Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Japan und die Kampfkunst
Kan Getsu
17.04.2006, 14:34
Hallo miteinander!
Betreibt ihr eine der japanische kampfkünste? erzählt eure erfahrungen darüber,oder möchtet ihr mal welche machen oder einfach was darüber los werden , was fasziniert euch daran ?
Von Bushido bis Sumo quatscht einfach mal drauf los :mrgreen:
Ich würde gerne mal Akido und Kendo machen .
Das tolle an akido ist wohl der "friedliche" weg der selbstverteidung , einfach die energie des gegners gegen ih selbst zu richten ohne großen kraft aufwand.
Kendo fasziniert mich wohl so weil es da um den "weg des schwertes " geht , da es aus einer der ältesten künste , der samurai stammt , und man sich irgendwo verbunden fühlt =)
Gruß Kan Getsu
Some Might Say
17.04.2006, 18:58
Bushido ist keine Kampfkunst im eigentlichen Sinne sondern mehr eine Einstellung, wörtlich übersetzt heisst es "Weg des Kriegers". Die Kampfkunst, von der du gesprochen hast heisst Aikido und nicht Akido.:wink:
Ich mache Kung Fu, was natürlich chinesisch ist, trotzdem finde ich aber auch japanische Kampfkünste interessant. Auf Anhieb fallen mir da Judo, Aikido, Jiu-Jitsu, Kendo, Kobudo und Iaido ein. Leider habe ich in keinen von denen wirklich Erfahrung, ich kann aber ein paar Jiu Jitsu-Griffe und wurde schon öfters Opfer von Aikido-Griffen, da mein Trainer mit Aikido angefangen hat.
Besonders interessant finde ich aber Kendo und Iaido, aus einem ganz einfachen Grund: Man benutzt ein Schwert.:mrgreen:
Wenn man den Begriff "Kampfsport" etwas weiter fasst, kann man auch Kyudo, also japanisches Bogenschießen dazurechnen. Das würde ich gern mal ausprobieren. Ich hab letztens ein Buch gelesen, über einen Typen, der einige Zeit in Japan war und in Kyoto beim Bogenmacher des Kaisers gearbeitet hat. War echt interessant. Kyudo ist, wie eigntlich alle anderen japanischen Kampfsportarten, zu einem großen Teil auch eine Art Meditation. Deshalb ist das Treffen auch zweitrangig. Viel wichtiger ist die Suche nach innerer Ruhe und dem Gefühl für den Bogen.
Maunzilla
17.04.2006, 20:25
Kyudo hab ich mal ausprobiert. Das ist viel schwerer als es aussieht. Vor allem muß man lange in äußerst unbequemer Position knieen. Die Bewegungsabläufe sehen beim Meister so einfach aus, aber bis man es halbwegs so hinbekommt, braucht man ein paar Jahre. Die größte Schwierigkeit besteht darin, überhaupt die Scheibe (gebauer gesagt das Reisstrohbündel) zu treffen. Denn man muß zielen, ohne hinzuschauen.
Kendo liegt mir mehr, Da kann man ordentlich draufhauen... :-)
Aber so eine komplette Ausrüstung ist auch nicht gerade billig.
Iai-do würde ich gerne mal ausprobieren. Aber ich denke, auf Dauer ist es ein bißchen langweilig, da man keinen Gegner hat, sondern nur für sich selber übt. Es ähnelt insofern ein bißchen dem Tai-chi.
Kan Getsu
18.04.2006, 00:57
Bushido ist keine Kampfkunst im eigentlichen Sinne sondern mehr eine Einstellung, wörtlich übersetzt heisst es "Weg des Kriegers". Die Kampfkunst, von der du gesprochen hast heisst Aikido und nicht Akido.:wink:
Ich mache Kung Fu, was natürlich chinesisch ist, trotzdem finde ich aber auch japanische Kampfkünste interessant. Auf Anhieb fallen mir da Judo, Aikido, Jiu-Jitsu, Kendo, Kobudo und Iaido ein. Leider habe ich in keinen von denen wirklich Erfahrung, ich kann aber ein paar Jiu Jitsu-Griffe und wurde schon öfters Opfer von Aikido-Griffen, da mein Trainer mit Aikido angefangen hat.
