Ronin
31.03.2004, 18:35
Hi, Leutz... Ich bin gerade dabei zu meinem Eigenen Manga ein Fanfic zu machen. Und zwar darüber, wie es alles angefangen hat. Ich hoffe, ihr könnt mir Helfen, da etwas vernünftiges draus zu machen. Für konstruktive kritik bin ich immer zu haben...
Auch bitte ich euch, nichts von dieser Geschichte zu klauen, da ich sie noch nicht mit einem Urheberrecht belegt habe (lohnt ja auch noch nicht...^^)... Also: Viel Spass beim Lesen!
PROLOG:
Wir schreiben das Jahr 2160. Die Welt hat im Großen und Ganzen ihre Machtpositionen behalten. Wir befinden und in Neu-Hamburg, oder heute Adora-city, die inzwischen hoch technisierten Städte weisen nur noch wenige Gemeinsamkeiten mit ihren früheren Strukturen auf. Die Kriminalität ist gerade in den Großstädten stark angestiegen und kann vom Staat so gut wie nicht mehr kontrolliert werden. Die großen Unterschiede, die sich zwischen den Gesellschaftsschichten gebildet haben sind inzwischen eine riesige kläffende Spalte, die so groß ist, dass der Mittelstand so gut wie gar nicht mehr vorhanden ist. Es gibt nur noch die vermögende Ober- und die verarmte Unterschicht. Die Oberschicht lebt in den Städten selbst, während die Unterschicht gezwungen ist, aus der Stadt raus aufs Land zu ziehen... Die Dörfer sind zu regelrechten Slums geworden, und die Städte sind gesäumt mit prächtigen Gebäudekomplexen aus Glas und Stahlbeton... Jede Großstadt wird von einem Schutzwall umgeben, der mit einer Kontrolle dafür sorgt, dass die Slumbewohner beim Eintritt in die Stadt keine Krankheiten einschleppen. Dieses Merkmal wurde in den letzten 6 Jahren von den Reichen Bürgern errichtet, um Ihre Kinder vor den dreckigen Slumbewohnern zu schützen. Dies ist die Geschichte eines dieser Slumbewohner. Solivan Kramer. Von allen aber eigentlich nur Sol genannt... Als der Wall errichtet war, war er 16 Jahre alt... Seine Eltern starben an seinem vierzehnten Geburtstag durch ein Attentat auf den Transportzug, der die Bewohner der Slums von ihren Arbeitsplätzen in der Stadt, nach Hause transportieren sollte. Von da an musste sich der kleine Solivan alleine durchschlagen, da es keine Familie gab, die ihn aufnehmen konnte (es hatte einfach keiner genug Geld um auch noch ihn zu versorgen). Jedoch fand er schnell fuß. Denn der überaus flinke und geschickte Junge lernte schnell seine Talente als Dieb zu nutzen. Seine häufigsten auftraggeber stammten aus den Städten. Auf einem dieser Aufträge lernte er Saji kennen... Saji, die Tochter eines Multimediakonzernbosses erwischte ihn bei einem Einbruch in ihr Haus und schloss sich mit Solivan zusammen. Sie hasste ihren Vater und schlug Solivan vor, ihn nicht zu verpfeifen, wenn sie mit ihm kommen dürfte und 50% des Lohnes bekommen würde. Sol blieb nichts anderes übrig als zuzustimmen. Was sich im Nachhinein als äußerst lukrativ erwies. Denn Saji war überraschenderweise eine unheimlich gute Hackerin... Sie wurden ein einmaliges Team und wurden sogar gute Freunde. Kurz nach der Errichtung des Schutzwalles bekam Solivan einen Auftrag, der sein Leben für immer Verändern sollte...
