle zu wenden (z.B. meiner ehemaligen Nachbarin, deren fünfjähriger Sohn sie tritt, anspuckt und auslacht, wenn sie ihm was verbieten will). Den Schutz der Kinder finde ich schon sinnvoll, wenn es sich um schwere Mißhandlungen, Vernachlässigung, etc. dreht, aber bei der heutigen Situation frage ich mich eher, wer die Eltern vor ihren Kindern schützt.

Wenn Eltern für die Taten ihrer Kinder ins Gefängnis müssten, wie das hier jemand vorgeschlagen hat, würde man den Kindern theoretisch die Macht geben, ihre Eltern zu erpressen ("Wenn du mich nervst, stelle ich was an, und dann musst du in den Knast."). Den Eltern würden dadurch noch mehr die Hände gebunden werden und die Situation würde sich weiter verschlimmern.

Ich bin der Meinung, dass Kinder früh lernen müssen, wo ihre Grenzen sind und dass ihre Handlungen auch Konsequenzen nach sich ziehen... allerdings weiß ich nicht, wie man das bei der heutigen Gesetzgebung vernünftig umsetzen kann...

Konsequenz für mich (auch wenn das jetzt hart klingt): Ich will keine Kinder kriegen.

Echizen
04.03.2004, 09:23
hmmm... ich finde Gewalt generell scheisse, aber noch schlimmer finde ich, dass sich gleich eine ganze Gruppe auf einen einzelnen stürzen.
Viele meinen Gewalt ist keine Lösung. Dem muss ich allerdings widersprechen. Vielleicht klingt das jetzt komisch, seltsam oder hart. Wie auch immer es ist eine Lösung, nur nicht grad die Schönste. Aber sie hat es mir ermöglicht zu leben und die Freiheit zu geniessen, die ich heute hab.

Viele Jugendliche haben einfach keine Ehre mehr und jeder der sich nur an Schwächere vergreifen kann, der verdient (meiner Meinung nach) einen schandvollen Tod.

Klingt hart, aber ich finde wir leben heute in einer Gesellschaft, die eigentlich nur noch den Verbrecher schützt und nicht mehr die, die durch ein Verbrechen leiden müssen. Die Gerechtikeit ist eh schon fast fürn Ar...

Aber vielleicht irre ich mich auch und schau nur deswegen Anime, weil der Held immer gewinnt *g* oder fast immer. Weil in Wirklichkeit gibt es nicht immer Happy Ends ^^

Aber ich hoffe für Gewalt an Schulen gibt es ein Happy End. :)

Crichton
04.03.2004, 11:25
@Ricky
Ich bin seit 14 Jahren aus der Schule und kann mir das auch nicht erklären. Bei uns gab es früher gelegentlich mal ne Rangelei und irgendwer hat evtl. auch mal zugelangt, aber die Ausmaße, die das angenommen hat, will ich nicht verstehen. Andererseits erklärt das für mich den heftigen Anstieg der Schulschwänzer. Ich würde auch auf keine Schule gehen wollen, an der ich mit der Angst leben müsste, zusammengeschlagen, erstochen oder erschossen zu werden!!!

DATA
04.03.2004, 12:46
Gewalt an Schulen und gerade die höhere Bereitschaft zu Gewalt unter Jungendlichen ist für mich im Prinzip ein Zeichen von Zeitgeist. Die junge Generation lebt in einer Ich-Welt, geprägt vom absoluten Wunschindividualismus.
Vielen suchen/haben ihre Vorbilder, ihren Typ und machen sich selbst zu dem Typ. Im ersten Moment müsste dies eigentlich für ein besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein stehen, aber gerade das tut es nicht, vielmehr steht und sorgt es für innere Zweifel. Aufbereitet wird diese Ich-Kultur in der gesamten Gesellschaft, eine ganze Werbe- und Musikindustrie lebt unteranderem davon, gibt uns die Powervorlagen für DIE Charaktertypen und z.B. das indentifikative Gefühl für MEIN Produkt (ebenso ein Ausdruck diesen Zeitgeistes, nicht allein sein Ursprung).

Dieser Markt für den Massenindividualismus, oder Jedermanns Suche nach sich selbst ist für sich gar nicht mal so problematisch -man wird ja nicht gezwungen. ;] Problematisch ist aber die Einstellung, der Bezug eines Ich-Charakters zu jedem Anderen. Das ist die Abgrenzung, dass Ausgrenzen, Abwerten, Ignorieren, nicht tolerieren. Jeder tut solches automatisch und die heutige Jugend (Ironie ;]) ist geradezu meisterlich darin. Abgrenzung zu einem Anderen ist dann auch die Schutzreaktion auf die Selbstzweifel/-ängste. Mein Typ wird umso klarer, desto undeutlicher der Typ eines Anderen ist. Abschottung wird zu Stärke, genauso wie gefühlsmäßige Kälte usw. usf.
Die Ich-Mentalität begünstigt dann auch steigende Bereitschaft zur Gewalt, logisch, den Schmerz des Anderen spüre ich nicht, mir ist es egal "Wer mir dumm kommt wird gebügelt." (oder meine Feinde, oder Konkurrenten).

Damit wären wir wieder bei Gewalt an Schulen. Man kann zwar nicht sagen, dass in jeder Frühstückspause auf jedem Schulhof Deutschlands hemmungslosen geprügelt wird, die Häufigkeit gewalttätiger Übergriffe an Schulen in den letzten Jahrzehnten ist dennoch merklich gestiegen. Wie man um sich schlägt lernt Jeder und das es nicht anders geht wahrscheinlich auch.

Als Grund für dieses Symptom neben Anderen sehe ich allgemein die Dekadenz der Gesellschaft (Wir haben Viel, nur an uns selbst zu wenig. ;]). Das muss sich nicht ewig so weiter drehen, aber eine schnelle Lösung sehe ich dafür nicht.

proteus
04.03.2004, 13:33
Ein grosser Teil der Themen in diesem Forum dreht sich mittlerweile um das selbe Problem : Die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft, besonders unter jugendlichen.

Und bei dieser Entwicklung spielen all die genannten Gründe eine Rolle. Dennen gehts einfach zu gut.
Kann man das ändern? Sicher, aber das wird wohl zwei Generationen und einen Wertewandel in der Gesellschaft brauchen. Gestern habe ich lustigerweise im TV zwei von diesen ultracoolen Idioten gesehen, die erst einmal lernen mussten , mit Messer und GAbel zu essen.UNGLAUBLICH.
Ohne jetzt wieder jemandem auf die Füsse treten zu wollen, auch die Art, das mache schreiben wie Sie sprechen, ist erschütternd. Wenn in Deutschland deutsche Schüler absichtlich "Kanakdeutsch" a la Erkan und Stefan sprechen und das noch toll finden, na klasse.

