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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher Religion gehört Ihr an?


Wuestendrache-Jai
12.01.2006, 13:34
Also ich wollte mal von euch wissen welcher Religion ihr angehört
Ob ihr deshalb Probleme habt
Oder ob ihr wechseln wollt und und und....

So ich selbst bin Katholike(hab ich das so richtig geschrieben?)

Thaliel
12.01.2006, 14:10
ich bin zwar getauft und konfirmiert und muss jedes Jahr an weihnachten mit in die Kirche *grusel*, aber ich für mich bin nicht christlich, sondern fühle mich zum modernen Heidentum (wicca, Paganismus...) hingezogen.

Wuestendrache-Jai
12.01.2006, 14:20
Aha mal was neues was ist das genau?

Asmodeus
12.01.2006, 14:44
Ich habe meine eigene Religion erfunden die sich auf den Lebensstrom und Gaia gründet.

Priest
12.01.2006, 14:58
Ich muss da differenzieren, welcher Religion ich angehöre, und an was ich glaube...

offiziel bin ich römisch atheistisch.. ähh *hust* katholisch^^
aber das ganze nur auf dem Papier.

Wie oben erwähnt habe ich keine Religion oder ähnliches. Und wenn mich meine streng gläubigen Großeltern und andere Verwandte net enterben würden wäre ich auch schon lange ausgetreten :D

ich
12.01.2006, 16:45
Ich bin zwar konfirmiert und getauft, aber irgendwie glaube ich nciht an Jesus, und schon gar nicht an einen Gott wie sie von den Weltreligionen aufgeführt wird. Das ist heute ja nix ungewöhnliches mehr.

Buddhismus hört sich sonst interessant an, aber irgendwie ist es mir egal, ob ich einer Religion angehöre oder nicht...

Sheeris
12.01.2006, 17:40
ich bin zwar Evangelich aber ich interessiere mich auch sehr für denn Buddihsmus, dewegen habe ich meine eigenen Götter und meinen eigenen Glauben........und ich habe meine selbst erfundenen Feiertage die ich auch alleine(oder mit meiner Cousine) feier, wir beten dann unsere Götter an......das ist viel besser und schöner als den Glauben zu haben denn alle haben :smirk2: :smirk2: :smirk2:

Darkside
12.01.2006, 17:46
Der Buddhismus hört sich auf jedem Fall interessant an. ich befasse mich auch schon ne ganze Weile damit. Heute würde ich mich mehr als Buddhist als für einen Christen halten. Im Moment bin ich gerade mit dem esoterischen Buddhismus beschäftigt - kann man als einen anderen Orden bezeichnen. Auf jeden Fall eine überaus interessante Lehre, der Buddhismus.
In diesem Leben werde ich das Nirvava jedoch wohl nicht mehr erreichen, da sich mein charakter zu sehr in die falsche Richtung entwickelt hat. Aber hab eh noch Dinge zu erledigen.
Veilleicht im nächsten Leben.

madobe
12.01.2006, 17:55
eeehm.. katholisch und evangelisch sind keine versch. religionen, da es beides christen sind. ich weiß aber was du meintest ;)

-M2-
12.01.2006, 18:36
Bin Ungläubig,
allerdings noch katholisch, da man erst ab 18 ohne Erlaubnis der Eltern aus der Kirche austreten kann.

PS: Mir fällt da auf, dass in der Umfrage sowohl Judentum als auch Hinduismus fehlen (sind ja immerhin Weltreligionen).

Batou
12.01.2006, 20:29
hm, musste den Punkt bei Sonstige machen, obwohl ich Atheist bin, auch ein punkt, der dayu geh;ren sollte, genau wie das, was M2 gepostet hat

EX-Slayer
12.01.2006, 20:38
Ich gehöre keiner Religion an, aber ich sollte mich vielleicht den Zeugen anschließen...sind zwar bekloppter als die Scheißhausratten, aber die wissen wie sie ihre Leute in tollen Positionen unterbringen.

Furby233
12.01.2006, 21:21
Gehöre auch keiner Religion an, brauche auch keine.

Shingetsu
12.01.2006, 22:47
Offiziell bin ich Katholik, aber ich bin eher allgemein Christ, weil ich die unterschiedlichen Bibel-Auslegungen der Konfessionen nicht für so wichtig halte.
Ausserdem glaube ich teilweise auch an den Buddhismus.
Eigentlich würde man meine Ansichten eher als Universalismus oder Pantheismus bezeichnen.

LuV
12.01.2006, 22:56
Ich frage mich, ob die meisten Westler gefallen am Buddhismus haben, weil es etwas Fremdes hat und/oder der Buddhismus u.a. in Asien verbreitet ist und wir im Zeitalter des Asiatophilen leben?

Sowie es viele gibt, die Sushi essen, weil es in ist?

Es gibt auch viele Stars, die mit ihrem Geld alles kaufen können und jetzt den geistigen Frieden im Buddhismus suchen.
Frollein Madonna hatte aber nicht genug Geduld gehabt sich langjährigen die Lehren einzupauken, deshalb legte sie ihre Hände für viel Geld auf ein Buch eines Gurus um so erleuchtet zu werden. Widerlich.

Ich will keinen angreifen, der sich wirklich für Buddhismus interessiert. Aber man muss sich wohl selbst fragen, ob man sich für die Religion interessiere oder ob das nur eine Begeisterung durch Exotismus sei.
Amen

madobe
12.01.2006, 23:25
ich finde den buddhismus toll wegen seiner lehre. dennoch bin ich keine buddhistin. ich find diese religion aber sehr wertvoll.

Whitewing
12.01.2006, 23:35
Ich gehöre seit vier Jahren offiziell zu keiner Kirche mehr an.

Ich glaube aber an zwei treibende, einzigartige Kräfte im Universum:
Das Leben und der Tod. Mehr braucht man nicht....

Shingetsu
13.01.2006, 00:34
Ich frage mich, ob die meisten Westler gefallen am Buddhismus haben, weil es etwas Fremdes hat und/oder der Buddhismus u.a. in Asien verbreitet ist und wir im Zeitalter des Asiatophilen leben?

Also mein Interesse begann schon vor dem großen Anime-Hype.
Da ich generell an Religionen interessiert bin war es nicht verwunderlich daß ich irgendwann auch ein Büchlein über Buddhismus gelesen habe.
Das hat mich fasziniert, und ich hab dann noch mehr Bücher darüber gelesen.
Weil es exotisch ist ? Das spielt zum Teil natürlich immer eine Rolle. Wenn Buddha
das gleiche gelehrt hätte was wir in unserer westlichen Kultur schon kennen, also total unexotisch, wäre es wohl nicht so interessant. Ungewöhnlich sind Religionen anderer Kulturen eigentlich immer.

mycroft
13.01.2006, 01:07
ich bin evangelisch getauft und bin auch zur konfirmation gegangen.
aber seit dem hab ich nur zu weihnchten oder zu beerdigungen nen fuß in die kirche gesetzt.
seit drei jahren auch nur noch zu beerdigungen, weil an weihnachten hab ich besseres zu tun.

inzwischen vertrete ich immer mehr die wissenschaftliche lehre.
quod erat demonstrandum - was bewiesen wurde ist wert, dran zu glauben.
ich brauche für mein wohlergehen kein omnipotentes wesen, dem ich alles in die schuhe schieben kann was passiert, denn meist gibt es eine rationale erklärung.

ansonsten halte ich religionen für opium fürs volk.
und da ich mal jemandem auf dem totenbett versprochen hab, nie drogen zu nehmen, halt ich mich auch von dieser fern.
trotzdem würde ich nicht austreten. erstens mal aus rein finanziellen gründen und zweitens, sollte ich mal heiraten, dann auch kirchlich. und meine kinder, sollte die evolution mir welche bescheren, werden getauft und kommen auch zur kommunion oder zur konfirmation.
gibt nix was einen finanziell besser sanieren kann als solch ein ehrentag.

Gwydion
13.01.2006, 08:26
Ich bin nicht getauft und gehöre auch sonst keiner Religionsgemeinschaft an. Meine Eltern überließen diese Wahl glücklicherweise mir selbst. Man wird durch sein Umfeld schon genug geprägt... so bleibt mir wenigstens die kleine Illusion, selbst gewählt zu haben. ;-)

Daidai
13.01.2006, 10:21
also ich bin/war evangelisch
ich wurde mit 6 jahren getauft.
damals dachte ich eben das wäre normal und soll so sein.
konfirmation habe ich dann nichtmehr gemacht war mir egal auch wenns kohle gegeben hätte.

ich war auch seitdem ich getauft worden war vielleicht 3-5 mal bei einem kirchlichen anlass.
kirchen besuche ich dennoch ziemlich oft aber eigentlich nur wegen dem bau selbst.

den buddhismus finde ich auch recht interessant da man wie ich finde der sinn eher darin besteht sich selbst gutes zu tun um einen selbst zufrieden zu stellen bzw ein guter mensch zu werden.
bei der christlichen religion habe ich eher das gefühl man dient seinem gott und macht dies und jenes nur um den zorn nicht zu erwecken.
klar gibt es so etwas auch in vielen anderen religionen aber ich bin auch kein experte auf dem gebiet.

Azumanga
13.01.2006, 19:49
Ich bin Ayuist :mrgreen: *rofl*

Phi (1,618)
14.01.2006, 01:45
haha bin vor drei oder 4 jahren aus der kirche ausgetreten^^ jetz leb ich meine eigene religion aus d.h. wenn man das religion nennen kann ich würde es eher überzeugung nennen

nanaka
14.01.2006, 12:37
Eine Zeit lang habe ich Jugendarbeit in der Gemeinde gemacht, von daher gab es viele Berührungspunkte mit dem Glauben. Ich habe mich damit also schon auseiandergesetzt - und kam zu dem Schluss, dass es nicht mein Ding ist. Aus der Kirche bin ich zwar nicht ausgetreten, aber ich glaube nicht an Gott im christlichen Sinne (das scheint in der Tat weit verbreitet zu sein).
Als Gegner des Glaubens (egal welcher Religion) würde ich mich allerdings auch nicht bezeichnen - jeder soll es so halten, wie er es für richtig hält.

