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25.04.2004, 00:25
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Thread abgetrennt von "Moralische Grenzen im TV"

Gruß,
JPF

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Da keine der Eigenschaften auf mich zutrifft und ich nichtmal einen Fernseher besitze, die Zeitung lese oder sonst irgendein Bedürfnis nach überflüssigen Informationen oder einer passiven Aktivität, die nur der Zeitverschwendung dient, habe, meine ich zumindest mich nicht damit.

Mit anderen Worten, Du informierst Dich absolut nicht, was in der Welt passiert ?

Wenn etwas für mich relevant ist, werde ich es schon mitbekommen, ansonsten habe ich besseres zu tun, als unnützes Wissen anzuhäufen.
Manche Sachen, wie der Anschlag auf das WTC, entgehen natürlich auch mir nicht, wie sensationsgeil sich die Menschheit dann aber darauf stürzt und nach jedem, noch so trivialen, Detail giert, ist meiner Meinung nach lächerlich. Ob nun George Bush oder Osama Bin Laden den Anschlag verübt hat und wer sich im Iraq bekriegt und all das ist für mich völlig uninteressant und hat für mein Leben absolut keine Relevanz. Mein geschichtliches, geographisches sowie das aktuelle Zeitgeschehen betreffende Wissen ist daher absolut miserabel, was meinem Intellekt jedoch kaum schadet, ganz im Gegenteil habe ich so mehr Zeit, mich auf die für mich wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Die Lebenszeit und der "Speicherplatz" des Gehirnes sind begrenzt, da mir nur dies eine Leben ist,
versuche ich beides möglichst effizient zu nutzen.

Die Jugend heutzutage absorbiert aber scheinbar jeden Schwachsinn wie ein Haufen vegetierender Couch-Zombies, die mit dem Fernseher verbunden sind wie ein Kranker mit einem Tropf. Dürfen halt nicht mit Inhalten, die selbstständiges Denken oder einen anderweitigen Denkprozess erfordern, konfrontiert werden, deshalb sind Dinge, die solch niedere Triebe wie die Sexualität ansprechen, beliebt. Zugegeben, bei den Schwachsinnigen, allerdings bilden diese die überwältigende Mehrheit.

@Batou: Was nützt einem Wissen, wenn man es nicht benutzt?

Darki13
25.04.2004, 14:13
guck mal: Die Masse ist sensationsgeil, pervers und dumm
ich denke wenn du von der "masse" sprichst, meinst du sowohl mich als auch dich. oder ist mit masse was total anderes gemeint.
Da keine der Eigenschaften auf mich zutrifft und ich nichtmal einen Fernseher besitze, die Zeitung lese oder sonst irgendein Bedürfnis nach überflüssigen Informationen oder einer passiven Aktivität, die nur der Zeitverschwendung dient, habe, meine ich zumindest mich nicht damit.


aber im animania-forum über themen wie diese diskutieren... :smirk:
das du keinen fernseher hast und auch nicht die zeitung liest, heißt nicht, dass du besonders gebildet bist. es besteht dann einfach ein mangel an allgemein wissen bei dir. :roll:

Shingetsu
25.04.2004, 14:26
Ein kluger Mann hat mal gesagt:

"Das Internet ist wie das Fernsehen: Es macht die Klugen klüger, und die Dummen dümmer."

Man braucht sogenannte "Medienkompetenz" um die Informationen die man erhält intelligent zu verarbeiten.
Ich les jeden Tag die BILD, weil meine Eltern die halt dauernd rumliegen haben, und das ist keine Ausrede. Ich klau mir andere Zeitungen, aber nicht jeden Tag.
Also.. zurück zum Thema.. Es schadet mir nicht, weil ich ja weiß welches Niveau die BILD hat. Nachrichten aus der Bild nehm ich zwar zur Kenntnis, aber glaub es nicht gleich.
Ansonsten schau ich noch Nachrichten im Fernsehen, und einen TV brauch
ich auf alle Fälle, damit ich Pornos und Zombie-Filme anschauen kann.
Für die Bildung tu ich trotzdem was. *les gerade ein Buch über Sklavenhandel im 17. Jahrhundert"
Da steht übrigens viel interessantes darüber drin wie die Gier den Charakter verdirbt, und das passiert auch bei den Ekel-Shows im Fernsehen. Für Geld machen die alles.
Die Schwarzen haben auch ihre eigenen Brüder an die weißen Sklavenhändler verkauft, weil sie dafür Tauschwaren im Wert von 100 Gulden bekamen. Früher kamen sie jahrtausende lang auch ohne Gewehre und Stahlklingen aus, dann kommt der Weiße Mann und zeigt ihnen was es für coole Dinge gibt, schon regt sich die Gier bei den Eingeborenen. Wenn der schwarze Mann ein Gewehr brauchte verkaufte er sogar seine Frau. (natürlich nur wenn es keine Kriegsgefangenen mehr gab die man verschachern konnte)
So ähnlich muss das wohl auch sein wenn Leute überlegen ob sie für Geld in den Big Brother Container gehen sollen.

SweetMel
25.04.2004, 14:36
Man sollte sich schon über aktuelle Geschehnisse informieren. Schließlich gehen die auch oft genug einen selbst an. Ausserdem finde ich es wichtig, besonders in einer Demokratie, zu wissen über was diskutiert wird und woran man mit seiner jetztigen Regierung ist.

Wenn man die Fähigkeit besitzt, nur die wichtigsten Infos aus einem Text herauszufiltern, wird man sich auch nicht mit unnötigen Wissen vollstopfen :wink:

=^ ^=
25.04.2004, 14:49
aber im animania-forum über themen wie diese diskutieren... :smirk:
Nicht, dass ich niemals einen Fernseher besessen, ausserdem ist die Entwicklung des Programms so schrecklich einfach nachvollziehbar, dass keine ständige Analyse dessen vonnöten ist, um dies akkurat zu kommentieren.

es besteht dann einfach ein mangel an allgemein wissen bei dir. :roll:
Allgemeinwissen und Allgemeinbildung werden überschätzt, für den Einzelnen ist eine Spezialisierung zumeist ertragreicher, es sei denn, man benötigt diese Dinge wirklich.
Die gesellschaftlichen Maßstäbe sind meiner Meinung nach falsch, sich diesen trotzdem zu fügen und dadurch ein beschränktes Leben zu führen, gefällt mir nicht.
Mir ist weder besondere Intelligenz noch ein umfangreiches Wissen, sofern ich jedoch in einem Handwerk exzelliere, benötige ich beides nicht.

himeno
25.04.2004, 14:52
als ich mal für einem monat im krankenhaus war (da gabs keinen fern *heul*) hab ich mich ganz schön von der welt abgeschnitten gefühlt, es hätte was weiß ich was passieren können, ich hätt nix davon mitbekommen, zeitung gab's auch keine (was will man auch von garmisch erwarten)
als der monat rum war, hab ich mich nen ganzen tag vor die glotze gesetzt, allein um das feeling fernschauen wieder zu haben ^^

