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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Haus, mein Auto, meine Schwerstbehinderung


Noxiel
22.11.2005, 09:24
Auch das gibt es: Ein gesunder Mann sucht einen Arzt, der ihm das Rückenmark durchtrennt, damit er "als Mensch mit einer Querschnittlähmung, seine psychische Heilung" erlange. Nun diskutieren Ethiker, ob es ein Recht auf vorsätzliche Behinderung gibt.

Seit einigen Tagen diskutieren Ärzte, Ethiker, Philosophen im Internet eine „bizarre Bitte“, die an sie per Rundmail herangetragen wurde. Ein 39-jähriger Deutscher, Unternehmensgründer in England, ehemals Student der Rechte und der Geschichte, sucht „nach einer Möglichkeit, meine innere Identität als Mensch mit einer Querschnittlähmung zu realisieren und somit psychische Heilung zu erlangen.“

Er wünscht sich einen Arzt, der ihm das Knochenmark durchtrennt. Seit seinem sechsten Lebensjahr sehne er den „Eintritt einer schwerwiegenden orthopädischen Behinderung“ herbei. Kann dem Manne geholfen werden?

Noch heute stockt einem der Atem, wenn man die Gespräche nachliest, die die britische BBC Anfang 2000 führte. Damals hatte ein Krankenhaus im schottischen Falkirk bestätigt, zwei körperlich gesunden Menschen auf deren Wunsch hin je ein Bein amputiert zu haben.

Chirurgische Eingriffe an Patienten, die unter „Body Integrity Identity Disorder“ (BIID) litten, seien akzeptabel. Kein moralisches Argument spräche dagegen. Auch wenn die körperliche Identität gestört sei, würden die „Kriterien für Rationalität und Autonomie“ erfüllt. - veröffentlichte das Journal of Applied Philosophy, das an der Universität Aberdeen erstellt wird, im März 2005 das Plädoyer zweier australischer Bioethiker.

In Österreich, heißt es, haben zwei Rehazentren Amputationen aus kosmetischen Gründen durchgeführt, belgische Chirurgen stünden einer operativen Behandlung von BIID liberal gegenüber.


Reicht die Selbstbestimmung des Menschen wirklich so weit?

EX-Slayer
22.11.2005, 09:27
Ich weiß zwar nicht wie man durch Verstümmelung des eigenen Körpers psychische Heilung erlangen soll (Dafür bin ich vermutlich zu einfach gestrickt), aber wenn die Herrschaften es so wollen...:|

Xenos
22.11.2005, 09:49
Unabhängig vom Willen sich selbst zu einem Behinderten zu machen... ich hoffe schwer das so jemandem nicht auch nicht Behinderten Zuschläge zustehen. Da könnte ja sonst jeder kommen und sich nen Finger abschneiden um mehr Geld vom Staat zu kassieren. :roll:

Vargsang
22.11.2005, 10:13
Jedem das Seine...

Varg

Yamazaki
22.11.2005, 10:31
@xenos: Ein Freund hat mir von nem Fall erzählt wo einer um net mit der US-Armee in den Irak zu müssen, sich den Daumen abgeschnitten hat.

Toranoko Ace
22.11.2005, 10:57
@xenos: Ein Freund hat mir von nem Fall erzählt wo einer um net mit der US-Armee in den Irak zu müssen, sich den Daumen abgeschnitten hat.

Das ist ja schon verständlich...
Im Irak hätte er wahrscheinlich mehr verloren, seinen ganzen Arm vielleicht oder sein Leben oder die Fähigkeit jemals wieder ruhig schlafen zu können.
Manche Leute wollen halt nicht sterben für einen Präsidenten der meint das er Weltpolizei spielen muss, vielleicht hätte er das nicht getan wenns darum gegangen wäre das eigene Land zu verteidigen.

Naja, also ich habe von dieser Krankheit gehört, dass Menschen meinen eines ihrer Körperteile würde sie davon abhalten zu sich selbst zu finden, oder sie denken das es sie nur behindert oder, oder, oder...
Von jemandem der gerne querschnittsgelähmt sein will höre ich heute zum ersten Mal. Also, letztendlich würde ich auch sagen "Jedem das seine!" aber bei sowas muss sich erstmal nen Arzt finden der das freiwillig macht.
Gut ne Bein-Amputation ist ja schon heftig aber dafür Verantwortung zu tragen einen Menschen komplett gelähmt zu haben, ich weiß nicht so recht.
Aber für Geld tun Menschen ja bekanntlich fast alles (zugegeben würd mir jemand genug anbieten würde ich demjenigen meinetwegen auch ein Bein entfernen)...

Callista
22.11.2005, 11:04
Ich weiß zwar nicht wie man durch Verstümmelung des eigenen Körpers psychische Heilung erlangen soll (Dafür bin ich vermutlich zu einfach gestrickt), aber wenn die Herrschaften es so wollen...:|
Ich verstehe auch nicht, wie man sowas wollen kann. Aber ich habe vor einiger Zeit auch die Dokumentation auf VOX gesehen, wo sie einige solcher Fälle erklärt haben. Beispiele gefällig: Eine Frau, will unbedingt, dass man ihr das linke Bein amputiert, weil sie es hasst und sie verletzt sich nun ständig selber, damit endlich ein Arzt ihr ihren "Herzenswunsch" erfüllt. Ein Mann will seinen Arm loswerden, weil er ihn hasst und "ja sowieso nicht braucht" usw.
Scheint wohl eine der übelsten Formen einer psychischen Krankheit zu sein! Die haben echt Hilfe nötig, verstehen kann ich es trotzdem nicht!

