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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Religion - Mythos, Wahrheit oder Geisel der Menschheit?


Unbekannter Verfasser
22.02.2004, 12:24
Mich würde eure Meinung zu dem Thema Religion Interessieren.
Seit ihr gläubig, wenn ja, welchen Glauben habt ihr und wie lebt ihr ihn aus und was haltet ihr von Religion, ist Religion die Wahrheit, ein Mythos oder ist es die Geisel der Menschheit?

Meine persöhnliche Meinung zu dem Thema ist, das Religion von Menschenhand erschaffen wurde, um sich erstens zu bereichern, sich zweitens Macht durch die Verbreitung von Angst zu erschleichen und drittens um den Menschen in seinem Handeln zu beschränken.
Nicht alle Punkte^^ treffen auf jede Form der Religion zu, aber denoch zum Teil, oder im Ansatz :wink:

Shingetsu
22.02.2004, 12:42
Jesus rulez
und Buddha hat uns gezeigt wie man sich vom Karma befreit und ins Nirvana gelangt.

Ich bin aber unentschlossen ob ich mehr Christ oder Buddhist bin. Man kann zwar beides kombinieren, aber in bestimmten Bereichen ist das nicht so einfach. Als Christ komm ich nach dem Tod in den Himmel, wenn ich an Jesus glaube, und als Buddhist werd ich wiedergeboren.
Vielleicht haben beide Recht, und man wird wiedergeboren, und der christliche Himmel in den man nach unzähligen Leben kommt ist das gleiche wie das Nirvana.
Die Hindus haben ja auch Jesus zur 8. Inkarnation von Gott Vishnu ernannt, und ihn damit ins Hindu-Pantheon integriert.

kawaii
22.02.2004, 12:59
ich bin zwar christ,glaube jetzt aber nicht wirklich dran
man könnte ja auch eigentlich sagen,dass es auchso wie eine sekte ist,oder?*gedanken verwerf**nicht mehr dran denk*
also ich halte mich jetzt nicht streng dran(eigentlich gar nicht)
und den buddhismus und shintoismus finde ich eh schöner/interessanter...^^

none
22.02.2004, 13:10
If Jesus exist I am really fucked up. ;]

Naja ich war 2 Jahre auf einer christlichen AHS und das hat meinem
eh schon schwachen Glauben den Rest gegeben...

Aber ich kann mit keinem Glauben viel anfangen. Ein Kind unsere Zeit wahrscheinlich.

MrPiNk
22.02.2004, 14:22
Also ich bin in keinster Weise religiös...
Ich habe leider nie die Wahl gehabt, ob ich Christ werde oder nicht, meine Eltern haben das per Taufe (als Baby) für mich festgelegt und die Konfirmation habe ich dann mitgemacht, weil es in der Gemeinde echt süße Mädels gab... XD
Aber der Glaube an Gott und die Kirche war mir schon immer Suspekt. Jesus mag es wirklich gegeben haben, doch ich glaube nicht an die Ausführungen, wie sie in der Bibel dargestellt sind...

An Buddha oder das Nirvana glaube ich insofern nicht, dass diese so verbildlicht existieren. Wie in einem anderen Thread bereits angesprochen, habe ich mir die buddhistische Lehre zunutze gemacht, um schlechte Charakterzüge meiner selbst damit zu kontrollieren. Man könnte die buddhistische Lehre auch als Lehre der Selbstdisziplin bezeichnen. Das hat also auch nix mit Religion für mich zu tun.
Man muss sehr vorsichtig sein, wie man das formuliert, damit es nicht falsch verstanden wird. Jedenfalls könnte man den Buddhismus salopp als "Handbuch für ein erfülltes Leben" bezeichnen. Mir hat es wie gesagt schon einiges gebracht, andere können sicher nur den Kopf darüber schütteln. Aber es gibt auch viele Menschen in unseren Breitengraden, die jeglichen Hang zu innerer Größe und Güte verloren haben, und die tun mir leid, wenn sie etwas getan haben und dann mit ihrem schlechten Gewissen (falls überhaupt noch vorhanden) alleine zu Hause sitzen...

Sai
22.02.2004, 15:37
Jede Religion ist ansich sicher toll. Nur das, was die Menschen daraus machen, steht oft im krassen Kontrast zu den eigentlichen Werten der Religion.
Religion wurde seit eh und je als Machtmittel missbraucht, kein wunder, dass heute viele der Religion überdrüssig sind.
Aber man muss auch immer sehen:
Die Religion ist nicht daran schuld, was aus ihr gemacht wird. Sie bietet den Menschen eine wunderbare Möglichkeit sich selbst zu erkennen und mit der Umwelt in Frieden zu leben. Leider wird diese möglichkeit aber fast immer umgekehrt und und hat dann blutige Folgen.

Religon ist so, wie Marx schon sagte, nicht mehr, als "Opium für das Volk". Da es -meist missverstanden- den Menschen nur in eine Scheinwelt einlullt.
Das es eine Scheinwelt ist, denke ich kommt daher, dass man die Prinzipien versucht 1:1 umzusetzen und nicht den symbolischen Charakter dahinter erkennt.

JPF
22.02.2004, 16:39
Meine persöhnliche Meinung zu dem Thema ist, das Religion von Menschenhand erschaffen wurde, um sich erstens zu bereichern, sich zweitens Macht durch die Verbreitung von Angst zu erschleichen und drittens um den Menschen in seinem Handeln zu beschränken.

Nun, ich wage zu bezweifeln, daß die meisten Religionsgründer dies im Auge hatten, wenn man von einigen Sektengründer absieht.

Religionen entstanden, weil die Menschen Antworten auf allgemeine Fragen haben wollten. Was kommt nach dem Tod ? Wie soll mein Leben sein ? Wird mein Leben gelenkt ?
Und auch, um in Not Hoffnung und Trost zu finden.

Ich selbst glaube an keine höhere Macht, die uns lenkt oder bestraft und auch an kein Leben nach dem Tod.

22.02.2004, 16:58
Ich bin Christ,ich bin Katholisch und ich glaube an Gott!
Ich glaube an Gott,jedoch nicht an die Kirche!
Ich kann einfach nicht in die Kirche gehen! Ich komme mir immer vor wie in einer Sekte!
Für mich ist mein glaube schon wichtig,jedoch auf meine Art und Weise :!:

SoulPredator
22.02.2004, 17:28
Ich hasse Religion, weil ich es fur ein grosse Schwindel halte.
Ich hasse Religion, weil durch religion Menschen auf Hilf hohere Wesen wartet und nicht selber handelt.
Ich hasse Religion, weil es Zeit, Arbeit, Geld und Leben verbraucht.
Aber ich bin glucklich, dass es Religion gibt, wenn ich sehe wie Menschen durch Religion Mut fassen und aufstehen. Wenn ich sehe wie tausende Menschen zusammenkommen und freundlich zueinander sind, weil es so in der Biber steht. Wenn Frieden durch Religion geschaffen wird. Wenn ein Mensch andere Hilft, weil er an Gott glaubt.

Unbekannter Verfasser
22.02.2004, 17:32
@JPF (will dir net up de`Schlips treten)
Nur ein paar Beispiele:

- die katholische Kirche; Kirchensteuer, Kreuzzüge, Hexenverbrennungen
- Zeugen Jehovas; Abgrenzung, verstecken hinter hohen Zäunen
- Buddismus, Abgrenzung, Vorschriften

Sämtliche Religonen beschneiden durch ihre Idee die freie Entwicklung des Menschen um ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen, mit dem Ziel, welches nur die Führer kennen.

SweetMel
22.02.2004, 17:39
Ich denke dass die Menschheit (unabhängig davon, ob es Gott jetzt gibt oder nicht) die Religion erfunden hat, um sich an etwas festhalten zu können. Der Mensch hat nun mal von Natur aus Angst vor dem Tod und Angst, alleine zu sein, und mit der Religion versucht er, sich diese Angst zu nehmen.
Allerdings denke ich nicht, dass dies ein Zeichen von Schwäche ist.

Und man muss wirklich unterscheiden: Glaube ich nun an die Bibel/Koran/Sonstwas oder an Gott?

Ich glaube an Gott, und auch an die Bibel als "Ratgeber", aber nicht an die Kirche (was allerdings nichts mit deen Vergangenheit zu tun hat!).

SoulPredator
22.02.2004, 17:50
Ich denke dass die Menschheit (unabhängig davon, ob es Gott jetzt gibt oder nicht) die Religion erfunden hat, um sich an etwas festhalten zu können. Der Mensch hat nun mal von Natur aus Angst vor dem Tod und Angst, alleine zu sein, und mit der Religion versucht er, sich diese Angst zu nehmen.
Allerdings denke ich nicht, dass dies ein Zeichen von Schwäche ist.

Ein Grund warum ich Religion hasse. Man versteckt sein Angst hinter ein Illusion/glaube. Ein Zeichen der Schwaeche? Schwer zu sagen, was kann man den als Schwach diffinieren?

Unbekannter Verfasser
22.02.2004, 18:02
@SweetMel
Naja, von Natur aus hatte der Mensch nicht Angst vor dem Tod, klar wenn wilde Tiere kamen, dann gab dat schon Panik, aber vor dem Sterben/Tod an sich nicht, ist aber denoch Kulturabhängig.
Man sehe sich den Totenkult in Deutschland an, erst das ganze Leben lang nichts davon wissen wollen und wenns dann passiert dann aber bitte im Krankenhaus :wink:

SenexII
22.02.2004, 18:09
Ich denke nicht, dass Menschen sich hinter der Religion verstecken.
Jeder Mensch braucht etwas, dass ihm Kraft gibt. Das können Freunde, Familie, Man selbst oder Religion sein. Nichts davon ist in irgendeiner Weise "weniger Wert". Als "verstecken" kann man das nicht bezeichnen.
Ich bin aus meiner Gemeinde ausgetreten, da die Katholische Kirche mir nicht die Antworten gab, die ich wollte. Aber ich "hasse" Religion nicht. Und Menschen, die sich zu einer Religion bekennen und fest daran glauben, verachte ich auch nicht. Im Gegenteil, ich bewundere sie. Im allgemeinen sind Religionen etwas durchaus positives. Nur, was viele Leute daraus machen, wie sie oft missbraucht wird und die Menschen damit manipuliert werden ist für mich verachtenswert.

Sai
22.02.2004, 18:19
@JPF (will dir net up de`Schlips treten)
Nur ein paar Beispiele:

- die katholische Kirche; Kirchensteuer, Kreuzzüge, Hexenverbrennungen
- Zeugen Jehovas; Abgrenzung, verstecken hinter hohen Zäunen
- Buddismus, Abgrenzung, Vorschriften

Sämtliche Religonen beschneiden durch ihre Idee die freie Entwicklung des Menschen um ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen, mit dem Ziel, welches nur die Führer kennen.

Ist schon klar, dass alles, was einen Weg beschreibt, einen irgendwie auf irgendeine Weise einschränkt.
Ich finde aber, dass der Buddhismus (wenn man die Sache ernst nimmt) einem viel mehr neue Möglichkeiten offenbart, als das es einem Freiheiten nimmt.

Shingetsu
22.02.2004, 18:24
Jesus ist der Weg und das Ziel.
(mit Ausnahme der Lust natürlich)

22.02.2004, 18:57
Ich denke dass die Menschheit (unabhängig davon, ob es Gott jetzt gibt oder nicht) die Religion erfunden hat, um sich an etwas festhalten zu können. Der Mensch hat nun mal von Natur aus Angst vor dem Tod und Angst, alleine zu sein, und mit der Religion versucht er, sich diese Angst zu nehmen.
Allerdings denke ich nicht, dass dies ein Zeichen von Schwäche ist.

Und man muss wirklich unterscheiden: Glaube ich nun an die Bibel/Koran/Sonstwas oder an Gott?

Ich glaube an Gott, und auch an die Bibel als "Ratgeber", aber nicht an die Kirche (was allerdings nichts mit deen Vergangenheit zu tun hat!).

Da stimme ich dir voll und ganz zu!

Der Mensch brauch etwas an dem er sich festhalten kann.
Ich habe z.B tierische Angst irgendwann einmal zu sterben und das auch noch ohne Freunde und Familie!
Jedoch die Vorstellung von einem "schönen" Leben danach,lässt mich hoffen und gibt mir Mut!

Wenn ich dies Freunden erzähle oder Bekannten,dann fragen sie sich immer,wieso ich Religion in der Schule abwähle,nie in die Kirche gehe und mich weigere zur Firmung zu gehen.Sie meinen das gehört dazu!
Für mich gehört das nicht dazu!
Man sollte aufhören die verschiedenen Religionen in Schubladen zu stecken! :!:

Yshary
22.02.2004, 19:14
Da kann ich echt nur sagen: Religion ist Opium fürs Volk, denn wenn sich alle mit dem Sinn des Lebens und Philosophischen, gar theologischen Fragen beschäftigen, kommt niemand dahinter was wirklich schief läuft im Land ;)

Warum brauchen eigentlich alle Religionen Wunder in der Mythologie? Hm..

Faust VIII
22.02.2004, 19:43
Da kann ich echt nur sagen: Religion ist Opium fürs Volk, denn wenn sich alle mit dem Sinn des Lebens und Philosophischen, gar theologischen Fragen beschäftigen, kommt niemand dahinter was wirklich schief läuft im Land ;)

Warum brauchen eigentlich alle Religionen Wunder in der Mythologie? Hm..
Richtig gesagt, so seh ichs auch den wie sagt man so schön:
RELIGION IST OPIUM FÜRS VOLK!!!!!!!

Sai
22.02.2004, 19:46
Da kann ich echt nur sagen: Religion ist Opium fürs Volk, denn wenn sich alle mit dem Sinn des Lebens und Philosophischen, gar theologischen Fragen beschäftigen, kommt niemand dahinter was wirklich schief läuft im Land ;)

Warum brauchen eigentlich alle Religionen Wunder in der Mythologie? Hm..
Richtig gesagt, so seh ichs auch den wie sagt man so schön:
RELIGION IST OPIUM FÜRS VOLK!!!!!!!

Was spricht aber dagegen, wenn es seinen Zweck erfüllt?

Takuma
22.02.2004, 19:49
Religion ist der jämmerliche Versuch des gemeinen Menschen, sich unerklärbares zu erklären. Somit nur ein Mittel zum Zweck, mißbraucht für Machtausübung und Kontrolle der Massen. Das ist Alles.

Faust VIII
22.02.2004, 19:52
Religion ist der jämmerliche Versuch des gemeinen Menschen, sich unerklärbares zu erklären. Somit nur ein Mittel zum Zweck, mißbraucht für Machtausübung und Kontrolle der Massen. Das ist Alles.
So sehe ich auch, ich bin überzeugt das alle Religionen von Leuten
ausgedacht sind um damit dem Volk eine Gehirnwäsche zu geben!

22.02.2004, 20:50
Mann, Takuma hat schon meine Sichtweise dargelegt. Ganz schön fies von ihm. <_<


@Faust: Nein, ein paar Religionen stammen von Gott dort ganz oben ab, um seine Schäfchen bei der Stange zu halten.

Nachtmahr
22.02.2004, 21:26
Verflucht, Faust, kannst du auch irgendetwas von dir geben ohne andere zu zitieren oder zu zitieren? Mal zum Interesse, weisst du eigentlich wer der originale "Faust" war? Bilde dich doch mal in die Richtung fort, es hilft ungemein.

Abgesehen davon ist Parvati wohl das beste Beispiel für das Existieren von Religionen. Menschen haben Angst vor dem Tod und der wahrscheinlichen Tatsache, dass nach dem Tod nichts mehr für das Individuum existiert. Insofern flüchtet sich der Mensch in irrationale Vorstellungen.

Faust VIII
22.02.2004, 22:56
@Nacht
Klar weiss ich wer der echte "Faust" war, aber ich stelle die Anime/Manga Figur nur da, aber dies ist aber ein anderes Thema... ^^

Zum Thema:
Religionen sind auch Grund dafür warum es Krieg gibt, man sollte am
besten so eine Welt-Religion machen... *g*

~-=\AoR/=-~
22.02.2004, 23:50
Auch wenn mich jetzt alle schlagen werden: Aber wie bereits gesagt wurde ist Religion Opium für's gemeine Volk! Ich bin überzeugter Atheist und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Wenn ich darüber nachdenke was uns jedwede Form von Religion gebracht hat, dann fallen mir irgendwie nur Sachen wie Völkermord, ethnische Säuberungen und Kreuzzüge ein. Und ob sich sowas jemand wünscht wag ich zu bezweifeln.

Stellen wir uns doch mal die einfache Frage: Was hat die Religion jemals für uns getan? Gott (so es ihn gibt) hat es zugelassen, dass Millionen in seinem Namen den Tod fanden, das Geistliche Wasser predigten und Wein tranken, das tausende Frauen als Hexen verbrannt wurden, das sogenannte "Heiden" grausam misshandelt und getötet wurden. Ist das ein Gott den man anbeten sollte?

SoulPredator
23.02.2004, 00:23
RELIGION ENTFALTET NICHT SOVIEL kRIEGE, WIE DIE SEHNSUCHT NACHT MACHT UND REICHTUM DER MENSCHHEIT.
Gott hat nie etwas fur uns getan, aber verlleicht liegt ja darin der Sinn.

Z.B: 2.Weltkrieg. Ich meinte es waren Polen und Deutschland, Beide Volk betrachten sich voller Hass und Misstrauen. Der erste freundlich Kontakt : Wir Vergeben und bitten um Vergebung, kam durch Religion. 2 Prister, eine in Polen,andere in Deuschland haben einander Briefe geschrieben. Es gab damals viel Aufruhe, weil die Deutschen nicht verstehen warum sie um Verbung bitten soll. In Polen,fand man es als Beleidigung, sie zu vergeben. wofuer denn? War die meist gefragte Frage.

2. Man sieht die viele Aktion,die die Kirche heuzutag macht
: Gegen Kieg.
: Gegen Drogen
:Gegen Rassismus
:Aktion fur Kinder usw.
Ein gute Tat wischt die blutige Spur der Vergangenheit nicht weg. Aber wenn ich zuruckblick, kann man doch froh sein dass Religion gibt.
Nicht zu toten/ klauen/ ausrauben tuen wir heute aus Prinzip nicht mehr. Doch diese Prinzip kam aus der Vergangenheit, wo man vor Gotteszorn furchtet. All unser "guten Gesetze" basieren auf Religion.
(Meine Meinung)

Wenn man immer aufblickt und fragt was hat Gott jemals fur uns getan, sieht man die Wirkung von ihn nicht mehr um dich herum.
-Soulp.

Aber ehrlich gesagt, ich glaubt nicht an Gott. Aber bin doch froh dass man daran Glauben kann.

~-=\AoR/=-~
23.02.2004, 00:36
@SP
Wenn Gott nie etwas für uns tut und DARIN der Sinn liegen soll an ihn zu glauben, dann versteh cih die Welt nicht mehr.

Die vielen Aktionen die die Kirche HEUTE macht, haben sicherlich ihr Gutes. Aber warum predigt der Papst (als Gottes Vertretter auf Erden) immer noch gegen Verhütung und Abtreibung?!?) ... und das im Zeitalter von Aids und Vergewaltigungen...

Und ich frage nochmal: Was hat Gott je für uns getan? Wir, seine Schöpfung nach seinem Ebenbild. Wir sollten doch perfekt sein ... wenn das Perfektionismus ist, bleib ich freiwillig 'ne Qualle.

SoulPredator
23.02.2004, 01:18
@SP
Wenn Gott nie etwas für uns tut und DARIN der Sinn liegen soll an ihn zu glauben, dann versteh cih die Welt nicht mehr.

Die vielen Aktionen die die Kirche HEUTE macht, haben sicherlich ihr Gutes. Aber warum predigt der Papst (als Gottes Vertretter auf Erden) immer noch gegen Verhütung und Abtreibung?!?) ... und das im Zeitalter von Aids und Vergewaltigungen...

Und ich frage nochmal: Was hat Gott je für uns getan? Wir, seine Schöpfung nach seinem Ebenbild. Wir sollten doch perfekt sein ... wenn das Perfektionismus ist, bleib ich freiwillig 'ne Qualle.

Nun ja. Als beispiel sehen wir as mal so. Ein Aussererdische(Oder einige von uns :lol: ) sieht die Menschheit als Parasiten an. Wir, die Menschen verstehen das nicht. Du bist nicht Gott. Du siehst die Welt nur durch deine Augen. Darum kannst du nicht verstehen warum er so handelt. Ich bin nicht Gott, ich kann auch nicht fur ihn sprechen. Ich stell nur ein Theorie auf. Du bist nicht ich, darum verstehst du meine Theorie nicht.
Warum der Papst gegen Abtreibung ist? Du siehst nicht die Welt durch seine Augen. Ausserdem sind Menschen halt fehlerhaft, sie halten sich zu sehr an sein eigene Glauben fest, um nach anderen zugreifen. Der Papst weisst nicht wie die Welt von sicht eines Madchen/ von dein Sicht aussieht.

Was Gott fur uns getan hat? Nix. Gar nix. Aber der Glaube an Gott hat unser Kultur erschaffen. Gibt uns Mut und Hoffnung. Gibt uns Leben.
Gibt uns Gefuhl fur Recht und Ordnung. Gott ist nichts und tut nichts, die Glaube an ihn ist die die Wunder vollbringen.

Ausserdem schrieb ich doch, dass Gesetzen und Grund Prinzip durch die Glaube kommt. Heute konnen wir niemand mehr einfach so toten, das verdanken wir die Glaube an Gott und Religion aus fruheren Zeit.
Die Indianer, zb, nehmen von Natur was sie brauchen und geben die Natur zuruck, wenn die Natur es braucht. Diese Hamonie entsteht durch Glauben an ihren Gott Manitu(oder sowas).

MrPiNk
23.02.2004, 01:31
Jo aor trifft es schon ganz gut... Die Alterümliche Religion in der Neuzeit ist nicht mehr Zeitgemäß. Die Abtreibungssache, selbst wenn eine Frau ein Kind durch angewandte Gewalt erwartet... Das kann ich bei weitem nicht nachvollziehen. Genauso die immensen Bevölkerungszuwachsraten in armen Ländern, wobei man weiß, dass erst durch sexuelle Aufklärung eine Verbesserung im Sinne von Lebensqualität (Nahrung etc.) herbeigeführt werden kann. Ich meine, was soll das Festhalten an solch alten Strukturen? Wieso kommt man nicht in allen Religionen überein und schafft endlich das, wonach sich alle sehnen? Frieden, sonst braucht die Menschheit nichts in vergleichbarem Maße.
Wenn ich mir aber als Beispiel GAZA oder Israel ansehe oder aber, was noch viel skurriler ist, Nordirland (Christ gegen Christ), so kann ich die Religionen dieser Welt einfach nicht verstehen. Man mag behaupten, das liege in der Natur des Menschen, wird wohl leider auch so sein, aber es ist doch traurig, wo doch Menschen in anderen Ecken dieser Welt, die nach einer anderen Religion leben, auch im tiefsten Inneren nicht anders denken, als die Menschen hier.
Es wurde gesagt, vielleicht soll das so sein, ich denke die Prüfung für den Menschen ist es, sich selbst als Mensch zu akzeptieren. Dabei spielt es keinerlei Rolle welcher Gott Anbetung erfährt. Es ist dieses Verlangen, was dazu antreibt, dass Religionen existieren können.

SenexII
23.02.2004, 10:47
Hier steht die ganze Zeit: Was haben Religionen uns den gebracht außer Krieg, Hexenverbrennung und veraltete Regeln?
Aber Religionen an sich haben das nicht gebracht. Mal abgesehen davon, dass ihr fast nur vom Christentum sprecht, steht das Oben genannte nicht für die Religionen. Viel mehr für die Menschen, die diese Religionen missbrauchen.
Der eigentliche Sinn ist doch, den Menschen Kraft,Hofnung, Mut und etwas woran sie festhalten können zu geben. Und darin kann ich NICHTS negatives sehen.
Der Papst, auch wenn er als solches gilt, ist auch nicht unfehlbar. Das hat das Menschsein so an sich. Dieser Glaube, das Sex etwas schmutziges sei, kommt eigentlich aus einer Zeit, wo Ärzte noch dachten, dass man durch zuviel Geschlechtsverkehr frühzeitig sterben könnte. Da die Kirche damals die Institution war, die den größten Einfluss auf die Menschen hatte, verbreitete man kurzerhand das Gerücht, das Sex eine Sünde sei.
Naja, das hat sich bis heute eben beibehalten. Und Traditionen lassen sich nicht so einfach abschütteln.
Für Leid, Kreuzzüge, Hexenverbrennung und alll das soltte man nicht die Religion verurteilen, sondern einzelne Menschen.

~-=\AoR/=-~
23.02.2004, 11:34
@Senex
Menschen haben Religionen missbraucht, das stimmt. Aber Menschen waren es auch, die sich Religionen "ausgedacht" (sorry, aber ein besseres Wort fällt mir grad nicht ein) haben. Und das hier hauptsächlich über das Christentum geredet wird, liegt wohl daran, dass das die meisten am Besten kennen.

Kraft, Hoffnung und Mut kann ich auch aus was anderem schöpfen, dazu bedarf es keiner imaginären Gottgestalt. Die meisten Religionen lehren den Menschen eigentlich nichts weiter, als das der Mensch als Individuum klein und unbedeutent ist. Die Menschen sollten besser an sich selbst glauben!

SenexII
23.02.2004, 11:50
AoR
Sicher kann man das alles aus etwas anderem schöpfen, aber manche Menschen brauchen eben die Religion.
Und ich denke, Religionen können auch helfen, mehr an sich selbst zu glauben.
Ob sich das Menschen ausgedacht haben oder nicht, kann ich nicht sagen.
Fest steht jedoch, dass Jesus usw. tatsächlich gelebt haben. Und solange Menschen existieren, werden auch Religionen existieren.

Unbekannter Verfasser
23.02.2004, 14:09
...und so folgten die Menschen, wie die Lämmer, zur Schlachtbank...
Ich halte es für falsch nicht die Religion zu verurteilen, den sie ist nun einmal Menschenhand.
Denn je mehr die Zeit vorranschreitet, desto mehr muß die Religion weichen (in Deutschland auf die Christliche Kirche bezogen), so das die Menschen ihren Halt woanders suchen, denn meiner Meinung nach ist die Kirche absolut nicht mehr Zeitgemäß.
So ganz nebenbei bemerkt, nach der Definition, was eine Sekte ausmacht, ist die Kirche unter den Sekten unter den Top 5.

JPF
23.02.2004, 14:35
@JPF (will dir net up de`Schlips treten)
Nur ein paar Beispiele:

- die katholische Kirche; Kirchensteuer, Kreuzzüge, Hexenverbrennungen
- Zeugen Jehovas; Abgrenzung, verstecken hinter hohen Zäunen
- Buddismus, Abgrenzung, Vorschriften

Sämtliche Religonen beschneiden durch ihre Idee die freie Entwicklung des Menschen um ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen, mit dem Ziel, welches nur die Führer kennen.

Zu den Zeugen Jehovas kann ich nichts sagen, aber bei Christen und Buddhisten hatten die Religionsgründer ganz anderes im Sinne, als das, was danach rauskam. ;) Selbiges trifft ja auch auf die Kommunisten zu. :mrgreen:

SenexII
23.02.2004, 14:43
Angel
Wieso müssen die Religionen gleich weichen, nur weil sie nicht mehr Zeitgemäß sind? Es wäre doch viel besser, der heutigen Zeit anzupassen.
Oder willst du nun fast die gesamte Bevölkerung von ihren Glaubensrichtungen abbringen und zwingen, als sogenannte Atheisten zu leben, nur weil ihre Lebensrichtlinien veraltet sind?!

Crichton
23.02.2004, 14:56
@JPF

Du hast schon recht, daß die Religionsgründer das wohl aus anderen Gründen getan haben, aber heutzutage halten die sich da nicht mehr dran. Vor 5 oder 6 Jahren habe ich mal einen Bericht über den Vatikan gelesen, in dem wurde geschätzt, daß dort wahrscheinlicht der dreifache Wert der Goldreserven von Fort Knox gelagert werden. Dann soll mir die katholische Kirche doch bitte nicht mehr Nächstenliebe predigen, und im selben Atemzug kleine Kinder in der 3. Welt verhungern lassen.

JPF
24.02.2004, 11:34
Meine persöhnliche Meinung zu dem Thema ist, das Religion von Menschenhand erschaffen wurde, um sich erstens zu bereichern, sich zweitens Macht durch die Verbreitung von Angst zu erschleichen und drittens um den Menschen in seinem Handeln zu beschränken.