KAPITEL 1:
Das Gebäude war fast leer und Solivan kam mit leichtigkeit an dem Wachpersonal vorbei und in den Geschäftstrackt hinein. Auch das Zimmer, in dem sein Zielobjekt aufbewahrt wurde war leicht zu finden. Sajis Blaupausen machten es möglich... Solivan betrat vorsichtig den Raum. Wie Saji sagte befand sich eine Überwachungskamera darin. Im Schutz des toten Winkels der Kamera begab Sol sich genau unter sie und nahm mit einer Minikamera die Laufbahn der Überwachungskamera auf. Dann trennte er das Übermittlungskabel und schloss es an seine Kamera an. „Genießt die Show, Jungs...“ flüsterte er und lächelte verschmitzt... Nun begann die Suche nach dem Safe, in dem sein Zielobjekt gut verwart sein sollte. Er untersuchte die einzelnen Wände auf Holräume und fand an der Fensterseite einen. Mit seinem Taschenlaser konnte Sol diesen leicht öffnen. „Jackpot! Ich hab es gefunden, “ sagte er und begann den Safe auch aufzuschweißen. Sajis Stimme erklang über den Transmitter: “Sol? Ich hab da ein Problem...“ „Ich auch... Es ist langweilig...“ Die Klappe des Safes knallte ihm scheppernd vor die Füße. „Nein, das meine ich nicht...“ Solivans gelangweilter Gesichtsausdruck bekam plötzlich einen entgeisterten Blick. „Dein Problem hat nicht zufällig etwas mit ner’ Bombe zu tun, oder?“ „Nein... Ich hatte etwas anderes für dich. S.E.K.. Das Sondereinsatzkommando parkt hier gerade vor der Tür,“ sagte Saji, als wäre sie Solivan eben auf den Fuß getreten und es ihr leid täte... „Ach so...“ Sagte Solivan und betrachtete die Bombe, die er im Safe freigelegt hatte. Es war eine „DX-025 Multiblast“. Ein Bombentyp, der mehrere Sprengladungen kurz nacheinander zündet. So wird eine recht große Streuwirkung erzielt und die Explosion kann sich besser ausbreiten. Der Timer zeigte noch 14 Sekunden. „Moment mal! S.E.K.???“ Er sprang wie vom Affen gebissen auf. Was nun? Noch 11 Sekunden. Er schaute sich um und lief einige Schritte vom Fenster Weg um Anlauf zu holen. Er machte sich gerade bereit loszurennen, da krachte auch schon die Tür auf und einer der Spezialeinheiten schrie „HALT! KEINE BEWEGUNG!“ „Super...“ murmelte Sol. 4 Sekunden. „BANZAAAAI!“ Sol rannte auf die geschlossenen Fenster zu und durchbrach das Glas. Kurz darauf Explodierte die Bombe. Die Scheiben der restlichen Fenster zerbarsten und flogen ihm um die Ohren. Der Safe wurde rückwärts durch die Wand geschossen und rauschte an ihm vorbei nach unten. Die Druckwellen der folgenden Explosionen nahmen ihm, noch als er fiel, sein Bewusstsein. Aus dem fünften Stock schlug der Safe auf dem Bürgersteig auf. Mit quietschenden Reifen schoss ein Wagen, ohne Nummernschilder, aus der Seitenstraße neben dem Gebäude. Kurz darauf erschien dahinter ein Mannschaftstransporter des S.E.K. . Das Verdeck des Wagens öffnete sich und Sol schlug auf der Rückbank auf. Sofort wurde das Dach wieder geschlossen und eine wilde Verfolgungsjagd begann. Saji konnte den Transporter jedoch mit ihrem Sportwagen schnell abhängen und fuhr in die nächst beste, dunkle Gasse. Langsam kam Solivan wieder zu sich. „Verdaaamt... Das war nicht gut“, stöhnte er. „Alles in Ordnung“, fragte Saji besorgt. „Logisch. Ich bräuchte nur kurz zwei oder drei Eishockeypuk-mäßige Kopfschmerztabletten“, antwortete Sol benommen. Plötzlich war die Gasse taghell und eine Stimme grölte: „Kommen sie mit erhobenen Händen aus dem Fahrzeug! Wir haben sie Umstellt!“ „MIST!“ Schrie Saji und drehte sich zu Sol um. Der war gerade dabei auszusteigen. „SOL! VERDAMMT, WAS MACHST DU DA?“ Er sah sie mit ernstem Blick an und sagte: „Wenn ich dir ein Zeichen gebe, drückst du auf die Tube, ja?“ Dann setzte er lecht lächelnd hinzu: „Diesmal ist es wohl nichts geworden... Hey! Ich sitze nen paar Wochen im Knast und komme dann wieder... Was wollen die mir denn Anhängen? Aber du verschwindest hier, wenn ich es dir sage, ist das klar?“ Saji nickte... Kaum war Sol aus dem Wagen ausgestiegen, traf ihn an der einen Schulter ein Betäubungspfeil. Er merkte, wie das Mittel ihn lähmte. Jedoch bewegte er sich weiter auf das Licht zu... Ein zweiter Pfeil traf ihn am Bein. Bevor er zu Boden sank ließ er eine kleine Kugel in Richtung der Spezialeinheiten rollen. Mit Mühe sprang er an den Rand der Gasse und brüllte mit letzter Kraft: „JEEETZT!“ Die Lichter des Sportwagens blitzten auf und die Reifen drehten durch. Die Kugel, die genau bei den Spezialeinheiten zum stehen gekommen war, begann aufzuleuchten und explodierte in einer glühenden Lichtkugel. Die Druckwelle stieß die Wagen zu Seite und macht für Saji den Weg frei. Ohne sich umzudrehen aber mit Tränen in den Augen raste sie davon. „Bis denn...“ stammelte Solivan und verlor ein weiteres Mal seine Besinnung...