Darki13
25.04.2004, 18:55
aber im animania-forum über themen wie diese diskutieren... :smirk:
Nicht, dass ich niemals einen Fernseher besessen, ausserdem ist die Entwicklung des Programms so schrecklich einfach nachvollziehbar, dass keine ständige Analyse dessen vonnöten ist, um dies akkurat zu kommentieren.


und was hat das bitte schön mit meinem post zu tun? ich will gar nicht drauf rumreiten, dass du dich für das fernsehen nicht interessiert, weil wirklich überwiegend schwachsinniges gesendet wird. aber zu sagen: das du föllig ohne informationen über die gesselschaft auskommst, ist mehr als lächerlich. schon allein, dass du internet verwendest zeigt, dass du dir informationen besorgst.
wenn du wirklich überhaupt keine zeitung ect. liest, wie kannst du dann überhaupt über die gesselschaft urteilen? du sagst ja selber:
Mein geschichtliches, geographisches sowie das aktuelle Zeitgeschehen betreffende Wissen ist daher absolut miserabel
das heißt ja, dass du absolut unfähig bist über die Jugend dieser zeit zu urteilen, wie du das ja in so manchen thread machst. :roll:

Orion
25.04.2004, 19:08
:/ ...Wir haben 7 Fernseher ,4 davon mit digital Sat-TV und hunderten Programmen zuhause,wenn ich wollte könnte ich Nachrichten aus Arabien,aus dem Irak,aus Albanien,aus Ägypten,aus Polen,Russland,Tschechien,der Ukraine (Sogar Deutschland :wink: )etc. etc. etc. etc. anschauen,mache es aber sogut wie garnicht(Generell kein Fernsehen).Infos bekome ich übers Internet oder durch umherwandelnde Proteinstrukturen (andere Menschen).Nunja,das Fernsehen (Nicht nur das deutsche) geht ziemlich den Bach hinunter...um dem auszuweichen bleibt der TV zu 99,9% schlichtweg abgeschaltet. Ich kann die Stunden,die ich in den letzten drei Jahren mit Fernsehen verbracht habe an einer Hand abzählen.Und diese Stunden waren wenn dann Tagesschau oder mal eine aktuelle Doku.Wenn man jetzt bedenkt,dass ich früher das TV Programm auswendig aufsagen konnte... :?

Callamari
25.04.2004, 19:14
Ich bin leider auch relativ uninformiert, allerdings liegt das
an meiner eigenen Faulheit..^-^"

=^ ^=
25.04.2004, 19:18
@Darki 13:
Ich benutze das Internet um mich über Anime und Manga zu informieren, diese zu kaufen oder runterzuladen, ausserdem um mich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen oder mit Freunden zu reden.
Niemals sagte ich, dass ich mich allen Informationen verweigere, was auch unmöglich ist. Ich bezog meine Aussage auf Nachrichten und dergleichen, Dinge, die für mich, wie ich bereits erwähnte, irrelevant sind.

Ich kann deshalb über die Gesellschaft und die Jugend urteilen, weil ich darin lebe und davon umgeben bin, schlichte Observation ist völlig ausreichend, ich muss mir nicht die Erkenntnisse Dritter anhören, sondern schaue mich einfach im Leben um. War das so schrecklich naheliegend und normal, dass es dir nicht in den Sinn kam?

In die Stadt zu gehen und Leute in ihrer Verhaltensweise und so fort zu beobachten genügt vollkommen, um ein gutes Bild von der heutigen Mentalität zu bekommen, lauter Durschnittsmenschen, welche man ohne große Mühe Kategorien zuweisen und einem gesellschaftlichen Profil zuordnen kann.

Zum Thema selbst:

Zum einen gibt es natürlich Menschen, welche ihrem Beruf oder sonstwas wegen über das Weltgeschehen informiert sein müssen, z.B Politiker. Für jeden verständlich, nicht diskussionswürdig. Für die Schule habe ich an Tagen des Politikunterrichts auch ab und an die Titelseite der Zeitung gelesen, da der Lehrer allzu gern Tests über aktuelle Wahlen abhielt.

Jedoch beeinflusst es das Leben von Mr. deutscher Durchschnittsbürger nicht im Geringsten, ob in Nordkorea 10 Atombomben explodieren, vor der amerikanischen Küste ein Dutzend Schiffe sinkt oder der Iraq Russland den Krieg erklärt. Auch die Wahlen in Trinidad und die Geburt eines Nasenbärs im Kölner Zoo könnten nicht egaler sein.
Natürlich gibt es zum einen die Leute, welche liebend gerne über all dies diskutieren, falls man sich auf solch triviale Weise sozialisieren muss, bitte sehr, erscheint mir allerdings schon unsinnig.

Wer sich jeden Morgen die Informationen aus der Zeitung wie eine Schüssel Cornflakes reinkippt soll dies tun, allerdings erscheinen mir die 5 Minuten Schlaf, welche ich stattdessen geniessen könnte, weitaus nützlicher.

Übrigens soll es nicht so aussehen, als ob ich dieses Thema zur Diskussion gestellt hätte, ich weiss, dass meine Position nicht fehlerfrei ist und mit etwas Geschick danieder argumentiert werden kann, von daher soll es nicht Aufgabe sein, meine Meinung zu wiederlegen. All das hier sind keine Fakten, nur meine eigene Sicht der Dinge.

Darki13
25.04.2004, 19:28
Ich kann deshalb über die Gesellschaft und die Jugend urteilen, weil ich darin lebe und davon umgeben bin, schlichte Observation ist völlig ausreichend, ich muss mir nicht die Erkenntnisse Dritter anhören, sondern schaue mich einfach im Leben um. War das so schrecklich naheliegend und normal, dass es dir nicht in den Sinn kam?

das war mir ganz und gar nicht zu nahliegend erschienen. ich sehe das als einfach schrecklich oberflächlich durch die stadt zu latschen, menschen zu sehen und über sie zu urteilen. sprichst du etwa mit unsere jugend? hast du kinder? woher willst du von einfachem betrachten wissen wie etwas denkt und/oder funktioniert? bei einm auto geht das vielleicht, aber nicht bei einem menschen. :roll:

du kannst sehr wohl menschen in gruppen einteilen, wenn du sie kennst, das mache ich selber, aber ich urteile schon seit 3 jahren nicht mehr vom blosen betrachten.

Batou
25.04.2004, 19:34
Mein geschichtliches, geographisches sowie das aktuelle Zeitgeschehen betreffende Wissen ist daher absolut miserabel, was meinem Intellekt jedoch kaum schadet, ganz im Gegenteil habe ich so mehr Zeit, mich auf die für mich wesentlichen Dinge zu konzentrieren.

eigentlich stellt dich das allgemeinwissenstechnisch auf die selbe stufe, wie die Amerikaner, das bezieh ich jetzt auf das durchschnittswissen derer, die nicht wirklich wissen, was wo liegt.

ein gewisses allgemeinwissen setze ich peersönlich bei menschen voraus.
Geographisch heist des net, das man wissen soll, wie sich ein afrikanisches land mal wieder nennt.
Wie willst du in irgendwelchen diskussionen mitreden können, wenn es über irgendwas aktuelles geht? z.b. die aktuellen Probleme bei Mitsubishi?

