Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Machen Videospiele gewalttätig?
Viele Soziologen und Wissenschaftler sind sich einig. Wer Videospiele spielt, in denen Gewalt verherrlicht wird, (beste Beispiele Ego Shooter ala Counter Strike, oder Brutalo Games ala Manhunt) ist in der Realität auch öfter bereit Gewalt anzuwenden.
Alles Schwachsinn oder steckt doch mehr Wahrheit hinter diesen Thesen, als man vermuten würde.
Wir wissen ja, wie sehr man Videospiele angeprangert hat, nach der Tragödie in Erfurt.
Ich denke, dass es eher umgekerht der Fall ist. (jedenfalls bei mir) Für mic sind Videospiele eher ein Mittel zur Frustauslastung. Dort kann man seiner Wut freien Lauf lassen, anstatt auf der Strasse willkürlich irgendwelche Leute zusammenzuprügeln.
Nur weil Zocke, heißt es doch nicht, dass ich mir ein Lüchenmesser kralle und damit im Supermarkt Amok laufe. Ich kann sehr wohl zwischen Realität und Virtualität unterscheiden.
Vargsang
04.03.2004, 10:21
Es kommt immer drauf an wie man psychisch drauf ist. Manche gehen nach Videospielen morden, weil sie psychisch nicht ganz da sind. Und Leute die von der Spiele von der Realität unterscheiden können und psychisch labil sind, die würden nie jemanden über'n Haufen schiessen, weil sie es in Videospielen auch tun.
Das kann man nicht verallgemeinern. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Varg
Aber wie labil muss man denn dann sein, wenn man nach nem blutigen Zock sofort auf die Straße geht und mit Papas Schrotflinte wahllos Leute iederschießt, weil man sie vielleicht für RE Zombies hält. Sowas gehört sofort in die Psychiatrie und nicht vor die Konsole.
Dann müssen ja die Hentai Gucker in diesem Forum öfter bereit dazu sein, kleine Schulmädchen zu vergewaltigen o_O. Wir können ja nicht alle mit Tentakel rumlaufen. Ein Mensch, der so labil ist, dass er sich von nem brutalen Film oder einen brutalen Game hinreissen lässt, gleiches real zu tun, der lässt sich auch von anderen Dingen beeinflussen. Einer Kriegsreportage, Boxen, etc...
Homunculus
04.03.2004, 10:42
Ich glaube auch nicht, daß man die Aussage so verallgemeinern kann. Es hängt wirklich immer davon ab, inwieweit der Videospieler dazu fähig ist, Fiktion und Realität zu unterscheiden und seine Mitmenschen als Lebewesen und nicht als Polygon-Klumpen wahrzunehmen.
Wer nur aufgrund einer Runde Counterstrike am nächsten Tag mordend durch die Straßen zieht, der hat IMO bereits VOR dem Zocken die Grenze überschritten. Ich bin kein Psychologe, aber ich denke, daß bei diesen Leuten schon immer der latente Drang zum Töten oder Verletzen vorhanden war. Da wird das Game lediglich nur noch den finalen Stoß über die Grenze hinweg gewesen sein. Und wenn es nicht ein Ego-Shooter war, dann womöglich ein Film a la Kill Bill oder ein blutrünstiger Comic/Manga.
In meinen Augen macht man es sich ein wenig ZU leicht, alles auf die schlimmen Videospiele zu schieben. Ich zocke z. B. auch Dynasty Warriors, welches dem ein oder anderen hier vielleicht bekannt sein dürfte. Wenn ich mich tagsüber im Büro so richtig schön geärgert und meine schlechte Laune in 80% der Fälle runtergeschluckt hab, dann ist eine Runde DW genau das Richtige, um mich abzureagieren. Daß ich in dem Spiel dann den Body-Count hochpeitsche, bedeutet aber längst nicht, daß ich dadurch außerstande bin, Fiktion und Realität auseinander zu halten und am nächsten Tag im Büro Amok laufe. Ich denke, ich habe mich da gut genug unter Kontrolle.
Seh ich auch so, aber die Wissenschaftler und Soziologen versuchen uns alle in einen Topf zu stecken. Nach der Erfur Tragödie, hieß es ja, das wir wohl alle so labil sind, wie der Amokläufer. Jaja, er hat am PC schießen gelernt...wie kann man beim zocken eines Ego Shooters den realen Umgang mit einer Schusswaffe lernen, wo man im Spiel nur ein paar Knöpfe drücken muss? Das der einen Waffenschein und im Schützenverein war, interssiert mal wieder keinen.
Crichton
04.03.2004, 11:04
Natürlich schieben Politiker, Wissenschaftler und Soziologen gerne alles auf Filme, Spiele oder Bands wie Marylin Manson, weil es einfacher ist als sich mal wirklich mit der Materie auseinanderzusetzen oder evtl. auch unsere Gesellschaft anzuprangern. Die zahlt ja leider die Gehälter der Untersuchenden.
Ich glaube auch nicht, daß Spiele die Gewaltbereitschaft fördert. Die ist in uns schon genetisch verankert, seit der erste Höhlenmensch seinem Nachbarn ne Keule oder Ähnliches über den Kopf gezogen hat.
Die Schuld daran, daß psychisch Labile erst so gewalttätig werden, liegt meiner Meinung eher bei der Gesellschaft, die es nicht schafft so etwas vorher zu bemerken und diesen Menschen zu helfen. Es ist doch Fakt, daß die meisten dieser Jugendlichen der letzten Jahre, die wirklich durchgedreht sind, auf die eine oder andere Art immer aufgefallen sind.
Ich denke, die mögliche Beeinflussung durch Videospiele ist stark mit der eigenen charakterlichen Ausprägungen verbunden. Wenn die Grundeinstellung vollkommen gegen Gewalt spricht, dann wird ein solcher Mensch abstrakte Gewalt ebenso nicht primär in Videospielen suchen. Im Gegenstatz dazu hätte eine Gewalt befürwortende Person auch keine Gewissenskonflikte bei der detailiertesten Schlachtorgie in einem Actiongame, im Gegenteil.
Für Kinder und besonders Kleinkinder, deren Charakter im Enstehen begriffen ist spielen äußere Reize allerdings eine besonders wichtige Rolle. Hier muss darauf geachtet werden, dass diese jungen Charaktere mit einseitigen, sehr komplexen Wahrnehmungen nicht geradezu bombardiert werden. Jeder weiß, der Informationshunger bei Kindern ist enorm und der auffälligste Reiz ist immer der Interessanteste. Sie selbst können dies kaum kontrollieren und aus diesem Grund finde ich auch die Altersregelung bei Videospielen richtig und notwendig.
