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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Tiger und der Schnee


Some Might Say
04.04.2006, 14:50
Ein unfassbares, poetisches Märchen über die Liebe und unverbesserlichen, unbesiegbaren Optimismus.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Handlung:

Italien 2003: Der Beginn des Irak-Krieges steht unmittelbar bevor. Alle Welt spricht darüber, aber Attilio de Giovanni (Roberto Benigni), ein kleiner römischer Dichter, hat nur seine von ihm angebetete Vittoria (Nicoletta Braschi) im Kopf. Jede Nacht träumt er von einer romantischen Hochzeit mir ihr.

Unglücklicherweise erwidert sie seine Zuneigung nicht, ganz im Gegenteil, sie versucht ihn abzuwimmeln, hält ihn für zudringlich. Vittoria arbeitet gerade an einer Biographie über den bedeutenden irakischen Dichter Fuad (Jean Reno). Sie reist mit ihm zusammen in den Irak und wird dort bei einem Bombenanschlag schwer verletzt, sie liegt im Sterben.

Als Attilio davon erfährt, setzt er Himmel und Hölle in Bewegung, um in den Irak zu kommen. Vittoria hat nur noch eine geringe Überlebenschance und Attilio versucht alles, um ihr Leben zu retten, auch wenn er dabei selbst in Lebensgefahr gerät ...

Der Film ist eine ergreifende Phantasie über die Kraft der Liebe in Zeiten eines unsinnigen Krieges. Ein tollkühner Balanceakt zwischen der Tragik der Zerstörung und einer ansteckenden Lebenskraft. So unwirklich wie wahr.

Aredhel
04.04.2006, 15:15
hast du den Film schon gesehen? wenn ja....ist er wirklich so gut?

Dash
04.04.2006, 15:20
Von dem Film haben sie letztens bei "Wetten, dass..." einen Ausschnitt gezeigt. Roberto Benigni war dort zu Gast. So durchgeknallt und impulsiv wie er ist, verleiht er dem Film noch eine persönliche Note. Sah interessant aus. Italiener halt. :lol:

Teyl
04.04.2006, 16:16
Zu dem Verhalten Roberto Beginis haette man vielleicht auch anmerken sollen das er wohl auch, neben der Regiseur / Schauspieler Taetigkeit, als Kabarettist in Italien beruehmt und bekannt ist. (Das auftreten gehoert da mehr oder weniger zum Programm)

Insofern hat es mich etwas verwundert das Herr Gottschalk mit ihm derart ueberfordert war.

Some Might Say
04.04.2006, 18:31
Ich habe den Film schon gesehen und finde ihn sehr gut. Er hat teilweise recht schlechte Wertungen bekommen, was ich in keiner Weise nachvollziehen kann.

Natürlich ist der Film im Prinzip unrealistisch, aber das haben Filme des öfteren so an sich und natürlich ist Benigni in gewisser Weise ein Egozentriker und dennoch ist seine Rolle sehr beeindruckend.

Der Filme wirkte zumindest auf mich sehr inspirierend und macht einfach glücklich. Dazu kommt noch der kurze Auftritt des legendären Tom Waits, der übrigens auch das Titellied zum Soundtrack beigesteuert hat.

Noxiel
04.04.2006, 19:24
Benigni ist an sich ein sehr impulsiver Schauspieler, dessen "gespielte" Lebensfreude sehr authentisch weitergegeben wird.

Mit "Das Leben ist schön", hat er dies bereits einmal deutlich gezeigt. Ich werde mal schauen ob ich meine Freundin dafür begeistern kann