Jedes problem kann sich ganz schnell auf dich als einzelnen auswirken. Mal als beispiel, du hast einen Mitsubishi und mitsubishi geht konkurs. Wenn du davon nix hörst und das nächste mal den Händler aufsuchst, hat sich vieles geändert.

Also im gesamten schätze ich allg. Wissen sehr hoch ein. Man muss doch wissen was mal passiert ist und was das auf die geschichte für einflüsse hatte (Fürstenstaaten in Dland z.B.)
Kann ich nicht nachvollziehen wie man sowas nicht wissen muss.

Du wirst dich wundern, was du in deinem Kopf so alles speichern kannst.
sicher man kann in einem handwerk hervorragend sein, aber ausserhalb dessen "stroh doof sein"? neine, wenn du richtig gut bist, stößt du in kreise vor, wo über gott und die welt erzählt wird und das is das allgemeinwissen dann wieder gefragt.

aso:
Inellekt: die Fähigkeit, durch Denken zu Erkenntnis zu kommen
Setzt des nicht auch allgemeinwissen vorraus? wenn ich von irgendwas überhaupt keine ahnung habe und drüber nachdenke, kommt doch auch nichts raus... Ich brauche doch vorkenntnisse um darüber nachzudenken...

Orion
25.04.2004, 19:46
@ Batou:

http://www.otakurevolution.net/otakurevolution/edlook.gif...Sollte man sein Allgemeinwissen nicht vorzugsweise schon aus der Schule mitbringen?
Klar,dass dort nicht das aktuellste Wissen auf dem Lehrplan steht,allerdings sollte das ganz klar die Grundlage darstellen.
Was man nun über das Paarungsverhalten australischer Schnabeltiere und deren Besonderheit,Eier zu legen,im TV aufgeschnappt hat,könnte man fast schon zum Fachwissen zuordnen.

Nunja,sein Allgemeinwissen über das Fernsehen zu erweitern / aktualisieren / aufzufrischen,kann nicht schaden.
Genausogut lässt sich dies auch mit dem Internet / der Zeitung / Büchern / im Gespräch bewältigen.

Batou
25.04.2004, 19:54
ja, eigentlich schon, nur es klang in seinem post so, als ob er da noch nie wert drauf gelegt hat...
sicherlich, das was uns unsere deutschlererin eingetrichtert hat muss man net wissen, z.B. brecht ist auf dem doroteenstädtische friedhof begraben, die letzte novelle von Grasss ist im Krebsgang....
ob das nun überwichtig ist, kann man bestreiten, es zu wissen schadet aber nicht, man kann alles mal brauchen

himeno
25.04.2004, 20:00
ich finde man sollte schon wissen, was so in der welt passiert, ok man gehört nicht selbst zu den toten in nordkorea oder im sudan, auch keiner von der familie, aber man könnte sich ja mal informieren und dadurch sein mitgefühl äußern
die nasenbären im zoo geschichte hört sich bös nach sachen wie guten abend deutschlang oder exclusiv an, das braucht man sich wirklich nicht antun

Stardragon
25.04.2004, 20:10
Ich denke es ist schon wichtig sich zu informieren was in der Welt passiert...
Ok,ob im Köner Zoo jetzt ein Nasenbär geboren wird oder nicht ... das können sie in den regionalen Nachrichten bringen.Aber ich glaube wenn in Nordkorea 10 Atombomben explodieren würden,wie du als Beispiel genannt hast,dann geht das wohl oder übel jeden was an^^
Auch wo gerade Spannungen oder Kriege wüten ist nicht gerade unwichtig..so verbunden,wie die Länder irgendwo sind,kann es das eigene Land wohl ziemlich schnell miteinbeziehen...
Ohne(regelmässige) Nachrichten ist es auch nicht so einfach die Zusammenhänge zu verstehen.

Noxiel
25.04.2004, 20:11
Wissen und Informationsvorteile sind heutzutage unerlässlich. Wenigstens einmal am Tage die Nachrichten zu sehen, ist für mich Pflicht. Wenn ich es denn schaffe organisiere ich mir auch eine Zeitung, mit Vorliebe die Süddeutsche aber auch die BILD wird nicht verschmäht, denn zwischen Boulevard und Lifestile findet man auch verwertbare Informationen.

Die Aussage keine Informationen sprich kein Allgemeinwissen, dass ja mit dem Lesen und Aufnehmen von Informationen einhergeht, zu brauchen oder keinen Sinn darin zu sehen es zu erweitern, halte ich für absolut verantworungslos. Sicher nicht für seinen Gegenüber, den schließlich ist sich jeder selbst der Nächste, sondern Verantwortungslos im Hinblick auf seine eigene Zukunft.

Eine gesunde Basis von Wissen ist doch das Minimum für die eigene Präsenz in Wirtschaft und Industrie. Der Trend geht zwar merklich in die Richtung von Spezialisten, die aber alle auf einer gemeinsamen Grundlage aufbauen. (So wird sich zumindest die Bundeswehr entwickeln).
Sicher die Flut aus Information und Input treibt zuweilen seltsame Knospen, ich denke da an die umstrittenen Bilder von Lady Di.

Das Allgemeinwissen der Amerikaner, und das muß einfach gesagt werden ohne gleich mit dem Siegel des Antiamerikanismus aufzuwarten, ist in der Bevölkerung der Mittelschicht auf einem sehr niedrigen Stand. Ich wage sogar die Behauptung aufzustellen, dass die besser gestellten Familien/Schichten bis hin zur Regierung darauf bedacht ist, diesen Status Quo beizubehalten, denn sind die Massen von granitener Dummheit, wie es schon Adolf wußte, so sind sie leichter zu beeinflussen ergo leichter auf einen Krieg einzuschwören?

Vietnam, das Gros der Soldaten kam aus der armen Schicht, der Schicht die eine schwache oder garkeine Allgemeinbildung vorzuweisen hatten.

Die Zeiten in denen Unwissenheit eine Gnade war sind eindeutig vorbei.

himeno
25.04.2004, 20:19
ist zwar etwas off toipc aber es passt zum post von noxiel
die amis sind wirklich teilweise recht dumm (bezieht sich jetzt nicht auf die politik) eine freundin von mir hatte ne amerikanische austauschschülerin. ihre mutter hat (wie aufm land üblich ^^") nen gemüsegarten in dem sis karotten anpflanzt. die amerikanerin hat sich geweigt die karotten zu essen, weil sie gesehen hat, dass sie aus der erde kommen... sowas dummes, kartoffelchips wachsen in ihrer eigentlichen form auch in der erde

=^ ^=
25.04.2004, 20:38
das war mir ganz und gar nicht zu nahliegend erschienen. ich sehe das als einfach schrecklich oberflächlich durch die stadt zu latschen, menschen zu sehen und über sie zu urteilen. sprichst du etwa mit unsere jugend? hast du kinder? woher willst du von einfachem betrachten wissen wie etwas denkt und/oder funktioniert? bei einm auto geht das vielleicht, aber nicht bei einem menschen.
Das gesamte Verhalten eines Menschen, also Mimik, Gestik, Wortwahl, Betonung, Aktion/Reaktion, all dies sagt viel über den Charakter aus. Ich überhöre halt auch, worüber die Menschen reden und so fort, aus all dem kann ich mir ein relativ gutes Urteil bilden. Ich selbst, sowie die meisten meiner Freunde, zähle noch als jugendlich, von daher spreche ich wirklich genügend mit Jugendlichen, Kinder habe ich allerdings nicht.