Besonders interessant finde ich aber Kendo und Iaido, aus einem ganz einfachen Grund: Man benutzt ein Schwert.:mrgreen:
sowas hab ich mich bei aikido doch vertiptt ^^ :oops:
ja , bushido ist eine lebensweise der samurai gewesen wo sie nach dem höchsten strebten , wobei in vielerlei hinsicht die kampfkunst ihnen geholfen hat sich zu finden .
Kung Fu ist klasse , ich mache neben her selber nur ein bischen tai chi =)
Kyudo ist auch sehr interessant , habe ein wenig erfahrung im gänigen bogenschießen , welches sehr viel spaß macht :-D
frozen inuki
18.04.2006, 11:00
Ich wuerde gerne das Japanische Bogenschiessen erlernen, da braucht man ruhe und Konzentration.Hab aber den Namen dieser Bogenschiesserkunst vergessen^^" Weiss jemand den Namen????
@frozen inuki
Wenn man den Begriff "Kampfsport" etwas weiter fasst, kann man auch Kyudo, also japanisches Bogenschießen dazurechnen. Das würde ich gern mal ausprobieren.
Meinst du das?
Dark_Angel
18.04.2006, 11:23
Also ich trainiere seit ein bisl mehr als 2 Jahre die Takeda-Kampfkünste. Darunter fallen Aikido, Iaido, Kendo, Jodo (Stockkampf), Jukempo (Faustkampf) und in höheren Graduierungen Jujitsu, Shugijutsu und Shurikenjutsu.
Die Takeda-Ryu ist aus der Ursprungslinie (GENRYU) also seit dem 12 Jahrhundert überliefert.
@ Aikido:
Kann ich nur sagen, dass sehr riskant ist, das moderne Aikido (DAITO-RYU) was sehr schön anzuschauen ist, in ihren Bewegungen, als Selbstverteidigung zu bezeichnen da meines Wissens dort keine Wettkämpfe gibt wo sich der Partner auch mal währt.
@ Kendo:
Also in der Takeda-Ryu kämpft man ohne Rüstung dafür ist das Shinai ein spezielles und nicht das Normal wie im Kendo mit Rüstung.
@ Iaido:
Dazu kann ich nur sagen, dass es keinesfalls langweilig wird da es recht interessant ist sich in Shiais mit anderen zu messen was Schnelligkeit und Korrektheit der Schnitte anbelangt! Wies in anderen Schulen ist kann ich leider nicht beurteilen!
LG Dark_Angel
Usako Kirei
28.04.2006, 20:23
Ich selber übe zwar keine Japanische kapfkunst aus bin abersehr faszieniert von
Kenjutsu: Kenjutsu ist die japanische Kunst des Schwertfechtens. Der 2004 erschienene Film „The Last Samurai“ (mit Tom Cruise in der Hauptrolle) veranschaulicht diese Kunst bildhaft auf einem sehr hohem Niveau. Im Kenjutsu gibt es sowohl das Training mit dem Holz Schwert (Bokken; Bokutô) als auch mit einem echten Schwert (Katana). Zu Beginn reicht aber das Holz Schwert völlig aus. Später in einem fortgeschrittenen Stadium kommen auch im Kenjutsu noch weitere Klingen Waffen hinzu: Kurz Schwert; Speer, Helle Barde etc.Ich bin sehr fasziniert von dieser Art des Kampfes. Ich Habe leider noch keine Schule in meiner Umgebung um diesen Kampf zu erlernen. Bye Usako
*info by mark hosak*
Ich hab früher mal Judo gemacht- allerdings fehlt mir jetz die Zeit dazu und meine Knie machen auch nicht mehr so mit (hab einige Pobleme mit denen) also musste ich aufhören. Was sehr schade war.
ACHTUNG!!!!!
für alle, die sich für japanische Kampfkünste interessieren und die möglichkeit haben nach kaiserslautern zu kommen:
im rahmen des wm-programms wird am samstag, den 24.06 am stiftsplatz um 19.40uhr das Shiro Kumo Show Team auftreten!!!