Wir können also nur an den Auswirkungen doktern. Wie gesagt, die meisten dieser Helden suchen Opfer, keine Gegener. Und dazu zählt auch, das Sie keine Lust haben, die Konsequenzen Ihres Handelns zu tragen.
Wenn ich mir ansehe, wie die sich heute teilweise in der Schule benehmen. Wir waren auch frech, haben Streiche gemacht, geraucht und uns mal geprügelt (ohne Baseballschläger) , aber wir waren nie persönlich beleidigend oder haben unsere Lehrer oder Schüler aus der Prima bedroht.
Mein Matheprof, hätte mir eine geschallert, das ich mich überschlagen hätte.

Wir hatten noch Respekt, deswegen sind aus meiner Generation wahrscheinlich auch weniger als hirnlose Analphabeten ohne Abschluss, zugepillt mit Hirnfäule fliessend vom kindergeld in die Stütze gerutscht.

Inkobus
04.03.2004, 21:10
@ Ricky

hast schon recht, früher gabs das nicht... naja fast nicht. Hab mal meine Mutter gefragt, die meinte das gab es schon, nur nicht so heftig.

Ich denke es kommt daher, dass heutzutage irgendwie nix anderes mehr zählt als Macht. Vor allem unter Kurden und Türken (sorry leutz, ich hab nix gegen euch, aber ihr seid es meistens in meiner Gegend, die Randale machen) finden es "cool" und brauchen den respekt der gruppe um gut dazustehen. Macht ist Sicherheit heutzutage. Das ganze schaukelt sich immer weiter hoch.

Dazu kommt sicher die erziehung. Viele Eltern verwöhnen die Kinder, lassen denen alles mögliche durchgehen.

Vielleicht liegt es auch am Strafsystem. Das gesetz ist heutzutage sicherlich zu milde. Wenn man härter duurchgreifen würde, dann würde die Gewaltbereitschaft sicherlich zurückgehen. Ich habs ja schon beschrieben wie es an meiner Schule ist und es funktioniert unglaublich gut. Aber dennoch blocken es alle Schulen ab. fragt mich nicht wieso. :?

Messiah_of_Death
05.03.2004, 01:11
was soll ich sagen ?

wenn man sich wehrt, ist man am Ende immer der "Dumme"

warum ?

naja .. ich hab mich auch immer gewehrt ..

am Schluss hatte ich 6 Tadel wegen "äußert aggressiven brutalen Gewalttaten an Mitschülern"

ts... ich sag nur: Wer austeilen kann, muss auch einstecken können !

und so brutal war ich meist auch net....

ein Schlag und die lagen flach .. oder haben ohne Ende geflennt ...

und wenn dann noch der Lehrer in dem Moment um die Ecke biegt, glaubt der einem mal wieder net, dass man sich nur entsprechend gewehrt hat ...

Nana-Apple
31.05.2004, 13:04
Es ist ja allgemein bekannt dass eine heiße Diskussion um die Gewalt an Schulen, aber vor allem unter Schülern, entbrannt ist und auch noch weitergeht.
Bisher habe ich in diesem Thread viel über körperliche Misshandlungen gelesen und ich muss sagen dass ich es wirklich schrecklich finde was man von Menschen selbst oder von der Presse hört.
Zwar verkommen wir immer mehr zu einer Gesellschaft die sich an Informationen (je schlimmer je besser) erfreut und daher nehme ich an dass meist nur die krassesten Fälle dargestellt werden, aber auch weniger "schlimme" Gewaltanwendungen finde ich schlimm und erwähnenswert.
Persönlich habe ich Erfahrung gemacht mit Diskriminierung, sexueller Belästigung und Psychoterror auch als Mobbing bekannt.
Physische Gewalt habe ich mir gegenüber hingegen nie erlebt, aber ich glaube dass passt auch nicht in das soziale Umfeld in dem ich mich meist aufhalte.
Allerdings kann es genauso schmerzhaft sein wenn man nicht nur ausgegrenzt, als seltsam (Freak) betrachtet und deshalb bedroht wird. Für mich fällt das ebenfalls unter Gewalt, sicherlich keine von der man sichtbare Narben zurückbehält (zumindest keine die nicht selbst zugefügt sind) aber so etwas wird man ein Leben lang mit sich rumtragen.
Nachdem ich zwei mal die Schule gewechselt habe und immer auf ähnliche Situationen gestoßen bin, habe ich insgesamt 2 Jahre meines Lebens je 2 Nachmittage pro Woche bei einem Psychologen verbracht... sowas kostet ne Stange Geld und bei mir hats nich mal mehr geholfen. -_-
Und nicht nur dass sich das alles bei mir auf meinen psychischen Zustand ausgewirkt hat sondern auch auf meinen physischen, was eine bekannte und sozusagen "normale" Reaktion des Körpers ist.
Sehschwierigkeiten, ständige Übelkeit und Magenkrämpfe, Kopfschmerzen... und was es da nicht alles schönes gibt.
Bei den Leuten die das verursachen ist man damit eine Fakerin die versucht es zu vermeiden in die Schule zu gehen. Tja... stimmt auch irgendwie, ich habe angefangen zu schwänzen und hatte letztendlich auf einem Halbjahreszeugnis mehr als 150 Fehlstunden. Dummerweise auch alle unentschuldigt.
So in etwa ging es bis zum Jahresende weiter, Noten sackten ab, Lehrer konnten meine defensive Art nicht leiden und wenn ich von alleine mal den Mund aufmachte tönte es komischerweise immer irgendwoher: "Nich die schon wieder!", "Oh nee." oder *kicher kicher*, *haha*, Die is sooo blöd.", usw.
Mal ganz abgesehen davon dass das allerhöchstens das Niveau einer Schule mitten in der Bronx ist, habe ich es ziemlich ernst genommen und einfach weiterhin mein Klappe gehalten.
Weiter ging es dann damit dass es auch noch so einen netten Lehrer gab der mich irgendwie "mochte", das er eher auf Kinder steht als mich zu mögen hab ich natürlich auch über meine lieben Klassenkameraden erfahren, die mir darauf hin sagten dass ich ja wohl absichtlich was mit dem hätte (nur etwas "netter" formuliert) um irgendwie trotz meiner Unfähigkeit und Dämlichkeit noch ne gute Note zu kriegen.
Als der mich dann wirklich angetatscht hat wars dann soweit... das war das allererste mal in über 3 Jahren dass ich mal wiederso richtig wütend geworden bin, vor anderen Menschen.
Sonst war es immer nur darin resultiert dass ich, wütend auf mich selbst, zu gewissen scharfen Sachen gegriffen hab...
Naja... geändert hat sich allerdings nicht, dafür hatte ich beantragt in eine andere Klasse versetzt zu werden zum neuen Schuljahr. Mit viel Glück wurde ich dann wirklich versetzt und auch in die andere Klasse gesteckt, da wars dann das erste Mal seit der Grundschule, dass ich wieder eine richtige Freundin gefunden habe und mit allen klar gekommen bin.
Bis dahin ist es nämlich auch so dass man denkt dass es an einem selber läge, dass die anderen einen nicht leiden können. Aber da wurde mir erst mal bewußt dass es nicht wirklich an mir lag...
Das war eine der schönsten Zeiten die ich je hatte. Sogar dieser Lehrer (war zum Glück nur Refrendar) ist woanders hingegangen.
Und was ich am meisten genossen habe waren die seltsamen Blicke meiner Ex-Klassenkameraden wenn ich immer mit einer Gruppe von Freunden zusammen war.
Das war die echte Kur für mich.
Mittlerweile würde ich mir sowas nicht mehr gefallen lassen und wenn es jemanden gibt bei dem es so aussieht als ob er angefangen wird gemobbt zu werden schreite ich auch ein. Sowas sollte man nicht übersehen und nicht akzeptieren. Das ist das Schlimmste was man machen kann und mich hätte es auch gefreut wenn es mal irgendjemanden gegeben hätte der sowas für mich getan hätte.

