Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeigt her eure Fanfic's......*sing*
Mimi-chan
23.03.2004, 16:28
Hey, ich rufe hiermit zu einem FF-wetbewerb auf! Und das sind die Regeln:
1. Die FF darf jedes Genre beinhalten
2. Die FF sollte das 2 Dina 4 Seiten-format erreichen oder überschreiten
3. Eine Beschrenkung der Seitenzahl gibt es nicht
4. Die FF darf noch nicht irgentwo veroffentlicht worden sein
5. Die FF muss bis 24.4.2004 an mich geschickt worden sein
6. Die FF muss per mail geschickt werden
7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Ich wünsche euch viiiieeeel Glück und Frohes Schreiben! Ach ja, das ganze geht an entweder:
kc-shafiq-ror@web.de oder an:
fam.shafiq@t-online.de
Natürlich gibt es auch Preise, das sind aber Überraschungen! :nick:
Die Juri besteht aus mir, meiner 22jährigen Freundin, einer sehr erfahrenen FFschreiberin und meiner Tante, weil sie Schriftstellerin ist!
VIEL GLÜCK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! XD
Mimi-chan
27.03.2004, 15:48
Kommt schon, ich warte auf eure Werke! Bis her hab ich erst eine FF bekommen! Also, alles steht noch offen! Außer dem, gibt es ja 3 Preise und wenn nur eine FF da ist, dann bleiben ja 2 Preise über, also macht schon, schnell FF's schreiben und mir schicken! Ihr habt gute changsen!
Angel of Death
27.03.2004, 15:54
4. Die FF darf noch nicht irgentwo veroffentlicht worden sein
<~~
würd ja gerne meinen senden aber ich hab den shcon in anderen foren gezeigt ^^"
ShadowAngel
27.03.2004, 16:05
Muss die FF schon abgeschlossen, also fertig, sein???
ich hab dir eine geschickt.. nicht sehr lang.. ich weiß.. naja,...
Mimi-chan
29.03.2004, 15:30
@Shadow Angel: Ja, die FF muss fertig sein, weil ich sie sonst nicht richtig bewerten kann! Sorry!
@Daisuke: Welche war denn deine FF??? Wie hieß die? Ich weiß nämlich nur eure Mail-addys, net eure nicks! Bisher hat nur eine nen Nick drauf gepackt, aber is ja net nötig!
ihr könnt mir ja noch bis 24.4.04 FF's schicken, also könnt ihr ja einfach neue schreiben!
ShadowAngel
29.03.2004, 17:16
Naja, mein Problem ist, dass ich grade an einer schreibe und mir schwer vorstellen kann, dass die in einem Monat fertig sein wird, arbeite nämlich den ganzen Nachmittag und hab nicht wirklich viel Zeit... :(
@Shadow Angel: Ja, die FF muss fertig sein, weil ich sie sonst nicht richtig bewerten kann! Sorry!
@Daisuke: Welche war denn deine FF??? Wie hieß die? Ich weiß nämlich nur eure Mail-addys, net eure nicks! Bisher hat nur eine nen Nick drauf gepackt, aber is ja net nötig!
ihr könnt mir ja noch bis 24.4.04 FF's schicken, also könnt ihr ja einfach neue schreiben!
meins war des kurze... ähm.. des hieß.. äh.. "das schönste im leben- du"
ich will das aber noch mal nacharbeiten... mal sehen
Hmm, dann schicke ich Dir mal meine Weiß Kreuz FF! Sie ist fertig und noch nicht veröffentlicht worden. *soll ich es tun?* Gut, ich tue es! Sie ist dann unterwegs.
Mimi-chan
30.03.2004, 21:40
@Farfi: Hab sie bekommen, danke! Ich hab sie auch schon gelesen, hab sie grad meiner Freundin vorbei gebracht! Die gibt dann auch noch ihre Bewertung ab!
:shock: Schon gelesen? Das ging ja schnell! *grübel* Wenn Du noch lebst, dann war es ja nicht ganz so schlimm oder? OK, ich freue mich schon auf das Kommentar, denn nur so kann man ja besser werden. :D
Aira-chan
01.04.2004, 15:07
Och meno! hätte ich das früher gewust, jetzt hab ich meinen FF schon an Pharao geschickt und der hat ihn veröffentlicht. So ein mist. auf www.Shinigami. de unter Fanfics könnt ihr ihn lesen, Titel "Der 6.Gundampilot"
Schicke die Story nochmal! Smile! Habe die t-online Addy genommen.
Mimi-chan
03.04.2004, 18:39
@Farfi: Hast du sie mir schon geschickt? Ich hab nämlich nix bekommen!
hi!
also ich hab meine FFs leider schon alle iorgendwo anders veröffentlicht und die neueste (die eh fast keiner ließt) ist leider noch ned fertig!
Ich hab eine von Detektiv Conan,aber die is ja wiederrrum ned fertig...MIST!!
*grübel*...ich glaub,ich hab nix :-(
Also da hätte ich auch noch einige Fragen offen.
Darf die fanfic. shonen ai/yaoi beinhalten oder nur het?
Kann es ein One shot sein oder eine Komplette Story?
Muss es in deutsch sein oder kann ich auch Englisch schreiben???
Nichts bekommen? Dann schicke ich sie Dir nochmal! Smile!
Mimi-chan
05.04.2004, 17:02
Also jetzt noch mal, die FF kann scht jedes Genre haben, Lemon- hard Hentai! Aber is muss eine fertige FF sein!
@Mimi-chan,
ist sie denn jetzt angekommen?
Mimi-chan
07.04.2004, 17:40
Irgentwie kommt das Teil einfach net an! Vielleicht versuch ich doch nochmal die bei web.de zu öffnen oder du schickst sie mir einfach noch mal an web.de, ich finde es echt doof, dass alles nicht so klappt wies klappen soll!*sniff*
Makoto Mizuhara
09.04.2004, 18:37
Gut gut ich bin auch gerade dabei eine zu schreiben. Hatte lange keine Idee für 'ne story und weiß auch nicht ob ich sie rechtzeitig fertig bekomme. aber ich bemühe mich.
Mimi-chan
12.04.2004, 15:59
Ich freu mich drauf!^^ :D
Kagome88
12.04.2004, 16:14
*heulend in ner ecke steht* nur noch zwölf tage!!!*weiter schreibt*...das schaff ich nie...v.v...
Makoto Mizuhara
21.04.2004, 10:51
Uwaaah, mein Rechner hatte den Geist aufgegeben und mußte zur Reparatur und dann mußte ich die Festplatte Formatieren damit er wieder richtig läuft. Nur gut, daß nach der Reparatur und vor dem formatieren die Fanfic noch auf Diskette retten konnte. So muß ich nicht nochmal von vorne anfangen. Die arbeit geht fieberhaft weiter damit rechtzeitig fertig wird. konnte in der Zwischenzeit nicht weiter schreiben. Jetzt muß ich auch nochmal unterbrechen und in der Innenstadt was besorgen und heute abend ist Nähkurs. hoffe ich schaffe das.
Bis wann am Samstag mußt du die Fanfic denn haben?
Bin nur froh, daß ich bis jetzt noch keine größere Schreibblockade hatte.
Mimi-chan
23.04.2004, 14:26
Uwaaah, mein Rechner hatte den Geist aufgegeben und mußte zur Reparatur und dann mußte ich die Festplatte Formatieren damit er wieder richtig läuft. Nur gut, daß nach der Reparatur und vor dem formatieren die Fanfic noch auf Diskette retten konnte. So muß ich nicht nochmal von vorne anfangen. Die arbeit geht fieberhaft weiter damit rechtzeitig fertig wird. konnte in der Zwischenzeit nicht weiter schreiben. Jetzt muß ich auch nochmal unterbrechen und in der Innenstadt was besorgen und heute abend ist Nähkurs. hoffe ich schaffe das.
Bis wann am Samstag mußt du die Fanfic denn haben?
Bin nur froh, daß ich bis jetzt noch keine größere Schreibblockade hatte.
So, deine hab ich jetzt, danke!
Bis moin is noch Zeit und zwar bis die Uhr 12 schlägt und auf den 25.4. umspringt!
wer hat nun gewonnen? können wir die sieger ff auch lesen?
Bin auch schon gespannt wer gewinnen wird. Ja, dürfen wir die FF dann auch mal lesen, die gewonnen hat?
Mimi-chan
28.04.2004, 16:15
So, wir(die Jury) haben bald das Ergebniss und klar könnt ihr die 3 Sieger FF's hier lesen, ich werde sie hier rein posten, allerdings nur wenn die Verfasser einverstanden sind, sonst darf ich nicht!
Bitte, bitte reinposten. Falls meine dabei ist, bin ich damit einverstanden. :D
ShadowAngel
29.04.2004, 13:13
Wieviele FF hast du denn bekommen ^^° Also besonders viele scheinens nicht gewesen zu sein hab ihc den Eindruck!
Makoto Mizuhara
29.04.2004, 17:59
@ShadowAngel
Sie hat mir in einem anderen Forum geposted, daß sie ungefähr 10 Fanfics bekommen hat.
@Mimi-chan
Falls meine unter den ersten dreien sein sollte bin ich auch einverstanden. :)
Mimi-chan
30.04.2004, 12:29
So, wir brauchen noch diesen Mittag und wahrscheinlich geb ich moin schon die Sieger bekannt!
Ah ja, alle sin einverstanden, dass wen sie gewinnen ich die FF posten darf.*freu*
Makoto Mizuhara
04.05.2004, 18:02
So, wir brauchen noch diesen Mittag und wahrscheinlich geb ich moin schon die Sieger bekannt!
*
Das ist schon ne weile her. :)
Und? Was ist jetzt?
Schon ganz gespannt ist! Dauert es noch lange? :wink:
sue-sama
05.05.2004, 16:36
kann man auch eine fanfic posten, die nicht von einem selber, aber totaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaal bescheuert is? is eher ne "selbst ausgedachte" geschichte...
eher nich, ne?^^°°
Mimi-chan
10.05.2004, 18:46
Sorry leutz, mein I-net lag n paar Tage flach und eine der mitglieder der Jury wollte ihre Wertung nochmal überarbeiten und hat sie noch nicht abgegeben, aber moin bekomm ich die Wertung und dann bekommt ihr das Ergebniss!
Makoto Mizuhara
14.05.2004, 11:15
@Mimi-chan
Du machst es aber verdammt spannend. :)
Aber dieses morgen ist schon drei Tage her.
Ein Tipp für den nächsten Wettbewerb:
Einfach sagen die Auswertung dauert 1 - 1 1/2 Monate dann spannst du niemanden mehr als nötig auf die Folter.
jaaaaaaaaaaaaaaaaaa^^ irre spanend *wart* ich will so gern die sieger FF lesen^^
Mimi-chan
23.05.2004, 00:18
Ai,jai, jai, ich dumme Kuh hab hier ja noch gar nix bekanntgegeben, also
1. Farfi
2. Makoto Mizuhara
3.Carey
So, das mit den Preisen kann noch n bissel dauern, weil ich erst das Geld für Verpackung un Versand brauch un grad pleite bin!*drop*
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH EUCH ALLEN!!!!!!!!!
*umfall* Das haut mich jetzt aber echt um! *nicht mehr aufstehen kann* *ich kann es nicht fassen* :shock: *wahhhhhhhhhhh* *freu*
Makoto Mizuhara
23.05.2004, 21:33
Und hier nochmal das was ich im CH-Forum geposted hab: :)
Quote:
--------------------------------------------------------------------------------
2. Platz geht an "Makoto Mizuhara"*gröööl,jubel,bravo*
*
--------------------------------------------------------------------------------
Champagnerdusche
Wahahaha! *freu,hüpf,tanz* hätt ich nicht erwartet. Jippie. *durch die Runde renn und jeden knuddel*
Bin isch platt. echt sprachlos *freu*
[Geändert von Makoto Mizuhara, 20.05.2004 14:42]
Hab den Jackpott! Sieben Leute gegen mich.
[/b]
Mimi-chan
07.06.2004, 15:27
ICH MUSS MICH ENTSCHULDIGEN!!!!!!! ICH HATTE OBWOHL ICH FERIEN HATTE KAUM ZEIT, ABA ICH WERDE DIE FF's BALD HIER AUSSTELLEN!!!!*versprech*
Eure Preise bekommt ihr in den nächsten 2 Wochen da der blöde hund meiner Freundin den von jedem Preis nen Teil zerfetzt hat!*hund nimma ins haus lass* Jetzt muss ich noch ein Teil besorgen und dann schick ich euch die Sachen zu. Ach ja, könnt ihr mir bitte per Mail eure Adressen schicken???
@Makoto Mizuhara: Für dich und Carey bring ich die Sachen wahrscheinlich einfach auf die AnimagiC mit! Eure FF's waren nämlich geil und so spar ich auch noch Porto!*grins*
@Fafi: Alle aus der Juri fanden deine FF einfach genial, du hast es verdient!
Makoto Mizuhara
07.06.2004, 21:47
@Mimi-chan
Gut bin ich mit einverstanden :)
Freut mich jedenfalls, daß euch meine Fanfic gefallen hat. Ich möchte ja nicht angeben oder so. :oops: Aber ich habe sie wirklich nur flott runtergeschrieben, und davon abgesehen war es meine aller erste Fanfic. :oops: :oops:
Makoto Mizuhara
10.06.2004, 23:05
Habe meine Fanfic jetzt auf meiner Homepage online :oops: :
Slayer's Fanfiction (http://www.beepworld.de/members43/makotomizuhara/fanfics.htm)
Mimi-chan
11.06.2004, 19:53
By: Carey
Der Schleier der Nacht
Es war eine laue Frühsommernacht. Der Wind floh geschmeidig und ohne einen Ton zu erzeugen in alle Ecken und trug den Duft frisch erblühter Blumen mit sich. Alles schien ruhig.
Alles war so gekommen wie es sich Yuna immer für die Menschen von Spira gewünscht hatte. Glückerfülltes Lachen füllte die Dörfer und Städte. Ein Gefühl von Glück und Zusammengehörigkeit so schön wie ein Lied, das war es was die Herzen der Menschen nach Jahrhunderte andauernder Angst um ihr Leben und das ihrer Nächsten erfüllte. Doch gerade dieses Gefühl war es was Yuna Nacht für Nacht die Kehle zuschnürte und ihre Seele so schwer wie Tausende von Gebirgen machte. Das Glück welches jeden Morgen in ihr Zimmer mit einer sanften Brise wehte machte sie glücklich, einen Moment lang. Aber und Abermahle versuchte sie es zu packen, es in sich aufzunehmen, doch es wich ihr immer wieder aus den zarten Händen, wie eine Feder die, wenn man sie zu greifen versucht, dahinschwebt ohne sie berührt zu haben. Yuna fühlte sich schuldig. Schuldig nich ehrlich zu den Menschen zu sein die sie am meisten liebt. Keiner konnte wissen, dass wenn Yuna lachte alles nur Fassade war, die sie aufrecht erhielt um niemanden sein eigenes Glück zu verderben. Es viel ihr schwer zu lachen denn es war als wäre ihr Herz, das einst so voller Freude und Liebe schlug, ihr entrissen worden war. Alles war davon übrig war, war eine tiefe Wunde die nicht zu heilen schien. Wenn Sie außerhalb ihres Zimmers war so tat sie alles daran die Freude der Menschen zu teilen, Ihnen zu helfen sich nun im neuen, friedlichen Spira zu Recht zufinden. Doch schloss sie Abend die Tür hinter sich fiel der Vorhang der ihr blutendes Herz vor den Blicken der anderen schützte. Und so lag sie auch diese Nacht da. Betäubt vom Schmerz in ihrem Inneren, nicht fähig dazu sich zu bewegen. Jeder Atemzug war eine neue Herausforderung, denn mit jedem schien sie zu ersticken. Ohne es zu merken hatten sich heiße Tränen auf ihren Wangen gebettet. Der eben noch angenehme Wind ließ sie schmerzend auf ihren Wangen erkalten. Doch noch immer rührte sie sich nicht. Es würde genauso sein, wie in den davorigen Nächten. Genauso wie immer, wie es ihr schien. Sie konnte sich kaum noch an eine Nacht erinnern die anders war als diese. Die nacht schien sich wie in einer Endlosschleife immer und immer wieder zu wiederholen. So wurde die Nacht zu ihrem Feind, dem sie sich immer wieder stellen musste, mit dem Gewissen sie würde siegen. Sie würde sie übermannen und Yuna in einen bittersüßen Schlaf wiegen. Schlaf. Dies war ein Wort welches Yuna am liebsten aus ihrer Welt streichen würde. Es fiel ihr schwer sich ihrer Müdigkeit hinzugeben wusste sie doch, würde sie einschlafen, würde sie träumen. Erneut. Von ihm. Und sei es nur für eine Nacht, sie wären wieder zusammen. Bis der Morgen sie holen würde um sie erneut zu trennen. Immer und immer wieder. Ein unendlicher Schmerz durchfuhr Yunas Mark und ließ ihren Atem stoppen. Ja, der Morgen würde ihr Urteil fällen. Erneut würde ihr Herz versagen und sie müsste ihrem bittersüßen Traum von einer Zukunft mit Tidus entsagen. Langsam verließ der Atem Yunas Lungen wieder und ließ sie noch erschöpfter ins Bett sinken. Bald würde es wieder so weit sein. Es fiel ihr schwer sich zu bewegen doch trotzdem legte sie sich zur Seite, einen Tränenfluss über ihre Nase fließend. Behutsam schloss Yuna die Augen, ihre letzten Worte in die Nacht hauchend:“ Ja, bald bin ich wieder bei dir. Und auch wenn ich weiß, dass du nur in meinen Träumen existierst, bin ich mir sicher, dass meine Liebe dich erreicht. Ich warte auf dich, Geliebter.“
Mimi-chan
11.06.2004, 19:57
Für immer und Ewig
Er spürte die kühle Nachtluft und heulte leise. Er hätte nicht allein gehen dürfen aber er wollte die anderen nicht in Gefahr bringen. Sie hatten schon ihren Anführer verloren und er musste sie nun beschützen. Eigentlich waren sie immer gemeinsam durch die Straßen gezogen aber diesmal wollte er sie nicht dabei haben. Es war besser so. Er hatte in einer Vision gesehen was passieren würde, wenn sie dabei wären und das konnte er nicht zulassen. Also würde er sich dem Kampf alleine stellen und er würde gewinnen. Wahrscheinlich würde er eher verlieren aber er musste es versuchen. Er bog in eine Seitenstraße ein und hörte plötzlich Geräusche hinter sich. Er drehte sich um und sah vier schneeweiße Wölfe die ihn böse anstarrten. Er knurrte sie an und sprang dem ersten Wolf auf den Rücken und versuchte ihn das Genick zu brechen.
Nagi blickte aus dem Fenster und legte seine Hand auf das Glas. Warum musste er nur hierbleiben während Brad sich in Gefahr brachte. Er hätte bei ihm sein müssen aber er wusste auch, dass er sich Brads Befehlen nicht widersetzen durfte. Brad war nach Tsumes Tod ihr Anführer und er musste ihm gehorchen. Er hatte Angst um Brad. Was wäre wenn sie ihn auch töten würden. Was würde dann aus ihm und Haku werden? Er seufzte leise und sein Herz krampfte sich vor Schmerz zusammen. Aber das passierte immer wenn er an Haku dachte. Er liebte sie so sehr und er wusste auch, dass er nie mit ihr zusammen sein konnte. Sie gehörte nun zu Brad und er konnte sie nur aus der Ferne anhimmeln. So war es immer gewesen. Der Rudelführer war mit der Alphawölfin zusammen und die war nun mal Haku. Aber er liebte sie trotzdem und diese Liebe würde nie vergehen, dass wusste er.
