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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anfang von "Flame" [Story]


Feanor
20.07.2005, 22:34
>>>Auf Feanors Wunsch habe ich Geschichte und Kritiken zu "Flame" in zwei separate Threads aufgeteilt, damit es übersichtlicher wird.
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Also ich habe hier mal eine Story angefangen. Ich würd gern wissen was ihr davon haltet. Weitermachn werde ich auf jeden Fall aber ich wäre fü Tipps was das stilistische und /oder den Inhalt betrifft sehr dankbar. Vor allem ein Name wäre nicht schlecht. Flame klingt nicht so berauschend. Hier jetzt erstmal die Story:


Flame ´s Geschichte


Es war noch dunkel im Raum als Flame von einem ungewöhnlichen Geräusch geweckt wurde. Es war nicht das übliche hohe piepsen der Geräte im Raum, daran war er gewöhnt. Immerhin war er schon seit fünf langen Jahren tagtäglich damit konfrontiert worden. Es waren Schritte. Langsame, schwere Schritte als ob jemand etwas schweres über die harten Fließen ziehen würde. Es war zu dunkel um etwas zu erkennen und doch war da noch etwas anderes. Flame spürte es mehr als dass er es hörte. Es war eine Art leises stöhnen. Als das Geräusch näherkam spürte Flame wie er von pochenden Kopfschmerzen ergriffen wurde. Sie wurden immer stärker je näher das Geräusch kam. Flame wusste nicht was ihm solche Schmerzen bereitete. Plötzlich drehten die zahlreichen Geräte, die zu Flame ´s ständiger Überwachung dienen sollten, komplett durch. Sie verursachten einen infernalischen Lärm. Wie durch einen dünnen Schleier bekam Flame mit, dass im Raum das Licht anging und eine verschlafene Wache die Halle betrat. Diese war augenblicklich hellwach und alarmierte sofort die Ärzte. Das Eintreffen der Ärzte bekam Flame nicht mehr mit. Ihm wurde Schwarz vor Augen und er sank in Ohnmacht. Kurz glaubte Flame eine total verstörte Wache zu sehen die ein lebloses Bündel über den kalten Boden zog und sich schnell aus Flame ´s Blickfeld entfernte. Aber das konnte genau so gut Einbildung sein.

„Sagen sie mir endlich was mit ihm los war ! Sie wissen genau wie wichtig er für uns ist !!“
„Zum hundertneunundneunzigsten mal. Wir wissen es nicht ! Oder denken sie etwa ernsthaft dass wir ihnen wichtige Informationen vorenthalten würden ?“
Helles, kaltes Neonlicht strahlte durch Flame ´s geschlossene Augenlider hindurch. Es musste also schon spät am Abend sein. Flame hatte wohl den ganzen Tag geschlafen. Er konnte trotz der 10 cm dicken Panzerglasscheibe die ihn ‘‘zu seinem eigenen Schutz‘‘ von der Außenwelt trennte, die erregten Stimmen des Chefarztes und eines ihm unbekannten Mannes hören. Flame spitzte die Ohren. Vielleicht konnte er ja etwas interessantes aufschnappen. Dann hörte Flame wieder die unmelodische Stimme des Unbekannten:
„Das hoffe ich für sie. Nun gut. Ich akzeptiere das erstmal. Aber sobald sie näheres wissen sagen sie uns augenblicklich Bescheid. Eine Unterlassung dieser Maßnahme wird schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen." Eine kurze Pause entsteht. "Aber nun zu erfreulicheren Themen. Uns wurde berichtet dass sie ein neues Objekt haben. Entspricht das den Tatsachen?“
„Das ist korrekt. Und es ist mindestens ebenso interessant wie unser erstes.“
Die Stimmen entfernten sich und Flame verstand den Rest der Unterhaltung nicht mehr. Flame schlug die Augen auf. Er musste ein paar mal Blinzeln um nicht geblendet zu werden. Das war natürlich nicht unbemerkt geblieben. Sofort kamen ein paar Ärzte angewuselt überprüften die Werte der Sensoren, nickten beifällig und schienen sehr mit sich selbst zufrieden. Flame setzte sich auf und sah sich um. Alles schien unverändert. Flame befand sich immer noch in seiner Zylinderförmigen Panzerglaszelle auf einem ½ Meter hohen Podest, in der Mitte der gewaltigen Halle, die früher wohl mal ein Flugzeug Hangar war. Dort standen immer noch die Unmengen an wissenschaftlichen Geräten um die Forscher wuselten, und das große Tor war wie immer geschlossen. Die Forscher wuselten zwar geschäftiger herum als normal und schienen von einer seltsamen Nervosität erfasst worden zu sein aber das war es nicht das Flame an der Szene die sich ihm bot störte. Etwas war anders als sonst. Irgend etwas neues war da. Flame wusste es. Er spürte die Präsenz des Neuen. Es fühlte sich an als ob Energie in Wellen durch die Luft strömte. Jeder schien das zu merken, wenn auch nicht so stark wie Flame. Flame waren diese Schwingungen nicht unangenehm, aber sie riefen anscheinend bei den Forschern diese seltsame Nervosität hervor. Plötzlich erinnerte sich Flame dass sich alle Personen in der Anlage bei seiner Einlieferung ganz ähnliches verhielten. Flame ließ noch einmal einen kurzen Blick durch die Halle schweifen und jetzt fiel ihm auf dass nicht nur die Forscher nervös waren. Auch alle anderen Personen die sich in der Anlage aufhielten schienen von dieser seltsamen Nervosität befallen zu sein. Flame verstand das nicht. Auf ihn wirkten die Schwingungen eher beruhigend. Flame legte sich wieder hin und nach kurzer Zeit war er eingeschlafen.