Übrigens fällt es mir ungleich leichter die Gedanken eines Menschens durch Betrachten herauszufinden als die eines Autos. Auch ist mir durch Biologie und Psychologie bekannt, wie der Mensch funktioniert, wie genau ein Auto funktioniert, kann ich allerdings nicht sagen. Entschuldigung.


eigentlich stellt dich das allgemeinwissenstechnisch auf die selbe stufe, wie die Amerikaner, das bezieh ich jetzt auf das durchschnittswissen derer, die nicht wirklich wissen, was wo liegt.
Zu den Amerikanern kann ich nichts sagen, allerdings weiss ich wirklich nicht, was wo liegt. Berlin, Ostdeutschland, die Bundesländer? Keine Ahnung.


Wie willst du in irgendwelchen diskussionen mitreden können, wenn es über irgendwas aktuelles geht? z.b. die aktuellen Probleme bei Mitsubishi?
Will ich garnicht. Um deinem Beispiel zu folgen: Wieso sollte es mich interessieren, welche Probleme Mitsubishi (was meines Wissens nach eine Automarke ist) hat? Weder werde ich in der Branche arbeiten, noch ein Auto fahren. Ich nehme nich an Diskussionen teil, deren Thema für mich irrelevant ist.

Mal als beispiel, du hast einen Mitsubishi und mitsubishi geht konkurs. Wenn du davon nix hörst und das nächste mal den Händler aufsuchst, hat sich vieles geändert.
Mitsubishi würde Kunden schon irgendwie davon in Kenntnis setzen, da mir die Thematik der Automobile allerdings völlig unbekannt ist, kann ich nicht über Werteverlust, Verträge, Unterschied zwischen Mitsubishi-Werkstatt und normaler Werkstatt und all das diskutieren, weil ich davon keine Ahnung habe.

Man muss doch wissen was mal passiert ist und was das auf die geschichte für einflüsse hatte (Fürstenstaaten in Dland z.B.)
Weshalb muss man das? Für maximale gesellschaftliche Kompatibilität? Über die Notwendigkeit geschichtlichen Wissens und all dem hatte ich schon mit einem anderen Mitglied dieses Forums eine Diskussion, falls du so daran interessiert bist, kann ich dir meinen Beitrag zu der Konversation zukommen lassen, dies hier zu diskutieren würde allerdings den Rahmen der Thematik sprengen.



sicher man kann in einem handwerk hervorragend sein, aber ausserhalb dessen "stroh doof sein"? neine, wenn du richtig gut bist, stößt du in kreise vor, wo über gott und die welt erzählt wird und das is das allgemeinwissen dann wieder gefragt.
Leider bin ich nicht "richtig gut", wahrscheinlich würde ich mich nichtmal als Mensa-Mitglied qualifizieren, ausserdem habe ich an wirklichen (also nicht auf dem Laien-Niveau des Forums) Diskussionen über Gott und die Welt kein Interesse.


aso:
Inellekt: die Fähigkeit, durch Denken zu Erkenntnis zu kommen
Setzt des nicht auch allgemeinwissen vorraus? wenn ich von irgendwas überhaupt keine ahnung habe und drüber nachdenke, kommt doch auch nichts raus... Ich brauche doch vorkenntnisse um darüber nachzudenken...
Bei IQ-Tests werden nicht grundlos Fragen gestellt, die einzig auf Logik und Intellekt basieren, jegliche andere Methode zur Erschliessung wäre weniger akkurat.
Natürlich kann man auch eine gewisse Menge Informationen voraussetzen, um aus der letztendlichen Erkenntnis, evaluiert durch verschiedene Faktoren, den Intellekt zu bestimmen, allerdings ist dies unnötig und weniger genau.
Der Intellekt, wie du in deinem Post schon sagtest, eine Fähigkeit, als eine solche nur ermittelbar unter gleichen Konditionen, also kann man den Intellekt nicht bestimmen, wenn man wahllos irgendwelche Informationen mit einbezieht.
Das für eine Erkenntnis, die auf Wissen basiert, dieses auch vonnöten ist, ist klar.


@Stardragon: Wieso geht es jeden etwas an, ob in einem fremden Land,weit weg vom Eigenen, Atombomben explodieren? Manche Leute in Ländern, deren Kultur unterentwickelt ist, würden davon nichteinmal erfahren, für sie hat es auch keine Relevanz. Ich gehöre nicht der Bundeswehr oder sonst einer Organisation an, welche dorthin müsste oder sonst irgendetwas damit zu tun hätte. Das einzige, was ich tun könnte, wäre mich neben all die anderen vor den Fernseher zu setzen und angesichts der schrecklichen Bilder, die das Fernsehen dann 24 Stunden ausstrahlt, regelmäßig ein "Omg.. wie furchtbar!" verlauten zu lassen. Ich habe wirklich besseres zu tun, als mich um das Leben unbekannter Leute zu sorgen.

himeno
25.04.2004, 21:06
zu den bundesländern, wenn das wirklich wahr ist was du sagst, dann ist es kein wunder, dass deutschland bei der pisastudie so schlecht abgeschnitten hat *willnichtgemeinsein*
so ein bisschen zeitung lesen und nachrichten schauen hat noch keinem geschadet (und man wird nicht von vielen hinterm rücken als fachidiot (kennt nur anime) bezeichnet)

Briareos
25.04.2004, 21:18
@ =^ ^=

Da du nach eigener Aussage gar kein Interesse an einer längeren Diskussion hast, sage ich jetzt einfach mal meine Meinung :)



Allgemeinwissen und Allgemeinbildung werden überschätzt, für den Einzelnen ist eine Spezialisierung zumeist ertragreicher, es sei denn, man benötigt diese Dinge wirklich.
Die gesellschaftlichen Maßstäbe sind meiner Meinung nach falsch, sich diesen trotzdem zu fügen und dadurch ein beschränktes Leben zu führen, gefällt mir nicht.