Als er wieder aufwachte schien sein Kopf zu explodieren. Als er sich selbigen halten wollte, bemerkte er, dass er in Handschellen lag. Sofort fiel ihm wieder ein, was passiert war. „Misteeer... Kramer! Wärend sie ein kleines Nickerchen gemacht haben, haben wir ihre vergehen zusammengetragen...“ Ein Stämmiger Mann in Anzug und mit Sonnenbrille hob seinen Kopf und sah ihm direkt in die Augen. „Wo bin ich“, fragte Sol leise. „Auf dem Weg ins Hochsicherheitsgefängnis...“ „WAS? Aber ich habe noch gar keine Gerichtsverhandlung gehabt!“ „Sie können sich keinen Anwalt leisten, Mr. Kramer... Zumindest keinen, der ihnen aus dieser Situation helfen könnte“, antwortete der Mann ruhig. „Was hab ich denn alles gemacht, dass ich in einen Hochsicherheitstrackt gehöre“, rief Solivan entsetzt. „Nunja... Ich fange mal ganz von forne an: Mehrfacher Mord, Brandstiftung, Bombenanschläge, Waffenschmuggel, Bankbetrug, Verkehrsvergehen aller Art und nicht genehmigtes Glückspiel...“ „Wie bitte? Das ist nicht wahr! Das ist nicht richtig! Ich will einen Prozess!“ „Die beweise sind eindeutig, Mr. Kramer. Sie können gar nichts leugenen...“
Auch bitte ich euch, nichts von dieser Geschichte zu klauen, da ich sie noch nicht mit einem Urheberrecht belegt habe (lohnt ja auch noch nicht...^^)... Also: Viel Spass beim Lesen!
PROLOG:
Wir schreiben das Jahr 2160. Die Welt hat im Großen und Ganzen ihre Machtpositionen behalten. Wir befinden und in Neu-Hamburg, oder heute Adora-city, die inzwischen hoch technisierten Städte weisen nur noch wenige Gemeinsamkeiten mit ihren früheren Strukturen auf. Die Kriminalität ist gerade in den Großstädten stark angestiegen und kann vom Staat so gut wie nicht mehr kontrolliert werden. Die großen Unterschiede, die sich zwischen den Gesellschaftsschichten gebildet haben sind inzwischen eine riesige kläffende Spalte, die so groß ist, dass der Mittelstand so gut wie gar nicht mehr vorhanden ist. Es gibt nur noch die vermögende Ober- und die verarmte Unterschicht. Die Oberschicht lebt in den Städten selbst, während die Unterschicht gezwungen ist, aus der Stadt raus aufs Land zu ziehen... Die Dörfer sind zu regelrechten Slums geworden, und die Städte sind gesäumt mit prächtigen Gebäudekomplexen aus Glas und Stahlbeton... Jede Großstadt wird von einem Schutzwall umgeben, der mit einer Kontrolle dafür sorgt, dass die Slumbewohner beim Eintritt in die Stadt keine Krankheiten einschleppen. Dieses Merkmal wurde in den letzten 6 Jahren von den Reichen Bürgern errichtet, um Ihre Kinder vor den dreckigen Slumbewohnern zu schützen. Dies ist die Geschichte eines dieser Slumbewohner. Solivan Kramer. Von allen aber eigentlich nur Sol genannt... Als der Wall errichtet war, war er 16 Jahre alt... Seine Eltern starben an seinem vierzehnten Geburtstag durch ein Attentat auf den Transportzug, der die Bewohner der Slums von ihren Arbeitsplätzen in der Stadt, nach Hause transportieren sollte. Von da an musste sich der kleine Solivan alleine durchschlagen, da es keine Familie gab, die ihn aufnehmen konnte (es hatte einfach keiner genug Geld um auch noch ihn zu versorgen). Jedoch fand er schnell fuß. Denn der überaus flinke und geschickte Junge lernte schnell seine Talente als Dieb zu nutzen. Seine häufigsten auftraggeber