Feanor
17.10.2005, 12:22
Ok, ich bin jetzt mit dem nächsten Teil fertig. Ich poste aber trotzdem noch mal den ersten Teil mit.(Es war schlichtweg einfacher strg+a zu drücken als die Stelle an der ich aufgehört habe zu suchen.) Ihr könnt also einfach noch mal alles lesen. Kommentare erwünscht.

Flame ´s Geschichte


Es war noch dunkel im Raum als Flame von einem ungewöhnlichen Geräusch geweckt wurde. Es war nicht das übliche hohe piepsen der Geräte im Raum, daran war er gewöhnt. Immerhin war er schon seit fünf langen Jahren tagtäglich damit konfrontiert worden. Es waren Schritte. Langsame, schwere Schritte als ob jemand etwas schweres über die harten Fließen ziehen würde. Es war zu dunkel um etwas zu erkennen und doch war da noch etwas anderes. Flame spürte es mehr als dass er es hörte. Es war eine Art leises stöhnen. Als das Geräusch näherkam spürte Flame wie er von pochenden Kopfschmerzen ergriffen wurde. Sie wurden immer stärker je näher das Geräusch kam. Flame wusste nicht was ihm solche Schmerzen bereitete. Plötzlich drehten die zahlreichen Geräte, die zu Flame ´s ständiger Überwachung dienen sollten, komplett durch. Sie verursachten einen infernalischen Lärm. Wie durch einen dünnen Schleier bekam Flame mit, dass im Raum das Licht anging und eine verschlafene Wache die Halle betrat. Diese war augenblicklich hellwach und alarmierte sofort die Ärzte. Das Eintreffen der Ärzte bekam Flame nicht mehr mit. Ihm wurde Schwarz vor Augen und er sank in Ohnmacht. Kurz glaubte Flame eine total verstörte Wache zu sehen die ein lebloses Bündel über den kalten Boden zog und sich schnell aus Flame ´s Blickfeld entfernte. Aber das konnte genau so gut Einbildung sein.