Ich habe mich nur auf Deinen Anfangspost bezogen. Die Erschaffer hatten meist andere Ideen.

none
24.02.2004, 16:38
Die Idee war wie bei fast allen Religionen gut. Und wenn die Idee auch noch umgesetzt werden würde. Pfuh in der Welt würde ich gerne Leben wollen. Leider haben die meisten Religionen die Wirklichkeit des menschlichen Charakters völlig mißachtet. Wobei ich gestehen muss das ich nur vom Juden- und Christentum bzw vom Islam eine gewisse Ahnung habe. Von den anderen 2 Weltreligionen habe ich wenig Ahung.

Kazuya_nb
24.02.2004, 22:15
Ich bin der Auffassung das Religionen den einen oder anderen guten Gedanken verbreiten und desweiteren Menschen einen halt oder Unterstützung im Leben geben kann. Trotzdem bin und bleibe ich überzeugter Atheist. Ich bin zu neugierig, zu fragwürdig und zu übermütig, um mir eine faustgrobe Antwort gefallen zu lassen. Gott ist eine faustgrobe Antwort!

Ayperos
24.02.2004, 22:26
Ich halte nich viel von Religion also folglichauch kein glauben an gott
und warum soll man auch geld für ein glauben zahlen ? (sprich Kirchensteuer)

Ayp

Inkobus
25.02.2004, 16:00
Mich würde eure Meinung zu dem Thema Religion Interessieren.
Seit ihr gläubig, wenn ja, welchen Glauben habt ihr und wie lebt ihr ihn aus und was haltet ihr von Religion, ist Religion die Wahrheit, ein Mythos oder ist es die Geisel der Menschheit?

Meine persöhnliche Meinung zu dem Thema ist, das Religion von Menschenhand erschaffen wurde, um sich erstens zu bereichern, sich zweitens Macht durch die Verbreitung von Angst zu erschleichen und drittens um den Menschen in seinem Handeln zu beschränken.
Nicht alle Punkte^^ treffen auf jede Form der Religion zu, aber denoch zum Teil, oder im Ansatz :wink:

du hast meiner meinung nach einen Punkt übersehen: Religion hat auch seine Vorteile. Menschen können sich daran festhalten, stärke finden und Selbstbewusst werden. Ich nehme mal vorweg, dass ich noch an Gott glaube und egal wie antiquitiert das klingt, ich denke, dass jeder der sich von seinem Gott abwendet eine wichtige Eigenschaft verloren hat - oder soll ich sagen einen Gedanken? - Nicht alles was der mensch nicht begreift, nachweisen oder sehen kann ist auch nicht da.

Ich habe sowieso meine eigene Theorie für Gott. Aber ich will sie nicht hier erörtern - wen es interessiert soll sich bei mir per PM melden.

Ich bin jednefalls der meinung, dass Reöligion mir Kraft verleiht. ich habe dadurch einen Rückhalt gefunden. Nennt es Einbildung, aber ich mache zum beispiel jedesmal die geste des Kreuzes wenn ich zum Elfmeter antrete - ich hab bisher immer getroffen. Einmal tat ich es nicht und donnerte den Ball voll übers Tor.
Für mich war das ein zeichen. Mir ist egal ob mir Gott da geholfen hat, aber es bringt einfach Selbstbewusstein mit, wenn ich die Geste mache. und sowas ist wichtig für alles was man macht.

Inkobus
25.02.2004, 16:03
Ich halte nich viel von Religion also folglichauch kein glauben an gott
und warum soll man auch geld für ein glauben zahlen ? (sprich Kirchensteuer)

Ayp

sorry fürs Doppelposting

@ Ayperos

hast du mal beachtet was mit deiner Kirchensteuer geschieht? Damit hilft die Kirche (ja tatsächlich!) vielen leuten. Leute die trotz Sozialgeld nicht leben könnten, Armenküche, Entwicklungshilfe, Waisenhäuser, Krankenbetreung und noch einiges mehr. Es geht nicht darum zu Glauben, sondern um zu helfen. Sicherlich wird die Kirche nicht alles da rein investieren, aber einen großen teil und das find ich durchaus wichtig. wenn ich ehrlich bin ist das der Grund warum ich noch nicht aus der kirche ausgetreten bin.

Unbekannter Verfasser
25.02.2004, 19:11
@SenexII
Wenn das so einfach wäre, die Kirche wird nie weichen und sie wird sich anpassen, weil sie Teil des Systems ist und das System ist darauf bedacht sich zu erhalten.
Nebenbei nichts liegt mir ferner als irgentjemanden von seinem Glauben abzubringen, denn Glauben tut jeder Mensch, an irgentwas/irgentwenn.
Ich habe nur eine Frage gestellt und mit meiner provokanten Meinung gepaart, um eine Diskussion zu dem Thema zu entfachen, einfach weil mich eure Meinung Interessiert.
Ich kann denn Glauben anderer akzeptieren und tolerieren, insofern mir dasselbige entgegengebracht wird.

@Inkobus
Wohl war, die Kirche tut viel gutes, aber nicht nur, an dieser Stelle möchte ich auf Kondome zu sprechen kommen, die der Papst verurteilt, diese vor Geschlechtskrankheiten schützen und so ganz nebenbei in Süd-Afrika (es gibt dort viele Christen) Millionen von Menschen elendig an Aids krepieren.

Inkobus
25.02.2004, 20:48
@SenexII
Wenn das so einfach wäre, die Kirche wird nie weichen und sie wird sich anpassen, weil sie Teil des Systems ist und das System ist darauf bedacht sich zu erhalten.
Nebenbei nichts liegt mir ferner als irgentjemanden von seinem Glauben abzubringen, denn Glauben tut jeder Mensch, an irgentwas/irgentwenn.
Ich habe nur eine Frage gestellt und mit meiner provokanten Meinung gepaart, um eine Diskussion zu dem Thema zu entfachen, einfach weil mich eure Meinung Interessiert.
Ich kann denn Glauben anderer akzeptieren und tolerieren, insofern mir dasselbige entgegengebracht wird.

@Inkobus
Wohl war, die Kirche tut viel gutes, aber nicht nur, an dieser Stelle möchte ich auf Kondome zu sprechen kommen, die der Papst verurteilt, diese vor Geschlechtskrankheiten schützen und so ganz nebenbei in Süd-Afrika (es gibt dort viele Christen) Millionen von Menschen elendig an Aids krepieren.

@ A.N.G.E.L
Das stimmt nicht ganz. Er hat sie verurteilt - wie viele halten sich daran? und selbst wenn er es nicht verboten hätte... wieviele Afrikaner benutzen denn schon kondome? Das können die sich nicht leisten. Es sind nicht die Stadtbewohner dort die alle an Aids erkrankt sind, sondern die arme Landbevölkerung.
Ich sage auch gar nicht, dass die Kirche nur Gutes tut. Ich sage lediglich, dass man auf sie nicht verzichten kann. Genausowenig wie man auf eine Regierung verzichten kann. Der Mensch braucht Anführer.
Und die Kirche ist für viel mehr leute etwas gutes, als etwas schlechtes. So viele stützen sich an ihr, entnehmen ihr Hoffnung und Kraft. Man kann sie nicht verurteilen, nur weil sie eine Bibeltreue Meinung hat und früher einmal Glaubenskriege entfacht hat (die 7 Kreuzzüge zum beispiel) durch die Kirche wurden nämlich auch viele kriege verhindert und dadurch Lebende geschützt. Man muss beide Seiten der medaille sehen. Bei dir kommt mir das etwas so vor, als sehest du es sehr subjektiv aus deiner Einstellung heraus. :?

~-=\AoR/=-~
25.02.2004, 23:00
@ Ayperos
hast du mal beachtet was mit deiner Kirchensteuer geschieht? Damit hilft die Kirche (ja tatsächlich!) vielen leuten. Leute die trotz Sozialgeld nicht leben könnten, Armenküche, Entwicklungshilfe, Waisenhäuser, Krankenbetreung und noch einiges mehr. Es geht nicht darum zu Glauben, sondern um zu helfen. Sicherlich wird die Kirche nicht alles da rein investieren, aber einen großen teil und das find ich durchaus wichtig. wenn ich ehrlich bin ist das der Grund warum ich noch nicht aus der kirche ausgetreten bin.
Die Obdachlosenspeisungen, die Bahnhofsmissionen und dergleichen finanzieren sich hauptsächlich über Spenden, nicht über die Kirchensteuer. Die Kirchensteuer ist das letzte Überbleibsel aus dem Mittelalter, damals nannte man es noch Kirchenzehnt, und nahm damit dn einfachen Bauern beinahe jegliche Grundlage ihrer Existenz nur damit die Herren Bischöffe und Äbte sich einen Fetten machen konnten.
Aber genug mit der Vergangenheit: Die katholische Kirche ist Großaktionär bei Firmen wie AlItalia, BMW, Siemens, BASF, General Motors usw. Die haben soviel Geld, davon könnte ein durchschnittliches afrikanische Land ca. 20 Jahre seinen Staatshaushalt finanzieren.

Also noch mehr brauchen di wirklich nicht!

BtW: Auch ich bete ab und an zu Gott ... in schwierigen Situatuionen, vor schweren Aufgaben etc. Ich bin Atheist und WEISS das es keinen Gott geben kann. Aber trotzdem hast du recht, manchmal tut es gut, gedanklich das eigene Schicksal in fremde Hände zu legen in der Hoffnung damit wird alles gut. Leider klappt das nicht immer.

Inkobus
26.02.2004, 21:50
@ AoR

Ja das stimmt, Spenden sind es die das finanzieren. Aber ein großer Teil der Spenden kommt von den krichen. Ist so, wird so bleiben.

Sicher haben sie viel geld, aber auch nur weil sie es investiert haben, in Immobilien, Aktien und Co. das ist auch nötig beim größten Unternehmen der Welt. :wink:

~-=\AoR/=-~
26.02.2004, 23:14
Und warum können di dann nicht selbst für die Instandhaltung ihrer Kirchen sorgen, sondern müssen den Klingelbeutel rumgehen lassen. Seit ich weiss WIEVIEL Geld die Kirche hat, rück ich keinen Cent mehr raus. Früher hab ich auch meinen freiwilligen Obolus bezahlt wenn ich mir eine Kirche angesehen habe.

Les mal ein Buch von Deschner, dann wirst du verstehen, dass der perfide Apparat Katholische Kirche mit dem christlichen Glauben aber absolut nichts zu tun hat.

proteus
26.02.2004, 23:52
Wie hiess noch gleich dieses komische Land, eines der ärmsten der Erde, wo die niedlichen Neger Geld gesammelt haben um der röhmisch-katholischen Kirche den grössten Dom der Welt zu bauen während die UNO zeitgleich 300 Mio Dollar für Hilfsleistungen ins Land pumpen musste? Ach richtig, Elfenbeinküste.
Nur in diesen Ländern, arm und unterentwickelt mit hoher Analphabetenrate, kann die Kirche Ihr überkommenes Machtstreben aufrecht erhalten, denn nur dumme Menschen haben Angst vor der Verdammnis und Glauben. Und wenn die Kirche, in Kenntnis der menschlichen Schwäche und Fleischeslust, die Kondome verbietet ist das geplanter massenmord

~-=\AoR/=-~
27.02.2004, 08:40
*proteus applaudier*
Du sprichst mir aus der Seele. Es ist ja nicht der christliche Glaube, der schlecht oder überholt ist. Es ist die Institution Kirche, vorrangig die katholische, die den christlichen Glauben missbraucht und pervertiert, um ihre schwindende Macht wenigstens in den ärmsten Ländern unserer Welt noch zu erhalten ... auf Kosten der dort lebenden Menschen.

JPF
27.02.2004, 12:57
Und warum können di dann nicht selbst für die Instandhaltung ihrer Kirchen sorgen, sondern müssen den Klingelbeutel rumgehen lassen. Seit ich weiss WIEVIEL Geld die Kirche hat, rück ich keinen Cent mehr raus. Früher hab ich auch meinen freiwilligen Obolus bezahlt wenn ich mir eine Kirche angesehen habe.

Die Geschichte ist sogar noch besser. Seit der Säkularisation ist der Staat für die Erhaltung und Neubau derKirchen verantwortlich. Wäre schon interessant, wohin das Geld im Klingelbeutel hingehtt. :smirk:

Inkobus
27.02.2004, 15:13
Wie hiess noch gleich dieses komische Land, eines der ärmsten der Erde, wo die niedlichen Neger Geld gesammelt haben um der röhmisch-katholischen Kirche den grössten Dom der Welt zu bauen während die UNO zeitgleich 300 Mio Dollar für Hilfsleistungen ins Land pumpen musste? Ach richtig, Elfenbeinküste.
Nur in diesen Ländern, arm und unterentwickelt mit hoher Analphabetenrate, kann die Kirche Ihr überkommenes Machtstreben aufrecht erhalten, denn nur dumme Menschen haben Angst vor der Verdammnis und Glauben. Und wenn die Kirche, in Kenntnis der menschlichen Schwäche und Fleischeslust, die Kondome verbietet ist das geplanter massenmord

du magst durchaus recht haben. Aber diese Menschen leben in einem armen Land. Sie halten sich an der Gnade Gotes fest und in der kirche sehen sie nunmal diese Hoffnung. Warum willst du sie ihnen rauben und sie damit unter Umständen in die Verzweiflung (irgendwer sagte mal: Verzweiflung wird zu Krieg) führen?

Ausserdem - wer sagte, dass ich Katholik bin oder überhaupt Christ? :wink: Ich sehe das ganze relativ objektiv. Mir geht es auch nur in 2. Linie um das Geld. Hoffnung ist eine wunderbare Gabe, wenn man keine mehr hat. Und es ist ok, wenn man daf+ür auch etwas Geld bekommt.

Ich weiß nicht warum, aber hier geht es euch manchmal glaube ich zu gut. Ihr kennt es nicht mehr, zu leiden. Ihr braucht keine Hoffnung, weil es einen Sozialstaat gibt, der euch auffängt. Die an der Elfenbeinküste haben dies nicht und sie brauchen diese Hoffnung. Ich denke, denen wird es ziemlich egal sein wohin das Geld der Kirche fließt. Sie hoffen einfach, dass durch Gottes Gnade ihnen Glück geschehe. Ob dem so ist, ist eine andere Sache. Aber allein der Wille weiterzuleben aus Hoffnung, das finde ich schon wichtig.

allerdings sind wir vom Thema abgekommen :roll: Auch wenn es indirekt damit zu tun hat :D

proteus
27.02.2004, 15:27
Du vergisst allerdings auch ein paar Dinge :

Erstens hatten alle diese Völker bereits sehr gut funktionierende Religionen, die Ihrer Lebensweise angepasst waren und aus Ihrer Kultur entstanden sind, bevor Sie von der christlichen Kirche zwangsbeglückt wurden und der Glaube mit Feuer und Schwert verbreitet wurde.
Zum anderen hat wahrer Glaube oder wahres Christentum nun gar nichts mit der Institution Kirche zu tun
Und ich kann dir aus Erfahrung sagen : Hunger und unterschiedliche Glaubensansichten sind viel eher ein Auslöser für Kriege in diesen regionen. Was die sich da antun, im Namen des Glaubens, spottet jeder Beschreibung

JPF
27.02.2004, 18:11
Muß Euch beiden widersprechen.

@Inkobus: Nicht das Volk hat diese Kirche bauen wollen, es war ein größenwahnsinniger Diktator, der auch sein Heimatdorf zur Hpt.stadt des Landes erklärt hat. Übrigens hat er auch verboten den Landesnamen in eine andere Sprache zu übersetzen, so daß das Land auch auf deutsch Côte d'Ivoire und die Bewohner Ivorer heißen. :roll:

@proteus:
Heutzutage wird in der Regel nicht der christliche Glauben mit dem Schwert verbreitet und trotzdem hat Afrika die höchste Anzahl von zum Christentum Bekehrten.

Unbekannter Verfasser
27.02.2004, 18:29
@Inkobus
Ich muß dir da leider wiedersprechen.
Der Mensch an sich braucht keine Anführer, er ist in der Lage selbsständig zu handeln. Das Sytem in dem wir leben besteht aus Anführern, die gerne führen möchten um sich an uns zu bereichern. Wir lassen uns nur allzu gerne führen, weil sie uns Geld geben, ohne das wir "nicht mehr Leben" könnten.
Sie geben uns Eigenzeit, d.h. Freizeit, in der wir machen können was wir wollen ( Wochenende, Urlaub, etc. ), weißt du, an und für sich ist das ja gut, nur warum? Ganz einfach, damit wir im System, bzw. während der Systemzeit besser funktionieren, ansonsten wären wir nicht effizient genug und sie hätten Gewinneinbußen.
Der Mensch ist keine Maschine die immer 100% geben kann, deshalb erhalten wir unsere Eigenzeit damit wir so gut es geht, funktionieren und das ist keine Verschwörungstheorie, das ist einfache Soziologie.
Ganz nebenbei, die Kirche ist ein eigenständiges System, im System, was ebenfalls nach Macht, Einfluss und Geld strebt.
Ebenso die Wohlfahrtsverbände, aber das ist eine andere Geschichte :wink:

proteus
27.02.2004, 19:06
@jpf:

Erstens ist dieses sehr häufig vererbt, die Zwangsbekehrung leigt nun schon etwas zurück. Ich meinte auch nicht ide Missionare, die dort unten in Krankenhäusern arbeiten oder Hilfsstationen betreiben, de leiden unter den zuständen meist genauso wie die Bevölkerung.
Beim Bürgerkrieg im Tschad hat die katholische Kirche Flugzeuge und geld für die rebellen zur Verfügung gestellt und Kopfgelder auf die Anführer der Muslims ausgesetzt, rebellen wurden in Kirchen versteckt und von dort aus versorgt - weil der Staatspräsident den Islam als Staatsreligion einführen wollte

Inkobus
27.02.2004, 20:37
@ A.N.G.E.L

wir werden zwar Offtopic, aber denkst du wirklich, dass eine Welt ohne Anführer besser wäre?

JPF
27.02.2004, 21:58
@jpf:

Erstens ist dieses sehr häufig vererbt, die Zwangsbekehrung leigt nun schon etwas zurück. Ich meinte auch nicht ide Missionare, die dort unten in Krankenhäusern arbeiten oder Hilfsstationen betreiben, de leiden unter den zuständen meist genauso wie die Bevölkerung.
Beim Bürgerkrieg im Tschad hat die katholische Kirche Flugzeuge und geld für die rebellen zur Verfügung gestellt und Kopfgelder auf die Anführer der Muslims ausgesetzt, rebellen wurden in Kirchen versteckt und von dort aus versorgt - weil der Staatspräsident den Islam als Staatsreligion einführen wollte

Ich sagte "Bekehrte", also Personen, die zum Christentum von einer anderen oder keinen Religion übergetreten sind. Was hat das eigentlich mit dem Tschad zu tun ?

proteus
27.02.2004, 22:14
Im Tschad herrschte Mitte der Achtziger ein Bürgerkrieg, der von der ehemaligen Kolonialmacht geschürt wurde. Der Islam sollte Staatsreligion werden. Die rk Kirche, sowohl im Land als auch in Rom, hat den Aufstand der rebellen mit erheblichen finanziellen mitteln unterstützt. Bei den Aufständen wurden im LAufe der jahre ca 300000 Zivilisten getötet. Fast alle Städte und landwirtschaftlichen Flächen waren betroffen, es herrschten bis Mitte der Neunziger Hungersnöte.50000 Soldaten wurden getötet.
Nach dem Bürgerkrieg wurde, zum Dank(?) eine Kirche gebaut.

Crichton
28.02.2004, 18:55
Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die
> Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge
> erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin,
> dass Homosexualitat unter keinen Umständen befürwortet
> werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel
> wäre.
> Der folgende Text ist ein offener Brief eines
> US-Buergers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet
> wurde. ********************
>
> Liebe Dr. Laura Vielen Dank, dass Sie sich so
> aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes
> näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung
> gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen
> wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht
> seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen,
> erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3,
> Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich
> dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.
>
> Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen
> im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie
> sie zu befolgen sind,
> a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer
> darbiete, weiß ich, dass dies fur den Herrn einen
> lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem
> sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei
> nicht lieblich fur sie. Soll ich sie niederstrecken?
>
> b) Ich wuerde gerne meine Tochter in die Sklaverei
> verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was
> waere Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener
> Preis fur sie?
>
> c) Ich weiss, dass ich mit keiner Frau in Kontakt
> treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer
> menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das
> Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht
> zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf
> pikiert.
>
> d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen
> darf, sowohl maennliche als auch weibliche, wenn ich
> sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner
> Freunde meint, dass wurde auf Mexikaner zutreffen,
> aber nicht auf Kanadier. Konnen Sie das klaeren?
> Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
>
> e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag
> arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er
> getoetet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch
> verpflichtet ihn eigenhaendig zu toeten?
>
> f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von
> Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel
> darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel
> als Homosexualitat. Ich stimme dem nicht zu. Koennten
> Sie das klarstellen?
>
> g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem
> Altar Gottes nicht naehern darf, wenn meine Augen von
> einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass
> ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt
> sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
>
> h) Die meisten meiner maennlichen Freunde lassen sich
> ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der
> Haare ihrer Schlaefen, obwohl das eindeutig durch Lev.
> 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
>
> i) Ich weiss aus Lev. 11:16-8, dass das Beruehren der
> Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich
> aber dennoch Fussball spielen, wenn ich dabei
> Handschuhe anziehe?
>
> j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstoesst gegen
> Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein
> und demselben Feld anpflanzt. Darueber hinaus traegt
> seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen
> Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht
> und laestert ausserdem recht oft. Ist es wirklich
> notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das
> komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen
> (Lev. 24:10-16)? Genugt es nicht, wenn wir sie in
> einer kleinen, familiaeren Zeremonie verbrennen, wie
> man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren
> Schwiegermuettern schlafen? (Lev. 20:14)
>
> Ich weiss, dass Sie sich mit diesen Dingen ausfuehrlich
> beschaeftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich,
> dass Sie uns behilflich sein koennen. Und vielen
> Dank nochmals dafuer, dass Sie uns daran erinnern, dass
> Gottes Wort ewig und unabaenderlich ist.
> Ihr ergebener Junger und bewundernder Fan

:lol:

Yshary
29.02.2004, 09:52
Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die
> Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge
> erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin,
> dass Homosexualitat unter keinen Umständen befürwortet
> werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel
> wäre.
> Der folgende Text ist ein offener Brief eines
> US-Buergers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet
> wurde. ********************
>
> Liebe Dr. Laura Vielen Dank, dass Sie sich so
> aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes
> näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung
> gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen
> wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht
> seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen,
> erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3,
> Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich
> dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.
>
> Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen
> im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie
> sie zu befolgen sind,
> a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer
> darbiete, weiß ich, dass dies fur den Herrn einen
> lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem
> sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei
> nicht lieblich fur sie. Soll ich sie niederstrecken?
>
> b) Ich wuerde gerne meine Tochter in die Sklaverei
> verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was
> waere Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener
> Preis fur sie?
>
> c) Ich weiss, dass ich mit keiner Frau in Kontakt
> treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer
> menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das
> Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht
> zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf
> pikiert.
>
> d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen
> darf, sowohl maennliche als auch weibliche, wenn ich
> sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner
> Freunde meint, dass wurde auf Mexikaner zutreffen,
> aber nicht auf Kanadier. Konnen Sie das klaeren?
> Warum darf ich keine Kanadier besitzen?
>
> e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag
> arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er
> getoetet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch
> verpflichtet ihn eigenhaendig zu toeten?
>
> f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von
> Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel
> darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel
> als Homosexualitat. Ich stimme dem nicht zu. Koennten
> Sie das klarstellen?
>
> g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem
> Altar Gottes nicht naehern darf, wenn meine Augen von
> einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass
> ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt
> sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
>
> h) Die meisten meiner maennlichen Freunde lassen sich
> ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der
> Haare ihrer Schlaefen, obwohl das eindeutig durch Lev.
> 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
>
> i) Ich weiss aus Lev. 11:16-8, dass das Beruehren der
> Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich
> aber dennoch Fussball spielen, wenn ich dabei
> Handschuhe anziehe?
>
> j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstoesst gegen
> Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein
> und demselben Feld anpflanzt. Darueber hinaus traegt
> seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen
> Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht
> und laestert ausserdem recht oft. Ist es wirklich
> notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das
> komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen
> (Lev. 24:10-16)? Genugt es nicht, wenn wir sie in
> einer kleinen, familiaeren Zeremonie verbrennen, wie
> man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren
> Schwiegermuettern schlafen? (Lev. 20:14)
>
> Ich weiss, dass Sie sich mit diesen Dingen ausfuehrlich
> beschaeftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich,
> dass Sie uns behilflich sein koennen. Und vielen
> Dank nochmals dafuer, dass Sie uns daran erinnern, dass
> Gottes Wort ewig und unabaenderlich ist.
> Ihr ergebener Junger und bewundernder Fan

:lol:

Nicht alles was Dr. Laura sagt ist ist schlecht. Mir ist sie jedoch etwas zu fanatisch in Ihrem Glauben und was sie über Homosexuelle sagt ist echt das Letzte! Mehr dazu im Dr. Laura Thread.

Unbekannter Verfasser
29.02.2004, 12:38
@Inkobus
Ich denke schon.
"Der Mensch ist erst dann frei, wenn er sich selber führt"
Es heißt ja nicht, das das bestehende Sytem das Ultimative ist, es geht auch anders, die Frage ist nicht wie wir aus dem System ausbrechen können, sondern wie wir es ersetzen können.
Bezogen auf das Thema Religion, warum braucht der Glaube geistliche Anführer, er kann auch ohne Anführer existieren, genauso wie der Mensch.

Noxiel
29.02.2004, 12:44
Der Brief zeigt mal wieder deutlich, wie behämmert es ist, sich auf alte Bibelweisheiten zu berufen um einen Zustand aus dem Heute zu rechtfertigen/verbieten. abwinkt

Gibt es eine Antwort auf diesen Brief von der Redaktion?

Adio
03.03.2004, 19:09
Meine Ansicht zum Thema Religion ist ziemlich verwirrend, aba ich versuch mal zu erklären...
Also ich bin fest der Meinung, dass sich die Menschheit die Religionen ausgedacht hat, um sich das Leben zu erklären WEIL NIEMAND DIE TATSACHE ERTRAGEN KANN, DASS DAS LEBEN KEINEN SINN HAT! Ein triftiger Grund dafür, dass ich zum Atheismus übergegangen bin. Wenn man dabei bedenkt, dass ich auf eine katholische Privatschule geh und mein Freund Satanist is, fängt bei den meisten nu die große Verwirrung an *lach*!
Naja das wars soweit von mir...
aDiO

DocTomoe
03.03.2004, 19:41
Zuerst: Der Lebenssinn des Menschen ist nicht religiöser, sondern biologischer Natur: Produktion von Nachkommen. Seid fruchtbar und mehret euch, sagt die Bibel, tatsächlich waren wir aber auch ohne sie fruchtbar und haben uns gemehrt.

Atheismus ist genauso dämlich wie übertriebene Religiosität. Wer verneint, geht davon aus, daß er selbst allwissend ist. Seid ihr das?


Und zu welcher Religion gehören eure Vorstellungen?
http://www.selectsmart.com/RELIGION/

(Mich bezeichnet die Maschine als Humanisten)

DATA
03.03.2004, 19:44
Atheismus ist genauso dämlich wie übertriebene Religiosität. Wer verneint, geht davon aus, daß er selbst allwissend ist. Seid ihr das?


Das spielt keine Rolle, dass Eine ist so gut wie das Andere.

Orion
03.03.2004, 20:33
Und zu welcher Religion gehören eure Vorstellungen?
http://www.selectsmart.com/RELIGION/
Humanist

Stimmt.

Inkobus
03.03.2004, 20:41
Liberal Quakers

was sind das denn??? :?

JPF
05.03.2004, 11:49
Secular Humanism (100%)

Atheismus ist genauso dämlich wie übertriebene Religiosität. Wer verneint, geht davon aus, daß er selbst allwissend ist. Seid ihr das?


Zumindest sind Atheisten IMO selbstbewußter oder ...verzweifelter. ;)

~-=\AoR/=-~
05.03.2004, 23:07
Atheismus ist genauso dämlich wie übertriebene Religiosität. Wer verneint, geht davon aus, daß er selbst allwissend ist. Seid ihr das?
Ich bin überzeugter Atheist und keineswegs allwissend. Das habe ich auch nie behauptet. Für mich bedeutet Religion, gleich welcher art, einfach nur ein Gefängnis des Geistes. Jede Religion gibt Regeln vor ... mal mehr mal weniger streng ... und all dies soll die Menschen davon abhalten selbstständig zu denken. Sie sollen im Glauben gelassen werden, das eine übernatürliche Macht ihr Schicksal bestimmt und nicht sie selbst. Und DAS ist das schlimme an einer Religion.