:kratz: Ich könnte mich jetzt auch irren, aber war nicht in einer CSI:New York Folge auch mal so ein Fall...

Sephiroth's Angel
22.11.2005, 11:16
Er wünscht sich einen Arzt, der ihm das Knochenmark durchtrennt. Seit seinem sechsten Lebensjahr sehne er den „Eintritt einer schwerwiegenden orthopädischen Behinderung“ herbei. Kann dem Manne geholfen werden?


Vielleicht in ner psychatrischen Anstalt.. :hm:
Okay, tut mir leid für diesen Spruch, aber ich find so was einfach nur lächerlich.
Ich verstehe ja noch, wenn Menschen sich das Leben nehmen, ich verstehe ja noch, wenn Menschen sich absichtlich verletzen, um nicht irgendwo in den Krieg geschickt zu werden oder um jemanden zu Unrecht auf Millionen von Schmerzensgeld zu verklagen, aber diesen Fall da oben versteh ich beim besten Willen nicht. Und wahrscheinlich will ich so was auch gar nicht verstehen.

Und mal nebenbei, was will denn der Herr machen, wenn er seine "Identität gefunden" hat? Braucht er dann die Querschnittslähmuing nicht mehr und tauscht sie wieder um?
Jesses, manche wissen echt nix mit ihrer Gesundheit anzufangen. Ts.. :shrug:

Toranoko Ace
22.11.2005, 11:16
:kratz: Ich könnte mich jetzt auch irren, aber war nicht in einer CSI:New York Folge auch mal so ein Fall...

Jupp, vor drei Wochen wenn ich mich nicht irre...
sehr seltsame Geschichte wirklich, vor allem die Leute die dann nur so tun als ob sie z.B. ein amputiertes Bein haben und es sich irgendwie hochschnallen.
Echt komisch...

Shingetsu
22.11.2005, 13:59
Schwere Frage.
Es gibt Typen die so verzweifelt sind daß sie ihre Beine auf Bahnschienen legen damit ein Zug darüberfährt.
Das Risiko ist hierbei natürlich viel größer als wenn ein Chirurg das macht.
Aber andererseits könnte man dann auch sagen daß es ja auch Typen gibt die sterben wollen und vom Hochhaus springen. Trotzdem ist es nicht erlaubt daß sie von einem Arzt gekillt werden, denn viele dieser Selbstmordkandidaten hatten einfach nur eine schwere Krise, und sind im nachhinein froh daß es nicht geklappt hat.
Da sollte doch lieber eine psychiatrische Behandlung erfolgen statt einfach nur dem Wunsch des Patienten nachzugeben.
Wenn der Patient eine Gefahr für sich oder andere ist kann er auch zwangseingewiesen werden.

mycroft
22.11.2005, 14:11
also meiner meinung nach brauchen die keine amputiation, sondern ne handfeste psychiatrische behandlung!!!

ich meine, warum gibt man freiwillig teile seines gut funktionierenden körpers ab??????
oder hab ich irgendwie die meldung net mitbekommen das es inzwischen besser funktionierende künstliche ersatzteile für den körper gibt????

meiner meinung nach sind die net grad gesalzen.............

M.O.D.
22.11.2005, 14:20
also ick stimm Mycroft zu. Die brauchen nischt amputiern die müssen inne Zwangsjacke und inne schönes Runde Gummizelle

EX-Slayer
22.11.2005, 15:07
Von mir aus sollen sich die Typen durch- und abtrennen lassen was sie wollen, aber sie dürfen nicht erwarten das sie vom Staat bzw. der Gesellschaft durchgefüttert werden.

ich
22.11.2005, 16:52
Jesses, der Gute braucht sicherlich eine psychatrische Behandlung. Der Name der Krankheit dürfte mit BIID schon gefallen sein. Aber vorallem muss ich hier EX-Slayer zustimmne, solche Leut dürften ja nicht als behindert gelten, schließlich sind sie erst jetzt so richtig gesund. Ansonsten gilt:"Toll, 20 Kilo an nur einem Tag verloren. Beinamputation macht's möglich!" :lol:

M.O.D.
22.11.2005, 18:29
yo,stimmt wär nen schöner Beschiss,wenn die au noch Geld vom Staat bekomm würdn

Luci Hawk
22.11.2005, 18:45
Auch das gibt es: Ein gesunder Mann sucht einen Arzt, der ihm das Rückenmark durchtrennt, damit er "als Mensch mit einer Querschnittlähmung, seine psychische Heilung" erlange. Nun diskutieren Ethiker, ob es ein Recht auf vorsätzliche Behinderung gibt.

Seit einigen Tagen diskutieren Ärzte, Ethiker, Philosophen im Internet eine „bizarre Bitte“, die an sie per Rundmail herangetragen wurde. Ein 39-jähriger Deutscher, Unternehmensgründer in England, ehemals Student der Rechte und der Geschichte, sucht „nach einer Möglichkeit, meine innere Identität als Mensch mit einer Querschnittlähmung zu realisieren und somit psychische Heilung zu erlangen.“

Er wünscht sich einen Arzt, der ihm das Knochenmark durchtrennt. Seit seinem sechsten Lebensjahr sehne er den „Eintritt einer schwerwiegenden orthopädischen Behinderung“ herbei. Kann dem Manne geholfen werden?