Kazumashin2
14.01.2006, 16:04
Ich bin Papier Christ. Nicht Gläubig.
Interessiere mich für den buddhismus.
Allerdings halten mich meine Lehrer und meine Freunde für ne Statanistin (warum weiß ich net).

morbus
14.01.2006, 16:13
Seit Geburt an konfessionslos,ohne religiöse Einflüsse im Elternhaus gross geworden und ja bezeichne mich somit auch als Atheist.


trotzdem würde ich nicht austreten. erstens mal aus rein finanziellen gründen und zweitens, sollte ich mal heiraten, dann auch kirchlich. und meine kinder, sollte die evolution mir welche bescheren, werden getauft und kommen auch zur kommunion oder zur konfirmation.
gibt nix was einen finanziell besser sanieren kann als solch ein ehrentag.
Naja,der Punkt mit den Finanzen als Kind/Jugendlicher zum Zeitpunkt der Konfirmation/Kommunion ist so nicht ganz haltbar.
Es gab da mal so ein lustig-kommunistisches Fleckchen in Europa wo primär Vater Staat die Glaubensrichtung vorgab.Eine tolle Sache war da die Jugendweihe die doch überall vertreten war und noch immer ist.Glaub mit 14 oder so war das und wurde als Übergang von Kind zum Erwachsenen betitelt.Ein wahrer Geldsegen xD

Sai
14.01.2006, 17:35
Mir fehlt die Option "Keiner" in der Umfrage. Ich gehöre keiner Religion an und mir wurde auch nie eine aufgezwungen. Die Glaubensrichtung, die ich am ehesten einschlage wäre der Agnostizismus. Ich denke, es gibt bestimmte mechanismen, die den Menschen immer verborgen sein werden, daraus aber gleich Religionen und Kulte zu machen halte ich für übertrieben. Religionen sind meiner Ansicht nach auch veraltet, denn wer hält sich denn überhauptnoch an die ethischen Massstäbe seiner Religion?

LuV
14.01.2006, 20:10
Allerdings halten mich meine Lehrer und meine Freunde für ne Statanistin (warum weiß ich net).
Weil du als Gothik aus der Amnga/Animeszene rumläufst und ein großer J-Rockfan bist!!?

JPF
15.01.2006, 00:13
Es sei darauf hingewiesen, daß dieses Thema schon hier (http://www.animania.de/forum_neu/showthread.php?t=78&page=1&highlight=Religion) zu finden ist. Auch wenn der Link im Takumas Hinweisthread nicht mehr dahin führt, ist der Thread trotzdem via Suchmaschine leicht zu finden.

Schönen Gruß aus dem Ruhestand,

JPF

Bales_Vegeta
15.01.2006, 00:19
Ich gehöre keiner Religion an, auch wenn ich 2 Jahre in den Evangelische Reli untericht ging.
Ich habe meinen eigenen Glauben.
Da ich nicht 100 Pro mit allen Religionen zu Frieden bin. *Was ihren Glauben an geht.*
Getauft wurde ich auch nicht.

Kazumashin2
15.01.2006, 02:50
Weil du als Gothik aus der Amnga/Animeszene rumläufst und ein großer J-Rockfan bist!!?

Hm ja so in etwa, ich steh auf alles was mit Rock oder sowas in der Richtung zu tun hat.

JPF
15.01.2006, 12:08
Faltenrock, Minirock,... ?

Wuestendrache-Jai
16.01.2006, 09:37
Erstmal tschuldigung dass in meiner Umfrage etwas fehlt und wie tritt man denn aus der Kirche aus?

Muad-Dib
16.01.2006, 10:37
Bin "Praktizierender Heide", aber mich als Atheisten zu bezeichnen fände ich doch ein wenig hart. Denn ganz tief in meinem Inneren bin ich doch schon religiös, kann mich aber keiner Strömung zuordnen. die sind mir (Achtung Persönliche Meinung) alle ein wenig domatisch.

Ich halt es also mehr mit "Nathan dem Weisen" Ein Moslen kann ein besserer Christ sein, als einer der ständig in die Kirche rennt. Schließlich sollte man Menschen nicht nach einem Religionsbuch beurteilen, sonder nach seinen Taten.

M'-D

Bojack
16.01.2006, 11:15
Bin "Praktizierender Heide", aber mich als Atheisten zu bezeichnen fände ich doch ein wenig hart. Denn ganz tief in meinem Inneren bin ich doch schon religiös, kann mich aber keiner Strömung zuordnen. die sind mir (Achtung Persönliche Meinung) alle ein wenig domatisch.
Ich halt es also mehr mit "Nathan dem Weisen" Ein Moslen kann ein besserer Christ sein, als einer der ständig in die Kirche rennt. Schließlich sollte man Menschen nicht nach einem Religionsbuch beurteilen, sonder nach seinen Taten.-D
Gehöre auch keiner Religion an.
Bin trotzdem voll deiner Meinung. :nick:

Kazumashin2
16.01.2006, 17:34
JFP ich lach mich tot HaHaHa

Cais
17.01.2006, 19:20
Nun,meiner Meinung nach gibt es so etwas wie Religionen gar nicht...Es gibt zwar bestimmte Glaubensrichtungen,aber trotzdem glaubt absolut jeder an etwas anderes!! :wie:
Ich selbst bin zwar getauft und konfermiert(bin evangelisch),aber ich denke,ich trete aus der Kirche aus,wenn ich auf meinen eigenen Beinen stehe(bin 16)...
...Hmm...hat hier schon mal jemand geschrieben,an was er glaubt?? Ich glaube an die Wiedergeburt-und ich hab für mich selbst auch ne Erklärung!! :nick: Ich kann mir nämlich nicht vorstellen,dass unsere Gefühle und Gedanken pure Einbildung bzw. von Hormonen gesteuerte Abläufe sind! Deshalb glaub ich gleichzeitig auch,dass wir eine Seele besitzen-und diese ist meines Glaubens nach unsterblich...Allerdings heißt "Wiedergeburt" nicht,dass man als Lebewesen wiederum existieren muss-man könnte auch zu Erde oder Luft werden...die Lebensenergie,die Seele,wird also wiederverwendet... :hm:

Kolt
18.01.2006, 11:17
In Bayern geboren und der Vater Italiener. Jetzt darf jeder mal raten. *g* ... nein, klar ich bin römisch - katholisch. Zumindest auf dem Papier und wenn ich auch meine Gehaltsabrechnung schaue *g* ... da ich aber sowieso regelmäßig gegen die Ansichten der katholischen Kirche verstohse, werde ich wohl in den ewigen Höllenfeuern schmoren *g*

Pudel
18.01.2006, 23:00
Evangelisch auf dem Papier. Kann nicht austreten, weil ich immer noch hoffe, daß ich mal nen Job im Krankenhaus bekomme. Da sieht es besser aus, wenn man Christ ist.
Ich glaube, daß ich nur existiere, wenn ich hier bin, atme, esse, trinke... Wenn ich tot bin, mein Herz aufhört zu schlagen, bin ich weg. Dann existiere ich nicht mehr. Dann belbt nur die Erinnerung der Leute um mich rum von mir übrig.
Ist sehr praktisch! Wenn ich keinen Bock mehr habe, mir gedanken um etwas zu machen, keinen Bock mehr habe zu leiden, bring ich mich um und Feierabend!
Mein Vater ist wohl aus diesem grund gestorben. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich ihn nochmal sehen könnte. Aber andererseits, was bringt es, wenn man leidet. Ob man tot oder lebendig ist? Dann ist es egal, was man tut! Man muß immer fühlen! Das ist grausam!

mycroft
19.01.2006, 00:19
mann mann mann, wenn man das hier so liest, kommen einem wirklich sofort die gedanken an mode-religionen in den sinn.....ich meine, vor ein paar jahren war es mode, sich piercen zu lassen, dann kamen die arsch-geweihe und nun, nachdem ich hier soviel von budhismus gelesen hab, mussman schon fast meinen, das sei ein neuer trend.
genauso wie aus der kirche austreten/sich nichtmehr für sie interessieren.
ich will keinen verurteilen, bin selbst ja weniger christ und mehr wissenschaftlerist, aber kann das eigentlich noch normal sein????

und endgegen dem vorherrschenden trend möchte ich nicht zum budhismus mich mal orientieren/interessiere mich nicht dafür.
was in meinen augen allerdings mal ein näheres studiums würdig ist ist das judentum
die zelebrieren weniger messen sondern mehr so ne art lehrstunde.
und was man in film und fernsehen davon so sieht scheint interessant zu sein.
ausserdem haben sie ne interessante öffnungszeit, nicht so wie die christlichen kirchen, an nem sonntag morgen......

EX-Slayer
19.01.2006, 08:38
@Mycroft

Ich hab mal mitbekommen warum diese Spinner ihre Rituale Sonntag Morgens, wo jeder rechtschaffende Mensch die Möglichkeit auszuschlafen will abhalten.

Die Kirche will nur die ECHTEN Christen in ihren Reihen haben, nicht die Papier Christen und auch nicht die die nur halbherzig dabei sind. Deswegen zu so menschenunwürdigen Zeiten. Denn einen wahren Christen schreckt das nicht ab...

Kolt
19.01.2006, 09:53
mann mann mann, wenn man das hier so liest, kommen einem wirklich sofort die gedanken an mode-religionen in den sinn.....ich meine, vor ein paar jahren war es mode, sich piercen zu lassen, dann kamen die arsch-geweihe und nun, nachdem ich hier soviel von budhismus gelesen hab, mussman schon fast meinen, das sei ein neuer trend.

kommt mir teilweise auch so vor. Aber der Mensch ist nur mal ein Herdentier ;) ... einer macht vor und alle anderen machen nach. Wie bei den Affen. :roll: :twisted:

genauso wie aus der kirche austreten/sich nichtmehr für sie interessieren.

Naja ... ich für meinen Teil muss sagen das ich Theologie äusserst interessant finde. Leider gibt es einfach zu wenig guter Theologen, die sich wirklich damit ausseinander setzen wie es damals evtl. gewesen sein könnte.

Nichts destotrotz bin ich überzeugter Anhänger der Evolutionstheorie.

Die Kirche will nur die ECHTEN Christen in ihren Reihen haben, nicht die Papier Christen und auch nicht die die nur halbherzig dabei sind. Deswegen zu so menschenunwürdigen Zeiten. Denn einen wahren Christen schreckt das nicht ab...

Ne, is klar. Und die sitzen dann Sonntags früh in der Kirchen, reden vor dem Gottesdienst noch wie hackedicht sie gestern abend waren, lallen wärend des Gottesdienst Ihre einstudierten Gebete herunter und versuchen zwanghaft wärend der Predigt nicht einzuschlafen. :mrgreen:

Es ist doch so. Und auf dem Land ist das noch schlimmer. Zumindest ist das bei uns in Bayern so. Meine Oma woht auf dem Land. Da geht es am Sonntag nach der Kirche nur um folgendes: "Hast du xy in der Kirche gesehen", "Naja, die werdens halt nicht nötig haben", "Jaja, aber am Samstag weggehen können sie schon" ... blablabla. Es geht wirklich nur darum irgendwelche Leute auszurichten, die nicht da waren. Hauptsache man ist gesehen worden. Das find ich viel schlimmer.