Ich selbst versuche wie die Meisten zu differenzieren. Was ist Gewalt in Videospielen? Wann ist es nur Gewalt ohne Hintergrund, aber auch oft der Check, wie wirkt es auf mich?
Hitman 2 spiele ich z.B. gerne. Es ist hart, gewaltätig und wer nach einer tieferen Botschaft sucht wird wahrscheinlich verzweifeln -nichts für Kinder. ;] Aber trotzdem gibt es bei Gewalt in Videospielen eine Grenze, dann, wenn sie ohne jede Ironie mit ganzem Ernst, als absolut notwendig, ohne Ausweichmöglichkeit dargestellt und als Mittelpunkt zum Geschehen wird.
DrJekyll_MrHyde
04.03.2004, 13:04
Das ist eine sehr gute Frage!
Ich denke damit ein Mensch gewalttätig wird müssen viele Faktoren mit hineinspielen. Da genügt es nicht, dass er "nur" Viedeospiele zockt.
Er muss durch seine Umwelt geprägt sein (Erziehung, Freundeskreis etc.).
Er muss ohnehin einen labilen Charakter haben.
Nur um ein paar Beispiele zu nennen die sehr entscheidend für solch ein Verhalten sind!!!
Menschen machen es sich leicht mit Klischees zu arbeiten, hier ein Beispiel:
Der 17 Jährige Marvin löste am 17.10... in der Schule XY ein Massaker aus. Morgens um 8:30Uhr erschoss er 7 Lehrer und 19 Mitschüler, warum tat dieser Junge das? Hier ein paar Interviews mit seiner Mutter und den Klassenkameraden:
Mutter (weint): ,,Er war immer ein ruhiger Bursche...ich kann es nicht verstehen. Marvin hatte immer viele Freunde und ich war froh dass er nie Probleme hatte...(sie schluchzt)...er half immer unserem Nachbarn die Obstbäume zu schneiden, er würde nie jemanden etwas zu leide tun, Marvin konnte doch kein Blut sehen!"
Ina S. 16: ,,Marvin ist in der Schule nie sonderlich aufgefallen, er war so ruhig, halt ganz normal eben. Doch vor ein paar Monaten fing er an komische Musik zu hören. Er lies sich von keinem mehr was sagen, selbst die Lehrer trauten sich nix mehr!
Dann kam er nur noch mit schwarzen Klamotten zur Schule, trug so umgedrehte Kreuze und Ketten mit Pentagrammen, so Zeug halt, wie man es von den Satannisten kennt..."
Claudia H. 15: (weint),,Er hat Frau L. angeschossen und sie hat ihn angebettelt er solle sich beruhigen, dann hat er meiner Freundin eine Kugel in die Schulter gejagt, mir spritze das Blut entgegen...(schluchzt)...ich flehte ihn an, er solle mich verschonen, aber lachte und nannte mich eine Schlampe...und das alles nur weil er plötzlich so komische neue Freunde hatte! Sie hörten immer Metal und spielten verbotene Spiele die erst ab 18 wahren. Manchmal lud er ein paar Mädels aus unserer Klasse zu solchen Partys ein. Sie kifften dann. Ne Freundin hat mir erzählt er und seine Kumpels hätten einem schwarzen Hahn den Hals durchgeschnitten das Blut getrunken und auf die Mädchen gespritzt. Wir hatten alle Angst vor Marvin...deswegen war es auch nicht verwunderlich dass er dann mit Waffen in die Schule kam. Marvin hasste uns alle...(bricht zusammen)"
War Marvin ein Satannist? Beinflussten ihn brutale Spiele und Filme? Wir fragten einen seiner ehemaligen Freunde:
Thomas R. 17: ,,Marvin? Der war echt ruhig, wir zogen ihn deswegen manchmal auf. Er war eher wie ein Mädchen. Deswegen waren wir alle entsetzt als er dann mit dem schwarzen Ledermantel, so wie in Matrix, in die Klasse stürmte. Wir dachten er macht nen Scherz und dann zog er die Waffen, Mann wo hatte er die bloß her? Die Mädels haben geschrien und die Lehrerin sagte wir sollen unter die Tische. Scheiße er ballerte sie alle um...(bekommt einen Heulkrampf)...ich hörte dass er verbotene PC-Spiele hatte und er schaute sich diese wiederlichen Horrorfilme an, wo Leichen geschändet werden und so. Er sagte mir mal, dass das besser sein als ein Weib zu ficken..."
..........
Diese Story ist natürlich reine Fiktion, aber so eine Geschichte liest am immer wieder. Weil die Menschen an Klischees glauben und so lange sie nicht ausgeräumt werden, existieren sie auch weiter!
Yamazaki
04.03.2004, 13:04
Das Thema müsste mittlerweile eigentlich totgesprochen sein, so oft wie es genannt wird.
Egal. Es gilt halt abzuschätzen ob man sagt "Freiheit auf jeden Fall" (Bsp: Neonazis in USA) oder ob man sagt "lieber kriegt keiner das Spiel, als das einer darunter ist der es kriegt und durchdreht".
Die selbe Diskussion gab es Mitte der Achtziger schon einmal, nur waren es damals Videos die für den Untergang des Abendlandes verantwortlich waren.
In der Folge wurden hunderte von Filmen indiziert bzw. verboten, die FSK bekam quasi Allmacht. Das hat heute noch zur Folge, das die meisten Filme bei uns nur gekürzt erscheinen.
Sicherlich, Jugendschutz ist wichtig und Filme wie "Zombie" sind für jugendliche sicher nicht geeignet, aber für Erwachsene ist er nun mal gemacht.
Und da liegt das Problem. Vielen Eltern ist es egal, was Ihre Kinder konsumieren ( auch im TV), ohne massive Strafandrohung verleihen und verkaufen die Läden an jeden.
Hinzu kommt der Reiz des Verbotenen. "Maneater" ist ein grottenschlechter Film und dazu noch sterbenslangweilig. Kein Mensch (Kind) hätte den gesehen, wenn er nicht verboten worden wäre - und dadurch interessant wurde.
