Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lustiges Staatsbürgerschaftsroulette
Als ich heute Nachmittag die Übertragung des Springreitens aus Hannover angeschaut habe, war ich doch gelinde gesagt verwundert. Zwar war mir das Phänomen schon von den Weltreiterspielen bekannt, aber damals hielt ich es noch für eine Randerscheinung, die von Unbelehrbaren getragen wurde. Wovon ich rede? Es geht um den Wechsel der Staatsbürgerschaft. Heute reitet ein Reiter, der vor einigen Wochen noch Deutscher war für Malta. Eben dieser Reiter war mal mit einer brasilianischen Springreiterin verheiratet, die neuerdings ihr Faible für Portugal entdeckt hat und jetzt für dieses Land antritt. Auf die Spitze getrieben hat es allerdings der ukrainische Ölmillionär Alexander Onischenko, der sich einfach mal ein ukrainisches Team zusammengekauft hat. Dieses besteht aus zwei ehemaligen Deutschen und zwei ehemaligen Belgiern. Als Dank für ihre Bereitschaft neuerdings für die Ukraine zu reiten, gibt er ihnen seine Pferde in Beritt.
Das ich hier als Beispiel Springreiten gewählt habe, hängt damit zusammen, dass ich mich mit dem Thema beschäftige und der Wechsel der Staatsbürgerschaft dort momentan ein Überhand nehmendes Phänomen darstellt. Ähnliche Tendenzen sind allerdings auch in anderen Sportarten festzustellen. Man denke beispielsweise an Turner oder Eiskunstläufer oder auch an einige Fußballspieler.
Was denkt ihr über diese Praxis des Staatenwechsels. Könnt ihr es nachvollziehen, dass die Sportler den für sie erfolgversprechendsten Weg wählen. Oder ist die Staatsbürgerschaft und damit auch Loyalität zu seinem Land höher einzuschätzen?
Ich denke, die Zeiten, wo die Sportler sich auf eine patriotrische Weise mit dem Land, für das sie kämpfen/spielen, identifizieren und jeder internationale Sieg schon als nationaler Erfolg und Errungenschaft des Staates bewertet wird, sind vorbei.
Die Sportler werden mit genügend Geld eingekauft und treten stellvertretend für das Land an. Im Prinzip ist das ja auch kein Ding, wenn man mal bedenkt, dass sie dafür die Staatsbürgerschaft wechseln. Sie sind dann ja Staatsbürger des jeweiligen Landes. Man also sagen, dass jedes Land ihr eigenes Team hat, das aus mehreren internationalen Sportlern besteht. Und wer weiß, vielleicht hat der eine oder andere Sportler wirklich nichts mit seinem Vaterland am Hut? Besonders einige Sportler, die in sehr armen Ländern aufwuchsen, sind froh, den Sprung aus der Armut geschafft zu haben, obgleich sie ihre Herkunft akzeptieren und ihre Familie nicht vergessen.
Allerdings sollte man auch bedenken, dass das Heimatland eines Sportlers in der Regel viel Geld in seine Ausbildung gesteckt hat mit dem Ziel ihn zu einem Topsportler zu machen und dadurch Prestige zu erringen. Ganz krass ausgedrückt, könnte man sagen, dieser Sportler ist ein "Schmarotzer", der immer nur nimmt, aber nie etwas zurückgibt. Damit ist er auch als Vorbild zweifelhaft.
Ganz krass ausgedrückt, könnte man sagen, dieser Sportler ist ein "Schmarotzer", der immer nur nimmt, aber nie etwas zurückgibt. Damit ist er auch als Vorbild zweifelhaft.
Ich denke, das kann man in fast allen Fällen so nicht sagen. In erster Linie ist eine gute Leistung des Sportlers der eigene Verdienst. Ausserdem bekommen viele Sportler, was die Spitzenbereiche angeht, den 'letzten Schliff' erst im Ausland verpasst.
Gerade im Rahmen des Mannschaftssports kann ich es nachvollziehen, wenn Sportler ihre Möglichkeit auch ausserhalb des Vereinsbetriebs voll ausschöpfen möchten.
Ich bin grundsätzlich dafür, dass man in sportlichen Wettkämpfen nur für das Land antreten können sollte, in dem man auch geboren ist. Dann wäre das stillose Staatsbürgerschaftshopping ein für allemal beendet.
Maunzilla
28.10.2006, 22:54
Das sehe ich ganz anders. In der heutigen Zeit ist die Staatsbürgerschaft ohnehin ein Auslaufmodell. Als EU-Bürger hat man ja das Recht, in jedem Mitgliedsstaat sich niederzulassen und dort zu arbeiten. Insofern könnte man die Staatsangehörigkeit als Rechtsinstitut gleich ganz abschaffen und die damit verbundenen Rechte und Pflichten von anderen Faktoren (z.B. der Dauer des legalen Aufenthaltes, usw.) abhängig machen.