EX-Slayer
19.01.2006, 10:08
Ich hab das von nem Pfarrer gehört, und wenn der nicht es nicht weiß, wer dann ?:confused:

Kolt
19.01.2006, 10:15
Ich hab das von nem Pfarrer gehört, und wenn der nicht es nicht weiß, wer dann ?:confused:

Du hast anscheinend nicht verstanden was ich damit sagen wollte. :roll: Ich habe nur den Normalfall geschildert, wie er mir zumindest immer wieder aufgefallen ist. Natürlich hat der Pfarrer recht, dass das aus diesem (und anderen) Gründen gemacht wurde, trotzdem ist es doch mehr als eine Heuchelei, oder?

Ich meine, die meisten die Sonntags in der Kirche sitzen, sitzen aus den verschiedensten Gründen da. Und wenn es nur der Grund ist, weil sie von daheim gezwungen werden, so nach dem Motto "Am Sonntag geht man einfach in die Kirche", oder einfach aus dem Grund wie oben beschrieben. "Was könnten wohl die anderen aus meinem Dorf über mich sagen, wenn ich nicht am Sonntag in der Kirche war".

Ich bin mir sicher das die allerwenigsten wirklich aus tiefer Überzeugung in die Kirche gehen. Beten und "Gott gedenken" kann ich überrall ... das hat für mich nichts damit zu tun das ich in die Kirche gehen muss.

Der einzige Tag an dem ich normalerweise in die Kirche gehe ist zu Allerheiligen und das ehrlich gesagt auch nur wegen meiner Oma, damit keiner sagen kann, die Familie wäre nicht am Grab meines Opas gewesen. Für mich verhält sich das so wie mit dem beten. Der Toten kann ich immer Gedenken, wann ich es will und für nötig halte und nicht weil die Kirche dafür einen Tag hat.

Ich meine das ist doch im endefekt die nächste Heuchelei. Das ganze Jahr kümmert sich auf den meisten Gräbern keine Sau darum wie sie aussehen, aber an Allerheiligen muss alle schön geschmückt sein. :roll:

Ich hoffe du verstehst was ich damit sagen wollte.

EX-Slayer
19.01.2006, 10:22
Tja, auf dem Dorf wäre ich mir gar nicht so sicher ob die Schafe nicht doch aus Überzeugung in Gottes Stall wandern...

...als meine Großmutter starb und der Trauergottesdienst für sie abgehalten wurde sollten wir natürlich den Rosenkranz beten (Ich hab Anstandshalber einmal gebetet und dann auf gehört), aber in der Kirsche waren laute alte Leute, und die haben wirklich 59 mal gebetet, und das hatt sich so monoton angehört, ich fand das irgendwie unheimlich, vor allem weil dir das ja jeden Samstag machen...:shock:

Kolt
19.01.2006, 10:32
Tja, auf dem Dorf wäre ich mir gar nicht so sicher ob die Schafe nicht doch aus Überzeugung in Gottes Stall wandern...

Glaub mir ... Überzeugung ist das keine. Ich war oft genug gerade in dem Dorf in der Kirche. Die meisten Männer setzen sich wirklich hoch auf die Empore, natürlich nach ganz hinten damit sie der Pfarrer nicht sieht und unterhalten sich, schalfen oder machen sonst was. Ich finde das wirklich furchtbar. Es geht wirklich nur darum das man sagen kann man war in der Kirche.


...als meine Großmutter starb und der Trauergottesdienst für sie abgehalten wurde sollten wir natürlich den Rosenkranz beten (Ich hab Anstandshalber einmal gebetet und dann auf gehört), aber in der Kirsche waren laute alte Leute, und die haben wirklich 59 mal gebetet, und das hatt sich so monoton angehört, ich fand das irgendwie unheimlich, vor allem weil dir das ja jeden Samstag machen...:shock:

Jup ... das hört sich nicht nur monoton an, es ist tatsächlich so. Anstatt des/der Toten zu gedenken werden 59 "Gegrüßet seist du Maria" runtergerasselt, bei den meisten ohne Sinn und Verstand.

Shingetsu
19.01.2006, 10:35
Mag sein daß die Kirche es nicht gern sieht wenn jemand "nur auf dem Papier" katholisch ist, aber seine Steuern nehmen sie trotzdem gern.
:-)

EX-Slayer
19.01.2006, 10:42
Wie funktioniert es eigentlich, das die Kirchensteuer in einem Land, in dem Staat und Kirche getrennt sein sollen, noch immer haltbar ist ? Ich meine, ich weiß ja das keiner gezwungen ist zu zahlen, aber es kommt mir doch komisch vor...

Kolt
19.01.2006, 10:49
Wie funktioniert es eigentlich, das die Kirchensteuer in einem Land, in dem Staat und Kirche getrennt sein sollen, noch immer haltbar ist ? Ich meine, ich weiß ja das keiner gezwungen ist zu zahlen, aber es kommt mir doch komisch vor...

Jeder der der katholischen Kirche angehört, muss auch zahlen. Zumindest ist das meines Wissens so. *g*

EX-Slayer
19.01.2006, 10:56
Angenommen, ich bin bis zu meinen 30. Lebensjahr in der Kirche und hab immer brav meine Steuer bezahlt. Aus irgendeinem Grund trete ich plötzlich aus. Kurz darauf beschließen ich und meine Freundin zu heiraten. Dürften wir noch in der Kirche heiraten, obwohl ich ausgetreten bin ? Immerhin hätte ich den Verein ja für einige Zeit mitfinanziert, und wenn Sie noch drinn wäre...

JPF
19.01.2006, 21:11
mann mann mann, wenn man das hier so liest, kommen einem wirklich sofort die gedanken an mode-religionen in den sinn.....ich meine, vor ein paar jahren war es mode, sich piercen zu lassen, dann kamen die arsch-geweihe und nun, nachdem ich hier soviel von budhismus gelesen hab, mussman schon fast meinen, das sei ein neuer trend.
genauso wie aus der kirche austreten/sich nichtmehr für sie interessieren.
ich will keinen verurteilen, bin selbst ja weniger christ und mehr wissenschaftlerist, aber kann das eigentlich noch normal sein????

Amen, kann ich da nur sagen. :mrgreen:

Der Buddhismus strahlte schon in der Hippie-Zeit Faszination auf uns Westler aus, vor allem deswegen weil man wie so oft bei Exotischen Dingen nur die positiven Seiten sah (Mal ehrlich, wer sieht von Euch bei Manga negative Seiten ? :mrgreen:) Daß der Buddhismus ebenso Unterdrückung, Religionskriege usw. kannte und kennt, das wollen die meisten Leute nicht sehen.

Ich bin Atheist, weil meine Eltern mich nicht taufen ließen und ich frei selbst entscheiden sollte. Letztendlich habe ich festgestellt, daß ich an keine höhere Macht glaube und auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Damit haben sich für mich ALLE Religionen erledigt. Aber ich verurteile nicht mit diesem Automatismus das Christentum oder die katholische Kirche. Wie auch beim Buddhismus gibt es viele Mißstände, die man anprangern kann, aber da muß ich sagen: Na und ? Wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein ! Keine menschliche Organisation ist frei von jeglicher Schuld.

Gerade bei der katholischen Kirche wird gefordert, daß sie sich modernisiert und Regeln ändert. Ich frage, warum ? Die Kirche ist die Kirche, eben weil sie die Bewahrerin dieser Regeln ist. Wem das nicht paßt oder wer meint, was anderes wäre richtig, muß wohl oder übel eine andere Kirche wählen oder seine eigene gründen. Soviel Freiheit haben wir heutzutage.

Das Problem ist nur, ohne die Kirche scheinen viele Leute zu vergessen, was soziales Verhalten, Moral und Solidarität ist. Ich finde diese Punkte auch ohne Androhung des Jüngsten Gerichts wichtig und folge diesen Grundsätzen aus Überzeugung. Und da der Staat erst recht nicht als Mahner solcher Tugenden geeignet ist, stellt sich die Frage, wer soll statt der Kirchen für diese Punkte kämpfen ?

Natürlich macht die Kirche nicht allein alle zu einem besseren Menschen, aber was ist, wenn es kein Äquivalent gibt ?

Darkside
19.01.2006, 23:30
Also Arschgeweihe kann ich nicht ab und gepierct bin ich auch nirgends.
Ein Trend oder Modeerscheinung ist es bei mir auch nicht.
Mein Interesse an den Religionen(Judentum, Katholizismus, Christentum) war einfach gesättigt. ich hab sie in der Schule im Religions- sowie im Geschichtsunterrcht genug hinterher geworfen bekommen. hab mich dann für fernere Religionen ineressiert und kam dabei auf den Buddhismus. Diese Glaubensrichtung hat mich dann wirklich dermaßen interessiert das ich dabei geblieben bin, nebenbei hab ich auch ein paar andere oder ähnliche Glaubensrichtungen betrachtet(Hinduismus, Taoismus, Bahai). Bin dann jedoch beim Buddhismus geblieben, da ich mich mit diese Glaubensrichtung am ehesten identifizieren kann.

Aredhel
11.02.2006, 00:55
hm...also ich bin offiziell evangelisch....*kopfschüttel*

Allerdings bin ich erst mit 12 Jahren getauft worden..und weiß bis heute nicht warum ich den Unsinn überhaupt gemacht habe.

Gerade die Kirche interessiert mich herzlich wenig...wenn ich dabei noch an die katholische denke...bekomm ich nen dicken Hals. Ich bin froh damit, meine Entscheidungen dieses Thema betreffend, endgültig alleine treffen zu können^^

Ich muss weder in die Kirche an Weihnachten..Ostern oder sonstigen Blödsinn.

Was den "Mode-Atheismus" betrifft....sollen sie doch^^ Ich für meinen Teil kann mit der Kirche als Institution nichts anfangten und jeder, der die Kirche als solches...unterstützt...ähm..naja ich will ja jetzt keinen beleidigten^^ Aber ich mach da einen großen unterschied zwischen der Kirche und dem Glauben

AKiRA
12.02.2006, 16:52
gläubiger katholik.

LeCiel
12.02.2006, 17:21
Evangelisch getauft aber absolut NICHT gläubig und kurz davor auszutreten.
Bin wirklich nur noch drin, weil Religion in der Schule soviel Spaß macht und ich in Ethik müsste wenn ich austrete XD Super Grund, nicht wahr?