„Sagen sie mir endlich was mit ihm los war ! Sie wissen genau wie wichtig er für uns ist !!“
„Zum hundertneunundneunzigsten mal. Wir wissen es nicht ! Oder denken sie etwa ernsthaft dass wir ihnen wichtige Informationen vorenthalten würden ?“
Helles, kaltes Neonlicht strahlte durch Flame ´s geschlossene Augenlider hindurch. Es musste also schon spät am Abend sein. Flame hatte wohl den ganzen Tag geschlafen. Er konnte trotz der 10 cm dicken Panzerglasscheibe die ihn ‘‘zu seinem eigenen Schutz‘‘ von der Außenwelt trennte, die erregten Stimmen des Chefarztes und eines ihm unbekannten Mannes hören. Flame spitzte die Ohren. Vielleicht konnte er ja etwas interessantes aufschnappen. Dann hörte Flame wieder die unmelodische Stimme des Unbekannten:
„Das hoffe ich für sie. Nun gut. Ich akzeptiere das erstmal. Aber sobald sie näheres wissen sagen sie uns augenblicklich Bescheid. Eine Unterlassung dieser Maßnahme wird schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.“
Eine bedrohliche Stille trat ein.
„Aber nun zu erfreulicheren Themen. Uns wurde berichtet dass sie ein neues Objekt haben. Entspricht das den Tatsachen?“
„Das ist korrekt. Und es ist mindestens ebenso interessant wie unser erstes.“
Die Stimmen entfernten sich und Flame verstand den Rest der Unterhaltung nicht mehr. Flame schlug die Augen auf. Er musste ein paar mal Blinzeln um nicht geblendet zu werden. Das war natürlich nicht unbemerkt geblieben. Sofort kamen ein paar Ärzte angewuselt überprüften die Werte der Sensoren, nickten beifällig und schienen sehr mit sich selbst zufrieden. Flame setzte sich auf und sah sich um. Alles schien unverändert. Flame befand sich immer noch in seiner Zylinderförmigen Panzerglaszelle auf einem ½ Meter hohen Podest, in der Mitte der gewaltigen Halle, die früher wohl mal ein Flugzeug Hangar war. Dort standen immer noch die Unmengen an wissenschaftlichen Geräten um die Forscher wuselten, und das große Tor war wie immer geschlossen. Die Forscher liefen zwar geschäftiger herum als normal und schienen von einer seltsamen Nervosität erfasst worden zu sein, aber das war es nicht das Flame an der Szene die sich ihm bot störte. Etwas war anders als sonst. Irgend etwas neues war da. Flame wusste es. Er spürte die Präsenz des Neuen. Es fühlte sich an als ob Energie in Wellen durch die Luft strömte. Jeder schien das zu merken, wenn auch nicht so stark wie Flame. Flame waren diese Schwingungen nicht unangenehm, aber sie riefen anscheinend bei den Forschern diese seltsame Nervosität hervor. Plötzlich erinnerte sich Flame dass sich alle Personen in der Anlage bei seiner Einlieferung ganz ähnliches verhielten. Flame ließ noch einmal einen kurzen Blick durch die Halle schweifen und jetzt fiel ihm auf dass nicht nur die Forscher nervös waren. Auch alle anderen Personen die sich in der Anlage aufhielten schienen von dieser seltsamen Nervosität befallen zu sein. Flame verstand das nicht. Auf ihn wirkten die Schwingungen eher beruhigend. Flame legte sich wieder hin und nach kurzer Zeit war er eingeschlafen.