Ausserdem ist nachgewiesen, das Kinder sehr wohl zwischen realität und Fiktion unterscheiden können und eine gewisse Agression zur Entwicklung gehört (Tom und Jerry Fehde)
Die schlimmsten Folterer, hört man übrigens , in der Türkei und Südamerika, haben gar keine Zeit zum Videospielen
ob videospiele agressiv machen, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass mein kleiner bruder (7) bei zu viel gameboy zocken oder fernsehn, ganz nervös und hibbelig wird. er kann sich auch nicht mehr richtig konzentrieren (ich muss mit ihm hausis machen, da nervt das ewige rumgezappel). deshalb kommt es vielleicht auf das alter an, ich kann stundenlang ff zocken ohne auch nur ein kribbeln im fuß zu bekommen. kommt wahrscheinlich auch auf die person drauf an.
DrJekyll_MrHyde
04.03.2004, 14:04
@Kaze
Dein Brüderchen scheint das hier zu haben: http://www.ads-hyperaktivitaet.de/
Meiner leidet auch darunter...
off Topic ende
Shingetsu
04.03.2004, 14:49
Wobei sogar die Videospiel-Hersteller es teilweise zugeben. Nehmen wir als Beispiel "Metal Gear Solid - Sons Of Liberty"
Da gibts nen Dialog wo Snake Plisken sagt daß die Virtual Reality Übungen nur dazu da waren die Soldaten zu furchtlosen Kampfmaschinen auszubilden, weil sie dann auch in real das Gefühl haben daß ihnen nichts passieren kann. Angst zu haben ist aber auch ein Schutz, denn in real kriegt man kein zweites Leben.
und von Leuten die mal eine Waffe in der Hand hatten hört man oft so Sätze: "Man fühlt sich wie in einem Computerspiel".
und ist es nicht ganz normal daß man erlebtes miteinander assoziiert ? Wenn man schon oft Max Payne, Soldier Of Fortune usw. gespielt hat assoziiert man so eine Situation doch automatisch mit dem Computerspiel, also mit einer ähnlichen Situation die man schon kennt. und dann hat man unbewusst vielleicht wirklich das Gefühl daß es schon nicht so schlimm sein kann, denn im Spiel wird man auch ofter mal getroffen, spürt keinen Schmerz (ist ja nur ein Spiel) und kann abspeichern, laden, kriegt neues Leben usw.
Sephiroth's Angel
04.03.2004, 15:07
Hn.. grundsätzlich gewaltfördernd?
Glaube ich nicht dran.
Das ist genau wie bei anderen beispielsweise mit ihrem Judo-Verein. In den einen weckt es Lust nach mehr (in dem Falle Gewaltausübung). Es ist aber auch genauso gut möglich, dass man dies als Ventil benutzt, um seinen Frust und seine azufgestaute Wut abzulassen.
Gleiches gilt auch für Videospiele.
es ist doch weitaus besser, seine Wut an einem virtuellen Gegner "abzulassen", als an ner anderen Person. Für ersteres bekommt man wenigtens keine Geld- und/oder Freiheitsstrafe.
Dennoch gibt es immer solche und solche. Wie man jedoch durch Videospielen agressiver werden kann, ist mir persönlich unbekannt. Ich bevorzuge es lieber, meine Wut an so was auszulassen, statt diese auch noch durch so etwas zu steigern.
Ich schliesse mich Vargs erstem Post an ...
Wer sowieso schon psychisch labil ist braucht halt nur noch diesen gewissen Auslöser ... das könnte genausogut n Splatterfilm sein ;)
Ich spiele seit gut 3 Jahren gewalttätige Spiele und verspüre keinen Drang dazu jemanden zu töten ... naja ausser diese normalen Tötungen halt ... von wegen der verhasste Nachbar oder so ... aber solang das in meinen Gedanken bleibt ... xD
Ich denke (hoffe ^^´´) jeder hat schonmal derben Hass auf irgendjemanden verspürt und sich ausgemalt, was man gerne machen würde ... aber ich denke, jemand mit ner gesunden Psyche belässt es dann auch bei Gedanken ^^
Yshary (oder wie auch immer geschrieben) jetz erzähl mir aber bitte nicht, du könnest jeden menschen leiden, bzw niemand hat es verdient, dass man ihm den tod wünscht ... das kann ich jetz nich gebrauchen
@dr.jekyll
mein bruder hat "nur" diabetis, aber in diesem alter ist es normal von zu langem flimmern hibbelig zu werden, ist bei seinen freunden auch so
also ich persönlich (damit will ich niemanden beleidigen, oder so) finde so egoshooter games total sinnfrei. draufballern, fertig. strategie oder sowas sucht man vergebens. ich kann den reiz solcher spiele nicht erkennen, aber ich muss zugeben ich hab noch nie richtig counter strike gespielt.
Faust VIII
04.03.2004, 16:05
Bor, dann wäre ich ja lange ein Massenmörder wenn die meinen
sollche Gewalt Spiele machen agressiv oder brutal... nichts los!!!
Ich finde man sollte natürlich wissen das es NUR ein Spiel ist!
Besonders werden nur Leute von Spielen stark beeinflusst die
Probleme mit ihren sozialen Umgang usw haben... zumbeispiel
der Typ der an einer Schule mal Amok gelaufen ist wisst ihr noch?
Wie gesagt nur gestörte Persöhnlichkeiten machen sowas nach
oder werden brutal denn wenn Spiele wirklich agressiv machen
da wäre ich echt nen Massenmörder aber ich bin total harmlos... :roll:
DrJekyll_MrHyde
04.03.2004, 16:23
...und von Leuten die mal eine Waffe in der Hand hatten hört man oft so Sätze: "Man fühlt sich wie in einem Computerspiel"....
Also egal was für eine Waffe ich in meiner Hand hielt, ich dachte nie an ein Computerspiel, ich fühlte mich mit der Waffe eher wie ein Held. Ein Held wie er in meinen Büchern beschrieben wurde...
Ich glaube wir sollten neben Videospielen, Filmen auch noch Bücher verbieten! ^^
@Kaze
Oh das wusste ich nicht, bin ja auch kein Arzt. ^^
Mein Bruder hatte auch Diabetis, seit seiner Geburt, doch man konnte noch etwas dagegen machen und jetzt ist er ein normales Kind, wie jedes andere. Ich danke Gott dafür.
Was ihr immer mit euren Waffen habt.
Die ziehen die Hose nach untern, machen das Jacket dreckig, nach 6 Std im Auto hat man Druckstellen und jeder, der meint , dies sei wie im Videospiel dürfte gar keine haben.
Wer schon mal auf jemanden geschossen hat wird niemals so einen dummen Scheiss reden. Da könnte ich echt platzen. Schlimm genug, dass man den Krempel überhaupt braucht.
das ist ja nicht wie im Fernsehen. riesnlärm, es stinkt (Blut übrigens auch) und wer schon mal die Freude hatte selbst beschossen zu werden wird den Waffenfanatismus auch nicht mehr nachvollziehen können.
