Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufauswahl und Praktikum
Gangsterkatze
21.04.2004, 19:33
Hi @ all!
Ich bin jetzt in der 8.klasse und muss bald mein Praktikum machen.Für mich steht fest:Im Blumenladen also Floristin.Aber was soll ich später werden?Es soll ein gut verdienter Beruf sein.Entweder Floristin oder Künstlerin,vielleicht auch Sekretärin.Ich weiß es nicht,aber ich male supergerne,bastel auch gerne und spiele ehrlich gesagt gerne Kasse,deswegen wäre Floristin nicht schlecht,aber meine Verwandten meinen,es sei kein guter Beruf.
Welche Art von Schule besuchst du denn (Gymasium, Realschule....)?
Anders gefragt: Wie lange wirst du voraussichtlich noch zur Schule gehen?
In der Annahme, dass du die das Abi anstrebt:
Beim Praktikum in der 9. war ich bei einem Architekten, beim Praktikum in 12 I dann im Goethe-Institut.
Auch alle meine Freunde haben sich zwischen den Praktika neu-orientiert.
Will sagen, in Sachen Wunschberuf kann sich noch viel ändern.
Was du später mal machen willst, kannst du ja jetzt noch nicht wissen, auch wenn du vielleicht heute überzeugt davon bist, dass Floristin auf ewig dein Traumjob bleiben wird.
Im Übrigen dient das Praktikum in der 8. bzw. 9. Klasse eher dazu einen allgemeinen Einblick ins Berufsleben zu erlangen.
Erst beim Praktikum in der 11. bzw. 12. sollte man sich dann doch genauer überlegen, welche Art von Betrieb man besuchen möchte.
Wenn's dich zur Zeit so sehr interessiert, geh' zum Blumenladen.
SweetMel
21.04.2004, 21:17
Erstmal: Praltika müssen nicht immer an die Schule gebunden sein. Wenn dich etwas wirklich interessiert, kannst du immer noch ein paar Wochen deiner Schulferien opfern und unabhängig ein Praktikum machen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Floristin reich wird. Da muss man sich halt überlegen, was man will: Ein Beruf, in dem man sich richtig entfalten kann und Spaß hat, oder viel Geld. Zumindest hier ;)
Wenn du Abitur hast, gibt es mehrere Möglichkeiten, z.B. ein Studium für Medieninformatik oder -design oder ein Kunststudium (wobei ich nicht weiß was man damit alles machen kann ^^').
Am besten gehst du mal zum Arbeitsamt. Die haben alle Berufe im Blick und können dich so besser informieren als wir. :)
Tja, wie schon gesagt ist die Berufswahl sehr eng mit dem Schulabschluss verknüpft. Du solltest dich vorher informieren, was mit deinem Abschluss möglich ist, und was eher nicht...
Lass dich allerdings auch nicht zu sehr davon beeinflussen, dass du später 'nur' viel Geld verdienen willst. Solange du mit deinem Beruf nicht glücklich bist, wird der Arbeitsalltag irgendwann zur Qual. Man sollte sich also schon ein wenig daran orientieren, was einem Spaß macht.
Man kann sogar versuchen, sein Hobby zum Beruf zu machen, aber das ist, besonders wenn man künstlerisch interessiert ist, meistens recht schwierig.
Erstens kann nicht jeder 'einfach mal so' an einer FH für Gestaltung/Design aufgenommen werden, da die Aufnahmetests schwierig sind, und die Bewerberzahl schlichtweg sehr groß.
Zweitens sollte man auch die Berufschancen später im Blickfeld behalten. Was nützt dir ein Abschluss, mit dem du absehbar keinen Job findest, weil die Branche vielleicht gerade eine Flaute hat? (Gut, das kann man ein paar Jahre vorher nie so genau wissen, aber es gibt Statistiken, an denen man sich orientieren kann :wink:)
Ich kann mich also nur den Tipps bisher anschließen...