Also ich mache Aikido und es ist wirklich sehr interessant. O-Sensei Ueshiba (Beründer des Aikido) ist eine interessante Person, wie ich persönlich finde!
Was beim Aikido sehr schön ist, ist das es auch meditativen Charackter hat und es eben nicht auf Kraft ankommt. Ausserdem gibt es beim Aikido auch das Training mit den Waffen (Bokken, Jo), denn viele Bewegungen des Aikido kommen vom Kenjutsu, also dem Schwertkampf.
Und Aikido ist nicht nur schön anzuschauen, ich bin davon überzeugt das es zur Verteidigung sehr viel bringt, allerdings muss man dazu sagen, muss man sich schon auf einer gewissen Stufe des Trainings befinden, damit manes wirklich "praktisch" anwenden kann. Aikido ist in dem Sinne "schwer" zu erlernen.
Und es stimmt, es gibt keine Wettkämpfe im Aikido, da es einfach der Anschauung des Aikido widersprechen würde. Aikido ist eine rein defensive Kampfkunst, die wie schon erwähnt, darauf basiert, das man die Kraft des ANgreifers umlenkt, umsie dann ins Leere, oder gegen ihn, zu lenken.
Was zu dem Punkt bringt, das man mit einer Aikido Technik im Prinzip nichts anfangen kann, wenn man nicht wirklich angegriffen wird.
Das heisst allerdings nicht, das Aikido nicht richtig trainiert wird, bzw. der Partner sich nicht wehrt!
Es ist so, das man Rücksicht aufeinander nimmer, und dem Partner nicht direkt den Arm auskugelt o.ä., jedoch wird trotzdem ernst geübt. Der Partner greift schon an. Zu Beginn, gerade für die Anfänger (und ich zähle mich da auch noch zu) geht das ganze erstmal langsam von statten, man muss halt erstmal die Grundtechnik drauf haben, aber es gibt auch schon bei den Anfängern Übungen in denen schnell hintereinander "angegriffen" wird, damit man ein Gefühl für die Bewegung, den FLuss und die Kräfte dahinter bekommt.
Und glaubt mir, wer wirklich mal ein paar dieser Techniken am eigenen Leib erfahren hat, der weiss, das man sich (mit entsprechender Erfahrung) wunderbar mit Aikido verteidigen kann! Nicht umsonst galt Morihei Ueshiba unter den Kampfkünstlern in Japan als "unbesiegbar" :mrgreen:
Ansonsten interessiere ich mich halt auch sehr für den Schwertkampf, wobei ich dem Kendo irgendwie zwiespältig gegenüber stehe... es ist ja mehr ein Fechten, als ein richtiger Schwertkampf. (Es is halt abstrakt, wenn man dann auch mal ein Shinai mit nem Katana/Bokken vergleicht)
Daher find ich es eigentlich schade das es bei uns hier keine "normalen" Schwertkampfschulen gibt, aber ich denke es wäre auch schwer Wettkämpfe mit Bokken auszumachen, in denen man entsprechend zulangt. (Verletzungen)
Womit ich mich nun demnächst auch noch näher befassen möchte ist Iaido. Kennt da wer zufällig einen Verein in der Nähe von Dortmund/Castrop-Rauxel?
Die kunst des Schwertziehens ist wirklich faszinierend, auch wenn man halt gegen einen imaginären Gegner "antritt".
ich hab in deutschland 2 jahre lang karate gelernt was mir auch echt gefalln hat. nur werd ichs wohl nich weiter machen wenn ich zurueckkomm. das liegt aber sehr viel mehr an meinem lehrer als am sport.(er hatte die nette eigenschaft zu glauben, dass ich staerker werde indem er mich mit ellbogenschlaegen in den magen fast zum kotzen bringt...)
ansonsten hab ich hier im schulsportunterricht kendo, was irgendwo auch ganz lustig is, auch wenn wir bis jetz noch wirklich viel gemacht haben...
aber was nich is kann ja noch werden X3
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