Inkobus
06.03.2004, 13:23
Was ist denn daran so schlimm, wenn man daran glaubt? Schadet doch niemandem und vielen leuten gibt es Rückhalt. Warum bleiben eig alle nur auf dieser Verschwörungstheorie? Kaum einer geht auf das Innere des menschen ein und darauf, dass nicht alle Menschen so selbstbewusst sind.

Noxiel
06.03.2004, 14:01
Was ist denn daran so schlimm, wenn man daran glaubt? Schadet doch niemandem und vielen leuten gibt es Rückhalt. Warum bleiben eig alle nur auf dieser Verschwörungstheorie? Kaum einer geht auf das Innere des menschen ein und darauf, dass nicht alle Menschen so selbstbewusst sind.

Meine Reden, meine Reden und ich werde auch noch zu gegebener Zeit einen kleinen Text dazu schreiben, jetzt allerdings nur noch kurz eine Sache mit der Welt ohne Anführer -> dazu sind wir genetisch garnicht in der Lage!

Unbekannter Verfasser
06.03.2004, 14:19
@Noxiel
Das mußt du mir erklären, wieso wir "genetisch" nicht in der Lage dazu sind.

Wir sind was wir sind, durch das was uns zu dem gemacht hat.

Inkobus
06.03.2004, 14:56
Es gibt verschiedenste gene. Eines davon ist der Hunger nach mehr (um es mal primitiv auszudrücken: NEID,MACHTGIER). Wir wollen immer mehr haben...

ein anderes dagegen ist, dass wir Entscheidungsunwillig sind. Der mensch braucht Anführer, leute die organisieren usw. Liegt in den genen, genauso wie es darin liegt, dass Frauen eher fremdgehen als Männer, diese aber öfter... (na das lassen wir lieber in diesem thread) :wink:

JinneUdo
06.03.2004, 16:37
Ok meiner Linken Einstellung nach ist: Religion Opium für das Volk. Sie lehmt es und hindert es daran, sich zu entwickeln.

Aber ich respektiere jeden der seine Religion für voll nimmt. Aber man darf sie auch nicht als Dogma betrachten.

~-=\AoR/=-~
06.03.2004, 22:52
Es gibt verschiedenste gene. Eines davon ist der Hunger nach mehr (um es mal primitiv auszudrücken: NEID,MACHTGIER). Wir wollen immer mehr haben...

ein anderes dagegen ist, dass wir Entscheidungsunwillig sind. Der mensch braucht Anführer, leute die organisieren usw. Liegt in den genen, genauso wie es darin liegt, dass Frauen eher fremdgehen als Männer, diese aber öfter... (na das lassen wir lieber in diesem thread) :wink:
Erstens: Dieser Hunger ist NICHT in den Genen veranlagt! Das die Menschen immer mehr wollen, ist ein Produkt unserer Gesellschaft. Nur wer mächtig ist, hat gewisse Rechte in unserem System. Das System an sich ist nicht schlecht...ich wüßte auch nicht wie 80 Millionen Menschen besser zusammenleben könnten.

Zweitens: Auch Fremdgehen liegt nicht in den Genen. (Laß dir das von einem Bio-LK'ler gesagt sein) Monogamie ist einfach nicht des Menschens Art zu leben. Der natürliche Arterhaltungstrieb zwingt einen Menschen eigentlich dazu soviel Sex mit unterschiedlichen Partnern wie möglich zu haben. Nur die Kirche hat mit ihrer dogmatischen Politik dafür gesorgt, dass Ein-Ehen gesellschaftsfähig wurden und es bis heute geblieben sind. Von der Natur aus gesehen ist sowas ein ziemliches Dilemma. Daran sehen wir wie SEHR uns die Religion GEHOLFEN hat.

Inkobus
06.03.2004, 23:34
@ AoR

Bio LK - wie süß :wink: Mein alter lehrer hat damals auch gesagt, dass es nur 22 Chromosomen gibt :? es gibt aber 23...
Ich hab das selber nur in einer biologischen Wissenschaftssendung gesehen im Dritten. Dort sagten sie, dass die Frau dies gen besitze, da sie sich mit möglichst vielen paaren wolle, um den besten zu bekommen.
Bei den Männern dagegen sei es so, dass das gen dafür sorgt, dass wir uns ebenfalls möglöichst häufig fortpflanzen.

Man bedenke - Instinkte sind das Ergebnis von Genen. Zum teil zumindest...

Ninhydrin
09.03.2004, 18:55
Ich selber bin deffinitiv ungläubig.
Auch wenn ich mir manchmal denke, dass es lustig wäre, an etwas zu glauben, finde ich bei jeder Rligion etwas, dass mich aus tiefstem herzen abstösst und wo ich mir zwangsläuffig denke: Ich müsste mein Hirn einschmelzen, um diesen Unsinn zu glauben.

Gemässigte Religiösität finde ich durchaus in Ordnung, aber auch sie birgt die Gefahr eines Ablegens der Eigenverantwortung und der Frömmelei. Gewissen? Wer brauchts schon, wenn er sich an die 10 Gebote hält...

Ausserdem distanzieren sich meiner Meinung nach die gemässigten Kirchen nicht genug vom Fanatismus.

Ein besonders abstossendes Beispiel für hirnentlehrtes Christentum findet sich hier. www.chick.com

Am liebsten möchte man sich die Augen waschen.

~-=\AoR/=-~
10.03.2004, 10:55
Wenn sich alle Christen wirklich an die 10 Gebote halten würden, hätten wír wahrlich weniger Probleme auf dieser Welt.

Fangen wir mal an:

1. Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.

Okay, das ist etwas bescheuert ausgedrückt, aber für eine Religion verständlich. Die Christen sind halt die einzig wahren Gläubigen.

2. Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnützlich führen;
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

Fluchen ist also auch gestorben ... na ja, noch nichts dramatisches.

3. Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.

Wieso nur einen? Aber egal, das geht auch in Ordnung.

4. Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß es dir wohlgehe und du lange lebest auf Erden.

Das nehmen wir mal so hin.

5. Gebot
Du sollst nicht töten.

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Da dieses Gebot sehr allgemein gehalten ist, müsste eigentlich jeder ordentliche Christ ein Vegetarier sein.

6. Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

LoL ... Wer hat den die Ehe erfunden? Aber, na gut.

7. Gebot
Du sollst nicht stehlen.

Na kommt, gebt's zu. Mal als kleines Kind ein Bonbon aus Mamas Naschkasten gemopst? Ha ... ewige Verdammnis! :twisted:

8. Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

:D ... Oh was sind wir alles für Sünder.

9. Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

:?

10. Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.

Also Neid ist auch verboten ... wir sind alle verloren!

Wenn diese 10 Gebote wirklich der Grundsatz des christlichen Glaubens sind, dann dürfte es wohl kaum einer in den Himmel geschafft haben. Gott schiebt 'ne ruhige Kugel und amüsiert sich mit den Engeln, während in der Hölle Luzifer unbezahlte Überstunden machen muss.

JPF
10.03.2004, 13:19
Wenn ich mich halbwegs noch richtig erinnere, führt ein Verstoß gegen eines der 10 Gebote nicht automatisch zur ewigen Verdammnis.Entweder man muß beichten (Katholiken) oder man muß bereuen (stimmt das für die Evangelischen ?).

Zur ewigen Verdammnis füren die 7 Todsündne, wobei die auch erst dur ch einen Papst eingeführt wurden, also nichts mit dem Urchristentum zu tun haben.

Orion
10.03.2004, 13:26
Wenn diese 10 Gebote wirklich der Grundsatz des christlichen Glaubens sind, dann dürfte es wohl kaum einer in den Himmel geschafft haben. Gott schiebt 'ne ruhige Kugel und amüsiert sich mit den Engeln, während in der Hölle Luzifer unbezahlte Überstunden machen muss.

...Ich als ultimativer Christ habe mit unbändiger Aufmerksamkeit den Reliunterricht mitverfolgt und habe das in etwa so verstanden:

Die Gebote 1-3 sind die Wichtigsten.Die Gebote 4-10 dienen als Leitfaden.Verstösst man gegen ein Gebot,kann dies mit Ablegung der Beichte wieder rückgängig gemacht werden.(Dafür gibts dann eben 10 20 30 Vaterunser bzw. ein paar Rosenkränze zum beten auf.Früher gabs auch Ablassbriefe zum Sonderpreis...)

xD... www.hanninger.de.vu lässt grüssen! ^.^

Naja...imho sowieso Quatsch² die ganze Sache...

~-=\AoR/=-~
10.03.2004, 14:52
Die Gebote 1-3 sind die Wichtigsten.Die Gebote 4-10 dienen als Leitfaden.Verstösst man gegen ein Gebot,kann dies mit Ablegung der Beichte wieder rückgängig gemacht werden.(Dafür gibts dann eben 10 20 30 Vaterunser bzw. ein paar Rosenkränze zum beten auf.Früher gabs auch Ablassbriefe zum Sonderpreis...)

xD... www.hanninger.de.vu lässt grüssen! ^.^

Naja...imho sowieso Quatsch² die ganze Sache...
Hmmm ... *überlegt sich gerade zum Christentum überzutreten*
Das 5. Gebot (Du sollst nicht töten) fällt also in die Kategorie "Nicht ganz so tragisch mein Junge, 20 Rosenkränze und 30 Vaterunser!" Das erklärt zumindest warum sich die Amerikaner für die besten Christen der Welt halten.

@JPF
Soweit ich mich entsinne ist Neid eine der 7 Todsünden. Und seien wir mal ehrlich, jeder war schonmal auf irgendwen oder irgendwas neidisch. Na ja, mir kann's ja egal sein, ich bin Atheist, mich geht die sache mit Verdammnis nix an, aber als Christ (vor allem als Katholik) würde ich mir doch so meine Gedanken machen.

Briareos
10.03.2004, 20:30
Na ja, mir kann's ja egal sein, ich bin Atheist, mich geht die sache mit Verdammnis nix an

Wenn es Gott gibt, bist du mit der Einstellung erst recht am A****. :wink:

Dämona
10.03.2004, 21:22
Nun, um auch meine Meinung dazu zu äußeren. Eigentlich bin ich eine Atheistin, nur mal kurz am rande.

So, die Gebote würde ich eher als eine art Gesetze sehen, die nicht unbedingt mit Gott zu tun haben, aber für die damalige Zeit nötig. Auch wenn Mooses sie angeblich von Gott bekommen hat. Als er diese 10 Gebote (Gesetze) dem Menschen von „Gott“ brachte, waren sie williger die zu befolgen, als wenn er gesagt hätte „Läute so geht’s nicht, wir müssen einige Regel aufstellen“.
Die Religionen leben von der Angst und Hoffnung der Menschen, die Verzweifelten suchen halt, manche möchten Ihr Gewissen beruhigen, in dem sie immer wieder zu Beichte, buße tun usw.
Allerdings, hat Jesus nie gesagt, dass man Gott anbeten soll/muss, es war nie die Rede von Kirchen. Den Gott soll ja überall sein, in dir und um dich herum. Wenn der Mensch wirklich aus der Essens Gottes entstanden sein soll (nach seinem Vorbild erschaffen) und Gott soll die pure Liebe sein, so könnten wir doch gar nicht böse sein. Man muss bedenken, dass nicht jeder der an „Gott“ oder eine „Höhere Energie„ glaubt muss an die Kirche glauben. Den die Kirchen haben nie das „Wort Gottes“ verkündet, im Namen von Gott sind so viele verbrechen entstanden, dass eher der Teufel dahinter stehen sollte. Viele von den früheren Päpsten waren ach so brave Christen und huldigten im stillem dem Teufel (Dazu muss man nur Geschichtsbücher mal durchlesen)
In einem Buch habe ich mal gelesen, dass die Seelen nichts anders als Teile von Gott sind, die auf die materielle Welt (Erde) kommen um Erkenntnisse zu sammeln, praktisch um etwas zu lernen, was sie erfahren wollen. Also, wäre folgerecht das Leben eher die Hölle, da die Seelen vom „Himmel“ kommen.
Soweit ich die Bibel richtig gelesen habe und auch einiges aus anderen „Heiligenschriften“ geht es nicht darum jemanden oder etwas zu huldigen, sondern darum ein rechtschaffendes Leben zu führen.
Gott gab uns angeblich den „Freien Willen“ so das wir Entscheidungen eigenmächtig treffen können. Da Gott aber gleich Liebe sein soll, kann er niemanden bestraffen und vergibt jedem Sünder.

Ob man nun an Gott glaubt oder nicht, ist gar nicht wichtig, sondern ob wir nach unserer „Moral“ auch rechtschaffend leben oder nicht. Es gibt bestimmt mehr als was uns die Wissenschaft momentan liefern kann.

Orion
10.03.2004, 21:41
Hmmm ... *überlegt sich gerade zum Christentum überzutreten*
Das 5. Gebot (Du sollst nicht töten) fällt also in die Kategorie "Nicht ganz so tragisch mein Junge, 20 Rosenkränze und 30 Vaterunser!" Das erklärt zumindest warum sich die Amerikaner für die besten Christen der Welt halten.

Mhmmm...wenn man Reue zeigt,sind einem die Sünden vor "Gott" verziehen...Der Rest wird vom Staat geregelt.

Sowieso zähle ich mich ja auch zu den Reihen der Atheisten (Bzw. Humanisten...).

JPF
11.03.2004, 13:50
In Osttimor habe ich mal mit einem amerikanischen Missionar diskutiert. Ich habe ihn gefragt, ob nicht auch ein ungläubiger Mensch, der ein rechtschaffendes Leben aus Überzeugung führt, nicht ein besserer Mensch ist, als ein Christ, der es nur tut, weil er Angst vor der Hölle hat.

Leider ist er mir mit der Antwort ausgwichen...

Keel Lorenz
12.03.2004, 09:49
Wahrheit und Weisheit! Ich glaube nicht, dass es ein Universum ohne göttlichen Ursprung und Sinn geben kann. Ausserdem sind die praktischen Aussagen ja immer gleich. "Wahrheit bleibt Wahrheit"

~-=\AoR/=-~
12.03.2004, 09:51
Wahrheit und Weisheit!
Könntest du das mal etwas genauer erläutern.

Keel Lorenz
12.03.2004, 09:54
Hab´s erweitert.....

~-=\AoR/=-~
12.03.2004, 10:33
Wahrheit und Weisheit! Ich glaube nicht, dass es ein Universum ohne göttlichen Ursprung und Sinn geben kann. Ausserdem sind die praktischen Aussagen ja immer gleich. "Wahrheit bleibt Wahrheit"
Du glaubst also, nur ein Universum enstanden durch eine göttliche Fügungkann eine Sinn ergeben? Hoffentlich habe ich das jetzt richtig interpretiert ...

Wieso?

Vashsan
15.03.2004, 23:30
Ich glaube diese Ansicht ist verbreitet weil wir im täglichen Leben immer das Schema Ursache-Wirkung erleben, also müsste es für den Urknall eine Ursache bzw. einen Willen gegeben haben. leider müsste dieser auch wieder eine Ursache haben, was man aber mit dem Bild von Gott erklärwn kann. Möglich ist natürlich auch das alles nur durch Zufall entstand, jedoch ist Zufall ein fester bestandteil unseres Universums und wir wissen nicht ob es ihn ausserhalb gibt. Kurz gesagt haben wir zuwenig Fakten um Gott zu beweisen :lol:

Unbekannter Verfasser
17.03.2004, 16:19
So ist es also, der Mensch, das höhere Wesen, maßt es sich an sein dasein durch eine höhere Macht zu erklären, weil er zu feige ist, es einzusehen, das wir doch nur unwichtig sind, ein kosmisches Experiment sozusagen, was gründlich danebengegangen ist und das sich mit der Zeit selbst relativieren wird.
Wer wird uns retten wenn wir in Not sind, Gott?, was ist wenn wir sterben, steht uns dann Gott zur Seite? und was ist wenn wir dem Ende unserer Äera gegenüberstehen, wird uns dann Gott endlich in seine "Arme" schließen?
Ich glaube nicht. Wir sind nur das Produkt der Evolution, es gab einen Anfang für die Menschheit und es wird ein Ende geben, garantiert!
Entweder wir erledigen die Drecksarbeit, also uns selber, oder das Universum wird es auf kurz oder lang tun.
Glaubt an Gott, an eine höhere Macht, das Schicksal oder sontswas, es mag manchmal helfen, aber beschwert euch nachher nicht wenn sich eure Erwartungen nicht erfüllen.
Ich glaube an mich selbst und das hilft mal wirklich.
Vergeßt eure positiven Illusionen, das Leben ist hart aber kurz, was ihr daraus macht, liegt ganz allein in eurer Hand und kein Gott wird euch dabei helfen!

succubi
21.03.2004, 19:36
Ich glaube das es da irgendwo was gibt denn irgendwie muss es doch ein Anfang gegeben haben, irgendwie muss das Weltall und seine Geheimniss entstanden sein.

Die Menschen brauchen Religion um sich Teilweise unerklärbare Dinge zu erklären 8ich rede nciht nur vom Christentum') sie brauchen etwas woran sie sich halten können.

Ichselber habe meine eigene Art zu glauben, ich wioll mich nicht irgendeiner Religion zuschreiben lassen, ich bin zwar getauft aber ich habe meine eigene Art zu Glauben.

Ich weiß das wir Menschne durch Evolution entstanden sind, da gibt es keinen zweifel aber irgendwas muss die Evolution in gang gesetzt haben.

Es gibt in vielen verschieden Kulturen verschiedene Religionen, also muss irgendwas daran stimmen!

Briareos
21.03.2004, 20:37
So ist es also, der Mensch, das höhere Wesen, maßt es sich an sein dasein durch eine höhere Macht zu erklären, weil er zu feige ist, es einzusehen, das wir doch nur unwichtig sind, ein kosmisches Experiment sozusagen, was gründlich danebengegangen ist und das sich mit der Zeit selbst relativieren wird.

Pardon, aber der Satz scheint mir durch und durch widersprüchlich. Ist der Mensch jetzt ein höheres Wesen? Dann braucht er sich nichts anzumaßen. Sind wir nicht durch eine höhere Macht entstanden? Dann können wir auch kein "Experiment" sein. Sind wir doch ein Experiment? Dann kann man es kaum als feige bezeichnen, einen höheren Willen anzunehmen. Hat der Kosmos kein Bewußtsein? Dann kann man nicht von "danebengegangen" sprechen, denn das würde eine ursprüngliche positive Zielsetzung irgendeiner Art voraussetzen.

Kikkoman
22.03.2004, 08:11
Kurz gesagt haben wir zuwenig Fakten um Gott zu beweisen :lol:

Ja, aber das Christentum(auf jeden Fall mein rechtsradikaler Religionslehrer Stief^^) sagt ja, man soll Gott nicht beweisen, sondern an ihn GLAUBEN; also so ne' Art Versicherung für den Fall, dass niemals jemand ein Teleskop erfindet, mit dem man den Himmel durchforstet und zufällig nen alten Mann mit Rauschebart und Nachthemd findet, der aus irgendeinem Grund EXTREM neugierig auf die Gebete von "armen Jungfrauen" und "bedürftigen, jungen Männern" ist.
(Das kam mir schon immer ziemlich verdächtig vor...)

@Orion: Du sagst, dass die Gebote 1-3 wichtig, aber 4-10 nich sooo wichtig sin; Mein(rechtsradikaler) Religionslehrer(Ltd. Stief^^)
sagt aber, dass 1-3 das Leben Mensch+Gott regelt, 4-10 das Zusammenleben Mensch+Mensch...
Vor allem, wenn Neid eine Todsünde ist, warum ist das betreffende Gebot dann an letzter Stelle?

Um mal ein wenig Abwechslung in den thread zu bringen:
Was haltet ihr von der "Unfehlbarkeit" des Papstes?

So weit ich weiss, hat der x-te Papst gemerkt, dass irgendwelche dummen Schäfchen vom Rechten Weg(dem mit den schönen Ablassbriefen und dem Weihrauchflash) abgehen und den Weg Der Verdammung(der mit den immer fröhlichen, neugierigen Spaniern, dem vielen Eisen und den lustigen Daumenschrauben) einschlagen,
also holt er sich irgendwas extrem christlich Klingendes("Päpstliches Episkopat", oder so) und bestimmt, dass ER dem Papst die Unfehlbarkeit durch den hl. Geist gegeben hat.

Zeigt das eigentlich nicht noch mehr den Verfall und die Verzweiflung der Kirche?

Master Jinnai
22.03.2004, 08:23
@ Kikkoman
Du hast ja echt viel von deinem (rechtsradikalen) Religionslehrerer gelernt XD

Nö mal im Ernst um auf ein anderes Thema hinzuweisen-------->
Neuer Bildzeitungartikel:Rechtsradikale Religionslehrer an deutschen Schulen beeinflussen Schüler unterbewusst

JPF
22.03.2004, 14:58
Ich glaube das es da irgendwo was gibt denn irgendwie muss es doch ein Anfang gegeben haben, irgendwie muss das Weltall und seine Geheimniss entstanden sein.

...

Ich weiß das wir Menschne durch Evolution entstanden sind, da gibt es keinen zweifel aber irgendwas muss die Evolution in gang gesetzt haben.

Es gibt in vielen verschieden Kulturen verschiedene Religionen, also muss irgendwas daran stimmen!

Wieso kann nicht unsere Welt einfach das sein, was zuerst da war ? Auch bei einem existierenden Gott käme ja die Frage auf, wer Gott erschaffen hat ? Die christliche Religion drückt sich vor der Antwort, andere Religionen beschreiben eine Enstehung der Götter durch Zufall. Wieso können diese zufällig entstehen, der Mensch aber nicht ?

Das es in fast allen Kulturen Religionen gibt, liegt wohl nicht an einen wahren Kern (dafür gibt es kein einziges Konzept, daß in allen Religionen vorkommt), sondern eher daran, das die Menschen nicht gerne hilflos ohne Schutz sind.

Orion
22.03.2004, 15:47
@Orion: Du sagst, dass die Gebote 1-3 wichtig, aber 4-10 nich sooo wichtig sin; Mein(rechtsradikaler) Religionslehrer(Ltd. Stief^^)
sagt aber, dass 1-3 das Leben Mensch+Gott regelt, 4-10 das Zusammenleben Mensch+Mensch...
Vor allem, wenn Neid eine Todsünde ist, warum ist das betreffende Gebot dann an letzter Stelle?

>_<....Ich bin kein Theologe...DAS haben wir von der 1. - 4. Klasse eingetrichtert bekommen....in der 10. nun mittlerweile auch.

Mensch - "Gott"; Mensch - Mensch.

=> Was ist (laut Kirche,Christentum) wohl wichtiger?Welche Beziehung bringt mehr Geld in den Klingelbeutel?
Die meisten Leute besuchen die Kirche,weil sie sich etwas davon versprechen,Halt/Gemeinschaft suchen.Dafür sind sie dann auch bereit,Steuern zu zahlen.

Aus diesem Gesichtspunkt ist die Beziehung Mensch - "Gott"(Gebote 1 -3) für die Kirche "überlebenswichtig".Und wir hatten in der Grundschule keine Atheisten als Religionslehrer.

Obige Aussage mit der Wertung der Gebote beruht nicht auf meiner eigenen Meinung.War nur eine Wiedergabe des wunderbaren Unterrichtsstoffes. :mrgreen:

Briareos
22.03.2004, 17:53
Auch bei einem existierenden Gott käme ja die Frage auf, wer Gott erschaffen hat ?

Der christliche Glauben basiert ja darauf, daß Gott der Ursprung von allem und ebenso unendlich wie allmächtig ist (und folglich selbst keines Ursprunges bedarf, weil er nämlich der Ursprung ist). Würde man plötzlich unterstellen, daß noch was vor Gott dagewesen ist (was denn? Gott? :roll: ), wäre ja der gesamte Glaube an den allmächtigen Herrn hinfällig. Die christliche Religion drückt sich in diesem Falle nicht um die Antwort, sondern genau das ist die Antwort: Gott ist der Anfang (und das Ende etc.) :)

artson
22.03.2004, 18:10
ich komme nicht drum rum auch was zu diesem thema zu sagen

"goetterglaube ist opium fuers volk"
religionen und der gott der in diesen gepredigt wird ist von denn menschen aus angst vor dem unbekannten erfunden worden.
das sieht man schon daran das so viele religionen gibt. es gibt nur einen gott,.... so wie es aussieht ja nicht .

nur mal als beispiel. in mittelalterlichen zeiten war es ueblich sich von seinen suenden freizukaufen, was bestimmt nicht die idee der buerger war.
die kirche ist immer reicher geworden, und damit auch maechtiger und korrupter.

ich will nicht sagen was in der biebel steht sei erfunden worden(nicht alles)
es gibt auf der erde keine besseres literatur die die weltgeschichte besser beschreibt als diese.

succubi
22.03.2004, 19:48
Na kalr aht dir Kirche Profit damit gemacht, das die Menshcne was zum glauben brauchen. So gut wie sie immer tut war sie halt nicht, sie hat auch ganz schön viele FEhler gemacht!

An JPF: Da ist was drann, an deiner These warum Gott einfach so entstehen konnte und die Menschen nicht! Da gebe ich dir recht. Aber genauso gut kann Gott auch durch zufall entstanden sein. Es gibt halt keine Beweise und der drang der Menschen an etwas zu GLauben um, wie du sagst SChutz zu haben, ist zu Gross als das sie sagen würden NEIN ES GIBT KEINEN GOTT. Jedoch gibt es in allen REligionen eine Gemeinsamkeit. All Glauben an was an etwas das höher ist als wir Menschen!

artson
22.03.2004, 20:36
es kann nur hoehere wesen als menschen geben!

ich bin auch der meinung das es einen gott gibt, den gott als schoepfer der menschheit und als lehrmeister der ziviliesation...............
aber das hat nichts mit religion zu tun.
glaub ich eroffne dazu einen neuen thread :wink:

JPF
22.03.2004, 21:32
Auch bei einem existierenden Gott käme ja die Frage auf, wer Gott erschaffen hat ?

Der christliche Glauben basiert ja darauf, daß Gott der Ursprung von allem und ebenso unendlich wie allmächtig ist (und folglich selbst keines Ursprunges bedarf, weil er nämlich der Ursprung ist). Würde man plötzlich unterstellen, daß noch was vor Gott dagewesen ist (was denn? Gott? :roll: ), wäre ja der gesamte Glaube an den allmächtigen Herrn hinfällig. Die christliche Religion drückt sich in diesem Falle nicht um die Antwort, sondern genau das ist die Antwort: Gott ist der Anfang (und das Ende etc.) :)

Genau das meine ich. Das Christentum verlangt, daß man glaubt, Gott war immer da, aber nicht die Welt.

Es wird nicht der geringste Beweis geliefert. Nur blinder Glauben wird verlangt.

succubi
23.03.2004, 20:57
Der blinde Glaube wird in allen Religionen verlangt.
Denn in keiner Religion gibt es einen Beweis, doch nicht alle Menschne können blind glauben und brauchen einen Beweis!

Da ist dann der Kampf zwischen Theologie und Wissenschaft!

JPF
24.03.2004, 11:53
Das mit dem blinden Glauben war ja aucf alle Religionen bezogen. ;)

Obwohl einige Religionen durch verschiedene Tricks "Beweise" ihren Anhängern vorgaukeln. ;) Gerade die alten und Naturreligionen.

Kikkoman
24.03.2004, 12:21
Das mit dem "Blinden Glauben" stimmt nicht ganz,
der Buddhismus predigt zum Beispiel die Hinterfragung aller Dinge;

@JPF: Was meinst du mit "alten Religionen"?

JPF
24.03.2004, 13:21
Ich meine damit Religionen der untergegangen klassischen Kulturen, z.B. griechisch (->Orakel von Delphi), ägyptisch und der Maya.

Ist es nicht ein Widerspruch in sich alles zu hinterfragen, aber gleichzeitig feste Regeln anzugeben ?

OK, hier wird halt erwartet, daß man, nachdem man hinterfragt hat, auf das gleiche Ergebnis kommt, wie Buddha. ;)


So gesehen, ist der Buddhismus eingebildeter als andere Religionen, die einfach nur sich als die einzige Wahrheit ansehen. Der Buddhismus geht davon aus, daß auch nach einer Überprüfung er sich als die richtige Wahrheit erweist. ;)

Wobei man, wenn man den mythologischen Balast der Jahrtausende mal abwirft, eigentlich beim Buddhismus eher eine Philosophie anstatt einer Religion hat. So kann man auch als Christ Buddhist sein. ;) Ein Widerspruch, wie es für viele Europäer erscheint, für die meisten Ostasiaten aber nicht vorhanden ist.

~-=\AoR/=-~
24.03.2004, 14:24
Alle Religionen sind nach dem gleichen Muster aufgebaut: Ein (oder mehrere) übernatürliches Wesen, der Zwang zur Unterwerfung des menschlichen Willens und ein rigider Strafenkatalog bei Regelverletzung.