Ken lief die Straße entlang und kickte seinen Ball vor sich her. Es war schon spät aber die Kids hatten ihn einfach nicht gehen lassen. Er würde bestimmt nichts mehr zu essen bekommen. Ob sich irgendwo etwas zu essen holen sollte, überlegte Ken als er plötzlich ein wildes Heulen und Knurren hörte. Er blieb stehen und blickte in die Seitenstraße aus der die Geräusche gekommen waren. "Hallo ist da jemand, rief Ken und augenblicklich wurde es still." Er hörte noch wie sich etwas knurrend entfernte und dann war es wieder still. Ken überlegte, sollte er mal nachsehen gehen, was da los war. Es hatte sich angehört als hätten wilde Hunde gegeneinander gekämpft. Schließlich siegte die Neugierde und Ken ging langsam in die Gasse und blickte sich um. Ein metallischer Geruch stieg ihm in die Nase, ein Geruch den er nur zu gut kannte. Ken sah auf den Boden der mit Blut beschmiert war und folgte der Blutspur, die zu einigen Mülltonnen führte. Vorsichtig schaute Ken hinter die Mülltonnen und entdeckte einen riesigen schwarzen Hund der voller Blut war. Der Hund hatte die Augen geschlossen und atmete nur noch ganz schwach. Ken überlegte nicht lange und hob den Hund hoch und wäre beinahe umgefallen so groß und schwer war das Tier. Keuchend trug er den Hund nach Hause. Sicher er hätte ihn auch einfach da liegen lassen können aber das war nicht Kens Art. Kein Wesen hatte es verdient einfach in der Gosse zu sterben. Er taumelte zum Blumenladen und betrat die Wohnung. Alles war dunkel und Ken seufzte erleichtert auf. Anscheinend waren die anderen ausgeflogen und das war ihm mehr als recht. Aya hätte ihn sicher für verrückt erklärt, Yohji nur noch rumgeschrieen und etwas von Tollwut gefaselt und Omi mochte seiner Meinung nach sowieso nur Katzen. Er legte den Hund auf die Couch und ging in die Küche um den Verbandskasten zu holen. Er packte noch einige Tücher aufs Tablett, ging wieder ins Wohnzimmer und ließ vor Schreck das Tablett fallen. Er starrte auf die Couch und konnte nicht glauben was er da sah. Der Hund war verschwunden und an seiner Stelle lag ein nackter blutverschmierter Mann auf der Couch der leise wimmerte. Ken stand langsam auf und ging wieder in die Küche. Er machte den Schrank auf und holte sich ein Duplo raus. Er schob sich den Riegel in den Mund und futterte ihn auf. Danach ging er an den Kühlschrank und holte sich Yohjis angebrochene Sektflasche heraus und trank sie in einem Zug lehr. So jetzt fühlte er sich besser. Er wurde sicher verarscht oder jemand versuchte gerade mit ihm die neue Duplo Werbung zu drehen. In der alten war doch dieses Mädchen gewesen, dass zu einem Hund wurde. Aber in der Werbung war das Mädchen nicht voller Blut gewesen. Ken schluckte und ging wieder ins Wohnzimmer. Er schaute zum Sofa und leider war der Hund immer noch weg aber der Mann lag noch da. Verdammt Hidaka dachte Ken wütend. Er musste jetzt was tun. Der Mann war verletzt und er ging in die Küche um sich zu besaufen und Duplos zu fressen. Er war schon ein toller Held. Er konnte sich später immer noch überlegen wo der Hund geblieben war. Er nahm die Decke vom Sessel und legte sie vorsichtig über die zitternde Gestalt. Er beugte sich zu dem Mann runter und strich ihm vorsichtig einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Ken sah sich das Gesicht genau an und musste sich die Hand vor dem Mund halten um nicht laut loszuschreien. Das konnte nicht sein, dachte Ken entsetzt. Der Mann konnte nicht Crawford sein. Ken sah sich das Gesicht noch mal an und leider blieb es auch weiterhin Crawfords Gesicht. Der Anführer von Schwarz und der Grund seiner schlaflosen Nächte. Ahhhh, was dachte er denn jetzt für einen Müll. Verdammt er musste etwas tun und nicht darüber nachdenken wie geil er Crawford eigentlich fand. Was würden die anderen sagen, wenn sie ihn sehen würden und was würde Crawford sagen. Ken fing an zu schwitzen und langsam wurde ihm schwindelig. Er fühlte sich vollkommen überfordert mit der Situation. Plötzlich horchte er auf. Hatte Crawford etwas gesagt. "Ich darf nicht sterben, Nagi und Haku brauchen mich, wimmerte Crawford und wälzte sich auf dem Sofa hin und her." Ken löste sich aus seiner Erstarrung und legte eine Hand auf Crawfords Schulter. "Ganz ruhig, flüsterte Ken leise. Es wird dir keiner was tun, ich werde auf dich aufpassen." Was laberte er denn da für einen schnulzigen Quatsch, aber es war ja die Wahrheit. Wie oft hatte er davon geträumt Crawford seine Liebe zu gestehen und natürlich hatte Crawford seine Liebe erwidert. Seufz, leider waren es nur Träume! Ken reiß dich zusammen und kümmere dich lieber mal um ihn, sonst ist er bald tot und dann war’s das mit der Liebe. Ken blickte hoch und quiekte erschrocken auf. Er schaute direkt in die dunklen Augen von Crawford der leise knurrte. "Schade um dich Hidaka aber leider muss ich dich töten, du weißt was ich bin und das ist nicht gut für mich." "Halt stopp Crawford, ich weiß überhaupt nichts. Ich habe nur einen Hund gefunden und der ist nun weg. Wie du hier hergekommen bist weiß ich nicht." Ken wusste, dass sich sein Spruch total hirnlos anhörte aber versuchte Zeit zu schinden. Crawford seufzte leise auf und sah Ken an. "Du versuchst Zeit zu schinden Hidaka und überlegst wie du an eine Waffe kommen kannst um dich zu verteidigen aber vergiss es! Bis du in der Küche bist habe ich dich schon drei mal getötet." "Du bist ja sehr dankbar, fauchte Ken. Ich habe dich gerettet und zum Dank willst du mich töten. Ich hätte dich auch einfach in der Gosse liegen lassen können, du undankbarer Bastard." "Tu doch nicht so scheinheilig Hidaka. Wenn du gewusst hättest wer der Wolf ist, dann hättest du mir nicht geholfen." Crawford blickte Ken böse an und verzog plötzlich das Gesicht vor Schmerz. Ken war sofort beim ihm und hielt ihn fest. "Warte ich werde mich um deine Wunden kümmern." Ken wollte die Decke wegziehen aber Crawford hielt sie krampfhaft fest. "Hör auf Hidaka, ich habe doch nichts an, sagte Crawford und wurde feuerrot im Gesicht (sehr lustig, wenn man es sich vorstellt). Ken blickte Crawford an und ließ erschrocken die Decke los. "Sorry, tut mir leid. Daran habe ich gar nicht mehr gedacht." "Ist schon gut, sagte Crawford leise und zog die Decke bis zum Hals hoch. Ken musste bei dem Anblick grinsen und setze sich vorsichtig neben ihn. "Ich hole dir jetzt mal Unterwäsche und dann versorge ich deine Wunden." Bevor Crawford was erwidern konnte war Ken schon die Treppe hochgerannt. Lächelnd blickte er Ken nach und spürte eine angenehme Wärme in seinem Herzen. Er musste es zugeben, der kleine Fußballer bedeutete ihm schon sehr viel.
In der Zwischenzeit im Schwarz Palast (grins) stieg Schuldig aus der Dusche und wickelte sich ein Handtuch um die Hüften. Ob er gekommen war, dachte Schuldig sehnsuchtsvoll. Das Fenster hatte er ja offen gelassen und so wäre es für seinen Puma kein Problem in sein Zimmer zu gelangen. Er ging in sein Zimmer und schloss die Tür hinter sich ab. Als er sich umdrehte stand er vor ihm. Schuldig spürte wie sein Herz anfing, schneller zu schlagen und hielt die Luft an. Er war so wunderschön und gleich würde die Verwandlung beginnen. Der Puma knurrte leise und schlich auf Schuldig zu. Langsam fing er an sich zu verwandeln und er nahm eine menschliche Gestalt an. Schuldig schloss den jungen Mann in seine Arme und küsste ihn zärtlich. "Ich hatte schon Angst, dass du nicht kommen würdest, sagte er sanft."
Mimi-chan
11.06.2004, 19:58
Part 2
Schuldig schmiegte sich an den blonden jungen Mann und hörte wie er anfing zu schnurren. Er liebte diese Geräusch und besonders wenn es von ihm kam. „Hattest du etwas Angst, dass ich nicht kommen würde, fragte das schnurrende Kätzchen lächelnd.“ „Ein wenig schon, sagte Schuldig leise und er spürte wie ihm Tränen in die Augen stiegen.“ Peinlich berührt drehte er sich von (tata) Yohji weg damit er seine Tränen nicht sah. Yohji bemerkte die Tränen in Schuldigs Augen und zog ihn fest in seine Arme. „Warum weinst du denn Schu, fragte er sanft. Ich wollte dich nicht verletzen mit meinen Worten. Wenn ich es getan habe dann tut es mir leid.“ Schuldig blickte in Yohji´s wunderschöne Augen und legte den Kopf auf seine Brust. Was war nur los mit ihm. In letzter Zeit war ihm nur noch nach heulen zumute wenn Yohji nicht da war und er fühlte sich so schrecklich einsam ohne ihn. Ob das die Liebe war, die er da in seinem Herzen spürte. „Ich habe nur solche Angst davor dich zu verlieren, ohne dich wäre mein Leben nichts mehr wert. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühle ich mich wieder wohl und geborgen. Yohji, ich liebe dich und könnte es nicht ertragen wenn dich einer von Schwarz tötet.“ „Psst, mein kleiner Dämon, ich liebe dich doch auch und mir wird nichts passieren. Ich werde für immer bei dir bleiben, dass verspreche ich dir. Zudem haben Katzen doch 7 Leben (waren es jetzt 7 oder 9 Leben?) oder nicht?“ Schuldig wollte was erwidern aber Yohji erstickte seine Worte mit einem sanften Kuss.
Wieder bei Ken der verzweifelt nach einer Boxershorts in Yohji´s Zimmer suchte, die ihn nicht zu Sabberattacken veranlaßte (Yohji hat ja fast die gleiche Größe wie Brad). Nach fast 15 min. hatte er eine alte ausgeleierte Boxershorts gefunden die sicher weit genug war um Ken´s Hormone in Zaun zu halten. Er stellte sich Crawford gerade in so einer genialen super engen und super knappen Boxershorts vor als ihm einfiel, dass sein Objekt der Begierde im Wohnzimmer lag und seine Hilfe brauchte. Hidaka schimpfte sich Ken selber, du bist ein notgeiler Trottel. Schnell sauste Ken die Treppe runter, hielt keuchend vor Brad und hielt ihm die Shorts vor die Nase. Diese packte das ziemlich unförmige Teil und blickte Ken ein wenig irritiert an. „Die hat auch schon bessere Tage gesehen aber egal ich habe schon schlimmeres gesehen. Könntest du dich bitte umdrehen wenn ich das Teil anziehe?“ Ken wurde feuerrot im Gesicht, stammelte eine Entschuldigung und drehte sich schnell um. Brad seufzte leise und zog sich die Shorts über und stöhnte leise dabei. Ihm tat wirklich jeder Knochen weh und besonders sein linkes Bein hatte es schlimm erwischt. Langsam setzte er sich wieder auf die Couch und beobachtete Ken neugierig. Süß war Ken ja und besonders niedlich sah er aus wenn er rot wurde. „Du kannst dich ruhig wieder umdrehen, ich bin fertig, sagte Brad und funkelte Ken mit seinen dunklen Augen an.“ Ken drehte sich um und griff nach dem Verbandskasten den er auf der Küche geholt hatte. Sorgfältig säuberte er die Wunden und verband sie anschließend. „Dein Bein sieht ziemlich böse aus, vielleicht solltest du einen Arzt aufsuchen, sagte Ken vorsichtig.“ „Das wird schon wieder Hidaka, sagte Brad in seinen gewohnt kühlen Ton. Mach dir mal darüber keine Gedanken, ich habe schon schlimmere Verletzungen gehabt.“ Ken blickte Crawford zweifelnd an und kratzte sich verlegen am Kopf. „Du bist sicher müde und willst dich ein wenig ausruhen. Wenn du willst kannst du in meinem Zimmer schlafen.“ Brad fing an zu grinsen und stand langsam auf. „Vielleicht will ich ja nicht schlafen sondern dich fressen. Ich habe Hunger und du wärst genau der richtige Appetithappen.“ Ken wurde blass und wich vor Crawford zurück. Er würde ihn doch nicht wirklich fressen oder doch. Schließlich war Crawford sein Feind und das war für ihn sicher die perfekte Gelegenheit jemanden von Weiß zu töten. „Komm mir nicht zu nahe oder ich zieh dir das Fell über die Ohren, sagte Ken mit bebender Stimme.“ Er spürte wie er Panik bekam. Klasse, er würde von dem Mann getötet den er über alles liebte. Wenn das nicht mal pure Ironie war. Plötzlich fing Brad an zu lachen und musste sich an der Couch festhalten um nicht umzukippen vor lachen. „Dein Gesicht war jetzt aber echt Gold wert Hidaka. Man, es ist lange her, dass ich so gelacht habe. Sorry, aber das musste jetzt einfach sein.“ Ken blickte Crawford wütend an und ging auf ihn zu. „Du blöder Arsch, dass ist ja wohl das letzte. Ich kümmere mich um dich und du verarscht mich auch noch, fauchte Ken und wollte Crawford einen Kinnhacken verpassen aber der wich geschickt aus und packte Kens Handgelenk.“ „Ganz ruhig mein Katerchen, wer wird denn so böse werden. Ich wusste gar nicht, dass du so humorlos bist.“ Ken starrte in Crawfords dunkle Augen und hatte das Gefühl darin zu versinken. Er wusste nicht warum er es tat aber sein Herz sagte ihn, dass es der richtige Zeitpunkt war. Er griff mit der freien Hand in Crawfords Haar und zog so seinen Kopf näher an seinen ran. Brad wollte schon wütend aufschreien als er plötzlich Ken´s Lippen auf seinen spürte.
Mimi-chan
11.06.2004, 20:00
Part 3
Aya ging kam aus dem Kino und machte sich auf dem Heimweg. Langsam ging er die Straße entlang und grübelte vor sich hin. So alleine im Kino war es schon echt langweilig aber keiner hatte mit ihm gehen wollen. Alle hatten aufgestöhnt als er von dem deutschen Film mit den jap. Untertiteln erzählt hatte. Manchmal konnte man echt meinen, seine Freunde hatten keine Bildung. Ok, bei Yohji war er sich fast sicher, dass er keine Bildung hatte aber Omi hätte ruhig mitgehen können. Er beschloss die Abkürzung durch den Park zu nehmen und ging den dunklen Weg entlang. Eigentlich nahm er die Abkürzung abends nicht aber heute wollte er ein wenig schneller zu Hause sein, denn seine Lieblingsserie würde gleich kommen. Ob es wohl gut mit Buffy und Spike ausging, dachte Aya und bemerkte nicht die Männer die sich ihm näherten. Plötzlich wurde er gepackt und zu Boden geworfen und er hörte ein dreckiges Lachen. "Was für ein hübscher Typ, sagte eine tiefe Stimme und jemand anderes stimmt zu." Aya sprang auf und wollte weglaufen aber die 4 Männer waren schneller und schlugen brutal auf Aya ein. "Wohin willst du denn Sonnenschein, jetzt gehörst du erst mal uns." Sie drückten Aya zu Boden und 3 Männer hielten ihn fest. Aya schrie und tobte konnte aber gegen die 3 Kerle nichts ausrichten. Entsetzt blickte er auf den 4 Mann der begann seine Hose aufzuknöpfen. "Nein, alles nur das nicht, schrie Aya und wehrte sich verzeifelt." "Jetzt hör auf zu zappeln oder ich breche dir die Beine, fauchte der Mann und schlug Aya ins Gesicht." "Was ihr da macht ist aber nicht nett, sagte auf einmal ein sanfte Stimme und eine junge Frau trat aus dem Gebüsch." Sie trug eine rotes Cape (aller Rotkäppchen) und ihr langes schwarzes Haar fiel ihr runter bis zu den Hüften. Ihre Augen funkelten im Mondlicht golden und sie lachte leise. "Lass den Jungen gehen oder ihr werdet es bereuen, sagte sie ruhig." Die Männer fingen an zu lachen und einer ging auf die Frau zu. "Was willst du denn machen? Uns die Augen auskratzen?" "Kar keine schlechte Idee, sagte die Frau und schlug dem Mann ins Gesicht. Dieser schrie entsetzt auf und hielt sich die linke Wange. An seiner Hand lief Blut hinab und er starrte erstaunt auf die Hand der Frau. "Ich sollte mich vielleicht mal vorstellen. Mein Name ist Haku und ich werde gleich euer schlimmster Alptraum sein, sagte sie lachend und langsam veränderte sich ihre Gestalt. Ihr Gesicht fing an sich in die Länge zu ziehen und lange weiße Reißzähne wuchsen ihr aus dem Mund. Sie warf ihr Cape ab und ihre Haare schienen mit dem Körper zu verschmelzen und wurden zu einem langen zotteligen Pelz. Sie beugte sich nach vorne und plötzlich stand sie auf allen vieren da und vor den Männern stand nicht mehr Haku sondern ein riesiger schwarzer Wolf. Der Wolf knurrte böse und griff den ersten Mann an und verbiss sich in seinem Arm. Kreischend fiel der Mann zu Boden und versuchte den Wolf abzuschütteln aber ohne Erfolg. Die anderen 3 ließen Aya sofort los und suchten das weite. So was hatten sie ja noch nie erlebt, dass war ja schlimmer als jeder Horrorfilm. Der Wolf ließ nun auch den 4 Mann los der wimmernd davon lief. Aya der nur die Stimmen gehört aber nicht die Verwandlung gesehen hatte, ging davon aus, dass ihn wohl eine Joggerin mit Hund gerettet hatte. Er sah den großen Hund (in seinen Augen ist es ein Hundi) auf sich zukommen und lächelte matt. "Du hast mich gerettet Hund aber wo ist dein Frauchen? Ich sollte mich bedanken." Der Hund bellte leise und verschwand. Aya ließ sich stöhnend nach hinten fallen. Die Typen hatten ihn ganz schön in die Mangel genommen. Vielleicht war die Frau ja die Polizei holen oder so. "Sie sehen aber gar nicht gut aus, sagte eine Stimme neben ihm und Aya erschrak. Keine Angst, ich bin die Besitzerin des Hundes und ich will ihnen nur helfen." Aya seufzte erleichtert auf und blickte Haku dankbar an. "Ihr Name war Haku nicht wahr?" "Ja aber vorstellen können wir uns später, ich bringe sie erstmal hier weg. Sie sind verletzt und ihre Wunden müssen versorgt werden. Wohnen sie in der Nähe?" "Nein, es ist noch eine halbe Stunde zu Fuß aber ich schaffe es schon, sagte Aya und versuchte aufzustehen." "Warten sie doch, ich helfe ihnen und am besten gehen wir zu mir, ich wohne nur 10 min. von hier weg." "Ich brauche ihre Hilfe nicht, fauchte Aya aufeinmal wütend. Ich bin auf niemanden angewiesen und auf die Hilfe von ihnen schon gar nicht." Sauer stand Aya auf, er war doch kein Krüppel aber leider war das zuviel für seinen Kreislauf. Er merkte wie ihm schwarz vor Augen wurde und er nach hinten kippte. Er spürte noch den wie ihn jemand auffing und dann wurde alles schwarz. Jetzt muss ich dich doch mitnehmen du Wildfang, dachte Haku lächelnd und gleichzeitig faziniert. Noch nie hatte sie so einen schönen Mann gesehen. Die anderen würden vielleicht Augen machen, wenn sie sahen was sie da mitbrachte.