Kazumashin2
12.02.2006, 19:41
Mal ne frage wer von euch glaubt an das was in der Biebel steht?

enis
12.02.2006, 20:24
http://video.google.com/videoplay?docid=3593866248238036452

schaut euch das ma an...aber bitte GANZ!

Ayumi
12.02.2006, 20:59
ich gehöre keiner religion an

Tsubasa 2002
12.02.2006, 21:12
römisch-katholisch auch wenn ich net mit dem Papst einer Meinung bin :mrgreen:

Feanor
12.02.2006, 21:42
Religion. Ne gute Frage.

Eigentlich nix.

Ich bin zwar evangelisch getauft und konfirmiert aber richtig an Gott glauben oder so tu ich nicht.

Ich bin Agnostiker.

Slime Half 1/2
12.02.2006, 22:04
ich bin katholisch getauft worden,zur kommunion gegangen usw aber ich bin schon lange zu dem schluss gekommen das es keine einzige religion gibt die mich nur im geringsten überzeugt.organisierte religionen sind mir am suspektesten...freier glaube für mich annehmbar.ich werde die religiösen menschen nie verstehen und sie mich nicht.ich brauche auch keine bezeichnung wie atheist oder heide ,ist mir alles wurscht.alles nur leere worthülsen.die menschen sollen sich ruhig um ihr die *beste* religion streiten .ich will dann lieber außerhalb des ringes stehen.ich lebe hier,ich weiß nicht wieso und ich muss nun versuchen das beste drauß zu machen.es gibt viele menschen die damit sie einen sinn in allem sehen können.ich finde nicht dass wenn man keinen sinn für das leben selbst findet dass das eigene leben dann gleich unsinn sein muss.in der welt des menschen kann man etwas erreichen und man kann sie bereichern.das streben nach höherem verschleiert manchem den blick auf das wesentliche.dieser planet ist eigentlich schön.bedrohlich wirkt mir nur die welt des menschen.bedrohlich,abschreckend aber gleichzeitig faszinierend und unbegreiflich.es gibt kein gut oder böse schema.das wäre doch zu simpel.man kann solange nachsinnen wie man möchte und man wird immer wieder festellen das man das geheimnis des lebens nicht entschlüsseln kann.religion gibt denn sinn schon fest vor und eine weitere suche nach diesem erübrigt sich.die heiligen schriften und lehren sind dann so etwas wie eine bedienungsanleitung für das leben.ich möchte die lehren lieber aus dem leben selbst ziehen.ich bewundere jeden der es schafft den glauben des anderen,sofern er dem eigenen widerspricht zu akzeptieren.es fällt manches mal schwer dies(mir selbstverständlich auch )zu tun aber es scheint mir der enzige weg zu sein der uns im zusammenleben weiterbringt.religionen entstehen durch die ideen(ja sicher ein gläubiger sieht dies nicht als idee sondern als wahrheit an ,als gottes wort und wille ...für mich ist dies alles menschenwerk) von wenigen und werden langsam zum massenphänomen.es hätten auch vollkommen anderen religionen erdacht werden können und diese hätten genauso viele anhänger.ist die grundidee einer religion positiv so liegt es am menschen etwas aus dieser idee zu machen.für den einen leid und tod für den anderen freude und leben.religion hat viele facetten.ich versuche zu verstehen was leute positives aus ihrere religion ziehen und wenn sie zugeben das auch viel negatives mit religion in verbindung zu bringen ist so ist das wirklich vollkommen okay.nur wie gesagt...verstehen werde ich diese menschen nie,nie werde ich ihre gedankengänge begreifen.wir leben in verschiedenen geisteswelten aber auf der selben welt und irgendwie müssen wir miteinander auskommen.garnicht mal so leicht.

Wuestendrache-Jai
13.02.2006, 09:00
Ich muss schon sagen irgendwie gläubig bin ich ja schon, aber an den Quatsch den die Kirche sagt glaube ich nicht

Urashima Keitarou
21.02.2006, 23:06
Atheist wäre ein valider Wahlpunkt gewesen.

Ich benötige keine Krücke in Form einer Gottheit, um durch den Alltag zu kommen. Jeden Monat ein Blutopfer und gut ist.

Slime Half 1/2
21.02.2006, 23:50
meine neue sig sagt alles. :-D :-D :-D :-D

Teyl
22.02.2006, 10:47
Ich bin roemisch katholisch, getaut, zur Kommunion und durch die Firmung.
Ich glaube, denk ich, an Gott orientiere meine Handlungsweise aber an der Tranzendalitaet, Dialektik und daraus folgenden Moral. Wozu mich hauptsaechlich Kant und Hegele inspirierten. Bisher sehe ich da keinen Konflikt zum glauben.

Nachdem ich mich damit beschaeftigte zog bzw. ziehe ich in Betracht zum Judentum zu wechseln. Allerdings fehlt mir dafuer eine entsprechende Gemeinde oder Kontakt zu Personen mit welchen ich mich drueber unterhalten koennte.

@ Rosenkranz
Man betet nicht fuer jede Perle 'Gegruesst seist du Maria' sondern je nach Perle, es gibt duenne wie dicke sowie den Anfang, etwas anderes. Das schwierigste am Rosenkrantz beten ist dabei sich nicht zu verzaehlen und auch das entsprechende Gebet zu sprechen. Zumindest meiner Erfahrung nach.
Habe naemlich in einer entsprechenden Messe einen kompletten Satz gebetet und dabei bei meiner Verwandeten gespinst (man will ja nicht als einziger das Vater Unser aufsagen wenn der Rest / Banknachbar noch bei einem Gegruesst seist du Maria ist). Die wiederum nacher zugab bei mir nachgesehen zu haben - ich denk mal der ehrliche Wille zaehlt auch schon.

Anleitung zum Rosenkranz beten:
http://www.rosenkranz-gebet.de/

Laut den Verheissungen scheint es sich zu lohnen die Zeit zu investieren o.o
(Hab davon aber damals nichts gewusst)


Meine Erfahrung mit Kirchengaengern, besonders aelteren, zumindest in meiner Verwandschaft, ist das sie es durchaus ernst meinen. Wenn auch der Institution an sich vielleicht noch kritisch gegenueber gestanden wird, auf den Glauben an sich kommt da nichts.

Shingetsu
22.02.2006, 12:05
Ich hab als Kind auch den Rosenkranz gebetet.

Das könnt ihr euch jetzt bestimmt gar nicht vorstellen
beim "perversen" Shin.
;P

Buddy
24.02.2006, 15:18
Ich bin evangelisch. Taufe, Konfirmation hab ich auch alles mitmachen müssen. Habe aber mit dem Christentum gar nichts am Hut. Ich bin praktizierender Atteist, und komme so am besten mit mir selbst klar.

DATA
24.02.2006, 18:02
Ich zähle mich als Laienbekenner des Buddhismus.

Rubina
24.02.2006, 19:17
bin evangelisch

Kazuya_nb
26.02.2006, 14:13
Nun meine Eltern haben mich vor Jahren vor die Wahl gestellt und ich wollte weder konformiert werden oder irgendwie anderweitig religiös tätig werden. Es entspricht einfach nicht meinem Wesen ... --> me=Atheist

sakurazuka_seishirou
26.02.2006, 16:04
Atheist

meine eltern fanden es zu blöde an die kirche steuergeld zu zahlen.
leider sieht man an unserer gesellschaft wiedemal, das man schon fast dazu gezwungen wird sich taufen zu lassen. in viel jobs kommt man schlecht rein, wenn man keiner religion angehört.

JPF
26.02.2006, 16:24
Ja, z.B. wenn man Pfarrer werden will. :mrgreen:

sakurazuka_seishirou
26.02.2006, 17:03
Ja, z.B. wenn man Pfarrer werden will. :mrgreen:

ich erkenne das als selten dumme antwort an ....
vielleicht stellt sich die frage nach der religion in deinem job nicht.
aber in meinem und in über 15 anderen fällen, die ich dir aufzählen könnte schon ... und ich bin zu 100% kein pfarrer !!!

-M2-
26.02.2006, 17:16
vielleicht stellt sich die frage nach der religion in deinem job nicht.
aber in meinem und in über 15 anderen fällen, die ich dir aufzählen könnte schon ... und ich bin zu 100% kein pfarrer !!!
Student?!?
Was bitte studierst du denn? Theologie?
oder ist dein Profil nicht ganz aktuell? -.-

sakurazuka_seishirou
26.02.2006, 19:37
@-M2-
dich als schüler kann ich gut verstehen .... da kommt man halt nicht auf die idee, das man als student wenig geld zur verfügung hat und sich nen nebenjob suchen muss. tja und da wird nunmal auf die religion eines menschen geachtet !!! und wenn du dir meine sätze gut durchlesen würdest, würdest du merken, das ich theologie mit sicherheit nicht studiere !!!

-M2-
26.02.2006, 20:03
da kommt man halt nicht auf die idee, das man als student wenig geld zur verfügung hat und sich nen nebenjob suchen muss.
Naja, soweit überlege ich dann doch noch, auch wenn ich nur Schüler bin, aber ich bin davon ausgegangen, so ein Nebenjob würde auch im Profil stehen... (ok; war dann wohl mein Fehler - geb ich gerne zu -.-)
tja und da wird nunmal auf die religion eines menschen geachtet !!!
Da würde es mich dennoch interessieren, was das für ein Beruf ist, ich kenne soweit noch keinen Atheisten, der deswegen Probleme bekommen hätte. (aber naja... kann ja gut sein, Grundsätzlich dürfte das aber keine Probleme bereiten)
P.S. Theologie war nicht wirklich ernst gemeint... wenn du schon Atheist bist -.-

Takuma
26.02.2006, 20:54
@-M2-
dich als schüler kann ich gut verstehen .... da kommt man halt nicht auf die idee, das man als student wenig geld zur verfügung hat und sich nen nebenjob suchen muss. tja und da wird nunmal auf die religion eines menschen geachtet !!! und wenn du dir meine sätze gut durchlesen würdest, würdest du merken, das ich theologie mit sicherheit nicht studiere !!!