Also, bleibt bei euren Games. Reicht auch, muss man nicht haben.
DrJekyll_MrHyde
04.03.2004, 17:14
Proteus hast du schonmal bei Gotcha mitgemacht? Ist wirklich lustig, aber kann ganz schön weh tun. ^^°
Ich habe noch nie auf einen Menschen geschossen, würde ich auch nie tun, ich habe einen Ehrencodex. Wer seinen Gegner/Feind mit einer Schusswaffe zur strecken bringen will, der hat nicht genug Mumm ihn so zu bekämpfen. Ja, ja die gute alte Faust. ^^
Für mich ist Gewalt immer noch die letzte Lösung, eigentlich die allerletzte. Ich kämpfe lieber mit den Worten. Hey und das obwohl ich schon so viele schlimme Filme und Spiele in meiner Kindheit gesehen habe. ^^
Lechloan
04.03.2004, 18:04
Es sind ja nicht die Spiele und Filme an sich, die gewalttätig machen, sondern doch eher das Gerede darüber. Wenn einer mal still in seinem Kämmerchen hockt und CS mit Bots zockt, wird er nicht gewalttätig. Wenn er aber online zockt und dann hört, wie cool der Headshot eben war, und das je irgendwer der totale Über-Ruler sei, weil er so einen hohen Bodycount hat, dann besteht die Möglichkeit, das er gewalttätig wird, um Anerkennung zu finden. Und dann kommen natürlich noch die ganzen anderen Faktoren wie Mobbing, Stress, doofe Familie und ähnliches dazu.
Shingetsu
04.03.2004, 18:51
lso egal was für eine Waffe ich in meiner Hand hielt, ich dachte nie an ein Computerspiel, ich fühlte mich mit der Waffe eher wie ein Held. Ein Held wie er in meinen Büchern beschrieben wurde...
Ich glaube wir sollten neben Videospielen, Filmen auch noch Bücher verbieten! ^^
Na siehste. Das beweist ja nur meine These. Du stellst eine Assoziation mit Büchern her, und fühlst dich wie ein Held in einem Buch.
Gerade in der heutigen Zeit gibt`s aber immer weniger Leute die Bücher lesen. Jemand der 3D-Shooter zockt statt Tom Clancy und Ian Fleming zu lesen wird sich eher wie im Computerspiel fühlen.
Shingetsu
04.03.2004, 18:53
Proteus hast du schonmal bei Gotcha mitgemacht? Ist wirklich lustig, aber kann ganz schön weh tun. ^^°
Ich habe noch nie auf einen Menschen geschossen, würde ich auch nie tun, ich habe einen Ehrencodex. Wer seinen Gegner/Feind mit einer Schusswaffe zur strecken bringen will, der hat nicht genug Mumm ihn so zu bekämpfen. Ja, ja die gute alte Faust. ^^
Für mich ist Gewalt immer noch die letzte Lösung, eigentlich die allerletzte. Ich kämpfe lieber mit den Worten. Hey und das obwohl ich schon so viele schlimme Filme und Spiele in meiner Kindheit gesehen habe. ^^
Wie passt dein Ehrenkodex mit den Plänen zur Vernichtung der Menschheit zusammen ? Wenn ich Doc richtig verstanden habe habt ihr nicht vor ein paar Millionen Menschen einzeln im ehrenhaften Zweikampf zu besiegen sondern eher mit Massenvernichtungswaffen. ;-)
Gib zu daß du in dem anderen Thread nur provozieren wolltest.
@ Dr Jekyll : Toll lustig. Ne , habe ich nicht, werde ich auch nicht, fände ich wahrscheinlich auch nicht lustig.
Ich habe als Kind auch Cowboy und Indianer gespielt, leider hat die realität mich dann irgendwann eingeholt.
Es ist auch sehr ehrenhaft, dass du dich nur mit Fäusten verteidigst, wenn der Gegner ein AK 47 hat wird der Kampf etwas ungleich.
Ihr könnt doch alle froh sein, das der letzte Krieg in Europa vor mehr als 50 Jahren war, stattdessen spielt man das. Ist doch perfide.
Und wie heldenhaft gerade die wären, die Waffen und Kriegspielen so toll finden steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt.
DrJekyll_MrHyde
04.03.2004, 19:13
@proteus
Kein Grund mich anzugiften, mein Posting war nur ehrlich gemeint! ^^
Ich würde gerne glorreich im Kampf untergehen...Manowar beinflusst mich wohl sehr?! XD
Ich bin sicher kein Kampftyp, ich bin ja auch ne Frau, mir liegt das Schreiben und das Reden mehr, obwohl ich Kampfsport betrieb. Also wäre ich lieber Diplomat, aber wenn es sein muss, dann greif ich auch zur Waffe. ^^
@Shingetsu
Hrm irgendwie kann ich das Gefühl nicht beschreiben, was ich hatte als ich Waffen benutzte, ich war aber nicht glücklich dabei. Was die Massenvernichtung angeht, so ist mein Beweggrund eher schlecht zu beschreiben mal sehen wenn ich wieder Muse hab! ;)
Es wäre mir aber eine Ehre den roten Knopf betätigen zu dürfen!
Geschriebenes kann man so falsch interpretieren...
Jetzt platzt mir aber wirklich der Kragen.
Glaubst du eigentlich diesen Unsinn den du schreibst? Ich kann nur hoffen, du bist von der Muse geküsst und meinst es polemisch.
KEIN MENSCH GEHT GLORREICH IM KAMPF UNTER; ER GEHT NUR UNTER.
Dieses ganzes Heldengefasel ist eine Erfindung von irgendwelchen Phantasten, die noch nie live dabei waren.
Unglaublich wie jemand der bei Verstand ist so etwas schreiben kann.
Ich gifte dich nicht an, muss aber annehemn, das du keine Ahnung hast was du da schreibst.
DrJekyll_MrHyde
04.03.2004, 19:26
@proteus
Genau diese Reaktion wollte ich aus dir herauskitzeln! ^^
Aber wir sollten das besser per PN klären, wir kommen doch leicht vom Thema ab.
Die Macht der Psychologie ist einfach stärker, das ist meine Meinung, ich würde keinen Finger an eine Waffe legen, es sei denn zu Showzwecken, aber ein Knöpfchen kann man drücken. Ich lese zwar viel über Helden und Kämpfe aber das veranlasst mich nur zur Philosophie und Poesie. Ich bin kein Tier das seine Haut schützen muss. Ich habe die größte Waffe die es auf der Welt gibt und dies ist numal der Verstand. ;)
Und Menschen mit Verstand drücken rote Knöpfchen, keine Hebel! XD
Beruhig dich wieder!