Und nur mal so nebenbei:

Eine Anleitung, um Sektenführer zu werden

Deine neue Religionsphilosophie sollte folgende Punkte beachten.
Sie sollte:

einfach sein. Für Dumme geeignet.
den Benachteiligten Trost und falsche Hoffnungen geben
den Begünstigten zur Rechtfertigung dienen
ein solides Feindbild zeigen.
so vieldeutig wie möglich sein. Wischiwaschi und blabla
27,3% Wahrheit und 72,7% absurden Quatsch enthalten
sich selber widersprechen. Das garantiert unbegrenzte Fexibilität
eine reale, materielle Welt konsequent abstreiten
ganzheitlich sein. Was das heißt, bestimmst Du
grausige, finstere Drohungen gegen Ungläubige und Ungeborene schleudern
den Weltuntergang ausführlich und schauerlich beschreiben
ewige Seligkeit den Gläubigen versprechen

Studiere sorgfältig alle bekannten Ideologien. Frage Dich, worauf ihr Erfolg oder Mißerfolg beruht und vermeide deren Fehler. Dann entscheide Dich für eine Marktlücke, in die Du vorstoßen willst.
Die Lebensgeschichte des sehr erfolgreichen Gurus Bhagwahn solltest Du unbedingt lesen.

Briareos
24.03.2004, 18:19
So gesehen, ist der Buddhismus eingebildeter als andere Religionen, die einfach nur sich als die einzige Wahrheit ansehen. Der Buddhismus geht davon aus, daß auch nach einer Überprüfung er sich als die richtige Wahrheit erweist.


@JPF

Ich würde diese sogenannte "Einbildung" eher als Selbstbewußtsein interpretieren. Der Buddhismus ist in der Tat keine "echte" Religion, da weder Buddha sich für einen Gott hielt noch den Glauben an einen Gott predigte. Die Kraft, zur Vollkommenheit zu gelangen, kommt nach dem Buddhismus aus dem Menschen selbst. Entweder er nutzt sie, oder er läßt es bleiben. Und ist nicht die Entscheidung, jegliche Form von Lehre, Tradition oder äußerer Inspiration abzulehnen und sich alleine darauf zu berufen, selbst den einzigen "richtigen" Weg zu gehen, auch eine Form von "Einbildung"? :wink:

Inkobus
24.03.2004, 20:52
Das mit dem "Blinden Glauben" stimmt nicht ganz,
der Buddhismus predigt zum Beispiel die Hinterfragung aller Dinge;

@JPF: Was meinst du mit "alten Religionen"?

Ich protestiere... Wieso denken alle, der Buddhismus seie eine Religion. Es ist eine Lehre. Das ist ein großer Unterschied, obwohl es sicher auch ein klein wenig mit Göttern zu tun hat. :wink:

JPF
25.03.2004, 14:47
Wobei in den Lndern, in denen der Buddhismus weitverbreitet praktiziert wird, dieser mit den jeweiligen Göttern kombiniert wird (siehe z.B. Die Legende von Son Goku, bei der viele chinesische Gottheiten neben Buddha erscheinen)´.

Inkobus
25.03.2004, 22:18
Ja aber die Buddhisten glauben an eine Lehre. Das Götter dazukamen stimmt schon, aber sie sind eher zweitrangig. Es wird glaub ich auch gar nicht als religion angesehen im offiziellen bereich oder?

JPF
25.03.2004, 22:24
Sagen wir es mal so: Der Götterglaube und die Philosophie greifen in einander über, so daß eine Trennung schwer fällt. Hinzu kommt die gottgleiche Verehrung Buddhas, die wohl nicht mal im Sinne Buddhas war.
Ähnlich wie bei Konfuzius und Lao Tse, ist eine Kategorisierung von den Prämissen des Betrachters und den jeweiligen Definitionen abhängig.

Ob in Deutschland vom Staat der Buddhismus als Religion angesehen wird, kann ich nicht sagen. Man müßte gucken, ob der Staat buddh. Gruppen als Religionsgemeinschaften anerkennt. Er tut das ja z.B. nicht bei den Zeugen Jehovas.

succubi
26.03.2004, 14:03
Im Buddismuss werdfen keine Götter angebetet, da wird Sidahrta (weiß nciht wie man das schreibt ) "angebete" der soweit ich weiß angeblich der erste Mensch war der den Sinn des Lebens oder so was begriffen hat!

Gottheiten gibt es soweit ich weiß nciht im Buddismus. Aber ich glaube shcon das er als Religion angesehen ist.

Noopi
26.03.2004, 16:07
Hier gehts ja Rund!!

Siddharta war ein Indischer Prinz, de Facto also Hindu, der von seinem Leben in Saus und Braus genug hatte und sich auf die Suche nach Antworten auf die Lebensfragen begeben hat.
Hauptsächlich wollte er wissen: Warum gibt es das Leid in der Welt; warum leiden die Menschen.

Seine Antworten sind die Lehren des Buddhismus, der Weg das Leiden zu überwinden und das Nirvana zu erlangen.
Stellt euch das aber nicht wie einen klassischen christlichen "Himmel" vor!

Das Nirvana bedeutet Einheit mit dem All, Auflösung der eigenen Persönlichkeit und Verlust aller Wünsche, Leiden und Begierden.

Der Buddhismus ist somit eine JENSEITSORIENTIERTE Lehre!

Manche Leute sagen zwar, das sei auch im Christentum so (Vertröstung auf den Himmel, Opium des Volkes usw.), aber Jesus lehrte durch Nächstenliebe usw. eine DIESSEITSORIENTIERTE Religion.
Kennt ihr das Gleichnis vom Samariter...?!

Und ach ja, "Opium für`s Volk" sagte übrigends Nietsche, und der war Nihilist ! :arrow: janz wat anderes

succubi
26.03.2004, 19:33
GEnau genau *heftig mit kopf nick* da gebe ich noopi recht, jetzt komt mir einiges wieder in ERinnerung wenn ich das so mit dem Prinzen und so lese.

Aber hab letzten noch im Reli-Unterricht (ausnahmsweise mal nicht geschkafen) gehört das die vorstellungen die wir vom Paradis haben nicht ganz so zustimmen.

Stellt euch vor ihr hättet nichts zu tun keine ARbeit kein gar ncihts hockt den ganzen Tag zu Hause..ist doch toll oder???

Ist das wirklich toll???? Irgendwann werdet ihr ein gehen und euch nach einer beschäftigung sehnen. Das ist das BParadis ARBEIT

Adam und Eva musste sich um das Paradis kümmern und dafür sorgen das es gedeiht auc hsie mussten arbeiten!

Na na was sagt ihr zu dieser These????

Vom Gleichnis vom Samariter habe ich noch ncihts gehört was ist das?

JPF
26.03.2004, 22:50
Im Buddismuss werdfen keine Götter angebetet, da wird Sidahrta (weiß nciht wie man das schreibt ) "angebete" der soweit ich weiß angeblich der erste Mensch war der den Sinn des Lebens oder so was begriffen hat!

Gottheiten gibt es soweit ich weiß nciht im Buddismus. Aber ich glaube shcon das er als Religion angesehen ist.

Doch. Es gibt Gottheiten. Man sehe sich nur die Legende "Reise nach Westen an". Nur, daß diese noch unter Buddha stehen. Die Buddhas nehmen aber de facto die Stellung eines Obergottes ein.

Takuma
26.03.2004, 23:04
Der Adlige Sidharta Gautama gab' all seine Reichtümer und seinen Stand auf um fortan in Armut zu leben als er zu dem Schluß kam, dass Haben und Streben Leid bedeutet. Die Befreiung vom Leid ist ihmzufolge die Aufgabe aller Weltlichkeit und ihrer Güter. Sidharta wird auch Buddha genannt, ist der Gründer des Buddhismus und kommt mit seinen zahlreichen Bildnissen dem Stand eines Gottes im Glauben der Buddhisten am Nächsten. Wenngleich er de fakto jedoch kein Überwesen darstellt.

=^ ^=
27.03.2004, 00:52
Zugegeben, ich habe kaum Posts in diesem Thread gelesen, 7 Jahre Religionsunterricht sollten ausreichend gewesen sein, um die meisten Standpunkte zu kennen.
Ich persönlich denke, dass die Menschen sich (unter anderem) die Begriffe Gott, Seele, Wunder, Himmel (im biblischen Sinne) & Hölle und den Oberbegriff Religion aus verschiedenen Gründen geschaffen haben:

1. Um sich von dem Rest der Lebewesen abzugrenzen, quasi auf eine höhere Stufe zu stellen.
2. Um all das, was unerklärlich erscheint, nicht kompensierbar ist und ihnen Angst macht, in einen der oben genannten Begriffe kategorisieren zu können und sich damit einzureden, dass es keine wirkliche Erklärung gibt und sie sich somit in Sicherheit und Selbstbestätigung wiegen können, quasi als eine Art präventiver Abwehrmechanismus.
3.Um sich ausweglose Situationen und den Tod zu erleichtern, indem sie sich belügen, dass ihre Existenz nicht zu Ende ist.

Natürlich gibt es abgesehen von den Gläubigen, welche sich damit begnügen, ihren Glauben nicht erklären zu können, noch fundamentale Christen, welche an das in der Bibel geschriebene Wort glauben.
Solche sind amüsant.
Die Bibel ist nicht mehr als ein ungewöhnlich komplexes Märchenbuch, in dem reale Erlebnisse über Jahre zu Fabeln von einer 12.000 Jahre alten Welt, Menschen, von denen manche riesenhaft, andere aus Erde erschaffen sind und der Hauptcharakter sogar von den Toten aufersteht.
Betrachtet man dies einmal rational, mag es eine nette, wenn auch teils etwas blutige Einschlafgeschichte sein, dass Menschen existieren, welche daran glauben, lässt einen dann aber doch an der Intelligenz der sogenannten "höheren" Rasse zweifeln.
Solche Menschen auf Dinosaurier anzusprechen kann übrigens zu verschiedenen, größtenteils belustigenden, Resultaten führen, falls sie noch genug Gehirnkapazität zu selbstständigem Denken besitzen.

Religion wird mit dem Fortschritt der Evolution und damit auch des Gehirnes verloren gehen, da mit steigender Intelligenz vieles, was bisher wunderlich erschien, erklärbar wird, und man Glauben und all den vagen Müll nichtmehr benötigen wird.

Der Text enthält sicherlich einige Denkfehler (und Rechtschreibfehler), ich habe mich mit dem Inhalt der verschiedenen Religionen nie extensiv auseinandergesetzt, entschuldige mich deshalb von vornherein für den harschen Umgangston.

Inkobus
27.03.2004, 12:56
GEnau genau *heftig mit kopf nick* da gebe ich noopi recht, jetzt komt mir einiges wieder in ERinnerung wenn ich das so mit dem Prinzen und so lese.

Aber hab letzten noch im Reli-Unterricht (ausnahmsweise mal nicht geschkafen) gehört das die vorstellungen die wir vom Paradis haben nicht ganz so zustimmen.

Stellt euch vor ihr hättet nichts zu tun keine ARbeit kein gar ncihts hockt den ganzen Tag zu Hause..ist doch toll oder???

Ist das wirklich toll???? Irgendwann werdet ihr ein gehen und euch nach einer beschäftigung sehnen. Das ist das BParadis ARBEIT

Adam und Eva musste sich um das Paradis kümmern und dafür sorgen das es gedeiht auc hsie mussten arbeiten!

Na na was sagt ihr zu dieser These????

Vom Gleichnis vom Samariter habe ich noch ncihts gehört was ist das?

Du kennst das Gleichnis vom Samariter nicht? Wohl wirklich geschlafen im Religionsunterricht :wink:

Zu deiner These:

Ich stelle mir das Paradies folgendermaßen vor: Jeder kann tun was er will. Wer nichts tun will, macht halt nix und wenn er dann plötzlich Lust auf Arbeit bekommt, dann tut er das.
Allerdings glaube ich sowieso nicht an das Paradies, sondern an die Rückkehr zum Universum, welches irgendwann aus den Erfahrungen die es gewonnen hat, eine perfekte Welt erschafft auf der wir alle leben dürfen. :? Muahahahahaha das hab ich selbst entwickelt diese Theorie und wenn jemand sagt die gibt es schon, dann wusste ich nix davon :roll:

succubi
27.03.2004, 17:09
Echt Inku-kun, ich kenne das Gleichniss nicht, aber nicht weil ich geschlafen habe sondenr weil wir nur scheiß im Reliunterricht durchgenommen haben!

So was denn wenn du nichts zu arbeiten hast, wenn einfach ncihts da ist...??

DAnn geht der MEnsch ein , so wie der Relilehre das sagt!

Inkobus
27.03.2004, 19:41
Echt Inku-kun, ich kenne das Gleichniss nicht, aber nicht weil ich geschlafen habe sondenr weil wir nur scheiß im Reliunterricht durchgenommen haben!

So was denn wenn du nichts zu arbeiten hast, wenn einfach ncihts da ist...??

DAnn geht der MEnsch ein , so wie der Relilehre das sagt!

Aber wer sagt denn, dass es dort oben nichts zu arbeiten gibt? :shock: Nehmen wir mal an, das Jenseits wäre wie bei Dragonball :wink: :lol: :lol:
nur, dass die Seelen nicht zu kleinen Wölkchen werden, sondern zu Körpern. Und die könnten alles tun was sie wollten. Dann wird es sicher auch etwas zu arbeiten geben. Wenn man in einer perfekten Welt leben würde, heißt das nicht, dass man nix tun müsse. Vielleicht lebt man im paradies ja in einem verschlafenen Wald als Holzfeller, so wie man es immer wollte? Dann geht man halt Bäume fällen, wenn einem danach ist.

Ich betone, dass das alles nur hypothetisch ist.

JPF
28.03.2004, 11:05
Der Adlige Sidharta Gautama gab' all seine Reichtümer und seinen Stand auf um fortan in Armut zu leben als er zu dem Schluß kam, dass Haben und Streben Leid bedeutet. Die Befreiung vom Leid ist ihmzufolge die Aufgabe aller Weltlichkeit und ihrer Güter. Sidharta wird auch Buddha genannt, ist der Gründer des Buddhismus und kommt mit seinen zahlreichen Bildnissen dem Stand eines Gottes im Glauben der Buddhisten am Nächsten. Wenngleich er de fakto jedoch kein Überwesen darstellt.

Eben, de facto. Wir widersprechen uns nicht. ;)

succubi
28.03.2004, 16:38
Gut aber es gibt Leute die stellen sich das Paradis wie das Schlaraffenland vor wo Milch und Honig in Flüssen fliessen und gebratene Hähnchen einem in den Mund fliegen. So in der ARt stellen sich die Meisten doch das PAradis vor oder teäusche ich mich da?

Und in diesr ARt von Paradis gibt es keine Arbeit! 8)

Noopi
28.03.2004, 18:04
Jo!

Was ihr da ansprecht ist die Mittelalterliche Vorstellung vom Himmel, wie sie heute auch noch viele im Kopf haben (ich muss zugeben es ist auch schön einfach es sich so vorzustellen).
Gelehrt wird das ja nichtmehr in der Kirche, aber durch Filme usw hat man diese Bilder von Himmel und Hölle immernoch tief drin.
Andererseits, wie will man denn das Reich Gottes von dem Jesus spricht auch einem Kind z.B. erklären, ohne es als die Erfüllung aller Irdischen Wünsche darzustellen.
Wenn man drüber nachdenkt, merkt man schnell wie überholt das ist.

Anderes Thema: Der Samariter...

Also kurz und knapp, Jesus will damit sagen, wie man als Christ leben soll.

Da war ein Mann auf dem Weg nach Jerusalem von Räubern überfallen worden und fast totgeprügelt worden, und ein Priester und ein Levit (Tempeldiener) kamen da vorbei und halfen ihm nicht. Der Samariter hingegen hat ihn verarztet und in die Stadt gebracht.

Der Punkt bei der Sache ist, die Samariter waren damals mit den Juden verfeindet, der Samariter wäre also eigentlich DER LETZTE gewesen von dem man hätte erwarten können, dass er Hilfe leistet.

Puh, das war jetzt aber Bibel :lol:

Wollte damit nur andeuten, was das Christentum ursprünglich für eine Message hat.
Jeder sollte mal überlegen, ob die Kirche das heute glaubwürdig rüberbringt oder nicht.
Ich denke, es ist nicht immer so einfach zu sagen, das die Kirche an sich eine unnütze Institution ist, denkt mal an die Caritas oder das Rote Kreuz , die Malteser, Krankenhäuser, Jugendzentren, Drogenberatungsstellen usw. usw.

Aber wie der Papst und einige in seinem Dunstkreis heute noch versuchen ihre Macht aus längst vergangenen Zeiten zu bewahren ist echt traurig.
Ich sag nur Homoehe und Abtreibung...
Da wird nicht logisch oder vernünftig argumentiert, da wird unkritische Hörigkeit verlangt und da soll sich einer wundern, dass sich so viele davon abwenden und austreten.

...jaja...

Noopi
28.03.2004, 18:08
muss mich übrigends korrigieren;
"Opium fürs Volk" stammt von Marx! Nicht von Nietsche!
Der sagt nur "Gott ist tot"

mea culpa

succubi
28.03.2004, 20:28
Ah doch ja Samarita *hat klick gemacht* weiß wiederwas das ist. Gomen.

Na ja zum Thema Kirche...hab da letztens ein Buch angefangen (leider noch cnith weiter gelesen) es heisst Illuminati. Ichweiß nicht was dadrin alles Fakt ist und was nicht aber einiges denke ich schon ist Fakt.

Da wird erst mal richtig gestellt das die Illuminati damals richtig Harmlose war, einfach nur eine Verbindung von Wissenschaftler die die Wissenschaft über REligion gestellt haben bzw. beweise gefunden habe die der Kirche nciht passten. Was hat die Kirche gemacht? Verscuht die Illuminate auf bestialische weise zu vernichten indem sie einige Wissenschaftler ermordet und auf den Strassen an einen Mast oder sowas gehängt haben als abschreckung.

Die Kirch versucht meiner Meinung nach den Menschen die religion aufzuzwingen und das mit aller macht (zuimindest rüher) warum können sie nicht jedem seine GLauben überlassen. Gehen in den Urwald suchen sich nene Völkchen und er klären den was über Jesus wo die doch ihren Regengott haben.
Das stört mich s oziemlich an der Kirche.

Schaut euch den Papst an, der bekommt doch so gut wie gar ncihts mehr geregelt anstatt das da mal was neues kommt bleibt der sturr auf seinen "Thron" sietzen.

Gut einige verheren ihn noch.

Janice
28.03.2004, 20:35
ich denke, religion kann man nicht einfach so erklären...
ich selber halte nicht viel von religionen, aber wenn es menschen hilft, ist das doch völlig ok...
muss ja letztendlich jeder für sich selber wissen... Placebo-Effekt..wer noch daran glauben kann, dem hilfts ;)

JPF
29.03.2004, 10:24
Ich glaube, die Einstellung der kath. Kirche zu Homoehe, Abtreibung, Verhütung, weibl. Priester, etc. hat nichts mit Machtpolitik zu tun. Im Gegenteil. Gerade im Westen wäre der Zuspruch für die Kirche größer, wenn sie sich kompromisbereiter zeigen würde.
Es ist ein Ausdruck vom sturen festhalten an überholte moralische Vorstellungen. Wobei man sich natürlich fragen muß, wer heute die allgemeinen Moralvorstellungen bestimmt, wenn es die Kirche nicht mehr kann.

succubi
29.03.2004, 13:33
Die einstellungen der Kirche sind überholt sie sollten sich meiner Meinung nach der heuteigen Zeit etwas mehr anpssen!

Abtreiben hat auc hseine vorteile, keine Kinder die in überfüllten heimen landen usw. dazu kommt das die Population eh drastisch ansteigt.

Homoehen sind auch nicht schlimm denn es steckt liebe dahinter und die will man durch die hochzeit doch vom Herrn abgesegnet haben.

Noopi
30.03.2004, 13:11
@succubi

Wie alt bist du eigentlich (ernstgemeinte Frage!)

Briareos
30.03.2004, 22:40
Es ist ein Ausdruck vom sturen festhalten an überholte moralische Vorstellungen. Wobei man sich natürlich fragen muß, wer heute die allgemeinen Moralvorstellungen bestimmt, wenn es die Kirche nicht mehr kann.


Das ist natürlich eine subjektive Ansicht, denn in den Augen der Kirche sind die von ihr gepredigten moralischen Regeln keineswegs überholt, sondern nötig wie nie. Und die Kirche sieht es auch nicht so, daß sie diese moralischen Regeln nicht mehr bestimmen kann. Die Menschen wollen die moralischen Regeln einfach nicht mehr, oder wissen nicht einmal mehr, daß es sie überhaupt noch gibt. :wink:

JPF
31.03.2004, 11:44
Naja, sind solche Ansichten, wie die zu Frauen in der Kirche und gegenüber Homosexuelle und Angehörige anderer Religionen heute noch zu vertreten ?
Natürlich vermiße ich in der heutigen Gesellschaft auch eine gewisse Moral, wenn es um Sachbeschädigung (allgemein Eigentum anderer) oder Benehmen gegenüber älteren Menschen geht.

Gerade deswegen frage ich ja, wer diese Regeln festlegt ? Das BGB ?

Inkobus
31.03.2004, 16:33
@ JPF

Generell gesehen ist jede Meinung zu akzeptieren. Was die anderen avon halten ist etwas anderes. Wolltest du mit deinem Posting etwa sagen, dass die Typen im Vatikan ihre Meinung nicht weiter verbreiten dürfen? Glaub ich ja nicht, denn das wäre dann genau das selbe wie es der Vatikan tut nur andersrum...

succubi
31.03.2004, 21:00
Na ja wenn man die Jungedlichen heute so sieht, nicht alle, dann kann man sich doch denken das sie eine andere Moralvorstellung haben oder sogar keine Moral. Für sie gibt es vielleicht zu viel Regelen/GEsetze/normen an die sich sich unserer Gesellschaft halten sollen/müssen, und es ist coll gegen diese zu verstossen oder sie nciht zu beachten. DAs z#ählt nicht für alle Jugendliche aber für einen Teil.

Für die gibt es keinen Gott mehr.

An Noopi, wieso willst du wissen wie alt ich bin? Was schätzte denn? Sag es mir und ich sag dir wie alt ich bin. :naughty:

JPF
01.04.2004, 14:36
@ JPF

Generell gesehen ist jede Meinung zu akzeptieren. Was die anderen avon halten ist etwas anderes. Wolltest du mit deinem Posting etwa sagen, dass die Typen im Vatikan ihre Meinung nicht weiter verbreiten dürfen? Glaub ich ja nicht, denn das wäre dann genau das selbe wie es der Vatikan tut nur andersrum...

Nein, der Vatikan darf ruhig weiter seine Meinung vertreten, nur im Westen zumindest hört kaum noch jemand auf ihn. ich bezweifle eben, daß der Vatikan von sich noch behaupten kann, daß er alleine die moralischen Grundlagen heute festlegen kann.
Die Entscheidung darüber, was zulässig ist oder "political correct" ist inzwischen auf weltliche Vertreter übergegangen. In erster Linie Politik und Medien.
So gesehen beantwortet das meine Frage. Niemand kann mehr allein von sich behaupten die Institution der Moral zu sein. Viele Quellen geben Richtungen vor, die Bevölkerung nimmt Teile davon an und beeinflußt wiederum so die Quellen. Der Vatikan läßt diese Wechselwirkung nicht zu, wodurch er antiquiert wirkt und an Macht verliert.
Vorteil: Ungerechtigkeiten, die Jahrhunderte hindurch Bestand hatten werden aufgebrochen.
Nachteil: Neue Ungerechtigkeiten entstehen, weil alte Werte nichts mehr gelten und so sich oft der Stärkere durchsetzt.

Das haben ein starres Regelwerk und ein Diktator gemeinsam. Sind sie durchweg gerecht und weise, sind sie für die Menschen ein Quell des Glücks und Wohstands. Enthalten sie aber nur etwas Ungerechtigkeit, ist ihr Fall vorbestimmt.

Inkobus
01.04.2004, 17:10
@ JPF

Ja sag das doch XD Jetzt verstehe ich dich und kann dir zustimmen :roll: :) :D

sebas
03.04.2004, 20:56
Ich Glaube an meine eigene Persönliche Religion (die ändert sich von woche zu woche).
Aber generell würde ich sagen das die Religion am Anfang vielleicht sinnvoll war weil sie einige Dinge ``Verständlich`` Erklärte, z.B. Entstehung des Menschen. Aber nach der zeit wurde sie (tweilweise) nur noch eine Geisel der Menscheit (Hexenjagt und so), sie hat den Glauben ausgenutzt um sich zu Bereichern, also die Oberhäupte der betreffenden Reliogion.

Frage: Kann man sich Enttaufen?

JPF
03.04.2004, 21:58
@Sebas: Man kann aus der Kirche austreten, aber bei einem Wiedereintritt in die selbe Kirche muß man dann nicht nochmal getauft werden AFAIK. Nach der Taufe ist man schon "anders". ;)

Satanisten würden wohl zur Reinigung Hühnerblut empfehlen... :mrgreen:

Noopi
05.04.2004, 10:48
[
Der Vatikan läßt diese Wechselwirkung nicht zu, wodurch er antiquiert wirkt und an Macht verliert.
.

Da kann ich dir nur Recht geben und da wollte ich auch drauf hinaus, auch wenn ich mich vielleicht nicht wirklich verständlich ausgedrückt habe.

Nehmen wir als Beispiel mal das Schreiben von Kardinal Ratzinger gegen die Homoehe. Im Seminar haben wir das besprochen und es ist echt erschreckend, wie da argumentiert wurde (Vonwegen: Schwule tolerieren ja, aber eigentlich ist es eine total krasse Sünde und ihr gehört eingesperrt...).
Naja, eigentlich wurde gar nicht richtig argumentiert, es lief darauf hinaus, das Homosexuelle eine Gefahr für unsere Gesellschaft darstellen und jeder Christliche Politiker sich nach der Weisung Roms richten soll und sich dafür einsetzen soll, dass das Gesetz nicht durch kommt...!

HALLO...!?! Vermittelt man so dem Volke Deutschlands die frohe Botschaft von Jesus Christus, die da heisst "Liebe deinen Nächsten" und "Gott liebt auch die, die anders sind" ?!
Ich denke nicht!

Also, meiner Meinung nach hat die Kirche bei uns wenig Chancen zu überleben, wenn es so weiter geht in Zukunft. Das ist Schade um all die Caritativen Einrichtungen die darunter leiden und die tausenden Arbeitsplätze, die an der Kirche hängen.

Ich möchte gerne an Gott glauben! Aber nicht an die römisch-katholische Kirche. Ich denke, das geht vielen so...


Naja..äh.. aber auch so wenden sich ja immer mehr dem Atheismus zu... aber, das hat wahrscheinlich andere Gründe.

Piichi
13.04.2004, 09:34
Religion.
Religion ist eine von menschengeschaffene Hilfe ,um das Leben "besser zu verstehen" und das Unerklärliche zu erklären und um einfach besser durch das Leben zu kommen. Ich denke,dass damals nach einer Erklärung der noch damals unmöglichen Dinge gesucht wurde und man hat Götter erschaffen. Wie zum Beispiel die griech. ,die römischen etc.. Tja ich mein man hat früher auch ernsthaft an sie geglaub und sich mit Haut und Haaren diesem Glauben gewidmet, und wenn ich jetz höre "Ich spüre ,dass Gott bei mir ist" Dann halte ich es für totalen Schwachsinn... es ist einbildung, damals haben die Leute auch den Zorn oder die Freuden ihrer Götter gespürt. Götter/Gott ist ein Kult ,weiter nichts .. Ich denke schon ,dass es irgendetwas gibt, irgendwas ,was wir uns nicht erklären könne, aber gewiss keinen Gott.

-->Damals kam "Jesus" auf die Erde hat Blinde geheilt, Kranke geheilt und all so'n Zeug..aber jetzt haben wir es doch viel nötiger! Jetzt bräuchten wir jemanden,der uns den Weg weist. Wir sind dabei uns selbst zu zerstören ,wo ist Gott oder Jesus? Warum hat er sich damals gezeigt ,jedoch nicht in den schwierigen Zeiten? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,dass Gott beleidigt ist,weil die dummen Menschen damals seinen Sohn Jesus getötet haben.. Sowas wäre kein Gott, ich denk Gott liebt uns alle, warum hilft er uns nicht, besser gesagt warum hilft er den armen Kindern in afrika nicht, die jeden Tag mit dem Tod ringen und irgendwas essen ,um überhaupt was im Bauch zu haben. Warum hilft er nicht den seelisch Kranken oder Drogenabhängigen? Warum lässt er zu,dass wir uns wirklich allmählich so zerstören und vorallem unsere schöne Erde..? Warum? ---Weil es keinen Gott gibt.