Mach Praktika dort, wo es dir gefällt, und wo deine Interessen liegen. Du wirst dann schon sehen, ob der Beruf in Frage kommt oder eben nicht :wink:
@ SweetMel: Medieninformatik hat nur im Entferntesten etwas mit Grafik/Design zu tun, man sollte da eher Mathe Mathe Mathe Physik Physik Programmierung²³ und evtl. in ein zwei Semestern einen popeligen Kurs über Computergrafik/Webdesign erwarten... :wink:
~nanaka
creator sui
21.04.2004, 21:49
Floristin würde ich als Endziel nicht anstreben. Auch wenn du gerne Blumen magst, aber du musst bedenken, als Foristin musst du jeden Tag von früh bis spät im Laden stehen wo es heiss ist und Blumen binden und einpacken etc., dann bekommst du dafür vielleicht 900 Euro? (sorry, ich weis es ned besser), naja, rechnen wir mal zusammen:
Wohnung all inclusive: 500 Euro, Essen (sparsam + gesund) 200 Euro, Hobby ca 100 Euro, Telefon + Internet 60 Euro (wenn du sparsam bist), kommen wir insgesamt auf 860 Euro, dann bleiben dir 40 Euro die du sparen kannst, ja, da kannst du anfangen auf dein Auto zu sparen, dass du dir dann 10 Jahre später leisten kannst (Billigstdorferauto, gebraucht).
Naja, denk mal drüber nach! :wink:
Als Sektretärin verdienst du sicher ein wenig besser, kommt aber draufan wo, wenn du es gut erwischt, so ca 1300 netto oder mehr.
Aber wenn dir das keinen Spass macht hats ned viel Sinn, weil du den Job dann sowieso hinschmeissen wirst.
Mediendesigner wäre zu empfehlen, die verdienen sehr gut, um einiges mehr als ne gutbezahlte Sekretärin, wenn dich Homepagegestalten oder DVD-Menügestaltung etc interessiert ist das sicher ein toller Beruf mit viel Kohle.
Naja.. am besten denkst du noch darüber nach und machst inzwischen mal Abi :wink:
Achja, die einfachste Variante: Such dir einen reichen Mann, heirate ihn und bekomm Kinder! *g*
Oder noch besser, einen ganz alten kranken stinkreichen, wenn du ihn erst los bist kannst du dich auf seinen Lorbeeren ausruhen und dein ganzes Leben lang Spaß haben ohne je Arbeiten zu müssen! :lol:
Okay, das war n Scherz :wink:
Gangsterkatze
21.04.2004, 22:05
@ JaqTaar:Ich gehe auf die Realschule.Wahrscheinlich werde ich(ohne sitzenbleiben gerechnet)ca.2 -3 Jahre noch bleiben.Ich bin ja in der 8.Klasse und die Real geht ja meist bis 10 oder 11.Aber bei uns geht sie(nach unserem Jahrbuch und meinem Wissen)bis zur 10 klasse.
Unbekannter Verfasser
22.04.2004, 01:56
Du malst gerne, du bastelst gerne, dann gehe ich davon aus, das du ein sehr kreativer Mensch bist.
Als Verkäuferin/Floristin hast du viel mit Menschen zu tun.
Mmh, wie wäre es mit Altenpflegerin. Ein anständiger Beruf(mit Zukunft).
Gut bezahlt während der Ausbildung(640€ Netto) und später je nach Träger der Einrichtung auch.
In deinem Fall solltest du dann, nach Möglichkeit in einer Tagespflege oder einer Gerontopsychiatrie arbeiten.
Ich kann nur sagen, try it...
Du malst gerne, du bastelst gerne, dann gehe ich davon aus, das du ein sehr kreativer Mensch bist.
Als Verkäuferin/Floristin hast du viel mit Menschen zu tun.
Mmh, wie wäre es mit Altenpflegerin. Ein anständiger Beruf(mit Zukunft).
Gut bezahlt während der Ausbildung(640€ Netto) und später je nach Träger der Einrichtung auch.
In deinem Fall solltest du dann, nach Möglichkeit in einer Tagespflege oder einer Gerontopsychiatrie arbeiten.
Ich kann nur sagen, try it...
Dann kann man es auch gleich in der Krankenpflege versuchen(obwohl die Ausbildung seit diesem Jahr um einiges härter ist).Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten ist höher.
Unbekannter Verfasser
22.04.2004, 22:06
@morbus
Naja, nur hat Krankenpflege nichts mehr mit Menschlichkeit zu tun, ich habe mehrere Monate im Krankenhaus gearbeitet, man arbeitet an Menschen, nur nicht mit ihnen.
Was die Fortbildungsmöglicjkeiten angeht, da irrst du dich.