Ein beschränktes Leben führt man nicht dadurch, daß man Wissen aufnimmt sondern dadurch, daß man sich davon abschottet. Denn kein Wissen zu besitzen (egal von wem es kommt) bedeutet nichts weiter, als sich voll und ganz von anderen abhängig zu machen. Du willst dich spezialisieren? Schön aber dann brauchst du für - pardon - jeden Sch***, auf den du nicht spezialisiert bist, jemanden der dir hilft. Du vertraust darauf, daß dir jemand Bescheid sagt, wenn etwas für dich Relevantes geschieht? Hoffentlich wird das Vertrauen nicht im ungünstigsten Moment enttäuscht. Du glaubst, nichts was in der Welt geschieht, ist für dich relevant? Dann wäre es das Günstigste, nicht vor die Tür zu gehen - in den eigenen vier Wänden mag die These stimmen. Allerdings nur, solange die Eltern für Strom und Essen sorgen (oder lebst du etwa alleine?)

Ich will mich nicht mit dir streiten; deine Meinung in Ehren. Nur ich persönlich hätte eine Heidenangst, mich damit abzugeben. Nicht weil ich befürchten könnte, meine tägliche Dosis "Fremdgedanken" könnte mir entzogen werden - kritisches Denken bleibt erste Bürgerpflicht. Nein, ich hätte ganz einfach Angst, eines Tages nach Strich und Faden übers Ohr gehauen zu werden. Ich wünsche dir einfach mal, daß dir das nicht passiert (obwohl ich es vermuten würde), denn dann wird dir mit aller Wahrscheinlichkeit auch eine noch so präzise "Charakteranalyse" deines Gegenübers nicht mehr helfen. :wink:

Kirjava
26.04.2004, 12:33
Was ist relevant?
Natürlich gibt es genug Ereignisse, deren Auswirkungen du niemals spüren wirst, aber was ist allein mit der deutschen Politik? Okay, du kannst mir natürlich sagen, dass du über Gesetze, die dich betreffen, informiert werden wirst. Aber was machst du, wenn es an die Wahlen geht? Lässt du dir sagen, wen du wählen sollst? Oder gehst du gleich gar nicht hin? Das Gewicht deiner Stimme mag gering sein, aber du gibst ein Stück Einfluss auf, einfach so.
Und ob in irgendwelchen Ländern Atombomben explodieren (um das Beispiel aufzugreifen) geht dich aus zwei Gründen etwas an.
Erstens dürftest du, wenn diese Länder nah genug sind, etwas vom Fallout mitbekommen.
Zweitens leben wir nicht in irgendwelchen Ländern, deren Kultur, wie du sagst, unterentwickelt ist, sondern hier. Und die BRD wird wahrscheinlich auf die Explosion reagieren. Und was, wenn diese Reaktion die BRD in dei Schusslinie bringt, wie es mit Spanien passiert ist? Von den Terroranschlägen in Madrid dürftest du ja wohl gehört haben. Nein, dein Wissen um die Zusammenhänge wird dir nichts helfen, wenn du Opfer eines Anschlags werden würdest. Aber es würde deine Reaktion bestimmen. Wer nichts über Zusammenhänge weiss, ist viel leichter manipulierbar.

=^ ^=
26.04.2004, 13:35
Oder gehst du gleich gar nicht hin?
Exakt.


Erstens dürftest du, wenn diese Länder nah genug sind, etwas vom Fallout mitbekommen.
Ich habe als Beispiel bewusst ein Land genannt, dass weit genug weg liegt, würden wird dadurch betroffen, würde ich davon durch Freunde, Verwandte und so fort informiert werden, schliesslich wird man sich davor schützen wollen und so ein Ereignis würde überall diskutiert.

Wenn wir in die Schusslinie geraten, ist es halt so, dass ich davon weiss ändert auch nichts. Allerdings werd ich das schon mitbekommen, wenn wir bombardiert werden oder Soldaten das Land stürmen, keine Sorge.

Ich hab wahllos Beispiele aufgelistet, natürlich kann man Szenarien kreieren, in denen ich davon sehr direkt betroffen wäre, allerdings sind diese unrealistisch. Es ist nicht so, als ob ich mich aus Spass nicht über alles Mögliche informiere, ich weiss mit meiner Zeit bessere Dinge anzufangen.

Nocheinmal: Natürlich könnt ihr eure Meinung zu dem Thema sagen, ich wollte meine Meinung allerdings nicht derart zur Diskussion stellen. Bei diesem Thema gibt es kein Richtig oder Falsch, es kommt auf die Lebensweise und Einstellung der Person an, was für mich irrelevant ist und keinen Unterschied macht, trifft auf andere wiederum nicht zu. Meine Meinung allerdings ist unwiederlegbar, jeglicher Versuch Zeitverschwendung.

Takuma
26.04.2004, 14:17
Zum Thema:

Es ist mir unbegreiflich, wie man so borniert sein kann Nachrichten als nutzlos zu bezeichnen. Wer nichts mitbekommt, kann nicht vernünftig wählen, nicht kritisieren, wird willenloser lenkbarer Spielball seiner Umwelt.

=^ ^=
26.04.2004, 14:36
Zum Thema:

Es ist mir unbegreiflich, wie man so borniert sein kann Nachrichten als nutzlos zu bezeichnen. Wer nichts mitbekommt, kann nicht vernünftig wählen, nicht kritisieren, wird willenloser lenkbarer Spielball seiner Umwelt.
Das Thema ist "Wozu brauche ich Nachrichten?", nicht "Meine Meinung zu =^ ^='s Meinung". Falls du und andere das nicht begreifen, werde ich JPF bitten müssen den Thread zu schliessen. Ich habe in meinem vorherigen Post schon gesagt, dass es hier nicht einzig um meine Meinung geht, gerade als Mod-Helfer musst du dann nicht vorpreschen und das völlig ignorieren.
Also, Takuma, neuer Versuch: Wozu brauchst du Nachrichten?

Es wird sehr wahrscheinlich niemals einen Unterschied machen, ob ich wähle oder nicht. Theorien und so fort sind niedlich und hübsch anzusehen, jedoch ist meine Aussage Fakt.
Ich habe nicht das Bedürfnis, wahllose Dinge zu kritisieren.
Uninformiert gleicht willenlos? Kaum. Man wird durch die Nachrichten weitaus mehr manipuliert, als man sich vorstellt, deine letzte Aussage setzt weitaus mehr voraus, ist fehl.

JPF
26.04.2004, 15:35
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Damit sich =^^= sich nicht >(zu recht) hier angegriffen fühlt, bitte ich darauf zu achten, ab jetzt nicht direkt auf seine Person zu argumentieren und besser über eventuelle Vor- und Nachteile der Nachrichten und ob diese zutreffen zu diskutieren !!!

Edit von 21:25 Uhr: Ich habe einige Posts gelöscht, damit wir in Ruhe es weiterdiskutieren können. ;)

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In einem Songtext fragte mal einer, ob die Welt nicht eine bessere wäre ohne Nachrichten. Allerdings stellte er fest, daß man wohl dann nie erfahren würde, wenn ein Krieg begonnen oder beendet werden würde und ob diese Welt der richtigen oder falschen seite gehören würde.
Man braucht sich nur die Länder anzuschauen in denen es keine Pressefreiheit gibt. Haben die einfachen Leute eine Chance ihr Leben selbst zu bestimmen ?