Yohji küsste Schuldig immer fordernder und dieser erwiderte den Kuss seines Geliebten nur allzu gerne. Langsam ließ er seine Hände über Yohji´s Rücken wandern und drückte sich noch mehr an seinen Kater. Yohji fing noch lauter an zu schnurren und streichelte sanft durch Schuldig´s wuschelige Mähne. Yohji machte sich gerade an Schuldig´s Handtuch zu schaffen als er knurrte und sich von Schuldig zurückzog. Schuldig wollte etwas sagen aber da wurde schon die Zimmertür aufgerissen und Nagi stand mitten im Raum. Erschrocken blickte er wieder zu Yohji, doch der war verschwunden. Erleichtert atmete Schu auf und blickte sehnsüchtig auf das geöffnete Fenster. Der Abend hatte so gut angefangen. "Was ist los Nagi und hast du schon mal was von anklopfen gehört?" "Ich habe so komische Geräusche gehört und mir halt Sorgen gemacht, sagte Nagi bissig. Es hörte sich an als wäre ein Tier bei dir im Zimmer und noch was Schuldig rauche mal was anderes. Deine Joints stinken ja nach Katze. Davon wird einem ja übel, sagte Nagi und verdrehte die Augen. Wenn Brad das riecht, bekommt er einen Anfall." "Meine Joints riechen nicht nach Katze und was kann ich dafür wenn die Herrn so empfindlich sind. Ich bin es jedenfalls nicht und noch was ich beschwere mich ja auch nicht, dass es im Bad nach nassem Hund riecht."
Mimi-chan
11.06.2004, 20:02
Part 4
Brad spürte Ken´s Lippen auf seinem Mund und um ein Haar hätte er den Kuss erwidert. Aber er wusste es würde nur Ärger und Probleme geben, wenn er das tat und deswegen schlug er Ken hart ins Gesicht. Es hatte das Gefühl sich selber zu schlagen und es tat ihm unheimlich weh den kleinen Fußballer zu verletzen aber es gab halt keinen anderen Weg. "Bist du bescheuert oder was?" Brad funkelte Ken böse an und knurrte leicht. Ängstlich wich Ken zurück und hielt sich die brennende Wange. Eigentlich hatte er so eine Reaktion erwartet aber sein Herz hatte etwas anderes erwartet. Warum konnte Crawford ihn nicht einfach küssen und ihm sagen, dass er ihn auch mochte aber das war wohl nur ein Wunschtraum, der sich nie erfüllen würde. "Ich wollte dir nicht zu Nahe treten, stammelte Ken und blickte Crawford traurig an." "Ist schon gut, grummelte Brad und stand auf. Es ist wohl besser wenn ich jetzt gehe, du hast meine Wunden ja ganz gut versorgt und ich denke ich komme so ohne Schwierigkeiten nach Hause. Ich hoffe, dass die Sache unter uns bleibt und du niemanden von meinem zweiten Dasein erzählst. Falls doch werde ich dich bei unserem nächsten Treffen töten. Bleib ruhig sitzen ich finde schon alleine raus." Brad stand auf und verließ das Wohnzimmer um zur Haustür zu gehen. Er drehte sich nicht mehr nach Ken um aber das musste er auch nicht, denn er konnte Ken´s Schmerz fast körperlich spüren. Am liebsten wäre er zurück gegangen und hätte den Kleinen in den Arm genommen aber es ging nun mal nicht. Er würde Ken nur Unglück bringen und das konnte er ihm nicht antun. Dafür bedeutete ihm Ken einfach zu viel. Er ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen und trat in die Nacht hinaus. Ken hörte noch wie die Tür zu fiel und ließ dann seinen Tränen freien Lauf. Warum tat es nur so weh? Warum musste es ausgerechnet so enden? Er liebte ihn doch! Ken kauerte sich auf der Couch zusammen und schlang die Arme um seine Beine. Wahrscheinlich machte sich Crawford nun lustig über ihn und erzählte es den anderen Mitgliedern von Schwarz. Schuldig würde sicher am Boden liegen vor lachen und was Nagi und Farfarello darüber dachten wollte er erst gar nicht wissen. Das Liebe auch so wehtun musste, dachte Ken und weinte leise vor sich hin. Warum hatte er sich nicht in ein nettes Mädchen verliebt?
Brad trabte nun die Straße entlang nachdem er sich von dem Blumenladen wieder in einen Wolf verwandelt hatte. Er wollte jetzt nur noch heim und den ganzen Abend vergessen. Plötzlich horchte er auf, da war doch jemand und der Geruch der Person kam ihm bekannt vor. "Bist du doch noch aus deinem Versteck gekommen Brad, sagte eine tiefe Stimme und ein Mann trat aus einer Seitenstraße und stelle sich vor Brad. Sein langes weißes Haar wehte im Wind und seine goldenen Augen funkelten gehässig. "Ich hatte schon die Hoffnung aufgeben und gedacht, du bleibst bei deinem neuen Freund aber da habe ich mich ja glücklicherweise getäuscht." Brad schaute sich hektisch um und suchte nach einem Fluchtweg. "Versuch es erst gar nicht, denn du würdest nicht weit kommen. Du bist am Bein verletzt und kannst nicht rennen also würde ich dich sofort einholen und dich töten. Ich tue es auch so aber warum sollte ich mich dabei noch groß anstrengen müssen. Endlich habe ich die Gelegenheit den neuen Leitwolf der Timbrewölfe zu vernichten und dann gehört dein Rudel mir." "Da wäre ich mir nicht so sicher Schneeflocke, sagte Ken und tauchte neben Brad auf. Du wirst ihn nichts tun und wenn du dich auch nur einen Schritt auf uns zu bewegst, dann puste ich dir dein kleines kümmerliches Hirn weg." Ken hob seine Waffe und zielte auf den jungen Mann. "Noch was Schneeflocke, es wäre besser wenn du verschwinden würdest, denn ich habe die Polizei angerufen und sie werden in 10 min. da sein. Ich habe gesagt, dass ich einen Einbrecher im Blumenladen überrascht habe und ich werde dich als Täter beschreiben und glaube mir, ich kann mir gut Gesichter merken." "Ich glaube dir aber nicht Mensch, knurrte der Weißhaarige und fixierte Ken mit seinen goldenen Augen." "Kannst es gerne darauf ankommen lassen, sagte Ken ruhig und blickte den Fremden kalt an." Der Mann sah Ken an und schien zu überlegen. "Ok, für dieses eine Mal habt ihr gewonnen aber wir sehen uns wieder und dann läuft das Spiel anders." "Ich freu mich schon drauf, fauchte Ken und drehte sich um. Komm Crawford wir gehen besser nach Hause." Brad folgte Ken ohne murren und blickte ihn an. So hatte er den Weiß ja noch nie erlebt und es war sicher gesünder für ihn wenn er bei Ken blieb. Er konnte nicht sicher sein, dass Koji wirklich weg war und da war ja auch noch die Sache mit der Polizei. Sie betraten gemeinsam die Wohnung und Ken atmete aus. "Ich hätte nicht gedacht, dass der Typ auf meine Story reinfällt und ich so überzeugend Lügen kann." "Wie du hast gelogen, fragte Brad verwirrt der wieder seine menschliche Gestalt angenommen hatte." Ken drehte sich um und hielt die Pistole auf Brad´s Gesicht gerichtet. "Peng, sagte er und spritzte Brad nass. Ich habe mir die Story nur ausgedacht und die Waffe ist auch nicht echt wie du siehst. Schau nicht so entsetzt Wolfi, er hat es ja geglaubt." "Aber wie konntest du wissen, dass ich in Schwierigkeiten war?" "Ich habe es einfach gespürt, sagte Ken leise. Auf einmal war da dieses Gefühl und etwas sagte mir, dass du meine Hilfe brauchst. Es wurde immer stärker und ich musste dir einfach nach gehen. Ich hatte plötzlich die totale Panik und ich dachte schon ich würde zu spät kommen aber zum Glück war ich noch rechtzeitig da. Wenn er dich getötet hätte wäre ein Teil von mir mit dir gestorben. Ich weiß, dass du so was nicht hören willst und mich nicht magst aber ich wollte es dir nur sagen, damit du weißt wie viel du mir bedeutest. Ich weiß das ich dir nichts bedeute aber das ist nun nicht mehr schlimm, denn ich weiß das du für immer in meinem Herzen sein wirst und somit auch bei mir. Du kannst heute Nacht in meinem Zimmer schlafen und ich wecke dich morgen rechtzeitig damit du verschwinden kannst. Die anderen werden dich nicht bemerken und ich schlafe auf der Couch." Brad blickte Ken verwundert an und mit einem mal breitete sich eine tiefe Wärme in seinem Herzen aus. Ken hatte sein Leben für ihn riskiert obwohl er ihn so fies behandelt hatte. Er griff nach Ken´s Hand und zog ihn in seine Arme. Ken wollte etwas sagen, aber Brad legte ihm einen Finger auf den Mund. Er blickte Ken zärtlich an und in diesem Moment sagte sein Blick mehr als tausend Worte. Ken konnte die Zuneigung in Brad´s Augen sehen und wusste nun, dass er auch etwas für ihn empfand. Brad´s Kopf senkte sich leicht nach unten und vorsichtig küsste er Ken auf den Mund. Brad´s Zunge strich sanft über Ken´s Lippen und spielerisch versuchte er mit seiner Zunge Ken´s Mund zu öffnen. Ken seufzte leicht auf und öffnete bereitwillig seinen Mund um Brad´s Zunge zu empfangen. Ein wildes Zungenspiel entbrannte zwischen den beiden und jeder wollte der Sieger sein.
Omi öffnete die Haustür und ging ein wenig schwankend in die Küche. Man war das eine Party gewesen. Nie wieder 5 Flaschen Desperados und 6 Flaschen Smirnoff. Yohji hätte mitkommen sollen aber er wollte ja nicht. Sein Pech, dachte Omi und wankte ins Wohnzimmer und erblickte einen nackten Mann der Ken abküsste. Omi rieb sich die Augen, dass konnte doch nicht sein was er da sah. Der nackte Typ kam ihm ziemlich bekannt vor und seit wann stand Ken auf Männer. Egal, vielleicht träumte er es ja nur und wenn nicht war es auch Ken´s Sache. Jedem das seine und ihm das meiste. Ken und Brad waren noch so in ihrem Kuss vertieft, dass sie Omi nicht bemerkt hatten (soviel zu den Tierinstinkten/wenn die Liebe kommt ist alles andere unwichtig). "Hey Ken, knutsch deinen Lover bitte in deinem Zimmer ab, ich will noch meine Serie ansehen." Ken und Brad drehten sich erschrocken um und Omi blieb der Mund offen stehen. Das war ja Crawford und er war nackt! Omi keuchte auf und fiel um. Das war einfach zuviel für ihn gewesen.
Mimi-chan
11.06.2004, 20:04
Part 5
"Omi, schrie Ken und stürzte am den Kleinen zu. Omi sag doch was, es ist doch alles in Ordnung mit dir oder?" "Ganz ruhig Ken, er ist nur besoffen und als er mich gesehen hat, hat sein kleines Hirn nicht mehr mitgespielt." "Du meinst er hat gedacht, es ist ein Traum oder so, fragte Ken hoffnungsvoll. Ich meine, sie sollten ja noch nicht sofort wissen was da zwischen uns läuft. Ich meine falls da überhaupt was läuft, stammelte Ken und wurde rot." Brad lächelte leicht und nahm Ken´s Hand in seine. "Wusstest du das Wölfe sehr anhänglich sein können, sagte er leise und küsste Ken sanft auf den Mund. Ich will bei dir sein auch wenn es schwierig wird Ken und es gibt da noch einiges was du wissen musst über mich bevor du dich auf mich einlässt. Es ist nicht so einfach wie du denkst." "Das ist mir egal, sagte Ken sanft und blickte Brad fest in die Augen. Für dich würde ich sogar die Wolken weiterschieben und den Regenbogen festhalten und egal was es für Hindernisse gibt, gemeinsam werden wir sie meistern. Darf ich dich mit Deinem Vornamen ansprechen, fragte Ken schüchtern." "Ja, aber nur wenn du mich nicht Bradley nennst sondern einfach nur Brad." "Ok, dass werde ich noch schaffen Brad, sagte Ken und seine Augen strahlten. Aber was machen wir mit Omi?" "Wenn er wach wird, werde ich wieder ein Wolf sein und du sagst ihm, dass er sich die Sache eingebildet hat. Ich hoffe er mag Wölfe oder eher gesagt Hunde. Sag einfach du hast mich gefunden und ich sei ein belgischer Schäferhund." Ken blickte Brad an und wurde wieder rot. Dieser Mann hatte den schönsten Körper den er je gesehen hatte und sein schwarzes Haar glänzte wie poliert. Er sah aus wie die diese römischen Figuren im Museum. Er spürte wie Omi sich rührte und schlug ihm leicht gegen die Wange. In der Zwischenzeit hatte sich Brad wieder verwandelt und saß neben Ken und blickte Omi an. "Ken was ist nur passiert und wo bin ich, sagte Omi schwach und stöhnte. Hilf mir mal hoch und dann erzähl mir mal seit wann du mit Crawford rumknutscht?" "Omi, was redest du denn da für einen Müll? Ich würde niemals Crawford küssen, der ist von Schwarz und ein richtiges Ekel. Sag mal, hast du wieder mal zuviel getrunken und warum ist Yohji nicht bei dir? Er sollte doch mitkommen." "Der hatte was anderes vor Ken und sorry was ich eben gesagt habe, ich bin wohl wirklich ein wenig neben der Spur. Aber sag mal was ist das für ein Hundie, rief Omi erfreut und blickte Brad selig an." "Das ist Colt, ich habe ihn auf der Straße gefunden. Er war an der Pfote verletzt und da habe ich ihn mitgenommen. Er tat mir so leid und er machte den Eindruck auf mich, dass er ein neues Herrchen gebrauchen könnte." "Oh Ken, dass ist ja wunderbar, jubelte Omi und stürzte sich auf Brad/Colt der erschrocken zusammenzuckte. Ich wollte schon immer einen Hund haben und der ist ja süß. Er ist ja riesig und noch nie habe ich so einen schönen Hund gesehen. Dürfen wir ihn behalten Ken?" "Wenn sich der Besitzer nicht meldet dann ja, sagte Ken und musste sich ein Lachen verkeifen." Brad sah aus als würde er am liebsten flüchten weil Omi ihn so doll knuddelte. Darf er heute bei mir schlafen Ken, fragte Omi und setzte seinen Chibiblick auf." "Ich weiß nicht so recht, sagte Ken und schaute Omi säuerlich an was dieser aber nicht mitbekam weil er Brad/Colt streichelte." Aber Brad bemerkte es und schmiegte sich ganz eng an Omi und fing an zu jaulen vor lauter gespielter Freude. "Schau nur Ken, er mag mich lieber als dich, grölte Omi und drückte Brad/Colt noch mehr an sich." Im Geiste notierte sich Ken folgende Sachen:
1. Omi bekommt keinen Alk mehr! Ab jetzt nur noch Tee!
2. Brad wird gegrillt und zwar auf dem großen Grill der im Keller steht
3. Omi wird erschossen und in 4 Teile geschnitten weil er sich an Brad ranmacht sich wie ein Baby benimmt und nur das weil er gesoffen hat.
4. Yohji musste auch noch getötet werden weil er nicht mitgegangen war!
5. Warum waren die nicht mit Aya in den spannenden ausländischen Film mit den komischen Untertiteln gegangen?
Ken seufzte auf und blickte Omi freundlich an aber innerlich kochte er. "Gut, er kann bei dir schlafen aber lass deine Zimmertür auf, falls er was trinken will. Ich stelle ein Wassernapf ins Badezimmer." "Ok, mache ich Ken und danke, dass Colt bei mir bleiben kann. Komm Colt wir gehen nach oben, lallte Omi und trippelte die Treppe in Begleitung von Colt hoch." Ken fluchte und kochte so langsam vor sich hin aber räumte noch ein wenig auf bevor er auch nach oben ging. Er blickte auf die Uhr und gähnte leise. Omi war jetzt schon eine halbe Stunde oben, ob er schon schlafen würde. Vielleicht sollte er mal nachsehen und Brad aus den Fängen von Chibi befreien oder auch nicht, denn wollte dieser Verräter nicht mit Omi gehen! Ja, stimmt er ist freiwillig mitgegangen. Oh je, dachte Ken! Jetzt bin ich schon auf Omi eifersüchtig weil er mit Brad in Wolfsgestalt kuschelt. "Ich kann deine Eifersucht riechen mein kleiner Fußballer, sagte eine dunkle Stimme." Ken´s Herz machte einen Sprung als er zwei Arme spürte die sich um seine Hüften legten. Eine vorwitzige Zunge strich seinen Hals entlang und wanderte dann hoch um an seinem Ohr zu knabbern. Ken stöhnte auf und lehnte sich an Brad. "Hast du mich so vermisst mein süßer Fußballer, schnurrte Brad und saugte danach an Ken´s Hals." "Ich habe dich sogar noch viel mehr vermisst, sagte Ken sanft und drehte sich in der Umarmung um und küsste Brad fordernd." Seine Hände wanderten an Brads Rücken entlang und zärtlich küsste er Brad´s Brust." "Nicht Ken, stöhnte Brad und schob Ken von sich weg. Du sollst erst alles von mir wissen bevor wir soweit gehen. Denke nicht, dass ich es nicht will aber ich will dich ganz und das geht nur wenn du alles von mir weißt. Ich will nicht, dass irgendwelche Geheimnisse zwischen uns stehen. Dafür bist du mir zu wichtig. Kannst du mich verstehen, fragte Brad und blickte Ken flehend an." Sanft strich Ken über Brad´s Wange und lächelte ihn an. "Dann wirst du mir morgen alles erzählen und dann wird nichts mehr zwischen unserer Liebe sehen." Ken bemerkte das Brad noch was sagen wollte aber er legte ihm seine Hand auf den Mund. "Psst, egal was es ist, wir werden es gemeinsam meistern und ich werde es verstehen. Hauptsache du bist bei mir und nun lass uns ins Bett gehen. Du kannst nämlich ganz schön anstrengend sein, lachte Ken und zog Brad zum Bett." Die beiden Süßen kuschelten sich zusammen unter die Decke und nach wenigen Minuten hörte man nur noch ihre gleichmäßigen Atemzüge. Beide hatten ein glückliches Lächeln auf dem Gesicht und man konnte erkennen, dass sie seit langer Zeit wieder richtig entspannt waren.
Yohji strich durch den Garten der Schwarz Villa und wurde so langsam unruhig. Nagi sollte endlich verschwinden. Der Kleine nervte ihn in letzter Zeit tierisch. Immer wenn er da war, tauchte Nagi kurze Zeit später auf, so als würde er etwas ahnen. Aber das konnte nicht sein. Die Katzenmenschen gingen den Wolfsmenschen immer aus dem Weg und daher wussten die meisten überhaupt nicht, dass es Katzenmenschen gab. Yohji wusste nicht warum es so war aber sobald er einen Wolfsmenschen roch, machte er sich aus dem Staub. Vielleicht lag es daran, dass sie so was wie Katz und Hund waren. Noch nichtmal Jake hatte es ihm sagen können und er war schon seit fast 400 Jahren eine Katze. Er dachte wehmütig an Jake. Jake hatte ihm zu einen Katzenmenschen gemacht und gleichzeitig war er der erste Mann gewesen in den er sich verliebt hatte. Es war eine schöne Zeit gewesen bis zu dem Tag als er ihn zu einem Tier gemacht hatte. Er hatte ihm keine Wahl gelassen sondern einfach über seinen Kopf hinweg entschieden. Sicher war es verlockend 1000 Jahre lang zu leben aber er hätte die Entscheidung gerne selbst getroffen. Er wollte Schuldig heute die ganze Geschichte erzählen und er wollte ihn heute vor die Wahl stellen, eine Wahl die er nicht gehabt hatte. Sein Wunsch war es, dass Schuldig sein Gefährte wurde, ein Raubtier wie er. Ja, er wollte mit Schuldig die Ewigkeit verbringen und mit keinem sonst. Er liebte den verrückten Typen über alles und konnte sich ein Leben ohne seinen Geliebten nicht mehr vorstellen. Er hatte immer gedacht Asuka wäre seine große Liebe gewesen aber da hatte er sich geirrt. Immer wenn er Schu sah, hatte er das Gefühl sein Herz müsste vor Freude zerspringen. Das war bei Asuka nicht so gewesen. Endlich hatte er den Menschen gefunden, der nur für ihn da war. Seinen Seelenverwandten! Plötzlich stieg Yohji ein bekannter Geruch in die Nase. Komisch, dass After Shave nahm doch Aya immer. Er kletterte auf den nächsten Baum um die Straße besser sehen zu können. Da war ja Haku aber was schleppte sie da mit sich, dachte Yohji und schlich den Ast entlang um noch ein wenig besser sehen zu können. Gott, dachte Yohji und wäre vor Schreck beinahe vom Baum gefallen. Das war doch Aya, denn sie da bei sich hatte.
