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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Konstruktive Kritik


Ina [iko]
01.03.2004, 19:02
So, den hab ich mal aufgemacht, falls es Leute gibt, die mich mit BITTE Konstruktiver Kritik bombardieren wollen. Ich halte mich nämlich noch nicht für besonders gut, was das Schreiben angeht und wenn jemand Vorschläge hat, was man besser machen könnte, arg viele Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen etc. entdeckt, oder im Handlungsstrang etwas verwirrend oder unpassend findet, kann er/sie es mir in diesem Thread mitteilen.
Danke schon mal im Voraus.

"Wir alle sind hier um zu lernen."^^

Briareos
05.03.2004, 16:56
Aber hallo.

Ich habe mir gerade mal ein paar Absätze deiner Geschichte durchgelesen und glaube sagen zu können, wenn du dich ernsthaft für noch nicht besonders gut hälst, dann stellt du dein Licht unter den Scheffel. Ich will dir nicht widersprechen, wenn du glaubst, daß dir noch Erfahrung fehlt und daß du hier und da noch nicht perfekt schreibst, aber das was du da zeigst, ist schon sehr überzeugend.

Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, auf die du vielleicht noch achten solltest. Zum einen trennst du manchmal Absätze, in denen die Handlung einer Person beschrieben wird und danach die Person spricht oder denkt, in zwei Zeilen. Hier zum Beispiel:

„Nemesis trägt zur Zeit die Verantwortung.“ Naj Rellümeun grinste breit. „Du kennst ihn ja, wenn du wirklich Illyrian bist, wie du behauptest.“
Der Gott senkte den Kopf: hier
„Auch das noch, warum ausgerechnet Nemesis?“
Der Hüter grinste breiter: und hier
„Ja, warum ausgerechnet Nemesis, so ein Pech aber auch!“
Und erneut jagten die Schreie der gepeinigten Seelen durch die Gewölbe der Naj ohne einen Ausweg zu finden, begleitet von Naj Rellümeuns Gelächter.

Ich würde diese Zeilen zu einem Absatz zusammenfügen, da ein Zeilenwechsel oft auch einen Sprecher- /Handlungswechsel beinhaltet. Der Leser erwartet solch einen Wechsel, und es kommt zu einer Unterbrechung im Lesefluß, wenn in der folgenden, getrennten Zeile immer noch die gleiche Person aktiv ist.

Das ist das eine; zum anderen finde ich persönlich es angenehmer, wenn die Gedanken von Personen in invertiertem Text geschrieben sind und nicht in Anführungszeichen. Auf diese Weise ist auf den ersten Blick erkennbar, ob eine Person denkt oder etwas offen ausspricht.


Das war es auch schon. Für den Moment jedenfalls. Um noch mehr "kritisieren" zu können, muß ich erst noch ein wenig lesen. Aber wie schon gesagt - ich habe das Gefühl, daß du ziemlich talentiert bist, und du darfst ruhig etwas selbstbewußter auf deine Arbeit schauen. :wink:

Ina [iko]
07.03.2004, 14:52
Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, auf die du vielleicht noch achten solltest. Zum einen trennst du manchmal Absätze, in denen die Handlung einer Person beschrieben wird und danach die Person spricht oder denkt, in zwei Zeilen. Hier zum Beispiel:

„Nemesis trägt zur Zeit die Verantwortung.“ Naj Rellümeun grinste breit. „Du kennst ihn ja, wenn du wirklich Illyrian bist, wie du behauptest.“
Der Gott senkte den Kopf: hier
„Auch das noch, warum ausgerechnet Nemesis?“
Der Hüter grinste breiter: und hier
„Ja, warum ausgerechnet Nemesis, so ein Pech aber auch!“
Und erneut jagten die Schreie der gepeinigten Seelen durch die Gewölbe der Naj ohne einen Ausweg zu finden, begleitet von Naj Rellümeuns Gelächter.

Ich würde diese Zeilen zu einem Absatz zusammenfügen, da ein Zeilenwechsel oft auch einen Sprecher- /Handlungswechsel beinhaltet. Der Leser erwartet solch einen Wechsel, und es kommt zu einer Unterbrechung im Lesefluß, wenn in der folgenden, getrennten Zeile immer noch die gleiche Person aktiv ist.

Erstmal Danke für das Lob.^^ Dann hätte ich noch eine Frage, wie genau Du das meinst? Ich hab häufiger den Dopplepunkt udn Absatz benutzt, wenn eine Person nur einen Satz spricht. Meinst Du ich sollte seinen gesprochenen Text direkt dahinter schreiben? Hab's net so ganz kapiert.^^°!

Briareos
07.03.2004, 23:32
Ja genau. Bei den beiden Beispielsätzen kannst du den Doppelpunkt im Grunde sogar ganz weglassen und durch einen Punkt ersetzen. Der Doppelpunkt wird benutzt, um auf etwas hinzudeuten und das normalerweise nur in Verbindung mit Verben, die mit Sprechen zu tun haben, z.B.

Rudi sagte: "..."
Melanie fragte: "..."
Klaus antwortete: "..."

bzw. (seltener) mit Begriffen des Sehens, z.B.

Milba sah sich um und war überrascht, was sie alles erblickte: Fünf Dampfbügeleisen, drei klapprige Eichenholzkommoden, zwei Stehlampen...

Den Kopf senken bzw. grinsen, also die beiden Handlungen die die Figuren in den Beispielsätzen ausführen, sind jedoch beide Aktionen, die nicht direkt zum gesprochenen Text überleiten (sie haben nichts mit Reden zu tun). Daher können (sollten sogar) diese Handlungen mit einem Punkt abgeschlossen werden, und die direkte Rede steht als eigenständiger Satz dahinter, und zwar ohne Zeilenumbruch, denn nur so weiß der Leser, daß sie zur selben Person gehört, die vorher gehandelt (Kopf gesenkt bzw. gegrinst) hat. Das sähe dann so aus:

Der Gott senkte den Kopf. „Auch das noch, warum ausgerechnet Nemesis?“
Der Hüter grinste breiter. „Ja, warum ausgerechnet Nemesis, so ein Pech aber auch!“


Das ist jetzt ein wenig kompliziert geschrieben. :roll: Ich hoffe, es ist verständlich. Wenn nicht, frag ruhig nochmal. :o

Ina [iko]
09.03.2004, 20:42
Ja genau. Bei den beiden Beispielsätzen kannst du den Doppelpunkt im Grunde sogar ganz weglassen und durch einen Punkt ersetzen. Der Doppelpunkt wird benutzt, um auf etwas hinzudeuten und das normalerweise nur in Verbindung mit Verben, die mit Sprechen zu tun haben.

Das ist jetzt ein wenig kompliziert geschrieben. :roll: Ich hoffe, es ist verständlich. Wenn nicht, frag ruhig nochmal. :o

Yepp, dank Dir für die Info. Ich werd's nochmal durchgehen, wenn ich mit der jetzigen Überarbeitung fertig bin.^^ Hab auch schon in anderen Büchern nachgeschlagen. Bisher hab ich sowas immer überlesen.^^°