Wegschauen ist finde ich fast genauso schlimm wie der Täter zu sein. Der einzige der unschuldig ist, ist das Opfer und der der einschreitet. Sonst niemand!

~nana

Faust VIII
31.05.2004, 17:38
@Nana
Wow, das ist eine Story! Mir gings fast genauso... ich hatte so ab der
Klasse 5-7 teilweise Angst zur Schule zu gehen und hatte so einige
Fehltage, nicht dass ich krank war sondern nicht zur Schule wollte
weil ich einfach dachte an dem Tag wird viel gemobbt oder einfach
als Pause von den grausamen Schülern. Jetzt fehle ich an der
neuen Berufsschule fast nie, denn es geht sogar. Aber mittlerweile
fängt es wieder mit den Mobbing wieder an, denn irgendwie werde
ich von diesen blöden Tussis blöd angelabbert oder von den
Typen angemacht. Ich hab dennen nichts getan und hab
auch nichts gegen sie. Naja, Schüler können echt die
grausamsten Wesen der Welt sein finde ich, wie richtige
Monster sind es... Heutzutage ist es fast Alltag Gewalt an Schulen...
Eine schreckliche Realität! So extrem dass ich zum Psychologen musste
war es auch nicht. Richtige Freunde hatte ich so gut wie nie in
den Klassen. Naja, meine beste Zeit war die Zeit von Klasse 2 bis 4.
Dort hatte ich ausnahmsweise recht viele Freunde oder einfach
Klassen Kollegen die mich einfach akzeptieren wie ich eben bin.
Tja, mein Schlusswort zu dem Thema ist dann noch:
"Schüler sind die grausamsten Wesen der Welt..." >.> (Stimmt nicht immer)

Callista
01.06.2004, 09:56
...also wenn ich so an meine Schulzeit zurückdenke, bereue ich es fast, dass ich mich nie mal so richtig gewehrt habe und mal die Leute, die mich terrorisiert haben, verdroschen habe - aber ich bin nun mal ein friedlicher Mensch und werde es wohl nie kapieren, wie man körperlich oder seelisch jemanden Schaden zufügen kann, der einem gar nichts getan hat. Tja eine Lösung habe ich auch keine, zum Glück war ich nie mit körperlicher Gewalt an meinen Schulen konfrontiert, aber mobbing hat mir gereicht und den "Schaden" aus dieser Zeit werde ich auch nicht mehr los. Humor schön und gut, aber warum muss der sogenannte Humor dann soweit gehen, dass einer verarscht und "mißhandelt" wird.
Ich weis nicht was teilweise so junge Leute dazu treibt, jemand anderen weh zu tun - langeweile oder Agressionsabbau, man dann sollen sie in einen Verein gehen und sich dort abreagieren, oder mal den Schulpsychologen besuchen, aber sich nicht an Unschuldigen vergreifen... ich selbst bin froh nicht mehr in der Schule zu sein -obwohl Ferien jetzt nicht schlecht wären- aber ich denke ich werde demnächst wohl auch mal einen Psychologen aufsuchen müssen, denn mein Sozialleben ist seit meiner Schulzeit, so ziehmlich im :zensiert: ich traue den Menschen nicht mehr, seit ich weis wie leicht jemand die Seiten wechseln kann und auf einmal auf der Seite deiner Peiniger steht - zum Glück habe ich die Schulzeit einigermaßen rumgebracht, aber die "Nachwirkungen" vermiesen mir immer noch mein Leben...
... eine Lösung habe ich nicht, Bootcamps halte ich für grausam, stärkere Bestrafungen an Schulen wären aber besser - ha bei mir hieß es, kümmer dich selber darum, meine Rettung war, dass ich eine geschriebene Drohung an mich mal mit zur Polizei genommen habe - habe vorher in der Klasse verkündet, dass es nun langt und ich eben zur Polizei gehe, sie haben damals gelacht - bis ich aufgestanden bin und wirklich gegangen bin - habe dafür einen Verweis kassiert (abhauen während des Unterrichts kommt halt nicht gut) aber ich hatte danach meine Ruhe... :smirk2:

Faust VIII
01.06.2004, 19:10
@Callista
Ich geb zu ich hatte auch nie getraut mich zu wehren, es hat viele Gründe.
Erstens bin ich sozusagen ein Pazifist! Ich hasse Gewalt einfach...
Dann ein Grund weil ich keinen negativen Eindurck oder die Sache
nicht verschlimmern will wenn ich mich wehre. Besonders hab ich
angst dass wenn ich mich wehre ein richtiger Krieg ausbricht...
Wenn ich mich wehre, ist es eh sinnlos! Ich bin eh schwach...
Mich kann locker ein starker Kerl in Stücke reissen, denn ich
enstehe eh nur aus Haut und Knochen. Tja, Leute die gerne
mobben sehe ich als Monster. Wenn ich sozusagen einen
hohen Rang in der Schule haben und von allen Respekt habe
würde ich mich immer für Schwächere einsetzten.
Mein Vater hat mir mal seine Jugend erzählt und sagte
er war hatte schonr Respekt und war sozusagen stark,
aber er hatte immer wenn Schwächere gemobbt oder
fertig gemacht werden immer denjenigen gerettet.
Sowas finde ich sehr gut! :wink:

Nana-Apple
01.06.2004, 20:16
@Callista
Ich finde dann hat sich der Verweis gelohnt. Das ises wert meiner Meinung nach. :mrgreen:

@Faust
Ist ja auch sehr gut wenn man anderen hilft, dass tuen leider viel zu wenige...
Naja, ich kann deine Situation schon verstehen wenn du sagst dass du Angst davor hast dich zu wehren, aber ist oder war es denn an deiner Schule wirklich so schlimm dass du Sorge haben musstest verprügelt zu werden?
Wie gesagt, mit sowas habe ich nie Erfahrungen gemacht und sollte ich es jemals würde ich dann nicht mehr vor körperlicher Gewalt zurückschrecken und mich wehren... nicht dass das besonders viel nützen wird... ich bin nich wirklich stark -_-
Aber dabei gehts ums Prinzip und im Prinzip weigere ich mich mir noch einmal irgendwas in einer Art von Misshandlung gefallen zu lassen.
...
Ja.... ähm, zurück zum Thema :roll:
Wenn du Sorge hast du wirst körperlich auch noch angegriffen sobald du dich wehrst ist die empfehlung die ich dir jetzt gebe ungültig, wenn du aber keine größeren Bedenken deswegen hast sag ich dir eins: Du wirst es hinterher bereuen dass du so hast mit dir umgehen lassen und außerdem wenn es schon einmal angefangen hat kann es eh nur schlimmer werden wenn du dich nicht wehrst.

...
Man, das Thema hat mich jetzt schon wieder auf die Palme gebracht, aber mal ehrlich: Die beste Rache ist ein glückliches Leben zu führen.

Annonymus
01.06.2004, 20:26
Schwieriges Thema...

Gewalt erzeugt meist immer Gegengewalt, daher wär sich körperlich zu wehren sinnlos...

Außerdem versuchen die Leute die Mobben von ihren eigenen kleinen Fehlern abzulenken. Und wenn diese jemand verprügeln, liegt dat bestimmt daran dat sie es net anders gelernt haben (von zu Hause, usw)
Andre die mitmachen sind bloß Mitläufer die in der Klique, die mobbt oder prügelt, ihren Status festigen wollen oder machn einfach mit, weil Gruppenzwang herrscht (wohl eher weniger, kann aber vorkommen)

Trotzdem find ich dat ziemlich doof...

Faust VIII
01.06.2004, 21:38
@Nana
Naja, körperliche Streite hatte ich nie, und dort trauten sich kaum
wellche mich "richtig" zu schlagen weil ich so zerbrechlich aussehe. *lol*
Aber seelische Gewalt ist bei mir ständig wie mobbing, verspotten,
sich über einen lustig machen usw... naja, bins teilweise gewohnt
verspottet zu werden, solange es keine richtig harten Sachen kommen.
Sich über einen lustig machen ist unterschiedlich, wenn es nett und
freundlich gemeint ist lache ich dadrüber mit aber negeativ gemeint
ist es echt fies... es werden immer wellche durch ihr Verhalten,
Aussehen oder anderes lustig gemacht. Viele meinen ich sollte
meine Haare schneiden! Nö! Mach ich nicht! hat einen Grund... *an sein faust cosplay denk*
Und was geht dennen an wie ich meine Haare habe, ich sag doch nicht
den anderen auch nichts wenn ich deren Frisur blöd finde. Übrigens hab
ich keine superlangen Haare. Sind recht dicht und hab nen langen Pony
aber sonst geht es... Tja, hasse Leute die andere durch Aussehen usw
irgendwie nicht akzeptieren können. -.-"

@Anno
Richtig! Ein Grund warum ich nie zurückschlagen würde wenn jemand
mich einfach schlägt, denn ich habe Angst dass noch mehr Gewalt entsteht. O.o

waschbaer
01.06.2004, 22:37
Am Donnerstag gibts ein Bericht bei Monitor auf ARD über Gewalt an Schulen.

Ich selber hab in meiner Schulzeit nie richtige Gewalt gesehen. Ok wie sich Schüler sich gegenseitig packen und rumschütteln, aber das wars auch. Wo Fäuste etc. geflogen sind hab ich NIE erlebt.

Mobbing hat man öfters gesehen, aber dann meist bei Mädchen.

Nana-Apple
01.06.2004, 23:33
Naja, körperliche Streite hatte ich nie, und dort trauten sich kaum
wellche mich "richtig" zu schlagen weil ich so zerbrechlich aussehe. *lol*
Aber seelische Gewalt ist bei mir ständig wie mobbing, verspotten,
sich über einen lustig machen usw... naja, bins teilweise gewohnt
verspottet zu werden, solange es keine richtig harten Sachen kommen.
Sich über einen lustig machen ist unterschiedlich, wenn es nett und
freundlich gemeint ist lache ich dadrüber mit aber negeativ gemeint
ist es echt fies... es werden immer wellche durch ihr Verhalten,
Aussehen oder anderes lustig gemacht.