Er hatte einen merkwürdigen Traum. Er befand sich in einem leeren, scheinbar aus Licht bestehenden Raum, der sich unendlich in alle Richtungen ausdehnte. Der ganze Raum war vollständig mit Licht gefüllt. Plötzlich fiel Flame auf dass er auch nicht auf dem Boden stand sondern frei im Raum schwebte. Flame konnte weder Boden, noch Decke, noch Wände erkennen. Dann hörte Flame eine Stimme. Es war eine sanfte, wohlklingende Frauenstimme allerdings nicht die Stimme eines Erwachsenen. Es klang wie die Stimme eines Mädchens im Teenager-alter. Die Stimme schien aber auch nicht von irgendwoher zu kommen. Es schien als ob der ganze Raum zu ihm gesprochen hatte.
"Finde mich, ... Flame, ..."
Die Stimme verklang langsam, als ob der Sprecher sich entfernen würde. Flame begann sich panisch umzusehen. In seinem Kopf überschlugen sich de Gedanken. Woher kam diese Stimme ? Woher wusste der sprecher seinen Namen ? Wo war er überhaupt ? Was sollte er nur tun ? Flame wusste keine Antwort, auf keine dieser Fragen. Bevor er wusste was er tat antwortete er der Stimme:
"Wo bist du ? Wie kann ich dich finden ? Wer bist du ? Und, wo zur Hölle bin ich eigentlich ?"
"Deine Fragen sollen beantwortet werden soweit mir das möglich ist ..."
Flame währendessen bekam davon nichts mit. Er befand sich immer noch in dem seltsamen, lichterfüllten Raum. Er schwebte in die Richtung aus der er die Stimme gehört hatte, obwohl er sich der gar nicht so sicher war. Er war sich noch nicht einmal sicher ob er sich überhaupt bewegte. Er spürte keinen Widerstand, und sah auch keine Veränderung im Raum die ihm sagen konnte ob er sich bewegte. Trotzdem hatte Flame das Gefühl sich zu bewegen.
Allmählich bekam Flame das Gefühl als ob das Licht wärmer würde, und heller strahlte. Plötzlich erkannte Flame einen gewaltigen Dom aus Licht. Er war so groß dass Flame es nicht wagte seine Größe zu schätzen. Langsam näherte sich Flame dem Dom. Als er an der Außenwand ankam streckte er langsam die Hand aus und berührte die Domwand. Sie schien aus Licht zu bestehen. Und trotzdem hatte Flame das Gefühl dass sie massiv sei. Langsam wanderte Flame an der Wand entlang und kam schließlich zu einem Tor, kaum größer als er selbst. Mit heftig pochenden Herzen betrat Flame den Dom. Einer langer Tunnel aus Licht lag vor ihm. Er war so lang dass Flame das Ende nicht erkennen konnte. Vorsichtig ging Flame den Gang entlang. Doch bald begann er zu laufen. Der Gang schien kein Ende nehmen zu wollen. Plötzlich sah Flame einen winzigen Punkt in der Ferne, der heller zu leuchten schien als der Rest des Ganges. Flame begann zu rennen, immer auf den Punkt zu. Schnell wurde der Punkt größer und schließlich erreichte Flame das Ende des Ganges. Flame hatte das Gefühl einmal um die ganze Welt gerannt zu sein. Er verschnaufte noch kurz und verließ dann den Gang.
Flame verließ den Gang und trat in den gewaltigen halbkugelförmigen Dom. Der Dom war so groß dass Flame nicht nach oben sehen konnte ohne dass ihm schwindelig wurde. Die Wände waren über und über von filigranen, sehr zerbrechlich wirkenden Ornamenten besetzt die wie alles andere auch aus Licht zu bestehen schienen. Staunend über deren Schönheit ging Flame durch den unendlich wirkenden Dom. Stunden schienen zu vergehen doch Flame erreichte nicht den Mittelpunkt des Doms. Er wandelte durch den Dom, überwäligt von seiner Schönheit. Plötzlich hörte Flame wieder die Stimme.