In der Altenpflege gibt es folgende Möglichkeiten:
- Stationsleitung
- Wohnbereichsleitung
- Pflegedienstleitung (ambulant und stationär)
- Heimleitung
- Hygienebeauftragter
- Qualitätsmanagmentbeauftragter
- Qualitätsmanager
- Qualitätsauditor
- Mentor
- Dozent
- Studium, Pflegewissenschaften
- Gerontopsychiatrische Fachkraft ( dadurch arbeiten im Krankenhaus auf einer Geriatrischen Abteilung möglich)
Nebstbei ist die Altenpflegeausbildung was den medizinischen Bereich angeht fast genau so gut wie in der Krankenpflegeausbildung, nur das in der Altenpflege, der sozialpflegerische Bereich um längen besser ist.
waschbaer
22.04.2004, 22:16
Du kannst nach der Ausbildung als Floristen immer noch jederzeit deine Fachhochschulreife nachmachen und dann studieren. Aber ich würde dir empfehlen während deine Ferienzeit immer wieder mal ein Schnupperpraktika zu machen in verschiedenen Berufen. Vielleicht ist da was dabei. Ansonsten kannst du dich mal ans Arbeitsamt wenden und mal Anfragen, was es für Berufe, die dein Interesse entsprechen, gibt.
SweetMel
23.04.2004, 14:47
@ SweetMel: Medieninformatik hat nur im Entferntesten etwas mit Grafik/Design zu tun, man sollte da eher Mathe Mathe Mathe Physik Physik Programmierung²³ und evtl. in ein zwei Semestern einen popeligen Kurs über Computergrafik/Webdesign erwarten... :wink:
Ich war mal an unserer Fachhochschule, um mich darüber zu informieren. Dort hieß es, der Studiengang sei zwar hauptsächlich Informatik, aber habe auch sehr viel mit Programmdesign (zum Beispiel), Medieneinsatz wie Audio und Visuelles aber auch Gestaltung von Webseiten und anderen Grafik-Oberflächen zu tun. Inwieweit das stimmt, weiß ich aber nicht. Studiere es ja nicht ^^'
Es kann aber sein, dass die Studiengänge immer variieren, vor allem, weil er hier erst zwei Jahre alt ist. Wer mehr künstlerisch aktiv sein möchte, sollte sowieso in andere Richtungen als Informatik gehen ;)
@ SweetMel:
Es ist schon richtig, dass bei Medieninformatik eben schon auf Medien in dem Sinne eingegangen wird, als dass man zB. Video- und Audiotechnik hat, aber es ist wirklich alles sehr technisch ausgeprägt (wie der Name schon sagt).
Der Kurs 'Webdesign' bedeutet zB. Aufziehen von Internetseiten über Code und Programmiersprachen, nicht über Programme wie Dreamweaver oder andere wysiwyg-Applikationen.
Um nicht abzuschweifen: Wenn man vorher eine Ausbildung zum Gestalter von Digital- und Printmedien oder als GTA (o.ä.) macht, kann man das nachher wunderbar mit diesem Studiengang kombinieren, denn dann hat man sowohl die künstlerische als auch die technische Komponente :wink:
Die Jobchancen später dürften jedenfalls nicht all zu schlecht aussehen...
~nanaka
Gangsterkatze
23.04.2004, 20:28
Also jetzt stehen zur Auswahl:Floristin,Künstlerin oder vielleicht sogar Sekretärin.
Dragon02
23.04.2004, 20:36
Also ich denke im 21 Jh. hat nur ein Beruf mit Computer Zukunft.
Aslo strebe ich die Informatik(Programmieren & Anwendung) an!
Gangsterkatze
23.04.2004, 21:14
ne ich glaube es kann auch praktisch was gehen.
Homunculus
23.04.2004, 21:23
Raten, was du machen sollst kann ich net grad. Ich hab in meinem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, daß die wenigsten ihren "Traumjob" erlernt haben und ausüben und auch nur wenige konnten ihre Hobbys mit dem Job unter einen Hut bringen.
Ich war auch auf der Realschule, hab sie bis zur 10. Klasse durchgezogen und bin mit Quali fürs Gym abgegangen. Tja, meine Wahl fiel allerdings auf eine berufsbildende Schule, denn für mich stand fest, daß es mir für den Job später wesentlich nützlicher ist, frühzeitig das Berufsfeld kennenzulernen, als das Abi zu machen. Ich hab die zweijährige Höhere Handelsschule gemacht und nach Abschluß meiner dreijährigen Ausbildung als Steuerfachangestellte hab ich auch mein Fach-Abi und könnte studieren, wenn ich lustig bin. Bin ich aber net XD
Ich kann nur sagen, daß ich den Job einschl. Lehrzeit jetzt schon seit fast 13 Jahren ausübe und ich lerne jeden Tag noch was Neues dazu. Bei den konfusen Steuergesetzen unserer wechselnden Regierungen is dat ja auch kein Wunder *rofl*
Aufstiegschancen hat man hier auch. Ich kann den Bilanzbuchhalter dranhängen und in die Industrie wechseln. Oder ich mach den Steuerfach- bzw. Finanzwirt oder aber den Steuerberater und mich letztlich selbständig. Was die Zukunftschancen angeht, stufe ich, solange der Paragraphen-Dschungel so undurchdringlich bleibt, den Job als sehr sicher ein. Immerhin gehört er mit zum Dienstleistungsgewerbe.