Zum Stichwort Schmarotzer: Ich bin der Ansicht, daß Spitzensport gar keine Staatsaufgabe ist. Insofern bin ich strikte dagegen, daß auf Kosten des Steuerzahlers Sportler herangezüchtet werden, die dann Millionen in ihre eigene Tasche scheffeln. Mit dem eingesparten Geld sollte der Schul- und Breitensport gefördert werden, der immerhin zur Volksgesundheit beiträgt, und somit jedem Bürger zu Gute kommt.
Leistungssport soll wieder Privatsache werden. Wer mit Sport Geld verdienen will, soll seine Ausbildung selber finanzieren, so wie andere Geschäftsleute auch.
Ich frage mich, ob es im Sport überhaupt auf die Staatsangehörigkeit ankommt, oder nur auf die Mitgliedschaft im jeweiligen Sportverband. Wenn es nämlich um die Staatsangehörigkeit ginge, würden Ausländer grundsätzlich benachteiligt werden, weil sie weder für ihr Heimatland (mangels dortigem Wohnsitz) noch für ihr Gastland (mangels Staatsangehörigkeit) antreten dürften.
Der Wechsel der Staatsangehörigkeit ist nicht so einfach. Immerhin muß man mehrere Jahre in dem Betreffenden Land leben und integriert sein. Sonst könnte jeder kommen, und sich gleich einbürgern lassen. (Allerdings gibt es da meines Wissens in einigen Ländern Ausnahmen (das hängt wahrscheinlich vom Schmiergeld ab.))
...Der Wechsel der Staatsangehörigkeit ist nicht so einfach. Immerhin muß man mehrere Jahre in dem Betreffenden Land leben und integriert sein. Sonst könnte jeder kommen, und sich gleich einbürgern lassen. (Allerdings gibt es da meines Wissens in einigen Ländern Ausnahmen (das hängt wahrscheinlich vom Schmiergeld ab.))
Alles relativ. Wenn genug Asche auf dem Konto ist, fliegt einem die gewünschte Staatsbürgerschaft nur so zu. - Ich bin sicher keiner hat z.B. Gottschalk oder Klinsmann bei Einbürgerung zum Tauglichkeitstest bestellt... Selbst Zeitgenoßen wie Wernher von Braun werden von jeher gerne und mit Kußhand genommen, wenn sie nützliche Fähigkeiten oder rollenden Rubel vorweisen können.
Wenn die Leute wenigstens in dem Land wohnen würden oder die Sprache sprechen. Aber, um bei meinem Beispiel zu bleiben, Katharina Offel und Björn Nagel, besagte deutsche Ukrainer, leben immer noch in Deutschland und alles was an denen ukrainisch ist, ist der blau-gelbe Streifen auf dem Helm. Von denen spricht keiner auch nur ein Wort ukrainisch. (Wen es interessiert, der sollte mal hier vorbeischauen: http://www.szon.de/news/sport/pferdesport/200610130361.html?SZONSID=4a46a09ace66c1d6e18b1a7b 3bdebf0d)
In meinen Augen hat die Entscheidung für ein Land auch was damit zu tun, welchen Werten man sich verbunden fühlt. Dazu muss ich aber ein Land kennen.
Der Wechsel der Staatsangehörigkeit ist nicht so einfach. Immerhin muß man mehrere Jahre in dem Betreffenden Land leben und integriert sein. Sonst könnte jeder kommen, und sich gleich einbürgern lassen. (Allerdings gibt es da meines Wissens in einigen Ländern Ausnahmen (das hängt wahrscheinlich vom Schmiergeld ab.))
Du hast recht, zumindest im Reiterfall geht es in erster Linie um den Verbandswechsel, der nicht immer einen Wechsel der Staatsbürgerschaft einschließt, meist aber schon. Die Probleme bleiben aber imo grundsätzlich die gleichen.
Maunzilla
29.10.2006, 19:43
Ich dachte immer, daß in Deutschland die doppelte Staatsangehörigkeit nicht erlaubt sei. (Aber wahrscheinlich gibt es bestimmt irgend ein Hintertürchen für Leute mit den richtigen Beziehungen.)
Allerdings sollte man auch bedenken, dass das Heimatland eines Sportlers in der Regel viel Geld in seine Ausbildung gesteckt hat mit dem Ziel ihn zu einem Topsportler zu machen und dadurch Prestige zu erringen.
Naja die Leute wandern doch nicht aus weil es soviel besser ist fuer Ungarn zu gewinnen - die Preisgelder bleiben ja schliesslich die gleichen - sondern weil sie in Deutschland nicht oder vielleicht nur in der zweiten Reihe aufgestellt werden.