Ich bin Atheistin aus Überzeugung ;)

(Und die Kirche nutzt diesen Schwindel auch noch aus ,um jeden Geld abzuzocken, die werden immer dreister : Ich bin mit meiner Tante in die Kirche gegangen,weil meine kleine Cousine da was aufgeführt hat und als wir wieder rausgegangen sind wollte dieser Pfarrer-Typ ne Spende und meine Tante sagt" Tut uns Leid ,wir haben gerade nichts" und er antwortet mit einem eklig falschen Gesichtsausdruck:"Komm in den besten Familien vor.." und grinst voll ekelhaft. Das ist doch alles nur Schwindel und wie kann man sich als Gläubiger bezeichnen ,wenn man seinen Herrn und Jesus ,das Buch(Bibel ;) ) etc als Vorwand für Ausbeutunmg benutzt? )

Inkobus
13.04.2004, 11:31
Warum er uns nicht hilft? Weil er nach der Flut damals geschworen hat nie wieder in das Schicksal der menschen direkt einzugreifen. <--- wäre meine persönliche Antwort darauf.

Ich wiederhole mich noch einmal: Jeder Atheist der einen Gläubigen beschuldigt, dass er Angst davor hat alleine zu sein usw, der kann sich mal Gedanken machen, ob er selbst nicht ANgst davor hat, dass es doch noch eine höhere Macht gibt die einen kontrolliert. :? Bisher war JPF der einzige dem ich abkaufen würde, dass er "gläubiger" Atheist ist. Er konnte bisher Gründe nennen, der Rest sagte einfach, dass sich Gläubige nur verstecken und Angst haben.

:roll:

Piichi
13.04.2004, 11:41
Warum er uns nicht hilft? Weil er nach der Flut damals geschworen hat nie wieder in das Schicksal der menschen direkt einzugreifen. <--- wäre meine persönliche Antwort darauf.

Ich wiederhole mich noch einmal: Jeder Atheist der einen Gläubigen beschuldigt, dass er Angst davor hat alleine zu sein usw, der kann sich mal Gedanken machen, ob er selbst nicht ANgst davor hat, dass es doch noch eine höhere Macht gibt die einen kontrolliert. :? Bisher war JPF der einzige dem ich abkaufen würde, dass er "gläubiger" Atheist ist. Er konnte bisher Gründe nennen, der Rest sagte einfach, dass sich Gläubige nur verstecken und Angst haben.

:roll:

Türlich, wir könnten in der Matrix leben und von Maschinen kontrolliert werden. Dagegen spricht im Grunde genommen nichts.. wir können's ja nicht wissen. Und ,ob ich nun Angst davor hab, dass über uns was Größeres steht, du meintest über uns "herrscht" ,dann soll er aber auch bitte richtig herrschen und uns vielleicht mal den Weg weisen,wenn er uns denn alle so sehr liebt. Also hast du von dieser Herrschaft viel mitbekommen? Ich nicht. Das ist es ja gerade, Gott tut nichts ..und dass er sich geschworen hat, niewieder in das Schicksal der Menschen einzugreifen: Erstens : Warum?
und Zweitens: Glaubst du ,dass eine Gottheit so denkt, meinst du nicht, "er" würde viel lieber seinen Kindern,die er ja so arg liebt helfen? He?

JPF
13.04.2004, 19:57
Bisher war JPF der einzige dem ich abkaufen würde, dass er "gläubiger" Atheist ist. Er konnte bisher Gründe nennen, der Rest sagte einfach, dass sich Gläubige nur verstecken und Angst haben.

Auf die Gefahr hin, daß DarkenSky mich wieder für arrogant hält:

Leute, zitiert mich einfach ! :mrgreen:

Inkobus
13.04.2004, 22:07
@ JPF

Gott bist du arrogant XD :P

@ Piichi

Ich für meinen teil fühle ihn. ich glaube an ihn und es gibt mir Hoffnung. Das reicht mir um niemals aufzugeben. Warum muss er uns direkt zeigen, dass er dort ist. Wieso soll er uns helfen? Wir sehen uns selbst doch als so toll und allwissend. Seit wann hat es der mensch nötig, dass ihm etwas übernatürliches hilft? <--- vorisicht, ich bin kein Fanatiker, ich hab einfach ne andere AUffassung von religion als die großen Religionen wie Katholiken, Muslime oder Buddhisten usw...

Orion
13.04.2004, 22:54
[...]der Rest sagte einfach, dass sich Gläubige nur verstecken und Angst haben.
Err...nein.
(Das greift jetzt noch auf das alte uBB AA-Forum über)

...Weil ich ja zum Rest gehöre:

Nochmal: Religion kann Menschen halt geben,ihnen im Leben weiterhelfen.Z.B. bei machen älteren Leuten 60 70 80+.Viele haben eben die Kenntnisse,die man heutzutage in der Schule vermittelt bekommt,nicht.Wenn man nun kaum Ahnung von physikalischen Grundgesetzen hat,oder einfach ein anderes Weltbild vertitt,wo eben diese Dinge keinen Platz haben,wie erklärt man seine Existenz denn einfacher als mit Gott? Zack bumm da sei mer.Ohne Mühe,ohne etwas zu hinterfragen.Ganz einfach.
=> Muss nichtmal negativ zu werten sein,warum denn auch?Solange die Leute zufrieden sind und andere damit nicht beeinflussen,prima.

Wieso ich nicht an Gott glaube / Humanist bin:

Der Glaube an Gott erfordert keinerlei Beweise...Ohne Beweise kein Vertrauen meinerseits,ohne Vertauen kein Glaube.Zudem sind Religionen z.T. äusserst unschlüssig (Und behaupten dann noch das Gegenteil) bzw. widersprechen sich selbst oder anderen ihrer Zeitgenossen.
Banal ausgedrückt.
Wenn es Gott gäbe,warum haben sich dann so viele andere Religionen entwickelt?Warum hat er uns nicht alle auf ihn alleine Programmiert?Weshalb trat der christliche Glaube (im Vergleich)erst so spät auf?War es ihm egal?Will er verblendeten Leuten wie mir damit weissmachen,dass er nicht existiert,ich ihn nicht annehme und somit ganz nach seinem Gelüste in der Hölle schmore/im Fegefeuer verweile?
...Bitte.

Inkobus
14.04.2004, 00:25
@ Orion

Nehmen wir mal an, wir haben uns aufgrund der Evolution entwickelt. Jetzt brauchten die Menschen etwas um ungeklärte Dinge zu erklären. Religion wurde geboren. Durch gebete wurde ein Stoff frei (nennen wir es mal mana? klingt gut XD). Dieser Stoff gab diesem Gott Macht. Um so mehr mana er erhielt, umso mächtiger wurde er. Natürlich bekamen mehrere Götter Macht und das von verschiedenen mengen und Menschen.
Viele Götter "starben", da sie den Stoff nicht mehr erhielten (ich hoffe es meldet sich kein Kind und macht Drogenwitze). Dafür überlebten andere Götter.
Die Götter gaben und kleinere Dinge die wir und nicht erklären können usw oder Hoffnung, Kraft, Mut usw. So waren beide Seiten aufeinander angewiesen. Die Götter brauchten Mana und wir brauchten/wollten ihre Unterstützung.
So könnte man die Existenz aller Götter argumentieren.
Beide Seiten sind aufeinander angewiesen. Das ist ein kleiner Teil meiner eigens entwickelten Theorie.
Sie vereint Wissenschaft und Religion miteinander. Beides ist vertretbar.

Das wäre so meine Theorie... in grober Form *hinters Sofa springt und in Deckung geht vor allen Atheisten. :roll: :lol:

Orion
14.04.2004, 01:09
*hinters Sofa springt und in Deckung geht vor allen Atheisten. :roll: :lol:
xD...Ich sag dazu am besten nichts...jedem seine Meinung... :mrgreen:

(ich hoffe es meldet sich kein Kind und macht Drogenwitze)
xD sry,ich konnts mir nicht verkneifen,das zu posten:

_________________________________________________h ttp://www.stickergiant.com/Merchant2/imgs/250/acd987.gif
(Wenn man sich nun die Handlung invertiert abspielend vorstellt,passt es sogar ... :lol:)

So,nach diesem Abstecher ins Genre "Allgemeine Belustigung durch selbstverschuldetes lächerlichmachen eines Users"(Um Missverständnisse vorzubeugen:Damit bin ich gemeint...xD) wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Piichi
14.04.2004, 15:36
@ JPF

Gott bist du arrogant XD :P

@ Piichi

Ich für meinen teil fühle ihn. ich glaube an ihn und es gibt mir Hoffnung. Das reicht mir um niemals aufzugeben. Warum muss er uns direkt zeigen, dass er dort ist. Wieso soll er uns helfen? Wir sehen uns selbst doch als so toll und allwissend. Seit wann hat es der mensch nötig, dass ihm etwas übernatürliches hilft? <--- vorisicht, ich bin kein Fanatiker, ich hab einfach ne andere AUffassung von religion als die großen Religionen wie Katholiken, Muslime oder Buddhisten usw...

Siehst du. Er gibt dir Kraft sagst du. Das ist es, es ist eine eingebildete Hilfe..und ich sehe keinen Grund ,warum ich mir Illusionen machen soll während die Wahrheit ganz anders aussieht, ich kann auch mit der Wahrheit leben, mir geben andere Dinge Kraft. Ich brauch keinen fiktiven Gott, der mir sowieso nicht hilft. Wenn man sich selbst als Gott bezeichnet und sagt "Du sollst nicht an andere Götter glauben" dann soll er sich auch bitte um uns Menschen kümmern. Er "sagte" ja ,dass er uns ja alle so sehr liebt. Ich fühle seine Liebe nicht im Geringsten und ,ob die armen Kinder in Afrika seine Liebe fühlen, wer weiß? Ich seh nicht ein, dass es einen Gott geben soll, der arme Knder verhungern lässt, der sie täglich mit dem Tod ringen lässt.. der seine Kinder (wir) ,die er ja so lieb, sich selbst zerstören lässt. Und wenn es tatsächlich einen Gott ,wie er im Buche steht, gibt..und er macht nichts, so wie jetzt. Dann will ich ihm auch nicht treu sein.

Noopi
14.04.2004, 16:55
und ich sehe keinen Grund ,warum ich mir Illusionen machen soll während die Wahrheit ganz anders aussieht, ich kann auch mit der Wahrheit leben, mir geben andere Dinge Kraft.[quote]

Hmm... ich glaube, eben das ist das Problem! Die Wahrheit!
Wer kann denn von sich sagen, das er die Wahrheit kennt, über Gott.
Man kann höchstens sagen: Für mich ist Gott so und so...ich GLAUBE es ist so und so...

Wenn jemand sagt, er erfährt Gott auf diese oder jene Weise, dann ist das eben seine Wahrheit, ob jemand anders diese Ansicht teilt, ist doch völlig irrelevant.

Wer die wahre Wahrheit kennt, bitte melden! :lol:

@Piichi

Dein Argument gegen Gott bringen viele Atheisten an. Und ich denke, du sprichst eine Frage an, die schon seit Hunderten von Jahren die Philosophen und Theologen beschäftigt.
Ich kann dir auch nicht in jedem Fall antworten, warum Gott "nichts unternimmt" gegen das Leid in der Welt.
Meine Idee:

- Wenn man's mal überdenkt, dann fällt auf, wieviel Leid auf Erden von den Menschen selbst produziert wird. Ich sag nur Krieg, Hungersnot, Korruption, Mord und Totschlag. Vieles von dem ist auf die Macht-, und Geldgier und den Egoismus reicher Staaten, einzelner Machthaber oder großer Konzerne zurückzuführen. Wenn sich die Menschen besinnen würden, dann könnte man all das zugunsten der Leidenden verändern.
Ich kann mir vorstellen, dass Gott will, das die Menschen selbst hier aktiv werden und deshalb nicht so eingreift wie wir uns es wünschen (so auf einen Schlag und alles ist gut :roll: )
[Der Mensch hat einen (ob von Gott gegebenen oder nicht) freien Willen für den er sich vor sich selbst verantworten muss. Ob er ihn zum Wohle oder zum Schaden der Menschheit einsetzt bleibt ihm überlassen.
Nur sind die Meisten Menschen besser im Nörgeln als im Welt verbessern (ich eingeschlossen :wink: )...]

- Dann bleibt aber immernoch das Leid, welches durch Krankheiten oder Naturkatastrophen ausgelöst wird.
Auch hier könnte mehr von den Menschen getan werden. Nur ganz kurz: Umweltschutz und Medikamente für die Dritte Welt.

- Was ist aber mit Schicksalsschlägen, auf die man nun wirklich keinen Einfluss hat!? Wenn ein Kind missbraucht und umgebracht wird!?
Hm...so spontan kann ich hier auch nicht religiös antworten...! Gomen!
Es gibt immer irgend etwas, was Menschen dazu treiben kann so etwas schreckliches zu tun, aber das soll keine Entschuldigung sein warum "Gott" es zulässt!

Genausowenig wie z.B. den Holocaust im Dritten Reich. Das geht über die Grenze des zu erklärenden hinaus. Hier kann ich absolut nachvollziehen, warum du Atheist bist.
(Wobei...Hitler war schließlich auch ein Mensch mit Mutter und Vater... :shocked: der hätte das alles auch nicht machen MÜSSEN...anyway, anderes Thema.......)

- Zum Thema Krankheiten: Naja, leider sind wir schwach, verwundbar, sterblich und in keinster Weise physisch perfekt. Deshalb werden auch Kinder krank und sterben. Klingt banal und dämlich, ist aber so. Auch Tiere, Bakterien, Planeten und Sonnensysteme sterben; das gehört einfach zum Leben.
Auch wenns noch so sinnlos ist.
Warum Gott uns dann nicht perfekt geschaffen hat?! :naughty:
Ganz einfach: Er ist selber nicht perfekt, denn wir sind sein Ebenbild! Als er Adam schuf, sah er nur, dass "es gut war", nicht das es "perfekt" war...!
...wirft neue Fragen auf..... :kratz: egal, war nur'n theologischer Gedanke.

Trotz allem bin ich dankbar auf der Welt zu sein und durch meine Mitmenschen Gottes Liebe zu erfahren.. :nick:
Sülze...

Die Liebe und das Leben, das ist Gott für mich!
Amen :D

Piichi
14.04.2004, 17:09
@Piichi

Dein Argument gegen Gott bringen viele Atheisten an. Und ich denke, du sprichst eine Frage an, die schon seit Hunderten von Jahren die Philosophen und Theologen beschäftigt.
Ich kann dir auch nicht in jedem Fall antworten, warum Gott "nichts unternimmt" gegen das Leid in der Welt.
Meine Idee:

- Wenn man's mal überdenkt, dann fällt auf, wieviel Leid auf Erden von den Menschen selbst produziert wird. Ich sag nur Krieg, Hungersnot, Korruption, Mord und Totschlag. Vieles von dem ist auf die Macht-, und Geldgier und den Egoismus reicher Staaten, einzelner Machthaber oder großer Konzerne zurückzuführen. Wenn sich die Menschen besinnen würden, dann könnte man all das zugunsten der Leidenden verändern.
Ich kann mir vorstellen, dass Gott will, das die Menschen selbst hier aktiv werden und deshalb nicht so eingreift wie wir uns es wünschen (so auf einen Schlag und alles ist gut :roll: )
[Der Mensch hat einen (ob von Gott gegebenen oder nicht) freien Willen für den er sich vor sich selbst verantworten muss. Ob er ihn zum Wohle oder zum Schaden der Menschheit einsetzt bleibt ihm überlassen.
Nur sind die Meisten Menschen besser im Nörgeln als im Welt verbessern (ich eingeschlossen :wink: )...]


Genau das ist es ja. Wir sind es ,die das alles machen,warum weist er uns nicht den Weg in Liebe ,Freundlichkeit und Respekt? Warum zeigt er uns nicht, wie wir das zu bewerkstelligen haben? Ein Mensch als einziges Individuum ist hoffnungslos verloren in der Welt der geldgeilen ,rücksichtslosen Prolls.. Selbst ,wenn 200 Menschen alles richtig machen würden.. das würde nie die gesammte Menschheit betreffen ..also dass das Chaos zunimmt ,scheint nicht nur für materielles zu gelten.. aber ich versteh nicht, wie gott ,wenn es ist gäbe, zusehen kann ,wie seine Kinder,die er liebt dahin gehen und sich selbst umbringen.. und vielleicht ist es eine Prüfung..tja vielleicht, aber ich bin ehrlich gesagt nicht davon überzeugt und nicht bereit Gott mein Vertrauen, meine Treue und meine liebe zu schenken, wenn er auf gut deutsch gesagt faul rumsitzt. Ich ,als dummes wertloses Individuum, habe ganz schöne Ansprüche an Gott, das ist wohl wahr, vielleicht ist es auch dreist, aber ich seh nicht ein "nicht andere Götter zu ehren" wie er meint, wenn er tatenlos irgendwo zuschaut, wie es mit der armen Erde und der Menschheit vorrüber geht.

Noopi
14.04.2004, 17:51
Warum zeigt er uns nicht, wie wir das zu bewerkstelligen haben?

Nunja...im Neuen Testament, in den Lehren Buddhas, im Koran......die Weisheitsbücher aller Kulturen möchten Anleitung geben wie man sein Leben gestalten soll. Und in diesen Schriften beruft man sich darauf, dass es Gottes Wort ist (also jedenfalls im Koran, in der Bibel nur bedingt).

Natürlich sind diese Texte von Menschen gemacht (@ Moslems: bitte nicht hauen!). Aber sie zeigen uns trotzdem, wie wir sinnvoll und gut leben können.

Aber zu dem was du bemängelst:

aber ich versteh nicht, wie gott ,wenn es ist gäbe, zusehen kann ,wie seine Kinder,die er liebt dahin gehen und sich selbst umbringen.. und vielleicht ist es eine Prüfung..tja vielleicht, aber ich bin ehrlich gesagt nicht davon überzeugt und nicht bereit Gott mein Vertrauen, meine Treue und meine liebe zu schenken, wenn er auf gut deutsch gesagt faul rumsitzt.

Ich bin auch nicht bereit, einem solchen Gott des Todes mein Vertrauen zu schenken. Es gibt da so eine Theorie, dass Gott die Welt/das Universum erschaffen hat und sich dann, wie du es nennst "faul zurückgelehnt hat". Er schert sich also einen Dreck um die Welt und die Menschen.
Das ist aber, mit verlaub gesagt, nicht der Gott der christlichen Lehre!
Denn es wäre vermessen so einen Gott als guten Gott zu verstehen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, so möchtest du an Gottes Existenz nicht glauben, weil er sich dir als fauler Drückeberger und Sadist präsentiert, wie oben beschrieben.

Hm... ich habe mal gelernt, das selbst die Bibel genau dieses Thema behandelt (Hiob) und dass hier die Botschaft lautet: Auch Unheil ist ein Teil von Gottes Schöpfung, wir können den Sinn dahinter nur nicht erfassen.

:kratz: Zugegeben, das ist auch für micht keine wirklich befriedigende Antwort. Es schiebt das Problem vor sich her. Vor allem, da wir ja heute ganz andere Dimensionen von Leid kennen als die Menschen Damals!

Da fällt mir noch was ein-> Jesus! Der hat auch gelitten (und wie! schon "Passion" gesehen??) und viele Menschen fragen sich: Warum lässt Gott seinen eigenen, geliebten Sohn so leiden.
Mir ist das auch ein Rätzel. Jesus selbst aber hat es ja anscheinend freiwillig über sich ergehen lassen, warum weiss er wohl selbst am Besten.. :wink:
Nee jetzt mal ehrlich, hätte er das mitgemacht, wenn es nicht irgendwo einen versteckten Sinn dabei gegeben hätte!?

Es soll uns vielleicht zeigen, dass Gott weiss, was Leid bedeutet, da er es selbst an sich/seinem Sohn erfahren hat.
Das er mit uns leidet, wenn wir in einer schlechten Welt leben. Vielleicht kann er auch gar nicht mehr tun, als mit denen zu leiden, die er liebt, weil der Teufel für die schlimmen Dinge in der Welt veratwortlich ist..!! :twisted: <- naja das wohl eher nicht!

aber ich seh nicht ein "nicht andere Götter zu ehren" wie er meint, wenn er tatenlos irgendwo zuschaut, wie es mit der armen Erde und der Menschheit vorrüber geht.

Also, man soll keine Götzen verehren, wie Geld oder Macht.
Die machen unser Leben auch nicht besser, eher noch schlechter. Es sind ja tote Dinge (Also Geld: nicht jetzt ein bisschen was sich leisten können meine ich, sondern so richtig Geldgeil sein und für Profit über Leichen gehen.)

Piichi
14.04.2004, 18:25
Ich bin auch nicht bereit, einem solchen Gott des Todes mein Vertrauen zu schenken. Es gibt da so eine Theorie, dass Gott die Welt/das Universum erschaffen hat und sich dann, wie du es nennst "faul zurückgelehnt hat". Er schert sich also einen Dreck um die Welt und die Menschen.
Das ist aber, mit verlaub gesagt, nicht der Gott der christlichen Lehre!
Denn es wäre vermessen so einen Gott als guten Gott zu verstehen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, so möchtest du an Gottes Existenz nicht glauben, weil er sich dir als fauler Drückeberger und Sadist präsentiert, wie oben beschrieben.


Also: Ich glaube generell nicht ,dass es einen Gott (so wie er in der Bibel beschrieben wird) gibt. Und die Tatsache dass "er" nur "faul" rumsitzt, unterstützt, meiner Meinung nach, diese Vermutung. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen (denn ich bin überzeugt von Gottes Güte,wenn es ihn geben würde) dass er so tatenlos zu sehen würde


Da fällt mir noch was ein-> Jesus! Der hat auch gelitten (und wie! schon "Passion" gesehen??) und viele Menschen fragen sich: Warum lässt Gott seinen eigenen, geliebten Sohn so leiden.
Mir ist das auch ein Rätzel. Jesus selbst aber hat es ja anscheinend freiwillig über sich ergehen lassen, warum weiss er wohl selbst am Besten.. :wink:
Nee jetzt mal ehrlich, hätte er das mitgemacht, wenn es nicht irgendwo einen versteckten Sinn dabei gegeben hätte!?

Das unterstützt meine These noch mehr: Er hat seinen eigenen Sohn runtergeschickt und liebt und trotzdem "wir" ihn gekreuzigt haben. Das ist doch ein Beweis dafür,dass Gott nicht einfach so seine Kinder dem grausamen Schicksal der Selbstzerstörung überlassen würde,oder?

Es soll uns vielleicht zeigen, dass Gott weiss, was Leid bedeutet, da er es selbst an sich/seinem Sohn erfahren hat.
Das er mit uns leidet, wenn wir in einer schlechten Welt leben. Vielleicht kann er auch gar nicht mehr tun, als mit denen zu leiden, die er liebt, weil der Teufel für die schlimmen Dinge in der Welt veratwortlich ist..!! :twisted: <- naja das wohl eher nicht!

ich denk schon,dass (wenn es ihn gäbe) dass er was tun würde und auch in der Lage dazu wäre, ich mein immerhin "hat er uns erschaffen" wie es heißt. Aber wie gesagt ich glaub da nicht dran ;)


Also, man soll keine Götzen verehren, wie Geld oder Macht.
Die machen unser Leben auch nicht besser, eher noch schlechter. Es sind ja tote Dinge (Also Geld: nicht jetzt ein bisschen was sich leisten können meine ich, sondern so richtig Geldgeil sein und für Profit über Leichen gehen.)


Es heißt doch "Du sollst keine Anderen Götter neben mir haben" und "Du sollst dir kein Bild von Gott machen" oder nicht?

Noopi
14.04.2004, 18:49
Es heißt doch "Du sollst keine Anderen Götter neben mir haben" und "Du sollst dir kein Bild von Gott machen" oder nicht?[/quote]

Damals gabs um die (jüdischen) Israelis herum noch zig andere Kulte, wie z.B. der des Baal (nee, nit der von Diabolo :wink: ) oder aus Mesopotamien.

Ich bin da nit so bewandert. Das Gebot bezieht sich auf diese polytheistischen Kulte und Religionen, in denen Menschenofer dargebracht wurden und Kultgegenstäde wie Statuen "vergöttert" wurden.

Die Juden zogen es vor, einen Gott anzubeten, der zwar nicht sichtbar ist, dafür aber Leben schenkt und ihr Schicksal in die Hand nimmt.

Das man sich kein Bildnis machen soll, bezieht sich einfach darauf, das sich kein kleingeistiger Mensch anmaßen soll wissen zu können, wie der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde aussieht (O-Ton Bibel :roll: ), weil es einfach das Fassungsvermögen eines Menschen übersteigt.

Im Hinduismus ist das auch so. Im Islam erst recht!

Ich habe das nur auf heute übertragen wollen, weil wir ja keinen "Baal" mehr um die Ecke wohnen haben, der angebetet werden will :D
Wir haben heute andere "Götzen"

Piichi
14.04.2004, 19:39
Die Juden zogen es vor, einen Gott anzubeten, der zwar nicht sichtbar ist, dafür aber Leben schenkt und ihr Schicksal in die Hand nimmt.


..da haben wirs ja wieder..


Das man sich kein Bildnis machen soll, bezieht sich einfach darauf, das sich kein kleingeistiger Mensch anmaßen soll wissen zu können, wie der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde aussieht (O-Ton Bibel :roll: ), weil es einfach das Fassungsvermögen eines Menschen übersteigt.

schon klar,was damit gemeint ist ;)eben kein Bildnis machen.

Noopi
14.04.2004, 22:23
Noopi hat folgendes geschrieben:


Die Juden zogen es vor, einen Gott anzubeten, der zwar nicht sichtbar ist, dafür aber Leben schenkt und ihr Schicksal in die Hand nimmt.



..da haben wirs ja wieder..

Ich hab mir das ja nicht ausgedacht, das war halt deren felsenfeste Überzeugung...

Piichi
15.04.2004, 11:11
Noopi hat folgendes geschrieben:


Die Juden zogen es vor, einen Gott anzubeten, der zwar nicht sichtbar ist, dafür aber Leben schenkt und ihr Schicksal in die Hand nimmt.



..da haben wirs ja wieder..

Ich hab mir das ja nicht ausgedacht, das war halt deren felsenfeste Überzeugung...

ich sag ja nicht,dass dich die Schuld trifft ;) Nur tut Gott was? Nimmt er deren Schiksale in die Hand? Ne! Das mein ich ;)

JPF
15.04.2004, 11:33
Noopi:
- Wenn man's mal überdenkt, dann fällt auf, wieviel Leid auf Erden von den Menschen selbst produziert wird. Ich sag nur Krieg, Hungersnot, Korruption, Mord und Totschlag. Vieles von dem ist auf die Macht-, und Geldgier und den Egoismus reicher Staaten, einzelner Machthaber oder großer Konzerne zurückzuführen. Wenn sich die Menschen besinnen würden, dann könnte man all das zugunsten der Leidenden verändern.
Ich kann mir vorstellen, dass Gott will, das die Menschen selbst hier aktiv werden und deshalb nicht so eingreift wie wir uns es wünschen (so auf einen Schlag und alles ist gut )
[Der Mensch hat einen (ob von Gott gegebenen oder nicht) freien Willen für den er sich vor sich selbst verantworten muss. Ob er ihn zum Wohle oder zum Schaden der Menschheit einsetzt bleibt ihm überlassen.
Nur sind die Meisten Menschen besser im Nörgeln als im Welt verbessern (ich eingeschlossen )...]

Ok, der Mensch verursacht dieses Unglück, aber kann das Opfer etwas dafür, daß andere Menschen diese Verbrechen begehen ? Und selbst in unserer heutigen Zeit ist es keiner Gruppe möglich gegen jedes Unrecht vorzugehen.
Wenn der Mensch ein freien Willen haben soll, warum droht Gott dann mit einer Bestrafung nach dem Tod ? Warum hat er während der Zeit des alten Testaments immer wieder eingegriffen und jetzt nicht mehr ?
Ein Missionar hat mir erklärt, daß läge daran, daß Gott durch Jesus einen neuen Bund mit dem Menschen eingegangen ist, da dieser mehr Freiheiten haben sollte. Warum ? Hat Gott in den Jahrtausenden vorher etwa etwas falsch gemacht, so daß er nun seine Meinung änderte ?
Und wenn der Mensch einen freien Willen hat, ist es doch absolut sinnlos zu beten, da Gott es doch uns selbst überläßt. Ergo kann man auch keine Kraft daraus schöpfen. Was hilft es mir, daß es eine omnipotente Kraft da draußen gibt, wenn sie mir meine Schwierigkeiten selbst überläßt ? Religion ist demnach also sinnlos...

- Dann bleibt aber immernoch das Leid, welches durch Krankheiten oder Naturkatastrophen ausgelöst wird.
Auch hier könnte mehr von den Menschen getan werden. Nur ganz kurz: Umweltschutz und Medikamente für die Dritte Welt.