Haku schleppte Aya zum Schwarz Palast und trommelte an die Tür. "Schu kannst du mich hören, versuchte sie mit dem Telepathen Kontakt aufzunehmen!" "Klar Süße was hast du denn, fragte Schu gedanklich und lachte." Hilf mir mal, ich habe jemanden im Park gefunden und so langsam wird er schwer. " Warte wir kommen runter. Nagi ist bei mir und der kann mir helfen, sagte Schu und klickte sich auf den Gedanken von Haku aus." Haku hielt Aya krampfhaft fest und bemerkte nicht den goldenen Schatten der durch die Büsche huschte. Yohji schnurrte leicht und beobachtete Haku mit Aya. Er sah keinen Grund einzugreifen, denn Haku wusste von ihm und sie wusste auch das er zu Weiß gehörte. Schuldig hatte es ihr erzählt und sie war die einzige die von ihrer Beziehung wusste. Haku wusste aber nicht wie die anderen von Weiß aussahen aber Yohji wusste, dass Aya nichts passieren würde denn er vertraute Schuldig und auch Haku. Sie würden schon auf ihn aufpassen und wenn es gefährlich werden würde wegen Brad oder den anderen konnte er noch eingreifen. Er würde einfach mal in der Nähe bleiben. Er schnurrte noch mal und kletterte dann wieder auf einen Baum der in der Nähe stand und machte es sich bequem.
Mimi-chan
11.06.2004, 20:06
Part 6
Omi ging es in der Zwischenzeit überhaupt nicht gut. Er wälzte sich im Bett hin und her und wachte schweißgebadet auf. „Aya, murmelte er leise und ließ sich wieder auf die Kissen fallen.“ Was war nur los mit ihm in letzter Zeit? Sein Gedanken kreisten nur noch um Aya und er schlief schon seit Tagen schlecht. Immer wieder träumte er, dass Aya was schlimmes passieren würde und heute war dieser Traum besonders intensiv gewesen. Müde strich er sich das schweißnasse Haar aus dem Gesicht und suchte nach Colt. Anscheinend war der Hund wieder zu Ken gegangen und Omi musste grinsen. Ken musste ja sehr an dem Hund hängen obwohl er ihn erst heute gefunden hatte. Er wusste ganz genau, dass es Ken nicht gefallen hatte, als er Colt mit in sein Zimmer genommen hatte. Langsam stand Omi auf und wankte zur Treppe. Gott, er würde nie mehr so viel saufen und das nur weil er Liebeskummer hatte. Nicht, dass er Aya lieben würde aber ein wenig verliebt war er schon (so kann man die Wahrheit auch schön reden). Aya war aber auch toll und er sah so gut aus. Aber er sollte sich den schönen Anführer mal lieber aus dem Kopf schlagen. Aya war immer so kühl und unnahbar und er würde ihn höchstens zum Mond schießen als seine Liebe zu erwidern. Omi schauderte und ging traurig die Treppe hinunter. Vielleicht sollte er sich lieber mal ein nettes Mädchen suchen, anstatt für Aya zu schwärmen aber wenn er Aya sah machte sein Herz Purzelbäume vor Freunde. Gegen Liebeskummer half nur eins und zwar Schokolade. Omi torkelte in die Küche und holte sich die Familienpackung Eiskrem aus dem Gefrierschrank und setzte sich an den Tisch. Es gab doch nichts besseres als Eiskrem.
Schuldig öffnete die Tür mit Nagi im Schlepptau und erstarrte. „Aya, murmelte er entsetzt und schaute Haku entgeistert an. Da hast du aber einen Fang gemacht.“ „Ist es etwa der Aya von Weiß, fragte Haku und schaute Schuldig fragend an.“ „Ja, das ist er und gut, dass ähhhh der Mond so hell scheint, blubberte Schuldig und hätte sich am liebsten getreten.“ Jetzt hätte er beinahe Yohji´s Namen verraten. Nagi schaute Schuldig nur verwirrt an und überlegte ob er Schuldig´s Drogen vielleicht ins Klo werfen sollte. Der Kerl wurde allmählich verrückt.“Kommt wir bringen Aya hoch und kümmern uns um ihn, sagte Haku um die Situation zu überspielen. Ich werde auf ihn aufpassen, denn mich kennt er ja nicht und es wäre sicher nicht so gut, wenn er euch sieht.“ „Gut, wir bringen ihn in dein Zimmer und dann sehen wir weiter, sagte Nagi und blickte Aya sauer an.“ Er merkte wie sein Zorn wuchs und seine Eifersucht nagte ganz schrecklich an ihm. Warum konnten sie ihn nicht einfach ins Krankenhaus bringen oder in den nächsten Gulli stopfen? Aber nein, Haku musste ja Krankenschwester spielen, es fehlte nur noch das Brad nach Hause kam. Gemeinsam brachten sie Aya in Haku´s Zimmer und legten ihn aufs Bett. Vorsichtig zog Haku Aya den Mantel aus und konnte hören wie Aya einen Namen murmelte. „Sagt mal Jungs wer ist den Bombay (die Codenamen der Jungs kennt Haku nicht/Smile)?“ Nagi blickte Haku an und grinste. Aya hatte wohl eine Vorliebe für das kleine Bombay-Mietzekätzchen. „Bombay ist Omi und der Aya scheint wohl einen Narren an ihm gefressen zu haben. Warum würde er sonst seinen Namen murmeln.“ „Schade, sagte Haku. Wir könnte der Rotschopf glatt gefallen. Er ist echt hübsch aber was soll’s, dann sorge ich mal dafür, dass er ganz schnell wieder zu seinem Omi kann. Sicher geht es ihm morgen früh wieder besser.“ „Brauchst du noch Hilfe, fragte Schuldig und musterte Nagi eingehend.“ „Nein, geht nur, ich sag euch Bescheid wenn ich was brauche.“ Nagi und Schuldig gingen aus dem Zimmer und Schu packte Nagi am Arm. „Da ist jetzt aber einer ziemlich froh nicht wahr Nagi-Chan. Ich dachte schon, du würdest Aya auffressen oder so.“ „Ich weiß nicht wovon du redest Mastermind, knurrte Nagi (wenn er sauer ist, nennt er Schu so) und seine Augen funkelten böse auf.“ „Du weißt sehr wohl was ich meine. Du bist in Haku verliebt und das sieht jeder Blinde mit einem Krückstock. Frag mich nur wie du das Brad erklären willst. Soviel ich weiß, ist sie die Gefährtin des Anführers und du müsstest Brad herausfordern damit du sie bekommst.“ Nagi senkte den Blick und seufzte. „Ich will Haku aber nicht auf diese Weise bekommen. Ich liebe sie wirklich und möchte, dass sie zu mir kommt weil sie mich auch liebt. Aber sie sieht nur einen Freund in mir und mehr nicht. Für sie bin ich nur ein kleiner dummer Wolf und mehr nicht, sagte Nagi mit leiser Stimme.“ Schuldig schaute Nagi mitfühlend an und zog ihn in seine Arme. „Lass den Kopf nicht hängen Chibi. Ich denke Haku mag dich sehr und vielleicht solltest du ihr mal sagen was du empfindest.“ „Vielleicht sollte ich das aber ich trau mich nicht, weinte Nagi.“ Es tat ihm gut endlich mal mit jemanden über seine Gefühle zu sprechen und vielleicht hatte Schuldig recht und er sollte mit Haku sprechen. „Wenn Haku am Ende doch nicht will, dann kommst du zu Onkel Schuschu und der macht dich glücklich, schnurrte Schuldig und setzte sein dreckiges Grinsen auf.“ „Lass mal gut sein Schu und zudem bist du doch selber verliebt, sagte Nagi und grinste schief. Weiß Yohji schon von seinem Glück?“ Schuldig lief knallrot an und starrte Nagi an. „Woher weißt du das?“ „Ich habe Augen im Kopf und jedes Mal wenn wir aufeinander treffen achtest du darauf, dass Yohji nichts passiert. Sobald Weiß auftaucht bist du wie weggetreten und schaust den Playboy nur noch an. Hübsch ist er ja aber ich würde die Finger von ihm lassen, der ist doch nichts für dich. Der steigt doch jedem Weiberrock hinterher und was bei drei nicht auf den Bäumen ist bespringt er.“ „Das stimmt nicht, fauchte Schuldig und blähte die Backen auf. Yohji ist treu und würde so was niemals tun und besonders nicht seit wir zusammen sind (Autsch/Falle Schuschu).“ Schuldig schlug sich entsetzt die Hand vor dem Mund und blickte verlegen zu Boden. Verdammt, da war sein Mund wieder mal schneller als seine Gedanken gewesen. „Du bist mit Yohji zusammen aber Schuldig er ist unser Feind, schrie Nagi aufgebracht. Wenn Crawford das erfährt, dann bringt er dich um. Das kannst du nicht machen Schuldig.“ „Ich weiß, dass er unser Feind ist aber ich liebe ihn Nagi. Er ist mein ein und alles und ohne ihn kann ich nicht mehr leben. Ich habe noch nie einen Menschen so sehr geliebt wie Yohji und jeder Tag ohne ihn ist für mich die Hölle.“ „Schuldig, sagte Nagi überrascht und strich ihm einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Keine Angst, ich werde Crawford nichts sagen aber wenn der Playboy dir wehtut, dann fresse ich ihn auf, murrte Nagi.“ „Danke Chibi und mach dir keine Sorgen, ich vertraue Yohji und er ist nicht so wie du denkst.“ Schuldig lächelte und knuffte Nagi in die Seite. „Komm wir holen uns Schokolade und sehen uns die Wiederholung von Buffy an.“ Gemeinsam verzogen sich die beiden Bishis ins Wohnzimmer und plünderten das Süßigkeitenkörbchen. Während Schuldig und Nagi gemeinsam Buffy anfeuerten, schlich sich Yohji wieder in Schuldig´s Zimmer und legte sich aufs Bett. Er hörte den Krach, der aus dem Wohnzimmer kam und schaute auf die Uhr. Stimmt, es kam ja die Wiederholung von Buffy und Yohji wusste wie sehr Schuldig Buffy liebte. Er verstand zwar nicht, was an der Serie so toll war und das man dafür extra bis in die Puppen wachblieb aber er fand es süß wenn Schuldig bei Buffy´s Kämpfen mitfieberte. Dann würde er wohl noch ein wenig auf seinen Schatzi warten müssen. Yohji verwandelte sich wieder in seine menschliche Gestalt zurück und wickelte sich in die Bettdecke ein.
Während alle mehr oder weniger zufrieden waren, saß Omi immer noch in der Küche und mampfte sein Eis. Er hatte schon die zweite Familienpackung geöffnet und so langsam wurde ihm schlecht aber er fühlte sich auch besser. So ein Eis wirkte wahre Wunder und er hatte einen Entschluß gefasst. Er wollte Aya und er würde ihn auch bekommen. Wäre doch gelacht, wenn er die Schneekönigin nicht auftauen konnte. Er würde sich einfach ein paar Tipps bei Yohji holen. Genau ab heute war er ,Omi, der Typ auf dem die Männer standen. Omi stand auf und schlug mit der Faust auf den Tisch. „Aya ich werde dich kriegen ob du willst oder nicht, schrie Omi und lachte.“ So und nun hole ich mir Colt und knuffel ihn ein wenig, dachte Omi und rannte die Treppe hoch. Omi öffnete leise Ken´s Tür. „Colt komm her, flüsterte Omi und schlich ins Zimmer.“ Er blickte auf Ken´s Bett und sah nur ein paar dunkle Haarsträhnen, die er für Colt hielt. Ganz vorsichtig ging er zum Bett und griff nach dem Haarbüschel und zog daran. „Komm Colt wir gehen zu mir, sagte er leise und zog ein wenig kräftiger.“ „Ken-Chan, lass meine Haare los, murrte Brad und umarmte Ken sanft.“ Halt, dachte Brad und öffnete seine Augen. Ken lag mit dem Gesicht zur Wand und konnte ihn eigentlich nicht an den Haaren gepackt haben aber wer war es dann. Brad drehte sich um und schaute geradewegs in das entsetzte Gesicht von Omi, der ihn ansah als wäre er ein Alien. „Ahhhhhhhh, Ken wach auf, schrie Omi und schlug Brad ins Gesicht. Crawford der Schwarz Bastard liegt in deinem Bett und will sich an dir vergehen und er hat unseren Hund umgebracht. Colt ist nicht mehr da, kreischte Omi und schlug weiter auf Brad ein.“ „Hör auf Bombay oder ich Prügel dich windelweich, knurrte Brad und hielt Omi´s Handgelenke fest.“ „Ken hilf mir, der will mich umbringen, plärrte Omi und Brad rollte nur noch mit den Augen.“ „Was ist los, fragte Ken und rieb sich verschlafen die Augen. Mach doch nicht so einen Krach Brad, murmelte Ken und blickte sich um.“ „Ich störe dich ja ungern in deinem Schönheitsschlaf Ken-Chan aber die kleine Mietze hier will mich umbringen, knurrte Brad und hielt den zappelnden Omi weiterhin fest.“ „Omi was machst du denn hier, fragte Ken erstaunt und peilte überhaupt nichts mehr.“ Doch so langsam arbeiteten auch die Gehirnzellen unseres verpennten Fußballers wieder und er wurde feuerrot im Gesicht. Gott, der arme Omi musste ja sonst was denken. „Omi beruhige dich bitte wieder, es ist nicht so wie du denkst. Brad wollte mir nichts tun.“ „Er wollte dir also nichts tun und was macht er dann hier? Ich meine er liegt in deinem Bett und hat nichts an, dass ist doch nicht normal oder?“ Omi schaute in die Runde und so langsam nahm sein Kopf die Farbe einer Tomate an. „Ihr treibt es doch nicht miteinander oder? Wie kannst du nur Ken? Das ist Crawford! Der Schwarz Crawford, der Anführer von Schwarz und unser Feind. Mit dem kannst du keine Beziehung anfangen, zitterte Omi und blähte die Backen auf. Noch was, wo ist eigentlich Colt. Hat der Schwarz Bastard ihn umgebracht?“ Ken wollte etwas sagen aber Brad war schneller. „Der Schwarz Bastard hat dem lieben Wautzi nichts getan, denn der liebe Wautzi sitzt vor dir Mietze.“ „Wie meinst du das, fragte Omi und schaute Brad mit großen Augen an.“ „Ganz einfach, ich war der Hund aber ich bin eigentlich ein Wolf, knurrte Brad und zwischen seinen Haaren erschienen zwei Ohren (wie bei Inu-Yasha/Süß).“ Omi starrte Brad an und streckte die Hand aus. „Sind die echt, fragte er und dippelte an den Ohren rum. Wow, die sind ja ganz weich, rief Omi entzückt und dippelte weiter.“ „Lass mich auch mal Omi, sagte Ken und schob Omi zur Seite. Das ist ja wie bei Inu-Yasha.“ „Schön, dass euch meine Ohren gefallen aber ich glaube die sind nicht das Thema, grummelte Brad und zog den Kopf ein.“ „Hast ja recht, murmelte Ken und blickte Omi an. Ich weiß, dass du jetzt schlecht von mir denkst aber ich liebe Brad und ich will mit ihm zusammensein. Ich weiß, die anderen werden ausrasten aber ich kann einfach nicht anders. Bitte versuch mich zu verstehen.“ Brad hatte in der Zwischenzeit beschützend seinen Arm um Ken gelegt und schaute Omi bittend an. „Ich will euch nicht im Wege stehen aber was werden die anderen sagen? Du weißt doch wie Aya über Schwarz denkt und Yohji wird es nicht anders sehen (wenn der wüsste!).“ „Ich weiß es wird nicht einfach werden aber ich liebe Brad nun mal und ich werde bei ihm bleiben komme was wolle.“ „Ken ich will dich nicht in Schwierigkeiten bringen und du weißt nicht auf was du dich mit mir einlässt. Ich bin kein Mensch und Aya und Yohji werden nur dein kleinstes Problem sein. Koji der Anführer der weißen Wölfe kennt dich nun und wird dich jagen. Es wäre das beste wenn ich aus deinem Leben verschwinden würde. Ich werde dir nur Unglück bringen, sagte Brad leise und ließ seine Ohren hängen.“ „Red nicht so einen Unsinn, knurrte Ken böse. Ich weiß sehr wohl, dass es nicht einfach wird aber das ist mir gleich. Ich will bei dir bleiben und ich habe dir schon einmal gesagt, dass wir alles schaffen werden. Wir sollten jetzt besser schlafen und morgen weiter reden, ich denke wir sind alle kaputt und ich kann einfach nicht mehr.“ „Du hast recht Ken, sagte Omi und lächelte leicht. Morgen kann uns Brad ja ein wenig über sich erzählen und wenn er will können wir es dann auch den anderen sagen. Ich denke sie sollten es wissen, denn wenn diese anderen Wölfe wirklich so gefährlich sind, sind wir wohl auch in Gefahr, weil wir von deinem zweiten ich wissen.“ „Gut, Bombay Kätzchen, sagte Brad leicht spöttisch und grinste. Morgen werde ich euch alles erzählen und es tut mir leid, dass ich euch damit reinziehe.“ Omi grinste und zog Brad an den Ohren. „Anscheinend steht Ken auf Problemmänner aber wir werden das Wölfchen schon beschützen. Ich will ja nicht, dass Ken unglücklich wird. Schlaft gut ihr beiden und vergess nicht morgen mit dem Hund Gassi zu gehen, lachte Omi und verschwand schnell.“ „Euer Kleiner ist ganz schön frech, murrte Brad und zog Ken in seine Arme. Fast noch schlimmer als Nagi und der ist als Jungwolf auch nicht ohne.“ „Nagi ist so wie du, fragte Ken und staunte.“ „Ja, dass ist er aber ich werde es dir alles später erzählen, schnurrte Brad und küsste Ken´s Hals.“ Gemeinsam kuschelten sich die beiden unter die Decke und nach wenigen Minuten war nur noch ihr gleichmäßiges Atem zu hören. Omi hatte sich währenddessen in seinem Zimmer verschanzt und saß am Fenster mit seinem Bogen. Sollten die Biester nur kommen, er war gerüstet und würde ihnen mächtig einheizen. Er würde dafür sorgen, dass sein Freund Ken glücklich wurde. Wenn er schon nicht mit Aya zusammen sein konnte. Aber wenn Ken es geschafft hatte, sich Crawford zu krallen, dann müsste er es doch auch schaffen Aya um den kleinen Finger zu wickeln. Er sollte Ken mal fragen wie man sich an Eisblöcke ranmachte.