Klar kann es einen wurscht sein, was in anderen Ländern passiert. Aber fehlt es da nicht an einer sozialen Ader, wenn einem das Schicksal anderer nicht interessiert, zumal man doch immer wieder helfen kann. Ohne Nachrichten gäbe es keine Hilfsorganisationen.

Und letzlich: Wenn wir vom grausamen Schicksal anderer hören. Kann es uns nicht helfen zu vermeiden, daß uns das selbe Schicksal ereilt ?

CroNeo
27.04.2004, 04:34
Also ich stelle mir ein Leben mit wenig Informationsfluss relativ langweilig vor...

Nordine
27.04.2004, 06:36
Ich finde, dass Nachrichten nicht nur für das Allgemeinwissen wichtig ist. Sondern auch um vernünftig in der Welt agieren und argumentieren zu können.

Für mich persönlich sind die außen- und Innenpolitischen sowie Wirtschaftsnachrichten sehr relevant.

Denn mich geht das schon was an, wie es die Japanische Regierung schafft aus der Rezession und der Deflation wieder rauskommt.

Oder, was wir aktiv tun um den Afrikanischen Kontinent, der rein wirtschaftlich noch völlig ungenutzt ist, um ihn auf die Füße zu bringen. Das wird bald mein späterer Arbeitsbereich werden, und weiß, das ich aller wahrscheinlichkeit erschossen werde.

Natürlich muss jeder selektieren, welche Nachrichten für ihn relevant sind.

Einige Filtern aber nicht, sondern Rezitieren einfach nur was man ihnen vorsagt. Und das ist das gefährliche an Nachrichten, denn wenn man sich keine eigenen Gedanken macht, und zusammenhänge nicht erkennt, der ist labil und kann ein Opfer einschlägiger Presse werden.

Deswegen, lese ich auch verschiedene Tageszeitungen, z.B. FR, FAZ, SZ und NZZ täglich. Das ist auch wichtig um eventuelle Unstimmigkeiten zu entdecken und nachzuharken.

Auch die Ausländische Presse ist wichtig, um zu sehen welche Meinung über unserer Land in anderen Ländern verbreitet werden. Die Times oder Washington Post sind für mich die wichtigsten.

Aktuelle Nachrichten werden mir direkt auf mein PDA geschickt, u.a. von N-TV.de, CNN.com und CNN.co.jp .

Die Frage, die sich stellt ist natürlich, warum der Aufwand? Nun ich will mich in der UN engagieren. Und dann sollte man schon Wissen, worauf man sich einläßt.

Misto
27.04.2004, 12:46
Ich kann deshalb über die Gesellschaft und die Jugend urteilen, weil ich darin lebe und davon umgeben bin, schlichte Observation ist völlig ausreichend, ich muss mir nicht die Erkenntnisse Dritter anhören, sondern schaue mich einfach im Leben um. War das so schrecklich naheliegend und normal, dass es dir nicht in den Sinn kam?

In die Stadt zu gehen und Leute in ihrer Verhaltensweise und so fort zu beobachten genügt vollkommen, um ein gutes Bild von der heutigen Mentalität zu bekommen, lauter Durschnittsmenschen, welche man ohne große Mühe Kategorien zuweisen und einem gesellschaftlichen Profil zuordnen kann.

Ich finde (entschuldigung seine/ihre ?) Meine gar nicht so falsch. Natürlich kann man über die Gesellschaft/Jugend urteilen, wenn man darin lebt. Man muss doch bloss vor die Tür gehen und sich ihre Verhaltensweisen anschauen. In der Schule, bei der Arbeit bekommt man doch wohl genug mit, um sich ein Urteil über die betreffenden Personen bilden zu können.
Ich finde es nur nicht ganz richtig, wenn man schon vom blossen Äußeren her über jemanden urteilt (das Bekannte "in die und die Schublade stecken"). Das soll in keinster Weise eine Kritik sein, sondern nur meine eigene Sicht der Dinge.
Zum Thema selbst:

Natürlich gibt es zum einen die Leute, welche liebend gerne über all dies diskutieren, falls man sich auf solch triviale Weise sozialisieren muss, bitte sehr, erscheint mir allerdings schon unsinnig.

Wer sich jeden Morgen die Informationen aus der Zeitung wie eine Schüssel Cornflakes reinkippt soll dies tun, allerdings erscheinen mir die 5 Minuten Schlaf, welche ich stattdessen geniessen könnte, weitaus nützlicher.

Ich stimme dem voll zu. Dem einen sind eben die 5 Minuten Schlaf lieber und der nächste will morgens noch Nachrichten gucken. Es hat nunmal nicht jeder die gleiche Meinung wie die breitere Masse und ich finde man kann es doch akzeptieren, was nicht heissen soll, das man es von seiner eigenen Sicht aus gutheissen soll.

Und damit JPF mich jetzt nicht ermahnt:
Ich weiss, aber ich wollte es trotzdem noch loswerden.

Abschließend möchte ich noch sagen, ich persöhnlich finde Nachrichten schon wichtig und will auch wissen, was,wo in der Welt passiert, weil es mich interessiert.

Sephiroth's Angel
25.05.2004, 21:32
Hn.. :kratz:
Wozu braucht man Nachrichten?..

Tor 1:
Damit man sich auch mal vom Ferseher zwischen den verblödenen.. eh.. pardon "interessanten" :smirk: Dingen los eisen und auch mal auf'n Pott gehen kann.

Tor 2:
Damit auch ARD und ZDF mal ein paar Zuschauer haben. XD

Und hinter Tor 3:
Damit auch die Senioren die Wirtschaft etwas unterstützen und sich Glotzen kaufen. :roll:

nabuca
26.05.2004, 12:19
tja,ich war früher ein richtiger nachichten junkie...
musste jeden tag die aktuellsten dinge sehen oder lesen.
irgendwann bekam ich fast ne depri, und hab aufgehört so viel zu gucken .
wenn, dann beobachte ich das ganze nur ein wenig...
wenn es das inland nicht betrifft sind es fast nur mord u. todschlag was man von anderen ländern sieht. die betonung liegt auf fast...
nachichten sind wichtig aber man sollte es nicht übertreiben.
darum lese ich jetzt mehr verschiedene zeitungen ect, als nachichten im tv zu glotzen.

Callista
26.05.2004, 13:08
regelmäßige Nachrichtenguckerin bin - allein schon wegen der Wettervorhersage XD
Ne, aber mal im Ernst man sollte ja schon wissen was in der Welt so vor sich geht und dann wenigstens Nachrichten anschauen oder Zeitung lesen, nur so Klatschnachrichten finde ich Schrott (siehe RTL2) was interessiert es schon ob der eine Promi wieder Streß mit dem anderen hat, wenn wirklich wichtiges in der Welt auch noch passiert

Ryuichi
10.09.2005, 12:02
Ich lese jeden Tag Zeitung, schaue regelmäßig die Nachrichten, aber ein befriedigendes Gefühl bekomme ich dadurch nicht. Ich weiß jetzt, was am vorigen Tag in der Welt und meiner Umgebung geschehen ist und fertig.