Seraphiel
25.04.2004, 10:46
Mich würde ja mal interessieren, was man mit einem Kunststudium dann hinterher wirklich anfangen kann... Ich geh mal davon aus, dass sich nicht jeder, der Kunst studiert hat, als freischaffender Künstler durchs Leben wird schlagen können...?! Was machen die meisten dann? Wird man dann meinetwegen Illustrator (brauch man da dann nicht noch ne extra Ausbildung für?), Lehrer an einer Volkshochschule? :wie:
Weil Kunststudium ist ja schön und gut, aber man muss ja hinterher auch was damit anfangen können... *seufz*
Und weil hier noch jemand meinte, "Computer sind die Zukunft, studiert alle Informatik" (na, so ungefähr zumindest :wink: )- nicht jeder kann irgendwie besonders toll mit Computern umgehen und hat auch noch Spaß daran (*auf mich deut*), und ich denke in ein paar Jahren wird die Branche sowieso total überrannt sein, weil eben jetzt alle was mit Computern machen und sozusagen nichts anderes mehr. Ich denke, der soziale Bereich ist auf jeden Fall sehr aussichtsreich, gerade Altenpflege und was hier so kam. Denn schließlich ist Deutschland hoffnungslos "überaltert" und man kann die Leute schließlich nicht einfach in irgend ne Ecke stellen und so tun, als ob se nicht da wären. Wär ja auch noch schöner... :roll:
Was ich als Beruf sehr interessant finden würde, wäre Kunsttherapie. Weil es so perfekt die beiden Dinge Kunst und so Psychologenansätze verbindet, sozusagen genau mein Traumjob! :teufelch: Allerdings meinen alle, dass man damit alleine wohl auch nur schwer durchs Leben kommt(-> geringe Nachfrage usw., und selbstständig ist bestimmt fast gar nicht drin...), blabla... Nur will mich das nicht wirklich davon abbringen... *dickkopf sei* :) Dann mach ich eben die erste deutsche private Kunsttherapie auf, mir doch wurscht! :wink:
@morbus
Naja, nur hat Krankenpflege nichts mehr mit Menschlichkeit zu tun, ich habe mehrere Monate im Krankenhaus gearbeitet, man arbeitet an Menschen, nur nicht mit ihnen.
Was die Fortbildungsmöglicjkeiten angeht, da irrst du dich.
In der Altenpflege gibt es folgende Möglichkeiten:
- Stationsleitung
- Wohnbereichsleitung
- Pflegedienstleitung (ambulant und stationär)
- Heimleitung
- Hygienebeauftragter
- Qualitätsmanagmentbeauftragter
- Qualitätsmanager
- Qualitätsauditor
- Mentor
- Dozent
- Studium, Pflegewissenschaften
- Gerontopsychiatrische Fachkraft ( dadurch arbeiten im Krankenhaus auf einer Geriatrischen Abteilung möglich)
Nebstbei ist die Altenpflegeausbildung was den medizinischen Bereich angeht fast genau so gut wie in der Krankenpflegeausbildung, nur das in der Altenpflege, der sozialpflegerische Bereich um längen besser ist.
Einspruch.In einem Krankenhaus der Akutversorgung mag deine Ansicht über das arbeiten am Menschen/mit dem Menschen zutreffen,spätestens auf einer Intensivstation,im REHA-Bereich,im psychatrischen Langzeitbereich kommt das ganze aber arg ins schlingern.Leider ist aber auch die Versorgung im Altenpflegebereich in Dtl. in vielen Einrichtungen unter aller Kanone.