Noch heute stockt einem der Atem, wenn man die Gespräche nachliest, die die britische BBC Anfang 2000 führte. Damals hatte ein Krankenhaus im schottischen Falkirk bestätigt, zwei körperlich gesunden Menschen auf deren Wunsch hin je ein Bein amputiert zu haben.




Wenn ein Arzt sowas machen würde, würde er eigentlich gegen den Hippokratischen Eid verstoßen - er soll die Menschen vor Schaden bewahren und ihnen keinen Schaden zufügen.

Meiner Meinung nach ist das Verlangen einen Körperteil loszuwerden total gestört.
So einem Menschen müssten Leute, die unfreiwillig einen Körperteil verloren haben, diesen mal erzählen wie gut sie es eigentlich mit ihrem "überflüssigen" Arm etc.haben.

Ich verstehe das absolut nicht :?

Shingetsu
22.11.2005, 19:08
An alle die meinen "Der Staat sollte nicht für die zahlen"

Diese Leute sind psychisch krank, und ob jemand ein Körperteil bei einem Arbeitsunfall verliert, oder als Folge einer psychischen Krankheit, dürfte wohl keine Rolle spielen.
Das zeigt nur mal wieder daß seelische Erkrankungen in der Gesellschaft nicht erstgenommen werden. Wenn man erklärt was für psychische Probleme man hat heisst es nur: "Reissen sie sich mal zusammen" aber wenn man rumschnieft und hustet versteht plötzlich jeder: "aha, sie sind ja krank. Nehmen sie sich mal ein paar Tage frei."

M.O.D.
22.11.2005, 19:10
ick sach ja,die muss man wechsperren also wie schimpft sich des doch glei?? Geschlossene Anstalt

Shingetsu
22.11.2005, 19:13
ick sach ja,die muss man wechsperren also wie schimpft sich des doch glei?? Geschlossene Anstalt

Die muss man nicht "wegsperren" sondern eine Therapie anbieten, und wenn die Gefahr besteht daß sich jemand selbst was antun will muss er halt eingewiesen werden, damit man ihn vor sich selbst schützen kann.
Ich finde es nicht okay wie respektlos und verständnislos hier über psychisch Kranke gesprochen wird.
Wenn jemand Krebs hat würdet ihr ja auch nicht spotten.
Aber psychische Krankheiten werden halt nicht ernstgenommen.

kyu the coffin
22.11.2005, 19:16
Puh ich fühl mich hin und hergerissen...auf der einen Seite sage ich immer von mir aus sol jeder machen was er will solange er keinem anderen gegen dessen freien und gesunden Willen schadet...
Aber so Jemand ist in vlt. wirklich krank, je nachdem wie man krankheit definiert und man sollte ihm helfen...es ist schwierig...

M.O.D.
22.11.2005, 19:17
Respetlos???
Es gibt nen Unterschied zwischen psychisch krank und psychischem Schaden. Ne Therapie bringt au nur dann wat wenn die Leutz leicht zu beeinflussen sin,aber wenn se auf ihrem Standpunkt beharren hilft der beste Doc nischt

Shingetsu
22.11.2005, 19:24
Respetlos???
Es gibt nen Unterschied zwischen psychisch krank und psychischem Schaden. Ne Therapie bringt au nur dann wat wenn die Leutz leicht zu beeinflussen sin,aber wenn se auf ihrem Standpunkt beharren hilft der beste Doc nischt

Dann erklär mal den Unterschied.
Nicht alle psychischen Krankheiten sind heilbar, aber das ist nicht die Schuld der Kranken. Auch körperliche Krankheiten können nicht immer geheilt werden.
"Der ist ja bekloppt, der gehört für immer weggesperrt."
Hallo ! Wird sind im 21. Jahrhundert, und nicht mehr im Mittelalter.
Sogar im 18. Jahrhundert gab es in der Psychiatrie schon mehr Verständnis als bei manchen hier im Forum.
Das zeigt aber nur wie groß die Kluft zwischen Fachwissen und Otto-Normalbildung ist.

M.O.D.
22.11.2005, 19:27
Der Unterschied is schlicht und einfach der,des es Leute gibt die psychisch krank sin,meinetwegn paranoid oder ähnliches. Das schadet aber ausser den jenigen selbst fast nie einem anderen aber überlech ma wenn son Typ zum Arzt geht und ne sacht er soll ihm det BEin amputiern und der Arzt sacht nein, dazu habe ich keine Befugnis da kein KRankheitsfall etc vorliegt. Wer versichert dem Arzt das der Typ nit auf ihn losgeht und ne umbringt?

M.O.D.
22.11.2005, 19:28
Der Unterschied is schlicht und einfach der,des es Leute gibt die psychisch krank sin,meinetwegn paranoid oder ähnliches. Das schadet aber ausser den jenigen selbst fast nie einem anderen aber überlech ma wenn son Typ zum Arzt geht und ne sacht er soll ihm det BEin amputiern und der Arzt sacht nein, dazu habe ich keine Befugnis da kein KRankheitsfall etc vorliegt. Wer versichert dem Arzt das der Typ nit auf ihn losgeht und ne umbringt?