Die Informationschwemme führt auch zu einem wachsenden Gefühl von Ohnmacht. Die Nachrichtenmedien berichten uns z.B. über Probleme aus New Orleans. Außerdem kann man jetzt noch zig andere Beispiele á la Zerstörung der Ozonschicht nennen, die uns tagtäglich vorgetragen werden.
Wird von uns nun erwartet, dass wir selber etwas unternehmen? Die meisten von uns können bei der Lösung solcher Probleme nicht aktiv werden.

Schlimmer: Wir können die ganzen Informationen nicht einmal richtig verarbeiten, da sie uns ständig in ähnlicher Form erreichen. Da stürtzt nunmal in regelmäßigen Zeitabständen ein Flugzeug ab oder es passiert ein Busunglück - ich bin darüber informiert und damit hat sich die Sache. Traurig, aber wahr :/

Die U-Bahn-Attacke in London war doch auch nicht länger als zwei Tage wirklich relevant. Davon hört man jetzt so gut wie gar nichts mehr.

Alpha Tenshi
10.09.2005, 12:19
Zum Thema:

Es ist mir unbegreiflich, wie man so borniert sein kann Nachrichten als nutzlos zu bezeichnen. Wer nichts mitbekommt, kann nicht vernünftig wählen, nicht kritisieren, wird willenloser lenkbarer Spielball seiner Umwelt.

Ich hatte eher den Eindruck als wäre es umgekehrt.

Klar... GAR KEINE Nachrichten das muss nicht sein, aber wenn jemand so weit geht zu sagen "ich brauche kein TV" dann finde ich das bewundernswert. Das TV ist schlichtweg DAS Medium für die flächendeckende Massenverdummung. Man wird doch eh nur angelogen in der Politik, Wirtschaft und von jenen die einem ihre Produkte schmackhaft machen wollen.
Zumal die meisten Nachrichten mehr Sensationsgeil sind als wirklich wichtig. Allein die Berichterstattung als der Irakkrieg losging war doch nur noch geschmacklos. Reporter die auf Quote aus sind berichten live von der Front. Einfach nur arm sowas. Und dafür kriegt man noch nen Preis? lol ey. Ich schaue mittlerweile eigentlich nur noch ab und zu Tagesschau und Landesschau im dritten, das reicht.

Mal abgesehn davon was hat es mit Blödheit zu tun kein TV zu besitzen?

Was nutzt es einem denn zu wissen wer die korrupten Arschlöcher in unserer Gesellschaft sind wenn wir eh nix dagegen machen können?
Es ändert rein gar nichts wenn wir wissen was abgeht. Klar, man hat dann was um sich schwarz zu ärgern. In meinen Augen ist es Zeit- und Energieverschwendung.

Wer kann schon sicher sagen das alles stimmt was uns vorserviert wird? Wissenschaftliche Studien, Firmenbillanzen, generell alle Arten von Statistiken. Manche tun ja echt so als wäre alles absolut und unantastbar was irgendein Kittelträger, Studierter oder Berichterstatter präsentiert. Was ist das meiste schon anderes als Meinungsmache und flächendeckende Verarsche? Poli8tik ist das beste Beispiel. Die anderen sagen so, die anderen so, dann kommt ein Experte der belegt die Thesen der einen, dann einer der bekräftigt die der anderen. Wer ist schon objektiv genug selbst nachzuprüfen was wirklich stimmt und was nicht? Von daher...

ich
10.09.2005, 13:38
Ich persönlich lese keine Zeitung, lediglich eine Zeitschrift über Videospiele. Ich informiere mich selbstständig und gezielt auf die Themen, die mich interessieren. Morgens und abends läuft meistens Nachrichten der öffentlich Rechtlichen, so erhalte ich dann auch durch dritthand-ausgesuchte Information.
Ich glaube, das reicht auch schon, es ei denn, man ist in einer bestimmten Situation darauf angewiesen oder benötigt jene Information für seine Tätigkeit.
Beispiel 1: ich arbeite bei Opel, Konzern muss entlassen oder abbauen oder die Chili-Sauce aus der Kantinenkarte entnehmen, über sowas würde ich mich versuchen, schlau zumachen, einfach zur Arbeit gehen und zu sagen:" Oh, ich wurde ja gefeurt, na, jetzt weiß ich es ja!" ist keine positive Einstellung.
Beispiel 2: Arbeite ich z.B. in einer Resieagentur und muss reisewilligen und leicht manipulierbaren Touristen Auskunft über die Länder dieser Welt geben, ich muss dann auch schon etwas mehr über die Geschehnisse und Sitten der Länder wissen.

Anderersetis ist es heute wirklich ermüdend geworden, wertvolle Informationen herasuzufiltern und sich die allabendlichen Nachrichtensendungen wirklich anzutun. Entweder wird über der unwichtigste kram berichtet (Dieter Bohlen bricht sich sein Glied) oder man wird mit 48-Stunden Live-Berichten über den Weltjugendtag zugemüllt, bloß, weil ein deutscher Papst sich ein Stelldichein gibt. Da kann ich es schon verstehen, wenn dann jemand sagt:"Dass ginge mich nichts an, ich verzichte auf das Sehen solcher jämmerlicher Berichterstattung und konzentriere mich auf mich selber."

JPF
12.09.2005, 13:16
Klar... GAR KEINE Nachrichten das muss nicht sein, aber wenn jemand so weit geht zu sagen "ich brauche kein TV" dann finde ich das bewundernswert. Das TV ist schlichtweg DAS Medium für die flächendeckende Massenverdummung. Man wird doch eh nur angelogen in der Politik, Wirtschaft und von jenen die einem ihre Produkte schmackhaft machen wollen.
Zumal die meisten Nachrichten mehr Sensationsgeil sind als wirklich wichtig. Allein die Berichterstattung als der Irakkrieg losging war doch nur noch geschmacklos. Reporter die auf Quote aus sind berichten live von der Front. Einfach nur arm sowas. Und dafür kriegt man noch nen Preis? lol ey. Ich schaue mittlerweile eigentlich nur noch ab und zu Tagesschau und Landesschau im dritten, das reicht.

Mal abgesehn davon was hat es mit Blödheit zu tun kein TV zu besitzen?

Was nutzt es einem denn zu wissen wer die korrupten Arschlöcher in unserer Gesellschaft sind wenn wir eh nix dagegen machen können?
Es ändert rein gar nichts wenn wir wissen was abgeht. Klar, man hat dann was um sich schwarz zu ärgern. In meinen Augen ist es Zeit- und Energieverschwendung.