Betreff deinen genannten Fortbildungsmöglichkeiten:bis auf die Wohnbereichs-,und Heimleitung(welche sich aber auch mit dem Stationsleitungslehrgang in Krankenpflege einstellen)sind sämtliche Fortbildungsgänge auch in der Krankenpflege vorhanden.Dazu kommen
Diabetesassistent,Stomatherapeut,Pflegefachkraft OP,Pflegefachkraft Anästhesie und Intensivmedizin u.s.w.
Gerade im QM-Bereich sind sehr viele Sachen möglich(Ich bin Q-Moderator für DIN ISO EN).
Das medizinische Wissen geht aber leider oft verloren in dauerhafter Altenpflege(soll nicht böse sein aber es entwickeln sich in jedem Bereich nur Fachidioten,bei mir net anders).
Stardragon
25.04.2004, 19:49
Hmm..
Wenn du gerne etwas im künstlerischen Bereich machen möchtest wie wäre es mit Restauratorin??
Floristin bestimmt ein netter Beruf,aber wenn,dann muss es einem wirklich gefallen,sonst ist man dabei nicht für lange glücklich.Es stimmt wohl,dass man den ganzen Tag in einem Laden steht und Kunden bedient^^Nyo du brauchst dann eben ne Ausbildung zur Blumenbinderin,Fachkenntnisse zur Blumenpflege und Blumenarten.Ich weiß nicht leider nicht,ob man so gut in diesem Beruf verdient,aber wenn du Blumen und den Umgang mit Menschen magst^~
Als Sekräterin musst du sehr viellseitig sein können.Du musst Akten führen,Termine planen,Diktat schreiben und was weiß ich noch alles beherrschen..und du sitzt eben viel in einem Raum und hast mit Papierram zu tun...
Am besten schaust du dir wirklich durch ein Praktikum die Berufe an,die dich wirklich interressieren..
Ich wünsch dir viel Glück dabei^^
Chibi Pop
25.04.2004, 22:23
Ich bin jetzt in der 11 auf einem Gymnasium und ich weiß noch überhaupt gar nicht, was ich später mal machen geschweige denn was ich einmal studieren will. Ich hatte ein Praktikum in der 9 und sonst nichts. Mich regt das total auf. Ein Praktikum ist viel zu wenig, wie soll man denn da schon wissen, welche beruflich Richtung man später einmal einschlagen möchte. Ich hab mein Praktikum damals bei Bayer gemacht, war also sehr bio-& chemieorientiert, weil ich da dachte, dass Bio das ist, was ich mal machen möchte. Dieses Praktikum war wirklich erste Sahne, aber inzwischen hab ch gemerkt, dass Bio eigentlich für mich viel zu schwer ist, zumal man da auch fit in Chemie sein muss und darin bin ich nicht allzu gut. Inzwischen möchte ich viel lieber etwas mit Sprachen machen, mit Deutsch und Englisch oder so, aber eine genaue Vorstellung habe ich nicht und viel Zeit hab ich ja auch nicht mehr. Ich muss mich auch erstmal erkundigen, was man damit überhaupt werden kann. Mich ärgert es, dass wir kein weiteres Praktikum haben. Ich hatte nur eins, dabei finde ich ja, dass auch zwei noch zu wenig wären... Es ist einfach zu wenig Vorbereitung auf Seiten der Schulen.
Mhh, du findest Floristin gut? Also reich wird man damit sicher nicht. Und künstlerisch gibt es ja die verschiedensten Richtungen...
Warst du schonmal in einem Berufs-Informations-Center? Da könntes du dich mal erkundigen, was es alles für künstlerische Berufe gibt, das geht ja vom Zeichnerischen über Musik nach Architektur zum Denkmalschutz und Restauration.
Und Sekretärin wäre bestimmt in einer Anwaltskanzlei auch nicht das Schlechteste... Man muss sich da halt mal irgendwo erkundigen.
Gangsterkatze
03.05.2004, 13:00
Wir haben neulich ein Buch aus der Schule bekommen in der steht ,was man alles werden kann.Außerdem haben wir auch ein Arbeitheft bekommen.Da kann man über verschiedene Beruf was lernen und Fragen dazu beantworten.
Nana-Apple
02.06.2004, 16:29
Mich würde ja mal interessieren, was man mit einem Kunststudium dann hinterher wirklich anfangen kann... Ich geh mal davon aus, dass sich nicht jeder, der Kunst studiert hat, als freischaffender Künstler durchs Leben wird schlagen können...?! Was machen die meisten dann? Wird man dann meinetwegen Illustrator (brauch man da dann nicht noch ne extra Ausbildung für?), Lehrer an einer Volkshochschule? :wie:
Weil Kunststudium ist ja schön und gut, aber man muss ja hinterher auch was damit anfangen können... *seufz*
Also eine Bekannte meinerseits hat erst eine Banklehre angefangen, diese aber (relativ am Ende) abgebrochen und ein Kunststudium absolviert (entgegen jedes Rates ihrer Eltern, Lehrer und Freunde).