P.S. Des letzte nehm ick persönlich Klugscheisser;)

Shingetsu
22.11.2005, 19:33
Der Unterschied is schlicht und einfach der,des es Leute gibt die psychisch krank sin,meinetwegn paranoid oder ähnliches. Das schadet aber ausser den jenigen selbst fast nie einem anderen aber überlech ma wenn son Typ zum Arzt geht und ne sacht er soll ihm det BEin amputiern und der Arzt sacht nein, dazu habe ich keine Befugnis da kein KRankheitsfall etc vorliegt. Wer versichert dem Arzt das der Typ nit auf ihn losgeht und ne umbringt?

So ein Quatsch.. Erstensmal hat es sich niemand aussuchen können ob er psychisch krank sein will, und Leute die paranoid, schizophren etc. sind können genau aggressiv sein wie jeder normale. Jemand der einen Schnupfen hat kann ja auch genauso aggressiv sein wie jemand der gesund ist.
Sicher gibts auch psychisch kranke die aufgrund einer speziellen Erkankung besonders agressiv sind, aber warum sollte jemand der ein Bein amputiert haben will gleich seinen Arzt umbringen nur weil der sich weigert ?
Es gibt auch Frauen die unbedingt eine Schönheitsoperation haben wollen, sich aber keine leisten können. Bringen die dann auch ihren Arzt um wenn der sagt daß die Krankenkasse sowas nicht zahlen will ?
Kann es sein daß du mich vielleicht nur verarschen willst ? :-(

M.O.D.
22.11.2005, 19:35
Baaaaaaaah hat das lang gedauert und ick dacht du kommst garnit mehr drauf. Türlich war des nen Joke,man man man da will man einma Spaß machn und keiner kommt dahinter sorry,aber des konnt ick mir nit nehm:D

P.S. Sorry hab nen scheiß Humor,ick weiß

Pr3Dat0r
22.11.2005, 20:44
Die menschen sind einfach nur dumm und haben ihr gehrin versoffen

Shingetsu
22.11.2005, 20:49
Die menschen sind einfach nur dumm und haben ihr gehrin versoffen

Wer jetzt ?
Wieso versoffen ?
Die meisten Alkoholiker wollen doch gar keine Amputation.
Ich bezweifle auch daß diese psychisch Kranken die amputiert werden wollen, und schon seit ihrer Kindheit so drauf sind, nur durch Alkohol so geworden sind.
Das würde ja heissen daß die als Kind schon gesoffen haben.

EX-Slayer
22.11.2005, 22:48
Shin, jetzt mach die Dinge nicht komplizierter als sie sind.-_-

NIEMAND hier hatt behauptet das psychische Schäden harmloser sind als physische. Und ich bin durchaus der Meinung das die Menschen, die sich wünschen verstümmelt zu werden jede erdenkliche Behandlung kriegen sollten. Aber wenn es nicht fruchtet, und diese Menschen sich wirklich verstümmeln (Wo ein Wille ist ist auch ein Weg), haben sie in meinen Augen keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Maunzilla
23.11.2005, 00:49
Ich denke auch, daß ein seriöser Arzt sich weigern wird, jemanden vorsätzlich zu verstümmeln.
Schließlich bekommt man auch nicht Kokain oder andere Drogen auf Rezept, nur weil man sich damit selber finden oder sein Bewußtsein erweitern will. Oder ein Selbstmordkandidat wird sich auch nicht vom Arzt einschläfern lassen können.
Diese Leute sind geisteskrank und bedürfen der Hilfe in einer entsprechenden Einrichtung (sei es ambulant, oder wenn sie sich selber zu verletzen drohen, auch stationär). Was die Kosten anbelangt, düfte es wohl auf das gleiche hinauslaufen ob man die Leute auf Kosten der Allgemeinheit in einem Irrenhaus unterbringt oder einem Behindertenheim.

Yamazaki
23.11.2005, 09:07
Baaaaaaaah hat das lang gedauert und ick dacht du kommst garnit mehr drauf. Türlich war des nen Joke,man man man da will man einma Spaß machn und keiner kommt dahinter sorry,aber des konnt ick mir nit nehm:D

P.S. Sorry hab nen scheiß Humor,ick weiß


in diesem Forum ists net so leicht. musst schon mit Faust-vors-GEsicht-Humor kommen bis manche anspringen.

M.O.D.
23.11.2005, 09:38
yo,hab ick jetz au bemerkt :D

Shingetsu
23.11.2005, 10:30
Aber wenn es nicht fruchtet, und diese Menschen sich wirklich verstümmeln (Wo ein Wille ist ist auch ein Weg), haben sie in meinen Augen keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Das heisst:

Ein Kranker der nicht geheilt werden kann hat keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung ?
Hier sollte man keinen Unterschied zwischen psychisch und körperlich machen.
Wer sagt denn daß eine Behandlung immer fruchten muss, und wenn es keinen Erfolg hat ist der Patient selber schuld ?
Wenn der sein Bein bei einem Arbeitsunfall verlieren würde hätte er doch auch Anspruch auf staatliche Unterstützung, und wenn es die Folge einer psychischen Krankheit ist dann hat er das auch.
Wie will man das ausserdem rechtfertigen ? JEDER der kein Einkommen hat ist sozialhilfeberechtigt. Wie es dazu kam spielt juristisch keine Rolle.
Ausserdem hat der Staat eh keine andere Wahl, denn was will man mit solchen Leuten machen ? Sie auf die Straße zum Betteln schicken ?
Oder gleich erschiessen damit sie uns nicht mehr zur Last fällt ?

in diesem Forum ists net so leicht. musst schon mit Faust-vors-GEsicht-Humor kommen bis manche anspringen.