Also sich dran gewöhnen finde ich etwas hart, es hört sich so an als wolltest du dich damit abfinden. Anscheinend brauchst du wirklich mal jemanden der dir das ausredet...
Ich finde es allerdings wirklich schlimm was so manche Leute doch an einem auszusetzen haben. Das Aussehen, die Klamotten, das Geld (oder eher das nicht vorhandene Geld)... Eigentlich kann es doch auf dieser Welt niemanden geben der zufrieden ist und die andern ganz zufrieden stellt. Wirklich schlimm... Aber mal zu was Erfreulicherem:

Viele meinen ich sollte
meine Haare schneiden! Nö! Mach ich nicht! hat einen Grund... *an sein faust cosplay denk*
Und was geht dennen an wie ich meine Haare habe, ich sag doch nicht
den anderen auch nichts wenn ich deren Frisur blöd finde. Übrigens hab
ich keine superlangen Haare. Sind recht dicht und hab nen langen Pony
aber sonst geht es... Tja, hasse Leute die andere durch Aussehen usw
irgendwie nicht akzeptieren können. -.-"

Erstens: es freut es mich dass du bei sowas ganz entschieden nein sagst, dass ist schön. ^^
Zweitens (und jetzt lass ich mal ganz das Mädchen raus :peinlich:): KAWAIIIIIII!!!!!
*räusper* ähem, hast du nicht mal Lust uns im Bishounen Thread zu besuchen? Oder wenn du dein Cosplay hinter dir in deinem Kostüm zu posten?
Wobei wo wir gerade bei Cosplay sind... ich sollte glaub ich auch mal sowas machen, hab ich nämlich wirklich noch nie. Außerdem werden meine Haare in den letzten Wochen eh immer kürzer und ab morgen würde die Länge, Farbe und der Schnitt perfekt auf Anna passen... *grübel* Ich sollte wirklich mal... vor allem der Name passt auch noch. :shrug: Mal sehen...

Kommen wir zum Schlusswort: Ich hasse (ja "hasse", ich weiß was das bedeutet und meine es sehr ernst) Menschen die meinen sich alles rausnehmen zu dürfen und deswegen andere fertig machen und/oder ausnutzen zu können.
Solchen Wesen kann ich rein gar nichts abgewinnen und ganz persönlich denke ich dass wenn man bei einem Jugendlichen derart drastisches Fehlverhalten feststellt, dass man ihn auf eine gesonderte Schule schicken sollte auf die nur solche wirklich horrenden Menschen sind und zwar von den Schülern, bis zu den Lehrern und der Putzkolonne.
Sowas nennt man Ghetto und bis man sich nicht promoviert kommt man nicht wieder raus.

Gute Nacht, nana

*bevor sie geht noch mal Faust in Arm nehm*

palu
02.06.2004, 00:02
die Einstellung, der Bezug eines Ich-Charakters zu jedem Anderen. Das ist die Abgrenzung, dass Ausgrenzen, Abwerten, Ignorieren, nicht tolerieren

naja, viele grenzen sich zwar bewusst ab, aber ich glaube, das sind dann eher die späteren opfer. ich hab solches verhalten schon tausendfach erlebt (vor allem an unserer schule - ich ging auf ein gymnasium, die leute waren also nicht so blöd wie die meisten hier angesprochenen) und war auch selbst mal in so einer situation (da war ich 12 oder 13, also genau das richtige alter).

natürlich denkt jeder bei einem prügelnden kind (und die meisten prügelnden azubis sind ja wohl kaum schon über dieses stadium hinweg) erst einmal an die eltern. diese sind natürlich ein wichtiger aspekt des späteren verhaltens - wenn eltern ihre kinder selbst schlagen, vernachlässigen, sie in eine seelische zwangslage bringen oder säufer sind o.ä. ist es warscheinlicher, dass betreffende kinder ihrer aggression in form von gewalt jeglicher art freien lauf lassen.

ab einem gewissen alter aber sind für kinder nun einmal nicht mehr die eltern der prägende faktor, sondern das umfeld - die klique. wer sich dem verhalten seiner klique (das wird natürlich besonders durch medien und das soziale umfeld beeinflusst) anpasst/anpassen kann, wird zu ihrem bestandteil und lernt so etwas über soziale fähigkeiten, das eigene machtpotential (jede klque hat eine art hauptperon) und weiteres. das ist für jeden sehr wichtig und trägt zur persönlichkeitsentwicklung bei.

wer anders ist oder sich bewusst ausgrenzt wird häufig zum prellbock gemeinsamer aggressionen; mobbing bei mädchen, die so ihr eigenes selbstbewusstsein aufpolieren und körperliche gewalt bei jungs, die besondere körperliche überlegenheit, mangels anderer qualitäten, als "männlich" idealisieren.

diese ideale sind allerdings gruppenspezifisch, weshalb es natürlich nicht überall so aussehen muss.

und wenn man sich einmal in seine klique eingelebt hat, fällt es schwer das erlernte verhalten gegenüber anderen abzulegen, mal ganz zu schweigen vom austritt aus der gruppe, der voraussetzt, das man eine festere persönlichkeit hat.
ich hab solches mobbing und die prügeleien (sogar unter mädels) wie gesagt selbst erlebt (naja, ich war noch ziemlich jung) und weiß deshalb wie schwer es ist, mit so einem verhalten als einzelner aufzuhören, und in was für ein loch man fällt, wenn man plötzlich allein dasteht und von anderen gemieden wird.
aber da muss man durch.

und das ändern des verhaltens kann man meiner meinung nach als außenstehender (z.b. eltern) auch nicht einfach durch maßnahmen wie boot-camps oder schulkader erzwingen. ich denke, das würde dauerhaft nichts bringen.

ich plädier hier mal für den guten alten schulpsychologen. natürlich nicht diese abgehalfterten säcke, die den job nur machen, weil sie nix anderes bekommen haben, sondern kompetente psychologen.
nun mag mancher denken, dass das bei einer größeren schule aufgrund der schülerzahl unmöglich ist, aber meist ist ja nicht die gesamte schule gewalttätig, sondern einzelne.

psychologen sind in deutschland sowieso zu klischeeisiert. vielen tät es gar nicht mal schlecht sich beraten zu lassen, auch wenn sie nicht gleich einen an der klatsche haben.

morbus
02.06.2004, 00:21
Da meine schulische Ausbildung nun schon seit 1998 abgeschlossen ist,kann ich leider nur von"früher" und von den Azubis in der Krankenpflegeschule(da ich als Mentor bzw.Praxisanleiter tätig bin,kriegt man da einiges mit) sprechen.
In meinen ersten Schuljahren gab es auf Seiten der Schüler,bis auf die üblichen Rangeleien,herzlich wenig Gewalt.Denke es war durch das sozialistische System der alten DDR doch sehr geprägt(Morgenappell,Pioniernachmittage u.s.w.).Das Problem lag eher auf der Lehrerseite.Die fackelten damals nicht sehr lange.Begründungen für Disziplinarmassnahmen gab es kaum.
Nach 1990 war es etwas anders aber die meisten Schüler hatten noch immer einen grossen Respekt vor Lehrkörpern wie Mitschülern.Von Waffengebrauch,Erpressung und ähnlichen Sachen blieben wir verschont.
Das Thema Mobbing fiel mir erst so richtig dieses Jahr auf.Die Situation war die,dass eine grosse Gruppe von Azubis Geldwetten darauf abschloss,dass eine Schülerin die Ausbildung nicht durchsteht.Denke das ist schon mehr als pervers.Wenn ich sowas schon sehe mag ich gar nicht an die Kämpfe auf Realschulen,Gymnasien u.s.w. denken.