Ich dachte immer, daß in Deutschland die doppelte Staatsangehörigkeit nicht erlaubt sei. (Aber wahrscheinlich gibt es bestimmt irgend ein Hintertürchen für Leute mit den richtigen Beziehungen.)
tja, bei mir hats nich geklappt. wollte britische staatsbürgerschaft beeantragen aber dann htt ich die deutsche verloren- un das bringt viele komplikationen mit sich.
tja, bei mir hats nich geklappt. wollte britische staatsbürgerschaft beeantragen aber dann htt ich die deutsche verloren- un das bringt viele komplikationen mit sich.
Das Geheimnis dieser Begebenheit erklärt sich ganz einfach:
1.) Du bist kein Sportler
2.) Du bist nicht reich
3.) Du bist kein Genie
Würsdest Du diese Vorausssetzungen erfüllen, hättest Du unleugbar längst Deinen Tommy-Pass in Händen...
japp, aber versichen kann mans ja...vorallendingen weil ich ja eh hälfte hälfte bin aber da die deutschen so kleinlich sin gehts nich.
ich bleib vorerst bei der deutschen.
bringt mir mehr, die staatsbürgerschaft.
immerhin kann ich hier in deutschland wohnen bleiben, ein wenig einfluss auf die politik nehmen und ich profitiere von den steuern, wenn ich in luxembourg arbeite.
denn dann zahl ich weniger steuern, weil ich nach luxembourger recht besteuert werde, aber in deutschland lebt es sich günstiger, weswegen ich mehr geld raus hab als anders.
sollte deutschland mir doch irgendwann auf den sender gehen, wander ich in das kleine binnenland aus........
wobei, würde mich mal interessieren, wie das grade mit luxembourg aussieht: da hört man net viel mit leute einkaufen, staatsbürgerschaft verschwenden...öhm......verschenken usw.
da bleiben die meisten in ihrem kleinen land, denen geht es doch da super...
Callista
30.10.2006, 12:31
Ich bin grundsätzlich dafür, dass man in sportlichen Wettkämpfen nur für das Land antreten können sollte, in dem man auch geboren ist. Dann wäre das stillose Staatsbürgerschaftshopping ein für allemal beendet.
Tja, blöd blos wenn du ein noch so toller Springreiter bist, aber nicht für D starten darfst, weil es schon genügend gibt - also wird sich eine Alternative gesucht. Gehen wir nach dem Stammbaum der Pferde, dann wäre es ein Rundumsieg für Deutschland XD
Aber mal im Ernst, ganz begeistert bin ich nicht von der Taktik, andererseits willst du eine Chance bei Olympia und Co. kaufst du dir in einigen Sportarten lieber ein paar Konkurrenten, als leer aus zu gehen - ähm kennt eigentlich jemand ehrfolgreiche deutsche Nachwuchs Eisläuferinnen oder Turnerinnen?! Wohl eher nicht! Es gibt einfach nicht mehr die "Begeisterung" bei den Kids Spitzensportler zu werden und wenn ich an die doch enorm hohe Trainingsbelastung und den doch (in den meisten Sportarten) geringen Verdienst denke, ist es doch kein Wunder, dass in D der Nachwuchs ausstirbt!
Maunzilla
30.10.2006, 19:43
Eigentlich sollte die Staatsangehörigkeit des Reiters egal sein, wo doch die Pferde die ganze Arbeit machen. :-)
Noch verrückter ist es beim Segelsport. Da kommt es nur darauf an, wo das Schiff eigentragen ist. Da können Eigentümer, Kapitän und Mannschaft aus unterschiedlichen Ländern kommen. Auf diese Weise haben die Schweizer mal den Admiral's Cup gewonnen. :shock:
@ Callista: Ich denke, das liegt nicht an der fehlenden Begeisterung, sondern daran, daß mit gewissen Sportarten einfach kein Geld zu verdienen ist. Ich hab mal im TV ein Endspiel der Wasserball-WM gesehen. Da waren nur ein paar Hundert Zuschauer in der Halle. Dabei ist Wasserball auch nicht langweiliger als Basketball.
Man sollte überhaupt damit aufhören, den Sport son nationalistisch zu betreiben. Vor hundert Jahren mag das noch angebracht gewesen sein. Aber heute finde ich es eher peinlich, wenn bei Siegerehrungen noch Flaggen gehißt und Nationalhymnen gespielt werden.
Naja die Leute wandern doch nicht aus weil es soviel besser ist fuer Ungarn zu gewinnen - die Preisgelder bleiben ja schliesslich die gleichen - sondern weil sie in Deutschland nicht oder vielleicht nur in der zweiten Reihe aufgestellt werden.