Ja sorry, ich dachte halt hier wird ernsthaft über ein ernsthaftes Thema geredet,
aber scheinbar artet das in einen Blödel-Thread aus, und wie man diversen Antworten entnehmen kann fehlt vielen auch die nötige geistige Reife und Fachwissen um zu diesem Thema überhaupt etwas vernünftiges beitragen zu können.

Shingetsu
23.11.2005, 10:31
....

doppel-post

M.O.D.
23.11.2005, 10:32
Das heisst:

Ein Kranker der nicht geheilt werden kann hat keine Anspruch auf staatliche Unterstützung.
Hier sollte man keinen Unterschied zwischen psychisch und körperlich machen.
Wer sagt denn daß eine Behandlung immer fruchten muss, und wenn es keinen Erfolg hat ist der Patient selber schuld ?
Wenn der sein Bein bei einem Arbeitsunfall verlieren würde hätte er doch auch Anspruch auf staatliche Unterstützung, und es die Folge einer psychischen Krankheit ist dann hat er das auch.
Wie will man das ausserdem rechtfertigen ? JEDER der kein Einkommen hat ist sozialhilfeberechtigt. Wie es dazu kam spielt juristisch keine Rolle.
Ausserdem hat der Staat eh keine andere Wahl, denn was will man mit so einem machen ? Ihn auf die Straße zum Betteln schicken ?
Oder gleich erschiessen damit er uns nicht mehr zur Last fällt ?

des stimmt allerdings. Wenn meinetwegn einer selbstmord begehn will und mit absicht gegn nen BAum fährt und dabei Gliedmaßen verliert bekommter ja au Geld obwohls selbstverschuldung is.

Shingetsu
23.11.2005, 10:52
des stimmt allerdings. Wenn meinetwegn einer selbstmord begehn will und mit absicht gegn nen BAum fährt und dabei Gliedmaßen verliert bekommter ja au Geld obwohls selbstverschuldung is.

Das Problem was hier viele nicht erkennen ist folgendes:

Es ist im Grunde nicht wirklich selbstverschuldet sondern
die Folge einer psychischen Störung.
Die Störung ist schuld, und nicht der Patient.
Wenn er psychisch gesund wäre, und so normal wie alle anderen,
würde er sich schliesslich nicht verstümmeln wollen.

M.O.D.
23.11.2005, 10:56
Das Problem was hier viele nicht erkennen ist folgendes:

Es ist im Grunde nicht wirklich selbstverschuldet sondern
die Folge einer psychischen Störung.
Es ist die Schuld der Störung, nicht die des Patienten.
Wenn er psychisch gesund wäre würde er sich schliesslich
nicht verstümmeln wollen.

das stimmt allerdings. Die Leutz haben sich die Krankheit ja nit ausgesucht und lediglich is es ja so, dass diese Störung auch eine ''Krankheit'' ist genau wie meinetwegn wenn einer im Rollstuhl sitzt etc. und darum steht denen auch Geld zu. Weil jemand der meinetwegen körperlich behindert is bekommt es ja schließlich auch,also wat ich damit sagn will is eigentlich nur: Eine Behinderung bzw. Störung egal ob körperlich oder Geistig is eine KRankheit und somit steht denjenigen auch das gleiche zu,sprich also Ärzte,Geld,Pflege etc.

Yamazaki
23.11.2005, 11:51
@shingetsu: bsp: ich bin arbeitslos - was mach ich? hack mir den Fuß ab - Sport treibe ich eh keinen (sagen wir ich spiel WoW den ganzen Tag) also das werd ich überleben. dann nenne ich mein psychisches verhalten als grund und kriege krankengeld. hurra!

es gibt IMO bestimmt genug Leue die net lange überlegen müssten um sowas zu machen.

M.O.D.
23.11.2005, 11:54
@Yamazaki: seeeeehr guter Einwand

Shingetsu
23.11.2005, 12:24
Klar gibt es sowas.
Es gab schon viele Leute die auf die Idee kamen sich nen Arm abzuhacken um dann von der Versicherung 1 Million Euro zu kassieren.
Da werden dann Gutachter eingeschaltet usw. um festzustellen ob es wirklich ein Unfall war.
Sollen die Versicherungen jetzt generell nix mehr zahlen, weil man wegen ein paar Betrügern davon ausgehen kann daß ALLE Leute sich selbst verstümmeln, und ALLE Unfälle mit Absicht geschahen, und ALLE Autos mit Absicht zu Schrott gefahren wurden ?
Wenn jemand so eine psychische Krankheit hat dann wird natürlich von Psychiatern ein Gutachten gestellt.
Solche Gutachten werden z.B. auch gestellt wenn ein Transsexueller sich zur Frau umoperieren lassen will.
Dafür sind Ärzte da. Die studieren schliesslich nicht zum spaß Medizin oder Psychologie.

M.O.D.
23.11.2005, 12:26
auch wieder wahr. Wenns danach ginge bekäm keiner für irgendwas mehr Geld,egal wofür

Shingetsu
23.11.2005, 12:30
Und selbst wenn es sich bei jemand um einen Betrüger handelt muss die Gesellschaft ihn trotzdem irgendwie durchfüttern.
Wir können nicht alle Betrüger vergasen und die Asche ins Meer streuen.