Du solltest mal folgendes bedenken :
Viele deren die Bedeutung einer geschliffenen Dialektik nicht deuten (können) nehmen dererlei Sätze für bare Münze.
und damit sind wir wieder beim Thema.
Hast du "Histrory X" gesehen? Oder "Natural born Killers", der Kritik an der Medienbranche äussern sollte? Oder "Zombie", einen gesellschaftskritischen Fil? Ja, gut.
Was glaubst du wohl ist beim (minderjährigen) Durchschnittsuser davon angekommen? Hat er kritisch den Neofaschismus und die verblendung der Jugendlichen reflektiert? Nöööö, er fand es geil, das nigger über den Haufen geballert wurden und Bordsteinbashing um einen Aspekt erweitert wurde. Das fand er klasse.
und da liegt das Problem, vielleicht auch bei den videogames. Solange Leute, und sei es nur polemisch, solche Sachen idealisieren haben wir die probleme. Oder glaubst du im Ernst, unsere freizeitsoldaten wussten worauf sie sich einlassen als sie nach Afghanistan (w)sollten? (von Ausnahmen einmal abgesehen)
Ach ja, und noch etwas, ohne dir nahetreten zu wollen, von Überlegung künden deine Ansichten nun nicht gerade.Verstand kommt doch von verstehen.Wenn du es verstehst aber nicht begreifst ist das unschön.
Wenn du es aber begreifst und trotzdem schreibst ist das bigott.
Bah, ein ewig altes Thema, hat sich wohl noch nicht totgetreten... <_<
Videospiele machen selber keinesfalls gewalttätig, das wüsste ich. Sie unterstützen höchstens bereits vorhandene Impulse, wenn überhaupt.
Labile Persönlichkeiten sind eher betroffen als Leute wie z.B. von meinem Schlag (CS seit 4 Jahren und noch immer Pazifist. ;) ).
Ok ich bin voreingenommen, weil ich in der Gamesports Szene arbeite und auch selber E-Sportler bin, aber ich meld mich mal trotzdem zu Wort.
Alles Quatsch. Man berechne... ca 2 Millionen Spieler gibt es, die Ego Shoorter a la CS oder UT spielen. So, davon laufen 2 Amok... mein Gott wir werden alle Amok laufen... Die Rechnung geht nicht auf, natürlich nicht...
Wenn einen ein Spiel so sehr aufregt, dass man den bezug zur Realität verliert, dann ist man sowieso nichtmal in der lage fern zu sehen. Das schlimme ist, dass es meistens auch die wirklichen pro Gamer erwischt. Wie oft wurden Top Spieler wie mTw_Tak3r oder Johhny K. als psychisch Kranke Mörder beschimpft. Man bemerkte, dass Tak3r Deutschlands Warcraft Spieler Nummer 1 ist und Johhny K. eine Legende in allen Ballerspielen. beide haben sich niemals was zu Schulden kommen lassen. Ich kenne Tak3r selber und kann sagen, er ist genau wie wir. Normal halt und kein potenzieller Amokläufer, genausowenig wie die Spieler der Ego Shooter.
Ausserdem: Haben diese Amokläufer nur PC gespielt? Nein, sie haben auch musik gehört, gegessen (Das Essen wars!), gingen zur Schule (Die Lehrer sind Schuld!), feierten (ahne, die Party's warenes!), sahen fern (zu viel gewalt, das muss es sein) usw... Die Wissenschaftler übersehen, dass Aggressivität durch unzählige Faktoren multipliziert werden und nicht nur PC-Spiele sind Schuld. In der heutigen gesellscxhaft gibt es genug Gewalt um schon aus den Tele Tubbys aggressiv zu werden... und das zu recht :lol: ne im ernst, absoluter Schwachsinn. Die Wissenschaftler wissen es halt nicht besser...
da fällt mir ein - wo sind meine Anti - Aggressivitäts - Pillen??? Ich muss sie nehmen *zitter* hab schon wieder zu viel gezockt *zitter zitter zuck* AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH ICH LAUFE AMOK!!!! :motz:
Machen Videospiele gewalttätig?
Nicht mehr als Teletubbies!
Zum Thema:
Videospiele machen allgemein natürlich nicht gewalttätig. Sicherlich mag es einige verirrte Geister geben, die in gewalttätigen Charakteren ein Idol sehen und bei entsprechender weiterer Stimulierung im RL zu extremen Aktionen in der Lage sind. Aber es hat definitiv noch nie einen Menschen gegeben, der nach einer Session Mortal Kombat bei sich gesagt hat "So, jetzt mach' ich des auch mal..." - Dazu sind, wie gesagt, extreme externe Faktoren nötig: Prügelnde Eltern, jahrelanges Bullying durch Mitschüler o.Ä.
Videospiele mögen solchen Leuten manchmal Anregungen für Aktionen geben, NIE aber auch wirklich NIE den Ausschlag.
Die Gesellschaft aber wird durch diverse Bluttaten immer wieder aus ihrer scheinbar heilen Welt gerissen und muß bemerken, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Kann es an ihnen liegen? An ihrem System? An ihrer Erziehung? - Nein! Das kann es natürlich nicht sein. *sarcastic* Da ist es doch befreiend einfach, woanders nach der Schuld zu suchen: "Ach klar, er hatte Doom auf'm PC. War ja logisch, dass der Irgendwann ausrastet... *Phew*" - Es ist pathetic und eine Flucht vor der Verantwortung. Aber genauso läuft es jedesmal ab, wenn wieder irgendein vom Leben gegeisselter Weirdo abdreht und Blut vergießt...
creator sui
06.03.2004, 13:10
Hey, ich hatte auch Doom aufm PC, ich hab sogar die Doom-Trilogy Deluxebox mit der Zusatz-CD mit Bonusmaterial! :D
Und schon bald werde ich endlich DOOM3 mein eigen nennen und mich an diesem wahnsinns-Game aufgeilen und in die Hölle zu all den verfluchten Knight of Hell´s und Cyberdeamons abtauchen, aber zuvor gebe ich mir PAINKILLER und metzle mich mit schwerem Gerät durch Horden von Untoten! :D
Ja, ich spiele gewalttätige Computerspiele! *sichoutet* :twisted:
Natürlich führen solche Spiele manchmal zu bösen Gedanken, die mal kurz auftauchen... :D , aber das ist völlig harmlos, wenn sich jemand einen Film über eine Zugentführung anschaut, wird er wahrscheinlich auch kurz darüber nachdenken wie es wohl wäre einen Zug zu entführen*g*, aber es sicherlich nicht tun wird, wenn sein Verstand auch nur halbwegs in Ordnung ist.