Wer kann schon sicher sagen das alles stimmt was uns vorserviert wird? Wissenschaftliche Studien, Firmenbillanzen, generell alle Arten von Statistiken. Manche tun ja echt so als wäre alles absolut und unantastbar was irgendein Kittelträger, Studierter oder Berichterstatter präsentiert. Was ist das meiste schon anderes als Meinungsmache und flächendeckende Verarsche? Poli8tik ist das beste Beispiel. Die anderen sagen so, die anderen so, dann kommt ein Experte der belegt die Thesen der einen, dann einer der bekräftigt die der anderen. Wer ist schon objektiv genug selbst nachzuprüfen was wirklich stimmt und was nicht? Von daher...

Wußte garnicht, daß ARD/ZDF-Reporter bei der kämpfenden Truppe im Irak dabei waren. :smirk:

OK, Du willst nichts mehr von der korrupten Welt hören ? Da stellt sich die Frage, woher Du dann eigentlich weißt, daß die Welt so schlimm ist ? Also, wenn ich eine These höre, informiere ich mich bei beiden Seiten und ziehe selbst meine Schlüße daraus. Gerade die ÖR-Sender sind da eine gute Quelle, außerdem gibt es ja Zeitungen jenseits von der Bild und der TAZ. :smirk:

madobe
12.09.2005, 13:26
ich finde nachrichten schon sinnvoll un wichtig. ich glaube wenn es keine nachrichtern gäbe, wären viele leute sehr naiv und gutgläubig. man würde gar nicht wissen was in der welt los ist und durch nachrichtrn erfährt man vieles. ich setze mich auch nicht jeden abend vor die tagesschau aber man sollte einfach wissen was im eigenen land und außerhalb abgeht. ich schaue manchmal nahrichten, lese öfters mal zeitung und erfahre auch neuigkeiten übers internet. ich denke ich kann von mir behaupten dass ich weiß was abgeht. ich kenn jemanden, an ihr gehen nachrichten total vobei un die kriegt nichts mit, z.B mit der katastrophe in new orleans. sie hat die situation total unterschätzt weil sie keine bilder gesehn hat und nur von einem hurricane gehört hat. als die eine reportage darüber gesehn hat war sie schockiert. finde sowas schon wichtig zu wissen....

Alpha Tenshi
12.09.2005, 19:18
Wußte garnicht, daß ARD/ZDF-Reporter bei der kämpfenden Truppe im Irak dabei waren.

OK, Du willst nichts mehr von der korrupten Welt hören ? Da stellt sich die Frage, woher Du dann eigentlich weißt, daß die Welt so schlimm ist ? Also, wenn ich eine These höre, informiere ich mich bei beiden Seiten und ziehe selbst meine Schlüße daraus. Gerade die ÖR-Sender sind da eine gute Quelle, außerdem gibt es ja Zeitungen jenseits von der Bild und der TAZ.

Ich sagte ja auch die meisten sind Sensationsgeil. ;)

Nachrichten schaue ich höchstens NOCH im ersten oder dritten. die öff. Rechtlichen tue ich mir wirklich nimmer an. (damit wäre wohl auch beantwortet woher ich das hab, grins)

BILD, puha willst du mich beleidigen? ;-)

Ansonsten war mein Beitrag mehr Ratschlag. Stimmen tut es aber allemal, oder wer würde schon behaupten das er dadurch das er weiss was alles schlimmes passiert etwas dagegen tun kann? Wer so nobel ist und sich nach dem Bericht über eine Hungerkatastrophe in ein Flugzeug nach Afrika oder Asien setzt hat zumindest meinen vollsten RESPEKT.

JPF
13.09.2005, 12:43
Nachrichten schaue ich höchstens NOCH im ersten oder dritten. die öff. Rechtlichen tue ich mir wirklich nimmer an. (damit wäre wohl auch beantwortet woher ich das hab, grins)

Ähh... ARD und die Dritten SIND (genauso wie das ZDF) öffentlich-rechtliche Sender...

Alpha Tenshi
13.09.2005, 22:14
Ich meinte die Privaten. Öffentlich-Rechtliche sind ja 1-3. Sorry -> Verwechslung ;-)

Vargsang
14.09.2005, 10:52
Die öffentlichen Nachrichten/Zeitungen sehe/lese ich nicht. Reine Gehirnwäsche und Veröffentlichung oft falscher Tatsachen.
Wenn dann lese ich nur die "Unabhängigen Nachrichten", ect., denn da kriegt man dann mit wie die Dinge wirklich laufen und sind.

Anonsten reicht mir schon was ich in meinem Umfeld erlebe und erfahre, mich interessiert es wenig wieviele Leute es in New Orleans weggespült hat und wie die Situation jetzt ist.

Varg

Noxiel
14.09.2005, 13:34
Anonsten reicht mir schon was ich in meinem Umfeld erlebe und erfahre, mich interessiert es wenig wieviele Leute es in New Orleans weggespült hat und wie die Situation jetzt ist.

Varg

Wie groß ist nochmal dein Tellerrand?

Also manche Antworten in diesem Thread....

Batou
14.09.2005, 13:44
Die öffentlichen Nachrichten/Zeitungen sehe/lese ich nicht. Reine Gehirnwäsche und Veröffentlichung oft falscher Tatsachen.
Wenn dann lese ich nur die "Unabhängigen Nachrichten", ect., denn da kriegt man dann mit wie die Dinge wirklich laufen und sind.was sind unabhängige Nachrichten? Buschtrommeln? Webblogs? Finde nachrichten wie Tagesschau schon recht unabhänging, ansonsten kann auchmal die BBC Website besuchen.

Da ich zur Zeit kaum TV gucke, reicht mir zur Zeit der Tagesschau RSS Feed

Vargsang
14.09.2005, 14:27
Wie groß ist nochmal dein Tellerrand?

Also manche Antworten in diesem Thread....
Um einiges kleiner als dein Pimmel, da kannst du Gift drauf nehmen ;-)
Und Batou, du liegst falsch. Das flüstern mir die Eschen und eine uralte Eiche.

Varg

Luci Hawk
14.09.2005, 18:29
Seit mein Fernseher kaputt ist, beziehe ich meine Nachrichten entweder aus dem Internet oder der Zeitung. Und das Schöne ist, ich schaue bzw. lese sie wieder gern! Davor konnte ich mir die Nachrichten im Fernsehen fast gar nicht mehr anschauen. Es war zuviel, zu oberflächlich, und zu wenig Nachricht an sich, vor allem im Privatfernsehen. Außerdem werden imo vielzuviele Negativmeldungen aufgebauscht, kein Wunder, dass viele nur noch Infotainment a la RTL 2 wollen.

Wenn über etwas wie den Tsunami oder den Papst oder sonst was berichtet wurde, wurden einem die selben Bilder auf allen zigtausend Kanälen 24h lang um die Ohren gehauen, bis es einem hochkam. Natürlich ist es wichtig über die Geschehnisse in der Welt informiert zu werden, aber mir reicht es momentan, wenn ich es am nächsten Tag in Ruhe in der Zeitung lese. Da erfahre ich auch was in meiner Umgebung passiert.
Ich muss nicht unbedingt live dabei sein, wie in New Orleans der Wasserpegel sinkt.