M.O.D.
23.11.2005, 12:31
stimmt. Wieviele betrügen allein midder Sozialhilfe. Aber einfach wie Dreck auffe Straße schmeißen kann man se au net. Geld müssn se so oder so bekomm

Shingetsu
23.11.2005, 12:35
stimmt. Wieviele betrügen allein midder Sozialhilfe. Aber einfach wie Dreck auffe Straße schmeißen kann man se au net. Geld müssn se so oder so bekomm

Genau .. Ausserdem muss man bedenken daß die meisten Sozialbetrüger auch OHNE Selbstverstümmelung an Sozialhilfe rankommen.
Wer wird denn dann so blöd sein sich ein Bein abzuhacken wenn es auch anders geht ?
Wenn jemand so verzweifelt ist kann man auf alle Fälle davon ausgehen daß der irgendwie krank ist.

ich
23.11.2005, 15:19
Äehm....Gut, der Einwand mit der psychischen Krankheit klingt einleuchtend, @Shin...

Aber was mich mal interessieren würde, wenn ein Arzt nun einem solchen Kandidaten das Bein amputiert, dieser wird dann auch als behindert infolge der psychischen krankheit eingestuft und bekommt seine Sozialhilfe, was ist denn mit dem Arzt? dieser ist doch letzendlich daran schuld, dass der Patient jetzt auf Förderung aufgrund körperlicher Behinderung angewiesen ist. Muss er dafür nicht bluten? Gibt ja ziemlich viele Befürworter, kommt mit so vor, als ob beim thema Selbstverstümmelung sich die Ärzte einiger seien, als beim Thema Sterbehilfe... :roll:

Shingetsu
23.11.2005, 15:39
@Ich:

Sozialhilfe kriegt jeder der kein Einkommen hat.
Dafür muss man sich nichts amputieren lassen.
Ich glaub ich versteh aber ungefähr was du meinst.
So wie es aussieht sind solche Typen nach der Operation
psychisch wieder glücklich, aber dafür körperlich verkrüppelt.
Vorher war es umgekehrt: Psychisch kaputt, aber köperlich gesund.
Wenn man ihnen das Amputieren verweigert sind sie halt psychisch am
Ende, und müssen ständig therapiert werden. Das kostet genauso.
Kranke kosten uns immer was, und es ist leider so daß es Krankheiten gibt die so kompliziert sind daß die Behandlung solcher Leute sowieso immer Geld verschlingt.
Im Dritten Reich haben sie deshalb alle Behinderten vergast, damit sie der normalen gesunden Gesellschaft nicht mehr zur Last fallen.
Echt übel, aber heute ist es zum Glück nicht mehr so, und lieber sollte der Staat öfter mal einen "Betrüger" durchfüttern als daß man wieder in die deutsche Vernichtungsmentalität zurückfällt.

ich
23.11.2005, 15:44
Hmmm...Da habe ich Sozialhilfe und staatliche Fürsorge (wie man diesen Fond auch nennen mag) durcheinander geworfen...sry :oops:

Ich finde es ja auch gut, dass wir den Luxus genießen, in einem Staat z leben, wo dafür gesorgt wird, das wir nicht elendig verhungern oder an jeder x-beliebeigen Krankheit verrecken.
Aber rein theoretisch ist es ja klar, dass es eben nicht richtig ist, dem Patienten auf seinen Wunsch hin das Bein zu amputieren, auch wenn er sich davon psychische Heilung verspricht, da er in diesem Moment aufgrund psychischer Krankheit nicht zurechnungsfähig ist. Jeder Arzt, der dem Patienten nun dennoch seinen Wunsch erfüllt, macht sich a) wegen Körperverletzung strafbar (Patient hat ja nicht das Recht, dem Arzt die Erlaubnis zu geben), und b) sorgt er halt dafür, dass die Kassen blechen müssen. Eigentlich sollte man den Arzt zur Kasse beten...

Shingetsu
23.11.2005, 15:56
@Ich:

Aber kostet uns ein körperlicher Krüppel wirklich mehr als ein seelischer Krüppel ?
Wenn der Arzt die Operation verweigert bleibt der Patient trotzdem psychisch krank, und kann vielleicht auch nicht arbeiten, und braucht ständige Therapie.
Beispiel:
Es gab schon Fälle wo die Krankenkasse Schönheitsoperationen verweigert hat, und die Frauen sind dann total durchgedreht, haben Selbstmordversuche unternommen, und brauchten ständige Psycho-Therapie die insgesamt viel teurer
war als die Schönheits-OP die man ihnen verweigert hat.
Die Krankenkassen nehmen das aber trotzdem in Kauf, denn für die ist das nur eine Kosten/Nutzen-Rechnung. Lieber zahlen die eine ständige Psycho-Therapie als jeder Frau eine Schönheits-OP zu finanzieren.
Wobei man das nicht ganz vergleichen kann. Jeder Vergleich hinkt ein bisschen.
Aber ich denke trotzdem daß Patienten die an dieser psychischen Krankheit leiden ohne Operation genauso arbeitsunfähig sind. Oft versuchen die ja auch sich selbst zu verstümmeln. Wer sowas macht ist auch vorher schon schwer psychisch krank, und vermutlich arbeitsunfähig, und nach der Operation genauso. Es ändert sich nix. Zahlen muss der Staat sowieso, weil solche Leute nicht mehr in der Lage sind einer normalen Arbeit nachzugehen.

ich
23.11.2005, 16:03
Nun, es gibt aber auch sicherlich die Möglichkeit, die Krnakheit irgendwie zu therapieren, ohne en Eingriff vorzunehmen. Klar, das wird dann wieder ohne Ende kosten, aber letztenendes sollte hier das Wohl des Patienten im Vordergrund stehen, und es steht ja wohl fest, dass eine Amputation dem nicht förderlich ist. Kostentechnisch dürfte das sowieso beides in so ziemlich in die selbe Dimension abzielen...