Bei Kindern hab ich aber schon öfters bemerkt dass sie nach einem solchen Film genau dass wirklich vorhatten und Pläne schmiedeten, aber zum Glück nicht in der Lage waren sie in die Tat umzusetzten... :roll:
Was mir jedoch auffiel, damals als ich noch zur Schule ging, spielten viele Kinder "Streetfighter" auf dem Supernintendo, in der Schule wurde dann an ihren Mitschülern getestet wie diese "geilen" Superschläge und Uppercuts an lebenden Objekten funktionierte.... :roll:
Ich bin der Meinung, ab18 Bild u. Tonträger sowie Software soll ausschließlich Erwachsenen zugänglich gemacht werden, aber da bitte auch ohne jegliche Zensur!
Ich spielte selber schon mit ca 13+ gewalttätige Computerspiele und guckte nen Haufen Horrorfilme *g*, aber ich war nie wirklich agressiv oder gewalttätig.
Das mit den Horrorfilmen lies mit der Zeit nach, die Spiele blieben *g*
Ich war immer friedlich, vielleicht gerade desshalb weil ich mich immer so schön abreagieren konnte.
Sieht so aus als ob solcherlei Zeugs auf jedes Kind anders wirkt, entweder fördert es Agressivität oder wie bei mir Agressivitätsabbau.
Ich zocke auch solche Spiele. Nach einem stressigen Tag gibt es nichts besseres als den ganzen angestauten Frust an Grafikmenschen auszulassen.
Trotzdem würde ich nicht auf die Straße rennen und die Subjekte des Hasses niedermetzeln.....auch wenn Träume schön sein können. Außerdem macht das "Relaxen" so viel Spaß, da frage ich mich doch, welche Beschäftigung man sich suchen muss, wenn es keine Leute mehr gibt, die einen nerven.
Für die Realität gilt: Verbales Schussfeuer
Für Daheim im stillen Kämmerchen allerdings: Feuer frei!!!!!!!! ^^
Nein, ein gesunder Mensch ist in der Lage Spiel von Wirklichkeit zu trennen. Die [zensiert] die ihre kranken Gedanken in die Tat umsetzen sind meiner Meinung nach schon vorher gestört und leicht beeinflussbar.
Vielleicht abhängig aber sicher nicht aggressiv.
Aber das würde ich auch nie verallgemeinern, es gibt Leute die sich irgendwann in dem Spiel ich sage mal verfangen und so lange spieln bis sie das RL irgendwann mit dem Virtuellen Leben vergleicht.
Das muss aber noch nicht bedeuten, dass die Person die von dem Spiel nicht mehr los kommt gleichzeitig dadurch aggressiv wird, eventuell gereizt aber das es zu einer Mordtat reicht glaube ich persönlich nicht. Da muss wirklich mehr dazu kommen.
In gewisser Hinsicht kann man schon sagen, dass es eventuell einen Start Hintergrund gibt einer Tat, die einem Spiel sehr ähnlich ist.
Man schäumt über vor wut in einer gewissen Situation und dann spielen eigen Charackter und die Aufnahme des Spieles eine Gewisse Rolle.
Wenn er/sie einen starken Charackter hat und einem brutalen Spiel verfallen ist, dann kann es durchaus sein das man Mordgedanken hat aber dieser Prozess kann in einer Person genauso ablaufen die zuvor mal einen Film gesehen hat in dem gemordet wird, genauso kann der Prozess ohne jegliche Einwirkungen von Aussen im inneren eines Menschens ablaufen.
Wenn die Person einen schwachen eigen Charackter hat und von vorne rein wenig Selbstvertraun (durch wenig Freunde, Mobbing, Familie, nicht für die Gesellschaft vorgestellten Körper etc...) und dann in einem solchen Spiel mit Mord und Totschlag verfallen ist, kann der Prozess im Gehirn auf einmal in einer Notsituation eventuell von Virtuell und Real nicht unterscheiden und handelt unzurechnungsfähig in einer anderen Welt. Unter Umständen wenn es länger sässig war auch durch bewusstem Lagestand.
Aber der Prozess kann genauso auch ablaufen wie schon gesagt, durch einwirkungen von Horrorfilmen, Kriegsübertragungen oder eventuelle Vorbilder die eine ähnliche Tat vollbracht haben.
In meinen Augen kann man nix ausschließen heut zu Tage aber zu sagen, dass Kampfspiele etc. gleich Aggressiv und brutal machen halte ich für zu weit hergeholt und von Leuten ausgesprochen die zu wenig Persönlichkeitserfahren sind. Man muss die Menschen beobachten und versuchen die Köpfe zu studieren und versuchen sich in jemanden hinein zu versetzen bevor man dann urteilt. Jeder Mensch ist anders genauso wie seine Aufnahmefähigkeiten und Eigenschaften.
~-=\AoR/=-~
06.03.2004, 23:08
Diese Diskussion erinnert mich an was:
Im 16. Jahrhundert wetterten viele Moralapostel gegen das Theater von Shakespear. Sie meinten, die Leuten würden dadurch "zur Sodomie, zum Selbstmord und zum revolutionären Umsturz" aufgerufe. 400 Jahre später sagten ähnliche "Experten" dies vom neuen Medium Fernsehen und Kino. Und weitere 50 Jahre später mußte die Rockmusik dafür herhalten. Daran sieht man mal wieder wie sehr der Mensch, geprägt durch erzkonservative Politik und Religion (JPF weiß worauf ich anspreche), beeinflusst und sein gesamtes Leben geprägt wird. Wenn es nicht immer wieder Menschen wie Galileo, Columbus und Luther gegeben hätte, dann wären die Menschen heute noch genauso verblödet wie es die Kirche gerne hätte.
creator sui
06.03.2004, 23:36
Es ist halt einfacher den Spielen und Filmen die Schuld zu geben, das klingt logisch für die breite Masse der dummen Menschen und ist billig für die Politiker, die diesen Leuten schließlich irgend was zu fressen geben müssen damit Ruhe ist und sie sich wieder "wichtigeren" Dingen widmen können.
Ausserdem verkaufen sich Artikel wie "Killerspiele-Spieler, diese potenziellen Amokläufer lauern überall!" besser als die Wahrheit.