Umweltschutz hilft nichts gegen Vulkanausbrüche und die anderen Naturkatastrophen hat es auch schon lange vor der Umweltverschmutzung gegeben. Es gibt nicht gegen jede Krankheit Medikamente.

Warum Gott uns dann nicht perfekt geschaffen hat?!
Ganz einfach: Er ist selber nicht perfekt, denn wir sind sein Ebenbild! Als er Adam schuf, sah er nur, dass "es gut war", nicht das es "perfekt" war...!

Das widerspricht wohl dem gängigen Gottesbild, daß Gott perfekt und allmächtig sein müßte. Wenn er es aber nicht ist, ist es doch unsinnig sich von ihm Hilfe zu erwarten, oder ?

Piichi
15.04.2004, 12:21
Ok, der Mensch verursacht dieses Unglück, aber kann das Opfer etwas dafür, daß andere Menschen diese Verbrechen begehen ? Und selbst in unserer heutigen Zeit ist es keiner Gruppe möglich gegen jedes Unrecht vorzugehen.
Wenn der Mensch ein freien Willen haben soll, warum droht Gott dann mit einer Bestrafung nach dem Tod ? Warum hat er während der Zeit des alten Testaments immer wieder eingegriffen und jetzt nicht mehr ?

Genau das hab ich auch schon gefragt, es ist einfach Blödsinn, su hast Recht. Und das mit dem freien Willen: *zustimm*

Ein Missionar hat mir erklärt, daß läge daran, daß Gott durch Jesus einen neuen Bund mit dem Menschen eingegangen ist, da dieser mehr Freiheiten haben sollte. Warum ? Hat Gott in den Jahrtausenden vorher etwa etwas falsch gemacht, so daß er nun seine Meinung änderte ?
Und wenn der Mensch einen freien Willen hat, ist es doch absolut sinnlos zu beten, da Gott es doch uns selbst überläßt. Ergo kann man auch keine Kraft daraus schöpfen. Was hilft es mir, daß es eine omnipotente Kraft da draußen gibt, wenn sie mir meine Schwierigkeiten selbst überläßt ? Religion ist demnach also sinnlos...

Wieder absolut korrekt. Und dass ich nicht an einen Gott glauben brauch,der mir sowieso nicht hilft oder sonstwas: meinte ich ja auch *wiederzustimm*


Das widerspricht wohl dem gängigen Gottesbild, daß Gott perfekt und allmächtig sein müßte. Wenn er es aber nicht ist, ist es doch unsinnig sich von ihm Hilfe zu erwarten, oder ?

Genau. Außerdem ist stark zu bezweifeln, wenn es Gott gäbe und er uns erschaffen hat ,müsste er doch theoretisch auch in der Lage sein uns zu helfen, das wär doch 'n Klacks für ihn.

Noopi
15.04.2004, 12:26
Zitat:
Warum Gott uns dann nicht perfekt geschaffen hat?!
Ganz einfach: Er ist selber nicht perfekt, denn wir sind sein Ebenbild! Als er Adam schuf, sah er nur, dass "es gut war", nicht das es "perfekt" war...!


Das widerspricht wohl dem gängigen Gottesbild, daß Gott perfekt und allmächtig sein müßte. Wenn er es aber nicht ist, ist es doch unsinnig sich von ihm Hilfe zu erwarten, oder ?_________________


Das war auch ironisch gemeint :D War ne Idee, allerdings eine sehr interessante finde ich... :D :kratz: ->immernoch drüber nachdenk...

Logisch gedacht ist Gott also nicht perfekt, weil wir nicht perfekt sind.
Ja, das ist schon widersprüchlich...

Na, ich bin eh kein wilder Verfechter dieser Ebenbildlichkeitslehre.

Was uns hier die Probleme bereitet, ist, dass wir uns Gott immernoch als Person vorstellen. Ja, ich weiss auch, dass es so gelehrt wird in den Abrahamitischen Religionen und dass ich gerade schwer gegen die Botschaft Jesu Christi verstoße, aber ich denke heutzutage sind wir an einem Punkt angelangt, wo man dieses Gottesbild überdenken sollte.

Unsere Vorstellung, dass Gott aktiv in den Verlauf seiner Schöpfung eingreift hat ja seine Wurzeln in dem patriarchalen jüdischen Gottesbild von vor 5000 Jahren.
Das die Nomaden damals sich ihre Welt so erklärt haben ist ja ihr gutes Recht und auch verständlich, wenn man den historischen Hintergrund betrachtet.

Nur was ist heute?

Von solch einem "unbewegten Beweger", einem "Vatergott" der im Himmel ist und seine Schäfchen hütet, kann man angesichts des Leids in der Welt nicht sprechen.
Aber mit der Frage haben sich schließlich auch andere Religionen bzw. Lehren wie der Buddhismus beschäftigt.

Darüber komme ich dann zu der Frage, ob deren Weltbild nicht eine bessere Erklärung liefern kann. Eine, die dieses Dilemma des "faulen" Gottes löst.
Hm!

Da das hier zu weit führt und ich mich mit Buddhismus nicht so gut auskenne, bleibe ich lieber in unseren Breiten.
Also, wenden wir uns den "Opfern" zu die du ansprichst.

Spontan würde ich sagen, sie sind halt die Leidtragenden der Willkür und der Unmenschlichkeit ihrer Peiniger und sie wären keine Opfer, wenn eben der Täter Mitgefühl hätte.
Aber das erklärt nicht, warum Gott ihnen nicht hilft, also *verwerf* :cry:

Es erklärt auch nicht, warum Gott die Täter zu Tätern werden lässt...

Nach der Christlichen Lehre wendet sich Gott nun aber ganz entschieden den Opfern zu und leidet mit ihnen (jedenfalls tut Jesus das gemeinhin...).

Viele der hungernden und leidenden Menschen auf der Welt glauben daran und können Ihr Leid so besser ertragen.
Und eben das, könnte ich mir vorstellen, zeigt, dass "Gott ihnen hilft", plump formuliert.
Ihr sagt jetzt bestimmt (zurecht) dass das die Kraft der Einbildung ist.
Aber ich denke diese Kraft darf man nicht unterschätzen.
Was wäre auf der Welt los, wenn überall Verzweiflung herrschen würde...?

Na egal, das ist nur eine Theorie.

Meine persönliche Überzeugung sieht etwas anders aus, aber ich glaube auch nicht direkt an einen personhaften Gott.

Noch kurz zum freien Willen:
Der Mensch kann sich frei und ungebunden entscheiden, ob er "gut" oder "böse" handeln will. (Bitte verzeiht meine Schwarzweißmalerei, aber so wirds eindeutiger! Gomen!)
Er kann sich auch dafür entscheiden, sich nicht zu entscheiden und seinen Kopf gar nicht zu benutzen.
Gott möchte aber, dass die Menschen frei sind und Verantwortlich miteinander umgehen (Das Alte Testament ist da widersprüchlich, aber das interessiert grad nit :wink: ).
Das schließt ein, dass er nicht eingreift, auch wenn sich Menschen für das "Böse" entscheiden, denn es war ihre Wahl und er respektiert das.

Das Gott über die Menschen "richtet" ist auch so eine veraltete Vorstellung, die aus der Hoffnung auf Gerechtigkeit in einer ungerechten Welt herrührt.
Denn er richtet ja eben NICHT, was Piichi mir bestimmt bestätigen wird :D

Wenn ein Mensch allerdings in Verantwortung lebt, dann kann er seine eigenen Fehler auch erkennen, sühnen und dafür gerade stehen.
Und ich denke, das ist es, was "Gott" wollen könnte.

HÖ HÖ HÖ :wink:

Piichi
15.04.2004, 12:35
Meine persönliche Überzeugung sieht etwas anders aus, aber ich glaube auch nicht direkt an einen personhaften Gott.

Ich denke sowieso nicht,dass Gott oder Götter generell peronenhafte Gestalten sind.

Noch kurz zum freien Willen:
Der Mensch kann sich frei und ungebunden entscheiden, ob er "gut" oder "böse" handeln will. (Bitte verzeiht meine Schwarzweißmalerei, aber so wirds eindeutiger! Gomen!)
Er kann sich auch dafür entscheiden, sich nicht zu entscheiden und seinen Kopf gar nicht zu benutzen.
Gott möchte aber, dass die Menschen frei sind und Verantwortlich miteinander umgehen (Das Alte Testament ist da widersprüchlich, aber das interessiert grad nit :wink: ).
Das schließt ein, dass er nicht eingreift, auch wenn sich Menschen für das "Böse" entscheiden, denn es war ihre Wahl und er respektiert das.


Aber es wird doch nach dem Tod entschieden,ob man in den Himmel oder die Hölle kommt,also respektiert er's ja wohl nicht..

Das Gott über die Menschen "richtet" ist auch so eine veraltete Vorstellung, die aus der Hoffnung auf Gerechtigkeit in einer ungerechten Welt herrührt.
Denn er richtet ja eben NICHT, was Piichi mir bestimmt bestätigen wird :D

Zu Lebzeiten richtet er uns nicht, aber danach. (würde er uns richten..weil er ja nicht existiert)

Unbekannter Verfasser
20.04.2004, 23:05
Wie wäre es mit neuen Ansätzen?

Ansatz 1:
Gott ist Tod
Wieso sollten Götter ewig leben! Ich für meine Person würde schon 1000 Jahre als Ewigkeit empfinden, was also wäre, wenn die Unentlichkeit, doch ein Ende hätte und Gott gestorben ist und uns nun nicht mehr helfen kann?

Ansatz 2:
Gott ist ein Sadist
Schon in früher Zeit glaubten die Menschen, das die Götter rachsüchtig sind.Warum dieser nicht auch, vieleicht macht es ihm Spaß zuzusehen, wie wir Menschen uns gegenseitig umbringen.

Ansatz 3:
Die Erde ist die Hölle
Keine Prüfung, kein Leben nach dem Tod, nein, wir sind schon dort, wo niemand hin will und erleben Tag für Tag unsere persöhnliche Hölle.

Ansatz 4 (mein Favorit ):
Es gibt keinen Gott, Religion ist ein Schwindel und der Mensch ist überheblich wie immer.
Was wenn wir nur ein kleines unbedeutenes Licht sind im Universum, entstanden durch Zufall und in der Zukunft zerstört durch Zufall.
Kein Gott, kein göttlicher Plan, keine Vorhersehung. Nur reiner Zufall mit dem Produkt Mensch.

JPF
20.04.2004, 23:15
UNd so eine Liste kommt nun von einen Engel. ;)

zu 3: Dafür ist die Erde zu schön, als das sie eine Hölle wäre. ;)

Ich tippe auf Ansatz 4 !

White Angel
21.04.2004, 17:37
"Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals hatte, da er sie über all die Jahre im Geschäft gehalten hat."

<---is aus den 9 Geboten der church of satan (eine anerkannte Religion in Kalifornien) und trifft den Nagel auf dem Kopf :mrgreen: .
Allerdings bin ich kein Satanist.

Für mich ist jede Religion eine Sekte.

Inkobus
21.04.2004, 20:42
Zu These 1 sag ich nur folgendes:

Lies dir mal meine eigene Theorie durch (ein oder zwei Seiten zuvor) dann kommt das schon fast hin, nur dass ich denke das Gott noch lebt, da wenigstens einer noch an ihn glaubt. Aber er ist eben sehr schwach geworden und kann nicht mehr so viel tun :roll:

Noxiel
26.04.2004, 21:06
Tote werden nicht wieder lebendig, weiß der eifrige Animania Leser. Nicht wahr, dazu wäre schon ein Wunder nötig. Und da es - a priori - keinen Gott gibt, der wunderbar (für uns nicht nachvollziehbar) handelt, muss es sich um eine Legende, einen Mythos handeln. Da bisher allerdings noch niemand die Nichtexistenz Gottes beweisen konnte, schwebt die Frage weiterhin im Raum: Was, wenn nun doch alles wahr wäre? Hätten die Evangelisten, die zumindest teilweise Augenzeugen waren, dann einen neutralen Bericht verfassen können? Könnte man ihnen dann vorwerfen, dass sie Glaubende wurden? Aber diese Denkrichtung verbietet sich, getreu dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Der Versuch, Glauben auf Grund vermeintlicher Erkenntnisse zu erklären, zu be- oder zu widerlegen, ist so neu nicht. Das Ansinnen als solches ist auch nur allzu verständlich, widerspricht die Existenz göttlichen Wesens doch menschlicher Vernunft. Gleichwohl können derartige Vorhaben nur ins Leere laufen, weil sich das Geheimnis des Glaubens gerade nicht rational erfassen lässt. Glauben ist eben eine ganz andere Dimension als Wissen. Glauben zu können ist wohl eine Gnade, die nicht allen Mitmenschen zuteil wird. Gläubigen, ganz gleich, welcher Religion sie angehören, sollten wir mit Achtung begegnen und Glaubensinhalte zumindest wertfrei tolerieren.


Wäre schon schön wenn ich das geschrieben hätte, aber es reicht mir vorerst einmal diesen beiden Aussagen zuzustimmen. Es bündelt die Gedanken in Worte, die ich selbst hege aber nicht im Stande bin, sie auf Papier zu bringen.

Takuma
15.08.2004, 00:22
Zum Thema:

Jede Passage der Bibel ist unter genauerer Betrachtung komplette Farce und eindeutig wiederlegbar. Gott existiert nur im Wunschdenken der Menschen, genauso 'real' wie Santa Clause. Solange nur genug Menschen an ihn glauben, muß es ja richtig sein. Religion ist für die Dummen und Schwachen. Die Bibel leugnet die Evolution, unser heutiges Weltbild, einfach Alles was mittlerweile zeifelsfrei erwiesen ist. Und das soll uns als Leitfaden unseres Handelns dienen? Never ever. Und das Leben nach dem Tode ist meiner Meinung nach offensichtlich nur ein Wunschtraum der Menschhheit, die das unvermeindlich kommende, eigene Ende nicht akzeptieren kann. Wenn es Gott gäbe, warum passiert dann nur Mist auf der Erde? Warum sterben gute Menschen arm und früh, während schlechte reich bis in's hohe Alter leben? Na klar, die Kirche hält auch hier eine hahnebüchene Erklärung bereit: "Das sind Alles nur Prüfungen." - Prüfungen? Die Frage drängt sich dann aber doch auf, warum Gott gerade auffällig oft den harmlosesten und unschuldigtsen Menschen solche Prüfungen, die nicht selten Todesfolge haben, auferlegt, während die Verbrecher dieser Welt gedeihen und leben. Wenn es einen Gott wirklich geben sollte, und man muß IMO ein bemerkenswertes Potential an Unwissen und Gutgläubigkeit besitzen um Dies glauben zu können, dann ist er ein Voyeurist der sich am Leid und Elend der Menschen weidet. Anders wäre die existierende Realität nicht mit der Vorstellung einer höheren Entität in Einklang zu bringen. Und wenn der ach so große, allmächtige Herrgott mich für diese Aussage niederstrecken will, dann soll er sich bitte erstmal Gedanken über Andere, viel verheerendere Mißstände und Abschaum der Menschheit Gedanken machen, die bester Laune frei und unbehelligt herumlaufen: Vergewaltiger, Kinderschänder, Entführer, Folterer, Kriegsverbrecher und was sonst noch so das Antlitz der Welt mit seiner Anwesenheit besudelt. Aber komischerweise leben die meisten dieser verabscheungswürdigen Kreaturen bis in's hohe Alter, während Alle anderen die volle Härte des Lebens in's Gesicht weht. Das ist die 'Gerechtigkeit' der Welt. Es gibt sie nicht. Es ist egal wie man sich verhält. Wie und wann man dereinst stirbt oderwas einem im Leben wiederfährt hängt davon offenbar nicht ab. Es obliegt mehr oder weniger dem Zufall. Und nach dem irdischen Leben dürfte wohl nichts mehr folgen. - Sad, but true.

DerAlex
15.08.2004, 01:37
Religion? Ein Mythos...
Versuchen wir doch nach unseren Idealen zu leben. Ich muss nicht wissen, wer mich "erschaffen" hat oder wie der Baum mit lateinischer Artenbezeichnung vor meinem Haus heißt. Namen töten. Sobald etwas eine Bezeichnung hat ist es tot. "Gott"? Eine herbeigewünschte Über-Vaterfigur, die dann hilft wenn man sie am meisten braucht oder einen bestraft? Ich spüre keinen "Gott", ich wünschte ich würde. Ich bin zwar laut meines Taufpasses römisch-katholisch aber verbinden kann ich nichts. Gesegnet sei der, dem es vollkommen ausreicht vom Glauben erfüllt zu sein. Das erspart einem viel.
Und denken, besonders zu viel denken, hat selten jemand weitergebracht und wenn, dann nur nach dem Tod des Individuums. Ich lege Runen, laber aber nicht über "Ich spüre den Wind als Wesenheit" oder andere weise Sprüche aus der Esotherik. Auch wenn mir manchmal danach wäre einen Baum zu umarmen :|
Ich belasse es dabei. So wie ich schon im Religionsunterricht einen Spruch brachte, der mir von allen Seiten nur böse Blicke verschaffte. Zuvor muss ich allerdings noch sagen, dass ich an diesem Tag wahrlich entnervt war und Gerede nur für gute Noten und reinstes Zweckphilosophieren wie "Gott ist in mir, wenn ich gute Sachen tu..." nicht mehr hören konnte, normalerweise kann ich das einfach ignorieren. Das waren auch Leute, die die besten Punktzahlen erziehlten, obwohl sie nicht in der Lage sind über sich selbst zu gehen und sich ansonsten über soetwas nicht den Kopf zerbrechen.
"Ich weiß, dass ich nicht weiß. Aber ich weiß auch, dass ihr nicht mehr wisst!"

J.C.Denton
16.08.2004, 16:26
Gott is teine erfindung die den menschen früher diente ihr leben zu begreifen, als die wissenschaft nich als hexerei galt! Ausserdem war sie rechtfertigung für den machthunger und die gier in vielen kriegen!
Ich habe dazu eine ganz klare meinung! Gott gibt es nicht, ich brauche ihn nicht, und ich suche ihn nicht! (ich hasse diese typen die einen aus dem bett klingeln den wachturm verkaufen wollen und fragen: Dürften wir mit ihnen übe gott reden)?

Noxiel
16.08.2004, 17:34
Im Zweifel für den Angeklagten und solange mir niemand die Nicht-Existenz von göttlicher Macht beweisen kann, halte ich es mit meinen Runen und schnack' en bisschen mit Odin.

Sakaro
16.08.2004, 22:49
Hi,
aus wissentschaftlicher Sicht ist die Existenz Gottes ziemlich wahrscheinlich. Ich betrachte Gott als die Lücke im menschlichen Denken, die zwingend einen absoluten Beginn vorschreibt, ihn aber nie finden, geschweige denn erklären wird können.
Cu Sakaro

madobe
16.08.2004, 23:00
gott exestiert überall dort wo menschen an ihn glauben. natürlich besitzt er keinen körper o.ä. in der bibel wird er zwar meist als licht, oder wärme beschrieben aber ich denke, dass bezieht sich eher auf das gefühl und die sicherhheit, die geborgenheit die die menschen empfinden wenn sie an gott denken. von mir aus. jeder mensch der auf gott vertraut, soll es tun. diese menschen benötigen diese sicherheit, ihr leben wird dadurch schöner, reicher. meinetwegen.

doch hier wird nicht die exestenz gottes in frage gestellt, sondern eher die religion- welche überhaupt? es gibt sehr viel verschiedene.
religion exestiert, worauf sie beruht ist unterschiedlich. es gibt sehr schöne religionen, die auf Frieden und Harmonie, sowei nächstenliebe basiert- der budhismus z.B, der engen zusammenhang mit dem christentum hat.
Auf Arte wurde ein bericht gebracht, wo man den Spuren Jesus nachging, als junger mann soll er in den himalaya unterwegs gewesen sein uns ließ sich vom budhismus inspirieren, daher die parallelen...

religion wurde in meinen augen von den menschen erschaffen, was auch durchaus berechtigt ist. solange die religion eine friedliche ist und nachvollziebar ist, kein problem. doch wenn es eine radikale religion ist, die menschen schadet etc....da mach ich alle schotten dicht. solche menschen will und kann ich nicht verstehen.
alle anderen: lebt eure reiligon aus, wenn es euch dadruch besser geht, warum nicht?

SweetMel
16.08.2004, 23:06
Wie bereits gesagt:

Man kann nicht beweisen, dass es Gott gibt.
Man kann aber auch nicht das Gegenteil beweisen.

Das heißt, der Mensch kann sich eine Variante aussuchen, ist sich aber nie sicher, ob er Recht hat.

Also seid nett zueinander und habt euch lieb :roll:

Zum Thema Hölle: Der Teufel ist ein Wesen Gottes (der gefallene Engel Luzifer), und deshalb ihm NICHT gleichgestellt.
Ich persönlich glaube nicht an die Hölle und das ewige Fegefeuer, sondern an die Vergebung der Sünden (-> Jesus).
Und auch, dass Gott modern ist und Dinge wie Kondome oder Sterbehilfe akzeptiert :wink:

Sephiroth's Angel
17.08.2004, 10:28
Nimm den Menschen seinen glauben und du nimmst ihm das Leben...

Ich werd diesen Satz wohl niemals wieder loswerden. Er hat sich eingebrannt. -_-

Aber irgendwo muß ich auch zugeben, dass etwas Wahres dran ist. Was hat der Mensch schon, wenn er nicht glaubt? Der Glaube zieht Hoffnungen und Träume nach sich. Er hilft, diese nicht zu vergessen. Den Glauben ansich befürworte ich daher auf jeden Fall.

Ob man jetzt unbedingt an Gott glaubt, ist eine andere Frage. Mien Fall ist es nicht, da ich nicht an jemanden glaube, der mir nicht das geringste gibt, aber hey, mich stört's auch nicht, wenn's andere tun. :shrug:

J.C.Denton
17.08.2004, 12:38
@sa
muss deinem satz volkommen zustimmen! Jeder hat etwas and das er glaubt, selbst wenn er sagt er glaube an gar nichts! Ein mensch ohne glaube ist,... wie ein fisch ohne wasser! Dem tode geweiht!

Ich habe meinen glauben gefunden! Und der hat nichts mit dem christlichen zu tun! DAs hat mit schon viel ärger gebracht! Aberich habe mit geduld und viel reden gelernt jeden anderen glauben zu respektieren auch wenn es mir schwer fällt!

Noopi
17.08.2004, 19:57
örgs, ich war lange nicht hier, aber an diesem threat hat sich trotz "neuer ansätze" nicht viel neues getan, wa!!

findet ihr es nicht vermessen ständig über die beschissene welt zu nörgeln und den nicht vorhandenen gott dafür verantwortlich zu machen??

das geht jetzt gegen keinen speziell, aber die wenigsten von euch kennen sich doch wirklich aus mit "den religionen" ...der bibel oder dem christentum...herrje, ihr beherrscht ja nichtmal die deutsche rechtschreibung....

.....bin sauer....

...ach egal, es gibt gott!

:danke:

madobe
17.08.2004, 20:11
örgs, ich war lange nicht hier, aber an diesem threat hat sich trotz "neuer ansätze" nicht viel neues getan, wa!!

findet ihr es nicht vermessen ständig über die beschissene welt zu nörgeln und den nicht vorhandenen gott dafür verantwortlich zu machen??

das geht jetzt gegen keinen speziell, aber die wenigsten von euch kennen sich doch wirklich aus mit "den religionen" ...der bibel oder dem christentum...herrje, ihr beherrscht ja nichtmal die deutsche rechtschreibung....

.....bin sauer....

...ach egal, es gibt gott!

:danke:

nein, welch qualifizierte aussage...*kopf kratz*

Noopi
18.08.2004, 15:26
Ja, ich weiss!

Ich orientiere mich am Niveau dieses Threats...

... :shrug:

JPF
19.08.2004, 09:09
Ich empfinde sowas eigentlich immer als Anreiz das Niveau zu heben, sofern es einem möglich ist. Schade, daß ich schon meinen Kommentar zu dem Thema gegeben habe. :smirk:

Noopi
19.08.2004, 16:21
Mich regen nicht die Atheisten auf, die , soweit sie sich wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt haben, auch disskussionsfähig sind, sondern ich ärger mich über den Materialismus der (nicht nur in diesem Treat) so ausgiebig zelebriert wird!

Und die oft schon beängstigende Wissenschaftsgläubigkeit, die manche an den Tag legen.
Behaviourismus ist auch sehr beliebt, aber leider absolut bescheuert!

Kritisch zu sein ist gut, schön, wichtig und wünschenswert! Aber man darf dabei nicht vergessen, auch gegen sich selbst kritisch zu sein!!

Sonst hat das ganze diskutieren über ein so intimes Thema wie Religion keinen Sinn.

JPF
20.08.2004, 19:33
Na bitte, geht doch. ;)

Shingetsu
20.08.2004, 20:03
:knuddel:

Hi Noopi

Es tut gut mal einen Gläubigen zu treffen. Die heutige Jugend ist leider zu 90% ungläubig.
Ich geb zu daß Kirche irgendwie uncool ist, weil Spielkonsolen und Internet in der heutigen Zeit einen viel stärkeren Reiz ausüben, aber man kann wenigstens zuhause ein bisschen gläubig sein.
Es muss nichtmal Christentum sein. Ich find es allgemein gut sich mit Philosophie und Spiritualität zu beschäftigen. Sei es nun Schamanismus, Buddhismus, oder Islam.

Noxiel
20.08.2004, 20:19
Kerl du hast Asatru vergessen..... :evil:

Shingetsu
20.08.2004, 20:21
@Noxiel:

Gibts dafür nicht ein neues Wort ?
"Ahnensitte"

http://ahnensitte.net/

Aber ich hab auch viele andere spirituelle Bewegungen vergessen.
Also nix gegen Asatru. :wink:

Noopi
23.08.2004, 18:07
@Shingetsu: Höm öhm... :P ... DANKE!

Tja, leider Gottes gilt es gemeinhin als uncool sein Gehirn zu benutzen...
Leider denken die meisten Leute direkt an "Kirche" beim Thema Religion, und gehen dann (vielleicht zurecht) direkt negativ an die Sache ran...

Wenn man sich dann länger mit ihnen unterhält merkt man ganz schnell; über die jeweiligen Inhalte oder Botschaften wissen nur wenige wirklich Bescheid...und wie will man etwas beurteilen, wenn man es gar nicht richtig kennt!?
Da zwängt sich mir ungewollt die Parallele zur Manga/Anime Bewegung von vor ein paar Jahren auf... da galt auch alles als"Hentai" oder "Pokemon" in der nicht eingeweihten Szene (huuu...) was irgendwie nach Manga aussah.

Gegen Vorurteile anzukämpfen kann ganz schön hart und anstrengend sein...bei der Religion ist das nicht anders.

Ach und noch was, ich kenne einige Atheisten die besser über Jesus und Co. Bescheid wissen als manch ein Christ.
Aber wenn einige Kinder rumschreien "Gott ist Tod" und sich dann für die größte Atheisten auf Erden halten finde ich das nicht nur traurig sondern auch dumm!
Denn so wie ich es erlebt habe wissen sie 1. nicht, woher der Spruch eigentlich kommt und plaudern 2. nur irgendwelche Floskeln nach, ohne sich selbst darüber Gedanken zu machen.


:D
Mein Motto lautet aber trotz aller Synkretismen und der schlimmsten Säkularisierung heutzutage: In dubio pro deo!

Noopi
23.08.2004, 18:12
Äh ach ja, mein Bruder meinte mal:" Kirche?! Ist doch langweilig...!"
Bei der Taufe meiner Cousine letzte Woche, da habe ich ihm recht geben müssen....
Tja, jammern hilft aber nit, Veränderungen können da nur von innen kommen.
Hoffentlich gibts bald nen neuen Papst, auch wenn der alte in seinem Leben viel geleistet hat...!

==Sorry fürs Doppelposting==

Sephiroth's Angel
23.08.2004, 18:47
Nicht Gott erschuf den Menschen, der Mensch erschuff sich seinen Gott. Und das allein durch seinen Glauben an ihn. Ich denke, diese Aussage soltle inzwischen Fuß gefasst haben. Und ich stimme dem ebenfalls voll und ganz zu. http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/pblob4.gif
Es wurde ja bereits gesagt (ich glaube, es war Kago :nick:), dass man es weder wissenschaft be- noch widerlegen kann.
Daher ist das eine reine Einstellungsfrage und hat mit logischem Denken mehr als wenig zu tun. http://smilies.jeeptalk.org/kao/otn/nyanp.gif

Noopi
23.08.2004, 18:50
diese Aussage soltle inzwischen Fuß gefasst haben

Warum? Wenn es falsch ist?! Warum sollte man seine Logik ausschalten, wenn man über Gott nachdenkt?