Shingetsu
23.11.2005, 16:11
Nun, es gibt aber auch sicherlich die Möglichkeit, die Krnakheit irgendwie zu therapieren, ohne en Eingriff vorzunehmen. Klar, das wird dann wieder ohne Ende kosten, aber letztenendes sollte hier das Wohl des Patienten im Vordergrund stehen, und es steht ja wohl fest, dass eine Amputation dem nicht förderlich ist. Kostentechnisch dürfte das sowieso beides in so ziemlich in die selbe Dimension abzielen...

Sicher. Das ist klar.
Einfach wegzuschnippeln statt eine Psycho-Therapie nützt in erster Linie den Chirurgen was die mit Operationen ihr Geld verdienen, aber den Patienten ist damit nicht optimal geholfen. Da sollte man schon erst eine Psycho-Therapie versuchen.

EX-Slayer
23.11.2005, 17:09
@Shin

Erstmal: Jemand der den Vorschlag machte jugendliche Randalierer in der sibirischen Tundra, in der Wüste oder sonst einem Gottverlassenen Ort auszusetzen muss glaube ich nicht über die geistige Reife von Leuten urteilen die zufälligerweise nicht SEINER Meinung sind, oder ? :roll:

Zweitens: Nehmen wir mal an, Wir unterziehen jemanden der sich die Arme (aus welchen Gründen auch immer) abschneiden will ein paar Dutzen Therapien, lässt ein Rudel Gutachter über ihn herfallen, was eben gemacht wird in so einem Fall.

Aber das alles hilft nichts, und der Mensch ist weiterhin davon überzeugt unbedingt seine Arme loswerden zu müssen, was soll man dann machen ? Ihn für den Rest seines Lebens wegsperren ? Oder zugucken wie er ins nächste Sägewerk rennt ?

Ich will damit nicht andeuten das es die beste Lösung wäre ihn zu beseitigen, aber was würdest du denn mit ihm machen ?

Shingetsu
23.11.2005, 17:37
@Shin

Erstmal: Jemand der den Vorschlag machte jugendliche Randalierer in der sibirischen Tundra, in der Wüste oder sonst einem Gottverlassenen Ort auszusetzen muss glaube ich nicht über die geistige Reife von Leuten urteilen die zufälligerweise nicht SEINER Meinung sind, oder ? :roll:

Zweitens: Nehmen wir mal an, Wir unterziehen jemanden der sich die Arme (aus welchen Gründen auch immer) abschneiden will ein paar Dutzen Therapien, lässt ein Rudel Gutachter über ihn herfallen, was eben gemacht wird in so einem Fall.

Aber das alles hilft nichts, und der Mensch ist weiterhin davon überzeugt unbedingt seine Arme loswerden zu müssen, was soll man dann machen ? Ihn für den Rest seines Lebens wegsperren ? Oder zugucken wie er ins nächste Sägewerk rennt ?

Ich will damit nicht andeuten das es die beste Lösung wäre ihn zu beseitigen, aber was würdest du denn mit ihm machen ?

In die Psychiatrie, oder falls es wirklich was bringt: Arme absägen.
Wieviele Leute leiden denn an so einer Krankheit ? Millionen ?
Nee, das sind vielleicht ein paar Dutzend, in ganz Deutschland.

P.S. und ich hab nicht gesagt daß man jugendliche Randalierer in der Tundra aussetzen soll, sondern daß man den Leuten irgendwo ein eigenes Stück Land geben soll wenn sie nicht mit den Franzosen zusammenleben wollen.
Meine humanitären Ideen halt.

EX-Slayer
23.11.2005, 17:42
Gut, dann kriegt er die Arme amputiert, einen Arbeitsplatz für entsprechend behinderte und sein Geld vom Staat. Aber durch sowas könnte man auch leicht einen Präzidensfall schaffen, die Leute könnten die Idee (Viele würden dahinter keine schwere Störung sondern nen gute Trick sehen um an Kohle zu kommen) variieren und den Staat erpressen.

Shingetsu
23.11.2005, 17:46
Gut, dann kriegt er die Arme amputiert, einen Arbeitsplatz für entsprechend behinderte und sein Geld vom Staat. Aber durch sowas könnte man auch leicht einen Präzidensfall schaffen, die Leute könnten die Idee (Viele würden dahinter keine schwere Störung sondern nen gute Trick sehen um an Kohle zu kommen) variieren und den Staat erpressen.