Faust VIII
02.06.2004, 08:52
@Nana
Danke! Manchmal hatte ich mal einige die mich rausreden wenn sollchen
Anmachen kommen. Nun aber immer weniger... Kawaii? Zu was? *staun*
Zum Cosplay, klar werd ich Bilder machen falls fertig ist! Ist noch in
Arbeit deswegen noch etwas Gedult. Naja, die meisten die ich kenne
achten zu oft auf Klamotten. Wer dort keine prolligen Markensachen
nicht ankam war ausgeschlossen von der Gruppe. Ich trag auch etwas
Markenklamotten aber nicht von prolligen Marken wo fett der
Name der Marke steht. Ich mags lieber wenn das Logo der Marke
klein auf dem Hemd ist, denn sieht es doch nicht so aus als
würde ich dazu Werbung machen! xD

hunter99
02.06.2004, 21:24
@Nana
Danke! Manchmal hatte ich mal einige die mich rausreden wenn sollchen
Anmachen kommen. Nun aber immer weniger... Kawaii? Zu was? *staun*
Zum Cosplay, klar werd ich Bilder machen falls fertig ist! Ist noch in
Arbeit deswegen noch etwas Gedult. Naja, die meisten die ich kenne
achten zu oft auf Klamotten. Wer dort keine prolligen Markensachen
nicht ankam war ausgeschlossen von der Gruppe. Ich trag auch etwas
Markenklamotten aber nicht von prolligen Marken wo fett der
Name der Marke steht. Ich mags lieber wenn das Logo der Marke
klein auf dem Hemd ist, denn sieht es doch nicht so aus als
würde ich dazu Werbung machen! xD

Bei ir hat sich das ganz anders entwickelt...Bei uns in der School ist egal was wer anhat aber wenn jemand etwas "schlechtes" anhat dann denken natürlich die meisten, dass sie locker mit ihm fertig werden (in ner Schlägerei)... Und bei und laufen meistens so Deutsche, Polen, Russen, Vietnamesen zusammen und Türken, Áraber, Kurden auch...Ich bin Halb-Deutsch, Halb-Araber (genauer gesagt Halb-Ägypter)... Und laufe eigentlich mit allen rum Deutsche, Türken (bei uns in der Schule gibts mehr Ausländer als Deutsche) ... Ich versteh mich mit allen gut...Aber trodzdem wird sich oft bei uns in der Schule geschlagen..aber ich habe mir Respekt erarbeitet...Natürlich sagen manchmal die Türken zu mir scheiss Deutscher oder Scheiss Ägypter aber dann sag ich einfach Scheiss Türke (was eigentlich nur Spass ist)...Aber ich gehör mit zu den einzigen die sagen Scheiss Türke (wie gesagt ist Spass, jeder Türke versteht das) weil die meisten Deutschen bei unserer Schule haben angst vor den Türken und Arabern...versteh ich nicht, die reissen euch doch nicht den Kopf ab!

Slayer
02.06.2004, 21:34
Nein, sie reissen die Köpfe nicht ab, sie haben Messer :smirk: .

Faust@

Vielleicht solltest du dich etwas mit Ninjutsu beschäftigen, sprich du solltest lernen rechtzeitig zu verschwinden, nicht da zu sein. Lerne (zumindest ist Ansätzen) immer unauffällig im Hintergrund zu sein, dich nicht sehen zu lassen. Merken wenn sich was zusammenbraut, und wenn es schon los geht einfach nicht mehr da. Wenn du nicht da bist kann dir nichts passieren. Bei mir hatt das damals geklappt, und meine Fresse, in der Schule hatt es den Pennern nicht aufgehört Spaß zu machen mich zu erniedgrigen. Tja, Katzen werden eben nie Müde Spatzen zu jagen :? .

Nana-Apple
02.06.2004, 21:51
Messer?
... da wären wir dann wieder bei den Metalldetektoren! -_-

@Faust
ähem... "kawaii zu was?"??? Ich bitte dich... das hast du schon ganz gut selber verstanden. :peinlich:
Naja, zu den Markenklamotten... dass ist (zumindest an meiner Schule) nicht ganz so heftig. Man ist zwar irgendwie 'cooler' wenn man nur Markensachen trägt, aber dabei kommt es, nach der Aussage einiger sehr modebewußter Freunde, nicht auf große Schriftzüge sondern auf die Qualität an. :hm:
Mit der Qualität geb ich ihnen recht, aber dann versteh ich nicht warum es dann trotzdem drauf ankommt dass es eine wirklich bekannte Marke ist. Ich persönlich trage einfach was mir gefällt... ja darunter auch viele Markensachen, aber in einem Mix mit anderen Sachen.
Bei Schmuck z.B. kann ich Modeschmuck meistens nich ausstehen, dass sieht doch billiger aus als alles andere. Deswegen gar keinen (bis auf meine geliebten Ohrringe) oder ältere Sachen, teilweise habe ich einige schöne antike Stücke zu Hause rumliegen. *lieb hat* :teufelch:
Die Leutchen die mich dann komisch angucken... selbst schuld. *ätsch*

@Slayer

Soll er nen Ninja werden??? -_-

Naja... dass ganze erinnert mich jetzt etwas sehr an "About a Boy", was wir gerade im Englisch-Unterricht durchnehmen. *Armer Marcus... aber hinterher wird ja alles gut (dank Will).

palu
03.06.2004, 00:16
@hunter:
des mit der angst gibts bei uns im ort auch. hier wohnen viele immigrierte russen und weißrussen, und die meisten finden kaum arbeit, haben also nicht gerade den besten lebensstandard. und weil das so ist (denk ich mal) schlagen die auch öfters mal zu. daraus hat sich ein gewisses vorurteil gebildet, russen seien generell gewalttätig. ich kenne viele, die regelrecht angst vor ihnen haben.

Nordine
03.06.2004, 08:00
und schon wären wir wieder bei der berühmten verallgemeinerung...

es ist doch klar, denn wer fällt mehr auf:

1. Die gewaltätige Minderheit, die rumpöbelt und Schlägereien anfängt

oder

2. Der Otto-Normalverbraucher, der Tagsüber zur Arbeit geht und sich abends vor dem Fernseher bei einem Bier ausruht (die mehrheit) ?