Sephiroth's Angel
23.08.2004, 18:55
Leider wird die Logik bei einer Glaubensfrage automatisch abgeschaltet. Ob man will oder nicht, wnen etwas eine Frage des Glaubens ist, urteilt man nciht mehr objektiv und damit geht auch schnel ldas logische Denken flöten.

Ein weiter Grund, wieso Logik bei der Frage "gibt es Gott oder nicht?" keinen Fuss fassen wird, ist nun mal der, (wie oben erwähnt), dass man seine (oder ihre..) Existenz wedder beweisen, noch widerlegen kann.

Was mich persönlich angeht, isses egal, denn ich huldige keinen falschen Gott, der mir rein gar nichts wieder gibt. Dafür ist mir mein Vertrauen und mein Glaube zu schade.
Aber ich gehe dennoch nicht hin, und rede irgendwem rein ,dass er sich von seinem Glauben abwenden soll. Träumen ist ja was schönes. Warum sollte man das jemanden kaputt machen, auch, wenn man es selbst eigentlich für absoluten Schwachsinn hält? http://instagiber.net/smiliesdotcom/kao/otn/pblob5.gif

Daidai
24.08.2004, 13:34
So ein Thema zu diskutieren, in so einem Forum geht meistens schief bzw. es kommt nicht wirklich viel dabei raus.
Ob es Gott gibt ja oder nein.....darüber hat sich sicher jeder schon einmal Gedanken gemacht. Im Prinzip gibt es auch wirklich nur eine Menschengruppe die nicht an einen Gott glauben und das sind bekanntlich die Atheisten. Selbst ein "Satanist" muss zwangsweise an einen "guten" Gott glauben, wenn der sich mit wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt hat.
Ich weiss manchmal nicht ob ich an einen Gott glauben soll, andererseits denke ich wirklich das es einen Teufel gibt, folglich muss ich an ihn glauben. (Nein ich bete keinen Teufel oder sonstiges an)
Die Frage für mich, die es zu beantworten gilt ist eigentlich nur, ob Gott wirklich eine Aufgabe hat oder nur ein Resultat des Glaubens der Menschen ist. Ich glaube Beispielsweise nicht daran das Gott die Menschen erschaffen hat oder sonstiges. Wie schon gesagt: Wir haben Gott erschaffen nicht er uns. Aber kann unser glaube so gross sein, dass alleine der Gedanke an ihn, ihn zu einer wahrhaftigen Person erweckt.

Was ich für absolut ausgedachten Humbuck halte ist wohl die Biblische Geschichte der Menscheit, von Gott usw.
Und ja ich habe mich damit auseinander gesetzt. Aber das Buch wiederlegt sich in so vielen Punkten. Und sein wir mal ehrlich. Wenn Gott so wäre wie beschrieben hätte ich mehr Angst vor ihm als vor dem Teufel selbst. Ein rachsüchtiger Herrscher, der unfehlbar sein soll........>.> naja ich glaube ich komme etwas vom eigentlichen Thema ab.

Religion oder besser gesagt der Glaube an etwas ist für den Menschen wichtig. Jemand der an nichts glaubt und sei es er glaubt an die Liebe etc. ist für mich ein armer Mensch.
Leider resultiert aus diesem Glauben/Religion die Kirche die nicht wirklich viel für die Menschen getan hat. Heutzutage versuchen sie sich wieder eine reine Weste zu waschen aber meines erachtens wird das nach all diesen Sachen nicht mehr möglich sein.
Und das Schlimmste ist natürlich, dass im Namen der Religion Kriege geführt, Menschen sinnlos geschlachtet werden. Und nicht nur in unserer Zeit. Da brauche ich wohl nur ein Stichwort sagen: Die "Kreuzzüge"

Naja gut das wars erstmal soweit von mir ^^

Noopi
24.08.2004, 15:38
Ein rachsüchtiger Herrscher, der unfehlbar sein soll........>.>

Ja, im alten Testament bestimmt, aber kennst du auch den historischen >Kontext, in dem die Texte entstanden sind?
Und die Botschaft von Jesus hat nichts mit einem Rachegott zu tun, deshalb sind wir (sorry die Verallgemeinerung) Christen und nicht Juden!

Und das Schlimmste ist natürlich, dass im Namen der Religion Kriege geführt, Menschen sinnlos geschlachtet werden. Und nicht nur in unserer Zeit. Da brauche ich wohl nur ein Stichwort sagen: Die "Kreuzzüge

Also, da muss man gut aufpassen, ob gewisse Kriege (auch in unserer Zeit) nicht mit dem Deckmantel der Religion verpackt werden, damit man die Menschen manipulieren kann. Z.B. der Kosovo Krieg, da ging es vornehmlich um soziale und politische Konflikte, die religiös aufgeladen wurden, um die Leute dort in Lager zu spalten und den Hass zu verschärfen.
Der persönliche Glaube ist ein Grundbaustein der Identität eines jeden Menschen (...woran auch immer er glaubt) und wenn diese Identität angegriffen wird, sind Menschen eben viel eher bereit sich zu wehren, damit ihnen eben diese Identität nicht genommen wird.
Das wissen die Kriegstreiber für sich zu nutzen...heute genauso wie vor 1000 Jahren...
Und wie viele Moslems haben mir schon gesagt, wie sehr sie die Islamisten verachten, weil durch diese der ganze Islam "in den Dreck" gezogen wird.

Daidai
24.08.2004, 18:27
Ja das ist schon klar. Die Geschichte mit Jesus und allem was allerdings ja erst im zweiten Testament war. Und Gott müsste dann irgendwie einen kompletten Wesenswechsel vollzogen haben. (was wieder eine theorie von mir stützt die aber hie rnichts zu suchen hat ^^)

Und ja ich weiss das im Namen der Religion diese Kriege bzw die Menschen angestachelt werden. Aber das ist ja auch das Schlimme was ich meinte. Die Religion wird benutzt besser gesagt missbraucht.
Deshalb benutze ich auch lieber das Wort Glaube als Religion. Religion ist bei mir ein etwas negativ behafteter Ausdruck.

JPF
24.08.2004, 21:36
Zumindest kann keiner bestreiten,daß sowohl die katholische, als auch die protestantischen Kirchen diverse Kriege und Menschenrechtsverletzungen unterstützt haben.

Sei es nun die Kreuzzüge, die Inquisition, die Eroberung Lateinamerikas durch die Spanier, der dreißigjährige Krieg, die Kolonisation Afrikas durch die Engländer.
Und auch die diversen Balkankriege wurden durch die serbisch-orthodoxe Kirche unterstützt.

Noopi
25.08.2004, 18:17
Zumindest kann keiner bestreiten,daß sowohl die katholische, als auch die protestantischen Kirchen diverse Kriege und Menschenrechtsverletzungen unterstützt haben.


Ja, das ist wahr! Allerdings haben auch der Hinduismus und Buddhismus Dreck am Stecken, auch wenn das hierzulande die Wenigsten wissen! (Stichwort Sri Lanka)
Hüben wie Drüben ist es das selbe Spiel, die Religion wird für machtpolitische Interessen auf übelste Art und Weise instrumentalisiert.

Sephiroth's Angel
25.08.2004, 19:08
Da "Religion" von Menschen gemacht wird, ist es doch selbstverständlich, dass unter ihrem Deckmantel Schindluder getrieben wird. So war es, ist es und wird es auch immer sein. Ich sehe daran nichts verwunderliches. http://www.computerpannen.com/cwm/kao/otn/blobdaze.gif

JPF
25.08.2004, 19:52
Genau. Es gibt keine Religion, die nicht mißbraucht wurde. Die jeweiligen Götter lassen dies zu --> ergo: Es gibt keine Gottheiten. ;)

Sephiroth's Angel
25.08.2004, 20:07
ergo: Es gibt keine Gottheiten. ;)

Enweder das.. ODER... es geht ihnen am göttlichen A**** vorbei, was die Menschen so treiben. XD

Davon ab, ich geb zu, mich würd's auch nicht groß jucken, wenn ich ein Gott wär. Vielelcht amüsieren sie sich ja auch einfach nur drüber. :kratz:

SweetMel
25.08.2004, 23:12
Eure Beweise würden jeden Wissenschaftler umhauen XD

JPF
26.08.2004, 20:46
ICH stehe noch. ;)

Noopi
31.08.2004, 16:32
[quote]ergo: Es gibt keine Gottheiten.


Enweder das.. ODER... es geht ihnen am göttlichen A**** vorbei, was die Menschen so treiben.


So einfach ist das nicht!
Gott hat den Menschen die Freiheit gegeben selbst zu entscheiden, daher greift er nicht ein.
Wenn er eingreifen würde, wären wir nicht mehr frei, aber die Frage passt eher in den Freiheits-Treat...

JPF
31.08.2004, 21:13
Wenn der Mensch diese Freiheit hat, dann lohnt es sich nicht Gott anzubeten, da er eh nicht eingreift. ;)
Andersrum wäre jeglicher Eingriff von Gottes Seiten, wie die Verkündung seiner Regeln (NT) oder eventuelle Strafmaßnahmen (AT) ein Angriff auf unsere Freiheiten.

Also lebt eigentlich der Atheist so, wie Gott es sich wünscht. Gut oder böse aus seiner eigenen Entscheidung heraus. :smirk:

Noopi
31.08.2004, 21:41
Also lebt eigentlich der Atheist so, wie Gott es sich wünscht. Gut oder böse aus seiner eigenen Entscheidung heraus.

Ja und nein!

Als Atheist hast du dich bewusst gegen Gott entschieden, was aber nicht bedeutet, dass du dich automatisch für das Böse entschieden hast...will ich doch mal schwer hoffen :wink:
Ausserdem kannst du deine Einstellung in deinem Leben ja auch immernoch ändern wenn du willst. (Ich meine damit, dass du die Option offen hast)

So wie ich es verstehe (und das geht von mir aus auch am katholischen Lehramt vorbei) hat Gott kein interesse daran jemanden dazu zu zwingen an ihn zu glauben, ich denke, es ist eher eine Frage des Grundvertrauens in den Sinn der eigenen Existenz.
Daran, das hinter dem Leben ein göttliches Prinzip steht.

Und es ist ein Unterschied, ob man an den Sinn seines eigenen Daseins glaubt oder nicht! Es macht jedenfalls für die Lebensqualität erheblich was aus...wer meint er sei glücklich aber sein Leben sei völlig sinnlos, der soll sich bitte melden

...nochmal zu oben: vermutlich kommt es auf die Verantwortung an die man hat, was die Freiheit angeht.
Wenn man selbsverantwortlich leben will, dann darf man warscheinlich gar nicht darauf hoffen, das Gott "eingreift sobald etwas nicht richtig läuft".

jaja, dazu kommt jetzt sicher wieder ein Protest a la "Holocaust"...
Dazu hab ich ja schonmal gepostet


...ähAlso lebt eigentlich der Atheist so, wie Gott es sich wünscht. Gut oder böse aus seiner eigenen Entscheidung heraus.

Ach ja, Gott möchte natürlich schon, dass du dich für ihn entscheidest und nicht für den Atheismus :D :wink: :D 8) ...schätz ich ma

JPF
31.08.2004, 22:25
Womit wir wieder bei der Frage sind, was schlimmer ist (in Augen Gottes):

Ein Atheist, der ein sündenfreies Leben führt
oder
ein sündiger Christ ;)

Wenn beide vor dem Richterstuhl stehen, gäbe es ein interessantes Ergebnis. Atheist:"Sorry, ich habe halt nicht an Dich geglaubt." :mrgreen:

wer meint er sei glücklich aber sein Leben sei völlig sinnlos, der soll sich bitte melden


Ich weiß, mein Leben hat keinen besonderen Grund oder esotereischen Sinn. Es stört mich aber nicht. :mrgreen:

Ich lebe des Lebens willen. Aber das ist ein anderer Thread... ;)

Apex
31.08.2004, 22:30
Nun will gern was dazu sagen !!!

Ich persönlich habe die erfahrung gemacht das sie Gott mit der Kirche in einen Zug nennen und , durch ihre abneigung Zur Kirche ensteht eine abneigung zu Gott !!

Viele Menschen wissen das die Kirche reinsten müll reden(allgemein alle Relegionen) Die Bibel der reinste verfälschte lügen bund , zurecht gelegt in den Jahunderten von Papst oder anderen Gorus .

Fakt ist auch das In Zeiten des Miteralters Fudal/Imperial zeit die Kirche , Gott nur als Macht Instrument benutzte , und wer die Kirchen steuer nicht zahlen konnte für einige wochen in stinkige kerker leben/verenden durften.


Bitte ihr die aufwachen die verstehn das Kirchen/Relegionen und oder für überflüssig halten , und endlich in eine frei gestiliche Spiritualität hinein wachsen wollen , Das Gott in uns ist das wir in ihn sind , das Gott nicht defenierbar ist und es das energetische sein ausserhalb jedglicher Dualität ist .....

Noopi
01.09.2004, 21:47
Womit wir wieder bei der Frage sind, was schlimmer ist (in Augen Gottes):

Ein Atheist, der ein sündenfreies Leben führt
oder
ein sündiger Christ

Oh, letzteres! Schätz ich ma...könnte auch sein, dass er Beides nicht gut findet...

Aber es ist eh quatsch, Gott menschliche Affekte zuzusprechen, meiner Meinung nach...

JPF
02.09.2004, 14:20
@Noopi: Wenn Gott aber anders "tickt" als wir, wird es dem Menschen schwer fallen, seinem Willen zu folgen.

Aber wieso eigentlich ? Gott schuf uns angeblich nach seinem Bild und durch den Apfel der Erkenntnis bekamen wir die Möglichkeit zu erkennen, was falsch und was richtig ist.

Demnach müßten wir den göttlichen Willen und sein Entscheidungsverhalten nachvollziehen können... :mrgreen:

Apex
02.09.2004, 14:47
Gott ist nicht unfehlbar , was uns die geschichte mit den Apfel sagen wollte .

Fresh-H
02.09.2004, 21:09
Meine Meinung ist das glaube an einer Religion gut ist und das ist auch egal welche ( rede von den 5 Weltreligionen ;))

Was mich aber daran stört ist, das viele Leute sich immer wieder sich zu erkennen geben müssen, indem sie sich z.B ein Kreuz umbinden oder ein Kopftuch tragen . Nur im wesentlichen vergessen die eins, dass man eine Religion im Herzen tragen sollte und das scheint bei vielen nicht angekommen zu sein . Eine Religion ist Privatsache und es geht niemanden etwas an .

Es gibt Leute die eine Religion als Geißel der Menschheit ansehen !
Dazu möchte ich nur sagen das der Mensch die Geißel der Religion ist.
Keiner der "Religionsführer" hätte nämlich gewollt, das man sich untereinander bekämpft und sich gegenseitig verachtet , weil er ne andere Überzeugung hat .
Ein gutes beispiel sind die Medien. Kaum wenn der Papst etwas sagt bzw. verurteilt wie z.B die Pille , wird darüber hergezogen oder siehe den Islam.

Ein Vergleich :

Ein Vollidiot zündet ne Bombe, und schon kommt dieses Wort Islamist vor !

Die ETA zündet eine Bombe, heißt es Untergrund Organisation der Basken oder Freiheitshämpfer !
Das erste was ich mich frage ist warum sagt man nie das es ein Christ
war ? Bei den Moslems wird genauso verallgemeinert !

Ich hoffe man versteht auf was ich hinaus will

Noxiel
02.09.2004, 21:15
Mir verschließt sich der Sinn von Gotteshäusern, ich meine ein Haus, eine Institution in dem man die göttliche Allmacht von selbst ernannten Verkündern hört...ich meine das ist genauso als haltet ihr eine Kerze vor die Sonne um sie besser sehen zu können.

JPF
02.09.2004, 22:18
Die ETA zündet eine Bombe, heißt es Untergrund Organisation der Basken oder Freiheitshämpfer !
Das erste was ich mich frage ist warum sagt man nie das es ein Christ
war ? Bei den Moslems wird genauso verallgemeinert !

Ich hoffe man versteht auf was ich hinaus will

Hmm, das Ziel der ETA ist offiziell die Unabhängigkeit des Baskenlandes, daher nennt man sie Freiheitskämpfer oder Basken. Ihre Opfer sind ja ebenso Christen (sogar ebenso Katholiken).

Das Ziel der meisten moslemischen Attentäter in letzter Zeit ist der Kampf gegen die Christen, also ist die Bezeichnung Moslem, um die Attentäter zu beschreiben gerechtfertigt.

Es gibt aber auch aktuelle Fälle, in denen bei moslemischen Attentätern So z.B. die Anschläge der Tschetschenen oder der Palästinenser (hier NICHT die Religion durch die Medien in den Vordergrund gezogen wird.
geht es ja wieder um einen Befreiungskampf). Ebenso gibt es Beispiele christlicher Terroristen, bei denen man deren Konfession nennt: Etwa in Nordirland.

Eine Verallgemeinerung sehe ich in diesen Fall nicht.

Fresh-H
03.09.2004, 21:21
Die ETA zündet eine Bombe, heißt es Untergrund Organisation der Basken oder Freiheitshämpfer !
Das erste was ich mich frage ist warum sagt man nie das es ein Christ
war ? Bei den Moslems wird genauso verallgemeinert !

Ich hoffe man versteht auf was ich hinaus will

Hmm, das Ziel der ETA ist offiziell die Unabhängigkeit des Baskenlandes, daher nennt man sie Freiheitskämpfer oder Basken. Ihre Opfer sind ja ebenso Christen (sogar ebenso Katholiken).

Das Ziel der meisten moslemischen Attentäter in letzter Zeit ist der Kampf gegen die Christen, also ist die Bezeichnung Moslem, um die Attentäter zu beschreiben gerechtfertigt.

Es gibt aber auch aktuelle Fälle, in denen bei moslemischen Attentätern So z.B. die Anschläge der Tschetschenen oder der Palästinenser (hier NICHT die Religion durch die Medien in den Vordergrund gezogen wird.
geht es ja wieder um einen Befreiungskampf). Ebenso gibt es Beispiele christlicher Terroristen, bei denen man deren Konfession nennt: Etwa in Nordirland.

Eine Verallgemeinerung sehe ich in diesen Fall nicht.


Hm also es gibt ja zwei Gruppierungen in den Arabischen Ländern, zu einem die Sunniten und zum anderen die Schiiten .

Gerade hier in Europa werden alle Sunniten und Schiiten in einem Topf geworfen .
Die Unterschiede der Gruppen sind folgt : Die Schiiten haben ganz andere Feiertage, Fasten ist bei denen auch anders. In der Moschee dürfen die überhaupt nicht Beten gehen.Und sie haben einen anderen Propheten und glauben auch an was ganz anderes !

So und jetzt sag mir warum Schiitische Terroristen bzw. Radikale, ein Moslimischer Terrorist ist ???

Noopi
04.09.2004, 09:26
So und jetzt sag mir warum Schiitische Terroristen bzw. Radikale, ein Moslimischer Terrorist ist

Nunja, es sind Beides Muslimische Gruppen, so wie bei uns Protestanten und Katholiken.

JPF
05.09.2004, 17:14
Außerdem ist es im Falle von Al-Kaida absolut unnötig, zu betonen, ob es nun Schiiten, Sunniten oder Wahabiten sind. Von jeder dieser Konfessionen gibt es Mitglieder bei Al-Kaida. Und der UNterschied, der bei ihren Anschlägen meist eine Rolle spielt, ist nicht die Konfession, sondern der Glauben, also Moslem gegen Christ und Jude.

deathsamariter
13.09.2004, 21:20
Die Religionen können bei solchen Dingen nichts dafür da würd ich eher den Papst für die Kreuzüge und die Hexenverbrennungen verantworten als die Religion. Was kann zb. Mohammed dafür was heute passiert ?
Die Idee seiner Religion ist gut aber die Ausführung von ein paar Wahnsinnigen macht alles schlecht.......

Deathsamariter

JPF
13.09.2004, 21:31
Solange Religion nicht absolute Privatsache ist, bei der es garkeine Amtskirche, Priester oder Mönche gibt, solange also jemand die Religion den anderen lehrt, ihnen sagt, was richtig und was falsch ist, behauptet, er hätte einen besseren Draht zu Gott (oder entsprechendes) und solange einzelne Leute anderen bestimmen wollen, wie diese ihre Religion zú leben haben...

SOLANGE wird Religion mißbraucht werden.

deathsamariter
13.09.2004, 21:44
Solange Religion nicht absolute Privatsache ist, bei der es garkeine Amtskirche, Priester oder Mönche gibt, solange also jemand die Religion den anderen lehrt, ihnen sagt, was richtig und was falsch ist, behauptet, er hätte einen besseren Draht zu Gott (oder entsprechendes) und solange einzelne Leute anderen bestimmen wollen, wie diese ihre Religion zú leben haben...

SOLANGE wird Religion mißbraucht werden.

Da is was dran aber wenn es Privatsache wird haben dann alle wieder ihre Götter oder gar keine ,was unter umständen zu Psychischen Krankheiten führen könnte bei den ganzen Menschen die sich in die Religion retten. Dann hätten wir wieder mehr Sekten die bei uns um 8.00 Uhr vor der Tür stehen und sagen: Wollen sie einen Wachturm? oder : Der Weg in eine sichere Zukunft:Jehova..

Naja ich will das nicht lieber ein bisschen Katholisch..
Deathsamariter

JPF
14.09.2004, 13:45
...wenn sie um acht vor Deiner Tür stehen, ist es ja keine Privatsache mehr. ;)

Noopi
14.09.2004, 18:47
Solange Religion nicht absolute Privatsache ist, bei der es garkeine Amtskirche, Priester oder Mönche gibt, solange also jemand die Religion den anderen lehrt, ihnen sagt, was richtig und was falsch ist, behauptet, er hätte einen besseren Draht zu Gott (oder entsprechendes) und solange einzelne Leute anderen bestimmen wollen, wie diese ihre Religion zú leben haben...

SOLANGE wird Religion mißbraucht werden.


wusstet ihr übrigends, dass Jesus den Tempelkult und Priester usw. nicht anerkannt hat und auch gar keine Kirche gründen wollte?!

Jesus predigte, einen direkten Draht zu Gott zu haben und ihn (wie er selbst es tat) als "Vater" anzusehen...

lustig, wa!! :o

madobe
14.09.2004, 18:49
außerdem hat er sich sehr vom buddhismus inspirieren lassen und hat das nächstenliebe thema so gut wie direkt übernommen...

Noopi
14.09.2004, 18:56
außerdem hat er sich sehr vom buddhismus inspirieren lassen und hat das nächstenliebe thema so gut wie direkt übernommen...


Wie das? wo hasn das her?

madobe
14.09.2004, 19:18
außerdem hat er sich sehr vom buddhismus inspirieren lassen und hat das nächstenliebe thema so gut wie direkt übernommen...


Wie das? wo hasn das her?

kam auf arte, religionsgeschichte. (arte ist übrigens sehr informativ).
es scheint als ob jesus sogar in den himalaya war um sich dort nähere mit dem buddhismus zu befassen. es gibt darüber sogar "zeugen"aussagen, mehrere schriften. der großteil ist aber "verschollen" und es heißt die kath. kirche hat diese beweise verschwinden lassen d sonst die ganze bibel neu geschrieben werrden müsste aufgrund der änderung der geshcichte etc. die forscher könnne leider nichts beweisen und müssen sich auf die berichte der dort lebenden menschen stützen.

ich kann mir aber gut vorstellen dass da was dran ist, die kirche hat schon immer vesucht solche dinge zu vertuschen und es gibt auffallend viele parallelen von jesus lehren zum B.

Noopi
14.09.2004, 21:53
die forscher könnne leider nichts beweisen und müssen sich auf die berichte der dort lebenden menschen stützen.


Also, die Geschichten, so wie sie in der Bibel stehen, beruhen genauso auf Berichten von "Augenzeugen"...

Ich halte die Theorie für einigermaßen abstrus, da wirklich allerhand dafür spricht, dass Jesus nur mit dem jüdischen Kulturkreis zur Zeit der römischen Besatzung vertraut war..... wen das interessiert der mache sich schlau über Ausserbiblische Zeugnisse über ihn...

Die Parallelen in den Lehren kommen sicherlich nicht daher, das Jesus bei Buddha geklaut hat, dafür unterscheiden sie sich in den wichtigen Punkten doch zu sehr!

Ich kenne da nur so eine ähnliche Geschichte, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, sondern vorher mit seiner Familie nach Indien ausgewandert ist............. :roll:

madobe
14.09.2004, 22:41
naja, es scheint mehr beweise zu geben als man zugeben will. leider hab ich nicht den ganzen bericht mitbekommen, es ist auch schon etwas länger her. aber man kann heutige forschung nicht ganz mit aussagen vergleichen, die in der bibel stehen. dazu sind beide von einem zu hohen altersunterschied. und warum sollte jesus keinen abstecher in den buddhismus gemacht haben? nächstenliebe ist der wichtigste punkt in jesus theprien und das stimmt mit dem buddhismus überein, zudem ist der buddshimus um einiges älter als das christentum.

ich halte es nicht für quatsch, sondern nur schade, dass noch nichts bewiesen werden kann.
und klar war er überwiegend in den jüdischen kriesen tätig, aber das heißt noch lange nicht, dass er sich nicht inspirieren lassen kann.

JPF
15.09.2004, 22:32
Buddhisten gab es sogar bis in den Kaukasus, also hätte Jesus garnicht mal in den Himalaya müssen. Aber ob er wirklich sich davon inspiriert hat lassen ? Vielleicht hat er einfach auch so eine Idee gehabt.

Einer seiner Jünger, der ungläubige Thomas ist übrigens nach Indien gegangen und hat dort eine christliche Gemeinschaft gegründet, die weitaus mystischer ist, als das restl. Christentum. Hier kann jeder Mensch aus eigener Kraft Erleuchtung/Erlösung finden.

Noopi
16.09.2004, 16:45
[/quote]Vielleicht hat er einfach auch so eine Idee gehabt[quote]

Also, die Sache ist die:

Das Gebot der Nächstenliebe, sprich "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" steht in Levitikus 19, 18. es ist eines der jüdischen Gebote, die im sozialen leben eingehalten werden müssen, und auch Jesus lebte in diesem Wissen, da er schließlich Jude war.

Was an Jesus Botschaft so neu ist, ist das Gebot der Feindesliebe!! Das gab es bei den Juden nicht, wers nicht glaubt kann ja bei Matthäus 5,43-48 nachlesen und es mit o.g. Stelle vergleichen.

Der Nächste, das ist in jüdischem Verständnis jemand, den du kennst, mit dem du was zu tun hast, der dich was an geht z.b. sind alle Schüler deiner Schule deine Nächsten. Alle Schüler anderer Schulen brauchen dich nicht zu interessieren, denn sie haben nichts mit dir zu tun und du kennst sie auch nicht. Daher kann es dir am A. vorbei gehen, was mit ihnen ist.

Das soll nur am Rande zum Verständnis gesagt werden, denn sonst liest man die Stelle falsch!
Was Jesus nun kritisieren wollte liegt auf der Hand...

Ich wollte damit nur zeigen: Jesus hat das mit der Nächsten/Feindesliebe sicherlich nicht dem Buddhismus entnommen!

madobe
16.09.2004, 20:09
feindesliebe fällt dann als ergebnis in nächstenliebe, da s dann keine feinde mehr gibt. das wort feindesliebe wird auch nicht benutzt.
aber das sin kleinigkeiten.

und ich sagte auch nicht entnomen, sondern inspireiren lassen, das ist ein himmelseeiter unterschied. aber warum hast du was dagegen, falls es wirklich so war? du scheinst dich ja wehement dagegen zu wehren.

Noopi
17.09.2004, 18:18
und hat das nächstenliebe thema so gut wie direkt übernommen...

Das impliziert doch "entnommen", oder?!

Ich halte die Theorie einfach für viel zu weit hergeholt! Was spricht dafür, dass es so gewesen ist? Eigentlich gar nichts! Es gibt überhaupt keine Beweise und es ist auch geschichtlich gesehen nicht naheliegend.

madobe
17.09.2004, 19:07
vielleicht finde ich im netz was drüber oder der bericht wird irgendwann widerholt. ich finds nur schade das man nicht offen für sowas sein kann. dabei kann religionsgeshichte doch so interessant sein.

und gerade das es geschichtlich nicht naheliegend wäre macht es noch interessanter, weil dann vieles neugeschrieben werden müsste, darum kann es auch gut sein das die kath. kirche versucht es zu vertuschen.

JPF
17.09.2004, 23:58
Oje, das klingt schon wieder stark nach Verschwörungstheorie...

madobe
18.09.2004, 15:12
Oje, das klingt schon wieder stark nach Verschwörungstheorie...

naja, meinetwegen, es ist nicht auf meinem mist gewachsen aber ich finde es eben interessant und vielleicht ist ja was dran. ich mein, wenn es absoluter mist wäre, der an den haaren herbeigezogen wär, dann hätten sie wohl kaum soviel geld für eine doku drüber ausgegeben und einen durcaus informativen und nicht von verschwörungs strotzenden bericht gemacht.

schade dass ihr den verpasst habt.