Schuldig streckte sich und gähnte. „Man bin ich müde aber die Folge von Buffy war doch mal wieder richtig spannend nicht wahr Nagi?“ Schuldig schaute Nagi an und lächelte. Da war der Kleine doch glatt eingeschlafen und das bei der spannenden Folge. War wohl alles ein wenig viel für ihn. Er machte sich einfach zuviel Sorgen und es war doch nichts neues, dass Brad über Nacht wegblieb. Er deckte Nagi mit der Wolldecke zu und ging dann nach oben. Pfeifend öffnete er die Tür und musste lächeln als er auf sein Bett blickte. Da hatte es sich sein Kätzchen wohl schon gemütlich gemacht. Leise setzte sich Schuldig auf die Bettkante und strich Yohji durch sein goldenes Haar. Komisch, als er Yohji das erste Mal gesehen hatte, war sein Haar noch dunkelbraun gewesen aber seit er ein Katzenmensch war, hatte es sich golden gefärbt. Schuldig seufzte und fuhr mit seiner Hand Yohji´s Rücken entlang. Er wusste zwar was Yohji war aber warum er so war, dass hatte er ihm noch nicht erzählt. Ob Yohji ihm nicht vertraute? Aber das konnte er sich nicht vorstellen. Sicher war es nicht einfach für Yohji darüber zu reden und es war ja schon schwer genug die Beziehung geheimzuhalten. „Ich liebe dich mein Kätzchen, sagte Schuldig leise und küsste ihn auf die Stirn.“ Yohji schnurrte nur und schlief weiter. Schuldig lächelte sanft und dachte an den Abend zurück wo er Yohji´s Geheimnis herausgefunden hatte.
Mimi-chan
11.06.2004, 20:09
Flaschback
7 Monate zuvor
„Verdammter Dealer, schimpfte Schuldig und stampfte den Parkweg entlang.“ Da will man nur ein paar Joints haben und der Hirni bestellt einen in den Park und das bei strömenden Regen. Kann der seine Geschäfte nicht in einer Bar abwickeln, dachte Schuldig und fluchte leise vor sich hin. Warum hatte er den Regenschirm nur zu Hause liegen lassen. Wenn der Knallkopf nicht bald auftauchte, dann würde er ihm in den Arsch treten und zwar so kräftig, dass der Schuh steckenbleiben würde. Wütend strich sich Schuldig das nasse Haar aus dem Gesicht als er ein Geräusch hörte. Wachsam blickte er sich um aber er konnte nichts erkennen. Komisch, dachte Schuldig und ging ein paar Schritte weiter. Das Geräusch wurde immer lauter und es hörte sich fast wie ein brüllen an. Schuldig schauderte, denn das Brüllen hörte sich unheimlich an und es schien vom Spielplatz zu kommen der in der Nähe der großen Eiche war. Ob er mal nachsehen sollte? Vielleicht war jemand verletzt und brauchte Hilfe. Gut, eigentlich war es ihm ja egal ob da jemand verletzt war aber seine Neugier war mal wieder stärker. Musste der Dealer halt warten und so wie es aussah kam er sowieso nicht mehr. Der konnte morgen was am Telefon erleben. Schuldig ging zu der Eiche und blickte den Spielplatz an. Weil der Regen so heftig war, konnte Schuldig kaum noch was erkennen und hoffte noch mal das Brüllen zu hören. Man ist das ein Mistwetter, dachte Schuldig und ging langsam weiter. "Wo willst du denn hin Mastermind, fragte ein spöttische Stimme und Schuldig fuhr erschrocken herum.“ „Musst du mich so erschrecken du Aushilfsplayboy, fauchte Schuldig Yohji an und funkelte ihn zornig an. Was machst du überhaupt hier und das bei diesem Wetter?“ „Das gleiche könnte ich dich fragen aber ich will deine Frage beantworten, ich will mal nicht so sein, sagte Yohji und seine Augen blickten Schuldig bösartig an. Ich auf der Jagt aber dann hat mich der Regen überrascht aber ich muss sagen, du passt mir auch ganz gut in den Kram. Bin ja sonst mehr für Kaninchen aber warum nicht einen Schwarz Bastard killen.“ Yohji lächelte und Schuldig konnte seine Reißzähne erkennen. Erschrocken machte Schuldig einen Satz nach hinten und starrte Yohji an wie das achte Weltwunder. Das konnte doch nur ein Alptraum sein. Ob Yohji auch ein Wolfsmensch war? „Bist du auch ein Wolf, fragte Schuldig und seine Stimme zitterte.“ Gegen einen Wolfsmenschen hatte er keine Chance, denn die reagierten nicht auf seine Kräfte. „Nein, ich bin kein Wolfsmensch sondern ein Kätzchen. Du nennst uns doch immer so Mastermind und nun wird das Kätzchen dich fertigmachen, knurrte Yohji und verwandelte sich langsam.“ Schuldig war wir gelähmt vor Schreck und konnte der Verwandlung nur sprachlos zusehen. Er wollte weglaufen aber seine Beine gehorchten ihm nicht. Er konnte nur Yohji ansehen und die Angst lies sein Herz zusammen ziehen. Er würde heute sterben und keiner war da, der ihm helfen konnte. Verdammt, warum war er nicht zu Hause geblieben? Yohji´s Verwandlung ging nun ein wenig schneller voran und das Kätzchen riß sich fauchend die Klamotten vom Leib. Seine Hände wurden zu Klauen, er ging in die Hocke und stöhnte auf. Knackend und Knirschend begann sein Körper sich zu verändern und zog sich in die Länge. Sein Haar wurde auch immer länger und zog sich langsam über den ganzen Körper. „Lauf Mastermind, sonst wird es mir langweilig, brüllte er verzerrt und starrte Schuldig voller Hass an.“ Endlich konnte Schuldig sich wieder rühren und rannte los. Er sauste den Weg entlang und suchte panisch nach einem Versteck oder einem Ausgang. Aber durch den Regen hatte er die Orientierung total verloren und lief ohne Plan den Weg lang. Er hörte ein fauchen hinter sich aber drehte sich nicht um. Tränen der Angst stiegen ihm ihn die Augen und er wischte sie trotzig weg. Der Weiß würde ihn nicht kriegen schwor er sich und rannte weiter. Aber wie konnte es sein, dass er ein Puma war? Er kannte ja die Wolfsmenschen aber von Katzenmenschen hatte er noch nie gehört und warum hatte er noch nie gemerkt, dass Yohji auch anders war. Obwohl wenn er darüber nachdachte, hatte der Weiß sich erst seit kurzen verändert. Himmel, er hatte gedacht Yohji hätte sich seine dunkeln Haare blondiert aber dem war wohl nicht so. Toll, Schuldig! Du wirst gleich gefressen und überlegst dir ob Yohji seine Haare blondiert hat, dachte Schuldig und keuchte auf. Er konnte nicht mehr und sicher würde Yohji ihn gleich schnappen. Plötzlich hörte man einen Schuss und ein schmerzerfülltes Brüllen erfüllte die Luft. Schuldig stoppte ab und drehte sich um, er sah den Puma im Dreck liegen und an seiner Seite bildete sich eine Blutlache. „Junger Mann ist alles in Ordnung mit ihnen, fragte ein Polizist und kam Schuldig entgegen. Hat der Hund ihnen was getan?“ „Nein, mit mir ist alles in Ordnung aber sie könnten mir einen Gefallen tun, sagte Schuldig und blickte den Polizisten an. Ich hätte gerne ein Orangensorbet und es würde mich sehr freuen wenn sie es mir holen könnten.“ „Aber sicher mache ich doch gerne, sagte der Polizist und verschwand.“ „Das Kätzchen gehört nämlich mir, murmelte Schuldig und hob einen dicken Stein auf. Aus dir mache ich jetzt einen Bettvorleger du Biest. Mal sehen wie Weiß ohne ihren Playboy auskommt." Schuldig ging drohend auf Yohji zu der sich in der Zwischenzeit wieder zurück verwandelt hatte. Verzweifelt versuchte Yohji aufzustehen aber auf dem nassen Boden rutschte er ab und fiel stöhnend hin. Er blickte Schuldig böse an und knurrte drohend. "Verschwinde Mastermind oder ich mache dich fertig. Auch wenn ich verletzt bin, dich kriege ich immer noch klein." "Das glaube ich nicht mein Kätzchen, zischte Schuldig und trat Yohji gegen die Wunde." Yohji schrie vor Schmerz auf und krümmte sich am Boden zusammen. "Was mache ich nun mit dir mein kleines nacktes Kätzchen. Soll ich dir das Fell über die Ohren ziehen, knurrte Schuldig und kniete sich zu Yohji runter und zog seinen Kopf grob an seinen Haaren hoch. Sieh mich an wenn ich mit dir rede, du ekelhaftes Biest." Yohji wimmerte leise und schaute Schuldig trotzig an. Seine grünen Augen funkelten voller Wut aber man konnte auch Angst und Schmerz in ihnen erkennen. Doch Schuldig konnte noch etwas anderes in ihnen lesen und zwar Stolz. Er hatte diesen Ausdruck schon mal gesehen und zwar bei einem Tiger den er vor langer Zeit im Zoo gesehen hatte. Dieses Tier hatte den gleichen Stolz in den Augen gehabt obwohl er in einem Käfig gesessen hatte. Der Stolz der sagte, dass dieses Geschöpf sich niemals beherrschen lassen würde und man seinen Willen nicht brechen konnte. Genau den gleichen Blick hatte Yohji jetzt auch. Schuldig ließ den Stein zu Boden fallen und schaute das Kätzchen an. Dieser Blick faszinierte ihn mehr als er zugeben wollte und er konnte ihn nicht töten. Leise seufzte er auf und schaute sich Yohji´s Wunde an. "Scheint ein glatter Durchschuß zu sein aber wenn er nicht versorgt wird, verblutest du noch. Komm mit, ich habe in der Nähe eine kleine Wohnung und werde mich um die Verletzung kümmern." Yohji schaute Schuldig erstaunt und misstrauisch an und fauchte leise. "Warum willst ausgerechnet du mir helfen? Vorhin wolltest du mir doch noch das Fell über die Ohren ziehen. Zudem wollte ich dich auch töten und glaub ja nicht, nur wenn du mir hilfst, dass ich es nicht mehr tun würde. Nimm mich ruhig mit in deine Wohnung und dann werde ich dich mit Freunden killen. Lass mich endlich los und hau ab Mastermind. Ich komme auch alleine klar." "Mecker mich nicht so an Kätzchen. Sag mal wissen eigentlich deine Freunde was du bist? Würde sie doch sicher interessieren, säuselte Schuldig und grinste." "Nein, du darfst es ihnen nicht sagen, sie würden es nicht verstehen. Ich bin noch nicht lange so und muss mich erst selber daran gewöhnen. Bitte sage es ihnen nicht und auch nicht den anderen von Schwarz. Es muss ein Geheimnis bleiben, sagte Yohji und blickte Schuldig panisch an." "Ich werde es mir überlegen Kätzchen aber nur wenn du brav bist und mitkommst, lächelte Schuldig. Komm schon ich beiße auch nicht Kätzchen." "Nenn mich nicht Kätzchen Mastermind, zischte Yohji und richtete sich auf." "Bist doch ein Kätzchen, sagte Schuldig und half Yohji hoch. Hmmm, siehst aber ganz schön lecker aus so ohne Klamotten." Yohji wurde feuerrot und blickte verlegen zu Boden. "Musst nicht rot werden Kätzchen, ich schaue dir schon nichts weg. Kannst du kurz alleine stehen?" Schuldig wartete auf Yohji´s Nicken und ließ ihn dann los. Schnell zog er seinen Mantel aus und legte ihn vorsichtig auf Yohji´s Schultern. "Ist zwar nass aber damit fühlst du dich sicher besser und du musst nicht mehr so rot werden." "Danke, flüsterte Yohji leise und hielt sich an Schuldig fest. Ist es noch weit bis zu dir und seit wann hast du eine eigene Wohnung? Sorry, wenn ich so dumm frage aber wenn wir uns unterhalten lenkt es mich von den Schmerzen ab." "Schon gut Kätzchen, die Wohnung ist in der Nähe des Parks und ich habe sie mir zugelegt damit ich mal ungestört sein will. Ich meine ich habe meine Kollegen echt lieb aber um gewisse Bedürfnisse auszuleben braucht man halt ein wenig Privatsphäre und die hat man mit Brad und den anderen nicht." Besonders dann nicht, wenn die Brut über Tische und Stühle springt, dachte Schuldig und seufzte. "Das kann ich verstehen, ich haue auch oft ab und versuche bei einer netten Eroberung zu schlafen oder ich erkunde den Park, aber das erst seit kurzem." "Dann haben wir ja was gemeinsam Kätzchen, grinste Schuldig und lachte." "Wir haben gar nichts gemeinsam Schuldig, dass wäre ja noch schöner, murrte Yohji und klammerte sich noch mehr an Schuldig." "Ganz ruhig mein kleiner Kater oder du fällst mir noch um. Es ist auch nicht mehr weit." Den Rest des Weges schwiegen sie und nach einer Weile erreichten sie ein schickes verspiegeltes Hochhaus. "Hier wohne ich Kätzchen, sieht doch nett aus oder?" "Wow, du wohnst ja im teuersten Viertel der Stadt. Sollte mich ja eigentlich nicht wundern, du warst ja schon immer extravagant Mastermind." Schuldig lächelte nur und ging mit Yohji rein. Gemeinsam fuhren sie mit dem Fahrstuhl in den 14 Stock und Schuldig führte Yohji in ein schickes Penthouse, dass sehr geschmackvoll eingerichtet war. "Sieht ja echt toll aus aber irgendwie dreht sich alles bei dir in der Wohnung, sagte Yohji matt und wäre hingefallen wenn Schuldig ihn nicht festgehalten hätte." Schuldig hielt Yohji krampfhaft fest und brachte ihn in sein Schlafzimmer. Vorsichtig legte er ihn aufs Bett und deckte ihn zu. Schnell ging er in die Küche, holte eine Schüssel mit warmen Wasser, Tücher und seinem Verbandskasten. Er legte alles auf ein Tablett und ging wieder ins Schlafzimmer. Sehr behutsam wusch er die Wunde aus und verband sie anschließend. Erleichtert seufzte er auf. Es war wirklich nur ein Durchschuß und sicher würde sich Yohji morgen schon wieder viel besser fühlen. Sanft strich er dem Kätzchen einige nasse Haarsträhnen aus dem Gesicht und küsste ihn auf die Stirn. "Schlaf gut Kätzchen, flüsterte Schuldig und lauschte den gleichmäßigen Atemzügen von Yohji. War wohl alles ein wenig viel für dich." Schuldig stand auf und räumte die ganzen Sachen wieder in die Küche. Er hatte ein komisches Gefühl im Magen und musste immer wieder an Yohji denken. Warum hatte er ihn eigentlich auf die Stirn geküsst? Er hatten den Weiß eigentlich schon immer schrecklich attraktiv gefunden aber er war nun mal sein Feind und somit hatte er sich ihn aus dem Kopf geschlagen. Zudem hatte er ihn vorhin beinahe gefressen und er hätte ihn am liebsten umgebracht. Somit waren sie wohl quitt oder? Schuldig hielt sich den Kopf um seine wirbelnden Gedanken in Ordnung zu bringen. "Ganz ruhig Schuldig, morgen ist Yohji wieder weg und dann ist alles wieder wie früher, murmelte Schuldig und setzte sich an den Küchentisch." Müde legte er den Kopf auf die Tischplatte und war nach wenigen Sekunden eingeschlafen. Von einem leisen weinen wurde Schuldig geweckt und erhob sich schläfrig. Er wischte sich das Haar aus dem Gesicht und stand stöhnend auf. Der Küchentisch war echt nicht der richtige Platz zum schlafen. Wieder hörte er das weinen und spitzte seine Ohren. Das kam doch aus seinem Schlafzimmer! Ob was mit Yohji war? Schnell ging Schuldig in sein Schlafzimmer und sah Yohji völlig verstört in seinem Bett sitzen. Tränen liefen Yohji die Wangen hinab und dieser Anblick brach Schuldig fast das Herz. Er setzte sich zu Yohji und wollte ihn in den Arm nehmen aber Yohji wich ängstlich vor ihm zurück. "Ganz ruhig Kätzchen ich will dir nichts tun. Was ist denn los mit dir?" Doch Yohji antwortete ihm nicht sondern verkroch sich in die hinterste Ecke des Bettes. "Du bist aber ein scheues Kätzchen, jetzt komm doch her und erzähl dem Onkel Schuschu was los ist." "Ich habe Angst, wimmerte Yohji und zog die Bettdecke vor seine Brust." "Du hast Angst und vor was, fragte Schuldig und lächelte sanft." "Ich habe Angst davor, dass ich irgendwann einen Menschen töte. Ich wollte dich eigentlich gar nicht töten aber als du vor mir standest bin ich auf einmal so wütend geworden und dann ist das Tier mit mir durchgegangen. Ich konnte meine Instinkte nicht mehr zügeln und wollte nur noch jagen. Wenn der Polizist mich nicht aufgehalten hätte, dann wärst du jetzt in meinem Magen oder so. Ich will nicht so sein Schuldig, ich will kein Monster sein. Ich habe noch nie solche Angst vor mir selber gehabt und mich auch noch nie so vor mir geekelt." Schuldig schaute Yohji ernst an und zog ihn dann mit einiger Mühe in seine Arme. "Hör auf so störrisch zu sein Kätzchen, du hast mir doch nichts getan und sicher bekommst du dich auch noch besser unter Kontrolle. Bist du schon lange so?" Yohji klammerte sich an Schuldig und hatte seinen Kopf auf seine Brust gelegt. "Ich bin seit 3 Monaten so und ich wollte es eigentlich nicht. Ich habe ihm gesagt, das ich es nicht will aber er hat es trotzdem getan. Ich habe ihn so dafür gehasst und ihn beinahe umgebracht. Er konnte fliehen und seitdem habe ich ihn nicht mehr wiedergesehen." "Mein armes kleines Kätzchen, sei nicht traurig, dieser Mistkerl hätte den Tod auf jeden Fall verdient." Schuldig dachte an die Wolfsmenschen und ihm fiel ein, dass sie keinen normalen Menschen zu einen von ihnen machen konnten. Das war wohl bei den Katzen ein wenig anders. Sanft streichelte er Yohji über den Rücken und drückte ihn an sich. "Psst mein Kätzchen, es wird alles wieder gut." "Nein, dass wird es nicht, ich werde jetzt für die nächsten 1000 Jahre so bleiben, ich wünschte, der Polizist hätte mich erschossen." "Sag sowas nicht Yohji bitte. Ich meine es ist sicher nicht leicht und 1000 Jahre sind eine lange Zeit aber wen soll ich ärgern bei Weiß wenn du nicht mehr da bist? Bestimmt gibt es noch andere die so sind wie du." "Ich weiß nicht, er hat mir nur gesagt, dass wir sehr selten sind und es kaum noch welche gibt die so sind wie ich und natürlich auch er." "Dann werden wir halt andere finden, sagte Schuldig und lächelte Yohji an." "Wir?" Yohji blickte Schuldig erstaunt an. "Klar, ich werde dir helfen und wehe du sagst nein, dann werde ich jedem erzählen, dass du ein Kätzchen bist." "Das ist Erpressung Schuldig, murrte Yohji aber er lächelte leicht und lag weiterhin in Schuldig´s Armen." "Ich weiß, lachte Schuldig und wuschelte Yohji durch seine Haare. Er zog Yohji mit sich auf das Kopfkissen und deckte sie beide zu. "Jetzt wird geschlafen Kätzchen, murmelte Schuldig und schloß seine Augen. Am nächsten morgen wurde Schuldig von einigen Sonnenstrahlen geweckt die ihm ins Gesicht schienen. Er öffnete seine Augen und drehte sich murrend um. Halt, stop, wo war Yohji, dachte Schuldig und sprang wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett. Er ging in die Küche und erblickte Yohji der in seiner Pumagestalt auf dem Küchentisch saß und sich putzte. Hoffentlich will er mich jetzt nicht wieder fressen, dachte Schuldig und ging langsam auf ihn zu. "Morgen Yohji, fühlst du dich besser?" Anstand einer Antwort sprang Yohji Schuldig an und riß ihn zu Boden. Er miaute auf und leckte Schuldig übers Gesicht. "Urks, ich sehe es geht dir schon besser, ächzte Schuldig." Schuldig hob seine linke Hand und streichelte über Yohji´s weiches Fell. "Du bist wunderschön weißt du das? Ich wollte schon immer mal ein Raubtier streicheln und jetzt habe ich das schönste Raubtier von allen bei mir." Yohji verwandelte sich zurück und schaute Schuldig tief in die Augen. "Findest du mich wirklich schön, fragte er und seine grünen Augen funkelten." Schuldig wurde heiß und kalt bei diesen Worten und das Yohji nackt auf ihn lag, machte die ganze Sache noch schlimmer. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und er fing an zu schwitzen. Was war nur los mit ihm, sowas war ihm doch noch nie passiert. Eigentlich brachte er immer die Männerwelt zum schwitzen und nicht umgekehrt. "Du bist nervös Schuldig, ich kann es spüren, schnurrte Yohji und leckte über Schuldig´s Hals." Schuldig bemerkte wie er eine Gänsehaut bekam und stöhnte leise auf. "Nicht Yohji hör bitte auf, du willst das doch sicher gar nicht, flüsterte Schuldig und blickte zur Seite." "Doch ich will es Schuldig und zwar mit dir. Ich will bei dir bleiben, weil ich denke, dass du der Richtige bist. Ich bin ein Tier und ein Tier merkt sehr schnell ob es den richtigen Gefährten gefunden hat. Damals bei ihm habe ich nur noch Hass und Ekel gefühlt aber bei dir ist es anders. Als ich gestern in deinen Armen lag, habe ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder geborgen gefühlt. Es war so schön, deinem Herzschlag zu lauschen und deine Nähe hat mich so glücklich gemacht. Ich kann verstehen, wenn du es nicht willst Schuldig aber ich wollte es dir halt nur mal sagen. Danke für alles Schuschu, sagte Yohji sanft und er küsste Schuldig zärtlich auf die Lippen." In Schuldig´s Kopf fingen Pauken und Trompeten an zu tröten und am liebsten hätte er gejubelt. Yohji küsste ihn und es war einfach wunderschön. "Ich warne dich Kätzchen, mich wirst du jetzt nicht mehr los." "Das will ich doch hoffen Mastermind, sonst komme ich und beiße dich in deinen hübschen Hintern." "Hey Mietze, du bist ganz schön frech aber das gefällt mir und jetzt küss mich gefälligst noch mal oder ich fange an zu beißen." Das ließ sich Yohji nicht zweimal sagen und beide versanken in einen leidenschaftlichen Kuss.