"Finde mich ..."
Flame wandte sich um und versuchte zu erlauschen woher die Stimme kam. Doch noch immer konnte er den Ursprungsort der Stimme nicht eindeutig bestimmen. Also wanderte er weiter durch den Dom und erreichte schließlich seinen Mittelpunkt. Vor Flame erhob sich eine gewaltige Säule aus Licht. Vom Boden und der Decke flossen Stränge von pulsierendem Licht zusammen und verflochten sich zu einer gewaltigen Säule die sich zu ihrem Mittelpunkt hin verjüngte. Alles was Flame gesehen hatte schien von hier auszugehen. Plötzlich wurde Flame von den Füßen gerissen und in die Höhe getragen. Ewig schien es aufwärts zu gehen. Doch allmählich wurde Flame langsamer und schließlich hörte die Bewegung auf. Flame schien zum Mittelpunkt der Lichtsäule gehoben worden zu sein. Er konnte den Boden nicht mehr erkennen, und genauso wenig die Decke. Flame blickte auf die Säule und erstarrte. Die verflochtenen Lichtstränge hatten sich wieder aufgedröselt und umschlossen ein Mädchen !
Das Mädchen hing mitten in der Lichtsäule, die Arme kraftlos vom Körper weggestreckt, von Lichtsträngen gehalten. Die Beine waren überkreuzt, und der Kopf hing auf ihrer Brust, die Augen geschlossen, der Mund leicht geöffnet.
<Aura !!> dachte Flame.
Er wusste nicht Erst jetzt bemerkte Flame dass das Mädchen vollkommen nackt war, aber es kümmerte ihn nicht. Sein einziger Gedanke war ihr zu helfen, sie aus diesem Gefängins zu befreien. Flame nähert sich dem Mädchen. Dieses öffnet plötzlich die Augen und hebt den Kopf ein wenig. Dann hört Flame wieder die Stimme.
"Du hast mich gefunden ... Flame ... Danke ..."
Flame antwortet nicht. Er weiß, eine Antwort ist nicht nötig. Er versucht Aura´s Hand zu greifen, aber stößt auf einen Widerstand. Es scheint als ob eine Glaswand ihn von Aura trennen würde. Aura hebt schwach die Hand und versucht ihrerseits Flame´s Hand zu ergreifen aber sie hat nicht die Kraft um die Bewegung zu Ende zu führen. Dann spricht Aura zum ersten mal mit ihrer eigenen Stimme. Mit leiser, schwacher Stimme sagts sie:
"Flame !"
Flame begann mit all seiner Kraft auf die Barriere einzuschlagen um zu Aura zu kommen. Er weis nicht woher er sie kannte oder warum er unbedingt zu ihr möchte aber er wusste dass er es muss. Flame schlägt noch ein paar mal heftig gegen die Barriere bevor er aufgibt und etwas anderes probiert. Flame legt seine linke Hand auf die Barriere, schließt die Augen und beginnt sich zu konzentrieren. Flames Hand und Unterarm begannen auf einmal in einem seltsamen gelb-roten Licht zu pulsieren. Kleine Flammen zuckten darüber hinweg. Langsam sank Flame´s Hand durch die Barriere hindurch und endlich gelang es Flame Aura´s Hand zu ergreifen.
Kaum berührten sich Flame´s und Aura´s Hand als ein starkes Beben den ganzen Lichtdom erschütterte Die Lichtstränge die sich um Aura gewickelt hatten begannen sich zurückzuziehen und gaben damit Aura frei. Und mit jedem Stück dass Aura von den Strängen befreit wurde schien ihre Kraft zurückzukehren. Der ganze Dom bebte unter der Gewalt der sich zurückziehenden Lichtstränge. Flame und Aura hilten sich mit aller Kraft an den Händen fest doch vergebens. Bei einer besonders heftigen Erschütterung verloren sie einander und Flame wurde weggeschleudert, fort aus dem einstürzenden Dom, fort aus dem lichterfüllten Raum. Um Flame herum wurde es dunkel und er stürzte zurück in die große Flugzeughalle in der sein Glaskäfig stand.