JPF
18.09.2004, 23:51
Ich meinte mit Verschwörungstheorie, derGedanke, daß die katholische Kirche solches vertuschen wolle. ;)

Wenn sie so mächtig wäre, Hinweise auf die buddhist. Wurzeln des Christentums zu verdecken, hätte sie auch die Arte-Sendung verhindert. :mrgreen:

Übrigens würde mich es wundern, wenn Jesus nur den Aspekt der Feindesliebe übernommen hätte und nicht auch den der ewigen Wiedergeburt im Buddhismus.

Vielleicht sind solche Ähnlichkeiten einfach nur das Ergebnis davon, daß Menschen ähnliches als gut empfinden.

madobe
19.09.2004, 00:58
ich weiß schon dass du das gemeint hattest ;) naja, man weiß es halt nicht, vielleicht kommts irgendwann raus...

Shingetsu
31.10.2004, 02:48
Geschrieben von Dr. Varza am 30. Oktober 2004 22:14:04:

Als Antwort auf: Ältester Monotheismus ? geschrieben von Shingetsu am 30. Oktober 2004 07:13:24:

Hallo Shingetsu,
wenn man das Gottesbild im alten Testament genauer betrachtet, sieht man wie sich die im Laufe der Zeitepochen geändert hat.
Außerdem, die Vorstellung über Gott ist in verschieden Kulturen nicht die gleiche.
Mit freundlichen Grüßen

>Hallo
>Ich habe eine Frage:
>Oft wird Zarathustra als "Erfinder" des Monotheismus bezeichnet, oder es wird als "ältester historisch erwähnter Monotheismus" bezeichnet.
>Aber bei www.zoroaster.net steht folgendes:
>"Wir besitzen weder Quellen über den Zeitraum, in dem Zarathustra gelebt hat, noch genaue Angaben über den Ort seines Lebens und Wirkens."
>Woher kann man dann wissen daß die Zarathustra-Religion älter als das Judentum ist ? Ich ging bisher nämlich davon aus daß das Judentum der älteste Monotheismus ist.
>Mfg
>Shingetsu

-------------------------------------------------------------------------

Was haltet ihr davon ?
Ich finde die Antwort von Dr. Varza etwas schwammig.
Will er damit sagen daß die Zarathustra-Religion der wahre Monotheismus ist, weil sich deren Gottesbild nicht verändert hat, und das Judentum in dieser Hinsicht deshalb ignoriert wird obwohl es älter ist ?

Ich hab ihm jetzt mal folgende Antwort geschrieben:

Geschrieben von Shingetsu am 31. Oktober 2004 02:14:05:

Als Antwort auf: Re: Ältester Monotheismus ? geschrieben von Dr. Varza am 30. Oktober 2004 22:14:04:

Hallo Dr. Varza

Vielen Dank für ihre Antwort, aber es gibt auf meiner Seite noch ein paar Unklarheiten:

Monotheismus ist wenn man nur einen Gott anbetet. Mag sein daß die Juden ab und zu ihr Gottesbild geändert haben, aber sie haben trotzdem immer zum gleichen Gott gebetet den sie als "JHWE" bezeichnen.
Nur weil sich die Vorstellungen über die Natur der Gottheit im Lauf der Zeit mal geändert haben kann man dem Judentum doch nicht absprechen der älteste Monotheismus zu sein, oder ?



>Hallo Shingetsu,
>wenn man das Gottesbild im alten Testament genauer betrachtet, sieht man wie sich die im Laufe der Zeitepochen geändert hat.
>Außerdem, die Vorstellung über Gott ist in verschieden Kulturen nicht die gleiche.
>Mit freundlichen Grüßen
>>Hallo
>>Ich habe eine Frage:
>>Oft wird Zarathustra als "Erfinder" des Monotheismus bezeichnet, oder es wird als "ältester historisch erwähnter Monotheismus" bezeichnet.
>>Aber bei www.zoroaster.net steht folgendes:
>>"Wir besitzen weder Quellen über den Zeitraum, in dem Zarathustra gelebt hat, noch genaue Angaben über den Ort seines Lebens und Wirkens."
>>Woher kann man dann wissen daß die Zarathustra-Religion älter als das Judentum ist ? Ich ging bisher nämlich davon aus daß das Judentum der älteste Monotheismus ist.
>>Mfg
>>Shingetsu

JPF
31.10.2004, 12:14
Schwer zu sagen. Ich hatte auch mal gehört, daß Die Religion der Feueranbeter die älteste monotheistische Religion sei, aber in Encarta steht dies:

Zarathustra, Zoroaster (um 630 bis 550 v. Chr.), persischer Prophet und Begründer des Zoroastrismus. Zarathustra wurde als Sohn der Ritterfamilie Spitama im ostpersischen Land Airyana Vaejah geboren. Zarathustra wurde zum Priester (zaotar) ausgebildet, stand aber schon bald dem altiranischen Mithra-Kult mit seinen Stieropfern kritisch gegenüber. Seine Lehre lässt sich in zwei grundlegenden Glaubensaussagen zusammenfassen: die monotheistische Verehrung des Ahura Mazda („Gott Weisheit”) und den ethischen Dualismus, in dem Wahrheit und Lüge, die einander gegenüberstehen, das gesamte Universum durchdringen. Diese Lehren wurden in den Gathas, einem Teil der heiligen Schrift des Parsismus, dem Avesta, überliefert.

Als Zarathustra nach jahrelangem Kampf gegen die Priester der etablierten Religion in Vishtaspa, dem König von Choresmien (heute im russischen Turkmenien), einen Fürsprecher seiner Lehre fand, verbreitete sich die von ihm gepredigte Religion. Er verbot die orgiastischen Riten, von denen die traditionellen persischen Opferzeremonien an die Götter begleitet wurden und untersagte das Opfern an Ahriman und andere Götter, die er zum bösen Prinzip seines neuen Glaubens erklärte.

Zarathustra wirkte auf Platon, Aristoteles und andere griechische Denker sowie auf die jüdisch-christliche Dämonologie und Eschatologie. Die Hauptleistung des persischen Religionsstifters lag in der Entwicklung eines monotheistischen Glaubens und eines ethischen Dualismus.

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Also jünger als das Judentum. Der monotheistische Aspekt des Judentums ist ein Grundpfeiler des selbigen. Also kann ich mir nicht vorstellen, daß es mal polytheistisch war.
Vielleicht hat Zarathustra Einfluß auf das Judentum gehabt, aber es ist nicht seine älteste Wurzel.

Es gibt aber noch eine ältere Religion mit einem Gott.
Pharao Echnaton schaffte alle ägyptische Gottheiten ab, außer Aton und machte dies zur Staatsreligion. Nach seinem Tod, wurden fast alle Spuren des Ketzerkönigs vernichtet und die alte Religion wieder etabliert.

Shingetsu
24.12.2004, 04:39
Das Böse ist im Animania-Forum:

:zitter: :zitter: :zitter:


Wir haben 6660 registrierte Benutzer.
Der neueste Benutzer ist FallenAngel.


----------------------------------------------


!!!!!

6660 Benutzer,
und die Nummer 6660 ist ausgerechnet FallenAngel.
FallenAngel = Gefallener Engel = Satan !

Wir sind alle verdammt !
:zitter: :zitter: :zitter:

Der 666-User kam ausgerechnet am 23. Dezember ins Forum, dem Tag vor Heilig Abend.
und ausgerechnet zu dem Zeitpunkt als mir das alles auffällt dröhnt ein Mayhem-Song aus meinen Lautsprecherboxen, und eine Stimme sagt dauernd: "Satan Satan Satan"
Alles nur ein komischer Zufall ?

Jedenfalls hab ich jetzt eine andere CD eingelegt:

Te Deum - Official CD of the Vatican City to celebrate the holy year 2000

mycroft
24.12.2004, 14:24
religion = wahnsinn der menscheit!!!

meiner meingung nach haben die großen kirchen noch imma net den wandel der zeit erkannt.
man brauch die kirche net um an gott zu glauben.

ich selbst bin nihilist, das heißt ic hglaube an die wissenschaft, suche für alles ne logische erklärung.
übersinnliche wesen sind meiner meinung nach was das ins mittelalter gehört und nicht mehr in 21. jahrhundert.

aber wer glauben will, der soll´s tun...


@shin bist du sicher, das das ein zufall ist???
oder hast du irgendwie dein bewusstsein erweitert?? :wink: :wink:

Dence
26.03.2005, 17:37
Letztendlich belügt sich doch jeder Mensch selbst, wenn er sich einer Lehre unterordnet.
Ich bin getauft und konfirmiert worden, bin dann aber mit einer atheistischen Denkweise groß geworden und mitlerweile mogel ich mich da mit dem Agnostizismus, der für mich immer noch die beste Lösung aufzeigt, heraus.
Der Glaube an Gott hat nie einen besonderen Stellenwert in meinem Leben angenommen und etwas so Imaginäres kann mir kein Verständnis abgewinnen und mir weder Hoffnung noch Liebe geben.
Die besten Beispiele sind für mich immer noch Weihnachten oder jetzt Ostern. Warum soll ich mich nach "Feiertagen" richten, an denen es meiner Meinung nach nichts zu feiern gibt? Da ist mir sogar der Tod meines geliebten Hamster wichtiger oder der Geburtstag meines besten Kumpels, anstelle Jesus seine höchsten Erlebnisse zu zelebrieren.

Ardnas
26.03.2005, 17:45
Das stimmt.
Das wichtigste an Ostern und Weihnachten sind doch mögliche Geschenke und ein ordentliches Essen ^^

"Für religiöse Fanatiker ist ganz typisch, daß die "Befehle", die sie von Gott erhalten, im Wesentlichen immer eines besagen:" Du sollst töten"
Der Gott aller Fanatiker scheint eher der Teufel zu sein."

Ich liebe dieses Zitat von Amos Oz, den es steckt Wahrheit drin.

Kittychan
26.03.2005, 17:53
Religion schreibt nur vor was man glauben soll, aber will man das auch?
Im Laufe des Lebens macht man sich seine eigene, sieht was man glauben soll und was nicht.
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.

Kittychan
26.03.2005, 17:55
A Short Guide to
Comparative Religions

Taoism Shit happens.
Buddhism If shit happens, it´s not really shit.
Islam If shit happens, it´s the will of Allah.
Protestantism Shit happens because you don´t work hard enough.
Judaism Why does this shit always happen to us?
Hinduism This shit happened before.
Catholicism Shit happens because you´re bad.
Hare Krishna Shit happens rama rama.
T.V. Evangelism Send more shit.
Atheism No shit.
Jehovah´s Witness Knock knock, shit happens.
Hedonism There´s nothing like a good shit happening.
Christian Science Shit happens in your mind.
Agnosticism Maybe shit happens, maybe it doesn´t
Existentialism What is shit anyway?
Stoicism This shit doesn´t bother me.
Rastafarianism Let´s smoke this shit

Nachi
25.01.2009, 03:17
Ob man das WILL, was einem die Religion sagt, das sei jedem mit dem 18. Lebensjahr selbst überlassen. Ich für meinen Teil denke, dass der Mensch an sich glauben kann was er will, es ist für ihn wichtig und richtig. Ich finde es zum Kotzen, wenn eine Reliogion vollkommen von sich überzeugt ist und der Ansicht ist, dass der Rest nur Schund ist. Mein Pastor, der mich konfirmiert hat saß einmal in einer katholischen Messe und wollte am Abendmahl teilnehmen. Das wurde ihm jedoch verweigert. Und da frag ich mich, was soll denn so'n Müll? Groß rumlabern, von wegen "in Gottes Augen sind wir alle gleich" und dann kommt so'n Schund bei rum. Ist jetzt zwar nur in Bezug auf das Christentum, aber es gibt auch einige andere "Religionen", die es doch etwas zu eng sehen. Ein Grund, weshalb ich mich nach meinem Ausstieg aus der Kirche (wohl erst in ein paar Monaten, weil ich zu faul bin zum Amt zu gehen und noch nix zahlen muss) nicht neu orientieren werde. Zumindest nicht so früh. Nen Kumpel ist zum Judentum konvertiert und naja...wenn irgendwo was is "neee...keinen Juden! Der will uns ja nur belatschern!". Naja, zum Würgen einfach -.-.

Thaliel
26.01.2009, 01:32
Was mich sehr stört ist dass die meisten Schulkinder erstmal nur das Christentum "Aufgedrängt" bekommen. Z.t. muss man das Galubensbeknntnis auswengi lernen udn aufssagen...wassoll sowasin einem Alter, wo man noch gar nicht begreifen kann, was das bedeutet und vor allem, wo es die meisten eh nur runtersagen weil sie müssen und es gar nicht ernst meinen

MechDragon
28.01.2009, 15:02
Religionen sind für mich meistens nur Zwangsgemeinschaften. Da findet sich eine Gruppe zusammen (wie in einer Sekte), die etwas glaubt. Jene, die nicht daran glauben werden verfolgt, gefoltert bis sie es glauben (Mittelalter auf das Christentum bezogen, oder zu Zeiten Roms, als die Christen widerum verfolgt wurden) oder sie werden ausgegrenzt. Wenn ich einen Christen sage, dass ich Atheist bin, dann werde ich angeschaut wie ein Insekt.

Die Ausgrenzung ist das Schlimme und nicht das, woran man glaubt. Sollen die Christen meinetwegen an einen gütigen Vatergott glauben (Ein Christ sagte mir mal ich könne Gott auch "Papi" nennen :roll: ), oder die Buddhisten eben an keinen Gott, sondern an Buddhas Lehren. Mir ist das vollkommen gleich, solange es keine Diskriminierung und Ausgrenzung gibt.

Schlimm ist nur das das Christentum am Wiedersprüchlichsten ist. Erst die Liebe preisen und dann so schroff, hart, konservativ, wider der Wissenschaft und Evolution sein oder in früheren Jahren bestialisch (Inquisition) und grausam sein.

Die Bibel (das Buch worauf sie ihren Glauben stützen) ist für mich bloß eine unvollständige Papyrusfetzensammlung. Heute werden ja immer noch Fetzen gefunden, die dann nicht mehr in die Bibel kommen, denn "Gott wollte ja so, dass die Bibel heute so ist wie sie ist", sagte mir mal ein fundamentalistischer Christ. Und was ist, wenn Judas eben kein Verräter war? Was, wenn Jesus als Kind ein Tyrann war, der Menschen blind und taub machte, wie die Apokryphen sagen. Viele von ihnen könnten tatsächlich echt und zu Zeiten der echten Bibelferse geschrieben worden sein. So wie Marias Aufstieg zum Himmel, was zwar nicht mehr in der Bibel steht, wohl aber von der Kirche annerkannt und gefeiert wird. Woher haben die heiligen Leute aus dem Vatikan diese Aufstiegsgeschichte Marias? Wahrscheinlich von einer Apokryphe.

Wenn also die Bibel unvollständig ist, woran soll man denn als Christ glauben? Stimmt denn alles, was da drin steht? Die Schöpfungsgeschichte ist ja wohl ein Witz, das ist klar. Dennoch halten sich noch immer viele Christen dran. Hauptsache sie bleiben in ihrer engen Gemeinschaft und GLAUBEN.

Witzig an dieser Gemeinschaft ist auch, dass selbst Verbrecher gelobt werden, solange sie nur zugeben das sie an einen Gott glauben. Dann gehören sie zu ihrer GEMEINSCHAFT. Das kotzt mich so an.

Wenn man sich, wie ich, nicht vorstellen kann das ein weißbärtiger alter Mann im langen weißen Leinenhemd das Universum erschaffen hat, dann ist man gleich ein verlorenes Schaf der großen Herde. Oder wenn man sich nicht vorstellen kann, das ein gütiger Gott der alle Menschen -seine Abbilder-(zählen dazu auch die Pygmäen? :-D ) liebt, so eine Welt toleriert, wo es Mord und Totschlag, Umweltzerstörung, bestialische Quälerreien gegen die Tierwelt etc gibt. Das Kredo der Christen ist: Sei grausam, sei gemein, tu was du willst, aber bekenne dich zu Gott und deine Sünden sind vergeben, denn Gott vergibt alles. Auch Mord z.B. Toller Gott! Der begriff Dämon trifft es eher.
Aber weil ich so denke, ist mir aus Sichten der Christen, nicht mehr zu helfen.

Aus diesem Grund sehe ich eine Religion eher als Geißel der Menscheit an. Denn Ausgrenzung führt unweigerlich immer zu Glaubenskriegen. Seien es nun Große globale Weltkriege, oder zwischenmenschliche Kleinkriege von Angesicht zu Angesicht.

Jeder sollte frei an das glauben, was er will. An Esotherik und die Welt der Geister und Schattenwesen, an einen gütigen Gott meinetwegen, an die Lehren eines weisen Mannes oder an die Gesetze der Natur und des Chaos. Solange man alle anderen Denkweisen toleriert, ist es ok. Aber eine Kirche, einen Tempel, eine Moschee braucht man dazu nicht.

Nachi
28.01.2009, 18:43
Lächerlich dazu ist das Christentum auch, da es ja aus dem judentum stammt und nun als "richtig" beschriehen wurde (s. u.a. WK 2). Die Juden glaube zwar an einen Gott, aber nicht, dass er nur wohlwollend, rechtschaffend, allgegenwertig, allmächtig, allliebend und so'n schmarn ist. Wenn ich das von meinem Kumpel (Jude) richtig verstanden habe, dann ist Gott im jüdischen auch mal ein Arsch, der dich auch gern mal verrecken lässt. Ihm ist es egal, ob du an ihn glaubst und ich denke auch nicht, dass er Schafe so gern mag (vielleicht isst er ja welche?). Selbst jesus war mal Jude und ich finde es so aberwitzig, alles so umzudichten, wie es gerade in den Kram passt.
Ich gebe da Mech recht, dass das Christentum doch mit eines der widerwärtigsten (entschuldigung bitte, aber das finde ich so) Glaubensrichtungen ist, weil man eben so versteift ist. Es gibt vielleicht noch schlimmere (Zeugen jehovas, Mennoniten...), aber naja.
Was ich hier allerdings noch sagen will: Ich beziehe das hier NICHT auf jeden! Es gibt immer ausnahmen; im Christentum und auch in jeglicher anderen Religion. Ich spreche hier von der Mehrheit, die ich so kennengelernt habe.

@Mech Bist du Atheist in diesem Sinne oder bist du einfach nur nicht getauft/aus der Kirche ausgestiegen?

Thaliel
29.01.2009, 01:49
am schlimmsten und albernsten finde ich Mormonen, deren Grundsätze sind dermassen verschroben und abstrus dass ich mich ernsthaftfrage wie Menschen so etwas überhaupt ernst nehmen können

MechDragon
31.01.2009, 12:49
Hi nachi! :-D

Ich dachte schon, dass ich nach meinem Statement hier zerfressen werde von allen, die an Gott glauben. *erleichtert seufz* (Auf anderen Foren ist das häufig so)

Also ich bin erstens ein bekennender Atheist. Ich glaube also an keinen Gott, bzw. Weltenschöpfer.
(Naja, im Christentum ist deren Gott ja nur der Schöpfer der Erde, so wie es in der Bibel steht. Von anderen Welten im großen weiten Universum war ja nie die Rede. Und wenn Gott ein Schöpfer ist, dann zählen sicher auch Methaneisbakterien auf den Eismonden unseres Sonnensystems zu Lebewesen, die erst "erschaffen" werden müssen... aber die Christen sahen/ bzw sehen die Erschaffung der Erde ohnehin aus einem geozentrischen Blickwinkel. Das heißt das die Erde im Mittelpunkt steht und sich alles darum dreht. Die ersten Widersprüche, bei denen man sich den Mund fusselig reden könnte, fangen ja schon von diesen Standpunkten an. Erst die Wissenschaft hat erklärt wie alles rund um die Erde im All aussehen könnte/ kann. Nur das Christentum basiert auf reinem Glauben. Steht ja auch so in der Bibel, das man nichts hinterfragen soll. Hat mir mal ein Christ aus der Bibel samt fers und so zitiert... ich schweife ab... sorry :lol: )

Zweitens bin ich noch nie in einer Kirchengemeinde gewesen, bin also auch niemals ausgetreten. Getauft bin ich auch nicht. Gott sei Dank *looooooool*
Wie heißt das so schön: Ich bin Atheist, Gott ist mein Zeuge 8-)

Ja, Nachi. Ich denke auch das nicht alle Christen so verbissen sind. Aber es gibt leider viel zu viele Fundamentalisten. Und es werden immer mehr. Jene die das Ganze etwas lockerer sehen, verstoßen jedoch gegen sämtliche Prinzipien der Bibel, aber das wissen sie nicht einmal. Die christliche Lehre ist da sehr locker und jeder nimmt sich das aus der Bibel, was er gerade braucht. Is ja auch ein Witz an sich.

Thaliel, es gibt eine Menge Unsinn, was Menschen glauben können. Es gibt ja auch einige Leute, die ernsthaft annehmen Sephiroth würde tatsächlich leben XD

Nein, aber mal im Ernst. Es gibt eine Menge gefährlicher Glaubensgruppen. Für mich sind Sekten und Religionen in einem Atemzug zu nennen. Ich sehe da nämlich keinen Unterschied. Wenn ich jetzt einen Gott erfinden würde und sage ich wäre der Messias und das Ende der Welt naht bald (Umweltkrise, Weltwirtschaftskrise etc), dann hätte ich binnen ein paar Tagen ein kleines Grüppchen um mich herum gescharrt. Daraus können dann schnell Millionen werden. Wird dieser Glaube dann auch noch von Ländern politisch unterstützt (auch wenn es dann später wieder abgekoppelt wird von der Politik- wie das Christentum), dann hat man schnell eine Weltreligion. Das geht ganz einfach. Leider. Deshalb gibt es auch Scientology und son ganzen Kram. Da kommt man politisch gar nicht gegen an. Denn in diesen Gruppen hat man keinen direkten Einblick. Hat man in der Kirche übrigens auch nicht, denn der Vatikan lebt in seiner eigenen Welt und gibt nur Stückchen von dem Preis, was die dort in ihren Archiven lagern. Sie basteln sich doch den Glauben jedes Mal zurecht, wenn man so die Geschichte zurückverfolgt.
Erst gab es viele christliche Gruppierungen. Die Vegetarier, die nach dem Sinnen Jesu lebten, die freizügigen mit ihren peinlichen Exzessen, die ebenfalls nach dem Sinnen Jesu lebten etc. Jesus hatte viele Gesichter und ebenso viele Gruppierungen gab es auch. Bis dann ein Schlußstrich gezogen wurde. Man bestelte ein Bild der christlichen Religion nach dem alle Christen zu leben hatten und basta. Christus war dann zwar immer noch nicht ganz so von einem reinem Charakter, aber es genügte. Ist halt so wenn viele Autoren an einem Drehbuch schreiben, wie es in der Bibel der Fall ist.

Eine Apokryphe wurde ja mal gefunden, wo Jesus sich in einen Jüngling verliebt hat. Bei der heutigen konservativen Kirche wäre das ein Skandal! (Obwohl die Dunkelziffer, pädophiler Pfarrer sehr hoch ist) Wäre die Bibel so umgeschrieben, würden die Christen sogar Homosexualität billigen, weil Jesus sich ja selbst in einen Mann verliebt hatte, den er ins Leben zurück geholt hat. Doch die Bibel bleibt in dieser Form bestehen, ebenso auch die altbackenen Ansichten.

Aber auch heute schälen sich immer noch viele Christengruppen heraus. Alleine die Katholiken, Evangelisten oder Protestanten, Griechisch Orthodoxen und und und. Nicht zuletzt die Gospelkirchen in den USA, die ein Witz sind, wie ich finde. Langsam entgleitet dem Vatikan das gesamte Konzept, aber denen ist eh nur wichtig, das man an ihren Gott glaub. Und nicht an einen anderen.

madobe
11.03.2009, 14:31
Das "gott ein Arsch sein" kann liegt daran, dass die Juden an das alte Testament glauben. Die haben keinen anderen Gott als wir, sie glauben nur nicht an Jesus als Erlöser und somit auch nicht an das Neue Testament. Das ist der ganze Trick an der Sache: Die Christen sprechen immer vom alten Testament, wobei das Christentum seinen "Ursprung" im Neuen Testament hat (oder taucht Jesus im Alten auf? *g*) . Der Kern des Christentums ist die Nächstenliebe, darin unterscheiden sich beide Testamente.

Das Christentum als "widerwärtig" zu bezeichnen zeugt von Intoleranz und Vourteilen. Es gibt viele Splittergruppen, man kann nicht alles in einen Topf werfen. Schade, wenn du nur so Menschen kennengelernt hast, aber vielleicht sollte man doch etwas offener sein und nicht gleich urteilen. Ich bin nicht religiös aber ich verstehe das Christentum als etwas (eigentlich) positives, das sich imho sehr abhebt vom Alten Testament. Denn es geht um Vergebung, Nächstenliebe und Gottesliebe. Leider verstehen das viele Christen nicht und handeln alles andere nach Jesus' Prinzipien. Das gibt es jedoch in jeder Religion: Extremismus, Fehlinterpretationen etc.

Ich habe sehr nette Christen kennengelernt, die gar nicht missionarisch drauf waren und tolerant gegenüber anderen Religionen.
Religion ist nicht unbedingt schlechtes: Es ist der Mensch, der etwas Shlechtes entstehen lässt weil jeder seinen eigenen Mist reininterpretiert und danach handelt (siehe auch Islam).

Lächerlich dazu ist das Christentum auch, da es ja aus dem judentum stammt und nun als "richtig" beschriehen wurde (s. u.a. WK 2). Die Juden glaube zwar an einen Gott, aber nicht, dass er nur wohlwollend, rechtschaffend, allgegenwertig, allmächtig, allliebend und so'n schmarn ist. Wenn ich das von meinem Kumpel (Jude) richtig verstanden habe, dann ist Gott im jüdischen auch mal ein Arsch, der dich auch gern mal verrecken lässt. Ihm ist es egal, ob du an ihn glaubst und ich denke auch nicht, dass er Schafe so gern mag (vielleicht isst er ja welche?). Selbst jesus war mal Jude und ich finde es so aberwitzig, alles so umzudichten, wie es gerade in den Kram passt.
Ich gebe da Mech recht, dass das Christentum doch mit eines der widerwärtigsten (entschuldigung bitte, aber das finde ich so) Glaubensrichtungen ist, weil man eben so versteift ist. Es gibt vielleicht noch schlimmere (Zeugen jehovas, Mennoniten...), aber naja.
Was ich hier allerdings noch sagen will: Ich beziehe das hier NICHT auf jeden! Es gibt immer ausnahmen; im Christentum und auch in jeglicher anderen Religion. Ich spreche hier von der Mehrheit, die ich so kennengelernt habe.

Teilweise erscheint es mir hier so, als hätten viele die Bibel nie gelesen und urteilen einfach.

@Mech Bist du Atheist in diesem Sinne oder bist du einfach nur nicht getauft/aus der Kirche ausgestiegen?

Nachi
11.03.2009, 22:47
@madobe Entschuldigung...die Bibel habe ich zu einem recht großen Teil gelesen (zwar eher unfreiwillig, aber das interessiert nicht). Wenn ich mich auch nicht an viel erinnere (ist eben schon etwas her), habe ich doch noch in Erinnerung, dass es mir einfach nicht zugesagt hat...schlicht und ergreifend. Ich mag auf nichts meine Hoffnungen etc. bauen, das für mich nur aus "Bildern" besteht und, wo ich doch noch irgendwie einen großteil hineininterpretieren muss. Es ist mir einfach zu fantastisch. Natürlich hat Jesu keinen Blinden wieder -im wahrsten Sinne des Wortes- sehend gemacht, aber...vielleicht wurde mein Glaube auch einfach zu sehr erschüttert, dass ich so vom "Christentum" spreche. Vielleicht war es falsch von widerwärtig zu sprechen...es so vielleicht zu verallgemeinern. Aber Punkte, die nun einmal wirklich widerwertig sind, sind solche Vorfälle wie die Leugnung des Holocaust und, dass der Papst darüber hinwegsieht. DAS finde ich widerlich!

madobe
13.03.2009, 00:02
Es ist nicht ganz richtig, dass der papst darüber hinweg sieht, hat er doch verlangt, dass Williamson seine Holocaust- Leugnung zurücknimmt. Natürlich hätte er konsequenter und schärfer dagegen vorgehen können.

Der Papst ist nicht Kopf des Christentums, sondern der katholischen Kirche und diese mit dem gesamten Christentum gleichzustellen wäre einfach falsch. Das was die katholische Kirche in all den Jahrhunderten abgezogen hat, hat kaum was mit dem Christentum zutun sondern mit Macht und Geld. Die Kirche ist eben eine Institution un dich glaube, wer an einen Gott glaubt, der braucht so etwas nicht.