Ich habe manchmal den Eindruck, die Menschen wollen Lügen lesen, weil die aufregender gestaltet sind als die Wahrheit...
creator sui
06.03.2004, 23:37
...stellt euch mal vor die würden schreiben dass brutale Computerspiele harmlos sind, das würde doch niemand glauben aus der breiten dummen Masse, die würden sich alle beschweren und die nix mehr wählen... :roll:
~-=\AoR/=-~
06.03.2004, 23:51
Es ist halt einfacher den Spielen und Filmen die Schuld zu geben, das klingt logisch für die breite Masse der dummen Menschen und ist billig für die Politiker, die diesen Leuten schließlich irgend was zu fressen geben müssen damit Ruhe ist und sie sich wieder "wichtigeren" Dingen widmen können.
Ausserdem verkaufen sich Artikel wie "Killerspiele-Spieler, diese potenziellen Amokläufer lauern überall!" besser als die Wahrheit.
Ich habe manchmal den Eindruck, die Menschen wollen Lügen lesen, weil die aufregender gestaltet sind als die Wahrheit...
Wie recht du hast. Nach deren Theorie wäre ich der geborene Terrorist. Ich spiele seit Jahren gewaltverherrlichende Videospiele ... Doom-Veteran, um von Wolfenstein mal nicht zu sprechen ... ich höre exessiv Heavy Metal und ich liebe Horror-Streifen á la "Armee der Finsternis". Eigentlich müßte ich axtschwingend durch den nächsten Obi-Baumarkt rennen.
Das dem nicht so ist, beweist doch gerade die Schwachinnigkeit dieser Theorie. Solche Spiele/Musik/Filme sind allerhöchstens der auslöser, nicht aber die Ursache!
creator sui
07.03.2004, 00:29
Ja, ich finds schlimm jeden Tag mitanhören zu müssen wie sich meine Arbeitskollegen unterhalten, äusserst langweilig kann ich nur sagen, keiner weicht von Mainstreammeinungen ab, weil sich das nicht gehört und schließlich die Masse immer im Recht ist..... :roll:
Nagut, ich bin auch nicht viel besser, aber ich hab das nicht von Anfang an so gemacht, sondern hab mich halt "eingefügt", als ich das gecheckt hab wies da läuft, man will ja schließlich seine Ruhe haben...
naja.. und "Psychospiele" gehören sich natürlich auch nicht, mein Gott, ich wäre als Psychopath als wahnsinniger Irrer abgestempelt wenn die das wüssten... :D
Njo.. das bleibt mal lieber mein Geheimnis... :?
Ey, Armee der Finsternis war früher einer meiner Lieblingshorrorfilme *g*
~-=\AoR/=-~
07.03.2004, 00:35
Ich habe alle drei Teile von "Armee der Finsterniss" auf CD. Die sind so schlecht, die sind schon wieder gut.
^^
Ich bin auch seit vielen vielen Jahren schon PC-Spieler. Das mal vorweg.
Und jetzt schaut mal über den Tellerrand. Videospiele sind derzeit noch zu wenig interaktiv um wirklich als Grund für einen Amoklauf herhalten zu können. Aber stellt euch vor was in 20-30 Jahren sein wird...
Aber ok es geht um jetzt. Die Amis verwenden Videospiele um ihren Soldaten die Angst vor dem Töten zu nehmen. Natürlich wird man kein Killer, wenn man PC-Spiele spielt nur der erste Schritt von vielen weiteren ist getan. Natürlich ist das keine Ausrede PC-Spiele zu verbieten, es sollte jedem von uns jedoch ein Denkanstoss sein.
Und wenn ein Kind gut erzogen wird und ihm moralische Werte beigebracht werden so kann es sich ruhig "Killerspiele - oder Filme" anschauen, sein Charakter wird gefestigt bleiben. Wenn jedoch das Erziehungssystem versagt so können PC-Spiele Filme oder sogar der Hund der Nachbarrin der Stein des Anstosses werden...
VIDEOSPIELE MACHEN NICHT GEWALTTÄTIG! - WER DAS GEGENTEIL BEHAUPTET, BEKOMMT AUF'S MAUL! :D :D :D *just kidding*
Ich muss sagen als ich den Beitrag im Fernseh sag das Kübelbelböck, nen Unfall hatte, hat es erst mal ne Zeit gedauert bis ich mich beruhigt habe.
So nen Lachkrmapf hat es ganz schön in sich.
Dann noch sein Spruch,“Wenn ich aus dem KLRankenhaus bin mache ich erst mal den Führerschein“
Ja ja, ich glaube kaum das du das dann noch darfst, aber versuchs mal.
Der Typ ist einfach nur Schräg, aber wie es aussieht braucht die Welt schräge Leute um sich anzuwieder, um sich lächerlich zu machen, um spass zu haben und um sie zur Not Anhimmeln zukönnen.
Ich brauch das nicht!
Kübelböck hat schmerzen und das ist noch nicht Strafe genug!!
Mal eine ganz andere Frage: Beeinflussen Videospiele das Orientierungsvermögen?
(xD xD xD....sry...)
@ Orion
Evtl. ... Gestern wunderte ich mich, warum ich mit meiner Karre keinen Three-sixty im Tunnel machen konnte. :D
~-=\AoR/=-~
07.03.2004, 22:32
Mal eine ganz andere Frage: Beeinflussen Videospiele das Orientierungsvermögen?
(xD xD xD....sry...)
Es ist erwiesen, daß das Spielen von Ego- und Taktikshootern das Reaktionsvernögen sowie das räumliche Vorstellungsvermögen verbessern. Insofern kann man auch sagen, dass der Orientierungssinn dadurch verbessert wird.
Videospiele machen nicht gewalttätig, aber agressiv. Mein Cousin zum Beispiel hat mal auf seinen Controller gebissen, als er das verdammte Blitzableiterspiel in FFX2 nicht gepackt hat (so nach 30 Versuchen. XD).
Also nee, ich habe genug gespielt (wenn ich auch keine Kriegsspiele und Egoshooter mag), und habe genügend virtuelle und geschauspielerte Gewalt gesehen, um zu wissen, dass es zumindest mich nicht gewalttätig macht.
Wenn ich allerdings irgendwelche dummen Schwätzer sehe, die nur über ihre tollen Waffen, deren Durchschlagskraft und die maximale Anzahl von Toten pro Sekunde reden, könnte ich die Krätze bekommen. Genauso, wenn die Leute mit abgenutzten Sprüchen wie "Die Feder ist stärker als das Schwert" und "Mein Verstand lenkt meine Fäuste" ankommen.
