Jin_Neko
20.09.2006, 22:26
PROLOG
Einst wird Niemand zu euch kommen,
Nie wird Niemand euch genommen,
Einsam, allein, schutzlos doch auch stark, mutig
und weise macht sich Niemand auf die Reise.
Wird dass das Ende sein, Niemand ist allein?
Doch ihr könnt Niemand retten und den Tod in die
Dunkelheit ketten!
Es war dunkel an diesem Ort. Es roch nach schlafenden Blumen, denn der Frühling brach in Eldragon an. Ein Mann in einer magischen Rüstung ging durch die Straßen. Ein weißer Schatten folgte ihm auf Schritt und Tritt.
Die Kälte des Todes kroch in all seinen Knochen und das Blut in seinen Adern drohte zu gefrieren. Geschwächt durch Kampf und Gefahr, die hinter ihm lag, ging er seinen Weg mühsam weiter. Immer sein Ziel vor Augen. Denn er trug ein kleines Bündel in seinen Armen, all seine Hoffnung.
Seine Wunden Bluteten immer stärker und jeder schritt viel ihm schwerer, das Atmen brannte in seiner Lunge und langsam legte sich ein Schleier vor seine Augen. Doch es schien, als triebe eine unsichtbare Kraft ihn immer weiter. Denn trotz aller schwäche und der Schmerzen schien ihn nichts aufhalten zu können.
Als er um die Ecke eines Hauses bog, erblickte er ein alte Gemäuer, sein Ziel. Er blieb stehen und betrachtete die alten Efeu berankten Mauern, die alten Fenster und das schwere Eichentor, die von Vollmond beschienen wurden. Er hatte sein Ziel fast erreicht. Seine Rüstung und seine Waffen waren eine große Last für seinen geschundenen Körper. Schleppend und schlurfend schaffte er es zum Eichentor. Das Bündel immer noch in den Armen haltend sank er zu Boden. Er ließ sich auf die Seite gleiten, drauf achtend nicht auf das Bündel zu fallen. Der weiße Schatten kam hinter im her und legte sich neben ihn. Der Schatten war eine Wölfin, deren Fell so weiß war wie Schnee und deren Augen so blau wie das Meer. Er streichelte sie und sah nun das Bündel in seinen Armen an. Es war ein kleines Mädchen, dass gerade einmal ein Jahr alt war. Sie schlief tief und fest in den Armen ihres Vaters.
>>Nun ist es an dir, meine kleine Tochter, du bist unsere letzte Hoffnung und unser aller Schicksal. Ja, das Schicksal... es hat großes mit dir vor und ich werde es nicht mehr erleben können. Denn dies ist das Letzte was ich für dich tun kann. Es tut mir so leid, aber ich muss dich deiner dunklen Zukunft allein überlassen und kann dir nicht beistehen und dich beschützen. Doch ich bin mir sicher, dass dies andere an meiner Stelle tun werden.<<, er sah hinauf zum Sternenhimmel und betrachtete den Mitternachtsstern Tarima, >>Wenigstens wirst du hier erst einmal sicher sein vor den Gefahren denen du dich noch früh genug stellen musst. Möge die Magie mit dir sein, so wie meine Liebe. Lebe wohl mein Kind.<< Sprach er mit seiner dunkle, sanften Stimme und so ging seine Seele von dieser Welt und hinterließ eine große leere in den Herzen derer, die ihm treu wahren.
Doch das kleine Mädchen schlief weiter in den Armen ihres Vaters, ohne zu ahnen, was für Abenteuer und welch unheilvolles Schicksal in der Zukunft auf sie warteten, ohne zu wissen, was sie gerade verloren hatte.
Die weiße Wölfin legte ihren Kopf in den Nacken und fing an laut zu Heulen. In dem alten Gemäuer erklangen Stimmen und durch die alten Fenster schimmerten plötzlich lichter.
Einst wird Niemand zu euch kommen,
Nie wird Niemand euch genommen,
Einsam, allein, schutzlos doch auch stark, mutig
und weise macht sich Niemand auf die Reise.
Wird dass das Ende sein, Niemand ist allein?
Doch ihr könnt Niemand retten und den Tod in die
Dunkelheit ketten!
Es war dunkel an diesem Ort. Es roch nach schlafenden Blumen, denn der Frühling brach in Eldragon an. Ein Mann in einer magischen Rüstung ging durch die Straßen. Ein weißer Schatten folgte ihm auf Schritt und Tritt.
Die Kälte des Todes kroch in all seinen Knochen und das Blut in seinen Adern drohte zu gefrieren. Geschwächt durch Kampf und Gefahr, die hinter ihm lag, ging er seinen Weg mühsam weiter. Immer sein Ziel vor Augen. Denn er trug ein kleines Bündel in seinen Armen, all seine Hoffnung.
Seine Wunden Bluteten immer stärker und jeder schritt viel ihm schwerer, das Atmen brannte in seiner Lunge und langsam legte sich ein Schleier vor seine Augen. Doch es schien, als triebe eine unsichtbare Kraft ihn immer weiter. Denn trotz aller schwäche und der Schmerzen schien ihn nichts aufhalten zu können.
Als er um die Ecke eines Hauses bog, erblickte er ein alte Gemäuer, sein Ziel. Er blieb stehen und betrachtete die alten Efeu berankten Mauern, die alten Fenster und das schwere Eichentor, die von Vollmond beschienen wurden. Er hatte sein Ziel fast erreicht. Seine Rüstung und seine Waffen waren eine große Last für seinen geschundenen Körper. Schleppend und schlurfend schaffte er es zum Eichentor. Das Bündel immer noch in den Armen haltend sank er zu Boden. Er ließ sich auf die Seite gleiten, drauf achtend nicht auf das Bündel zu fallen. Der weiße Schatten kam hinter im her und legte sich neben ihn. Der Schatten war eine Wölfin, deren Fell so weiß war wie Schnee und deren Augen so blau wie das Meer. Er streichelte sie und sah nun das Bündel in seinen Armen an. Es war ein kleines Mädchen, dass gerade einmal ein Jahr alt war. Sie schlief tief und fest in den Armen ihres Vaters.
>>Nun ist es an dir, meine kleine Tochter, du bist unsere letzte Hoffnung und unser aller Schicksal. Ja, das Schicksal... es hat großes mit dir vor und ich werde es nicht mehr erleben können. Denn dies ist das Letzte was ich für dich tun kann. Es tut mir so leid, aber ich muss dich deiner dunklen Zukunft allein überlassen und kann dir nicht beistehen und dich beschützen. Doch ich bin mir sicher, dass dies andere an meiner Stelle tun werden.<<, er sah hinauf zum Sternenhimmel und betrachtete den Mitternachtsstern Tarima, >>Wenigstens wirst du hier erst einmal sicher sein vor den Gefahren denen du dich noch früh genug stellen musst. Möge die Magie mit dir sein, so wie meine Liebe. Lebe wohl mein Kind.<< Sprach er mit seiner dunkle, sanften Stimme und so ging seine Seele von dieser Welt und hinterließ eine große leere in den Herzen derer, die ihm treu wahren.
Doch das kleine Mädchen schlief weiter in den Armen ihres Vaters, ohne zu ahnen, was für Abenteuer und welch unheilvolles Schicksal in der Zukunft auf sie warteten, ohne zu wissen, was sie gerade verloren hatte.
Die weiße Wölfin legte ihren Kopf in den Nacken und fing an laut zu Heulen. In dem alten Gemäuer erklangen Stimmen und durch die alten Fenster schimmerten plötzlich lichter.