Flaschback Ende
Mimi-chan
11.06.2004, 20:10
Schuldig seufzte auf und blickte aus dem Fenster. Seit dem Tag waren sie zusammen und er hatte nicht einen einzigen bereut. Sicher es war nicht einfach die Beziehung geheimzuhalten besonders wo sie Feinde waren aber bisher hatte es gut geklappt. Es gab zwar Tage wo er unendlich traurig war, weil Yohji nicht immer bei ihm sein konnte und er sich vor Sorgen um ihn bald die Fingernägel abknabberte aber die Stunden die er dann bei ihm war, wollte er um nichts in der Welt missen. Am schlimmsten war es immer noch, wenn sie bei einem Auftrag aufeinander trafen. Schuldig wusste schon gar nicht mehr wie er mit Weiß kämpfen sollte, weil er keinen von ihnen verletzen wollte. Es waren ja schließlich Yohji´s Freunde und Yohji erging es nicht besser. Sie mussten es irgendwann ihren Teams sagen, sonst würden sie noch an dem Druck zugrunde gehen. Er krabbelte zu Yohji unter die Decke und kuschelte sich an ihn. Hoffentlich würde Yohji ihm auch bald alles über sich erzählen. Er wusste immer noch nicht, wer ihn zu einen Katzenmenschen gemacht hatte und auch über die Fähigkeiten die er hatte, wusste er kaum was. Er hatte zwar schon gemerkt, dass Brad und die anderen nicht wussten was er war aber wieso sie es nicht merkten war ihm ein Rätsel. Obwohl er musste zugeben, dass Yohji sich immer im Hintergrund hielt wenn die beiden Teams aufeinander trafen. Ob Brad und die andern es bei längerem Kontakt doch merken würden und meistens haute er auch ab, wenn einer von seinen Leuten nur in die Nähe seines Zimmers kam. "Hmm, Schuschu ist Buffy zu Ende? Habe dich schon vermisst, schnurrte Yohji schläfrig und zog Schuldig in seine Arme. Hat Buffy wieder die Welt gerettet?" Schuldig nickte heftig und erzählte Yohji was alles passiert war. Yohji schmunzelte und wuschelte Schuldig durch die Haare. "Ich bin ja fast ein wenig eifersüchtig auf diese Buffy mein kleiner Wuschel. Man könnte meinen du bist in die Vampirjägerin verliebt, neckte Yohji ihn und lachte." Schuldig blähte seine Backen auf und fing an zu schmollen. "Ich bin doch nicht in Buffy verliebt, sondern in ein kleines goldenes Kätzchen. Das habe ich ganz doll lieb, murmelte Schuldig und küsste Yohji auf den Mund." Yohji öffnete seinen Mund und gewährte Schuldig´s Zunge einlass. Sanft spielte das Wuschelchen mit Yohji´s Zunge und drückte sich an ihn. Plötzlich knurrte Yohji auf und schob Schuldig von sich weg. "Hörst du das Heulen Schuldig? Ich glaube wir bekommen Schwierigkeiten." "Ich höre nichts Yohji aber lass uns mal aus dem Fenster gucken, vielleicht können wir was sehen." Schuldig erhob sich aus dem Bett und öffnete das Fenster. Er schaute hinaus und ein komisches Gefühl breitete sich in seinem Magen aus. Bitte lass sie nicht kommen, dachte Schuldig und zitterte leicht. Ich kann gegen diese Biester meine Fähigkeiten nicht einsetzen. "Ganz ruhig Schuldig, ich bin ja da und passe auf dich auf, sagte Yohji leise. Weck die anderen und sag ihnen Bescheid. Auch wenn wir sie noch nicht sehen können, weiß ich, dass sie kommen. Lass mich aber Aya wecken und mit ihm reden. Das ist sicher besser und danach rufe ich die anderen an damit sie uns helfen. Alleine können wir sie bestimmt nicht aufhalten. Nach allem was ich von dir weiß, ist mit diesen Biestern nicht zu spaßen und sie haben wohl nur darauf gewartet, dass Brad nicht da ist." Schuldig umarmte Yohji ganz fest und legte seinen Kopf auf seine Schulter. Danach zog sich Yohji eine Hose von Schuldig an und ging zu Haku´s Zimmer. Er klopfte an und ging dann rein. "Ich habe sie schon gehört Yohji, ich wäre jetzt auch zu euch gekommen. Du willst sicher mit Aya reden, sagte Haku und versuchte zu lächeln aber die Angst stand auch ihr im Gesicht geschrieben. "Mach dir mal keine Sorgen Kleines, ich werde den Wölfen gehörig den Marsch blasen und wenn ich mit Aya gesprochen habe, dann holen wir noch den Rest von unserem Team. Zusammen werden wir es schon schaffen." "Danke Yohji aber sie sind so viele und wir nur so wenige. Ich habe einfach Angst, dass einem von euch was passiert." "Keinem von uns wird was passieren und jetzt gehst du am besten zu Schuldig. Er kann sicher noch Hilfe gebrauchen." Haku nickte und ging aus dem Zimmer raus. Yohji blickte ihr nach und wappnete sich für sein Gespräch mit Aya. Gut, dass er sein Katana nicht dabei hatte. Yohji ging zu dem Bett wo Aya lag und schüttelte ihn leicht an der Schulter. "Aufwachen Aya, wir haben ein ziemlich großes Problem." Aya stöhnte leise und öffnete die Augen. "Yohji was machst du denn hier und wo ist die Frau hin, fragte er matt und schaute sich verwirrt um." Haku ist bei Schuldig aber wir haben jetzt nicht die Zeit für lange Erklärungen." "Schuldig ist hier, fauchte Aya und wollte aufspringen doch in seinem Kopf drehte sich alles und er fiel wieder zurück auf das Bett." "Aya beruhige dich, wir sind jetzt nicht hier um Schwarz zu bekämpfen. Schuldig und seine Freunde brauchen unsere Hilfe sonst sind wir spätestens in einer Stunde alle tot. Ich werde jetzt Ken anrufen damit er mit Omi hierher kommt und uns hilft gegen die Wölfe zu kämpfen." "Yohji was redest du da für einen Unsinn, fragte Aya und schaute Yohji an als hätte er zuviel gesoffen." "Aya ich werde dir später alles erklären aber jetzt haben wir nicht die Zeit dafür. Hier wird gleich ein riesiges Wolfsrudel auftauchen und wenn wir jetzt nicht die anderen holen, dann haben wir keine Chance. Kannst du aufstehen und kämpfen?" "Ich denke es wird gehen und ich werde Schwarz helfen aber nur weil du mich darum bittest und wirklich verzweifelt aussiehst. Ist es wirklich so schlimm?" "Nein Aya, es ist noch viel schlimmer und wenn das vorbei ist, wirst du an deinem Verstand zweifeln. Das habe ich am Anfang auch getan, sagte Yohji und schnappte sich Aya´s Handy, dass auf dem Nachttisch lag." Er tippte Ken´s Nummer ein und wartete, dass jemand dranging.
Ken hörte sein Handy piepen und am liebsten hätte er es gegen die Wand geworfen. Konnte man denn nie seine Ruhe haben? "Ja, murmelte er verschlafen und streichelte Brad über den Kopf der selig schlummerte." "Ken, hier ist Yohji, du musst sofort mit Omi zu Schwarz kommen." "Wie, wir müssen zu Schwarz kommen, fragte Ken doch da hatte ihm schon Brad das Handy aus der Hand gerissen." "Crawford hier, was ist bei uns los Yohji?" "Ihr müsst sofort kommen, sie sind auf dem Weg hierher. Aya ist auch hier aber alleine können wir sie nicht in Schach halten." "Ich frag jetzt nicht warum du bei uns bist und auch Aya aber macht euch keine Sorgen ich bin unterwegs." Brad machte das Handy aus und blickte Ken an. "Sie kommen, ich muss sofort nach Hause und komm ja nicht auf die Idee mitzukommen. Ich will nicht, dass dir was passiert, murrte Brad." "Vergiß es Brad, ich komme mit und Omi werde ich auch schnell wecken. Ich lasse dich und meine Freunde doch nicht im Stich." Ken schaute Brad mit einen Blick an, der keine Widerrede duldete und zog sich an. Danach ging er zu Omi und weckte ihn auf. Er erzählte Omi kurz was los war und auch er machte sich fertig. "Wir sind soweit Brad, sagte Ken und nahm seinen Motorradhelm von der Anrichte." "Gut, ich lauf vor und ihr kommt mir nach, knurrte Brad und verwandelte sich. Ken hatte das Gefühl, dass Brad noch ein wenig größer war als sonst aber vielleicht sah es auch nur so aus weil er sein Fell sträubte. Gemeinsam gingen sie raus, Ken startete seine Maschine und Omi sprang hinten drauf. Brad lief los und Ken folgte ihm. Omi hatte die Arme um Ken geschlungen und dachte an Aya. Was hatten Aya und Yohji nur bei Schwarz zu suchen. Sie würden doch nicht wilde Orgien mit Nagi und Schuldig feiern. Yohji würde er sowas ja noch zutrauen aber Aya. Hoffentlich waren die anderen Wölfe noch nicht da. Brad lief so schnell wie noch nie in seinem Leben. Warum war er nur nicht sofort nach Hause gegangen, nachdem Koji verschwunden war? Er hätte sich doch denken können, dass dieser miese Bastard was plante. Sie mussten einfach noch rechtzeitig ankommen. Nach einer halben Stunde erreichten sie endlich die Villa von Schwarz und Yohji stand schon in der Einfahrt und erwartete sie. Brad hielt vor Yohji an und knurrte leise. "Keine Panik Crawford ich kenne euer Geheimnis, sagte Yohji und zeigte seine Reißzähne." Brad bellte erstaunt auf und schnüffelte an Yohji´s Hand. "Du weißt jetzt was ich bin nicht wahr, fragte Yohji und Brad bellte als Bestätigung. Aber jetzt sollten wir rein gehen, sie schleichen hier rum und warten nur auf ihre Chance." Yohji hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen als 5 weiße Wölfe aus dem Gebüsch sprangen. Knurrend umringten sie die Gruppe und aus dem Gebüsch trat noch ein junger Mann mit langen weißen Haaren. "Schade, haben sie dich doch noch gewarnt Brad. Ich dachte sie würden es nicht merken aber das ist uns wohl die Katze in die Quere gekommen. Wer hätte gedacht, dass ich mal ein Mitglied der Katzenmenschen treffe. Es wäre besser für dich und die anderen Menschen hier, wenn ihr verschwindet. Das ist eine Sache zwischen Brad und mir." "Ich glaube wir können das sehr gut für uns selber entscheiden ob wir helfen wollen oder nicht. Du solltest lieber abhauen bevor ich dich und deine Brut fertigmache, fauchte Yohji und seine Hände wurden zu Klauen." "Du spuckst ja große Töne Kätzchen aber du solltest wissen was Wölfe mit kleinen frechen Katzen anstellen das ist nicht nett." Koji gab ein Zeichen und seine Wölfe griffen an. Er selbst verwandelte sich auch und stürzte sich sofort auf Brad. "Omi geh du ins Haus und bring Aya sein Katana, schrie Ken und schlug dem ersten Wolf seine Krallen in die Seite." Omi flitzte los und knallte einem Wolf die Haustür vor der Nase zu. "Aya wo bist du, rief Omi und rannte ins Wohnzimmer." "Ich bin hier Omi, rief Aya und lief auf Omi zu. Hast du mein Katana dabei? Die Viecher versuchen, durch die Hintertür zu kommen und lange können wir sie nicht mehr aufhalten." "Klar habe ich dein Katana dabei Aya und nun zeig mir mal die Hintertür, wir werden den Biestern schon einheizten." Draußen war der Kampf in der Zwischenzeit im vollen Gange. Yohji der nun die Gestalt des Pumas hatte, kämpfte mit 2 Wölfen und hatte sich in einen verbissen. Brad lieferte sich ein hartes Gefecht mit Koji und die beiden Leitwölfe kämpften ohne Rücksicht auf Verluste. Auch Ken war schon voller Blut und rammte dem nächsten Wolf seine Krallen in die Kehle. Einer der anderen Wölfe sprang Yohji an und warf ihn zu Boden. Sofort biß der andere Yohji in den Nacken und versuchte die Kehle zu erreichen. Yohji brüllte auf vor Schmerz und zappelte wild herum konnte die beiden Wölfe aber nicht loswerden. Plötzlich sah man nur ein Stuhlbein niedersausen, was beide Wölfe am Kopf traf und erschrocken ließen die Wölfe von Yohji ab. "Verschwindet ihr Biester und lasst ihn in Frieden, schreit Schuldig und hob das Stuhlbein wieder hoch." Auch im Haus konnten Aya, Omi, Nagi und Haku die Wölfe gut in Schach halten. Nach einigen Minuten hatten sie die 10 Wölfe wieder aus der Wohnung getrieben und schoben den Kühlschrank vor die Hintertür. "Das hätte uns vielleicht sofort einfallen sollen, sagte Omi und wischte sich den Schweiß von der Stirn." "Stimmt aber jetzt sind wir sie erst mal los und nun lass uns draußen nachsehen. Die anderen brauchen sicher auch noch Hilfe. Nagi und Haku ihr bleibt hier und passt auf die Tür auf sobald was ist, ruft ihr uns." Aya und Omi stürmten nach draußen wo sich immer mehr Wölfe in der Einfahrt sammelten. Ein furchtbares Heulen und Jaulen war zu hören und Aya lief es kalt den Rücken runter. Verdammt, wo kamen die ganzen Biester nur her, es wurden von Minute zu Minute mehr und lange würden sie nicht mehr durchhalten. Brad und Koji kämpften immer noch verbissen und Brad konnte Koji am Hals packen. Man konnte das Entsetzen in Koji´s Augen sehen und er konnte sich mit letzter Kraft von Brad losreißen. Wütend heulte Brad auf und versuchte wieder nach Koji zu schnappen, doch der sprang zur Seite und heulte einmal kurz auf. Sofort scharrten sich alle Wölfe um ihn und knurrten Brad böse an. Koji schaute Brad an und verwandelte sich zurück. "Die Runde geht an dich Brad aber wir sehen uns wieder und dann geht es anders aus." Kohji drehte sich um und verschwand mit seinem Rudel zwischen den Büschen. Erschöpft ließ sich Brad zu Boden sinken und verwandelte sich auch zurück. "Alles in Ordnung mit dir Brad, fragte Ken und nahm ihn vorsichtig in den Arm. Ich hatte ganz schön Angst um dich Brad, flüsterte Ken und küsste ihn sanft." "Keine Angst mein Kleiner, ich bin doch hart im Nehmen, murmelte Brad und drückte Ken an sich." Aya und Omi schauten sich um und erblickten Schuldig der weinend Yohji in den Arm hielt. Yohji hatte sich immer noch nicht zurück verwandelt und sein Atem ging schleppend. "Bitte Kätzchen mach doch die Augen auf, wimmerte Schuldig und hielt Yohji fest an sich gedrückt." Yohji´s Fell war voller Blut und besonders die Wunde am Nacken sah schlimm aus. "Schuldig bitte weine nicht, sagte Omi und kniete sich zu Schuldig." "Du weinst doch selber Bombay, schniefte Schuldig und blickte Omi an." "Hört jetzt beide auf zu heulen und lasst uns Yohji reinbringen, sagte Aya kühl und hob Yohji hoch. Er hilft ihm ganz bestimmt nicht, wenn ihr euch die Augen ausheult und das will er auch sicher nicht, meinte Aya nun ein wenig sanfter." Aya konnte es nicht fassen, sein Teamkollege war ein Puma und die halbe Truppe von Schwarz waren Wölfe. Er kam sich vor wie in einem schlechten Horrorfilm und das schlimmste war noch, dass Ken und Yohji was mit den Schwarz Bastarden hatten. Gut, dass würde er später mit ihnen besprechen, jetzt war erst mal Yohji wichtig. Aya trug Yohji in das Haus und blickte sich um. "Wir können ihn in mein Zimmer bringen, sagte Haku. Ich werde mich auch um seine Wunden kümmern, macht euch bitte keine Sorgen, er wird sicher wieder ganz gesund." "Haku hat recht, sagte Nagi und nahm Schuldig in den Arm. Er ist sicher nur zu schwach um sich zurück zu verwandeln aber sobald es ihm besser geht, hast du deinen Playboy wieder Schuschu. Liebst du ihn so sehr?" "Ich liebe ihn über alles und könnte mir mein Leben ohne mein Kätzchen nicht mehr vorstellen, murmelte Schuldig und ging dann hinter Aya her, der Yohji in Haku´s Zimmer brachte." Vorsichtig legte Aya Yohji auf das Bett und Haku holte den Verbandskasten und eine Schüssel mit warmen Wasser. Sie fing an Yohji´s Wunden zu säubern und verband sie dann sorgfältig. "Jetzt schau doch nicht so Schuldig, es wird ihm bald besser gehen, sagte Haku und streichelte Schuldig über die Wange. Komm Aya wir gehen zu den anderen und lassen Schuldig mit Yohji alleine." Haku packte Aya am Arm und zog ihn mit sich raus. "Wenn was ist ruf mich Schuldig." Schuldig blickte den beiden nach und setzte sich dann auf die Bettkante des Bettes und streichelte vorsichtig über Yohji´s Kopf. Bitte verwandele dich zurück, dachte er traurig und Tränen liefen ihm über die Wange. Er wusste schon gar nicht mehr wie lange er auf der Bettkante gesessen hatte aber seine Augen waren vom heulen total geschwollen und seine Kehle fühlte sich ganz trocken an. "Wenn du so weiter heulst, dann kann ich mir bald ein Boot besorgen, damit ich nicht abtreibe, sagte Yohji leise und schaute Schuldig an." "Yohji seit wann bist du denn wach, stammelte Schuldig und strahlte übers ganze Gesicht." "Noch nicht lange mein kleiner Wuschel, schnurrte Yohji. Er ergriff Schuldig´s Hand und führte sie an seine Wange. "Hast du wirklich gedacht ich verlasse dich? Das würde ich niemals tun mein kleiner Wuschel." "Als du so leblos am Boden lagst, hatte ich echt Panik und dann hast du dich nicht zurück verwandelt." "Mein armer kleiner Wuschel aber weißt du wenn wir Katzenmenschen zu erschöpft sind, bleiben wir in der Gestalt des Puma`s und versuchen zu neuen Kräften zu kommen." "Das wusste ich doch nicht Yohji aber ich bin froh, dass du wieder bei mir bist. Sogar Aya hat sich Sorgen gemacht auch wenn er es nicht gezeigt hat. Ich habe es in seinen Gedanken gelesen, grinste Schuldig und küsste Yohji auf die Nase. "Sollst du die Gedanken von anderen Leuten lesen Wuschel, fragte Yohji gespielt streng." "Eigentlich nicht aber ich bin halt neugierig aber sag mal wie fühlst du dich?" "Es geht aber ich möchte gerne zu den anderen. Ich denke es ist eine Erklärung fällig, sagte Yohji und erhob sich mühsam." "Warte ich hole dir was zum anziehen und dann helfe ich dir." Schuldig erhob sich und ging in sein Zimmer. Nach einer Weile kam er mit einer dunklen Hose und einem weiten