Ich gewissem Masse Seishiro zu: Für einen Arbeitgeber können solche Faktoren schon ein gewisses Indiz für die Beschaffenheit eines Bewerbers sein. Wer z.B. eine Familie hat und/oder religiös ist, der mag wohl potentiell gesetzter und weniger "sprunghaft" oder "schwierig" sein. Somit kann sich so etwas bei Bewerbung schon auswirken. Auf die Art der Religion kommt es dabei aber IMO nicht so sehr an. Es sei denn man gehört irgendeiner menschenopfernden Khali-Sekte oder anderen fragwürdigen "Glaubensrichtungen" an. :mrgreen:

sakurazuka_seishirou
26.02.2006, 21:25
@-M2-
gut dann hätten wir das schon mal geklärt!!! ^+^
du willst ein beispiel ?? -gehe in ein christliches altenheim- ... bist du ohne religion (bei diesem beispel ist da wohl eher kath. und/oder evangl. gemeint),
wird man dir einbläuen, dass du dich taufen lassen musst, um dort beschäftig werden zu können!!! ist einer freundin passiert. o.k nen praktikum kann man da auch so machen. willst du aber fest angestellt werden, hast du ohne dementsprechende religion 0 chancen!!

@Takuma
das mit der "menschenopfernden Khali-Sekte oder anderen fragwürdigen Glaubensrichtungen angehören" hast du geschrieben. in diese richtung bin ich nie gegangen !!!

Takuma
26.02.2006, 21:55
... @Takuma
das mit der "menschenopfernden Khali-Sekte oder anderen fragwürdigen Glaubensrichtungen angehören" hast du geschrieben. in diese richtung bin ich nie gegangen !!!

o_O - Ähm... Ja... - Das war auch lediglich ein kleiner Scherz, wie der subtile Grin-Smiley Dir unfehlbar bedeuten sollte. - Doch er hat offenbar schmählich darin versagt. ^^

gut dann hätten wir das schon mal geklärt!!! ^+^
du willst ein beispiel ?? -gehe in ein christliches altenheim- ... bist du ohne religion (bei diesem beispel ist da wohl eher kath. und/oder evangl. gemeint),
wird man dir einbläuen, dass du dich taufen lassen musst, um dort beschäftig werden zu können!!! ist einer freundin passiert. o.k nen praktikum kann man da auch so machen. willst du aber fest angestellt werden, hast du ohne dementsprechende religion 0 chancen!!

Skandalös! Was sind das nur für Zeiten. Stell Dir vor, dasselbe ist mir neulich passiert als ich mich als Imam in einer Moschee beworben habe. :motz:

Und da meine Späße für manch einen so schwer verstehbar zu sein scheinen ;) ... Hinweis: Dieses Post ist mit Humor versetzt! Humor kann in manchen Fällen zu leichtem Grinsen oder gar Lachanfällen führen. Zu den riesigen Nebenwirkungen befragen Sie ihren Arzt oder Psychotherapeuten. *grin*

Darkside
26.02.2006, 22:17
So Weit ist es also schon gekommen. Der Religions-Thread wird von Atheisten überrannt :mrgreen:

Urashima Keitarou
27.02.2006, 08:21
Ich hab als Kind auch den Rosenkranz gebetet.

Das könnt ihr euch jetzt bestimmt gar nicht vorstellen
beim "perversen" Shin.
;P

Öhm... doch, irgendwie ist das eine perfekte Mischung. :P

Teyl
27.02.2006, 11:33
So Weit ist es also schon gekommen. Der Religions-Thread wird von Atheisten überrannt :mrgreen:
Sowas nennt man nicht ueberrannt sondern .. eh .. offensive demonstration von Toleranz. Oder so.

Shingetsu
27.02.2006, 12:10
Öhm... doch, irgendwie ist das eine perfekte Mischung. :P

und ich war sogar im katholischen Schach Club von Sankt Philip Neri,
in Neuperlach.


Wenn die wüssten ...
da würd mir ja gleich die Exkommunikation drohen.
;-)

madobe
27.02.2006, 13:19
und ich war sogar im katholischen Schach Club von Sankt Philip Neri,
in Neuperlach.


Wenn die wüssten ...
da würd mir ja gleich die Exkommunikation drohen.
;-)

aus dir hätte soviel werden können ..*theatralische geste mach*

hab nch nie gehört dass religion im beruf wichtig is. ich selbst jobbe in einer agentur wo nur katholiken um mich herum sind, der eine hat sogar theologie studiert, bis auf ein paar witze +ber katholiken un protestanen is noch nie ws vorgefallen ;)

Inkobus
27.02.2006, 16:19
Bin zwar evangelisch konfirmiert, aber so wirklich glaube ich sowieso nicht an die Art der Religion, die uns das Christentum vorgaukeln will. Ich habe halt eine ganz eigene Vorstellung der Schöpfung und des Seins der Götter. Und meine kann man sogar mit der Wissenschaft vereinen *freu*

JPF
02.03.2006, 13:06
ich erkenne das als selten dumme antwort an ....
vielleicht stellt sich die frage nach der religion in deinem job nicht.
aber in meinem und in über 15 anderen fällen, die ich dir aufzählen könnte schon ... und ich bin zu 100% kein pfarrer !!!

Und ich erkenne in dieser Reaktion eine ausgesprochene Humorlosigkeit.

Mir ist durchaus klar, daß man als Atheist nur schwer einen Job in einem kirchlichen Kindergarten, Altenheim, evtl. Krankenhaus, Privatschule bekommt.

Aber da muß ich wiederum sagen, selber schuld. Das weiß man bevor man sich für so einen Job entscheidet. Und genau das meine ich, mit meiner kleinen Anmerkung wegen des Pfarrers. Bei einigen Jobs gibt es halt Vorbedingungen über die Eigenschaften und Einstellungen des Bewerbers. Wenn Du Dich aktiv und öffentlich bei Greenpeace engagierst, wirst Du auch kaum eine Chance haben bei der BASF einen Job zu kriegen.

Die Firma, hier die Kirche, hat das Recht zu verlangen, daß ihr Mitarbeiter nicht gegen seinen Arbeitgeber opponiert und vielleicht sogar schadet.

Und wie gesagt, das schreibe ich als überzeugter Atheist.

Teyl
02.03.2006, 13:19
Es stand, in der letzten Neon, glaub ich, geschrieben das die WHO (World Health Organisation) keine Raucher mehr einstellt.

Natsumii
17.04.2006, 03:56
Bin evangelisch-christlich erzogen worden, allerdings befindet sich ja
die Welt zur Zeit in einem großen Umbruch, was die Glaubensfrage angeht.
Mir soll es egal sein, denn wenn man schon die Hoffnung
verloren hat, dann spielt der Glauben auch keinerlei Rolle mehr...........

Jin-Jin
17.04.2006, 10:56
Theoretisch gesehen mit ich evangelisch.. wurde getauft und auch konfermiert. Aber ich glaube ich bin doch eher atheistisch - also ohne Glaube. Einerseits denke ich ja, da muss irgendwas sein.. andererseits aber auch wieder nicht.. Ich glaube an das von dessen Existenz ich überzeugt bin.. was bei Gott irgendwie nicht so wirklich der Fall ist. Ist schon irgendwie kompliziert.
Hm.. ich denke Mal, so eine große Rolle spielt in unserer Gesellschaft der Glauben gar nicht. Wobei.. sagen wir es besser mal so: Es ist für uns Christen in den meisten Fällen egal ob wir nun Gottgläubig sind oder nicht. Bei den Muslimen hingegen sieht es anders aus. Find es immer noch krass das jemand die Todesstrafe kriegen soll, nur weil er vom Islam zum Christentum konvertiert ist.. Soviel zum Thema Tolleranz (schreibt man das mit einem oder zwei l? :confused: )..

Lord Raiden
27.04.2006, 23:40
Bin Evangelisch aber mit Kirche hab ich es im moment nicht so, mich interessieren andere Dinge mehr.

Natsumii: Hoffnung findet man überall selbst in kleinen und scheinbar unwichtigen Dingen, doch betrachte sie mal genauer.

Senecio
28.04.2006, 02:28
Den größten Glauben den ich habe ist der an mich selber.
Ich bin religionslos aufgewachsen, habe mich wegen diversen Vorkommnissen dennoch viel mit der katholischen und evangelischen Religion auseinandergesetzt. Dabei habe ich aine tiefe Ablehnung gerade zur katholischen Kirche bekommen, was dort gespielt wird ist in meinen Augen nicht mehr normal. Nur als Beispiel: Mit welchem Recht darf man sich an Sünden bedienen (die durch eine "heilige Schrift" untersagt sind) und sich anschließend bei einer Beichte mit einer Person die schweigen muss, wieder reinzusagen? Das ist wie gesagt nur ein Beispiel von vielen. Zudem halte ich die Umgangsformen der strengen Katholiken gegenüber anderen Menschen einfach widerlich, die Methoden Kindern diese Religion aufzuzwingen finde ich genauso abscheulich. Da sind die Evangelen schon ganz anders, aber auch mit denen könnte ich mich nie identifizieren. Ich brauche ein starkes Ego um voranzukommen, ich will keine Unterstützung von irgendwem oder irgendwo. Die Bibel mag zwar eine tolle Lektüre zu sein um sich an irgendetwas zu klammern, man sollte sich aber immer dessen bewusst sein das dort nur die tollen Sachen drinstehen, Schriften die da nicht in Konzept passten wie z.B das Thomasevangelium wurden einfach mal weggelassen. Sowieso sollte jeder der ein bisschen realistisch denken kann irgendwo das Zweifeln bekommen!?

Schlussendlich muss es jeder für sich entscheiden was er glauben will und was nicht. Für mich und mein Leben wird eine Religion auf jeden Fall keine Rolle spielen.

frozen inuki
28.04.2006, 11:27
Ich gehör keiner Religion an, aber ich kann trotzdem an Gott glauben. Als einziges Versteh ich nicht wieso die Religionen friedlich miteinander leben könnten??Das find ich wirklich schade weil man ist nicht anders wenn der Glauben anders ist man kann sich trotzdem verstehen.

EX-Slayer
28.04.2006, 14:23
Das liegt daran das jede Religion von sich behauptet die einzig richtige/wahre zu sein. Und wenn dann ein anderer kommt und das ebenfalls von sich sagt gibt es ein Problem. Immerhin wagen es die anderen zu behaupte, sie seien die Anhänger des einzig wahren Glaubens, was man als Anhänger des einzig WAHREN wahren Glaubens nicht tolerieren kann. Sagen zumindest die Prediger.:roll:

Usako Kirei
28.04.2006, 18:42
Das liegt daran das jede Religion von sich behauptet die einzig richtige/wahre zu sein. Und wenn dann ein anderer kommt und das ebenfalls von sich sagt gibt es ein Problem. Immerhin wagen es die anderen zu behaupte, sie seien die Anhänger des einzig wahren Glaubens, was man als Anhänger des einzig WAHREN wahren Glaubens nicht tolerieren kann. Sagen zumindest die Prediger.:roll:

joa genau das ist das Problem.
Ich bin Evangelisch. Aber gehe nur zu den Feiertagen in die Kirche. Hmm was letztlich jemand glaubt ist jedem selber überlassen. ich habe kein Problem mit anderen Religionen und so sollte es jeder halten. Denn ob Buddha, Gott, oder Götter geglaubt wird immer. Und irgendwie sind da viele Gemeinsamkeiten.Ich finde es echt bescheuert jemanden wegen seines Glaubens zu diskriminieren, egal von welcher Seite. Ich bin selber sehr fastzieniert vom Buddhismus. ich finde das einfach Klasse. ich mag diese Religion sehr^^.

madobe
28.04.2006, 19:18
dann solltest du wissen das es NICHT budder heißt ^^;;;

Usako Kirei
28.04.2006, 19:28
Oje sorry habe mich nur verschrieben richtig ist Buddha.^^ Danke. Wobei er als junger Prinz Siddhartha Gautama hies und später dann zu Buddha wurde.