Darauf hab ich doch schon geantwortet.
Würdest du dir einen Arm abhacken um an Kohle zu kommen ?
Wieviel Kohle ist das denn ?
Geld vom Staat (Sozialhilfe) kriegt jeder der kein Einkommen hat. Dafür musst du dir garantiert nix abhacken.
Richtig viel Kohle kriegst du höchstens von der Versicherung, wenn du gut versichert bist.
Das ist aber nix neues, und es gab schon viele Leute die einen Arbeitsunfall vorgetäuscht haben um dann die Versicherung abzocken zu können.
Die Versicherung beauftragt dann einen Gutachter der feststellen soll ob es wirklich ein Unfall oder Selbstverstümmelung war.
Bei Unfall muss die Versicherung zahlen, und bei Selbstverstümmelung steht er dann noch schlechter da als vorher, denn Sozialhilfe ist nicht so das Wahre.
Derweil sind solche Versicherungsbetrüger ja nichtmal psychisch krank.
Andere fahren ihr Auto mit Absicht zu Schrott, weil dann die Versicherung zahlen muss. Wieder andere haben ihr eigenes Haus angezündet, wegen der Feuerversicherung.

EX-Slayer
23.11.2005, 17:51
Wer redet den von nem abgehackten Arm ? Es reicht ja schon man man droht sich den einen oder anderen Finger abzuschneiden. Da ist man zwar eingeschränkt, kommt aber noch ganz gut klar.

Und ich glaube durchaus, das es Leute gibt die auch mehr machen würden für die entsprechende Summe.

Und wie ich bereits schrieb, muss man sich dafür nicht unbedingt was abschneiden, da man die Idee variieren kann. Mir fällt zwar spontan nichts ein, aber die Möglichkeiten gibt es.

Shingetsu
23.11.2005, 17:54
Wer redet den von nem abgehackten Arm ? Es reicht ja schon man man droht sich den einen oder anderen Finger abzuschneiden. Da ist man zwar eingeschränkt, kommt aber noch ganz gut klar.

Und ich glaube durchaus, das es Leute gibt die auch mehr machen würden für die entsprechende Summe.

Und wie ich bereits schrieb, muss man sich dafür nicht unbedingt was abschneiden, da man die Idee variieren kann. Mir fällt zwar spontan nichts ein, aber die Möglichkeiten gibt es.

Wer für sich selbst oder andere eine Gefahr darstellt kann zwangseingewiesen werden.
Wenn du drohst dir einen Finger abzuschneiden wenn der Staat nicht 1 Million Euro rausrückt wirst du halt in die Psychatrie zwangseingewiesen.
Das geht dann so ähnlich wie bei einem Bekannten von mir aus einem Chat.
Der hat seinen Selbstmord angekündigt.
Jemand aus dem chat hat dann die Polizei angerufen, und denen die Adresse gesagt, und dann kam die Polizei vorbei, hat das irgendwie nachgeprüft (vielleicht seine Eltern befragt) und haben ihn dann in die Psychiatrie mitgenommen.


P.S.

Wer redet den von nem abgehackten Arm ? Es reicht ja schon man man droht sich den einen oder anderen Finger abzuschneiden. Da ist man zwar eingeschränkt, kommt aber noch ganz gut klar.

Für den Verlust eines Fingers zahlen die Versicherungen aber auch nur sehr wenig.
Die Versicherungsbetrüger versuchen wirklich gleich einen ganzen Arm oder Bein zu verlieren, weil sie nur dann an die große Kohle rankommen.
Die Gutachter müssen dann beweisen daß es nur Selbstverstümmelung war.
Gegen das Gutachten kann man natürlich klagen, und dann muss ein Gericht entscheiden wer im Recht ist.
Das ist doch kein ernsthaftes Problem. Erstens kommt sowas eh nur selten vor, und zweitens kommt man den Betrügern schon auf die Schliche.

EX-Slayer
23.11.2005, 19:54
Tja, zumindest hierzulande ist das nicht so einfach. In den USA gäbe es glaube ich ganz andere Möglichkeiten...

Maunzilla
23.11.2005, 20:09
Den Leuten kann man natürlich die Unterstützung nicht verweigern. Wo ich eher sparen würde, ist bei Leuten, die durch eigene Schuld (z.B. Leichtsinn, Fahrlässigkeit) zum Krüppel wurden. Natürlich kann man denen auch nicht jegliche Unterstützung verweigern, aber man sollte sie wenigstens kürzen und verlangen, daß sie die Behandlung soweit möglich aus eigener Tasche bezahlen.

Shingetsu
24.11.2005, 10:05
Den Leuten kann man natürlich die Unterstützung nicht verweigern. Wo ich eher sparen würde, ist bei Leuten, die durch eigene Schuld (z.B. Leichtsinn, Fahrlässigkeit) zum Krüppel wurden. Natürlich kann man denen auch nicht jegliche Unterstützung verweigern, aber man sollte sie wenigstens kürzen und verlangen, daß sie die Behandlung soweit möglich aus eigener Tasche bezahlen.

Jo. z.B. die ganzen Extremsportler und Bergsteiger.
Wer auf einen Berg steigt muss doch damit rechnen daß man da auch runterfallen kann.
Oder Autofahrer die nicht angeschnallt sind. Aber dann zahlt die Versicherung glaub ich sowieso nix wenn man nicht angeschnallt war, oder ?

Nicodemus
24.11.2005, 12:50
BIIP scheint mehr und mehr eine Modeerscheinung zu werden. Bedauernswert.
Ich finde es traurig, wenn jemand seine Identität über die Definition seines körperlichen Zustandes sucht. Mit der Energie, die manch einer dafür aufbringt, könnte man wesentlich effektiveres bewirken.
Dass das alles noch auf Kosten von Staatskasse gehen soll, ist mehr als makaber.