Feanor
19.12.2005, 18:57
Ich hab mal wieder ein Stück weitergeschrieben.

Und jetzt kommt sie ! Die ultimative Erklärung für Flames Name !

Axo vorneweg, ich habe die Genesis geschrieben. Soll ich die auch mal posten ?? Die könnte allerdings etwas von der Spannung nehmen. Die erklärt nämlich einiges.

Genug gelabert. Auf zum text:


Flame öffnete die Augen. Er lag auf dem Boden seiner Zelle und war Schweißgebadet. Er hatte das Gefühl Jahrelang geschlafen zu haben, und durch die Lichterfüllte Welt gewandert zu sein. Tatsächlich waren aber nur wenige Stunden vergangen. Flame sah sich um. Sofort erkannte er dass sich etwas verändert hatte. Er kreiselte herum. augenblicklich fiel ihm ein zweiter Glaszylinder wie der seinige ins Auge. Er war geöffnet und einige Wachen mit schussbereiten Gewehren standen im Eingang. Ein strahlendes Licht ging aus dem Inneren der Zelle aus und Flame wusste sofort intuitiv das dies Aura war. Forscher standen um die Zelle herum und schrien sich laufend die neusten Daten zu. Gleichzeitig piepsten sämtliche Überwachungsgeräte und brannten der Reihe nach durch. Flame überkam plötzlich eine große Wut. Er konnte es nicht ertragen Aura bedroht zu sehen. Die Temperatur in seiner Zelle stieg schlagartig. Die ersten Überwachungsgeräte fingen an ihre schrillen Warntöne von sich zu geben. Die Klimaanlage begann die Luft umzuwälzen hatte aber keine Chance gegen die immer weiter steigende Temperatur anzukommen. Erst jetzt bemerkte einer der Forscher was bei Flame los war, rief mehrere Wachleute und einige Forscher zu sich und rannte zu Flame´s Zelle um das Schlimmste zu verhindern. Doch es war zu spät. Flame´s Wut war erwacht und er steigerte sich immer weiter in sie hinein. Ein leises Grollen war zu vernehmen. Es steigerte sich immer mehr und schließlich schrie Flame vor Wut. Und je wütender Flame wurde desto schneller stieg die Temperatur in seiner Zelle. Keiner achtete mehr auf Aura. Alle in der Halle starrten wie gebannt auf Flame´s Wutausbruch. Das Flame wütend wurde und anfing zu randalieren war nichts neues. Aber die Intesität dieses Ausbruchs übertraf alle Erwartungen. Flame stand im Zentrum seiner zelle, Im Zentrum des Infernos. Flammen loderten über seinen Körper, verbrannten ihn aber nicht. Die wenigen Möbelstücke die in seiner Zelle standen fingen plötzlich Feuer. Kurze Zeit später begann auch der Stählerne Stuhl zu glühen. Die Wissenschaftler taten ihr möglichstes um die Katastophe die bevorstand noch abzuwenden aber es nützte nichts. Flame´s Wutausbruch war zu heftig. Der Stahlstuhl begann zu Schmelzen und auch die Schrauben von Flame´s gläserner Zelle waren schon weisglühend. Plötzlich zeigten sich erste Sprünge im Panzerlas und sekundenbruchteile später barst die 5 cm dicke Panzerglasscheibe in Millionen winzige, rasiermesserscharfe Splitter, die durch den Druck der gewaltigen Explosion wie ein tödlicher Regen durch den Raum geschossen wurden und jeden Kubikzentimeter Luft füllten. Schon sekundenbruchteile später wurden sie von zigtausend grad heisen Flammen eingeholt und schmolzen noch bevor sie den Boden berührten. Doch Flame hörte nicht auf. Er hatte sich zu sehr in seine Wut hineingesteigert als dass er aufhören könnte. Ausgehend von Flame breitete sich ein gewaltiger Feuerball aus der die gesamte Anlage unter sich begegrub. Mehrere Sekunden lang stand der Feuerball über der Anlage und drehte sich leicht um seine eigene Achse. Plötzlich brach der Feuerball in sich zusammen. Innerhalb weniger sekunden war er verschwunden. Jede Flamme auf dem Gelände verlöschte. Was blieb war ein großes Stück verbrannter Erde. Nur ein einziger Fleck auf dem ganzen Gelände war vollkomen unversehrt geblieben. Ein Kreis von ungefähr 3 m Durchmesser. Dieser Kreis wies keinerlei Spuren von Brandeinwirkug auf. Hie und da standen noch ein paar Mauereste oder lagen Trümmer. Es war als ob das Gelände bomadiert worden wäre. Es gab keine Überlebenden.
Zumindest nicht offiziel.