Callista
29.04.2006, 20:37
Laut Papier katholisch, aber ich kann mit Religion nichts anfangen. Ich glaube zwar an bestimmte Dinge, aber religiös bin ich nicht, kann natürlich daran liegen, dass ich die ersten 8 Jahre meines lebens als "Evangelische" verbracht habe und nach dem Wechsel nie eine Bindung zu Kirche, Religion usw hatte. Im Moment bin ich wohl ein "U-boot Christ" zu den Feiertagen und zu Familienfesten (Hochzeiten usw) tauch ich in der Kirche mal auf :mrgreen:

Blackmagic
30.04.2006, 12:37
Evangelisch
Getauft ja, aber nicht konformiert.
Wüsste nicht, was ich in der Kirche soll.
Ich "kann" auch an Gott glauben ohne in die Kirche zu gehen.
Muss mir nicht von jemanden sagen lassen, der angeblich ein gehilfe ist,
das hast zu tun und das hast du zu lassen.
Gebe auch nicht ganz so viel, auf den ganzen kram.
Davon ab wunder ich mich so oder so, normal unterscheiden sich die Religionen nicht wirklich.
Aber halten tut sich dran keiner. Also was solls. Und die Kirche muss nicht von meinen Geld leben. Seh ich garnicht ein warum?
Ich lebe dann doch lieber nach meiner Vorstellung. Ob danach in der Hölle lande oder in den Himmel komme werden wir dann sehen.

Jurai
30.04.2006, 21:57
@ ALL

Ich bin praktizierender Atheist - von ganzem Herzen.

Gruß Jurai 8-)

Noir
10.05.2006, 22:34
Ich bin Evangelisch aber glaube nur an das was man beweisen kann d.h. ich bin ungläubisch mein Glaube ist die Physik ....

MfG Noir

mycroft
10.05.2006, 23:24
rein physikalisch wirste da aber mit manchen sachen ein problem haben.
für mich als nihilisten, also als jemand, der nur an das glaubt was bewiesen wurde, ist es manchmal schon schwer......deswegen begranze ich mich nicht auf eine wissenschaft.

aber das dürfte den leuten hier längst bekannt sein......xD

Metz
14.05.2006, 15:23
Was man der Religion beim besten Willen nicht absprechen kann, ist die Fähigkeit, den Leuten Halt und Kraft zu geben. Das ist ein Grund, weshalb auch ich des öfteren Orte des Glaubens (Kirchen, Friedhöfe) aufsuche, denn dort herrscht einfach eine ruhespendende und meditativ-sakrale Atmosphäre. Im Endeffekt könnte es mir aber egal sein, ob es sich dabei um eine Kirche oder einen buddhistischen, hinduistischen oder shintoistischen Tempel bzw. Schrein handelt... und so weiter.
Schlimm wird Religion erst dann, wenn sie den Anspruch erhebt, die einzig seligmachende zu sein.

So, dem ist jetzt nur noch hinzuzufügen, dass ich kein besonders gläubiger Mensch bin. Ich hatte großen Spaß im Konfirmationsunterricht, in der von der Kirche betreuten Jugendgruppe, den Pfadfindern etc. aber mehr nicht.
Mein Pastor zeigte sich verständnisvoll.

mieze
14.05.2006, 17:00
also ich für meinen teil bin zwar evangelisch getauft,halte aber absolut nichts von der kirche,da sie in meinen augen eine heuchlerische institution ist,die den leuten etwas vor macht.
ich glube zwar an gott und lese auch in der bibel,lege sie jedoch nicht aus sondern sehe sie als symbolischen leitfaden.
andererseits stehe ich auch sowohl dem buddismus als auch dem islam nahe und beschäftige mich damit.
letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden was das richtige für ihn ist.


religion oder glaube im allgemeinen ist meiner meinung nach dazu da um den menschen ein gutes gefühl und rückhalt zu vermitteln und ihn somit zu stärken.
wenn jemand atheist ist und sich damit wohl fühlt ist das doch auch total gut. was soll ich jemanden meine glaubensauffassung aufzwingen,mit der erdann total unglücklich wäre??


Liebe Grüße, mieze *küsschen*

Noir
14.05.2006, 19:03
Mietze ansich hast du im großen und ganzen Recht aber wie Metz gesagt hatte ist auch zu beachten das man nicht von Religion "abhängig" ist es sollte nur ein Leitfaden sein aber man sollte trotzdem die derzeitigen medizinischen Chancen nutzen wenn man sie braucht ! ! !

MfG Noir

Eismond
16.05.2006, 13:36
Also ich bin evangelisch und ganz glücklich damit. In die Kirche gehe ich nicht aber ich glaube an Gott. Irgendwas ist da, da bin ich mir sicher. Eine Theorie die mir sehr zusagt, ist die eines Aufklärers (ich glaube es war Voltaire, aber sicher bin ich mir nicht, verbessert mich wenn ihr es wisst), dass die Welt von Gott geschaffen wurde, er sie dann aber quasi sich selbst überlassen hat. Ziemlich dankbar bin ich Luther dafür, dass er, wenn auch ungewollt, die evangelische von der katholischen Kirche losgelöst hat. Ich glaube evangelische Christen sehen viele Dinge im Zusammenhang mit den Glauben etwas lockerer. Leider schafft es die Kirche aber auch hier nicht, ihr Angebot so zu gestalten, dass es gerade für junge Menschen interessant ist. Im Großen und Ganzen bin ich aber viel zu fest in der Religion verwachsen, mit der ich aufgewachsen bin und sich vollkommen von ihr zu lösen fällt mir einfach zu schwer. Ich glaube, dass es auch vielen Leuten die konvertieren so geht, auch wenn sie etwas anderes behaupten.

Musicmonk
16.05.2006, 22:56
Ich bin evangelisch. Ich glaube auch, dass es einen Gott gibt. Und glaube auch an diesen.

taunebula_stern25
17.05.2006, 08:46
Römisch-Katholisch

Glauben tu ich aber an nichts.

Batou
17.05.2006, 17:01
Römisch-Katholisch

Glauben tu ich aber an nichts.
:hm: erlaube mir die Frage, warum du dann einer Religion angehörst, oder resultiert das aus einer Taufe? Bin da grad bissl verwirrt ^^;

madobe
17.05.2006, 21:18
:hm: erlaube mir die Frage, warum du dann einer Religion angehörst, oder resultiert das aus einer Taufe? Bin da grad bissl verwirrt ^^;

is da snich bei jedem 3. christ in D. so?*g*

taunebula_stern25
18.05.2006, 08:50
:hm: erlaube mir die Frage, warum du dann einer Religion angehörst, oder resultiert das aus einer Taufe? Bin da grad bissl verwirrt ^^;
Getauft wurde ich römisch-katholisch, war dann Ministrantin, habe dann gemerkt, dass diese Religion nichts für mich ist. Jetzt glaube ich an nix mehr.

Onigiri
18.05.2006, 17:36
Römisch-Katholisch getauft und auch geblieben, steh nich so auf Hoppediehopp 8-) Kleiner Tipp noch, eine Taufe macht keine Religion aus. Entweder ist man einer Religion durch den Glauben zugehörig oder nicht, zwischendinger gibts da nicht wirklich ^^

Eismond
18.05.2006, 17:41
Kleiner Tipp noch, eine Taufe macht keine Religion aus. Entweder ist man einer Religion durch den Glauben zugehörig oder nicht, zwischendinger gibts da nicht wirklich ^^

Ich weiß nicht wie das bei den Katholiken ist, aber bei uns Protestanten macht die Taufe sehr wohl einen großen Teil der Religion aus. Wer nicht getauft ist, der ist kein Mitglied der Gemeinde. Genaugenommen sogar kein Christ, deshalb wird es im katholischen Zweig auch so sein. Ich verstehe aber trotzdem was du sagen wolltest. Vielelicht wäre die Formulierung mit "Glaube" anstatt "Religion", deutlicher gewesen.

Onigiri
18.05.2006, 19:05
Was du meinst ist mir sehrwohl klar, man ist in der Tat kein Mitglied der Gemeinde, ohne die Taufe. Ich habe auch sehr wohl Religion als Wort genommen, da eine Taufe einen vielleicht in die Gemeinde bringt, aber es immer noch keinen ganzen Christen aus dir macht. Dazu gehört erst der Glaube, an diese Religion als ganze.

Da du aber weißt worum es mir ging, und ich eher auf solche Posts wie "Römisch-Katholisch... Glaube aber an Nichts..." eingehen wollte, sollte dies auch relativ egal sein. Mir liegt aber auch nichts daran, vielleicht hätte es nur "Ich bin so und so getauft, lebe diese Religion aber nicht aus." heißen sollen.

Jedenfalls ist's ja auch egal, jeder kann so schreiben, wie er/sie es für richtig zu halten vermag.

Chaya
21.06.2006, 23:22
was haltet ihr eigentlich von den zeugen jehovas?
die sind jetzt nach langem hin und her vom obersten bundesgerichtshof als offizielle religionsgemeinschaft eingetragen worden. haben damit den selben status wie gängige religionen in deutschland.

EX-Slayer
21.06.2006, 23:45
Wer unbedingt in dem Verein sein will, der soll...wir leben ja in einem freien Land. Ich persönlich muss mit dennen nix zu tun haben, auch wenn sie manchmal ganz praktisch sein sollen...

Chaya
22.06.2006, 00:49
Wer unbedingt in dem Verein sein will, der soll...wir leben ja in einem freien Land. Ich persönlich muss mit dennen nix zu tun haben, auch wenn sie manchmal ganz praktisch sein sollen...





wieso praktisch?