Ich plädiere für die 1.

Genauso mit der Gewalt an Schule... was fällt mehr auf?

Slayer
03.06.2004, 08:18
Nö, an eine Karriere als Ninja hatte ich nicht gedacht. Muss man auch nicht automatisch mit dem bisschen Ninjiutsu gleichsetzen. Ist ja als würde man jeden der sich mit Yoga beschäftigt gleich Fakir nennen :roll: . Ich meinte damit lediglich er sollte sich intuitives Denken angewöhnen, um z. B. Emotionen zu erkennen bevor sie sich gegen ihn wenden.

Han-ai
03.06.2004, 08:23
Ich bin mir bewusst das sich in Sachen Schule schnell viel entwickelt und deshalb muss ich auch von den "guten, alten Zeiten" berichten als ich noch zur Schule musste. :roll:

Was mir aufgefallen ist, das die Gewalt und das 'normale' Mobbing rapide gestiegen sind. Ich meine, 'normales Mobbing' insofern das ich noch nie eine Schule besucht hab bei der es keine verbalen Tiefschläge gab. Ich denke, ich bin relativ gesegnet mit meiner Klasse gewesen.

Als ich auf die Berufsschule ging, sah's da allerding scho anders aus. Das Übliche halt : Gangs, Waffen, Drogen und alle zwei Wochen brannte irgendwas. :peinlich:

Leider nahmen auch immer mehr Mädels Schägerzüge an. In der Paralellklasse haben sie ein Mädchen soweit gebracht das es ihre Prüfung um ein halbes Jahr vorgezogen hat nur um da raus zu kommen. Die hatte Todesangst mit denen auf Fortbildung zu gehen.

Was also tun?
Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Aber es würde scho helfen wenn Lehrer net immer wegsehen und so tun als wär alles okay.

Avallynn
03.06.2004, 21:45
ich finds erschreckend, wenn ich mir hier so ein paar sachen durchlese, da scheint mir meine schule ja ne echte außnahme schule zu sein. ich habs noch nie erlebt, dass bei uns einer zusammengeschlagen wurde und übermäßig großes mobben gabs auch nicht. ich scheine echt glück zu haben :D
na gut, in meiner gundschule habens sich die leute ab und an geschlagen, da gabs auch schon löcher in köpfen, aber das war auch nicht die regel. von meinen erfahrungen her würde ich also sagen, dass die gewalt an schulen nicht besonders groß ist, aber da ich schon anderweitig davon überzeugt wurde, dass die zustände auf meiner schule nicht auf alle schulen übertragbar sind, wird das bei diesem thema wohl auch so sein...

Yshary
04.06.2004, 03:19
Ich finde, die einzige momentane Lösung zu Beendigung des Problems ist, wenn einem sein Kind lieb und wichtig ist, ist es auf eine Privatschule zu schicken, da es dort (es gibt auch Ausnahmen) deutlich mehr vor Übergriffen geschützt ist. Der Staat hat in Bezug auf die Sicherheit in Schulen meiner Meinung nach jede Kontrolle verloren und wenn ich ein Kind hätte oder bekommen würde würd ich es in jedem Fall auf eine Privatschule schicken!

Natürlich ist es etwas teurer und natürlich kann sich das auch nicht jeder leisten. :( Trotzdem sollte man diese Möglichkeit nutzen soweit es finanzierbar ist.

Messiah_of_Death
04.06.2004, 07:57
bin immer noch für Schuluniformen, da sieht man net auf Anhieb wer reicher oder ärmer ist ...

außerdem isses irgendwie blöd wenn man zurückschlägt... hält man mehr aus als der/die Angreifer, dann liegt der/die Angreifer platt aufm Boden und man selbst kommt den Ärger, weil man angeblich sinnlos auf die Typen/den Typ eingeschlagen hat .... (oh ja ich kenn das nur zu gut :roll: )

Faust VIII
04.06.2004, 13:30
Ich bin sehr für Schuluniformen! Ich hoff das wirklich in ganz Deutschland
Schuluniformen pflicht sind. Dann wird das mobben schon um einiges
reduziert finde ich! Da labbern die nun einen nicht wegen seiner
Klamotten an oder es gibt kein Unterschied zwischen arm
und eher reichen Schülern. Nach der Schule also in der
Freizeit dürfen sie selbstverständlich nach Hause gehen
und ihre Privaten Sachen anziehen. Die Schule ist kein
Mode oder Klamotten-Ball sondern eine Schule wo
eben gelernt wird, mehr nicht!

Nana-Apple
05.06.2004, 00:13
Ich finde, die einzige momentane Lösung zu Beendigung des Problems ist, wenn einem sein Kind lieb und wichtig ist, ist es auf eine Privatschule zu schicken, da es dort (es gibt auch Ausnahmen) deutlich mehr vor Übergriffen geschützt ist. Der Staat hat in Bezug auf die Sicherheit in Schulen meiner Meinung nach jede Kontrolle verloren und wenn ich ein Kind hätte oder bekommen würde würd ich es in jedem Fall auf eine Privatschule schicken!

Natürlich ist es etwas teurer und natürlich kann sich das auch nicht jeder leisten. :( Trotzdem sollte man diese Möglichkeit nutzen soweit es finanzierbar ist.

Privatschulen sind auch nicht das gelbe vom Ei! Ich war für 5 Jahre auf einer bevor ich gewechselt bin und ich kann nur sagen dass es da ziemlich schlecht zugegangen ist.
Die Lehrer haben den Schülern so gut wie alles durchgehen lassen weil ihre Eltern ja bezahlen. Die Wahrscheinlichkeit sitzen zu bleiben war gering, die Eltern bezahlten ja...
Die Schuluniform wurde dort kurz bevor ich im 5. dort anfing erst abgeschafft und es muss wohl vorher auch nicht besser gewesen sein.
Zwar waren das fast alles irgendwelche reichen Kids aber Drogen, Waffen, Misshandlungen, Mobbing war da auch Tagesordnung.
Das war ein einziger Löwenkäfig.
Privatschulen hier in Deutschland sind meiner Meinung nach im Gegensatz zu den öffentlichen Schulen sogar teilweise noch extremer, denn die Leute die da drauf sind kennen keine Limits.
Wenn sie mit Drogen erwischt werden gibts halt ne kleine Spende und das wars.
Ich weiß von mir selbst (auch wenn ich gemobbt wurde) dass die Lehrer sich SEHR zurückhalten, denn als Schüler muss ich früher echt die Hölle gewesen sein.
Aber da meine liebe Mutter, eine in unseren Kreisen ziemlich anerkannte Journalistin ist, kann man ja nix falsch machen... dann bestünde die Gefahr eines sehr schlechten Feedbacks = weniger Anmeldungen = weniger Geld.
Privatschulen sind bestechlich, das ist die Schwäche des Systems und niemand kann mich davon überzeugen dass es viele (vielleicht wenige) Ausnahmen gibt.