Jedenfalls scheint es da häufig der Fall zu sein, dass der Verstand aussetzt, solange man versucht, ihn zu benutzen.
Die schlimmste Provokation, die man mir antun kann, ist dumme Schwätzerei, solange der Sprecher wirklich an das glaubt, was er da von sich gibt. (Wobei ich als Spaß gemeintes Geschwätz eigentlich ziemlich witzig finden kann. Siehe DATA! :D )
Sephiroth's Angel
08.03.2004, 09:52
Mal eine ganz andere Frage: Beeinflussen Videospiele das Orientierungsvermögen?
(xD xD xD....sry...)
*hust* Also zumindest nicht bei mir.
Ich hatte vorher einen total miesen Orientierungssinn und das hat sich auch bis heute nicht geändert. In Videospielen ist es genauso. Ich muß ein Game schon wirklich, wirklich oft gezockt haben, bis ich alle Gegenden auswending kenne. -_-
Na ja, das gleicht sich dann mit der knappen Zeit aus, die ich für die rätsel brauch. :wink:
@Orion: Das ist doch klar! Zum Beispiel sollte man keinesfalls Autofahren nach einer Runde GTA 3, das kann übel ausgehen für einige Menschen in der Umgebung. <_<
Yamazaki
08.03.2004, 11:38
Mal eine ganz andere Frage: Beeinflussen Videospiele das Orientierungsvermögen?
(xD xD xD....sry...)
Es ist erwiesen, daß das Spielen von Ego- und Taktikshootern das Reaktionsvernögen sowie das räumliche Vorstellungsvermögen verbessern. Insofern kann man auch sagen, dass der Orientierungssinn dadurch verbessert wird.
Glatte Lüge!
Ich habe genau 1 Stunde gebraucht um in Darmstadt ne Adresse zu finden. Ach ja, ich wohne 10min von dort entfernt.
~-=\AoR/=-~
08.03.2004, 13:14
@Yamazaki
Du must den Stadtplan schon richtig rum halten. :lol:
Zur NOt gibt es auch noch den Routenplaner im Internet, aber das nur am Rande.
Genug Off Topic!
OnizukaSensei
15.04.2004, 21:03
man, man ,man...
games machen auf keinen fall gewallttaetig, und wer was anderes behauptet kriegt aufs MAUL!!! :evil: :evil:
:D nee, nur ein scherz, ...pease leutz
nein. Ich denke nicht, das Computerspiele gewaltsam machen. wenn ja, denn müssten ja die LAN parties mit mehr als 100 Mann von Hunderschaften der Polizei bewacht werden.
Ich Quake ne runde, oder Fliege im FS2004 in Japan rum und denn gehts mir wieder gut.
Shingetsu
16.04.2004, 04:20
Aber wie labil muss man denn dann sein, wenn man nach nem blutigen Zock sofort auf die Straße geht und mit Papas Schrotflinte wahllos Leute iederschießt, weil man sie vielleicht für RE Zombies hält. Sowas gehört sofort in die Psychiatrie und nicht vor die Konsole.
Sicher. Solche Psychiatriefälle gibts aber in echt.
In Italien hielt sich mal einer für einen Kämpfer aus Street Fighter 2 und hat auf Autos eingedroschen, oder so ähnlich.
Der war total übermüdet und geistig verwirrt.
Auch wenn Drogen im Spiel sind kann ich mir vorstellen daß einer durchdreht.
Mal ehrlich: Nach ein paar Stunden Resident Evil sind wir doch alle mit den Nerven bisschen angespannt.
Wäre auch unnormal wenn das nicht so wäre.
Wenn jetzt noch irgendwelche anderen Sachen wie Drogen, oder eh schon vorhandene Psychosen hinzukommen, kann ich mir schon vorstellen daß einer durchdreht.
creator sui
10.05.2004, 16:18
Ey, das passt doch hier rein!
Ich hab gestern den ganzen Tag "Painkiller" gezockt!
Natürlich die 18er Version mit rotem Blut und Gemetzel, gibts die bei euch in Deutschland auch?
Ich wollt dazu nur sagen, es war einfach geil, ich habs durchgespielt, ich habe Luzifer vernichtet (was ein Fehler war...aber ich will ja ned spoilern :P )
Okay kommen wir zum Punkt:
Es ist einfach so geil mit der Pumpgun auf Kapuzenmönche zu ballern dass sie sich überschlagen und Gliedmaßen abreissen und es ist einfach nur geil mit dem Pflockgewehr Zombies an die Wand zu nageln dass sie steckenbleiben und man noch mehr Pflöcke reinballern kann, einen hab ich hingenagelt wie Jesus!
Und es ist geil mit diesem Wurfsternmaschinengewehr den Gegnern Wurfsterne ins Gesicht zu fetzen und wie die überall geil steckenbleiben an den Gegnern und die dann schreien und leiden!
Ja, danach hab ich noch Screenshots gemacht von an die Wand genagelten Gegnern weil das so geil aussieht!
Okay... bin ich ein Psychopath?
Egal, jedenfalls verspüre ich keinerlei gestiegenen Agressionspegel, im Gegenteil, ich freue mich des Lebens und fühle mich äusserst friedlich.
Ich denke es ist gut, auch mal seinen animalischen Jagdtrieb rauszulassen und sich ordentlich auszutoben *g*
Faust VIII
10.05.2004, 16:56
@Sui
Hahaha, wie geil! So sehe ich es auch! Ich dreh in sollchen Spielen
auch sozusagen durch, wo ich Resident Evil 2 die ganze Zeit gezockt hab,
liebte ich es den Zombies die Köpfe oder andere Körperteile weg zuballern!
Muhahahahaha! Einfach funny! Oder bei GTA3 lass ich es extra
auch englisch einstellen un geb ein mehr Gewalt Cheat ein damit
Blut und auch Körperteile wegzuballern ist haha! Find ich witzig!
Aber denkt nicht ich sei ein Psychopath! Denn ich weiss ja natürlich
das es NUR ein Spiel ist und nicht real ist. Viele die sowas nachmachen
und voll psycho werden sind meistens Leute die den Unterschied
zwischen Spiel und realität nicht sehen können... :wink:
Annonymus
10.05.2004, 20:40
Ich finde net, das brutale Videogames zum nachahmen anregen. :?
Wenn dat so wär, würden ja nur durchgeknallte Leute durch die Stadt rennen und z.B: "Fire in the hole" oder "Enemy spotted" durch die Gassen gröllen während sie versuchen ne Bombe zu plazieren oder eine zu finden , um diese zu entschärfen.
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