Aber mal im Ernst, ganz begeistert bin ich nicht von der Taktik, andererseits willst du eine Chance bei Olympia und Co. kaufst du dir in einigen Sportarten lieber ein paar Konkurrenten, als leer aus zu gehen - ähm kennt eigentlich jemand ehrfolgreiche deutsche Nachwuchs Eisläuferinnen oder Turnerinnen?! Wohl eher nicht! Es gibt einfach nicht mehr die "Begeisterung" bei den Kids Spitzensportler zu werden und wenn ich an die doch enorm hohe Trainingsbelastung und den doch (in den meisten Sportarten) geringen Verdienst denke, ist es doch kein Wunder, dass in D der Nachwuchs ausstirbt!
Um mal bei meinem Beispiel zu bleiben: Wer denkt an die ukrainischen Reiter? Onischneko hat es mal mit denen versucht, die waren ihm aber nicht gut genug. Wenn man etwas mehr über Onischenko weiß (Spitzname: Reit-Abramowitsch), dann weiß man auch, dass er keine Geduld hat. Der gibt Spitzenreitern eine Woche ein Pferd und wenn sie dann nicht gewinnen, dann nimmt er es ihnen wieder weg. Die Ukrainer haben also keinen Anreiz härter zu trainieren, weil sie sowieso nicht in ihr Nationalteam kommen können. Denn da werden ja die besseren Ausländer eingekauft, die vermutlich immer besser sind als sie selber. Auf diese weise wird die Ukraine vermutlich niemals erstklassige Reiter hervorbringen.
Das wuerde dann bedeuten das wir in Deutschland zuvielen Menschen die Moeglichkeit geben Spitzenqualifikationen zu erwerben, der Sport zu attraktiv ist, weil unsere Leute Ukrainern die Arbeit wegnehmen?
Egoistisch betrachtet ist das doch eher gut fuer uns.
Die Ukrainer haben also keinen Anreiz härter zu trainieren, weil sie sowieso nicht in ihr Nationalteam kommen können. Denn da werden ja die besseren Ausländer eingekauft, die vermutlich immer besser sind als sie selber.
Dafür sollten sie's mal im Team von Bahrain oder Kuwait versuchen. Wenn sie letzlich in jedem Land nur zweite Wahl wären, dann müssten sie sich damit abfinden, dass im Sport meistens die Besten obenstehen...
Nach dieser Logik, wird es bald keinen Spitzensport mehr geben, weil es sich für kein Land mehr lohnt überhaupt irgendeine Förderung eine Förderung egal ob in Spitzen- oder Breitensport zu stecken. Denn warum soll man in etwas invsetieren, dass einem selbst nicht zu gute kommt?
Wieso sollte es nach dieser Logik keinen Spitzensport mehr geben?
Lohnt sich Sport auf staatlicher Ebene überhaupt? Der dabei abfallende Gewinn ist doch oftmals nur Ehre. Und auch heutzutage wird ja in den Sport investiert. Zumindest für Vereine lohnt er sich ja (wenn richtig gewirtschaftet wird).
Es gab ja auch mal die lustige Idee, dass Nationalmannschaften aus den Spielern zu bestehen haben, die im Lande tätig sind. (Makaay und Diego für Deutschland; Ronaldinho spielte für Spanien; Nakamura wäre Schotte usw.)
Wieso sollte es nach dieser Logik keinen Spitzensport mehr geben?
Weil ein Staat keinen Anreiz hat darin zu investieren. Die guten Staaten profitieren nicht mehr von ihrer eigenen Nachwuchsförderung, da die "fertigen" Sportler ins Auslnd abgeworben werden und die schlechten Nationen müssen keine eigene nachwuchsförderung aufbauen, weil sie eh die erfolgreichen Leute einkaufen. Irgendwann gibt es dann halt keine guten leute mehr. Von nichts, kommt nichts.
Buntaro Mayne
06.11.2006, 21:13
Wilkommen in der Globalisierten Welt.
Im Sport gehts auch um viel Geld und nebenbei auch noch um gedopte Spitzenleistungen (Radsport olé), ergo gelten die gleichen Gesetze wie im Buisness. Geld,Geld,Geld
Maunzilla
06.11.2006, 22:57
Da gibt es meiner Ansicht nach auch nur zwei Lösungen:
entweder entkommerzialisiert man den Sport (was kaum möglich sein wird)
oder man hebt alle Regeln und Beschränkungen auf. Sollen die sich doch dopen, was das Zeug hält. Am Ende geht es doch darum, dem TV-Zuschauer eine gute Show zu bieten. Wenn es keine Kontrollen gibt, gibt es auch keine Skandale mehr. Außerdem wäre es nur gerecht, weil dann auch Sportler aus armen Ländern, die sich nicht die neuesten high-tech-Doping-Methoden leisten können, wieder eine Chance haben, zu gewinnen. Heute gewinnt doch einfach der, der am besten dopt, ohne sich erwischen zu lassen.
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