Zu den Schuluniformen:
An sich finde ich Uniformen eine gute Idee. Das Problem hierbei besteht darin dass man bis zu dem und dem Datum in den Wintersachen rumrennen muss und bis zu dem und dem Datum in Sommersachen.
Dass kann schon mal ziemlich in die Hose gehen, vor allem in unserem regnerischen Deutschland.
Ich persönlich laufe auch im Winter gerne noch in T-Shirts rum weil mir sehr schnell warm wird, wenn ich dann eine Schuluniform tragen müsste die wer weiß was ich dick wäre würde ich schon irgendwann aus Übrhitzung umkippen. Mein Kreislauf ist bei sowas etwas anfällig.

Aber da ich in zwei jahren eh fertig bin kann ich mir nicht vorstellen dass ich das noch erleben darf.
Obwohl so hübsche, kurze Röcke ... die würde ich später (wenn ich dann fertig bin) gerne überall rumlaufen sehen. :twisted:
Da kann dann auch noch sofort erkennen auf welcher Schule jemand ist, dass ist auch nicht schlecht.

Maruku-San
05.06.2004, 01:16
Derweil keine Zeit mir alles genaustens durchzulesen, dennoch kann ich kurz beschreiben, wie Gewalt an meiner ehemaligen Schule gehandhabt wurde.


Jegliche Tat, der Ausübung von Gewalt, je nach dem wie stark diese Tat war, wurde bestraft.

Wir hatten einen rieseigen Text "Niemals Gewalt", der durfte abgeschrieben werden.

Verbale Gewalt wurde mit anderen Strafen gehandhabt, wie Staubsaugen usw.

Mitlerweile gibt e dort eine gruppe von 5 Leuten...die sogenannten "Streitschlichter"...bei Auseinandersetzungen im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände greifen diese ein, also eine Unterstützung für die Lehrer.

Find' ich eigentlich ganz gut. Niemand lernt draus, aber die heutigen Zeiten sind manchmal echt total schlimm.


Greez
Mark

Yshary
06.06.2004, 03:54
Ich finde, die einzige momentane Lösung zu Beendigung des Problems ist, wenn einem sein Kind lieb und wichtig ist, ist es auf eine Privatschule zu schicken, da es dort (es gibt auch Ausnahmen) deutlich mehr vor Übergriffen geschützt ist. Der Staat hat in Bezug auf die Sicherheit in Schulen meiner Meinung nach jede Kontrolle verloren und wenn ich ein Kind hätte oder bekommen würde würd ich es in jedem Fall auf eine Privatschule schicken!

Natürlich ist es etwas teurer und natürlich kann sich das auch nicht jeder leisten. :( Trotzdem sollte man diese Möglichkeit nutzen soweit es finanzierbar ist.

Privatschulen sind auch nicht das gelbe vom Ei! Ich war für 5 Jahre auf einer bevor ich gewechselt bin und ich kann nur sagen dass es da ziemlich schlecht zugegangen ist.
Die Lehrer haben den Schülern so gut wie alles durchgehen lassen weil ihre Eltern ja bezahlen. Die Wahrscheinlichkeit sitzen zu bleiben war gering, die Eltern bezahlten ja...
Die Schuluniform wurde dort kurz bevor ich im 5. dort anfing erst abgeschafft und es muss wohl vorher auch nicht besser gewesen sein.
Zwar waren das fast alles irgendwelche reichen Kids aber Drogen, Waffen, Misshandlungen, Mobbing war da auch Tagesordnung.
Das war ein einziger Löwenkäfig.
Privatschulen hier in Deutschland sind meiner Meinung nach im Gegensatz zu den öffentlichen Schulen sogar teilweise noch extremer, denn die Leute die da drauf sind kennen keine Limits.

So schlimm Deine Erlebnisse in dieser Schule auch gewesen sind kann man das jedoch nicht verallgemeinern! Natürlich ist es vorher wichtig sich zu informieren auf welche Schule man sein Kind bringt, egal ob staatlich oder privat! Doch viele Eltern nehmen sich dazu viel zu wenig Zeit und denken dass es schon richtig ist, das Kind da hinzugeben "wo doch alle anderen auch hingehen". :(

Zu den Schuluniformen:
An sich finde ich Uniformen eine gute Idee. Das Problem hierbei besteht darin dass man bis zu dem und dem Datum in den Wintersachen rumrennen muss und bis zu dem und dem Datum in Sommersachen.
Dass kann schon mal ziemlich in die Hose gehen, vor allem in unserem regnerischen Deutschland.
Ich persönlich laufe auch im Winter gerne noch in T-Shirts rum weil mir sehr schnell warm wird, wenn ich dann eine Schuluniform tragen müsste die wer weiß was ich dick wäre würde ich schon irgendwann aus Übrhitzung umkippen. Mein Kreislauf ist bei sowas etwas anfällig.

Aber da ich in zwei jahren eh fertig bin kann ich mir nicht vorstellen dass ich das noch erleben darf.
Obwohl so hübsche, kurze Röcke ... die würde ich später (wenn ich dann fertig bin) gerne überall rumlaufen sehen. :twisted:
Da kann dann auch noch sofort erkennen auf welcher Schule jemand ist, dass ist auch nicht schlecht.

Das finde ich ja gerade so schlimm wenn man schon sehen kann auf welche Schule jemand geht! Indem man sich nicht mehr von anderen abgrenzen kann entstehen mehr Aggressionen als vermieden werden und die führen wiederum zu Gewalt! Der Mensch ist individuell und wer das unterdrücken möchte fördert nicht grade die Entwicklung eines jungen Menschen, sonder macht ihn eher zu einer Maschine! Und jetzt bitte nicht schon wieder das Argument "...die inneren Werte zählen doch..."! Die inneren Werte / Charaktereigenschaften werden durch das Äussere wiedergegeben und wenn man das nicht kann und auch z. b. nicht über seine Kleidung ausdrücken kann das man nicht so ist wie andere kann das schon mal die ein oder andere (junge) Seele zerbrechen!