Naja, mittlerweile ist sie für ein sehr, sehr gutes Gehalt bei einer Bank engagiert und sucht für die Kunstobjekte als Geldanlage (steigender Wert und so), mit steigendem Erfolg.
Sowas kann man mit einem Kunststudium auch machen!
Ich finde es toll dass sie dass woran sie Spaß hat und einen "guten" (geldbringenden) Beruf miteinander verknüpft hat.
Schlecht geht es der wirklich nicht mehr, ganz im Gegenteil! ^^
also ich weiß ja nicht inwiefern das hier noch aktuell ist...aber alleins chon die bezeichnung " künsterlin" ist doch etws...naja...naiv ^^;
den beruf künstlerin gibt es so gesehn nicht, da es ein weites feld betrifft. bildhauer sind künstler, maler sind küsntler etc. Auch der begriff Kunststudium lässt sich auseinanderziehen. man kann kunst studieren, aber das ist dann eher kunsthistorik. wenn man die richtugn illustration einschlagen möchte, geht das eher in die richtung design, z.B kommunikationsdesign oder visuelle kommunikation, grafik design etc..es gibt in diesen fächern versch. schwerpunkte, die u.a auch illustration sind oder auch freie graik, typographie etc...
ich empfehle einen termin bei der berufsberatung oder mehrere praktika. ich für meinen teil weiß genau was ich amchen möchte und wie ich dorthin komme. das ist unheimlich befriedigend :D
HotaruYagami
03.06.2004, 11:39
Ich hab mein Praktikum in der Bücherei gemacht und mich dann entschieden, Diplombibliothekar zu werden.
Ich würde für alle Fälle immer gucken, dass ich was finde, wo man später auch Jobs bekommt.
Callista
03.06.2004, 12:29
Bei der Berufswahl an sich sollte man wirklich auf sich selbst zu allererst hören, ob einen die Richtung auch wirklich liegt... ich z.B. war seit der Realschule immer im Technischen Zweig, weil ich mit Wirtschaft nicht soviel anfangen kann (ich und in ner Bank oder Versicherung ja klar :roll: ) und ein so sozial angehauchter Mensch bin ich auch nicht, wenn ich nur daran denke im Kindergarten oder sonst was zu arbeiten :zitter: bitte nicht - also bin ich in der Technik geblieben, habe mich durch die FOS gewurschtelt und studiere nun Maschinenbau, klar ist eine Männerdomäne, aber mich stört das nicht - wir sind 10 Mädels auf 500 Kerle, also mich stört das nicht wirklich XD
Schade finde ich, dass bei den "Mädchen Technik Tagen" immer voll viele da sind, aber dann sich trotzdem keiner traut, dass zu studieren - hey so schlimm ist das nicht... ich find´s klasse :nick:
Praktika hab ich viele gemacht, während der Realschule als Techn. Zeichnerin und beim Architekten, in der FOS muss man ein Metall- und Elektropraktikum machen -lästig, aber praktisch- und jetzt beim Studium muss ich auch 2 Semester lang Praktika machen -manchmal langweilig, aber auch lernreich-...
- Ein Tipp ist auch mal einen Ferienjob zu machen um zu schauen, ob einen das wirklich taugt, wollte mit 12 mal Pferdewirtin werden, war dann mit 16 Jahren 10 Wochen auf einem Reiterhof und durfte selber ackern wie ein Pferd, seitdem bleiben die Tiere eher ein Hobby... :mrgreen:
- Achja wegen Kunststudium und Co. VORSICHT von Kunst und ähnlichen werden nur die wenigsten "reich", eine Freundin von mir studierte Kunstgeschichte und arbeitet nun bei einem Anwalt als Aushilfe, weil sie keinen gescheiten Job findet, also immer auch mal die Studienführer und Rankings durchlesen :nick:
- ach ja für alle die Informatik studieren wollen, macht das nur wenn ihr zum einen fun am programmieren und zum zweiten FIT IN MATHE SEIT und zwar richtig fit! Ich kenne einige, die im 5. Semester wegen Mathe rausgeflogen sind und somit 2,5 Jahre für die Katz sind
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