stammten aus den Städten. Auf einem dieser Aufträge lernte er Saji kennen... Saji, die Tochter eines Multimediakonzernbosses erwischte ihn bei einem Einbruch in ihr Haus und schloss sich mit Solivan zusammen. Sie hasste ihren Vater und schlug Solivan vor, ihn nicht zu verpfeifen, wenn sie mit ihm kommen dürfte und 50% des Lohnes bekommen würde. Sol blieb nichts anderes übrig als zuzustimmen. Was sich im Nachhinein als äußerst lukrativ erwies. Denn Saji war überraschenderweise eine unheimlich gute Hackerin... Sie wurden ein einmaliges Team und wurden sogar gute Freunde. Kurz nach der Errichtung des Schutzwalles bekam Solivan einen Auftrag, der sein Leben für immer Verändern sollte...
KAPITEL 1:
Das Gebäude war fast leer und Solivan kam mit leichtigkeit an dem Wachpersonal vorbei und in den Geschäftstrackt hinein. Auch das Zimmer, in dem sein Zielobjekt aufbewahrt wurde war leicht zu finden. Sajis Blaupausen machten es möglich... Solivan betrat vorsichtig den Raum. Wie Saji sagte befand sich eine Überwachungskamera darin. Im Schutz des toten Winkels der Kamera begab Sol sich genau unter sie und nahm mit einer Minikamera die Laufbahn der Überwachungskamera auf. Dann trennte er das Übermittlungskabel und schloss es an seine Kamera an. „Genießt die Show, Jungs...“ flüsterte er und lächelte verschmitzt... Nun begann die Suche nach dem Safe, in dem sein Zielobjekt gut verwart sein sollte. Er untersuchte die einzelnen Wände auf Holräume und fand an der Fensterseite einen. Mit seinem Taschenlaser konnte Sol diesen leicht öffnen. „Jackpot! Ich hab es gefunden, “ sagte er und begann den Safe auch aufzuschweißen. Sajis Stimme erklang über den Transmitter: “Sol? Ich hab da ein Problem...“ „Ich auch... Es ist langweilig...“ Die Klappe des Safes knallte ihm scheppernd vor die Füße. „Nein, das meine ich nicht...“ Solivans gelangweilter Gesichtsausdruck bekam plötzlich einen entgeisterten Blick. „Dein Problem hat nicht zufällig etwas mit ner’ Bombe zu tun, oder?“ „Nein... Ich hatte etwas anderes für dich. S.E.K.. Das Sondereinsatzkommando parkt hier gerade vor der Tür,“ sagte Saji, als wäre sie Solivan eben auf den Fuß getreten und es ihr leid täte... „Ach so...“ Sagte Solivan und betrachtete die Bombe, die er im Safe freigelegt hatte. Es war eine „DX-025 Multiblast“. Ein Bombentyp, der mehrere Sprengladungen kurz nacheinander zündet. So wird eine recht große Streuwirkung erzielt und die Explosion kann sich besser ausbreiten. Der Timer zeigte noch 14 Sekunden. „Moment mal! S.E.K.???“ Er sprang wie vom Affen gebissen auf. Was nun? Noch 11 Sekunden. Er schaute sich um und lief einige Schritte vom Fenster Weg um Anlauf zu holen. Er machte sich gerade bereit loszurennen, da krachte auch schon die Tür auf und einer der Spezialeinheiten schrie „HALT! KEINE BEWEGUNG!“ „Super...“ murmelte Sol. 4 Sekunden. „BANZAAAAI!