EX-Slayer
22.06.2006, 10:07
Habe gehört das die Brüder es verstehen ihre Leuete in den richtigen Stellen zu positionieren...was in etwa heißen würde, wenn du Mitglied bist und deinen Job verlierst können die dir wirklich helfen was neues zu finden (Etwas, was die dafür zuständigen Ämter ja auf geradezu magische Weise nie schaffen -_-)

Komischerweise sind es oft die extremen, ob religiös oder politisch, die sowas wirklich gut können.

kyu the coffin
26.06.2006, 21:54
Also ich bin nicht getauft, war es nie und gehöre auch keiner sonstigen Religionsgemeinschaft an. Das so oft missbrauchte Wort "Glauben" ruft bei mir Ekel hervor und zwar deshalb, weil es für viele blindes Vertrauen bedeutet. Ich will keiner Gemeinschaft freiwillig angehören, die Mitglieder hat, die schon aufkeimende Kritik an ihr selbst verurteilen und bestrafen.
Religion mag Hoffnung geben, aber das würde inem auf das Vertrauen auf etwas anderes geben. (Mir persönlich fehlt so etwas oft und somit auch für viele Dinge die Hoffnung lol, ich bin ein alter Pessimist was alle "großen Dinge" angeht, mein Leben amch ich mir selbst erträglich). Dogmen fidne ich lächerlich.

@Ex-Slayer: Ich denke mal sie haben erstens die nötige Machtposition (wegen der "Gläubigen", die IHNEN huldigen), zweitens die Intention ( "Suchen wir doch noch ein paar Schäfchen, die wir schröpfen können!") und drittens scheuen sie keine ungerechten Mittel und können so einem "Gläubigen" bei der Suche helfen.
Und rechte Gruppierungen kann man durchaus mit Sekten vergleichen...

mycroft
26.06.2006, 23:59
@jpf mein arbeitsrechtsprof hat es auf den punkt gebracht: will man in den verhältnissen von vor 500 jahren arbeiten, dann kann man sich die kriche als arbeitgeber aussuchen. die haben eigene regeln und eigene gesetze, und ein arbeitsgericht kann da gar nichts machen.
eigentlich traurig in wie weit die religion einfluss nimmt auf das tägliche leben.......

was hier die diskussion um arbeitsplätze bei kirchlichen trägern angeht: ich habe zwei mal praktikum gemacht in einem katholischen kindergarten, obwohl ich protestantisch getauft bin und somit einer minderheit hier im dorf angehöre. beim ersten mal hat man mich aus unwissenheit heraus genommen und weil ich die leute überzeugen konnte, das ich der richtige bin. als klar war das ich das jahr wiederholen muss und wieder ein praktikum brauche kam der kindergarten und der pfaffe auf mich zu und haben mich gefragt ob ich wieder kommen will.
ergo, wenn man gut ist und sich selbst gut präsentieren kann und man seine klappe beim thema religion in so einem fall einfach hält, der kann auch bei einem kirchlichen träger anfangen.
und das ist keineswegs ne ausnahme, sondern in den meisten rendanturen die regel.
selbst in kirchlichen krankenhäusern werden offensichtliche atheisten und sogar "zweifelhafte" leute eingestellt, weil sie einfach gut sind.
man muss sich nur verkaufen können.

aber mal ehrlich, wer will schon bei einem kirchlichen träger arbeiten???

mylana
27.06.2006, 00:05
ich hab auch mal ein praktikum in einem katholischen träger absolviert,
aber da hat mich keiner gefragt, ob ich auch katholisch bin

ab september fange ich ein fsj an
und wie kommt man daran? natürlich hauptsächlich über katholische träger,
da wird zwar nicht verlangt, dass man gläubig oder katholisch ist, allerdings muss man bereit sein, sich mit dem glauben auseinanderzusetzen

aber ich denke so verkehrt kann das nicht sein,
denn wie soll man sich eine meinung über ein thema bilden ohne sich damit einmal ernsthaft auseinander zu setzen?

mycroft
27.06.2006, 00:10
hab mich damit auseinander gesetzt.
hab gewonnen mit 1:0 für mich......

nein, spass beiseite, ich habe nur meinen prof zitiert, aber irgendwie muss man ihm zustimmen, wenn man sieht was die verlangen können oder was bei denen schon als kündigungsgrund reicht (eine scheidung und du bist weg vom fenster).
das kann es meiner meinung nach heute nicht mehr geben.....

mylana
27.06.2006, 00:14
wenn man sieht was die verlangen können oder was bei denen schon als kündigungsgrund reicht (eine scheidung und du bist weg vom fenster).
sowas sollte es wirklich nicht geben,
wir leben ja schließlich nicht mehr im mittelalter

ist aber schwierig, wenn man z.b. in einem kindergarten arbeiten will
ich kenn zumindest nur katholische
das wär nichts für mich

BeBopgirl
01.07.2006, 01:01
Ich bin getauft und gehöre offiziell zur russischen orthodoxalen Kirche...
Ich glaube nicht an die Kirche, egal welche, sondern an Gott und Gewissen!!!
Glauben an sich ist nicht schlecht.

Man-Gauchiwa
01.07.2006, 09:08
Also ich bin in deutschland geboren mein vater ist grieche und meine mutte türkin
na was meint ihr was ich bin wer jetzt auf muslime kam lag richtig :mrgreen:
soweit ich gesehen hab bin ich wohl der einzige der hier auch rein geschrieben hab *alleinsteh* ich bin aber nicht soooooooooo eligiös das ich gleich tag für tag in die mosche aber selbst an feiertagen sehr selten und interessiert bin ich auch nicht grade sehr dran aber stören tut es mich aber auch nicht also ich weiß nicht in welche richtung ich geh :wie:

enis
01.07.2006, 10:03
w00t..in die richtung der atheisten!
:)

mycroft
01.07.2006, 12:50
@mylana du kannst auch beim drk ein fsj machen, oder in komunalen einrichtungen. das hat nix damit zu tun das man bei der kirche arbeiten muss.

@bebopgirl ich glaube auch an was, und zwar an das was bewiesen wurde. xD

warum braucht man eigentlich einen glaube. religion ist opium fürs volk. und sorry, ich hab geschworen nie drogen zu nehmen. ich bin zwar auch getauft, ja sogar zur konfirmation gekommen, aber ich habe mich nie richtig mit der kirche auseinander setzen können. warum sollte auch ein transzendentes wesen über uns bestimmen??

Haine-Chan
25.08.2006, 12:50
Ich für meinen Teil bin evangelisch, hab aber keine Kommunion gemacht, ich fand die Unterrrichtsstunden in der Kirche einfach zum kotzen, ich kam mir vor wie im Kindergarten bei den kindischen Spielen zum Kennenlernen und irgendwelche Kirechsongs wollt ich mir erst recht nicht antun.
Ansonsten find ich diese Religion ganz gut, ich muss nicht jeden Sonntag in die Kirche *gehe eigentlich nie dahin, wozu auch ? * es gibt keine Fest was sich "Abendmal" nennt wie bei den Katholiken. Zudem finde ich das es einige Kaths. gibt die einen an der klatsche haben *sorry das ist nicht böse gemeint* aber zum z.B am Welt Jugendtag in Köln, gab es einige die die Meinung vertreten haben wir Evang. dürften nicht zum Papst, da er nur für sie da wäre. So ein Quatsch. Ich mag generell keine streng gläubischen Kaths. ich mein was ist das denn ? die haben Pfarrer die Kinder vergewaltigen :shocked:
Ich glaube an nichts, weder an Gott noch an den Teufel *oder schonmal gesehen?* ich glaube an mich selbst und an das was ich sehen und anfassen kann.

Shinobi of Darkness
25.08.2006, 14:43
Ich min Katholisch und glücklich darüber!.____.

~Lilly~
25.08.2006, 15:59
Laut, Taufe, Kommunion etc. bin ich Katholisch, allerdings glaube ich an nichts und finde die Katholische Kirche sowieso extrem hinterhältig, dass ich bald der Kirche austreten werde und dann keiner Religion angehöre. Denn ich glaube an nichts, und besonders nicht an das was uns versucht wird weis zu machen.

Ergo, Atheist [In meinem Inneren zumindest ;)]

Tiamat
25.08.2006, 16:59
Ansonsten find ich diese Religion ganz gut, ich muss nicht jeden Sonntag in die Kirche *gehe eigentlich nie dahin, wozu auch ? * es gibt keine Fest was sich "Abendmal" nennt wie bei den Katholiken.

Äh und wie würdest Du dann das kleine Fest am Ende eines jeden Gottesdienstes nennen, bei dem ein Kelch mit Wein und ein Körbchen mit Oblaten unter allen herumgereicht wird, die an diesem Ritual, ich nenne es mal ganz frech so, teilnehmen? o.O Um den Schluck Wein wurde ich bisher von fast jedem Katholiken beneidet, die ihre Hostie trocken runterwürgen dürfen. XD

Ja gut, wie man aus dieser Anspielung evtl. rauslesen kann bin ich evangelisch, getauft und bis zu einem gewissen Grad auch erzogen worden, da meine Familie aber eine bunte Mischung aus Protestanten und Katholiken ist auch eher locker. Es wie die vielen U-Boot Christen zu machen und an Weihnachten dann partout in die Kirche zu gehen, nur daß man wenigstens einmal im Jahr in der Kirche war - nee. Entweder ganz und dann aus Überzeugung oder gar nicht. Zur Konfirmation bin ich aus eigenen Stücken gegangen, weil ich aus irgendeinem Grund die Möglichkeit haben wollte "später mal Patentante werden zu können." Allerdings waren in meiner Gruppe auch viele, die es aus Familientradtion oder wegen des Geldes gemacht haben. Ich finde wenn es eine höhere Macht geben sollte, sollten wir dieser doch durch unsere Taten zeigen, daß wir ein z.B. gutes christliches Leben mit Nächstenliebe und allem drum und dran führen anstatt es davon abhängig zu machen wie oft ich in die Kirche renne. Meine erste große Glaubenskrise kam, als eine Klassenkameradin mit sechzehn tödlich verunglückte und mir ihre Freundinnen klar machen wollten, daß ihr Tod doch tatsächlich Gottes Wille gewesen sei, wer weiß was ihr sonst noch passiert wäre evtl. wäre sie noch kriminell geworden. Hallo? o.O
Danach habe ich aus dem Religionsunterricht zu Ethik gewechselt, weil mir das Christentum nur noch als große Heuchelei vorkam, auch wenn der Pfarrer der in diesem Jahr unseren Reliunterricht machte echt locker drauf war, die mir den Sinn hinter so einem unnützen Ereignis nicht klarmachen konnte. Im Ethikunterricht kam ich wieder etwas "runter" und begann meine momentane Einstellung zu entwickeln:

Ich sehe die Sache mit dem Glauben an sich eher locker, da ich für mich glaube, daß jede Religion ein- und diesselbe Kraft im Universum versucht zu verstehen und ihr einen Namen geben will. Jahwe, Gott, Allah, Odin, die Große Göttin, Tiamat, Cerrunos - für mich alle ein und dasselbe. Alle Götter sind ein Gott, alle Göttinnen eine Göttin und alles ist eins. Jede Religion und auch der Atheismus gepaart mit der Wissenschaft *g* ist ein Pfad auf dem man versucht sich an die Fragen nach dem Ursprung und evtl. dem Sinn des Seins zu nähern und jeder Pfad dafür an sich ist richtig. Das Grauen, das manche Religion bei den Menschen auslöst ist das, was der Mensch daraus gemacht hat. Ich erinnere mich noch zu gut an ein Gespräch mit einer ehemaligen Kommilitonin, die gläubige Christin ist und mir auf meine "Alle Götter sind eins These" entsetzt entgegenschmetterte, daß ein Gott wie Allah der von seinen Gläubigen fordere andere zu töten, nicht der gleiche sein könne wie "ihr" Gott. Allerdings konnte sie mir in der Sache mit dem Unfall meiner Klassenkameradin weiterhelfen. ;) Als ich ihr das erzählte und ich ihr sagte, daß alles was auf der Welt vor sich geht doch wohl nicht die Absicht eines Gottes, der seine Kinder allesamt liebt sein kann, meinte sie: "Wir haben unseren Willen, Gott ist zwar immer da und sieht sich die Geschehnisse in der Welt an (und bekommt wohl regelmäßig auch einen zuviel), aber durch unseren Willen liegt alles was wir tun an uns. Sie hat den Blödsinn mitgemacht, das Risiko gekannt und mußte dadurch leider die Gefahr des Unfalls auf sich nehmen."

Wie einige hier auch schon angesprochen haben ist Religion etwas, das dem einzelnen Kraft geben kann, wichtig ist, das man sich gegenseitig akzeptiert und redet. *find* Mit meiner Kommilitonin hatte ich viele lange Gespräche, über das an Gott Glauben an sich. So lange Unwissen über die Religion des anderen herrscht sind Probleme vorprogrammiert. Oder wußten hier alle Katholiken, daß es in der evangelischen Kirche einen Schluck Wein zum herunterspülen der Oblate gibt? ;)

Glaube kann echt zu einem Problem werden, wenn man darüber seinen eigenen Willen vergißt oder man soweit gebracht wird ihn zu vergessen und alles brav nachbetet, was einem vorgebetet wird. Unseren Willen haben wir immerhin nicht umsonst bekommen. Bei ohnmächtig dahingehauchten oder voller inbrunst intonierten Sätzen wie "Gott hat es so gewollt" könnte ich regelmäßig einen zuviel bekommen. -_-

Zum Schluß meines halben Romans, bei dem ich garantiert wieder was vergessen habe, noch ein Zitat meines Vaters zum Thema Kirche: "Warum sich mit dem Bodenpersonal aufhalten, wenn man sich direkt an den Chef wenden kann?"

Liete
30.08.2006, 10:56
Ich bin nicht getauft, was auch in meinen Papieren steht, allerdings musste ich 10 Jahre lange den Katholisch Reliunterricht besuchen....

Shingetsu
30.08.2006, 14:52
die haben Pfarrer die Kinder vergewaltigen

Gibts auch bei den Evangelen.

http://kirchenopfer.de/dieopfer/kindsmissbrauch/index.php

Da sind gemischte Fälle aus katholischen und evangelischen Kirchen aufgelistet.
Da es zwischen den Kirchen kaum Unterschiede gibt spricht Kirchenopfer.de
auch meistens von Kirchen, also in der Mehrzahl, weil damit evangelisch und katholisch gemeint ist.

Tyler_Durden
10.09.2006, 21:13
Ich bin evangelisch. Aber nicht aus Leidenschaft. Vielleicht hoffe ich bei Erdbeben oder Flugzeugabstürzen auf eine gnadenbringende Weihnachtszeit. Es gibt Tendenzen, die mir Halt und Kraft spenden, wenn's brenzlig wird. Ich glaube ein Fünkchen an Gott, aber nicht an seine global agierenden Bediensteten. Dafür zeige ich großes Interesse an Traditionen und Weisheiten. Mich faszinieren die germanisch-nordische und ägyptische Mythologie.

Religion ist für mich auf gewisse Weise der gescheiterte Versuch, die Bestie Mensch in Fußfesseln zu legen. Wenn ich bedenke, wie viele Menschen im Namen diverser Gottheiten hingerichtet oder niedergemetzelt wurden (und werden!), egal ob das nun die Kreuzzüge waren, die Inquisition, die schwelenden Kämpfe in Nordirland oder die Anschläge auf's World Trade Center - ich kann keiner Richtung aus Überzeugung angehören.

Homunculus
13.09.2006, 20:33
Ich bin römisch-katholisch auf dem Papier, aber weder praktizierend, noch glaube ich an Gott. Schlicht und einfach aus dem Grund, weil mich Religion nicht interessiert.
In meinem Alltagsleben spielen Gott und Religion einfach keine Rolle und daß man nicht fremdgeht, stiehlt, lügt oder sonstwas, sollte einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen und nicht die Kirche.

Ich respektiere die Menschen, für die Religion im Leben wichtig ist. Und wenn sie meinen, daß es ihnen Trost spendet und gut für ihr Seelenheil ist, wenn sie zu Gott beten, dann sollen sie das tun.
Da ich nicht an ihn glaube und es mich wie oben erwähnt, nicht interessiert, kann ich für mich keinerlei Nutzen oder Heilkraft aus meiner Konfession ziehen.

Ich habe zwar schon öfters mit dem Gedanken gespielt, aus der Kirche auszutreten, da ich nicht mal den Service der "Weihnachtsmesse" oder "Ostermesse" in Anspruch nehme, aber da die Kirchen ja auch Krankenhäuser und Kindergärten unterstützen und das zum Teil auch durch die Kirchensteuereinnahmen geschieht, lege ich Solidarität an den Tag und zahle weiter. Schließlich weiß ich ja nicht, ob ich nicht irgendwann mal das kath. Krankenhaus hier im Ort brauche *lach* Und ein Kirchenaustritt würd mir eh nicht helfen, da inzwischen eh ein minimales Kirchgeld "verhängt" wird, dem ich mich nicht entziehen könnte.

Ansonsten denke ich schon, daß es für manche Berufe wichtig ist, in der Kirchengemeinschaft zu bleiben. Wir betreuen einen Internisten, der auch für das kath. Krankenhaus tätig ist. Der gute Mann ist aus der Kirche ausgetreten und hat panische Angst davor, daß es die Kirche mitbekommt und die ihm dann nicht mehr Patienten schicken.
Der andre Arzt, der im gleichen Krankenhaus angestellt war, ist rausgeflogen, weil er seine vor Gott geschlossene Ehe hat scheiden lassen.

Wenn ich sowas dann sehe, frage ich mich allen Ernstes, was es dann noch mit der Güte und Barmherzigkeit der Kirche auf sich hat. Das grenzt in meinen Augen schon fast an Erpressung.

Auf der andern Seite gibts natürlich auch unter den Gläubigen genügend Heuchler, die z. B. nur zu Weihnachten einen Fuß in die Kirche setzen und dann einen auf Christ machen. Und im Alltagsleben betrügen sie die Frau, schlagen die Kinder und weiß der Geier -.-

Mein Chef z. B. ist auch so ein Heuchler, der sich generell in die letzte Bank setzt, um zu sehen, wer kommt und wer nicht. Und dann spricht er die Nicht-Kirchgänger bei nächster Gelegenheit auf ihr Fehlen an. Für meine Begriffe ist das kein guter Christ.

Buffy
03.10.2006, 02:20
JEDI!
(aber nicht getauft) :lol:

Yamazaki
11.10.2006, 14:10
Ich bin evangelisch. Aber nicht aus Leidenschaft. Vielleicht hoffe ich bei Erdbeben oder Flugzeugabstürzen auf eine gnadenbringende Weihnachtszeit. Es gibt Tendenzen, die mir Halt und Kraft spenden, wenn's brenzlig wird. Ich glaube ein Fünkchen an Gott, aber nicht an seine global agierenden Bediensteten. Dafür zeige ich großes Interesse an Traditionen und Weisheiten. Mich faszinieren die germanisch-nordische und ägyptische Mythologie.

Religion ist für mich auf gewisse Weise der gescheiterte Versuch, die Bestie Mensch in Fußfesseln zu legen. Wenn ich bedenke, wie viele Menschen im Namen diverser Gottheiten hingerichtet oder niedergemetzelt wurden (und werden!), egal ob das nun die Kreuzzüge waren, die Inquisition, die schwelenden Kämpfe in Nordirland oder die Anschläge auf's World Trade Center - ich kann keiner Richtung aus Überzeugung angehören.

Man sollte unterscheiden können, dass die meisten dieser Geschehnisse politischen Hintergrund mit der Religion als Blendwerk haben.

Haine-Chan
11.10.2006, 14:20
@Tiamat
Ich weiß nicht wie ich dieses Fest nennen würde -.-
Wie gesagt ich halt von der Kirche nix.

@Shingetsu
Mag sein, ich habe bis jetzt nur immer von sowas aus der kath. Richtung gehört und gelesen.
Trotzdem find ich es besser das evang. Pfarrer eine Fau haben dürfen.

Eismond
11.10.2006, 15:01
@Tiamat
Ich weiß nicht wie ich dieses Fest nennen würde -.-
Wie gesagt ich halt von der Kirche nix.



Dieses Fest wird gemeinhin Abendmahl genannt und ist ein zentraler Bestandteil jedes christlichen Gottesdienstes, egal welcher Konfession. Der einzige Unterschied der von evangelischer und katholischer Seite gemacht wird, besteht in der Beurteilung von Brot und Wein. Während sie in protestantischer Betrachtung nämlich genau das sind, Brot und Wein, gehen die Kathliken davon aus, das es sich um Jesu Leib und Jesu Blut handelt.
Das Abendmahl kann/ darf nur von Christen gefeiert werden, deshalb verwehrt die katholische Kirche offiziell allen Protestanten den Zugang zu ihrem Abendmahl. Das ist einer der Hauptstreitpunkte im Bezug auf die Ökumene und wird seit Jahren kontrovers diskutiert.

Haine-Chan
11.10.2006, 15:36
Das es Abendmahl genannt wurde wusst ich auch. Nur auf die Frage hin wie ich es denn sonst nennen würde,fällt mir nix ein.