beige Pullover zurück. Er half Yohji beim anziehen und stützte ihn dann damit er leichter die Treppe runtergehen konnte. Als Yohji und Schuldig das Wohnzimmer erreichten herrschte ein bedrückende Stille und jeder schien seinen eigenen Gedanken nach zuhängen. Omi schaute hoch und quietschte auf. "Yohji-kun, ist alles in Ordnung mit dir? Warum bist du nicht liegen geblieben, murrte Omi." "Ich denke es ist Zeit für eine Erklärung, murmelte Yohji leise." "Eine Erklärung wäre angebracht, fauchte Aya. Was ist hier eigentlich los und seit wann hängen du und Ken mit Leuten von Schwarz ab?" Ken wurde rot und wollte was sagen aber Yohji gab ihn ein Zeichen und Ken schwieg. "Ich denke es gibt einiges zu erklären und ich werde mal den Anfang machen, sagte Yohji und blickte in die Runde." "Mach das ruhig Yohji und danach bin ich wohl dran, sagte Brad. Zum Glück geht die Sonne bald auf und wir brauchen keine Angst haben, dass Koji und seine Bande zurückkommt. Die greifen nur in der Nacht an." "Hmmm, wo fange ich am besten mal an, murmelte Yohji. Ich denke die meisten wollen wohl wissen seit wann ich mit Schuldig zusammen bin. Also wir sind seit 7 Monaten ein Paar und er wusste auch von Anfang an von meinem Geheimnis. Er war damals wie ich im Park und da haben wir uns getroffen. Ich habe ihn angegriffen und beinahe auch erwischt aber dann wurde ich von einem Polizisten angeschossen und Schuldig hat mir geholfen. Ich wollte mich nicht in ihn verlieben, weil er ja eigentlich mein Feind ist aber ich habe mich so sicher bei ihm gefühlt, dass ich gar nicht anders konnte. Er ist mein ein und alles und ohne ihn kann ich nicht leben. Ich liebe ihn mehr als alles andere auf der Welt." Er drückte Schuldig an sich und streichelte ihm über die Wange." "Das ist ja alles ganz reizend Yohji aber wie bist du zu einem Puma geworden, fragte Aya und musterte Yohji." "Wie ihr sehen könnt, gibt es doch sowas wie Werwölfe und auch Werkatzen, wenn wir es mal klassisch ausdrücken wollen, sagte Yohji. Nur wir sind nicht vom Vollmond abhängig und können uns immer verwandeln. Wir sind auch keine blutrüstigen Freßmaschinen, die Menschen töten um ihr Herz zu fressen. Das ist alles nur eine Erfindung von Schriftstellern und abergläubischen Bauern. Ich wurde von einem anderen Katzenmenschen gebissen und bin dann so geworden. Er war einsam und wollte unbedingt einen Gefährten aber ich wollte es nicht. Ich wollte nicht so sein wie er aber das hat ihn nicht interessiert. Er dachte, wenn er es tut, werde ich mich schon daran gewöhnen. Aber das habe ich am Anfang nicht und beinahe hätte ich ihn umgebracht. Ich mochte ihn wirklich und am Anfang dachte ich, ich würde Jake lieben aber das war nicht so. Nachdem er mir das angetan hatte, habe ich ihn nur noch gehasst und wollte ihn töten. Eines Abends ist die ganze Sache dann eskaliert und ich habe mich auf ihn gestürzt. Er konnte mir entkommen und seitdem habe ich ihn nie mehr gesehen. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, kann ich Jake verstehen. Er hat sich einsam gefühlt und wollte einen Partner, nur ich hätte mich gerne selber entschieden ob ich es will oder nicht. Von unserer Art gibt es nur sehr wenige und wenn man tausend Jahre lebt, kann es schon eine lange und einsame Zeit werden. Ich wünsche mir auch, dass Schuldig bei mir bleibt und so wird wie ich aber ich würde ihn nie dazu zwingen. Eigentlich wollte ich es in Ruhe mit dir alleine besprechen aber es ist wohl ein wenig anders gekommen." "Du möchtest, dass ich so werde wie du und für immer bei dir bleibe Yohji?" "Ja, es gibt nichts was ich mir mehr wünsche." Schuldig fiel Yohji um den Hals und kuschelte sich an ihn. "Pass auf meine Verletzungen, sagte Yohji lachend und hielt Schuldig fest." Aber du musst dir wirklich sicher sein Schuldig, denn es ist nicht einfach sich daran zu gewöhnen, ich will dich zu nichts zwingen." "Du zwingst mich zu nichts Yohji, denn ich könnte den Gedanken nicht ertragen eines Tages nicht mehr bei dir zu sein. Als Mensch würde ich alt werden und sterben aber so kann ich bei dir bleiben. Denn es gibt nichts was ich mir mehr wünsche. Ich liebe dich doch mein Kätzchen, murmelte Schuldig." "Das ist ja alles ganz toll mit euch beiden aber jetzt möchte ich gerne wissen woher diese Wesen eigentlich stammen, sagte Aya und blickte fragend in die Runde." "Das weiß ich auch nicht so genau, sagte Yohji. Ich weiß nur, dass unsere Ursprünge im alten Ägypten zu finden sind und das wir von der Katzengöttin Bastet abstammen aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen."
"Ich werde deine Neugier wohl auch nicht ganz befriedigen können aber ich werde dir erzählen was ich von uns weiß, sagte Brad. Alle Wolfsmenschen stammen von Fenrir ab dem Götterwolf aus der nordischen Mythologie. Jedenfalls wurde es uns immer so erzählt und es ist doch eine recht hübsche Geschichte. Wir werden auch nicht tausend Jahre als wie die Katzenmenschen sondern nur 500 Jahre. Bisher haben die meisten Clans friedlich zusammen gelebt und die meisten von uns haben in den Wäldern von Canada gelebt. Haku und ich stammen ursprünglich aus Canada aber es gibt natürlich Clans auf der ganzen Welt. Doch vor 100 Jahren wurde ein weißer Wolf geboren, der mit dem Leben im Clan nicht einverstanden war. Er wollte die absolute Macht und zwar über alle Wölfe. Für ihn zählte nur eins und zwar Macht. Er scharrte eine ganze Menge Wölfe aus seinem Clan um sich, die genau das gleiche wollten wie er und langsam fingen sie an die anderen Clans zu unterwerfen. Jeder der sich ihm widersetzte wurde getötet und die anderen in seinem Rudel integriert. Er hat auch unseren Clan angegriffen aber wir konnten mit Tsume dem Sohn des Leitwolfes fliehen. Wir haben von unserem Clan keinen mehr lebend gesehen. Koji hat sie alle umgebracht weil sie ihm nicht gehorchen wollten." Brad senkte traurig den Blick und schluckte. "Wir sind dann nach Japan geflüchtet wo sich Tsume SZ angeschlossen hat. Sie waren die einzigen, die uns vor Koji schützen konnten aber nachdem SZ vernichtet worden war, waren wir wieder schutzlos. Die Kräfte die wir haben, nützen uns überhaupt nichts im Kampf gegen Koji. Wolfsmenschen und auch Katzenmenschen sind dagegen immun." "Aber war Nagi schon immer bei euch, fragte Omi und blickte Nagi an." "Nein, Nagi habe ich damals gefunden als ich durch Tokio gestromert bin, sagte Brad. Sein Vater war ein Wolfsmensch und seine Mutter ist ein ganz normaler Mensch gewesen. Sie wurden (ich habe Nagi´s Geschichte einfach ein wenig geändert damit es besser zu meiner Story passt) auch von Koji getötet aber Nagi konnte fliehen und seit diesem Abend gehört er zu uns." Nagi wischte sich die Tränen weg, die ihm über die Wange liefen und wimmerte leise. Er hatte ihnen nicht helfen können. Haku ergriff Nagi´s Hand und drückte sie leicht. "Sei nicht traurig Nagi, du konntest nichts für sie tun und ich bin froh, dass wenigstens du gerettet worden bist." Sie lächelte Nagi sanft an und lehnte sich ein wenig an ihn. Eine leichte Röte überzog Nagi´s Wangen und er legte den Arm um Haku. "Danke Haku, du bist echt lieb." Brad beobachtete die beiden und knurrte drohend. Auch wenn er Haku nicht liebte, gehörte sie doch zu ihm und Nagi sollte sich gefälligst von ihr fernhalten. Nagi schaute Brad erschrocken an und setzte sich von Haku weg. Er wollte keinen Streit mit Brad und einen Kampf hätte er sowieso verloren. Haku blickte Nagi traurig nach und ließ den Kopf hängen. Es war nicht so, dass sie Brad nicht mochte aber ihr Herz gehörte Nagi. Nach Tsume´s Tod hatte Nagi sie immer getröstet und dabei hatte sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Sie hätte so gerne Nagi ihre Gefühle gestanden aber sie wusste auch, dass es nichts bringen würde. Sie gehörte nun mal zu Brad, auch wenn es hart war aber so waren die Regeln des Rudels. Ken schaute Brad erstaunt an und fragte sich was jetzt los war. "Brad warum bist du so sauer, fragte er und schaute seinen Gebliebten erstaunt an." "Ich habe Nagi nur gezeigt wo sein Platz ist und ihm damit deutlich gemacht, dass Haku zu mir gehört, murmelte Brad und schaute zu Boden." "Was du bist mit Haku zusammen, schrie Ken aufgebracht und sprang auf. Du bist mit ihr zusammen und machst mit mir rum. Wie konntest du mir das nur antun, fauchte Ken und sprang auf. Ich hasse dich Brad, keifte er und lief aus dem Wohnzimmer raus und zur Haustür." "Ken warte, rief Brad und lief ihm nach." Die anderen blieben zurück und schauten sich erstaunt an. Das hatte ja gerade noch gefehlt, dachte Schuldig und lehnte sich an Yohji.
Mimi-chan
11.06.2004, 20:12
Brad konnte Ken kurz vor der Haustür noch am Arm packen und zog ihn zurück. "Bitte Ken hör mich an und lauf nicht weg." "Was willst du von mir Brad? Es gibt nichts mehr was ich dir zu sagen hätte. Du hast mich nur für deinen Spaß benutzt und mehr nicht." Ken blickte Brad an und Tränen liefen ihm die Wange hinab. "Das stimmt nicht Ken, ich liebe dich über alles und ich möchte es dir erklären. Bitte hör mich an, sagte Brad leise und hielt Ken weiterhin am Arm fest." Ken nickte nur und schaute ganz genau die Decke an. Eigentlich wollte er Brad´s Erklärung gar nicht hören, denn er war sich sicher, dass alles nur eine dumme Ausrede war. "Es ist richtig, ich bin mit Haku zusammen aber nur weil es die Regeln im Rudel so bestimmen. Ich liebe sie nicht und sie ist für mich nur wie eine Schwester. Eigentlich müsste ich froh sein, dass sie Nagi Gefühle entgegenbringt aber als ich es gesehen ist der Leitwolf mit mir durch gegangen. Ich habe mich wie ein Dummkopf verhalten und den Anführer raushängen lassen. Dabei ist die Sache mit Haku und Nagi doch das Beste was mir passieren konnte. Wenn das alles vorbei ist, werde ich meine Position an Nagi abgeben und so werden alle glücklich sein. Ich will doch nur mit dir zusammen sein Ken. Glaube mir, ich will nur dich, sagte Brad und schaute Ken tief in die Augen." "Aber kannst du so einfach Nagi zum Anführer machen?" "Wenn Koji und seine Brut vernichtet ist, droht uns keine Gefahr mehr und Nagi hat das Zeug zum Anführer. Ich will das alles nicht mehr, ich will nur mit dir glücklich werden. Glaubst du mir?" "Ja, ich glaube dir mein kleiner Wolf, sagte Ken sanft und küsste Brad zärtlich auf die Lippen." "Komm wir gehen zu den anderen zurück, sagte Brad und zog Ken mit sich." Doch plötzlich stoppte er und hielt sich den Kopf. Er bekam eine Vision und wenn Ken nicht in seiner Nähe gewesen wäre, hätte er aufgeschrien. Was er sah, ließ sein Herz für ein paar Sekunden langsamer schlagen und er hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. So würde es also enden, dachte er verzweifelt und stöhnte. Ken ergriff Brad´s Hand und hielt sie fest. "Alles in Ordnung Brad? Hattest du eine Vision?" "Es geht schon wieder Ken, stöhnte Brad und drückte Ken´s Hand. Es war eine Vision aber es war nichts schlimmes, ich habe die Zukunft gesehen und dieses Zukunft wird uns sehr glücklich machen." "Das ist doch gut Brad, sagte Ken erfreut und zog Brad ins Wohnzimmer." Brad nickte nur leicht und ließ sich mitziehen. Ja, die Zukunft würde für die anderen gut werden aber nicht für ihn. Er wusste was er nun zu tun hatte und leider gab es keinen anderen weg. "Habt ihr euch wieder vertragen, fragte Schuldig und lächelte." "Ja, es ist alles in Ordnung, sagte Brad und schaute zu Haku und Nagi. Ich weiß, dass ihr euch sehr gern habt, ich habe ja schließlich Augen im Kopf und ich wollte nur sagen, dass ich nichts dagegen habt, wenn ihr zusammen seit. Ich liebe Ken und es wäre euch gegenüber unfair, wenn ich auf meine Rechte als Leitwolf pochen würde." Nagi und Haku schauten Brad erstaunt an, doch dann lächelten sich die beiden glücklich an und Nagi drückt Haku´s Hand. "Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich vorschlagen, dass wir uns ein wenig hinlegen, sagte Brad und schaute in die Runde. Wenn ihr noch Fragen habt, dann beantworte ich sie später aber ich bin total fertig und bis heute abend will ich ausgeruht sein, denn ich denke wir werden noch mal Besuch bekommen. Ihr könnt bei uns schlafen Aya aber nur wenn ihr es wollt." "Natürlich wollen sie, sagte Schuldig schnell und zog Yohji hoch. Aya und Omi können ja in Haku´s Zimmer schlafen, wenn Nagi nichts dagegen hat, dass Haku bei ihm bleibt." "Dagegen habe ich sicher nichts einzuwenden, sagte Nagi schnell und wurde rot." "Dann ist ja alles geklärt, sagte Brad und gähnte." Schuldig grinste und blickte Omi an der ganz blass geworden war. Schnell lass er die Gedanken des Kleinen und musste noch mehr grinsen.
Da freute sich ja einer und Aya schien ja auch auf Omi zu sehen, sonst hätte er ja nicht seinen Namen gemurmelt. Die Blicke die Aya Omi zuwarf sprachen ja auch schon Bände, dachte Schuldig und kicherte. "Was ist denn los Schuldig, fragte Yohji und wuschelte Schuldig durch die Haare." "Gar nichts mein Kätzchen, sagte Schuldig und küsste Yohji auf die Wange." Gemeinsam gingen sie in die obere Etage und Brad zeigte Aya und Omi noch das Zimmer. Nach einer Weile war es im Haus ruhig, nur Omi lief in Haku´s Zimmer aufgeregt hin und her. "Omi was ist denn los, fragte Aya ein wenig genervt und ließ sich auf´s Bett fallen." So ganz konnte er Brad´s Erzählung nicht nachvollziehen aber sie musste wohl stimmen und das Yohji ein Puma war schockte ihn jetzt irgendwie nicht mehr so ganz, nachdem er die ganzen Wölfe gesehen hatte. Wenn ihm gestern morgen jemand diese Geschichte erzählt hätte, hätte er ihn für verrückt erklärt und ganz besonders wenn dieser jemand auch noch gesagt hätte, er würde Schwarz helfen. Aber jetzt konnte er keinen Rückzieher mehr machen, dass würden ihm Ken und Yohji niemals verzeihen. Omi rannte immer noch rum und Aya knurrte genervt auf. "Kriege ich keine Antwort mehr von dir Omi?" Omi hielt an und schaute Aya traurig an. "Ich habe Angst Aya, was ist wenn einer von euch stirbt? Ich könnte das nicht ertragen. Ihr seit doch meine Familie und ohne euch wäre mein Leben sinnlos." "Omi was redest du denn da, sagte Aya bestürzt und ging auf Omi zu. Keiner wird von uns sterben und du wirst uns auf gar keinen Fall verlieren. Ich könnte dich niemals allein lassen mein kleiner Omi, sagte Aya ungewohnt zärtlich und zog Omi in seine Arme." Er drückte Omi zärtlich an sich und legte seinen Kopf auf die Schultern des Jüngeren. "Aya ich liebe dich, sagte Omi durch Aya´s sanfte Geste mutig geworden und lehnte sich an ihn." Aya hob überrascht den Kopf und schaute Omi an. Ängstlich senkte Omi den Blick und wartete auf die Standpauke. Sicher würde Aya jetzt ausrasten. "Ich liebe dich auch Omi, murmelte Aya." Omi glaubte sich verhört zu haben, doch bevor er was sagen konnte, spürte er Aya´s weiche Lippen aus seinen. Aya zog Omi zum Bett und gemeinsam fielen sie auf die weiche Bettdecke doch ohne den Kuss zu lösen. Omi´s Herz machte einen Sprung vor Glück. Endlich hatte er seinen Traummann bekommen, endlich gehört der schöne Leader ihm. Nach einer Weile lösten sich die beiden voneinander und Aya kuschelte sich glücklich an Omi. Er liebte den Kleinen schon so lange und endlich hatte er den Mut gehabt ihm seine Gefühle zu gestehen. Er zog Omi fest an sich und eng aneinander gekuschelt schliefen sie ein. Es waren vielleicht drei Stunden vergangen als Brad seine Augen öffnete und sich vorsichtig aus der Umarmung von Ken löste. Leise stand er auf und ging aus dem Zimmer. Er hätte Ken gerne noch mal zu Abschied geküßt aber das Risiko war zu groß, dass er wach werden würde. Das was er jetzt tun musste, musste er alleine tun und dabei konnte ihm keiner helfen. Seine Zukunft stand schon fest und sehr es ihm auch schmerzte er würde sie nicht ändern können. Er konnte nur noch diesen Kampf bestreiten und den Wölfen somit den Frieden geben. Nagi würde sicher ein würdiger Anführer sein und alles würde so kommen, wie er es sich immer gewünscht hatte. Nein, etwas was er sich gewünscht hatte, würde nicht wahr werden. Er würde Ken verlieren und der Gedanke daran ihn allein zu lassen, ließ sein Herz vor Schmerz aufschreien. Tränen sammelten sich in seinen Augen, die er schnell wegwischte. Er durfte nicht weinen, dass würde es auch nicht besser machen. Er musste stark sein, für die anderen und ganz besonders für Ken. "Es tut mir so leid Ken, flüsterte er und ging zur Haustür." Er wusste wo er Koji finden konnte und trat in hinaus. Die Sonne schien ihm ins Gesicht und er verwandelte sich. Er hasste es ja am Tage so unterwegs zu sein aber jetzt war Koji noch von letzten Kampf geschwächt und diese Gelegenheit musste er nutzen.