“ Sol rannte auf die geschlossenen Fenster zu und durchbrach das Glas. Kurz darauf Explodierte die Bombe. Die Scheiben der restlichen Fenster zerbarsten und flogen ihm um die Ohren. Der Safe wurde rückwärts durch die Wand geschossen und rauschte an ihm vorbei nach unten. Die Druckwellen der folgenden Explosionen nahmen ihm, noch als er fiel, sein Bewusstsein. Aus dem fünften Stock schlug der Safe auf dem Bürgersteig auf. Mit quietschenden Reifen schoss ein Wagen, ohne Nummernschilder, aus der Seitenstraße neben dem Gebäude. Kurz darauf erschien dahinter ein Mannschaftstransporter des S.E.K. . Das Verdeck des Wagens öffnete sich und Sol schlug auf der Rückbank auf. Sofort wurde das Dach wieder geschlossen und eine wilde Verfolgungsjagd begann. Saji konnte den Transporter jedoch mit ihrem Sportwagen schnell abhängen und fuhr in die nächst beste, dunkle Gasse. Langsam kam Solivan wieder zu sich. „Verdaaamt... Das war nicht gut“, stöhnte er. „Alles in Ordnung“, fragte Saji besorgt. „Logisch. Ich bräuchte nur kurz zwei oder drei Eishockeypuk-mäßige Kopfschmerztabletten“, antwortete Sol benommen. Plötzlich war die Gasse taghell und eine Stimme grölte: „Kommen sie mit erhobenen Händen aus dem Fahrzeug! Wir haben sie Umstellt!“ „MIST!“ Schrie Saji und drehte sich zu Sol um. Der war gerade dabei auszusteigen. „SOL! VERDAMMT, WAS MACHST DU DA?“ Er sah sie mit ernstem Blick an und sagte: „Wenn ich dir ein Zeichen gebe, drückst du auf die Tube, ja?“ Dann setzte er lecht lächelnd hinzu: „Diesmal ist es wohl nichts geworden... Hey! Ich sitze nen paar Wochen im Knast und komme dann wieder... Was wollen die mir denn Anhängen? Aber du verschwindest hier, wenn ich es dir sage, ist das klar?“ Saji nickte... Kaum war Sol aus dem Wagen ausgestiegen, traf ihn an der einen Schulter ein Betäubungspfeil. Er merkte, wie das Mittel ihn lähmte. Jedoch bewegte er sich weiter auf das Licht zu... Ein zweiter Pfeil traf ihn am Bein. Bevor er zu Boden sank ließ er eine kleine Kugel in Richtung der Spezialeinheiten rollen. Mit Mühe sprang er an den Rand der Gasse und brüllte mit letzter Kraft: „JEEETZT!“ Die Lichter des Sportwagens blitzten auf und die Reifen drehten durch. Die Kugel, die genau bei den Spezialeinheiten zum stehen gekommen war, begann aufzuleuchten und explodierte in einer glühenden Lichtkugel. Die Druckwelle stieß die Wagen zu Seite und macht für Saji den Weg frei. Ohne sich umzudrehen aber mit Tränen in den Augen raste sie davon. „Bis denn...“ stammelte Solivan und verlor ein weiteres Mal seine Besinnung...
Als er wieder aufwachte schien sein Kopf zu explodieren. Als er sich selbigen halten wollte, bemerkte er, dass er in Handschellen lag. Sofort fiel ihm wieder ein, was passiert war. „Misteeer... Kramer! Wärend sie ein kleines Nickerchen gemacht haben, haben wir ihre vergehen zusammengetragen...“ Ein Stämmiger Mann in Anzug und mit Sonnenbrille hob seinen Kopf und sah ihm direkt in die Augen. „Wo bin ich“, fragte Sol leise. „Auf dem Weg ins Hochsicherheitsgefängnis...“ „WAS? Aber ich habe noch gar keine Gerichtsverhandlung gehabt!“ „Sie können sich keinen Anwalt leisten, Mr. Kramer... Zumindest keinen, der ihnen aus dieser Situation helfen könnte“, antwortete der Mann ruhig. „Was hab ich denn alles gemacht, dass ich in einen Hochsicherheitstrackt gehöre“, rief Solivan entsetzt. „Nunja... Ich fange mal ganz von forne an: Mehrfacher Mord, Brandstiftung, Bombenanschläge, Waffenschmuggel, Bankbetrug, Verkehrsvergehen aller Art und nicht genehmigtes Glückspiel...“ „Wie bitte? Das ist nicht wahr! Das ist nicht richtig! Ich will einen Prozess!“ „Die beweise sind eindeutig, Mr. Kramer. Sie können gar nichts leugenen...“