Ken drehte sich um und wollte Brad in die Arme nehmen als er merkte das keiner mehr im Bett war außer ihm. Ängstlich fuhr Ken hoch und schaute sich um aber Brad war nicht mehr im Zimmer. Er stand schnell auf und zog sich seine Klamotten an. Ein komisches Gefühl überkam ihn und er rannte aus dem Zimmer. "Brad wo bist du, schrie er und flitzte die Treppe herunter. Nein, lass ihn bitte hier sein, dachte Ken und er musste schlucken. Ihm fiel die Vision wieder ein, die Brad gehabt hatte und er erstarrte. Was war, wenn er etwas anderes gesehen hatte als er ihm gesagt hatte. Nein, er konnte doch nicht allein zu diesem Koji gegangen sein. Er hatte doch gesagt, dass alles gut werden würde. Ken rannte wieder hoch und weckte die anderen. Hecktisch erzählte er ihnen was los war und stammelte immer wieder, dass Brad doch gesagt hatte, dass alles gut werden würde. Yohji nahm Ken in den Arm und drückte ihn an sich. "Es wird bestimmt alles wieder gut Ken, wenn Brad das gesagt hat, wird es auch so sein, murmelte Yohji beruhigend und streichelte Ken über den Kopf." "Ich kann mir denken wo er ist, sagte Nagi. Koji´s Bande hält sich meistens in dem alten Fabrikgelände am Hafen auf. Kommt wir werden Brad dort suchen, sagte Schuldig und strich sich das Haar aus dem Gesicht." Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und Ken hoffte, dass Brad nichts passiert war. Es durfte ihm einfach nichts passiert sein, wie sollte er den ohne Brad weiterleben. Er liebte ihn doch und sie wollten doch gemeinsam glücklich werden.
Nach einer Stunde hatten sie den Hafen und die alten Fabrikhallen erreicht und aus einer der Hallen kam ein schauriges Heulen. Schnell liefen sie dort hin und als sie die Halle betraten bot sich ihnen ein unglaubliches Schauspiel. Brad war von mindestens 30 Wölfen umringt die aufgeregt heulten und bellten. Sie hatten einen Ring um Brad gebildet und in der Mitte stand Brad und auf dem Boden lag Koji. Er hatte noch seine Wolfsgestalt aber man konnte sehen, dass er tot war. Sein Bauch war aufgerissen und die Gedärme verteilten sich langsam auf dem Boden. Nur Brad hatte seine menschliche Gestalt wieder angenommen, stand vor Koji und heulte triumphierend. Er war voller Blut und als er Ken und die anderen erblickte lächelte er leicht. Er hob die Hand und zeigte auf Nagi. "Er wird ab heute euer neuer Anführer sein, denn ich kann es nicht mehr sein. Habt vertrauen zu ihm, denn er wird euch weise und gerecht führen, etwas was Koji nie getan hat und was ich sicher auch nicht gekonnt hätte. Er wird euch weise führen, davon bin ich überzeugt, sagte Brad und brach zusammen." Ken rannte zu Brad und kniete sich vor ihm nieder. Das Blut schäumte von der Wunde herauf, wo immer sie sitzen mochte, sein Gesicht war bleich und sprechen konnte er nur noch mühsam. "Brad bitte verlass mich nicht, wimmerte Ken und zog Brad in seine Arme." Aber er wusste, dass nichts mehr zu retten war nachdem er die Wunde am Hals richtig gesehen hatte. Die Wunde war tödlich. "Nein, dass darf nicht war sein, sagte Ken und legte seine Hand auf die Wunde. "Ken wisperte Brad und blickte ihn sanft an. Bitte weinte nicht. Es tut mir so leid aber ich kann nicht bei dir bleiben, flüsterte er." "Nein, sagte Ken durch einen Schleier aus Tränen. Wie soll ich nur leben ohne dich?" Ken beugte sich runter und küsste ihn aber seine Lippen waren bereits kalt. "Ken ich werde zu dir zurückkommen, sagte Brad schwach. Denn nichts im Universum ist so groß, wie meine Liebe zu dir und deswegen werde ich wieder zu dir kommen. Warte auf mich Ken und vergiß mich nicht." "Ich könnte dich niemals vergessen Brad, sagte Ken und zog Brad noch enger an sich." Er drückte Brad´s Hand und führte sie an seine Wange. Er merkte, dass der Griff von Brad´s Hand sich lockerte und er Ken´s nach und nach widerstrebend losließ. Brads Augen schlossen sich und er schien seine ganze Kraft auf eine Reihe keuchender, mühsamer Atemzüge zu konzentrieren. Dann verstummte er erschaudernd und hörte auf zu atmen. "Nein, nein schrie Ken und wollte Brad´s Brust mit der Kraft seines Willens wieder in Bewegung setzen. Aber sie gehorchte nicht und Brad´s Hand fiel herunter und rutschte auf den Boden. Seine Lieder waren geschlossen und es sah aus als würde er schlafen. Ken hörte die anderen im Hintergrund weinen und murmeln aber irgendwie kam es ihm so vor als würde die Welt davon rollen. Er klammerte sich an Brad und fing an zu schreien. "Ahhhhhh, du darfst mich nicht verlassen Brad, du hast doch gesagt, dass alles gut wird. Komm zu mir zurück Brad, du hast es doch versprochen, weinte Ken und hielt ihn noch fester an sich gedrückt. Die anderen mussten ihn gewaltsam von Brad lösen und Ken hörte nicht auf zu schreien und zu toben als sie ihn von Brad´s Leiche wegbrachten. Die nächsten Tagen und Wochen bekam Ken nur noch wie aus weiter Entfernung mit. Er hatte das Gefühl gar nicht mehr da zu sein und nur noch sein Körper würde irgendwie versuchen zu überleben. Die Beerdigung von Brad zog wie ein böser Traum an ihm vorbei und auch die folgenden Monate waren für ihn nur noch wie ein Traum. Er hatte das Gefühl zu schlafen und in einem bösen Traum gefangen zu sein. Er hört zwar von Schuldig, dass Nagi nun die Wölfe anführte aber das interessierte ihn nicht mehr. Es interessierte ihn gar nichts mehr und er wünschte sich nichts mehr als endlich wieder bei Brad zu sein. Alles war so unwichtig geworden und jeder Tag wurde zu einer Qual für ihn. Er konnte so nicht mehr weiterleben und so fasste er einen Entschluß. Auch wenn Brad gesagt hatte, er würde wieder zu ihm zurückkehren wusste er doch, dass er eine Lüge gewesen war. Brad konnte nicht mehr zu ihm zurückkehren und er hatte dies nur gesagt, damit Ken weiterlebte. Aber er wollte nicht mehr leben, er wollte bei Brad sein und heute abend würde er endlich wieder mit ihm zusammen sein. Als es dunkel geworden war, kletterte Ken aus dem Fenster seines Zimmers und haute ab. Er rannte den ganzen Weg zum Friedhof und hielt schwer atmend vor Brad´s Grab an. Er liess sich auf die Knie fallen und Tränen liefen ihm die Wangen hinab. "Ich kann nicht mehr Brad, sagte er schluchzend und vergrub das Gesicht in seinen Händen. Du bist mein Leben und ohne dich kann ich nicht mehr leben. Du warst alles für mich und nun habe ich in diese Welt nichts mehr zu suchen. Wie könnte ich noch hierbleiben ohne dich? Ich brauche dich so sehr und auch wenn du dir gewünscht hast, dass ich weiterlebe, kann ich es nicht. Ich will wieder bei dir sein und bald bin ich endlich wieder bei dir. Dann kann ich dich in meine Arme schließen und werde dich nie wieder loslassen, wimmerte Ken und zog seine Bukugs an."
Er ließ die Krallen an der linken Hand rauskommen und legte sie sich an die Halsschlagader. "Bitte komm mich holen Brad, murmelte Ken und schlug sich die Krallen in die Kehle." Er zog sie runter und riß sich den ganzen Hals auf. Das Blut sprudelte hervor und Ken fiel zu Boden. "Bitte, lass mich nicht alleine gehen, sagte Ken mit letzter Kraft und schloss die Augen." Am nächsten Morgen fand Nagi die Leiche von Ken auf dem Friedhof und kniete sich zu ihm runter. Er hatte am Morgen bemerkt, dass Ken nicht mehr da war und sich sofort auf die Suche gemacht. Er hatte den anderen nichts gesagt, denn er konnte sich denken, wo Ken war und was er wahrscheinlich getan hatte. Es war in Nagi´s Augen nur eine Frage der Zeit gewesen. Ken hatte sich immer mehr von ihnen entfernt und hatte nur noch wie ein Roboter funktioniert.
Ob er jetzt glücklich war, dachte Nagi und streichelte Ken einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Er schaute zu Boden und sah einen Zettel. Er hob ihn auf und las das Gedicht was darauf stand.
Ein schöne Blüte öffnet sich nicht häufig
Eine schöne Geschichte gibt es nicht an jedem Ort zu erzählen
Ein schönes Lächeln verdeckt neue Sorgen
Ich weine, da du nicht mehr bei mir bist
Wenn du nach diese Nacht fortgehst
Wann kommst du wieder zu mir zurück?
Ich bin jetzt gekommen um dich zu holen, damit du nicht allein gehen muhst
Denn im Universum ist nichts größer, als meine Liebe zu dir!
Nagi schluckt, dass war doch Bartes Handschrift und der Text war mit Blut geschrieben worden und es war eindeutig Ken’s Blut. Nagi drehte sich um als er ein Lachen hörte. Seine Augen weiteten sich vor Schreck als er zwei Männer erblickte die ihn anlachten. "Bad, Kenn, flüsterte er erschrocken und Tränen stiegen ihm in die Augen. Die beiden Männer winkten ihm noch mal zu und dann lösten sich ihre Gestalten im Licht der Sonne auf und das einzige was Nagi noch hörte war ein verklingendes leises Lachen. Nagi stand auf und blickte in den Himmel. "Jetzt kann euch niemand mehr trennen, schrie Nagi und winkte den Wolken zu. Jetzt seit ihr für immer zusammen und ich werde euch niemals vergessen." Nagi zog seine Jacke aus und legte sie über Ken. Jetzt würden er und die anderen eine gemeinsame Zukunft haben, eine Zukunft die sich Bad gewünscht hatte. Sie würden ab jetzt nicht mehr Schwarz und Weiß sein sondern Grey. Sie würden nun zusammen das Böse bekämpfen und die Zukunft von der Bad geträumt hatte, würden sie erfüllen. "Ich werdet stolz auf uns ein, rief Nagi und wischte sich die Tränen weg." Ja, sie würden stolz sein, denn die Zukunft hatte gerade erst begonnen und sie würde für alle einen guten Verlauf nehmen. Sie würde so werden, wie sich Ken und Brad das gewünscht hatten. Sie würden so glücklich sein, wie Brad und Ken es waren. Denn jetzt waren sie endlich wieder zusammen und nichts konnte sie mehr trennen.
Mimi-chan
11.06.2004, 20:15
30 Jahre später im Central Park (New York)
"Schuldig hör auf mich mit deinen Füßen zu treten, knurrte Aya und zog Omi in seine Arme." "Ich trete dich doch gar nicht, murmelte Schuldig und ließ sich weiter von Yohji kraulen." "Doch, dass machst du die ganze Zeit und wenn du nicht aufhörst, dann beiße ich dich in die Wade. Ich frag mich manchmal ernsthaft, wie ich auf euren Vorschlag eingehen konnte, meckerte Aya leicht genervt." "Ganz einfach Aya, schnurrte Omi und küsste Aya zärtlich. Damit wir alle für immer zusammen sein können." "Hast ja recht Omi, sagte Aya und lächelte. Aber die nächsten tausend Jahre mit Schuldig werden sicher recht anstrengend werden." "Bähhhhh, machte Schuldig nur und legte seinen Kopf auf Yohji´s Bauch." "Wo bleiben eigentlich Haku und Nagi, fragte Yohji und schnappte sich einen Schokoriegel aus dem Picknickkorb." "Die wollten noch ein wenig einkaufen gehen und kommen dann später zu uns in den Park.
Das war eine echt gute Idee nach New York zu fliegen und hier Urlaub zu machen, sagte Aya leicht schläfrig und kuschelte sich an Omi." Schuldig blickte in den Himmel und musste an Ken und Brad denken. Ob es den beiden auch so gut ging dort oben. Er hoffte es sehr und wollte die Augen schließen als er einen kleinen Jungen erblickte der mit einem kleinen Spielzeugboot zum See ging. Hmmm, der Kleine sieht irgendwie aus wie Ken, dachte Schuldig und beobachtete ihn weiter. Der kleine Junge ging zum See und ließ sein Boot ins Wasser gleiten. Er zog es an einer Schnurr hin und her und auf seinem Gesicht konnte man ein glückliches Lächeln sehen. Doch plötzlich verlor er die Schnurr und das Boot trieb auf die Mitte des Sees. "Oh, nein mein Boot, rief der Junge und fing an zu weinen. " "Warum weinst du denn, fragte eine Stimme und ein anderer Junge stellte sich neben den Kleinen." "Ich habe mein Boot verloren, weil ich ausversehen die Schnurr losgelassen habe. Das war mein Lieblingsboot und nun ist es weg. Ich kann doch nicht schwimmen und werde es nun nicht mehr zurückbekommen." Der größere Junge streichelte dem kleineren über den Kopf und lächelte. "Weine nicht mein Kleiner, du kannst mein Boot haben wenn du willst. Ich habe auch eins, dass steht dort hinten unter dem Baum aber nur wenn du aufhörst zu weinen." "Ehrlich, du willst mir dein Boot schenken? Aber warum denn? Wir kennen uns doch nicht!" "Ich weiß aber ich mag deine Augen und ich kann dich irgendwie nicht weinen sehen. Wie heißt du überhaupt Kleiner." "Nenn mich nicht Kleiner, ich heiße Ken und bin 8 Jahre alt und wie heißt du?" "Ich heiße Brad und bin 10 Jahre alt aber nun komm mit, dann bekommst du mein Boot. Wohnst du hier in der Nähe Ken?" "Ja, ich wohne nicht weit von hier weg und du?" "Ich auch nicht, ich komme eigentlich jeden Tag her zum spielen. Wollen wir uns morgen wieder hier treffen Ken? Dann können wir zusammen spielen wenn du magst." "Das wäre toll Brad, ich komme sehr gerne, sagte Ken und griff nach Brad´s Hand und drückte sie." Brad schaute Ken überrascht an aber dann drückte er auch Ken´s Hand und gemeinsam gingen sie zu der alten Eiche um Brad´s Boot zu holen. Brad und Ken gingen an einer Gruppe junger Männer vorbei und Brad fiel ein junger Mann mit langen organgefarbenden Haar auf, der sie anlächelte. Er blickte den Mann an und seine goldenen Augen musterten den Fremden neugierig. Er hatte das Gefühl dieses Grinsen schon mal gesehen zu haben aber er wusste nicht wo. "Du Brad, der Junge da, grinst genauso wie die Katze aus Alice im Wunderland. Er ist sicher ein Kätzchen, sagte Ken und kicherte." Nein eher eine Grinsekatze als nur ein Kätzchen, sagte Brad und lächelte Schuldig an." Schuldig der das Getuschel gehört hatte (Katzenohren sind gute Ohren) erstarrte. Konnte es sein, dass die beiden wirklich Brad und Ken waren. Hatten sie eine zweite Chance bekommen? Er blickte den beiden Jungen nach die nun lachend zum Baum liefen und drehte sich dann zu Yohji um der ihn anlächelte. Aber auch die anderen schauten den Jungs nach und Omi strahlte übers ganze Gesicht. "Irgendwann werden wir alle wieder zusammen sein, sagte Omi und schaute die anderen an." "Ja, wir werden bald wieder alle zusammen sein, dass habe ich auch im Gefühl, sagte Aya leise." "Dann wollen wir hoffen, dass wir nicht mehr zu lange warten müssen, murmelte Yohji und zog Schuldig wieder an sich. Aber bis es soweit ist, kannst du mich ja noch ein wenig kraulen mein süßer Telepath." "Heißt das, dass ich jetzt für die nächsten zehn Jahre zum Dauerkraulen verdonnert bin, fragte Schuldig und wuschelte Yohji durch seine Mähne." "Das heißt es wohl, sagten alle lachend und blickten in den Himmel." Bald würden sie alle wieder vereint sein und dann würde sie nichts mehr trennen! Die Zukunft die sich alle gewünscht hatten, würde am Ende doch noch wahr werden.
Ende
Diese Geschichte widme ich meiner Freundin Sandra, meiner Familie (besonders meinen Schwestern Carina und Brenda) und meinem Freund! Denn ihr habt mir die Kraft gegeben weiterzumachen!
Ich liebe euch alle sehr!
Jessica Cipria
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::::::::::::
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::::::::::::
Mir ist nur diese Möglichkeit eingefallen die FF endlich hier auszustellen, ich hoffe ihr verzeit mir, denn ich glaube das gilt als Spam denn ich hab ja ganz schön viele Beiträge geschrieben, also noch mal GOMEN NE!!!!
Makoto Mizuhara
13.06.2004, 00:23
@Miya
Schön, daß du es endlich geschafft hast die Fanfics Online zu stellen. Nur ist es mir leider nicht ganz nachvollziehbar an welcher Stelle die Fanfic von Carey endet und die von Farfi anfängt.
Aber ich denke mal, daß nur der erste Post die Fanfic von Carey ist. Falls das wirklich die komplette länge der Fanfic von Carey ist gebe ich zu bedenken, daß bei weitem die mindest Anzahl von 2 DIN A4 Seiten nicht gegeben ist. Das ist aber die Sache von Miya und da mische ich mich nicht ein!
Ich bin kein Fan von Final Fantasy und Shonen Ai. trotzdem habe ich beide FF's gelesen.
@Carey
Sehr schön geschrieben. Ich kann dazu zwar nichts sagen aber ich glaube, wenn die geforderten mindest Seiten erfüllt worden wären, wäre eine Platzierung etwas weiter oben möglich gewesen, oder? (frage an Miya) *handshake*
@Farfi
Sehr gut geschrieben und flüssig zu lesen. Verdienter Sieg. :) *handshake*
Ich konnte nicht erlesen aus welchem Manga oder Anime deine Fanfis ist. Es scheint mir als wäre es eine Mischung aus "Weiß Kreuz" und "Wolfsrain". Bin mir da aber nicht sicher.
Bei beiden bewundere ich ihre Wortgewandtheit so schöne Sätze zu schreiben, die dann noch flüssig zu lesen sind. Bei sowas würden mir wohl die Ideen ausgehen. :peinlich:
Ich bin auch offen für eure Kritik an meiner Fanfic (könnt ihr hier ins Forum posten oder auf meiner HP ins Gästebuch. Freue mich über eure Beiträge). Aber bitte sachlich bleiben!!! Pöbeleien und blöde Sprüche werde ich ignorieren und nicht drauf eingehen!
Mimi-chan
13.06.2004, 11:58
Also, jap das 1. Posting is Carey's Fanfic und ab dann is alles von Farfi!*drop* Das mit der Seitenzahl is so,*eh mal erklären wollt* ich hab mir Carey's FF durchgelesen und gemerkt, dass die Seitenzahl zu gering ist, aber ich fand die FF so gut und es wäre echt schade gewesen wenn sie nur wegen der Seiten nicht genommen werden würde! Da hab ich mich mit den anderen Jury-mitgliedern beraten und dann waren wir alle der Meinung, dass wie die FF trozdem bewerten, denn wir suchen nicht die längste FF sondern die Beste! Was nicht heißt, dass die anderen nicht total super waren! Aber wenn die FF länger gewesen wäre, hätte es vielleicht ganz anders ausgesehen, oder vielleicht aber auch nicht, das kann man nie sagen!*in rätseln sprech*
Danke für euer Lob! Es freut mich echt, dass euch meine FF gefallen hat. *ganz rot wird* Die FF ist eine Mischung aus WK, Wolfs Rain und dem Film Wolfen. :wink:
vBulletin® v3.8.1, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.